Linke rutscht unter zehn Prozent

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1989 sind ca. 200.000 Menschen auf die Straßen gegangen, 200.000 von 17 Mio. DDR-Bürgern. Ergo gerade einmal ~1,17%

Mit Verlaub, diese kleine Anzahl hat die Wende nicht herbeigeführt.
Stimmt, das Faschistenregime der DDR war einfach am Ende und ist abgestorben. Mit Demokratie und Kommunismus hatte das Ganze ohnehin nichts zu tun. Das schließt sich nicht aus. Man lese auch dazu einmal das Buch "Das Menschenbild bei Marx" vom (jüdischen) Psychoanalytiker Erich Fromm (Weitere Bücher: Die Kunst des Liebens, Haben und Sein, Die Anatomie der menschlichen Destruktivität, letzteres ist Analyse von Hitler und Stalin).
 
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Falls wir unbedngt aufrechnen wollen (die Linke ist doch nicht die SED und schon gar nicht haben die Genossen in den alten Bundesländern überhaupt etwas mit der DDR "am Hut", was für ein Quatsch:icon_tonne:), dann hat die SPD und die CDU (Vorläufer Zentrumspartei) uns an Hitler verraten.

Die LINKE ist rechtlich gesehen die SED. Hinzu kommt, über 70 Prozent der jetzigen Mitglieder waren schon vor 1989 dabei. Das trotz Beitritt der WASG mit ihren etwa 12000 Mitgliedern.


Nur so nebenbei bemerkt: Die Genossen der KPD kamen in die Gaskammern. Es wurden ihnen alternativ auch mal alle Gelenke zerschlagen, wie einem ehemaligen Nachbarn.

Die NS-Verbrechen streitet keiner ab. Ich werde mich auch hüten die Verbrechen der NS-Zeit mit den Verbrechen der SED zu vergleichen. Das mit den zerschlagenen Gelenken gab es aber auch zur Genüge in der DDR, Stichwort Bautzen II.
Ich empfehle dir auch die Austellung "Einschluss" in der Erfurter Andreasstraße.
Einschluss - Ausstellung in Stasi-Haftanstalt Erfurt Andreasstraße
Wenn du die besucht hast, bist du ein anderer Mensch.

Ich teile nicht die Auffassungen der WASG-Mitglieder. Ich finde es sogar gut, dass es in einer Demokratie verschiedene Strömungen gibt. Was ich aber nicht begreife: Wie konnte sich die WASG ausgerechnet mit der ehemaligen DDR-Staatspartei zusammen tun.
 
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B. Trueger

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Ich teile nicht die Auffassungen der WASG-Mitglieder. Ich finde es sogar gut, dass es in einer Demokratie verschiedene Strömungen gibt. Was ich aber nicht begreife: Wie konnte sich die WASG ausgerechnet mit der ehemaligen DDR-Staatspartei zusammen tun.


Das habe ich auch nicht verstanden, darum bin ich auch damals dann direkt ausgetreten.
 

TransAM

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Was wäre denn, rein hypothetisch, Die Linken würden dies Jahr die Wahl gewinnen, sagen wir mal, mit 40%.

Gönnen würd ich es den Linken auf jeden Fall. Die etablierten Parteien haben doch bewissen, das sie nix, für die Mittelständler, Rentner und Arbeitslosen etc. übrig haben, ausser weiter auszunehmen.

Ich würde den Linken die Chance geben, um zu beweisen was sie wirklich könnnen, was haben wir denn noch zu verlieren.

Ist doch egal wieso man Links wählt, ob aus Überzeugung, Frust, Protest oder den Linken ne Chance zu geben.

Aber zurück zur Frage, was wäre wenn???
 
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Hallo Patenbrigade, nur mal der Verständnis halber:

1989 sind ca. 200.000 Menschen auf die Straßen gegangen, 200.000 von 17 Mio. DDR-Bürgern. Ergo gerade einmal ~1,17%

Mit Verlaub, diese kleine Anzahl hat die Wende nicht herbeigeführt.

Allein in Leipzig waren am 9. Oktober 1989 70000 Menschen unterwegs. Eine Woche später waren es 120000 Menschen und am 23. Oktober über 300000.
Die Aufzählung liese sich in anderen Städten fortsetzen.
 
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ich war kein WASG-Mitglied. Bin neu. Und freu mich das es in einer Demokratie ein Verständnis dafür gibt, das Menschen sich nicht in Luft auflösen, ebensowenig wie ihre Lebensläufe. Diese ewige pauschale Diskriminierung finde ich gar nicht gut. Ich sage auch, dass nicht die ganze Partei der Christdemokraten z.B. aus alten Kadern besteht, die unbelehrbar an Falschem festhalten, sondern ein Teil. Ein anderer Teil ist aus den Fehlern* der Vergangenheit schlau geworden. Das ist doch auch in Ordnung und gilt auch für alle Parteien.

