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Leiter der ARGE Köln. Wer?

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ixiter

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#1
Liebe Gemeinde,

ich möchte mich beim Leiter der ARGE Köln über das Verhalten meiner Sachbearbeiterin beschweren. Nur weiß ich nicht einmal wer das ist und konnte es auch auf der Webseite der Arbeitsagentur nicht erfahren.

Aber vielleicht wäre das ja auch nicht der optimale Weg und hier kann mir jemand einen besseren aufzeigen.

Der Vorfall:
Ich war heute bei der ARGE um meinen Folgeantrag für ALG2 abzugeben. Bisher war es so, dass ich einfach unangemeldet zu meinem Sachbearbeiter gehen konnte, un den Antrag einfach abgab. Heute stand ich vor seiner Tür und musste feststellen, dass das Büro anders genutzt wird.
Also bin ich runter zur Rezeption und fragte wohin ich den Antrag bringen muss. "In den fünften Stock, den orangefarbenen Fussspuren folgen, die führen Sie zu einem Briefkasten". OK, verstanden. Ich wollte wissen wer denn jetzt mein Sachbearbeiter zur "Integration in Arbeit" sei. Auch das wurde mir gesagt. Zum dritten mal innerhalb von 1,5 Jahren ein neuer Sachbearbeiter(in).

Das ist schon das erste Problem. Ich bekam vorher keinerlei Information darüber und muss das zufällig erfahren. Umgekehrt werde ich allerdings bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf meine Mitwirkungspflicht hingewiesen und mit Sanktionen bedroht falls ich dieser nicht nachkomme. Wie sieht es mit der Mitwirkungspflicht der ARGE aus?

Ich also hoch zu den Orangen, Briefkasten gefunden und wieder ein Stockwerk runter um zu meiner Sachbearbeiterin zu kommen.
Schon von weitem hört und sieht man eine Gruppe von ARGE Mitarbeitern die vor einem Büro anscheinend viel Spaß haben. Anhand der Büronummern sehe ich, dass es ungefähr da sein muss, wo meine neue Sachbearbeiterin sitzt.
Sie machen Witze und lachen laut. Schön wenn Menschen so viel Spaß am Arbeitsplatz haben. Es sei ihnen gegönnt. Als ich mich der Gruppe nähere sage ich freundlich "Guten Tag", was nicht erwidert wird. Ich gehe an der Gruppe vorbei und finde ca. 6 Meter weiter die Tür zum richtigen Büro. Die Tür steht halb offen. Ich klopfe an, schaue rein, das Büro ist leer. Die Gruppe ARGEnten macht derweil weiter Witze und lacht sich über irgendetwas kaputt. Das geht noch ca. 5 Minuten so. Ich stehe ca. 3-4 Meter daneben. Jeder in der Gruppe sollte meine Anwesenheit zur Kenntnis genommen haben. Niemand von ihnen spricht mich an.

Irgendwann hat der Spaß ein Ende und die Gruppe löst sich auf. Ein männlicher ARGEnt bleibt als einziger auf dem Flur zurück. Ich frage ihn, ob er denn wüsste wann Frau xxxx denn wieder in ihrem Büro sei? Als er mich erblickt verschwindet jedes Lächeln aus seinem Gesicht. Jetzt macht er eher den Eindruck, als wolle er mich am liebsten aus dem Haus jagen. "Was wollen sie denn von der?" ist die Gegenfrage. Ich antworte, dass ich ihr das lieber selber sagen würde. "Wenn es um Leistungen geht sind Sie hier falsch". Ich teile ihm mit, dass es nicht um Leistungen geht und dass ich von ihm nur wissen möchte, wann Frau xxxx wieder da ist. Er zeigt auf eine andere Bürotür, durch die vorher 2 oder 3 Personen verschwunden sind. "Die kommt gleich".

