Linke buhlen um Gewerkschaften

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Lafontaine: Nur Linkspartei vertritt die Interessen der Arbeitnehmer / Sozialdemokraten gewinnen Sympathien beim DGB zurück / IG-Chemie-Chef Schmoldt rügt Protestrhetorik

Gerold Büchner und Holger Schmale
Berlin - Der Chef der Partei Die Linke, Oskar Lafontaine, setzt langfristig auf eine Vereinigung von SPD und Linkspartei: „Die politische Einheit der Arbeiterbewegung ist immer wünschenswert“, sagte er der Berliner Zeitung. Sie liege aber in weiter Ferne, weil die gemeinsamen Ziele entscheidend seien – „und daran fehlt es gegenwärtig zwischen der Linken und der SPD“.
Lafontaine hatte 1999 aus Protest gegen die Politik von Kanzler Gerhard Schröder sein Amt als SPD-Chef abgegeben. 2005 trat er aus der Partei aus und schloss sich der heutigen Linken an.

SPD und Linke verschärften kurz vor dem 1. Mai ihren Konkurrenzkampf um Einfluss auf die Gewerkschaften. Lafontaine erklärte, seine Partei sei die einzige, die hinter den Gewerkschaftsanliegen stehe: „Die SPD erzählt auf den Marktplätzen, sie sei dafür, im Bundestag stimmt sie mit Nein.“
Die SPD verweist indes darauf, dass sie nach der Hartz-IV-Politik an die Linke verlorenen Boden in den Gewerkschaften zurückgewonnen habe. Als Beleg gilt, dass viele führende SPD-Politiker auf DGB-Kundgebungen zum 1. Mai sprechen und dass zahlreiche Gewerkschaftsfunktionäre auf aussichtsreichen Listenplätzen der SPD für den Bundestag und die Landtage kandidieren. Das gilt auch für das Saarland, wo der Ex-Ministerpräsident Lafontaine für die Linke antritt. Der SPD-Landesvorsitzende und Gegenkandidat Lafontaines, Heiko Maas, sagte: „Die Gewerkschaften und die SPD haben gemeinsame Wurzeln und eine gemeinsame Verantwortung für eine soziale Gesellschaft.“
Linke buhlen um Gewerkschaften - Berliner Zeitung
 
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