Leistungen versagt, weil Aussendienst nicht in Wohnung, obwohl AU vorliegt! (1 Betrachter)

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ketscher1978

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Liebe Alg II Überlebenskämpferfreunde,

( unglaublich was die ARGE in Schwetzingen zwischen Heidelberg und Mannheim mit mir treibt!!!?? :icon_motz::icon_klatsch:

beginnen möchte ich mit meiner Bewilligungsbescheidänderung vom 17.05.2008, in der mir die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach SGB II vom 01.08.1008 bis 31.01.2009 bewilligt wurden.

Da heißt es: Der Berechnung der Leistungen liegen die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse aller Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft zu Grunde, wie sie bei der Antragsstellung angegeben und nachgewiesen wurden.

Die Behördenwillkür begann dann mit einem Schreiben vom 17.10.2008 in dem es heisst: Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach SGB II hier: Ablauf des Bewilligungsabschnittes.

Sehr geehrter Herr ...,

mit Bescheid vom 17.05.2008 sind Ihnen und gegebenenfalls weiteren Personen Ihrer Bedarfsgemeinschaft Leistungen zur Sicherung bis einschließlich 31.10.2008 bewilligt worden. Für eine weitere Bewilligung von Leistungen nach dem SGB II müssen die Anspruchvoraussetzungen erneut geprüft werden. Bitte füllen Sie hierfür den beigefügten Weiterbewilligungsantrag ( bisher Fortzahlungsantrag ) mit Anlagen vollständig aus.

Dies tat ich dann auch, drei Tage später erhielt ich wieder Post also am 20.10.2008, datiert vom 14.10.2008 genau an diesem Tag begann meine Arbeitsunfähigkeit ( sehr dubios, wurde also geplant vorgegangen! ) wegen schweren Depressionen, die bis heute anhält. Ich befinde mich in Behandlung eines Facharztes für Neurologie und Psychiatrie.

Dieses Schreiben vom 14.10.2008 begann wie folgt:
Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)
hier: Aufforderung zur Mitwirkung nach § 60 Erstes Buch Sozialgesetzbuch (SGB I)

Sehr geehrter Herr....,

Sie haben Leistungen zur Sicherung Ihres Lebensunterhalts beantragt. Mit der Beantragung dieser Leistungen sind Sie verpflichtet nach § 60 Abs. 1 Nr. 3 SGB I im Leistungsverfahren mitzuwirken. Dabei haben Sie Beweismittel zu bezeichnen und Beweisurkunden vorzulegen oder ihrer Vorlage zuzustimmen. Ihre Pflicht zur Angabe aller Tatsachen, die für die Geldleistung erheblich sind, besteht nach § 60 Abs. 1 Nr. 1 SGB I und bleibt davon unberührt.

Im Rahmen Ihrer Mitwirkungspflicht bitte ich Sie bis spätestens 24.10.08 folgende Unterlagen bzw. Nachweise vorzulegen:

Gesundheitsfragebogen ausgefüllt und unterschrieben zurück
Kontoauszüge von Januar 08 bis laufend
Nachweis mit welchen Mitteln Sie Ihre Mietkosten bestreiten, da Sie unangemessene Mietkosten bestreiten. Ihre Miete beträgt 500.-€ warm.

Vorsorglich habe ich die Leistungen bis zur Abgabe der angeforderten Unterlagen eingestellt.

Ihre Mitwirkung ist erforderlich, weil ohne die erbetenen Unterlagen bzw. Nachweise nicht festgestellt werden kann, ob und inwieweit ein Leistungsanspruch besteht.

Sollten Sie bis zum o.g. Termin nicht antworten bzw. die angeforderten Unterlagen nicht einreichen, werde ich die Geldleistung bis zur Nachholung ganz versagen.

mfg

im auftrag



Dies alles ereignete sich nach meiner AU vom 14.10.08 bis 28.10.08
Mein bewilligter Bescheid ging vom 01.08.08 bis 31.01.09 wohlgemerkt!
Daraufhin füllte ich den Fragebogen entband meinen Arzt von der Schweigepflicht und sagte ihm, dass er Post von der Arge erhalten wird. Er sagte, dass es kein Problem sei, er wird mir alles ausfüllen.
Die Kontoauszüge legte ich dem Briefumschlag, allerdings ungeschwärzt- habe den tollen Aufsatz von Martin Behrsing nicht gelesen gehabt.

