Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben-zum Besseren geändert?

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Hallo

Ich habe vom JC die Aufforderung bekommen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei der DRV
zu stellen, was ich ja sicher auch tun muss.

Ich hatte so etwas vor ca. 6 Jahren schon mal.
Wir wurden in Betrieben als „Praktikanten“ ohne Lohn in die Produktion (Akkord-Arbeiten) gesteckt (körperliche Arbeit die fürs Krankheitsbild völlig ungeeignet ist) nur um Stoßzeiten zu überbrücken und wussten vom 1.Tag an, dass wir nicht übernommen werden.
Mit „REHA“ hatte das überhaupt nichts zu tun und hat zu einer Verschlechterung meines Gesundheitszustandes geführt.
Ich war nur damals so blöd, die Zähne zusammen zu beißen und hab das bis zum Ende durchgezogen.
Was soll man auch tun, wenn man auf die monatlichen Zahlungen (damals Übergangsgeld) angewiesen ist?

Jetzt werde ich ja sicher bei „Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“ vom JC weiter ALG 2 bekommen, denn Übergangsgeld bekommt man ja nur wenn man noch ALG 1 bezieht?

Bin also noch mehr „geknebelt“.

Die Fragen in dem Antrag sind die selben, wie damals.
Kann dort natürlich nur meine wahre Vergangenheit reinschreiben, also schwere körperliche Arbeit.
Ich weiß auch nicht was ich dort im Gespräch antworten soll, wenn die wieder diese dämlichen Fangfragen stellen, was ich denn „gerne machen möchte“...
Ich habe einen Facharbeiterabschluss ohne je in dem Beruf gearbeitet zu haben, also ohne jede Berufserfahrung (damals komplizierte DDR-Bedingungen) und mich seit dem (ca. 30 Arbeitsjahre) mit körperlicher Arbeit ernährt (nicht nur rentenversichert, sondern gearbeitet).
Ich bin 50, gesundheitlich angeschlagen und der Arbeitsmarkt ist doch total im A.sch!

Das Ergebnis davon war, dass ich 2005 an der LWS operiert worden bin und bis heute aber weiterhin Beschwerden habe.
Ich habe in der Anschlussheilbehandlung erlebt was für Idioten des DRV-medizinischen Dienstes einen „begutachten“.
Die sind alle nur auf Aktenlage und Dummstellen programmiert.

Wie kann ich mich wehren, wenn ich wieder so etwas „aufgebrummt“ bekomme?
Träger ist wie damals die DRV.
Was soll sich da zum Besseren geändert haben?

Im Moment schreibt mein Hausarzt noch den erforderlichen Bericht,
dann muss ich den Antrag abgeben.

Entschuldigt bitte meine etwas grobe Ausdrucksweise,
aber mir schwillt jetzt schon der Hals, wenn ich an diesen ganzen Mißt denke!
Ich denke: wieder sinnfreie „Beschäftigungsmaßnahme“, dann irgendwo „Praktikanten-Pampel“ (mit 50!) und danach „Go-Home“ oder Zeitarbeitsangebot bzw. anderes befristetes Zeug.

VG
 
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