Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben Beruflicher Wiedereinstieg

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cactus23

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folgendes Ich bin 42 und aufgrund einer Erkrankung körperlich nicht mehr sehr belastbar bzw. körperlich anstrengede Arbeiten sind nicht mehr möglich.
In der medizinischen Reha wurde festgestellt, dass Ich leichte Tätigkeiten überwiegend im stehen, gehen, sitzen vollschichtig ausführen kann. Was auch so stimmt, hätte Ich jetzt z.B. einen kaufmännischen Job oder in der Verwaltung oder sonstige "Büro" jobs wo es nicht um die körperliche Belastbarkeit geht alles kein Problem für mich.

Während der medizinische Reha wurden mir Leistungen zur Teilhabe empfohlen und die DRV möchte mich in eine 6 monatige Maßnahme reinstecken (Bewerbungstraining, Hilfe bei der beruflichen Neuorientierung und danach 3 monatiges Praktikum??).Das alles aber ohne eine Qualifizierungsmaßnahme.

So Ich denke aber das wird nichts bringen, Ich bin aktuell arbeitslos und habe vor meiner Arbeitslosigkeit für einige Jahre in der Lagerlogistik gearbeitet (Ich bin während dieser Zeit erkrankt!) also so Tätigkeiten die eine Fachkraft für Lagerlogistik so macht, allerdings bin ich keine ausgebildete Fachkraft für Lagerlogistik (hätte aber die Voraussetzungen für eine externe Prüfung bei der IHK erfüllt was aber aufgrund meiner Erkrankung nichts mehr bringt, da Ich diesen Beruf nicht mehr ausüben kann)
Ich habe eine schulische kaufmänische Berufsausbildung (Assistenberufe) absolviert und danach habe Ich Betriebswirtschaftslehre studiert. Ich musste das Studium damals leider abbrechen, weil Ich im Hauptstudium eine Klausur mehrmals nicht bestanden habe.

Wie schon gesagt gehe Ich davon aus, dass die vorgeschlagene Maßnahme nichts bringen wird und Ich nur weitere kostbare Zeit verlieren werde.

Ich denke dass ohne eine richtige Qualifizierung (Aus- bzw. Weiterbildung ) Ich nicht mehr aus meiner Arbeitslosigkeit herauskomme, denn die jobs die man auch ohne Qualifizierung finden kann setzen zumindest körperliche Belastbarkeit voraus.


Leider hat die Sachbearbeiterin der DRV beim Thema Umschulung bzw. Weiterbildung ein Problem und blockt ab (Ich denke da gehts nur um die Kosten).


Hat jemand Tipps was man so dagegen machen kann, bzw. auch berufliche Tipps.

Mit der Berufsausbildung und dem abgebrochenen Studium die ich habe finde Ich keine passende Tätigkeit, zudem ist keine qualitative hochwertige Berufserfahrung im kaufmännischen Bereich vorhanden.

Aus diesem Grund möchte Ich eine frische neue Qualifizierung in Form einer Umschulung oder einer Weiterbildung absolvieren.

Wie gesagt die Sachbearbeiterin blockt ab. Wer hat Ideen was man da machen kann.
 

FrauRossi

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Hallo, ich kann dir zwar nicht weiterhelfen, aber dir sagen, dass es bei mir genauso war. Erst habe ich mich gefreut, dass mir die DRV eine LTA bewilligt hat. Ich hätte mich sehr über eine Qualifizierungsmaßnahme gefreut, die mir ermöglichen könnte,, einen körperlich weniger anstrengenden Beruf ( bin Altenpflege) ausüben zu können. Aber das gab es nicht. Nur soetwas, wie sie dir auch vorgeschlagen haben. Aber ich habe kein Interesse gehabt in einem ungelernten Beruf zu arbeiten und so hab ich die LTA gar nicht angetreten. Es ist also tatsächlich nicht sonderlich hilfreich, was die DRV da vorschlägt.
 

Hansgeorg Januar1963

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Hallo, ich kann dir zwar nicht weiterhelfen, aber dir sagen, dass es bei mir genauso war.

Oftmals sieht die "Teilhabe am Arbeitsleben" so aus,daß einem ein Wisch in die Hand gedrückt wird. Darin wird einem eventuellen Arbeitgeber,falls er den Rehabilitanten "leidensgerecht" mindestens 12 Monate beschäftigt, ein Lohnkostenzuschuß für die Zeit in Aussicht gestellt.

Ich werde nächsten Monat 55. Die Sachbearbeiterin vom Jobcenter meinte mir würde dann wohl auch so etwas "drohen".

Sie selbst hält diese Art von "LTA" auch für Blödsinn. "...der Quatsch hat noch niemanden in Arbeit gebracht."

Selbst der Gutachter vom SMD der Knappschaft sagte kurz vor dem Gehen zu mir "Vergessen Sie es! Ich habe schon für einige dieser "LTA,s" Gutachten erstellt. Arbeit hat dadurch niemand bekommen."

Bei der DRV geht es wohl nach dem Motto "Hauptsache kostet nichts oder nur wenig."

Ob dabei wirklich etwas herauskommt ist nebensächlich.
 
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Heidschnucke

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Ich kann das untere nur bestätigen ich habe im Sommer so eine Maßnahme gemacht, für mich war das schon beleidigend, man hat vier Wochen alle möglichen Fragen gestellt, ich habe vier Wochen auf dem ***** gesessen und einen Test nach den anderen geschrieben und „lustige“ Gruppenspiele gemacht, aber nichts davon ist ausgewertet worden. Das Ergebnis war unter dem Strich, ich war der ideale Staplerfahrer, ja klar ich habe ein Meisterbrief im Handwerk; zwei Diplome in Naturwissenschaften, einige relevante Weiterbildungen und bin vier Sprachen mächtig in Wort und Schrift. Nicht das Staplerfahrer eine durchaus wichtige Aufgabe erfüllen aber irgendwie denke ich bin ich etwas Überqualifiziert, und mein Problem ist es nicht das ich nicht Geistig hinter her komme, ich schaffe es nur bedingt Körperlich, und da hätte ich Hilfe gebraucht.

Für mich war das vergeudete Zeit aber gut ich habe nichts verpasst, das Wetter war mies, und man ist mal raus gekommen.

P.S. Ein Bewerbungstraining gab es auch, oder besser gesagt wir schreiben Muster aus dem Internet ab und Formatiren Stundenlang.
 
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