(Update) Leitfaden zum Arbeitslosengeld II (immer neuste Version) ist erschienen! +++UPDATE+++

Paolo_Pinkel

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AW: Leitfaden zum Arbeitslosengeld II (2011 ist erschienen!)

Der neue Leitfaden zum Arbeitslosengeld II ist erschienen. Stand 2012.
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif] Die 9. Auflage bringt den "Leitfaden zum Arbeitslosengeld II. Der Rechtsratgeber zum SGB II" auf den Stand 1. Juli 2012. Stark überarbeitet wurden die Kapitel:

  • »Anrechnung von Einkommen«.
    Ergänzt wurde dieses Kapitel um die Frage, wie der Zufluss durch Erbschaft, Testament oder Vermächtnis und wie Mutterschaftsleistungen und Elterngeld anzurechnen sind;
  • »Leistungen zur Eingliederung, insbesondere die aus dem SGB III übernehmbaren Leistungen« und »Arbeitsgelegenheiten/Förderung von Arbeitsverhältnissen/»Bürgerarbeit«. Hier erforderte das ab 1.4.2012 in Kraft getretene »Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt« grundlegende Überarbeitungen;
  • »Krankenversicherung«.
    In diesem Kapitel wurden noch differenzierter der Krankenversicherungsschutz, das Krankengeld und die Arbeitsunfähigkeit behandelt.
[/FONT]
==> Katalogseite
 
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AW: Leitfaden zum Arbeitslosengeld II (2011 ist erschienen!)

Ups, kostet der jetzt 17€.:icon_eek:
 

Emma13

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AW: Leitfaden zum Arbeitslosengeld II (2011 ist erschienen!)

7 € mehr - eine Menge Geld für eine "Überarbeitung" - ich besitze auch alle Leitfäden und muss sagen, das finde ich übertrieben, zumal hier auch im Laufe der Zeit größtenteils die Kommentare der Herausgeber zu deren Sichtweise an Umfang zugenommen haben - und das ist unnötig :icon_eek:
 

Paolo_Pinkel

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AW: Leitfaden zum Arbeitslosengeld II (2011 ist erschienen!)

7 € mehr - eine Menge Geld für eine "Überarbeitung" - ich besitze auch alle Leitfäden und muss sagen, das finde ich übertrieben, zumal hier auch im Laufe der Zeit größtenteils die Kommentare der Herausgeber zu deren Sichtweise an Umfang zugenommen haben - und das ist unnötig :icon_eek:
Warum 7 Euro mehr? Wir reden hier von EINEM EURO MEHR. Hast du mal den Link aufgerufen? Es handelt sich nicht um den Leitfaden von Tacheles, sondern einem qualifizierten Verlag! Hier mal eine Leseprobe
==> https://www.elo-forum.org/alg-ii/96248-auszug-kapitel-sanktionen-udo-geiger-leitfaden-arbeitslosengeld-ii-2011-a.html

Das ist mit dem von Tacheles NICHT zu vergleichen. Daher sein Geld m.M.n. mehr als Wert.
 

Emma13

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AW: Leitfaden zum Arbeitslosengeld II (2011 ist erschienen!)

Hups Paolo, das kannte ich noch nicht - diesen umfangreichen Wälzer :biggrin: falsch gedacht von mir - aber überlegenswert, es sich zuzulegen :icon_daumen:
 
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AW: Leitfaden zum Arbeitslosengeld II (2011 ist erschienen!)

Also nicht von Frank Jäger und Harald Thome ?
 
E

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AW: Leitfaden zum Arbeitslosengeld II (2011 ist erschienen!)

hallo ghansafan,

der neue von Jäger und Thome wird wahrscheinlich erst in 2013 komplett neu erscheinen. für den derzeit gültigen eben wieder kleine inlays mit aktualisierungen.

liebe grüße von barbara
 

hartaber4

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AW: Leitfaden zum Arbeitslosengeld II (2011 ist erschienen!)

