Linke packt lange Wunschliste aus

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Und die "Glücklichen", die nach 32 Monaten noch immer keinen Job haben, versorgt Oskar persönlich aus seiner rappelvollen Speisekammer ...

So lange nach Hartz IV nur Hartz IV light kommt, sind die Linken für mich indiskutabel.
 
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Und die "Glücklichen", die nach 32 Monaten noch immer keinen Job haben, versorgt Oskar persönlich aus seiner rappelvollen Speisekammer ...

So lange nach Hartz IV nur Hartz IV light kommt, sind die Linken für mich indiskutabel.

Tolle Idee und Schwarz-Gelb darf dafür dann noch Hartz V bis Hartz VIII verwirklichen. Damit ist mir als Erwerbslose wirklich geholfen.
 
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Wenn ich nur wüsste, was allen sozial Benachteiligten hilft, würde ich es gerne sagen ...

Der einzige Vorteil an Schwarz-Gelb wäre zu wissen, dass es noch schlimmer geht. Die nächste Wahl (Januar 2009) werde ich weiträumig meiden.
 
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Wenn ich nur wüsste, was allen sozial Benachteiligten hilft, würde ich es gerne sagen ...

Der einzige Vorteil an Schwarz-Gelb wäre zu wissen, dass es noch schlimmer geht. Die nächste Wahl (Januar 2009) werde ich weiträumig meiden.

Dann bist du hier vielleicht nicht so ganz im richtigen Forum:
Die roten Antworten stammen von Martin Behrsing und kommen aus dem Thread "Sozialhilfe entzweit die Linke". Möglicherweise bist du auch nur ein Troll, der versucht möglichst viele Deppen im Erwerbslosenforum zur Wahlenthaltung zu bewegen, damit Schwarz-Gelb mehr Chancen zur Verwirklichung ihrer neoliberalen Thesen bekommt.


Zitat von jennyB
Zuerst einmal sind die Mitglieder der Partei "Die Linke" keine "Hansel", die man nach Belieben herumkommandieren kann und sonst auch niemand.
Du liest nicht richtig. Ich habe geschrieben un andere
Die Partei kann gar nicht genug herumgetrieben werden. Schließlich kommt ihr Wahlerfolg durch massive Unterstützung der Sozialen Bewegungen und nicht zu vergessen der vielen Erwerbslosen. Eine Partei hat auf ihre Wähler zuerst zu hören und nicht umgekehrt. Sprich hier auf Klaus Ernst und andere.

Dann bezweifle ich auch, ob es wirklich soviel Sinn und Zweck hat, hier die Leute zur Kritik an einem internen Beschluss der Linken aufzufordern, wenn an anderer Stelle dieses Forums quasi zu deren Nichtwahl aufgefordert wird bzw. man fast direkt merkt, warum die Leute keiner Partei angehören. Wenn von dieser Stelle Kritik kommt, führt dies wohl eher zu einer Trotzreaktion a la "Wenn du etwas ändern willst, dann tritt doch in die Linke ein ... " oder ähnlichen Forderungen.

Ich habe mich noch nie für das Nichtwählen ausgesprochen. So etwas halte ich für ausgesprochen dumm, denn damit überlässt man die Macht automatisch den anderen. Wer zum Nichtwählen aufruft muss sich ernsthaft fragen lassen, warum er nicht bereit ist, Veränderungen innerhalb oder außerhalb zu gestalten. Meine Meinung ist, wer nicht wählt, muss sich mit dem abfinden was dann kommt und darf sich nicht mehr beklagen. Wer meint, es nützt eh alles nichts, hat den Sinn z.B. unsere Initiative nicht verstanden. Veränderungen sind mühseelig und gehen nur langsam voran.

Außerdem möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass derartige Beschlüsse erst dann eine Rolle spielen, wenn die LINKE mit in der Regierungsverantwortung ist und die wählt sich nicht von selbst und mit 5 Prozent Stimmenanteil kann man nicht 100 Prozent seines Parteiprogramms durchsetzen.
Deshalb muss man aber ein modifiziertes Hartz V-Programm entwickeln und sich für Regelsätze und Mindestlöhne aussprechen, die wiederum Armut pur bedeuten. Erinnert irgendwie alles an die Berliner Linkspartei - oder an den Realoflügel der Grünen.
 
