Letzter Tag ALG I - Job gefunden - ALGII - Nur Fragezeichen im Kopf!!!! (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Hannah55

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Hallo,
ich bin neu hier, wie Viele hier langzeitarbeitslos (ALG I, AU 14 Monate incl. Reha, ALG I, ALGII) viele Bewerbungen, keine Reaktionen, nach 3 Monaten Absagen usw..

Mein Problem: heute letzter Tag ALG I, gestern Vorstellungsgespräch mit Zusage zum 01.07.15, Probearbeiten nächste Woche 4 Tage.

Alles gut und schön, wenn nicht der Wechsel in ALGII wäre.:icon_klatsch:

Förderscheck der Agentur für Arbeit läuft heute aus, AG möchte Zuschuss für die Einarbeitungszeit beantragen (ca. 20 Jahre Berufserfahrung, brauche aber ca. 2-3 Monate Einarbeitungszeit, da bereits 4 Jahre aus dem Beruf 'raus).

Die 4 Tage Probearbeiten wurden natürlich gleich zu einer Maßnahme umfunktioniert mit Formular und gegenseiten Unterschriften usw. usw....
Und außerdem brauche ich ein Auto (Küchenverkauf, Aufmaß und evtl. wechselnder Einsatzort bei Urlaubs- u. Krankheitsvertretung).

Ob der Förderscheck auch beim Jobcenter gilt, konnte mir nur mit einem leichten Kopfschütteln beantwortet werden. Da muss sich der AG mit dem AG-Service in Verbindung setzen. (Hat er schon, nur keine vernünftige Antwort erhalten)

Auto! :icon_hihi:
Der Arbeitsplatz ist ca. 25 km entfernt. Da ich auf dem Land wohne muss ich mit der NWB zum Hbf der nächstgrößeren Stadt fahren und dort auf eine Busverbindung hoffen, die mich möglichst pünktlich zur Arbeit bringt. Vorschlag der SB war, ein Fahrrad am Hbf zu parken mit dem ich dann täglich zur Arbeit und zurück radeln soll (ca. 3,5 km ein Weg). Eigentlich wollte ich aus meinem Arbeitsweg keine Vorbereitung auf einen Triatlon machen, wenn ich 20/25 Jahre alt wäre kein Problem. :biggrin:

Fahre ich mit dem Bus, komme ich mit der einen Linie nicht rechtzeitig an (erst 1 Std. später) und die andere Linie schmeißt mich am anderen Ende des Industriegebietes 'raus.

Wer schon mal Küchen verkauft hat, weiß dass man oft zum Kunden 'raus muss (Aufmaß während, vor und nach der Arbeitszeit, eingebaute Küche besichtigen, Reklamationen aufnehmen etc.)
Normalerweise werden diese Außendienstfahrten über Reisekosten abgewickelt.

Nun meint das Jobcenter aber, der AG hätte ein Fahrzeug dafür bereitzustellen. Und die SB denkt, dass er sich auf diese Art ein Betriebsfahrzeug spart. Deshalb solle ich meinen späteren AG schon einmal darüber informieren, dass er sich an den Kosten für die Förderung meines PKWs beteiligen muss. :icon_hihi:

Ich habe gegooglt und nichts darüber gefunden!

Um die Eingliederungsförderung etc. auf den Weg zu bringen braucht es Zeit, gaaaanz viiiiiiel Zeit!!!! Da kann ich mir das schenken am 01.07.15 anzufangen.

Ich werde wohl den AG davon überzeugen müssen zum 15.07. oder 01.08.15 anzufangen. Sollte ich allerdings kein Auto bis dahin durchbekommen, kann ich mir den Job sparen.

Es ist ein Traum-AG, ein Traumjob, gute Bezahlung (kein EUR 8,50 Mindestlohn) und ich würde endlich mal wieder auf eigenen Füßen stehen. Mein Sohn (16) wäre auch begeistert!