Stellungnahme aus welchen Mitteln die Differenz zur tatsächlichen Miete bestritten wird:

Die Differenz wird vom Girokonto bestritten, d.h. mein Konto ist mit ca. 5000.- im Soll ( Kontoauszug original beigefügt ) und geht davon immer ab. Wenn ich die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts addiere mit den Unterkunftskosten, passt das und ich kann die Miete bestreiten bzw. der Dispositionskredit hilft mir irgendwie über die Runden zu kommen. Natürlich bin ich ständig auf der Suche nach einer anderen Wohnung, wenn es meine Gesundheit zulässt. Leider hat sich noch nichts preis werteres gefunden. Und wer will schon einen Hartz IV Empfänger? Bekomme ich immer wieder vermittelt.


Dies war meine Stellungnahme zu den geforderten Fragen, welche am 22.10.08 meine Wohnung verliess.


Am 29.10.08 erhielt dann wieder Post:

Nach Prüfung der eingegangen Unterlagen teile ich Ihnem mit, dass ich noch einige Angaben benötige:

Seitens der Agentur beziehen Sie 351.-€ Regelleistung und 345.-€ Unterkunftskosten vom Rhein-Neckar-Kreis gegeben 696.-€. Laut Ihren Kontoauszügen waren Sie im Januar 08 bereits mit 5097,54.-€ im soll, am 22.10.08 sind Sie 5004,49 im Soll und das obwohl Sie mehr Ausgaben haben. Aufgrund dieser negativen Differenz ist es für die Agentur für Arbeit nicht ersichtlich, mit welchen MItteln Sie die Kosten des täglichen Lebens bestreiten. Weisen Sie mir zum angegebenen Zeitpunkt nach bis 05.11.08.

Ich widersprach der ganzen Rechnung und listete detailliert meine Ausgaben vor
Stellungnahme zur Ihrem Schreiben vom 29.10.2008:

Es ist nicht zutreffend, dass ich jeden Monat laufende Kosten über 785,95.- Euro habe und das Strom- und Telefonkosten nicht berücksichtigt sind.
Dies wird in den nächsten Zeilen detailliert aufgelistet.

Meine laufenden Kosten betragen monatlich: ca. 635,85 Euro, Miete 500.-€ warm Stromkosten sind bereits in den Nebenkosten enthalten, am 08.10.08 erfolgte lediglich eine Nachzahlung/Sonderzahlung des Mehrverbrauches von Strom 2007, die Telefonkosten werden jeden Monat berücksichtigt und werden von der Firma ALICE/Hansennet nicht mehr von der Telekom abgebucht mit ca. 50,90.-€ am 01.10.2008, Gerichtskasse Darmstadt – 25.- Euro am 06.10.2008, Werner Pfitzenmeier 59,95.- Euro am 02.10.2008, die Zahlungen an ZA AG Düsseldorf waren für meinen Zahnersatz was ab November 2008 wegfällt und mir eine minimale Versorgung sichert.

Wie Sie sicherlich meinen Kontoauszügen entnehmen konnten erhalte ich, wenn es ganz eng wird für mich noch Unterstützung meines Vaters, um keine private Insolvenz anmelden zu müssen. Diese Gelder werde ich nach Aufnahme einer Beschäftigung langsam tilgen. Sicherlich ist dies für mich kein Dauerzustand und sehr beschämend, dass ich in so eine Situation geraten bin.
Zusätzlich macht mir mein Gesundheitszustand sehr zu schaffen, was bedeutet, dass ich dank meiner Essstörungen, nur minimale Nahrungsmittel zu mir nehme und deswegen kaum Kosten verursache, da meine finanzielle Situation dies auch schwer zulässt. Manchmal muss ich auch Hunger leiden, aber Dank einiger weniger Freunde und Bekannte ist dies nicht ständig der Fall. Aus diesen Mitteln sichere ich die Kosten des täglichen Lebens, traurig aber wahr.
Seit neustem habe ich von dem Projekt Appel und Ei in Schwetzingen gehört - Das Laden­geschäft für Men­schen mit gerin­gen Ein­kom­men in der Rhein-Nec­kar-Region. Dies werde ich in Zukunft in Anspruch nehmen.

