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Leverkusen ändert Umgang mit Ein-Euro-Jobbern

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wolliohne

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#1
Die Stadt Leverkusen will keine Ein-Euro-Arbeitskräfte mehr zur Reinigung von Gebäuden einsetzen. Das hat das Sozialdezernat mitgeteilt.

Das ARD-Fernsehmagazin Panorama hatte kritisiert, dass die Leverkusener Beschäftigungsförderungsgesellschaft Ein-Euro-Jobber für Aufgaben einsetzte, die keinen Lerneffekt für sie hätten. Außerdem dürfen Arbeitslose nur zu solchen Tätigkeiten herangezogen werden, deren Erledigung nicht ohnehin Pflicht der öffentlichen Verwaltung sei. In Leverkusen sollen 75 Betroffene künftig in anderen Arbeitsbereichen eingesetzt werden.




WDR Nachrichten aus dem Rheinland - Regionalnachrichten
 

Martin9876

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#3
Hallo erst mal an Alle,
Ich Lebe in Leverkusen und hatte einen 1€ Job, geholfen hat mir das nicht außer das ich mich ausgenutzt fühle, war jeden Tag pünktlich und habe die Arbeit gewissenhaft gemacht, und als dank behauptet der Chef der Beschäftigungsförderungsgesellschaft Her Lützenkirchen, das Hartz-IV Empfänger grundsätzlich Schwierigkeiten mit dem frühem Aufstehen, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, und angemessenem Auftreten gegenüber Kunden oder Arbeitgebern haben, (laut Leverkusener Anzeiger vom 22, 04,2008)
Der soll sich was Schämen.

Gruß Martin
 

wolliohne

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#4
Martin,

ich würde mir diese Diskriminierung nicht bieten lassen.

Bitte an unserer Aktion per Bürgerantrag "Öffentliche Beschäftigung statt Ein Euro Jobs" beteiligen.

Ps.den Leverkusener Anzeiger vom 22, 04,2008 (kannst Du vielleicht hier einscannen) würde mich interessieren.
 

ekel

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#7
Oh Mann, ich bin auf 180! Besagten Bericht habe ich mir angeschaut und hatte nur noch ein Kopfschütteln übrig:

Die reden von einem "Stundelohn", warum haben die Betroffenen dann keine (Arbeitnehmer)Rechte????

Und das Gesülze: Manche brauchen länger., Man muss "ihnen" Pünktlichkeit, frühes Aufstehen..., angemessenes Auftreten...

Nur gut, dass ich eine sehr gute Erziehung genossen habe und die verbietet mir, mich dementsprechend auszulassen.

Solche Günstlinge sollten mal bei Herrn Freud vorbeischauen!

Ich hör lieber auf!
 

Bruno1st

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#8
Hallo erst mal an Alle,
Ich Lebe in Leverkusen und hatte einen 1€ Job, geholfen hat mir das nicht außer das ich mich ausgenutzt fühle, war jeden Tag pünktlich und habe die Arbeit gewissenhaft gemacht, und als dank behauptet der Chef der Beschäftigungsförderungsgesellschaft Her Lützenkirchen, das Hartz-IV Empfänger grundsätzlich Schwierigkeiten mit dem frühem Aufstehen, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, und angemessenem Auftreten gegenüber Kunden oder Arbeitgebern haben, (laut Leverkusener Anzeiger vom 22, 04,2008)
Der soll sich was Schämen.

Gruß Martin
gräm dich nicht, sondern trete ihm vors Schienbein :)

frühes Aufstehen/Pünktlichkeit - dieses Problem wurde in den Behörden mit Gleitzeit gelöst - seitdem kommt keiner mehr zu spät. Pünktlich hat schon lange kein Behördentermin stattgefunden.
Es gibt auch noch den Witz, wieso Beamte einen speziellen Kfz-Versicherungstarif haben - wenn die zur Arbeit fahren sind die anderen Leute schon lange am malochen und wenn sie wieder nach Hause fahren, sind die anderen Menschen immer noch am malochen.
Zuverlässigkeit - dann sollte er sich mal die ARGE ansehen. bzw. seine eigene Aussage "grundsätzlich Schwierigkeiten" zeigt, daß er selbst unztuverlässig ist und lügt
angemessenes Auftreten fehlt - da muß ich dem Typen leider rechtgeben, denn kein normaler Mensch kann sich das anmaßende, dummdreiste Auftreten dieser Bürokraten und Politiker aneignen, solange er noch über einen Funken Menschlichkeit und Verstand verfügt.
 

Martin9876

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#9
gräm dich nicht, sondern trete ihm vors Schienbein :)

frühes Aufstehen/Pünktlichkeit - dieses Problem wurde in den Behörden mit Gleitzeit gelöst - seitdem kommt keiner mehr zu spät. Pünktlich hat schon lange kein Behördentermin stattgefunden.
Es gibt auch noch den Witz, wieso Beamte einen speziellen Kfz-Versicherungstarif haben - wenn die zur Arbeit fahren sind die anderen Leute schon lange am malochen und wenn sie wieder nach Hause fahren, sind die anderen Menschen immer noch am malochen.
Zuverlässigkeit - dann sollte er sich mal die ARGE ansehen. bzw. seine eigene Aussage "grundsätzlich Schwierigkeiten" zeigt, daß er selbst unztuverlässig ist und lügt
angemessenes Auftreten fehlt - da muß ich dem Typen leider rechtgeben, denn kein normaler Mensch kann sich das anmaßende, dummdreiste Auftreten dieser Bürokraten und Politiker aneignen, solange er noch über einen Funken Menschlichkeit und Verstand verfügt.



