Leistungsabteilung mischt sich in Vermittlung ein

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Claudini

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Hallo, bei einem Bekannten ist das so, er wurde krank psychisch und psychosomatisch und musste sein Teilzeitjob auf ärztlichen Rat kündigen. Er war und ist nebenbei noch Selbstständig von zu Hause aus verdient da aber nicht so viel.

Was er da einnimt bekommt er derzeit neben ALG 1 und evtl. noch Alg2 Zuschuss.

Bei der Vermittlung zu Gesprächen war er jetzt mehrmals beim JC da wurde das Gutachten vom Arzt angefordert und die meinten so wie es jetzt ist fällt denen nichts ein was er beruflich in dem Zustand machen könnte und das Gesundheit bei ihm zunächst an erster Stelle stehen sollte usw. er war selbst überrascht wie verständnisvoll sie waren... er aber beim JC mitarbeiten soll also nicht gegen wirken oder sowas so richtig hat ers auch nicht verstanden...


So jetzt macht aber der von der Leistungsabteilung druck, der ihn übrigens beim Gespräch auch gefragt hatte warum er denn nicht mehr dort arbeitet usw. also welche Krankheit usw. :icon_daumen: Naja er hat es dann gesagt aber das eigentliche Problem ist das die ihm nun von der Abteilung Druck machen er solle gefälligst mehr mit der Selbstständigkeit einnehmen da er sonst vermittelt werden muss und nicht mehr Selbstständigkeit als Weg aus ALG raus angesehen wird.

Was die nicht verstehen: Selbst wenn er mehr x Stunden mehr arbeitet heisst das nicht das er dann direkt Ende des Monats mehr Geld hat. Das ist etwas kompliziert, er hat eine art kleinen Online Shop und da kann man nicht sagen: ok besorg ich mir mal eben so 100 neue Kunden pro Tag und werde reich, sowas dauert Monate oder Jahre bis man da voran kommt und mehr Kunden hat. Vor allem wenn man kein Geld für Werbung oder Investitionen hat usw. denn Werbung als Betriebsausgaben gehen da wohl auch schlecht.

Erstens versteht der Bearbeiter das nicht und zweitens fragt er sich warum der von der Leistungsabteilung sich ständig in Vermittlunsangelegenheiten einmischt...

Denn die von der Vermittlung haben das Gutachen und er will nicht mit jedem X beliebigen über seine sehr privaten Krankheitsgeschichten diskutieren müssen.
 

warpcorebreach

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der trick ist sich auf solche diskussionen erst garnicht einzulassen. die wollen einen nur mürbe machen. selbst auf jedes schriftliche geschwubbel reagiere ich nicht wenn mir klar ist das es ohne rechtliche grundlage daherkommt.
immer so wenig wie möglich sagen und locker bleiben.
 

Claudini

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Ok ja das Problem ist das er derzeit nervlich wegen der Krankheit schon recht fertig ist und an sich schon mürbe ist auch wegen einer Soz. Phobie Angsterkrankung und Depr. , daher macht es ihm immer spass zu Terminen zu gehen. Vor allem zur Leistungsabteilung.

Bei der Vermittlung hatte er sehr gut Erfahrungen gemacht und die waren sehr Verständnisvoll. In der Realität also im Kontakt generell und schriftverkehr und Leistungsbereich sieht es da leider nicht so aus...

Aber denke auch er sollte das alles nicht so Ernst nehmen, ist aber wenn man schon fertig ist ein ziemlicher Stressfaktor vor allem dieser Druck der ihm immer gemacht wird von dem ist derzeit etwas heftig, kann er sich sonst vom arzt was holen das man dem vorlegen kann? Er soll sich derzeit wirklich schonen.
 

jette

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Dann soll er dem Leistungs-SB einfach sagen, dass er bzgl seiner beruflichen Situation mit dem Vermittlungs-SB in Kontakt steht und dort alles soweit geklärt ist.
 

ethos07

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Der 'Trick' des Amtes, gerade bei Selbständigen ist, sie dahin zu stressen, dass sie die Selbständigkeit aufgeben.

Denn nur ein Erwerbsloser, den die SBs von einem ihrer Sinnlostöpfchen in das nächste schieben können (Sinnlosmaßnahmen, Ein-Euro-Job & Co, Leiharbeit...) bringt den SBs die erhofften Erfolgs-Kreuzchen für ihre Statistiken ein.

Versuche dem Betroffenen also zu vermitteln, dass er absolut nichts aus diesem Amt persönlich nehmen darf - weder im Guten noch im schlechten. Es geht dort nie um ihn als Mensch, sondern nur um deren 'Erfolgsstatistiken'.

Tipp: Er - oder du für ihn :icon_smile: - kann sich hier im Forum auch in der Rubrik Existenzgründung/Selbständigkeit einlesen.
 

obi68

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In meinen Augen eine klare Kompetenzüberschreitung des Mitarbeiters der Leistungsabteilung.

Er hat Anträge zu bearbeiten und nach Gesetzeslage Leistungen zu genehmigen oder abzulehnen. Fertig!

Und das würde ich ihm auch in angemessenem Ton klar machen.
 

Claudini

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Ja fand er auch seltsam, früher als er mal da war meinte er war das komplett getrennt also da ging es eben einfach nur um Konto Angelegenheiten, Zuverdienst, Wohnungskosten usw. alles andere ging über den Vermittler, so war es ja irgendwie gedacht.

Leider ist er vor allem derzeit nicht der Tp dafür dem das so zu sagen... Vielleicht macht er es ja gerade deshalb
 
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