Der neue Leitfaden zum Arbeitslosengeld II ist erschienen. Stand 2012.
==> Katalogseite
"KLEINE(R) WARNUNG/HINWEIS" zu o.a. Werk:

Habe mir den auch mal als Ergänzung zu den üblichen Kommentaren (derzeit ja auch teils das erste Jahr sei Neuauflage auf dem Buckel) gekauft.

Und auf Seite 31 stockt dem datenschutzinteressierten Leser der Lesegenuss:

Habe folgende E-Mail an den FH Verlag /ag Tuwas geschickt.....

Rückmeldung (sofern eine kommt) stelle ich rein:



Fachhochschule Frankfurt am Main
Fachbereich 4, AG TuWas
Gleimstr. 3, 60318 Frankfurt

E-Mail: beratung@agtuwas.de


Leitfaden zum Arbeitslosengeld II (9. Auflage)



Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

gemäß Ihrem Hinweis aus dem Vorwort (Für Hinweise auf Fehler und Fehlendes sind wir weiter dankbar) komme ich auf Sie mit folgendem Probelm auf Sie zu:


Auf Seite 31 unten zur Mitwirkungspflicht:

Die Hilfesuchenden sind nach § 60 SGB I zur Mitwirkung verpflichtet.
Sie müssen insbesondere die behandelnden Ärzte von der Schweigepflicht entbinden.

Dem dürfte u.a. entgegenstehen (hier als Beispiel):

Quelle:

Die Landesbeauftragte Datenschutz Land Brandenburg, siehe PDF auf Seite 15:


https://www.lda.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/Ratgeber_2012.pdf


Muss ich meine Ärzte von der Schweigepflicht entbinden? [FONT=Arial,Arial][FONT=Arial,Arial]Nein. Die Schweigepflichtentbindung kann nicht erzwungen werden. Im Antrag auf Arbeitslosengeld II werden auch Gesundheitsdaten der Betroffenen erfragt. Im Einzelfall werden diesbezüglich auch Auskünfte der behandeln-den Ärzte benötigt. Dazu ist es erforderlich, dass der Betroffene den Arzt von dessen Schweigepflicht entbindet. Die Abgabe einer solchen Schweigepflichtentbindungserklärung fällt jedoch nicht unter die Mitwirkungspflichten der § 60ff. SGB I, sondern steht im freien Ermessen des Betroffenen. [/FONT][/FONT][FONT=Arial,Arial]
[/FONT][FONT=Arial,Arial]
[FONT=Arial,Arial]Wird die Erklärung nicht abgegeben, so hat der ärztliche Dienst die Leistungsvoraussetzungen durch eigene Untersuchungen zu ermitteln. Dies entspricht der Rechtslage. Danach hat sich derjenige, der Sozialleistungen beantragt oder erhält, auf Verlangen des zuständigen Leistungsträgers ärztlichen und psychologischen Untersuchungsmaß-nahmen zu unterziehen, soweit diese für die Entscheidung über die Leistung erforderlich sind. Eine Verpflichtung, Dritte von ihrer Schweigepflicht zu entbinden, verlangt das Gesetz nicht. [/FONT]
[FONT=Arial,Arial]Die Einwilligungserklärung sollte also einen Hinweis auf die Freiwilligkeit bezüglich der Abgabe einer solchen Erklärung enthalten und durch Positionierung und Schriftform hervorgehoben sein. Ferner sollte klar erkennbar sein, welcher konkrete Arzt oder welches Krankenhaus von der Schweigepflicht entbunden wird. Die Aufzählung aller in Betracht kommenden Personen und Institutionen genügt nicht den Anforderungen an eine wirksame Schweigepflichtentbindungserklärung. [/FONT]
[FONT=Arial,Arial]Der Einwilligende muss eine im Wesentlichen zutreffende Vorstellung davon haben, worin er einwilligt. Nur eine informierte Einwilligung ist eine wirksame Einwilligung. [/FONT]
[FONT=Arial,Arial]Er muss die Bedeutung und Tragweite seiner Entscheidung überblicken. [/FONT]


[FONT=Arial,Arial]Mit der Bitte um Überprüfung und einer Rückmeldung verbleibe ich[/FONT]


[FONT=Arial,Arial]Mit freundlichen Grüßen[/FONT]

[FONT=Arial,Arial]yxz[/FONT]
[/FONT]
 

hartaber4

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AW: Leitfaden zum Arbeitslosengeld II (2011 ist erschienen!)