Das schlimme daran ist das der Mann sich auch noch Sozialdemokrat schimpft. Menschlichkeit und Verstand hat der mit Sicherheit nicht, und ich hoffe dass er das auch mal zu spüren bekommt.
 

Bruno1st

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#10
Das schlimme daran ist das der Mann sich auch noch Sozialdemokrat schimpft. Menschlichkeit und Verstand hat der mit Sicherheit nicht, und ich hoffe dass er das auch mal zu spüren bekommt.
das sind die Schlimmsten - die verlangen am Ende noch Verständnis für Ihr Tun (Sachzwänge, es geht nicht anders, usw....) und natürlich auch die Absolution für ihr Handeln (natürlich ohne die Vorteile und Gelder zurückzugeben)
 
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#11
Müller-Starmann, ARGE Köln, hat es scheinbar begriffen, jedenfalls brachte er es am Zahltag Köln verbal zum Ausdruck. Hintergrund war die von mir im vergangenen Jahr ans Licht gebrachte Putzfrauen-Affäre bei dem Träger "Zug um Zug" in Köln. Alle Putz- und Reinigingungsarbeiten, die von ArbeitsdienstlernInnen (1-Euro-Jobs) ausgeführt werden, sind rechtswidrig, egal, ob das in Schulen, Altersheimen oder anderen sozialen Einrichtungen durchgeführt wird, so Müller-Starmann. Wer von solchen illegalen Machenschaften in Köln Kenntnis hat, soll diese dokumentieren und sich damit an ihn wenden.
 

Martin9876

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#12
das sind die Schlimmsten - die verlangen am Ende noch Verständnis für Ihr Tun (Sachzwänge, es geht nicht anders, usw....) und natürlich auch die Absolution für ihr Handeln (natürlich ohne die Vorteile und Gelder zurückzugeben)



und ich unterstelle dass der dabei Profit macht, Sozialdemokrat und Chef vom Jobservice das passt nicht, aber die nächste Wahl kommt bestimmt, da kann man nur hoffen das der seine Quittung bekommt.
 

Bruno1st

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#13
Müller-Starmann, ARGE Köln, hat es scheinbar begriffen, jedenfalls brachte er es am Zahltag Köln verbal zum Ausdruck. Hintergrund war die von mir im vergangenen Jahr ans Licht gebrachte Putzfrauen-Affäre bei dem Träger "Zug um Zug" in Köln. Alle Putz- und Reinigingungsarbeiten, die von ArbeitsdienstlernInnen (1-Euro-Jobs) ausgeführt werden, sind rechtswidrig, egal, ob das in Schulen, Altersheimen oder anderen sozialen Einrichtungen durchgeführt wird, so Müller-Starmann. Wer von solchen illegalen Machenschaften in Köln Kenntnis hat, soll diese dokumentieren und sich damit an ihn wenden.[/quote]

den Opfern wird dann sicher zur verspäteten Festanstellung geholfen, bzw. der unterschlagene Lohn nachbezahlt - Einforderung und Berechnung zum ALG-II übernimmt die ARGE selbstverständlich und ohne Nachteile für die Personen.
Sobald die Summe feststeht, streckt die ARGE diese vor und klagt dann direkt beim Unternehmen.

das wäre doch etwas mehr wie ein "bei mir melden"
 
E

ExitUser

Gast
#14
Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

Alles, was damals erreicht wurde, war, dass die betroffenen Frauen einen Arbeitsvertrag ab Tag soundso erhielten. Mehr nicht. Aber, jetzt sind die vorsichtiger, mehr auch nicht...
 
E

ExitUser

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#15
Von Ausbeutung, so Lützenkirchen weiter, könne nicht im entferntesten die Rede sein. „Diese Langzeitarbeitslosen bekommen ihr volles Hartz IV zur Sicherung des Lebensunterhalts und zusätzlich einen Euro pro geleistete Arbeitsstunde. Bei einem Familienvater mit zwei oder drei Kindern kommen da 1500 bis 1800 Euro im Monat zusammen. Mancher Arbeiter hat weniger.“
und wieder das Einheitsblabla vom Familienvater und seinen 3 Kindern.

zusätzlich einen Euro pro geleistete Arbeitsstunde
stimmt ja wohl auch nicht, denn die bekommt man pro geleisteter Stunde, also pro anwesender Stunde.

<Ironie on>

Es ist doch immer wieder gut, das man sich immer damit herausreden kann, das die dummen € Jobber zu doof zum arbeiten sind, dann muss man sie halt länger dort einsetzen, wo man selber gut verdienen kann

<Ironie off>
 

Nustel

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#16
Hallo erst mal an Alle,
Ich Lebe in Leverkusen und hatte einen 1€ Job, geholfen hat mir das nicht außer das ich mich ausgenutzt fühle, war jeden Tag pünktlich und habe die Arbeit gewissenhaft gemacht, und als dank behauptet der Chef der Beschäftigungsförderungsgesellschaft Her Lützenkirchen, das Hartz-IV Empfänger grundsätzlich Schwierigkeiten mit dem frühem Aufstehen, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, und angemessenem Auftreten gegenüber Kunden oder Arbeitgebern haben, (laut Leverkusener Anzeiger vom 22, 04,2008)
Der soll sich was Schämen.

Gruß Martin
Da sieht man mal wieder wie alles über einen Kamm geschert wird. Dieser "Herr" L gehört an den Pranger gestellt. Da kocht ihn mir die Wut über so ein arrogantes überhebliches Statement. Das ist der Gipfel der Dummdreistigkeit.Wann stehen wir alle auf und zeigens es diesen Hansels?
 
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