Ich warte noch einmal 2-3 Minuten. Eine Dame mittleren Alters kommt immer noch lachend aus dem Büro. Kaum in meiner Gegenwart auf dem Flur angekommen, verschwindet auch bei ihr jedes Lachen und Lächeln und sie geht wortlos an mir vorbei und verschwindet im Büro von Frau xxxx. Ich meine, Sie hat vorher auf jeden Fall mitbekommen, dass ich schon an ihrer Tür nach ihr gesucht habe. Warum spricht sie mich nicht einfach an? Nun denn. Ich klopfe demütig an die inzwischen fast geschlossene Tür, stelle mich mit Namen vor und frage ob sie denn die Frau xxxx sei. "Ja". Ich frage ob sie ein paar Minuten Zeit habe. "Nein, ich kenne Sie doch gar nicht". Ich erkläre ihr, dass sie für mich zuständig sei und wir vielleicht die Gelegenheit nutzen sollten uns kennen zu lernen. "Nein, ich habe keine Zeit". Inzwischen hat sie die Hände in die Hosentaschen gesteckt. Körpersprache ist ja manchmal so eindeutig. Ich bitte noch einmal um ein paar Minuten ihrer Zeit, da es sich nur um eine Frage handelt die sie mir bestimmt schnell beantworten kann. Sich hinsetzend bemüht sie eine ihrer Hände aus der Hosentasche um damit vor ihrem Monitor rum zu fuchteln. "Nein, ich komme ja gar nicht in die EDV" (selbst wenn ich ihnen helfen wollte ?!?!). Ich mache sie darauf aufmerksam, dass sie die EDV zur Beantwortung meiner Frage evtl. ja gar nicht braucht. "Nein, ich komme nicht in die EDV". Gut, das hatte ich ja schon verstanden. Aber auch, dass sie sich einfach weigert, mein Anliegen überhaupt anhören zu wollen. So bringe ich nur noch ein verwirrtes 'äähm' heraus. "Lassen Sie sich oben einen Termin geben. Ich komme ja gar nicht in die EDV. Die wissen dann wegen Leistungen oder sowas". (Der letzte Satz war tatsächlich so. Also weder komplett noch in korrektem Deutsch.)
Ich merke dass ich hier meine Zeit vergeude und auf massive Ablehnung stoße. So verabschiede ich mich mit den Worten, dass ich wohl nicht der einzige von uns beiden sei, der Bedarf zur Integration in Arbeit hat und wünsche ihr noch einen schönen Tag.

Während des ganzen Vorgangs war ich freundlich, habe mich mit Namen vorgestellt und immer eine räumliche Distanz gehalten. Geradezu demütig, wie es wohl erwartet wird, habe ich mich verhalten.
Niemand der ARGEnten hat auch nur versucht, den Anschein von Freundlichkeit zu erwecken. Im Gegenteil. Der Tonfall von Frau xxxx ließ eher erkennen, dass sie mir gar nicht freundlich gesinnt ist. Sie hat mich verbal ein ums andere Mal in den Allerwertesten getreten. Sie hat mir deutlich signalisiert, dass sie überhaupt kein Interesse hat, überhaupt ein Gespräch mit mir zu führen oder mir irgendwie weiter zu helfen.

Nun, aber ich möchte ihren einzigen Rat befolgen und mir "oben", was auch immer sie damit gemeint hat, einen Termin geben lassen. Ich deute ihr "oben" jetzt einfach mal als hirarchisch übergeordnete Stelle. Deshalb würde ich gerne den Namen und Postanschrift des Leiter der ARGE Köln in Erfahrung bringen, um ihm den Vorfall zu schildern und dort um einen Termin bitten. Oder anders gesagt, ich möchte mich dort über das Verhalten von Frau xxxx im Gespräch und auch über die mangelnde Kundenfreundlichkeit all der anwesenden ARGEnten beschweren. Die beginnt beim nicht erwidern eines "Guten Tag", geht über die Ignoranz im Flur weiter, über den ablehnenden Gesichtsausdruck und die Gesamthaltung mir gegenüber, bis hin zur arroganten Ignoranz während des Gesprächs. Es war widerlich.
Ein Freund der den ganzen Vorgang aus sicherer Entfernung miterlebt hatte, konnte auch nur mit dem Kopf schütteln und war ebenso entsetzt wie ich.

Ich hoffe, hier kann mir jemand helfen und mir sagen wie ich jetzt am besten vorgehe. Ich möchte in Zukunft nicht von dieser Dame "beraten" werden. Ich möchte, dass wegen des Vorfalls gegen sie disziplinarische Maßnahmen ergriffen werden. Und ich möchte vor allem, dass ich in Zukunft dort jemanden antreffe, der die fachliche und auch menschliche Kompetenz hat, um mit mir auf einer reifen und vernünftigen Ebene zu kommunizieren. Ich möchte nie wieder mit so einem menschlichen Schrotthaufen bei der ARGE zu tun haben.
In jedem anderen Beruf wird neben der fachlichen auch die menschliche Qualifikation erwartet. Bei Frau xxxx in der ARGE Köln, ist m.E. beides nicht einmal in Ansätzen vorhanden.

Danke für das Lesen meines "Romans".
mfg
iXiter
 

Martin Behrsing

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#2
Der Geschäftsführer der ARGE Köln ist:
Josef Ludwig
Luxemburger Str. 121
50939 Köln

am besten schriftlich an ihm. Kannst ja sagen, dass Du dich im Erwerbslosen Forum erkundigst hast. Meistens gehen die Sachen dann wesentlich besser.
 

ixiter

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#3
Danke für die schnelle Antwort.
Sonst irgendwelche Tipps und Hinweise?
Wie ist die Erfahrung. Wird auf solche Beschwerden überhaupt in meinem Sinne reagiert oder wird man dann ebenso weggebügelt wie bei meinem Gesprächsversuch?