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Ich habe vor Monaten schon mal geschrieben, dass die Entscheidung zu wählen bei jedem Menschen selbst liegt. Vielleicht leuchtet es jemanden ein, dass ich nicht darauf erpicht sein kann, eine Partei zu wählen, die mich und 17 Millionen Menschen überhaupt in diese Situation der möglichen bzw. tatsächlichen Erwerbslosigkeit gebracht hat. Leider sitzen meine früheren Vorgesetzten, die damals ihre Parteibücher verbrannten, heute wieder auf gut bezahlten Politiker-Stühlen. Ein **** wäre ich, wenn ich mich weiter von diesen Leuten veräppeln lasse.

Als Ex-Mitglied der SPD und Ex-Bezirkskoordinator der WASG (Verein) Sachsen-Anhalt muss ich mich hier bestimmt nicht bezichtigen lassen, ein Fan von CDU und FDP zu sein. Allerdings bin ich auch kein Fan der Linken. Muss man das hier sein? Oder warum ist das nicht das richtige Forum für mich?
 
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Ich habe vor Monaten schon mal geschrieben, dass die Entscheidung zu wählen bei jedem Menschen selbst liegt. Vielleicht leuchtet es jemanden ein, dass ich nicht darauf erpicht sein kann, eine Partei zu wählen, die mich und 17 Millionen Menschen überhaupt in diese Situation der Erwerbslosigkeit gebracht hat. Leider sitzen meine früheren Vorgesetzten, die damals ihre Parteibücher verbrannten, heute wieder auf gut bezahlten Politiker-Stühlen. Ein **** wäre ich, wenn ich mich weiter von diesen Leuten veräppeln lasse.

Als Ex-Mitglied der SPD und Ex-Bezirkskoordinator der WASG (Verein) Sachsen-Anhalt muss ich mich hier bestimmt nicht bezichtigen lassen, ein Fan von CDU und FDP zu sein. Allerdings bin ich auch kein Fan der Linken. Muss man das hier sein? Oder warum ist das nicht das richtige Forum für mich?

Ich bin auch Erwerbslose und war auch in der WASG und war zuerst auch sehr enttäuscht. Allerdings habe ich gesehen, dass man als nichtwählende Erwerbslose letzlich doch nur als Melkkuh der Nation wahrgenommen wird und dass diese Haltung nur so missinterpretiert wird, dass man Kürzungen am Ehesten hinnimmt. 2010 wird wieder gekürzt werden, weil zuwenig Geld da ist und ich will nicht die Blöde sein, die man abzockt, weil andere ihren Hintern nicht hochkriegen!!!
 
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Jenny, ich wollte hier nicht für das Lager der Nichtwähler werben. Aber verstehe bitte, dass ich persönlich keiner Partei mehr trauen kann. Es ist schade, und es ist für mich schwer, niemanden guten Herzens wählen zu können, weil ich mich jahrelang politisch und sozial engagiert habe.

Wir hier im Forum sind doch schlimm genug dran und sollten uns nicht streiten, sondern an einem Strang ziehen. Ich mache gern mit, auch wenn ich mit der Linken nichts am Hut habe. Es sind die Menschen, besonders die Kinder, die mir am Herzen liegen, nicht Parteien und Politik.
 

MrsNorris

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Habe heute bei meiner Familie auch fest gestellt, dass die meisten Leute nicht wissen, was sie wählen sollen, oder einfach nur angek... sind von Politik und den gesamten Parteien.
Sehr traurig, weil sie jetzt die Chance haben, mal was wirklich zu verändern. Damit wir die senilen Schnarchsäcke mal los werden.
 
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Ich bin ja auch nur ungern Nichtwähler. Mein Problem ist, dass ich zumindest zwei Parteien (SPD und Linke, damals noch PDS) von innen kenne. Ich erhoffe mir einfach nichts mehr von der Politik - egal von welcher Partei.
 