Hinzuzufügen ist noch, dass ich absolut hilfebedürftig bin und dringend, die mir zustehenden Gelder benötige, sonst wäre ich sicherlich nicht über 5.000.- Euro im Soll. Hiermit erkläre ich, dass mir während meiner Arbeitslosendauer noch keine Pflichtverletzung unterlaufen ist und ich alle Antworten nach bestem Wissen und Gewissen getätigt habe. Ich bitte Sie mir meinen Antrag schleunigst zu bewilligen, ansonsten weiß ich nicht wie es weitergehen soll!

Ich wünsche mir so sehr vom Herzen, dass mein Gesundheitszustand es zulässt, dass ich Mitte Dezember eine kaufmännische Tätigkeit aufnehmen kann. Dies steht mir eventuell durch Bekannte in Aussicht, um endlich aus diesem Teufelskreis rauszukommen und wieder einen Sinn in meinem Leben zu sehen.




Auf meine Stellungnahme vom 05.11.08 erhielt ich erst am 24.11.08 folgenden Brief:


Sehr geehrter Herr...,

Ich bitte sicherzustellen, dass die von mir beauftragten Aussendienstmitarbeiter am 26.11.08 Zutritt zu Ihrer Wohnung haben, um Leistungsrelevante Fragen abzuklären.
Ihre Mitwirkung ist erforderlich, weil ohne die erbetenen Angaben bzw. Nachweise nicht festgestellt werden kann, ob und inwieweit ein Leistungsanspruch besteht.
Sollten Sie am o.g. Termin den Ausendienstmitarbeitern den Zutritt in Ihre Wohnung verweigern, werde ich die Geldleistung weiterhin bis zur Nachholung der Mitwirkung ganz versagen.

Meine AU-Bescheinigung wurde am 28.10.08 bis zum 11.11.08 verlängert und am 11.11.08 bis zum 25.11.08 und vom 25.11.08 - 05.12.08 und vom 05.12.08 bis zum 19.12.08 also ununterbrochen. Diese Leute kamen vorher schon zu Hausbesuchen und klingelten wie bekloppt. Ich ließ niemanden in meine Wohnung, da ich noch im Bett lag, da ich die ganze Nacht nicht schlafen konnte.

Auf das Schreiben vom 24.11.08 konterte ich, dass
in vorbezeichneter Angelegenheit komme ich auf Ihr Schreiben vom 24.11.2008 und der Aufforderung zur Sicherstellung, dass die von Ihnen beauftragten Aussendienstmitarbeiter ( abgekürzt AD ) am 26.11.2008 Zutritt zu meiner Wohnung haben um Leistungsrelevante Fragen abzuklären zurück.

Ich bitte Sie, mit mir einen neuen Termin bezüglich Hausbesuch zu vereinbaren. Es ist in 2 Tagen zu kurzfristig, Beistände nach §13 SGB X hinzuzuziehen.

Außerdem teile ich Ihnen mit, dass ich weiter arbeitsunfähig bin (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung liegt bei) und ein Besuch während dieser Zeit nicht erwünscht ist, oder wollen Sie meine Gesundheit aufs Spiel setzen?

Leistungsrelevante Fragen können Sie gerne schriftlich an mich stellen.

ICH BITTE SIE UM STELLUNGNAHME, WARUM EIN HAUSBESUCH DURCHGEFÜHRT WERDEN SOLL?

Meiner Mitwirkungspflicht bin ich nach bestem Wissen und Gewissen nachgekommen und wüsste nicht, welche Fragen noch offen wären?

Aus oben genannten Gründen, werde ich den AD den Zutritt am 26.11.2008 verwehren.

Frau Bürgermeister hiermit teile ich Ihnen mit, dass Sie sich strafbar machen, nach (§241 StGB) BEDROHUNG, von Rechtsbeugung im Amt (§339 StGB) bzw. Beihilfe

(§27 StGB) ganz abgesehen, indem Sie mir drohen weiterhin meine mir zustehenden Geldleistungen zu versagen, wenn ich Ihren AD nicht in meine Wohnung lasse.

Sollten bis zum 28. November 2008 meine mir zustehenden Gelder bzw. bewilligter Bescheid nicht eingegangen sein, sehe ich mich gezwungen die ganze Sache an meinen Rechtsbeistand weiterzuleiten.