Gruß
iXiter
 

Bruno1st

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#4
Danke für die schnelle Antwort.
Sonst irgendwelche Tipps und Hinweise?
Wie ist die Erfahrung. Wird auf solche Beschwerden überhaupt in meinem Sinne reagiert oder wird man dann ebenso weggebügelt wie bei meinem Gesprächsversuch?

Gruß
iXiter
Tips ? hier ist das Forum voll davon.
Weggebügelt ? mußt du probieren - den menschlichen Umgang wird man kaum ändern können - am Ende hatte die Mitarbeiterin "nur" einen schlechten Tag (generell Mo-Fr). Bei mir hat man es nicht mal geschafft, falsche Raumnummern oder nicht gegebene Informationen für Vorstellungsgespräche zu erklären, von entschuldigen ganz zu schweigen.

Die Ausrede wird sicher lauten : die ARGE ist selbstständig und niemand ist verantwortlich

Mach alles schriftlich, setze eine Frist zur Beantwortung und leg einfach los. Falsch machen kann man kaum etwas und Fehler kann man immer noch reparieren - nichts machen ist irreparabel.

viel erfolg
 
E

ExitUser

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#5
ixiter, danke für Deinen Beitrag. :icon_daumen:

Ich wünschte, es würden mehr Menschen so vorgehen, denn die Behandlung in den Argen lässt oft zu wünschen übrig.

Bei unwürdigem, verachtenden Verhalten in den Argen sollten wir mit massiven Beschwerden die - für alle gleiche - Menschenwürde einfordern. Und zwar immer wieder, bis sie es kapiert haben, dass sie keine Übermenschen sind.
 

ixiter

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#6
Vielen dank für die Zusprüche.
@Bruno:
Ich denke dass das Forum voll von Tipps ist und ich werde hier auch noch mehr lesen. Leider habe ich aber jetzt nicht die Zeit hier alles zu durchforsten um ähnliche Themen mit Tipps zu finden. Kommt Zeit kommt Rat. Kommen Zeiten kommen Ratten. ;)
So schlecht kann der Tag von Frau xxxx nicht gewesen sein. Unmitteölbar vorher hatte sie anscheinend eine heftigen Ausstoß von Glückshormonen und viel Spaß.

@Wölfin:
Menschenverachtend trifft es sehr gut. Bisher hatte ich wenig Probleme bei der ARGE. Wie alle anderen musste ich mich zwar für jeden Cent rechtfertigen, dass konnte ich aber bisher nicht dem zuständigen ARGEnten anlasten. Da habe ich das noch unter der Rubrik "Er tut nur seinen job" abgelegt. Das gestrige Erlebnis war aber in der Tat menschenverachtend und muss ich eindeutig der Person von Frau xxxx anlasten.
 

Bruno1st

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#7
Vielen dank für die Zusprüche.
So schlecht kann der Tag von Frau xxxx nicht gewesen sein. Unmitteölbar vorher hatte sie anscheinend eine heftigen Ausstoß von Glückshormonen und viel Spaß.
damit war vermutlich der ganze Jahresvorrat an Menschlichkeit/normalen Umgangsformen/usw. verbraucht oder aber sie hat ein 1000 Jahre altes Problem und kommt damit nicht klar - man nannte so etwas mal Herrscherrasse oder heute LeiDkultur
 

eAlex79

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#8
Wenn man sich darüber informieren möchte was scheinbar Hauptthema bei den Mitarbeiter der ARGEn und Sozialämter ist sobald es witzig zugeht auf dem Flur des Amtes der werfe doch einfach mal einen Blick in die Foren der Mitarbeiter der Sozialämter

http://foren.duisburg.de/sa_disk

Ich habe mich da schon lange nicht mehr umgesehen und mittlerweile sind die Foren vielleicht bereinigt. Das letzte was ich gelesen hatte war an Menschenverachtung, Frechheit und Dummheit nichmal von den Nazi's überboten worden. Es ging dabei um eine schwarze Frau deren türkischer Lebensgefährte sie hatte sitzenlassen. Jedem wird sofort deutlich welchen Ton man nun im Forum führte.

x
x Alex.
x

PS .. Die haben aufgeräumt.
 

kohlhaas

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#9
Und ich möchte vor allem, dass ich in Zukunft dort jemanden antreffe, der die fachliche und auch menschliche Kompetenz hat, um mit mir auf einer reifen und vernünftigen Ebene zu kommunizieren.
Da wirst du aber sehr lange suchen müssen, um bei einer ARGE solche Mitarbeiter zu finden. Ausnahmen bestätigen die Regel. Meist sind die doch so gestrickt und verhalten sich so, als wollten die sog. "Kunden" denen etwas ...
 