Antwort:

Sehr geehrter Herr YXZ,
wir nehmen an, Sie beziehen sich auf den Leitfaden des FH-Verlages.
Dieser Leitfaden wird jedoch nicht von der AG TuWas erstellt;
Autor ist Herr Geiger (Ri am SG Berlin).
Vielleicht schreiben Sie den Verlag an.

Viele Grüße
AG TuWas




(Weiterleiten ging nicht ??? .... wenn schon dem Impressum nichts genaues zu entnehmen ist? Das Vorwort ist abgeschlossen mit

Arbeitslosenprojekt TuWas , Juli 2012 )

Auf dem Umschlag: Arbeitslosenprojekt TuWas (Hrsg.)

HERAUSGEBER !! Kopfschüttel...
 

hartaber4

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AW: Leitfaden zum Arbeitslosengeld II (2011 ist erschienen!)

Habe den Leitfaden ein paar Tage "studiert".....

die Antwort passt zum o.a. Fazit.... seufz:


Im Vergleich (unter den günstigen Leitfäden) würde ich mich zur Zeit für den Thomé/Jäger Leitfaden entscheiden.... wenn man wenig Geld hat.

Was (ver-)wundert:

Gelobt vom ASR..... (Deutscher Anwalt Verlag)..... usw.

Alleine das fragmentarische Stichwortverzeichnis vermiest einem die Lust beim Arbeiten mit dem TuWas Leitfaden.... und dürfte auch jede(n) RA´in bei der praktischen Arbeit nerven (mal eben schnell nachschlagen....von wegen!)

Für die zeitnahe Argumentation vor dem SG völlig unbrauchbar.... das lange Blättern/Suchen wäre einfach zu peinlich.

Wer etwas mehr Geld hat.... sollte die ca. € 50,00 für den LPK-SGB II von NOMOS berappen...... ein schlichtweg brauchbares Werk!
 

Paolo_Pinkel

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AW: Leitfaden zum Arbeitslosengeld II (2011 ist erschienen!)

[...]
Im Vergleich (unter den günstigen Leitfäden) würde ich mich zur Zeit für den Thomé/Jäger Leitfaden entscheiden.... wenn man wenig Geld hat.
Bei mir sind die Erfahrung genau 180° entgegengesetzt. Finde den Leitfaden vom FHVerlag um einiges besser und detaillierter (auch ausführlicher), als den Thome/Jäger-Leitfaden. Alleine schon das Thema EGV ist dort viel zu unkritisch abgehandelt. Aber wenn ich die Wahl zwischen dem Leitfaden vom FHVerlag und dem "Münder" hätte, dann ist klar auf wen die Wahl fällt. Leider lässt der Eicher/Spellbrink auf sich warten. Bereits die 4. Verschiebung der Veröffentlichung (gefühlte 100. Mal).
 

hartaber4

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AW: Leitfaden zum Arbeitslosengeld II (2011 ist erschienen!)

jurisPK für die jeweiligen SGB sind eine echte Empfehlung (wenn auch eine saure €-Zitrone). Tolle Lesbarkeit und pickenpackenvoll mit Querverweisen.

Für mal eben schnell blättern... klar... sind NOMOS LPK´s oder Beck´sche Kurzkommentare gut geeignet... und passen auch relativ platzsparend ins "Gepäck" für SG-Bespaßung...

Nicht haben muss man den Kasseler Kommentar (Leitherer)..... finde ich....habe mir seit langem die auch nicht billigen Ergänzungslieferungen nicht mehr geholt..... sind aber wegen der Größe zuverlässige Türstopper (wegen Wind und auch Katze!)

Bei den beiden Leitfäden hatte ich mich auch versucht in die Lage eines völlig unbeleckten SGB II oder XII Novizen reinzuversetzen...(Thomé/Jäger decken ja auch noch SGB XII ab).
 