Hat jemand eine Idee wie ich alles durchsetzen kann trotz vieler Hürden und Steine, die wieder zwischen meinen Füßen liegen? :icon_motz:

Da nimmt ein AG endlich mal einen "uralten" Arbeitnehmer und dann wird von Seiten des Jobcenters so lange 'rumgedruckst, dass ich im Endeffekt den Job nicht antreten kann.:icon_motz:
 

Wutbuerger

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Eigentlich fördern JC das Auto , ich meine bis 1000 oder 1500 Euro hier , im dümmsten Fall als Darlehen .
Entweder du sprichst mit deinem Arbeitgeber ob er dir , wenigstens für die ersten Tage bzw Probearbeitszeit ein Auto stellt , ob er bereit ist eins durch Vorschuss oder Darlehen zu fördern , im aller dümmsten Fall ein Auto anmieten .
Weil was machst du wenn Probearbeit negativ verläuft und du erstmal kräftig in KFZ investiert hast ?? Kreativ denken können JC am besten wenn es um Sanktionen geht , nicht bei Arbeitsstellen ermöglichen ..
 

Hannah55

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Danke für deine Antwort. Auch wenn es durch Darlehen vom JC genehmigt werden würde, so hab ich doch das Gefühl, dass sie nicht wollen, solange ich den Rest des Weges noch laufen oder mit dem Rad fahren könnte. Es kommt der SB nur auf den Arbeitsweg an.
Für die Tage der Probearbeit bekomme ich vom AG ein Fahrzeug gestellt.

Aber hast du schon mal gehört, dass sich der AG an der Förderung des PKWs beteiligen muss???? Das kommt mir seltsam vor.
 

nowork

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Aber hast du schon mal gehört, dass sich der AG an der Förderung des PKWs beteiligen muss???? Das kommt mir seltsam vor.
Hi Hannah55!

Wenn Du bei einem AG einen Außendienst Job hast, sollte der AG nach meinem Empfinden auch das nötige Arbeitsmittel, den PKW, stellen!

Hast Du darüber schon mal mit Deinem potentiellen AG gesprochen? Ggf. auch über die Tatsache, dass dieser außerhalb der üblichen Arbeitszeit genutzt werden darf / kann?

Du schriebst ja, dass Kundenkontakte auch abends stattfinden können.
 

Wutbuerger

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Es kommt ja auf den Arbeitsvertrag an , und ob es andere Mitarbeiter mit ähnlicher Tätigkeit gibt . Der Arbeitgeber könnte vom Arbeitnehmer verlangen das er seinen privaten PKW stellt , aber für Dienstfahrten den Betrag xy pro km oder im Monat den Betrag xy dafür zahlt .
Wenn du ja zur Arbeitsstelle hinkommst und dir für die ersten Tage ein Fahrzeug gestellt wird haste ja etwas Luft .
Die Stelle ist dann aber als Arbeitnehmer und nicht freiberuflich oder selbstständig ?
Üblich wäre eher das Gegenteil , das der AG einen Firmenwagen stellt und der AN diesen auch privat nutzen könnte , wenn Aufträge abends und am WE anfallen macht das doch eher Sinn ...
Einfach mal drüber reden .
 

Hannah55

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Hallo, nein die Arbeitsstelle ist weder freibruflich noch auf selbständiger Basis. Das ist in der Branche so üblich, dass du für Kundenbesuche deinen PKW nimmst und dann monatlich über Reisekosten abrechnest.
Ich bin ja nur ab und zu im Außendienst unterwegs.
Aber wir werden das in den 4 Tagen klären, denke ich. Er hat mich ja beruhigt und gesagt, dass wir eine Lösung finden, nur die Aussagen der SB und der Wechsel zum Jobcenter machen mich irgendwie ganz kirre.
 

nowork

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Dann setze mal eher auf den potentiellen neuen AG und drücke den Gedanken an SB und JC bis dahin aus dem Kopf!

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Drücke Dir die Daumen!
 

Hannah55

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Genau, die Hoffnung stirbt zuletzt und Optimisten leben hoffentlich länger! :icon_pfeiff:
 

Hannah55

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Hi,
wollte Euch nur berichten wie es gelaufen ist.

Fazit: kein Traum-AG und erst recht kein Traumjob - alles wieder mal nur heiße Luft mit riesengroßem Gebläse :icon_laber:

Unterwerfung, Auswendiglernen von VK-Gesprächen, über jeden Satz den man von sich gibt wird 'rumdiskutiert, sollte trotz mangelnder Kenntnisse am 1. Tag schon Planungen mit Kunden angehen (obwohl ich noch nicht einmal wusste, wie das Programm funktioniert), am 2. Tag Kunden ansprechen (aber keine Ahnung wo genau welche Küchen (Hersteller) stehen, geschweige denn welcher Preis sich daraus ergibt), 9 Stunden ohne Mittagspause (15 Min. für kleine Mahlzeit), personell so unterbesetzt, dass keiner zum Einarbeiten zur Seite steht (sitzt), sondern immer nur auf Nachfragen oder Zuruf und in 2 Wochen hätte ich möglichst fit sein sollen.