E

ExitUser

Gast
#10
Meist sind die doch so gestrickt und verhalten sich so, als wollten die sog. "Kunden" denen etwas ...
Wollen wir ja auch. Wir wollen an die sauer verdienten Steuer-Gelder des Staates, was die SBs leider irrtümlicherweise immer wieder mit ihrem ganz persönlichen Gehalt verwechseln ...
 

eAlex79

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#11
Meist sind die doch so gestrickt und verhalten sich so, als wollten die sog. "Kunden" denen etwas ...
Das wird wohl vom Schuldbewusstsein herrühren... die wissen im allgemeinen doch genau das so mancher Kollege das Gesetz negativ gegen seinen Kunden benutzt oder bis zum brechen beugt aus Freude an der Sache.

x
x Alex
x
 

ixiter

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#12
PS .. Die haben aufgeräumt.
Ja ich kann mir vorstellen wie es da abging.
Nun .. aufgeräumt .. zumindest kann man solches im öffentlichen Bereich nicht mehr lesen. Wer sagt uns, dass es keinen Bereich nur für registrierte User gibt, in dem sowas immer noch passiert. Eventuell noch viel schlimmer, wenn es nicht mehr öffentlich ist.

Schlimm ist, dass die gleichen Leute andererseits aber oft auch aktiv bei Verdi, dem Beamtenbund oder einer anderen Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes sind oder zumindest deren Leistungen gerne in Anspruch nehmen.
In jedem Fall, werden sie durch diese Gewerkschaften vertreten.

Solche Menschen sind der Grund, warum in Deutschland Schusswaffen verboten sind.
 

Bruno1st

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#13
Ja ich kann mir vorstellen wie es da abging.
nicht nur du - einiges hatte ich auch schon gelesen und hardcopies gemacht, aber die sind weder beweiskräftig noch ist ein "Kollege" daran interessiert eine menschliche Ordnung mit gegenseitiger Achtung zu unterstützen.

In einem anderen Fall, wo es umkonkrete Fälle ging, dauerte es über 3 Jahre, bis endlich etwas unternommen wurde.


Großrazzia bei EU-Beamten
Schwerer Verdacht gegen EU-Bedienstete: Belgische Ermittler beschuldigen Beamte der Gemeinschaft der Korruption in einem Fall mit internationaler Dimension. Rund 150 Polizisten durchsuchten heute 30 Büros, darunter auch Räume der Kommission.....

....Die Brüsseler Untersuchungsrichterin Berta Bernardo-Mendez ermittelt seit drei Jahren wegen des Verdachts auf Korruption bei Kommissionsbeamten.
Quelle und REst : http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,474213,00.html
 
E

ExitUser

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#14
Hallo,

gestern ist mir bei der ARGE was recht Ähliches wie ixiter passiert.
Beim Vorgesetzten beschweren möchte ich mich auch, trotzdem gingen mir einige Gedanken durch den Kopf:
Wollen die ARGEn in ihrer Gesamtheit jedem Bürger alles bewilligen, was ihm zusteht? Nein. Nur die wenigsten Betrogenen haben die Kraft und Möglichkeit sich zu wehren. Die ARGEn sparen viel Geld, und das ist gewollt.
Wenn ich mich beim Vorgesetzten der SB wegen herabsetzender und/oder ungerechter Behandlung beschwere, wer sagt mir dann, daß sie nicht belobigt wírd für ihren grossen Einsatz zugunsten der ARGE?
Sie tut doch genau das von ihren Vorgesetzten erwünschte!

@eAlex79 Aufgeräumt ist jetzt schon, ich habe vorhin lange drin gestöbert. Übel ist mir trotzdem geworden. Es gibt zwar einige rühmliche Ausnahmen, aber die wirken in dem Forum wie Außerirdische.

Viele Grüße,
angel
 

kopflast

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#15
Hallo Ixiter,

ich schüttele dann auch hier mal meinen Kopf und stimme Dir zu.
Seit zwei Jahren (ab 1. April) bin ich ohne festen Wohnsitz. Mit der ArGe habe ich also nicht viel zu tun, außer wenn ich mal mit Dir auf den orangenen Fußspuren wandele. Ich bin ein Phall für die ResoDienste. Ich habe dort aber ganz ähnliche Erfahrungen gemacht. Seit einem halben Jahr habe ich nun mit einer Sachbearbeiterin zu tun, mit der ich mich ganz gut verstehe und die sich auch im Rahmen ihrer Grenzen um mich bemüht.
Die erste Beratung, die ja meinen persönlichen Phall betrachten soll und mir eine Menge Informationen bringen sollte, hat genau 5 Minuten gedauert. Auf diese fünf Minuten habe ich zudem noch über zwei Stunden gewartet.
Nein, ich habe alles in allem keine guten Erfahrungen mit den kölner Ämtern und Beratern gemacht.