Paolo_Pinkel

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AW: Leitfaden zum Arbeitslosengeld II (2011 ist erschienen!)

jurisPK für die jeweiligen SGB sind eine echte Empfehlung (wenn auch eine saure €-Zitrone). Tolle Lesbarkeit und pickenpackenvoll mit Querverweisen.
Ist denn der Preis von aktuell 139 Euro (!!!) wirklich gerechtfertigt? Vom Umfang her (1.320 Seiten) nehmen sich der jurisPK im Vergleich zum Münder oder Eicher/Spellbrink nichts. Das da mehr drin stehen soll als in den anderen bezweifele ich auch. Gibt es davon eine Leseprobe?
 

hartaber4

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Renzension:

https://www.juris.de/jportal/cms/remote_media/media/jurisde/pdf/rezensionen/REZ_SGB_II_SGb_2012_Heft8_.pdf


Kannst du so auch nicht vergleichen, denn bei E/S oder Münder hast du keinen Online Zugang mit Aktualisierungen.


Verlag schreibt:

Im Online-Kommentar werden Aktualisierungen durch die Herausgeber und Autoren ständig eingearbeitet. So arbeiten Sie immer auf dem neuesten Stand des Rechts. Die bewährte Online-Verlinkung auf die Rechtsprechung sowie Normen und Literaturnachweise führt Sie gezielt zur Lösung Ihrer Rechtsfragen und gibt Ihnen die Sicherheit, alle Rechtsquellen ausgeschöpft zu haben."

P.S.

Kommentare kann man vergleichen.... sie sind aber selten gleich.

Beispiel wäre für mich jetzt die Kommentierung zum § 59 SGB II in E/S und Münder....... sehr großer Unterschied.

Jeder Kommentar hat eben "seinen" Stil.
 

xj3Qr1nL7ys

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AW: Leitfaden zum Arbeitslosengeld II (2011 ist erschienen!)

Ich war heute das erste mal als Zuschauer beim Sozialgericht um den Ablauf mal im Vorfeld zu erfassen, damit ich mich auf die Sache konzentrieren kann, wenn ich dann irgendwann mal selbst dran bin. Von 4 Verfahren die ursprünglich angesetzt waren, ist der erste Kläger nicht erschienen weil er die Klage noch kurzfristig zurück gezogen hat, das zweite war schon bei meiner Ankunft durchgestrichen, der Rest hat dann später noch statt gefunden. Ich habe die Gunst des Augenblicks genutzt und den Richter (als Zuschauer, Öffentlichkeit) freundlich gefragt, ob er mir einen Blick auf die vor ihm stehende Literatur gewährt. Dem hat er statt gegeben :icon_daumen:

Dort standen fein säuberlich aufgereiht wie zum großen Teil hier schon erwähnt folgende Werke:

* Das SGB II selbst als größter Wälzer
* Der LPK von Münder (bereits hier erwähnt)
Sozialgesetzbuch II | Münder | Nomos Verlagsgesellschaft
* Der LPK von Eicher/Spellbrink (bereits hier erwähnt)
SGB II | Eicher | Buch | beck-shop.de
* Der PK zum SGG von Meyer-Ludewig/Keller/Leitherer (bereits hier erwähnt)
Sozialgerichtsgesetz : SGG | Meyer-Ladewig / Keller / Leitherer | Buch | beck-shop.de
* Der LPK zum SGB XII von Bieritz-Harder/Conradis/Thie
Sozialgesetzbuch XII | Bieritz-Harder / Conradis / Thie | Nomos Verlagsgesellschaft
* Der LPK zum SGB XII von Fichtner/Wenzel
Kommentar zum SGB XII - Sozialhilfe: SGB XII AsylbLG | Fichtner / Wenzel | Buch | beck-shop.de

Klar wenn man SGB II ist braucht man nicht SGB XII. Einfach nochmal als Bestätigung und der Übersicht halber. Man sieht also dass die Richter am SG auch mit nichts anderem arbeiten, als mit dem was hier (bereits) aufgezählt wurde. Ich selbst hab mir heute den Münder und Eicher/Spellbrink zum Vergleich in die Buchhandlung bestellt. Ich schätze ich fang mit dem Münder (kaufen) an und seh dann mal weiter. Beide auf einmal kann ich mir nicht leisten. Wäre schön wenn jemand der den Vergleich von beiden hat, hier vielleicht noch zeitnah seine Meinung dazu kundtut. Mir geht es vor allem um die Verwendung bei der Verfahrensvorbereitung (Rechtsauslegung) und als schnelles Nachschlagewerk vor dem SG falls nötig. Wenn nicht, entscheide ich wie gesagt nach Augenschein und Geldbeutel.