Am 2. Tag wurde mir ein "Vertrauensbruch" vorgeworfen, weil ich eine Kundin angerufen habe, deren Planung ich angefertigt hatte, um sie in die Filiale zu bitten (hatte ich ihr versprochen), zwecks Besprechung. "Ich hätte der Frau die Küche nun am Telefon in seinem Namen verkauft." (Hääääh ???) Da wurde dann wieder heftigst diskutiert. :icon_evil:

Das nannte er dann "den Druck etwas erhöhen" (?????? am 2. Probearbeitstag einer ü50 Langzeitarbeitslosen - gute Idee!) Wenn das "etwas" war, wüsste ich gerne was danach noch kommt.

Habe dann über Nacht nachgedacht und die Probearbeit am nächsten Tag abgebrochen. Sklaverei wurde ja bereits vor längerem schon abgeschafft. :icon_tonne:

Ich kann mich mit 55 nicht mehr hinbiegen lassen, in all meinen Berufsjahren wurde von mir verlangt selbständig und verantwortungsvoll zu arbeiten. Bei Rückfragen natürlich an den Vorgesetzten wenden, aber überwiegend (im vorgegebenen Rahmen), eigenverantwortlich und im Namen des Unternehmens zu handeln. :icon_motz:

Bin also doch noch länger Gast beim Jobcenter.

Mich hat nur gewundert, dass in meiner EGV "Prüfung einer Arbeit zur Probe v. - b. " steht. Ich bzw. der AG haben weder etwas ausgehändigt bekommen noch unterschrieben dafür. Außerdem steht in meiner EGV nicht wieviel Bewerbungen ich schreiben muss im Monat, nur dass mir VVs zugeschickt werden, sollte es welche geben. Ist das so üblich bei ü50 ?
 

Zeitkind

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Mich hat nur gewundert, dass in meiner EGV "Prüfung einer Arbeit zur Probe v. - b. " steht. Ich bzw. der AG haben weder etwas ausgehändigt bekommen noch unterschrieben dafür. Außerdem steht in meiner EGV nicht wieviel Bewerbungen ich schreiben muss im Monat, nur dass mir VVs zugeschickt werden, sollte es welche geben. Ist das so üblich bei ü50 ?
Erstmal :dank: für Deine Rückmeldung.
Gut, daß Du Dich nicht als Sklave verkaufst. Nur so kann man solche "Firmen" ins Nirvana befördern. Stell Dir vor der sucht Sklaven ... und keiner geht hin. :icon_hihi:

Leider hat sich der Arbeitsmarkt Dank SPD und Gewerkschaften in den letzten Jahren radikal verändert. Das war wohl Deine erste Erfahrung.
Was mich wundert; hättest Du das nicht schon aus der Vertragsgestaltung herauslesen können? Oder behandelst Du Arbeitsverträge mit der Option "Job um jeden Preis"?
Du selbst legst doch als Vertragspartner die Bedingungen fest.
Auch Pausenzeiten solltest Du vertraglich regeln. Je detailreicher der Vertrag, umso eingeschränkter dessen Verletzungsmöglichkeit (siehe Weisungsrecht).
Hast Du die EGV auch unterschrieben?
 

Hannah55

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Hallo Aufgewachter,
ja, meine EGV habe ich unterschrieben, es stand aber auch nichts Schlimmes drin. Das konnte man mit ruhigem Gewissen unterschreiben.

Was diese Probearbeit angeht, bin ich ja froh, dass er es wollte. Im Bewerbungsgespräch lief alles sehr nett ab, und er wollte mich ja direkt zum 01.07.15 einstellen.

Aber - es wurde weder direkt über die Konditionen, sprich Grundgehalt und Provision gesprochen, noch über irgendwelche anderen Dinge wie Pausen, Urlaubstage etc.. Arbeitsvertrag existierte auch noch nicht.

Und so wie die Dinge dort angegangen werden, hatte ich nach dem 1. Probetag schon ein komisches Bauchgefühl. Es wurde nicht viel erklärt und praktisch erwartet, dass ich alles wüsste. Die Besetzung des Küchenstudios besteht aus dem Chef selbst, an manchen Tagen ist seine Frau da, seinem Sohn (der auch die Büroarbeit mit macht) und einem älteren MA der z.Zt. operiert wird und dann auf Reha muss. Folglich wird keiner wirklich da sein, der mich einarbeitet - in den 2 Tagen hat sich eh keiner wirklich gekümmert. Ich saß an einem Arbeitsplatz und dann mach mal. Weiterhin wurde auch nichts besprochen, für den Fall, dass ich ab 1.7. dort arbeiten sollte.