Schön das Du dir die Sache hier von der Seele schreibst, ich hoffe nur, daß hier auch viele Sackbearbeiter und nicht Betroffene einmal lesen, wie es sich von unserer Seite aus anfühlt.

Alles Gute

kopflast
*wir lesen uns bei den Kabalisten :-D
 

fffrank

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#16
irgendwie

Entschuldige, aber irgendwie hast Du noch nicht gerafft, welchen Wert man als kleiner Harzer hat.
Du sagst, die hätten dich doch kommen sehen, ja toll, aber raff mal, du bist nicht der Bundespräsident.

Entschuldigung, aber einige raffen noch nicht, was wir Erwerbslose für einen Stellenwert in der Gesellschaft haben...

Nämlich gar keinen...
 

Bruno1st

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#17
Entschuldige, aber irgendwie hast Du noch nicht gerafft, welchen Wert man als kleiner Harzer hat.
Du sagst, die hätten dich doch kommen sehen, ja toll, aber raff mal, du bist nicht der Bundespräsident.

Entschuldigung, aber einige raffen noch nicht, was wir Erwerbslose für einen Stellenwert in der Gesellschaft haben...

Nämlich gar keinen...
von wegen - wir dienen tagtäglich als schlechtes Beispiel - helfen Politikern bei der Profilierungssucht - überdecken das wichtigste Problem, die kommenden, ungedeckten Beamtenpensionen - sicher warme Bürplätze für höchstqualifizierteste Mitarbeiter (ja ich weiß, die Erde ist auch eine Scheibe) im öffentlichen Dienst die sonst auf der Straße rumlungern und alte Omas vor die Straßenbahn schubsen würden - bringen Millionen € für die Beratungs-Trainingsindustrie - geben jedem Noch-Nicht-Arbeitslosen ein gutes Gefühl - sparen den FM/SB das Sado/Maso Studio und er kann vom gesparten Geld ein Häuschen kaufen - .... usw.

Du siehst, die Zeiten in der nur der reine Seifenwert kalkuliert wurde, sind vorbei - Arbeitslose sind ein großer Wirtschaftszweig.
 

a f a

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#18
von wegen - wir dienen tagtäglich als schlechtes Beispiel - helfen Politikern bei der Profilierungssucht - überdecken das wichtigste Problem, die kommenden, ungedeckten Beamtenpensionen - sicher warme Bürplätze für höchstqualifizierteste Mitarbeiter (ja ich weiß, die Erde ist auch eine Scheibe) im öffentlichen Dienst die sonst auf der Straße rumlungern und alte Omas vor die Straßenbahn schubsen würden - bringen Millionen € für die Beratungs-Trainingsindustrie - geben jedem Noch-Nicht-Arbeitslosen ein gutes Gefühl - sparen den FM/SB das Sado/Maso Studio und er kann vom gesparten Geld ein Häuschen kaufen - .... usw.

Du siehst, die Zeiten in der nur der reine Seifenwert kalkuliert wurde, sind vorbei - Arbeitslose sind ein großer Wirtschaftszweig.
Yo,

nicht zu vergessen wie nützlich wir doch sind, das Lohngefüge in der BRD
rasant nach unten zu drücken.;)

Gruss
Norbert
 
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#19
von wegen - wir dienen tagtäglich als schlechtes Beispiel - helfen Politikern bei der Profilierungssucht - überdecken das wichtigste Problem, die kommenden, ungedeckten Beamtenpensionen - sicher warme Bürplätze für höchstqualifizierteste Mitarbeiter (ja ich weiß, die Erde ist auch eine Scheibe) im öffentlichen Dienst die sonst auf der Straße rumlungern und alte Omas vor die Straßenbahn schubsen würden - bringen Millionen € für die Beratungs-Trainingsindustrie - geben jedem Noch-Nicht-Arbeitslosen ein gutes Gefühl - sparen den FM/SB das Sado/Maso Studio und er kann vom gesparten Geld ein Häuschen kaufen - .... usw.

Du siehst, die Zeiten in der nur der reine Seifenwert kalkuliert wurde, sind vorbei - Arbeitslose sind ein großer Wirtschaftszweig.
da hast Recht!
Was würden die bloß ohne uns wohl machen? :icon_kratz:
 

codie25

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#20
Hier mein Vorschlag an alle die Probleme mit Sachbearbeitern der Arge Köln haben.

Zuerst einmal geht euch beschweren im 8. Stock sitzt das Beschwerdemanagement.

Am besten ist es sich per email zu beschweren denn diese wird von allen Mitarbeitern der Berschwerdestelle gelesen und einer wird schon reagieren. In den meisten Fällen Frau Greves-Pick.
Hier die so geheime Email-Adresse vom Beschwerdemanagement.