Für alle die komplett neu hier sind, auch nochmal die beiden Leitfäden für Hilfesuchende im SBG II & teilweise auch SGB XII, um auch dies noch kompakt in einem einzigen Post darzustellen.

* Udo Geiger Leitfaden zum Arbeitslosengeld 2
Fachhochschulverlag Frankfurt am Main
* Leitfaden ALG 2 / Sozialhilfe von Frank Jäger & Harald Thome beide Tacheles e.V.
Leitfaden Alg II/Sozialhilfe von A-Z
 

Paolo_Pinkel

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Neue Auflage 2013!
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Unterkunfts- und Heizkosten nach dem SGB II [/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif] Ein Leitfaden [/FONT]

[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif] Wer seine Arbeit verloren hat, dem ist die Sicherung der Wohnung oft der letzte Halt, vor allem bei noch nicht abgezahltem Wohneigentum. Fragen zu Kosten von Unterkunft und Heizung bei Bezug von Alg II sind daher besonders drängend. Der Streit um Unterkunftskosten macht einen Großteil der Sozialgerichtsklagen aus. Der Leitfaden gibt auf neuestem Gesetzesstand eine umfassende Übersicht der aktuellen Rechtsprechung. Fallbezogen – und unter Berücksichtigung von Miet-, Familien-, Zwangsvollstreckungs- und dem neuen Satzungsrecht – werden zu den vielen ungeklärten Problemen Lösungen und Berechnungsvorschläge geboten. Der Leitfaden gibt so Orientierung in einem sehr komplizierten Rechtsgebiet.
[/FONT][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Pressestimmen:

»Wer in dem neuen Leitfaden sucht, der wird fündig. Er ist übersichtlich gegliedert, hat ein gutes Stichwortverzeichnis, ist praxisnah und topaktuell. Wer sich mit der Grundsicherung befasst, sollte nicht zögern, sich den neuen Leitfaden zu bestellen.« (ASR 1/2012)

»Für miet- und sozialrechtlich tätige Rechtsanwälte, Mieter- und Vermietervereine, gewerbliche Vermieter sowie Sozialberatungsstellen sollte der Leitfaden zum unverzichtbaren Handwerkszeug gehören. Auch Behördenmitarbeiter und Richter werden das Buch, das durch ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis besticht, zu schätzen wissen.« (NZM 6/2012)
[/FONT]
==> Fachhochschulverlag Frankfurt am Main
 

hartaber4

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Ich selbst hab mir heute den Münder und Eicher/Spellbrink zum Vergleich in die Buchhandlung bestellt. Ich schätze ich fang mit dem Münder (kaufen) an und seh dann mal weiter. Beide auf einmal kann ich mir nicht leisten. Wäre schön wenn jemand der den Vergleich von beiden hat, hier vielleicht noch zeitnah seine Meinung dazu kundtut.
Kann man vergleichen... sind aber nicht gleich... (Hrsg./Bearbeiter haben eben alle unterschiedliche Philosophien).... ferner wird das auch jeder Leser für sich entscheiden müssen, mit welcher Art er am besten zu (seinem) "recht" kommt.

Schaden kann es nicht mehrere Kommentare zu besitzen.... zum Querlesen.

Mein Tipp bei knappen Budget: Bestellen in der Bücherei und mal hin und her lesen..... und dann entscheiden was man will.

Ferner wäre man (bei knappen Budget) besser mit einem SGB II und einem SGG Kommentar bedient, als mit zwei SGB II Kommentaren.

