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Lieb Vaterland magst ruhig sein ....

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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Einen durchaus treffenden Artikel gibt es in der Financial Times.

Und was machen wir Deutschen? Schreien wir empört: Etikettenschwindel? Drücken wir die SPD bei der Sonntagsfrage ins Fünf-Prozent-Getto? Schlagen wir uns wenigstens grölend auf die Schenkel ob dieser sozialdemokratischen Farce? Nebbich. Unsere Devise ist: Lieb Vaterland, magst ruhig sein. Und so werden wir alle auch im Herbst, wenn fünf Millionen von uns auf der Straße stehen, nicht auf die Straße gehen.
Vielleicht sollten wir "denen" mal zeigen, dass dem nicht so ist ...
 

nine82

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#2
Der Spruch von Lenin passt leider auf einen grossteil .... wird zeit das das Gegenteil mal bewiesen wird...
 

Merkur

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#3
Der deutsche Arbeitslose begibt sich traditionell nicht einmal auf die Suche nach einem Bahnfahrkartenautomaten. Er verlässt das Haus gar nicht mehr. Er interpretiert den Jobverlust als persönliche Schmach, er ist beschämt, versteckt sich, pflegt seine Depressionen daheim vor dem Fernseher. Mit derart verfassten Leuten ist nun einmal beim besten Willen keine Revolution zu machen. Auch nicht in diesem Herbst.
Das ist wohl zu treffend ! Sie merken nichts. Rot-Schwarz hat die Karre an die Wand gefahren und das Geld den Banken und der Wirtschaft hinter her geworfen und tritt nun Rentner ,Arbeitslose und Arbeiter in den A....
Der Deutsche wird es erst merken wenn die Klotze nicht mehr flimmert und kein Geld für Strom überwiesen wird.
 

destina

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#5
Da die Faz leider kein Kopieren erlaubt hier nur der LINK.

Interessant der 3. Absatz ab: "In seiner Dankesrede...."

http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC...0C91EB45D39F3E69CC1C4708A5~ATpl~Ecommon~Scont

Und er hat wohl recht. Denn eigentlich müßten die Erwerbslosen in Scharen auf die Straße gehen, ob des Unrechtes von Hartz IV, des Versagen der Regierung... aber keiner tut was.


Die Angst vor sozialem Abstieg geht um

Sozialer Abstieg durch die Wirtschaftskrise: Die Angst davor greift bei immer mehr Deutschen um sich. Wie eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag der "Welt am Sonntag" zeigt, befürchten bereits 28,4 Prozent der Menschen hierzulande, dass sie im Zuge der anhaltenden Krise gesellschaftlich abrutschen könnten.
Angst haben vor allem die Bürger der Mittelschicht, jeder zweite dieser Gruppe fürchtet sich vor dem Abstieg. Diese Zahl ist laut Experten erstaunlich hoch. Denn das deutsche Klassengefüge sei seit Jahrzehnten ziemlich starr und wenig durchlässig, sagte Klaus Hilbinger, der bei der GfK für die Umfrage verantwortlich ist. Deshalb war das Vertrauen in den Sozialstaat immer recht hoch - bis jetzt.

Auch Besserverdiener haben Sorgen
Der Umfrage zufolge ist die Angst vor Job- und Statusverlust in Deutschland bereits allgegenwärtig und zwar quer durch alle Bildungs- und Einkommensklassen: Während bei Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen zwischen 1500 und 1999 Euro fast jeder zweite Abstiegsängste hegt, werden auch die Besserverdiener mit einem Einkommen von 3500 Euro netto pro Monat und mehr von diesen Sorgen geplagt. Fast jeder fünfte gutsituierte Haushalt fürchtet danach um seinen sozialen Status.

Angst vor Jobverlust ist Nummer eins
Auch vor höherer Bildung mache der Trend nicht halt: So fürchtet der Umfrage zufolge jeder fünfte Deutsche mit Abitur oder Studium, im Zuge der Krise sozial abzurutschen. Bei Bürgern mit Haupt- oder Volksschulabschluss sei es sogar fast jeder Dritte. Erst am Freitag hatte eine GfK-Umfrage gezeigt, dass 57 Prozent der Befragten in Deutschland die Angst vor dem Jobverlust als Problem Nummer eins einstuft. Noch im Jahr davor hatte der Anteil bei 53 Prozent gelegen.
Deutschland in der Wirtschaftskrise: Die Angst vor sozialem Abstieg geht um
Und hier sieht man ganz deutlich die Diskrepanz zwischen staatlich beauftragten Umfragen und der Wirklichkeit:

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