Auf das alle sich per Email beschweren:

Koeln.ARGE-Kundenreaktionsmanagement@arge-sgb2.de

dies ist die einzige, bei der keine Fehlermeldung vom Mailprogramm erfolgt.

Und wenn das nichts bringt kann man ja auch mal über eine Beschwerde in der Zentrale in Nürnberg nachdenken.
 

Martin Behrsing

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#21
Mit Frau Greves-Pick habe ich auch sehr gute Erfahrungen und bin auch im Besitz ihrer Telefonnummer.
Dies sollte aber nur im Notfall genutzt werden. Ansonsten bitte die Hilfe der KEAs in Anspruch nehmen, damit die Sachen auch anders durchgesetzt werden und Sachbearbeiter lernen, wie es geht.
In vilen fällen belgeiten wir auch zur ARGE Köln
 
E

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#23
Danke für die schnelle Antwort.
Sonst irgendwelche Tipps und Hinweise?
Wie ist die Erfahrung. Wird auf solche Beschwerden überhaupt in meinem Sinne reagiert oder wird man dann ebenso weggebügelt wie bei meinem Gesprächsversuch?

Gruß
iXiter
Das kann man nicht vorhersagen...

oft leider ja
 

Nine1971

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#24
Hallo, ich bin 38 Jahre alt, habe 3 Kinder im Alter von 17,13 und 2, gehe einem 400-Euro-Job nach und mein Mann ist im Erziehungsurlaub, da er Epileptiker ist und aufgrund seiner Krankheit keine Arbeit findet. Ich war, bevor ich 2005 mit meinem jetzigen Ehemann zusammenkam, 13 Jahre verheiratet und hatte vorher noch nie etwas mit der ARGE zu tun, da mein Exmann gut verdiente.
Ich muss sagen, dass ich bis vor kurzem immer sehr gute Erfahrungen mit meinen Sachbearbeitern/-innen gemacht habe, sie waren bis dato immer freundlich und hilfsbereit. Auch mit meinem jetzigen Sachbearbeiter bei der ARGE Köln kam ich immer gut klar. Bis ich eines Tages eine Einladung erhielt, der ich natürlich nachkam und er mir eröffnete, ich solle meine Arbeitsstelle kündigen, um mir einen Vollzeitjob zu suchen. Ich war so perplex und geschockt, dass ich ihm ehrlich erwiderte, dass das für mich überhaupt nicht in Frage käme, da ich meine Arbeit sehr mag und ich mich wohlfühle und gebraucht werde. Seit diesem Tag werde ich regelrecht gemobbt von meinem Sachbearbeiter, er hat mich auf dem Kiecker, wie man so schön sagt. Seitdem herrscht ein komplett anderer Umgangston, er ist seitdem nie wieder freundlich zu mir gewesen und dies ist keine Einbildung, denn auch meinem Mann ist das aufgefallen, der zu jedem Termin mitkommt. Der ARGE-Sachbearbeiter kommt schon mit einem langen Gesicht auf mich zu, grüßt kaum noch und redet in unfreundlichem Ton und abgehackten Sätzen mit mir. Außerdem bekomme ich Einladungen für Termine, die vorher überhaupt nicht abgesprochen waren, ich bekam letztens einen Umschlag mit 2 Einladungen und zwar eine für den darauffolgenden Tag und eine für den vorangegangenen Tag. Dann hatte ich kurz vor Weihnachten einen Termin, an diesem Tag lag ich aber mit Migräne im Bett. Meine Mutter hat extra früh morgens angerufen, um bei der ARGE Bescheid zu sagen und einen Tag später hat mein Bruder extra ein FAX geschickt mit meiner Krankmeldung vom Arzt und trotzdem bekam ich ein paar Tage später Post von meinem Sachbearbeiter, in der stand, ich hätte unentschuldigt gefehlt und deshalb kürze er mir jetzt unser Geld.
Mir ist nun der Kragen geplatzt und ich werde heute noch sowohl zum Amtsleiter, als auch zum Teamleiter schreiben, denn ich finde nicht, dass ich so eine miese Behandlung verdient habe und sehe es auch nicht ein, mich von so jemandem so demütigen zu lassen.
Übrigens finde ich es auch nicht in Ordnung, dass "uns" Konsequenzen angedroht werden, wenn wir mal einen Termin nicht wahrnehmen können, aber wenn uns der Sachbearbeiter zu sich bestellt und man eine ganze Stunde auf dem Flur sitzt und die ganzen Kollegen und Kolleginnen etliche Male an einem vorbei laufen und keiner einem Bescheid sagt, dass der Sachbearbeiter krank und gar nicht im Haus ist, finde ich das schon eine Unverschämtheit!!
Ich hoffe, das war jetzt nicht zu lang.
LG, Nine
 

LaJolie

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#25
Hallo alle zusammen,
ich habe hier ein ziemlich merkwürdiges Problem mit der ARGE Köln-Nord. Vielleicht kann mir ja jemand hier weiterhelfen, ich (wir) sind mit unserem Latein mittlerweile am Ende.