Dieser wird als nächsten Schritt Anzeige bei der Polizei und einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung nach § 86 b Abs. 2 SGG zur Bewilligung von Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) beim zuständigen Verwaltungsgericht erstatten.


Gleich am 28.11.08 hatte ich wieder ein Schreiben im Briefkasten, wo mir die Leistungen ganz versagt wurden.

VERSAGUNGS-/ENTZIEHUNGSBESCHEID nach § 66 SGB I

Sehr geehrter Herr...,

die o.a. Leistungen werden ab 01.11.2008 versagt. Sie haben den beauftragten

Ausendienst trotz Vorankündigung und Rechtsfolgebelehrung nicht in Ihre Wohnung

gelassen. Die Aussendienste wurden am 02.10.08, 03.11.08, 24.11.08 und 26.11.08

durchgeführt.Somit konnten die noch offenene Leistungsrelevanten Fragen nicht geklärt werden.

Dadurch sind Sie Ihren Mitwirkungspflichten nicht nachgekommen und haben die Aufklärung des Sachverhaltes erheblich erschwert. Diese Anspruchsvoraussetzungen können deshalb nicht geprüft werden. Grundlage für diese Entscheidung sind die §§60 und 66 SGB I.
Falls sie die MItteilung noch nachholen und die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind, werde ich prüfen, ob ich die Leistungen ganz oder teilweise nachzahlen kann. Zur Vermeidung von Nachteilen empfehle ich IHnen, sich bei Ihrer Krankenkasse zu erkundigen, welche Möglichkeiten Sie für einen lückenlosen Versicherungsschutz für der Krankheit und der Pflege haben.
( FRECHHEIT ICH BIN DOCH SCHON DIE GANZE ZEIT KRANKGESCHRIEBEN )
Gegen diesen Bescheid kann jeder Betroffene innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erheben.

-


hiermit lege ich gegen den Bescheid vom 27.11.2008 Widerspruch ein.

Es ist nicht zutreffend bzw. mir nicht bekannt, dass Aussendienstbesuche bei mir am 02.10.08, 03.11.08, 24.11.08 weder durchgeführt noch vorher schriftlich angekündigt wurden.
Den Aussendienst haben Sie lediglich einmal schriftlich am 24.11.08 für den 26.11.08 angkündigt.
In meinem Schreiben vom 25.11.08 teilte ich Ihnen mit, dass ich Sie mit mir einen neuen Termin bezüglich Hausbesuch vereinbaren sollten. Die Gründe dafür habe ich Ihnen eindeutig genannt!
Somit ist es nicht richtig, dass ich den Aussendienst nicht in meine Wohnung reinlassen wollte, sondern aus den Ihnen bekannten und wichtigen Gründen nicht reinlassen konnte.

Es war mir in 2 Tagen zu kurzfristig gewesen, Beistände nach § 13 SGB X hinzuziehen, die der ganzen Prozedur, bei Bedarf Zeugnis ablegen könnten.
Zudem teilte ich Ihnen mit, dass ich weiterhin krank bin ( Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung habe ich in Kopie vorliegen ) und in dieser Zeit aus gesundheitlichen und rechtlichen Gründen ein Hausbesuch nicht tragbar ist ( wichtiger Grund! ).
Frau Bürgermeister man sollte die Tatsachen von den Behauptungen unterscheiden!
Sie gehen auf meine Schreiben einfach absolut nicht ein und ignorieren meine Ausführungen und Fragen!
Leistungsrelevante Fragen, die Ihrer Meinung nach noch offen sind, können Sie schriftlich an mich stellen. Ein Hausbesuch ist doch überflüssig.

Die Begründungspflicht bei belastenden Verwaltungsakten entspricht dem rechtsstaatlichen Grundsatz, wonach der Bürger Anspruch auf Kenntnis der Gründe hat, weil er nur dann seine Rechte sachgemäß verteidigen kann (BVerfGE 6, 44; 40, 286; 49, 66; BSG, Urteil vom 10.06.1980 - 4 RJ 103/79). Dem Bescheid mangelt es an der notwendigen Verwaltungstransparenz. Er ist rechtswidrig.

