Leistungssperre trotz Erkrankung

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Stubbi80

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Hallo,
ich schlage mich nun bereits seit September mit der ARGE bezüglich mehrer Sperren rum.
In den 90ern war ich lange in psychatrischer Behandlung wegen einer starken Panikstörung und Depressionen. Mit der Gesundung habe ich dann 2 Ausbildungen abgeschlossen und danach über Zeitarbeitsfirmen gearbeitet.
Seit September 2009 geht es mir gesundheitlich wieder richtig schlecht. Ich bin in ärztlicher Behandlung und nehme starke Antidepressiva.
Ich hatte meinem Arbeitsberater um eine Untersuchung beim Amtsarzt gebeten. Im März 2010 gab er mir hierfür grünes Licht. Zu einem Termin hierfür kam es aber erst am 2. März 2011!!! In der Zwischenzweit kam es trotz ärztlicher Gutachten (Hausarzt und Facharzt für Neurologie) zu Sperrungen der leistungen. Im Januar habe ich eine einstweilige Anordung an das Sozialgericht geschickt. Erst dann bekam ich eine Einladung zum Amtsarzt. Aich hier wurde bestätigt das ich vorrübergehend arbeitsunfähig bin.
Am 7 April kommt es nun zur Verhandlung.

Nun habe ich 2 Fragen.
Wie sind die Erfolgsaussichten hierbei.

Meine Lebensgefährtin wurde auch eingeladen. Sie arbeitet als Bürokauffrau in einem Familienbetrieb. Da die eine Kollegin seit heute für 3 Wochen im Urlaub und keine andere Person im Büro ist, gibt ihr der Chef nicht frei, unter keinen Umständen? Was kann man da machen?
 

Stubbi80

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die Gutachten wurden nicht anerkannt. Warum wurde nicht begründet. Erst jetzt nach der Untersuchung bei der ARGE soll mir Geld zurückerstattet werden. Aber nur bis 02.03, also ab dem tag der Untersuchung...
 

Sufenta

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Für Sanktionen gibt es ja Gründe (auch wenn die meistens aus den Fingern gesogen wurden). Also Verstoß gegen EGV, Meldeversäumnis oder Ablehnen von Jobs. War da bei dir so was?
 

gila

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Frage: mit solchen schweren Krankheitsbildern hattest du doch auch sicher Klinik-Aufenthalte, oder?

Ich verstehe folgendes nicht - viell. kannst du aufklären:

- wie Gutachten ohne Begründung nicht anerkannt werden können
- wie das Ganze 1 Jahr dauern kann
- wurde mit dem Rententräger etwas gemacht?
- wieso muss deine Lebensgefährtin mit vor Gericht? Wenn sie nicht kann, muss sie vorher bei Gericht anfragen, ob die Ladung zwingend ist und aus welchem Grunde.

Im übrigen würde ich einen Beratungsschein beantragen und nichts ohne eine Anwalt machen! (Sozialrechtler)

Eine weitere Möglichkeit bei deinem Krankheitsbild wäre unter Umständen ein Kontakt zu einem "sozialpsychiatrischen Dienst" in deiner Stadt. Dort holt sich meine Tochter (Border + Depri) eine kompetente Hilfe, die sie auch in "Amtssachen" begleitet!
 
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