Folgendes Problem:

Meine Lebensgefährtin war in den letzten zwölf Monaten Erwerbstätig auf selbstständigen Basis und nebenbei war sie noch auf Aufwandsentschädigung tätig. Unser Problem an der ganzen Sache ist die Arge, speziell die Leistungsabteilung, die nunmehr seit mehr als einem halben Jahr uns einen Mangel der Mitwirkungspflicht ankreiden.

Zur Sache:

Man muss ja regelmäßig seine Einkünfte aus der Selbstständigkeit bzw. seines Nebenerwerbs und sonstige Einkünfte ( Kindergeld, Erziehungsgeld, etc.) mitteilen. Dies wurde von uns auch in MEHRFACHER Ausführung getätigt. Sieht von unserer Seite wie folgt aus, wir schicken eine E-Mail ( a.d. Sachbearbeiter der Arge, den Sachbearbeiter der Leistungsabteilung, an die Teamleitung der Leistungsabteilung und persönliche Abgabe der Unterlagen im Empfangsbereich). Jetzt wird uns in regelmäßigen Abständen mitgeteilt das warum auch immer irgendwelche Unterlagen fehlen, wie entweder Abrechnungen des Ladens, Gehaltsabrechnungen oder Kontoauszüge. Warum es zu dem fehlen der Unterlagen kommt ist für uns unerklärlich, da sämtliche Unterlagen von uns entweder kopiert, eingescannt oder wie auch immer abgegeben wurden. Wir können der Arge sogar beweisen das die Unterlagen via E-Mail eingegangen sind ( Nachweis über den E-Mail Account ) trotz allem hält die Arge den Vorwurf aufrecht das wir der Mitwirkungspflicht nicht angemessen nachkommen, trotz Einhaltung der Fristen. So langsam aber sicher reißt uns hier auch ein wenig der Geduldsfaden da man regelmäßig auf sein Geld wartet, Nachzahlungen nicht rechtzeitig gezahlt werden, man immer weniger Geld bekommt, obwohl sich an den Einkünften nicht sonderlich etwas ändert und man dank der ARGE immer wieder ins Minus bei der Bank rutscht da das ALG II immer unterschiedlich angewiesen wird.

Jetzt die Frage: Was tun ???

Wird es hier sinnvoll sein sich bei der Behördenleitung in Köln zu beschweren oder direkt bei der BA in Nürnberg oder was auch immer, denn so langsam ist die Geduld echt im Keller. Woran liegen die Fehler in diesem System, sind die Mitarbeiter der Leistungsabteilung unfähig Unterlagen vollständig weiter zu leiten geschweige denn Anhänge in E-Mails zu öffnen. Oder liegt das Chaos bei diesem Verein eher in der Natur das laufend die Mitarbeiter rotieren und man immer andere Leute auf den Posten sitzen hat. Fragen über Fragen und wir finden keine Antwort, vielleicht habt ihr ja eine parat oder habt selber ähnliche Erfahrungen gemacht und könnt uns mit Rat zur Seite stehen.

Freue mich schon auf Aussagekräftige Antworten.

LaJolie
 

Mario Nette

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#26
1. Mitwirkung nachweislich schriftlich durchführen, sprich: Belege gegen Empfängsbestätigung in der Eingangszone abgeben
2. Beschweren, ohne Aussicht auf grundlegende Änderung

Mario Nette
 

Martin Behrsing

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#27
Die Beratung in Köln sind für dich die KEAs

Hartz-IV-Beratung

Mittwochs von 11:00 bis 14:00 Uhr
NaturFreundehaus, Kapellenstr. 9a, Köln-Kalk
Kein Termin erforderlich!

Die KEAs e. V.

Hallo alle zusammen,
ich habe hier ein ziemlich merkwürdiges Problem mit der ARGE Köln-Nord. Vielleicht kann mir ja jemand hier weiterhelfen, ich (wir) sind mit unserem Latein mittlerweile am Ende.

Folgendes Problem:

Meine Lebensgefährtin war in den letzten zwölf Monaten Erwerbstätig auf selbstständigen Basis und nebenbei war sie noch auf Aufwandsentschädigung tätig. Unser Problem an der ganzen Sache ist die Arge, speziell die Leistungsabteilung, die nunmehr seit mehr als einem halben Jahr uns einen Mangel der Mitwirkungspflicht ankreiden.