*mir fällt kein besserer Ausdruck ein...
 
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Nach meinen Beobachtungen liegt das aktuelle Problem nicht darin, das die Linken der "Neuen Bundesländer" aus der SED stammen. Es ist eher so, daß etliche aus den "Neuen Bundesländern" eine alte nostalgische Sicht auf den Westen besitzen und von einer "guten kapitalistischen Gesellschaft" träumen, in denen es allen gut geht/ging. Mit dem Scheitern des Ostblocks ist aber auch durchaus eine moralische Konkurrenz weggebrochen und der gute Kapitalismus fand dann ebenfalls ein Ende.

Die Linke leistet durchaus ein Stück Arbeit an der noch längst nicht abgeschlossenen Wiedervereinigung.
 

Gute Stimme

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Schade das nirgendwo mal einer (oder eine) in Sicht ist, der (die) es wirklich anpacken will, die zahlreichen Probleme in diesem Land (wirklich!!!)zu lösen.

Mit Vernunft, Unbestechlichkeit und vielleicht bissel Charme.

So jemand hätte eine Chance verdient.

Ich schätze, wir hätten in Deutschland in null komma nix eine über 80 %tige Wahlbeteiligung ! Ich wäre morgens um 8 im Wahlsaal !

Aber so bleib ich überzeugter Nichtwähler :icon_evil:, mit klitzekleinen neidisch-staunenden Blicken überm grossen Teich....
 
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Schade das nirgendwo mal einer (oder eine) in Sicht ist, der (die) es wirklich anpacken will, die zahlreichen Probleme in diesem Land (wirklich!!!)zu lösen.

Mit Vernunft, Unbestechlichkeit und vielleicht bissel Charme.

So jemand hätte eine Chance verdient.

Ich schätze, wir hätten in Deutschland in null komma nix eine über 80 %tige Wahlbeteiligung ! Ich wäre morgens um 8 im Wahlsaal !

Aber so bleib ich überzeugter Nichtwähler :icon_evil:, mit klitzekleinen neidisch-staunenden Blicken überm grossen Teich....
Genauso werden die Sozialen, die Christenmenschen, die Umwelt- und Finanzexperten weiterhin ungestört an dem Ziel einer kleinen Oberschicht und einer Sklavenrasse arbeiten können.
 
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Nach meinen Beobachtungen liegt das aktuelle Problem nicht darin, das die Linken der "Neuen Bundesländer" aus der SED stammen. Es ist eher so, daß etliche aus den "Neuen Bundesländern" eine alte nostalgische Sicht auf den Westen besitzen und von einer "guten kapitalistischen Gesellschaft" träumen, in denen es allen gut geht/ging. Mit dem Scheitern des Ostblocks ist aber auch durchaus eine moralische Konkurrenz weggebrochen und der gute Kapitalismus fand dann ebenfalls ein Ende.

Die Linke leistet durchaus ein Stück Arbeit an der noch längst nicht abgeschlossenen Wiedervereinigung.

noch ein Träumer mit rosaroter Brille.........
 

Gute Stimme

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Genauso werden die Sozialen, die Christenmenschen, die Umwelt- und Finanzexperten weiterhin ungestört an dem Ziel einer kleinen Oberschicht und einer Sklavenrasse arbeiten können.

...ja ja genau, diese ganzen verdammten Verschwörer!
 
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Rounddancer

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Irgendwie muß die Demokratie ja klein zu kriegen sein. Brav, weiter so!

Demokratie? Das wäre die Herrschaft des Volkes. Is nich.

Ok, am Sonntag stimmte das Volk in Berlin dagegen, daß in Berlin zwangsweise Religion als Pflichtfach in den Klassen 7-10 eingeführt wird.


Aber sonst? Sonst ist es da in Deutschland mit Demokratie tote Hose.

Lobbykratie paßt da schon eher, - werden doch immer mehr Gesetze von Lobbyisten gemacht, und dann dem Regierungsapparat eingespeist, von Bundestag und -rat dann oft ohne Änderung, und ohne sie genau durchzulesen (die lassen sogar die Tippfehler drin!) abgesegnet. Und wenn sie nicht von Karlsruhe "kassiert" werden, gelten sie auf ewig.

Ist ja auch kein Wunder: Früher kamen so viele Beamte und andere Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in die Parlamente, weil die, wenn sie kandidierten, 6 Wochen vor jeder Wahl bezahlt freigestellt wurden, so also billig und aktiv Wahlkampf machen konnten.
Heute wollen die großen Parteien fünfstellige Summen Wahlkampfkostenbeteiligungen von jedem ihrer Kandidaten, und für die Listenaufstellung gehen drei bis fünf Mann irgendwo über ein Wochenende in Klausur ... und fertig ist die Laube.