Du kannst den Laden garnicht verlassen zur Mittagspause, weil dann kein anderer da ist, wenn evtl. 2 o. 3 Kunden gleichzeitig kämen.

Fazit: es war irgendwie alles so wischiwaschi und kurz vorher hat er 2 MA entlassen. Sehr merkwürdig fand ich sowieso das ganze Verhalten des Chefs. Am 2. Tag wollte er mich dann bewußt provozieren und unter Druck setzen, um zu sehen wie ich reagiere. Danach war mein Bauchgefühl noch schlechter! :confused:

Im Endeffekt bin ich froh, dass ich nicht dort angefangen bin. Zwischenmenschlich hat es überhaupt nicht gepasst und wenn ich in der Probezeit kündigen würde, bekäme ich doch sicherlich eine Sperre vom JC, oder? Das Risiko wollte ich einfach nicht eingehen.

Von anderen Möbelhäusern kenne ich Einarbeitungszeiten von 2-3 Monaten. Schließlich bin ich schon 4 Jahre 'raus aus der Küchenplanung. Trotzdem wäre alles wieder in kurzer Zeit abrufbar, aber eine vernünftige Einarbeitung setzt man doch wenigstens voraus.
 

Kerstin_K

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Du selbst legst doch als Vertragspartner die Bedingungen fest.
Auch Pausenzeiten solltest Du vertraglich regeln. Je detailreicher der Vertrag, umso eingeschränkter dessen Verletzungsmöglichkeit (siehe Weisungsrecht).
Hast Du die EGV auch unterschrieben?
Naja, Pausenzeiten muss man nicht unbedingt vertraglich festlegen. Dazu gibt es eine Arbeitszeitgesetz. Schon klar, dass man nicht gerade zur Stosszeit Pause macht, normal spricht an sich dann mit den Kollegen untereinender ab, so kenne ich das jedenfalls.

ch hatte auch mal ne Chefin, die meinte, ich müsse auch wärend meiner Mittagspause ans Telefon gehen, am besten noch das Telefon mit aufs Klo nehmen. Hab ihr dan klar gemacht, dass es bestimmt nicht gut ankommt, wenn ich mit vollem Mund rangehe und der Fall war gegessen. wir haben dann nen AB angeschafft, den habe ich wärend mener Pause engeschaltet und gut. War eh selten was drauf. Wir hatten allerdings keine Publikumsverkehr, aber ich war oft auch mal alleie im Büro, wir hatten die geschäftstelle ganz frisch aufgebaut vom ersten Bleistift an. den Job habe ich heute, 20 Jahre später, immer noch.

KLar, wenn was dringendes ansteht arbeite ich auch mal durch. Aber das ist die absolute Ausnahme, vielleicht 4x im Jahr oder seltener.
 
E

ExitUser

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ja, meine EGV habe ich unterschrieben, es stand aber auch nichts Schlimmes drin. Das konnte man mit ruhigem Gewissen unterschreiben.
Das denken alle. Das böse Erwachen kommt später. Vielleicht mal in dem entsprechenden Unterforum querlesen ...

Und so wie die Dinge dort angegangen werden, hatte ich nach dem 1. Probetag schon ein komisches Bauchgefühl. Es wurde nicht viel erklärt und praktisch erwartet, dass ich alles wüsste. Die Besetzung des Küchenstudios besteht aus dem Chef selbst, an manchen Tagen ist seine Frau da, seinem Sohn (der auch die Büroarbeit mit macht) und einem älteren MA der z.Zt. operiert wird und dann auf Reha muss. Folglich wird keiner wirklich da sein, der mich einarbeitet - in den 2 Tagen hat sich eh keiner wirklich gekümmert. Ich saß an einem Arbeitsplatz und dann mach mal. Weiterhin wurde auch nichts besprochen, für den Fall, dass ich ab 1.7. dort arbeiten sollte.
Das sind entscheidende Punkte, die Maßnahme ist eklatant entgegen der entsprechenden Vorgaben gelaufen -> Fachliche Hinweise zu § 16d SGB II, etwas äquivalentes solltes auch im SGB III geben.