Mein Tipp wäre dann (bummelig ja immerhin zusammen ca. € 140,00):

LPK-SGB II Münder (eh der preiswerteste unter den SGB II Kommentaren) mit SGG Kommentar von Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, denn ohne profunde Kenntisse zum Verfahrensrecht sieht man auch alt aus...gerade wenn man auf ungnädiges/unengagiertes SG trifft.
 

saurbier

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AW: Leitfaden zum Arbeitslosengeld II (2011 ist erschienen!)

Kann man vergleichen... sind aber nicht gleich... (Hrsg./Bearbeiter haben eben alle unterschiedliche Philosophien).... ferner wird das auch jeder Leser für sich entscheiden müssen, mit welcher Art er am besten zu (seinem) "recht" kommt.

Schaden kann es nicht mehrere Kommentare zu besitzen.... zum Querlesen.

Mein Tipp bei knappen Budget: Bestellen in der Bücherei und mal hin und her lesen..... und dann entscheiden was man will.

Ferner wäre man (bei knappen Budget) besser mit einem SGB II und einem SGG Kommentar bedient, als mit zwei SGB II Kommentaren.

Mein Tipp wäre dann (bummelig ja immerhin zusammen ca. € 140,00):

LPK-SGB II Münder (eh der preiswerteste unter den SGB II Kommentaren) mit SGG Kommentar von Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, denn ohne profunde Kenntisse zum Verfahrensrecht sieht man auch alt aus...gerade wenn man auf ungnädiges/unengagiertes SG trifft.
Aber hallo,

ich hab 1998 bei SG-Köln meine BU-Rente eingeklagt. Ein weiteres Verfahren bis zum LSG-Essen. Dazu noch eine Klage gegen das Arbeitsamt Bonn.

Bei den Verfahren sind mir immer nur freundliche Richter untergekommen. Ja einer hat sich sogar für mich die Mühe gemacht und in seiner Begründung nach verständlichen Ausführungen gesucht.

O.K. ich hab jahrelange Prozeßerfahrung vor dem Amtsgericht wegen diverse Zivilstreitigkeiten, aber dennoch kann man und sollte man nicht unterstellen das Richter etwas gegen einen haben.

Voreingenommene Menschen gibt es leider überall in der Gesellschaft, da ist es nicht verwunderlich wenn dies auch vor Gericht passieren könnte.

Meine Erfahrung dabei ist, dass erste Erscheinungsbild zählt. Adrettes Auftreten in dunkler Kleidung ist schon mal ein Bonuspunkt. Dazu noch Sachlich vorbereitet und man hat den zweiten Punkt. Wer dann selbst klagt, der sollte natürlich über ein fundiertes Wissen beim Aufsetzen einer Klageschrift verfügen, ist leider so, aber dazu gibt es heute unzählige Hilfen im Netz.

Und vor allem sollte man eins immer im Auge behalten, vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand. Will heißen, man weiß nie wie ein Richter entscheidet. Im Umkehrschluss bedeutet das dann, je besser man mit fundierten Gesetzestexten gegen den Widerspruchbescheid angeht, desto höher sind die Chancen. Auch sollte der Laie nicht vergessen, ein Richter weiß nur das was man ihm in der Klageschrift auch ausführlich darlegt, also präzise arbeiten.

O.K. ich hab auch schon mal eine dezente Rüge bekommen, weil meine Schriftsätze halt nicht abends in der Badewanne vom Richter zu lesen gingen, eben wegen der länge. Aber was soll es, so weiß er wenigstens was ich sagen will. Übel genommen hat mir das so richtig noch kein Richter.

Vielmehr hat mir das bei hiesigen Amtsgericht eine soliden Namen eingebracht, der sogar dazu führte das man mich als ehrenamtlichen Betreuer einsetzte.

Von Ämtern lasse ich mich schon gar nicht an die Wand fahren, denn für sowas gibt es immerhin Gesetze. Ich hab mein Leben lang gearbeitet und entsprechend gezahlt, da steht mir jetzt auch entsprechende Versicherungsleistung zu, für die ich Beiträge zahlen musste und sei es nur als Überbrückung bis ich wieder einigermaßen Gesund bin.

Gruß
 
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