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Habe heute bei meiner Familie auch fest gestellt, dass die meisten Leute nicht wissen, was sie wählen sollen, oder einfach nur angek... sind von Politik und den gesamten Parteien.
Sehr traurig, weil sie jetzt die Chance haben, mal was wirklich zu verändern. Damit wir die senilen Schnarchsäcke mal los werden.

und wie hast Du argumentiert?
 
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Dann habe ich ja den Kugelschreiber zu recht bekommen, als freischaffender Unterstützer sozusagen ... Aber hier in Hessen kann es im Januar für die Linke sehr knapp werden. Beim letzten Mal kamen sie nur auf 5,1 Prozent.
 
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Ich bin ja auch nur ungern Nichtwähler. Mein Problem ist, dass ich zumindest zwei Parteien (SPD und Linke, damals noch PDS) von innen kenne. Ich erhoffe mir einfach nichts mehr von der Politik - egal von welcher Partei.


...ups, sollten wir uns falsch verstanden haben? Aus der PDS kenne ich auch jemanden persönlich...
 
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Ich werde häufiger missverstanden und bin somit dran gewöhnt. Ich kenne eine ganze Reihe von Leuten aus SPD und PDS/Linke, darunter vernünftige wie unvernünftige.
 
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Ich werde häufiger missverstanden und bin somit dran gewöhnt. Ich kenne eine ganze Reihe von Leuten aus SPD und PDS/Linke, darunter vernünftige wie unvernünftige.

Einen Vernünftigen aus der Linken hier kenne ich auch, war mal ein Dozent von mir, aber der war bei den Kommunalwahlen so weit hinten, das es sich schon fast wieder nicht gelohnt hätte, ihn zu wählen. Ein Vernünftiger aus der SPD war auch damals dabei, auch weit hinten.
 
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Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Gerade während der Zeit kurz vor Hartz IV war man als SPD-Linker in seiner eigenen Partei fast ein Aussätziger. Ich kann gar nicht zählen, wie oft mir wegen der Teilnahme an den Montagsdemosund der Mitgliedschaft im WASG-Verein mit einem Parteiordnungsverfahren gedroht wurde. Nach Hartz IV war es pötzlich anders herum und die Seeheimer-Anhänger waren die Pestkranken.
 

Dora

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Ich bin ja auch nur ungern Nichtwähler. Mein Problem ist, dass ich zumindest zwei Parteien (SPD und Linke, damals noch PDS) von innen kenne. Ich erhoffe mir einfach nichts mehr von der Politik - egal von welcher Partei.
Tja, geht mir genauso.

Und solange eine Partei nicht verbindlich als Ziel z. B. die Einführung zahlreicher Elemente direkter Demokratie, die Abschaffung der institutionalisierten Korruption und die strikte Trennung von Staat und Privat als Ziel hat und ihre Abgeordneten genauso durch die Diäten korrumpiert werden können, wie in anderen Parteien auch und in der Partei von oben nach unten durchregiert wird - werde ich keiner Partei beitreten oder eine wählen.
Der Fehler liegt im System: Es begünstigt egomane Karrieristen, denen ihr eigener Vorteil wichtiger ist als Veränderungen zu Gunsten anderer.
.
 
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Ich habe vor Monaten schon mal geschrieben, dass die Entscheidung zu wählen bei jedem Menschen selbst liegt. Vielleicht leuchtet es jemanden ein, dass ich nicht darauf erpicht sein kann, eine Partei zu wählen, die mich und 17 Millionen Menschen überhaupt in diese Situation der möglichen bzw. tatsächlichen Erwerbslosigkeit gebracht hat. Leider sitzen meine früheren Vorgesetzten, die damals ihre Parteibücher verbrannten, heute wieder auf gut bezahlten Politiker-Stühlen. Ein **** wäre ich, wenn ich mich weiter von diesen Leuten veräppeln lasse.

Als Ex-Mitglied der SPD und Ex-Bezirkskoordinator der WASG (Verein) Sachsen-Anhalt muss ich mich hier bestimmt nicht bezichtigen lassen, ein Fan von CDU und FDP zu sein. Allerdings bin ich auch kein Fan der Linken. Muss man das hier sein? Oder warum ist das nicht das richtige Forum für mich?