Fazit: es war irgendwie alles so wischiwaschi und kurz vorher hat er 2 MA entlassen.
Damit wäre ihm der EGZ ohnehin um die Ohren geflogen ...

Zwischenmenschlich hat es überhaupt nicht gepasst und wenn ich in der Probezeit kündigen würde, bekäme ich doch sicherlich eine Sperre vom JC, oder?
Sanktion, nicht Sperre: § 31 ff SGB II
Aber jetzt mußt Du erstmal schauen, was das Arbeitsamta aus der Geschichte macht.

Von anderen Möbelhäusern kenne ich Einarbeitungszeiten von 2-3 Monaten. Schließlich bin ich schon 4 Jahre 'raus aus der Küchenplanung. Trotzdem wäre alles wieder in kurzer Zeit abrufbar, aber eine vernünftige Einarbeitung setzt man doch wenigstens voraus.
Nicht wirklich. Wenn heute irgendwo jemand eingestellt werden soll, dann nur, weil es wirklich gar nicht mehr anders geht. Da sind lange vorher schon alle weg, die eventuell Zeit und Kompetenz gehabt hätten, jemanden anzulernen. Aus diesem kühlen Grund wird ja meistens gar niemand mehr eingestellt. Der Laden läuft dann eben noch solange, wie die Leute noch auf Arbeit kommen.
 

Hannah55

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Vielen Dank für Eure Antworten.

Ich denke, dass er hauptsächlich auf diesen Eingliederungszuschuß aus war, als der in's Gespräch kam, sah man schon $$$-Zeichen in seinen Augen.

Allerdings hat er 3 x beim AG-Service angerufen, hat aber keinen Rückruf bekommen. Wie immer man das verstehen soll - eigentlich sind die doch froh, wenn sie 1 Langzeit-Arbeitslosen weniger haben. Ich hatte den Eindruck, dass deshalb das Interesse an meiner Arbeitskraft deutlich nachließ .

Es waren ja nur noch 3 Arbeitstage bis zum 01.07., da müsste man doch zumindest schon an einen Arbeitsvertrag denken, bzw. mal etwas aufsetzen..

Da die Zeit ziemlich knapp wurde, habe ich alternativ den 15.07.15 vorgeschlagen, er wollte aber unbedingt den 01.07.. Aber ohne konkrete Absprachen oder Arbeitsvertrag fängt doch niemand an zu arbeiten. Dem Job-Center muss ich schließlich auch etwas vorlegen. Wie hätte er denn den Eingliederungszuschuss noch auf die Reihe bringen wollen?

Neee, ich war 14 Monate AU wegen eines Burnouts/Depri, da muss ich aufpassen auf was ich mich einlasse. Der Schuß kann schnell wieder nach hinten los gehen.

Na ja, gehupft wie gesprungen - egal. Ich suche weiter! Bin eigentlich von Beruf Optimist (nur die Krankheit hat mich ein bissl aus den Latschen geworfen). Bevor Junior die Schule fertig hat (nächstes Jahr) könnte man sich auch mal in das angrenzende Bundesland bewerben und evtl. umziehen, wenn's denn klappt. In dieser Einöde gibt's nix und Auto habe ich keines, was die Sache auch nicht leichter macht.
 

Hannah55

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Hallo an alle, die mir geholfen haben. :dank:

Ich wollte nur noch kurz rückmelden, dass nicht sanktioniert wurde.

Habe damals an die Anhörung 2,5 Seiten drangeheftet und dargestellt, dass ich mich von dem AG total veräppelt gefühlt habe usw. und weder von der Agentur für Arbeit noch vom Jobcenter auch nur ansatzweise unterstützt wurde.

Im Endeffekt hat mein SB nur dazu gemeint: " Na ja, eigentlich wäre ja noch die Agentur für Arbeit zuständig gewesen. Das ist schon o.k. so, ich sehe von einer Sanktion ab."

War halt absolutes Chaos! Am 18.6. beim AG vorgestellt, bis 21.06. (Sonntag) noch im ALG I-Bezug, Probearbeit sollte vom 24.-27.6. sein und zuständig wäre mein SB vom ALGI (mit dem ich zu dieser Sache auch tel. hatte und der meinte, da sei er nicht mehr zuständig, sondern der SB vom ALG II). Und dann wird mit Sanktion gedroht - aber keiner kennt sich aus und keiner weiß Bescheid - LOL. :icon_lol:
 
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