Demokratie ist was anderes.
 

Gute Stimme

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Lobbykratie paßt da schon eher

So sehe ich das auch!

Aber die Lobbyisten sind ja nicht die wirklichen Initiatoren.

Das sind die, die solche bezahlen und ihnen ihre Aufträge geben.

Ich würde sagen nicht Lobbykratie sondern Wirtschaftsdiktatur.


Die CDU wurde da z. B. noch Tage vorher von allen Instituten auf 41 % geschätzt und bekam nur 35 %.

Diesmal wird wohl leider die FDP diesen Effekt wieder raushauen.:icon_eek:
 
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ExitUser

Gast
Es wird nicht nützen so gegen DIE LINKE zu hetzen .


Viele sind endlich angekommen bei dem Gedanken das sie zu sehr
verarscht wurden. Das kann SPD nicht mehr gut machen . Und schon
garnicht mit den Stones . Naja zu CDU FDP brauch ich ja wohl nichts
zu sagen oder ? Wer die wählt der ist hier glaub ich verkehrt.

Selbst wenn DIE LINKE nur aus der Stasi bestehen würde , wählen tu
ich sie trotzdem . Denn die Stasi geht mir am ***** vorbei , denn ich
hab ja dafür unseren Rollifahrer . Der ist noch besser als die Stasi.

Die haben auch bloß die Arbeit gemacht die ihnen vom Staat vorgegeben
war . Also genau das selbe was unsere hier auch tun . Bloß noch
schlimmer denn unsere tun es ohne Druck wärend die da drüben
keine Wahl hatten . Wer nun denkt durch mein geschreibe das ich
selbst einer war ? Falsch ! Ich bin wessi .

Im gegensatz zu anderen hier glaube ich das es wirklichen Sozialismus
geben könnte , aber nicht mit Deutschen . Dafür sind die zu engstirnig .
Hier gönnt doch einer dem anderen nicht die Butter auf dem Brot .

Ich werde jedenfalls bis zu den Wahlen noch so viele Mensche überzeugen
DIE LINKE zu wählen wie ich nur kann . Und ich würde mir meine
Stimme nicht mal abkaufen lassen.
 
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Gast
hat sich erledigt...

bis auf die "dreckschleuder" weiter oben.
 
B

B. Trueger

Gast
Grund o.w.k.? Dann kläre doch mal auch auf Martin Behrsing, was sich denn hinter deinem merkwürdigem Kürzel verbirgt. Ich bin nicht so gut in Steno.


Zusammenfassend sage ich, ich wähle das, was mich überzeugt und nicht jene, die von sich überzeugt sind. Punktum.
 
S

Sissi54

Gast
o.w.K. :confused:

......ohne weiteren Kommentar ?
......ohne weiche Knochen ?
......ohne wissenschaftliche Kenntnis ?
......oder wissen Klugsch..... mehr ?
 
B

B. Trueger

Gast
Es wird nicht nützen so gegen DIE LINKE zu hetzen .


Es wird auch nichts nützen, DiLi als den Heiland anzupreisen, der leuchtende Stern am Sozialfirmament, deren Leuchtkraft ziemlich nachlässt.

Und, es muss nicht angenommen werden, dass jeder Erwerbsloser

a) Linker ist
b) DiLi zu wählen hat

Wenn das angenommen wird, lebt man wirklich auf einem anderen Stern.
 
E

ExitUser

Gast
ich finde die LAG s und die BAG Hartz muss weg, sind überhaupt das(!) Zeichen dafür, das diese Gesetze, benannt nach einem P.Hartz eindeutig weg sollen. Und keine "optmierungen" vorgenommen. Dieses menschenverachtende, sozialfaschistische Gesetz hätte nie gemacht werden dürfen.

Ich persönlich würde ein Grundeinkommen von links mittragen, ebenso wie den Vorschlag vom Elo, oder eine Symbiose aus beidem, solange sich dies als unverhandelbar präsentiert und Hartz zu 100% ablehnt. Damit meine ich auch die der Hartz zugrunde liegende Philosophie des Erziehens von Erwachsenen. Eine linke Antwort hat imho den Anspruch auch die Gesellschaft zum positiven zu verändern.

Das ist meine persönliche Meinung. Sanktionen und das ist mir persönlich ganz wichtig, dürfen nicht zur Verhandlungsmasse gemacht werden. Niemals. Sanktionsfreiheit ist ein Menschenrecht. Und eine Arbeit zu bekommen, so man eine will, auch.

Gruß
Zid
 
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