Zur Sache:

Man muss ja regelmäßig seine Einkünfte aus der Selbstständigkeit bzw. seines Nebenerwerbs und sonstige Einkünfte ( Kindergeld, Erziehungsgeld, etc.) mitteilen. Dies wurde von uns auch in MEHRFACHER Ausführung getätigt. Sieht von unserer Seite wie folgt aus, wir schicken eine E-Mail ( a.d. Sachbearbeiter der Arge, den Sachbearbeiter der Leistungsabteilung, an die Teamleitung der Leistungsabteilung und persönliche Abgabe der Unterlagen im Empfangsbereich). Jetzt wird uns in regelmäßigen Abständen mitgeteilt das warum auch immer irgendwelche Unterlagen fehlen, wie entweder Abrechnungen des Ladens, Gehaltsabrechnungen oder Kontoauszüge. Warum es zu dem fehlen der Unterlagen kommt ist für uns unerklärlich, da sämtliche Unterlagen von uns entweder kopiert, eingescannt oder wie auch immer abgegeben wurden. Wir können der Arge sogar beweisen das die Unterlagen via E-Mail eingegangen sind ( Nachweis über den E-Mail Account ) trotz allem hält die Arge den Vorwurf aufrecht das wir der Mitwirkungspflicht nicht angemessen nachkommen, trotz Einhaltung der Fristen. So langsam aber sicher reißt uns hier auch ein wenig der Geduldsfaden da man regelmäßig auf sein Geld wartet, Nachzahlungen nicht rechtzeitig gezahlt werden, man immer weniger Geld bekommt, obwohl sich an den Einkünften nicht sonderlich etwas ändert und man dank der ARGE immer wieder ins Minus bei der Bank rutscht da das ALG II immer unterschiedlich angewiesen wird.

Jetzt die Frage: Was tun ???

Wird es hier sinnvoll sein sich bei der Behördenleitung in Köln zu beschweren oder direkt bei der BA in Nürnberg oder was auch immer, denn so langsam ist die Geduld echt im Keller. Woran liegen die Fehler in diesem System, sind die Mitarbeiter der Leistungsabteilung unfähig Unterlagen vollständig weiter zu leiten geschweige denn Anhänge in E-Mails zu öffnen. Oder liegt das Chaos bei diesem Verein eher in der Natur das laufend die Mitarbeiter rotieren und man immer andere Leute auf den Posten sitzen hat. Fragen über Fragen und wir finden keine Antwort, vielleicht habt ihr ja eine parat oder habt selber ähnliche Erfahrungen gemacht und könnt uns mit Rat zur Seite stehen.

Freue mich schon auf Aussagekräftige Antworten.

LaJolie
 

LaJolie

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#28
1. Mitwirkung nachweislich schriftlich durchführen, sprich: Belege gegen Empfängsbestätigung in der Eingangszone abgeben
2. Beschweren, ohne Aussicht auf grundlegende Änderung

Mario Nette

zu 1. : Mitwirkung wurde ja schriftlich nachgewiesen, wie gesagt durch den Sendebericht des E-Mail Providers. Sollte ja eigentlich langen, ohne das man die fleissigen Mitarbeitern der Eingangszone (welche ja teilweise schon überfordert sind wenn man ein Formular verlangt) noch zusätzlich fordert.

zu 2. : Ist so eine Beschwerde an den stelv. Geschäftsführer der BA Köln ( welcher ja zuständig ist für die ARGE Köln-Nord) also wohl ohne Aussicht auf Erfolg. Da stellt sich mir allerdings die Frage für was man denn überhaupt Beschwerde einreichen kann ?

Naja, ich glaube das beste ist das man so schnell wie möglich einfach von der ARGE wegkommt.
 

Martin Behrsing

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#29
zu 1. : Mitwirkung wurde ja schriftlich nachgewiesen, wie gesagt durch den Sendebericht des E-Mail Providers. Sollte ja eigentlich langen, ohne das man die fleissigen Mitarbeitern der Eingangszone (welche ja teilweise schon überfordert sind wenn man ein Formular verlangt) noch zusätzlich fordert.
Ist kein Beweis. Was ist, wenn der Provider der BA deine E-Mail als Spam eingestuft hat? Eine E-Mail ohne digitale Signatur war noch nie ein Beweis

zu 2. : Ist so eine Beschwerde an den stelv. Geschäftsführer der BA Köln ( welcher ja zuständig ist für die ARGE Köln-Nord) also wohl ohne Aussicht auf Erfolg. Da stellt sich mir allerdings die Frage für was man denn überhaupt Beschwerde einreichen kann ?

Naja, ich glaube das beste ist das man so schnell wie möglich einfach von der ARGE wegkommt.
Die Beschwerde geht an das Beschwerdemanagement des Jobcenters Köln. Die antworten dir aus Köln sogar
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