Dann müßte Dir aber auch klar sein, daß Wahlverweigerung nur die aktuellen Zustände zementieren hilft.

Lieber wähle ich eine Partei der fußkranken Wanderratten, als durch Wahlverweigerung den asozialen Parteien zu helfen die Macht zu behalten.
 
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Tja, geht mir genauso.

Und solange eine Partei nicht verbindlich als Ziel z. B. die Einführung zahlreicher Elemente direkter Demokratie, die Abschaffung der institutionalisierten Korruption und die strikte Trennung von Staat und Privat als Ziel hat und ihre Abgeordneten genauso durch die Diäten korrumpiert werden können, wie in anderen Parteien auch und in der Partei von oben nach unten durchregiert wird - werde ich keiner Partei beitreten oder eine wählen.
Der Fehler liegt im System: Es begünstigt egomane Karrieristen, denen ihr eigener Vorteil wichtiger ist als Veränderungen zu Gunsten anderer.
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Dann bleibt z.B. noch eine der ganz kleinen Parteien als Alternative. Die sind von den Mitgliedern überschaubar, von ihren Zielen her auch. Und man vermeidet durch Wahlverweigerung den großen Parteien beim Machterhalt zu helfen.
 

wolfgang52

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Und wenn man selbst Tierschutzverein und Familienpartei für nicht wählbar
hält dann geht man am Wahlsonntag ins Wahllokal um seine Stimme
ungültig zu machen.

Wem das allerdings auch zu viel ist der soll einfach nur die Klappe halten
und sich mit dem zufriedengeben was dann kommt.
 

Arania

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Und wenn man selbst Tierschutzverein und Familienpartei für nicht wählbar
hält dann geht man am Wahlsonntag ins Wahllokal um seine Stimme
ungültig zu machen.

Wem das allerdings auch zu viel ist der soll einfach nur die Klappe halten
und sich mit dem zufriedengeben was dann kommt.

Ja das bringt ja dann auch so viel

Ich grüße mal den Kollegen Runkel, unsere Erfahrungen scheinen ähnlich zu sein, und solange Herr Lafontaine Reden schwingt, wird die Linke es schwer haben, glaubwürdiger zu werden

Ausserdem, wer nicht wählt gibt NIEMANDEM seine Stimme, das sollte vielleicht auch mal in die Köpfe derjenigen gehen die die Leute dann immer als Verräter darstellen wollen

Es muss jeder selber wissen was er tut
 

Dora

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Dann bleibt z.B. noch eine der ganz kleinen Parteien als Alternative. Die sind von den Mitgliedern überschaubar, von ihren Zielen her auch. Und man vermeidet durch Wahlverweigerung den großen Parteien beim Machterhalt zu helfen.
Hallo Tom,

begrüßen würde ich ja, wenn deine Antwort erkennen lassen würde, dass du gelesen hast, worauf du antwortest - wo du den Text von mir ja auch noch zitierst und ihn also vor dir hattest.

Dora
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Tja, geht mir genauso.

Und solange eine Partei nicht verbindlich als Ziel z. B. die Einführung zahlreicher Elemente direkter Demokratie, die Abschaffung der institutionalisierten Korruption und die strikte Trennung von Staat und Privat als Ziel hat und ihre Abgeordneten genauso durch die Diäten korrumpiert werden können, wie in anderen Parteien auch und in der Partei von oben nach unten durchregiert wird - werde ich keiner Partei beitreten oder eine wählen.
Der Fehler liegt im System: Es begünstigt egomane Karrieristen, denen ihr eigener Vorteil wichtiger ist als Veränderungen zu Gunsten anderer.
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etwas verbindlich zu versprechen ist so gesehen auch nicht das Beste, denn die Erwartungshaltungen der Leute sind dann zu hoch und wenn es nicht gleich klappt, gibts dann auch wieder gemotze.

Der Weg und das Ziel sollten klar sein, Versprechungen kann man aber meistens nicht einhalten.
 
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