Ich stelle Ihnen noch mal die Frage:

BITTE UM STELLUNGNAHME, WARUM EIN HAUSBESUCH DURCHGEFÜHRT WERDEN SOLL?
Oder gibt es überhaupt keinen Grund, weil Sie nicht darauf antworten ( Wollen Sie die kranken Leute nur schikanieren und einschüchtern )?

Meiner Mitwirkungspflicht bin ich immer nach bestem Wissen und Gewissen zuverlässig und sorgsam nachgekommen und wüsste nicht, welche Fragen noch offen wären?

Die Aufklärung des Sachverhaltes habe ich absolut nicht erschwert. Diese Behauptung weise ich ganz klar ab! Ich habe Ihnen alle gewünschten Unterlagen zukommen lassen und für alle Gründe meine Ausführungen schriftlich genannt.

Ihr Bescheid weist nicht erforderliche Nachvollziehbarkeit Ihres Verwaltungsaktes auf.

Ich weiß nicht mehr, wie es finanziell weitergehen soll!!!!
Nichts anderes will ich von Ihnen, wie die Sicherung meines Lebensunterhaltes
Ich finde es traurig, dass Sie meine Krankheit und meine ganzen Schreiben ignorieren.
Ich beantrage daher mir die Leistungen in voller Höhe zu bewilligen, einen nachvollziehbaren und begründeten Bescheid zuzusenden.


ALLE BRIEFE WURDEN VON MIR PER EINSCHREIBEN versendet.

Ich habe natürlich direkt am 01.12.08 widerspruch eingelegt und seither nichts mehr gehört.

Was soll ich machen, ich muss heute zum Arzt gehen!
Bin ich noch versichert?
Ich brauche Medikamente, ich habe kein Geld mehr und meine Nerven sind am Ende!
Kann ich vor Gericht gehen, oder muss ich erst auf die Antwort meines Widerspruches warten? Ich habe noch nichts seither auf meinen Widerspruch gehört?

Wie soll ich mich verhalten? Soll ich mit Beiständen trotz Krankheit zur Arge,
ich weiss nicht, wie ich die Miete bezahlen soll. Mein Vermieterin will ein anwaltliches Mahnverfahren einleiten!

Ich habe keine Beistände, das ist das Problem und natürlich meine Krankheit!

Ich traue mich gar nicht die Krankenkasse anzurufen.

Der Aussendienst kann doch keine Besuche abstatten, wenn ich krank bin und Arbeitsunfähigbescheinigt bin?

Bitte dringend um Hilfe!!!!!!!!!!!!!:icon_kotz2:Weiss nicht mehr weiter, muss kotzen!

Viele Grüße an Martin Behrsing, absolut Klasse Euer Forum und Eure Musterbriefe.:icon_daumen:



 

Martin Behrsing

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ich verschiebe das Ganze mal, weil in diesem speziellen forum dir keiner antworten kann. außerdem habe ich das Schriftbild verändert, weil es nicht lesbar war.
 

Arania

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Da ausser Verschieben aber kein Tipp kam, empfehle ich Dir einen Anwalt aufzusuchen, da kommen soviele Sachen zusammen das man das wohl kaum ohne rechtlichen Beistand bewältigen kann
 
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Ich hatte es mir schon letzte Nacht angesehen und fühlte mich aufgrund der Masse an Problemen einfach erschlagen.

Ohne Anwalt dürfte das kaum noch zu bewältigen sein.
 

münchnerkindl

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Ich denke auch die müssen die Mietkosten die höher sind als gestattet erstmal übernehmen, dir aber dann eine Aufforderung zur Senkung der Miete schicken und dir dann auch den ggf nötigen Umzug zahlen.

Nimm dir einen Anwalt!
 

Sprotte

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Ich hatte es mir schon letzte Nacht angesehen und fühlte mich aufgrund der Masse an Problemen einfach erschlagen.

Ohne Anwalt dürfte das kaum noch zu bewältigen sein.
So ähnlich ging es mir auch.
Meines Wissens bist Du noch 4 Wochen nach Einstellung der Leistung versichert.
Anwalt einschalten und eventuell Beschwerde nach Nürnberg.
Ich hab mal das " schwetzingen arbeitsloseninitiative" gegoogelt,anscheinend gibt es eine INI bei Dir...schau doch mal nach,Du weißt besser als ich welche Adresse die richtige ist.Eventuell kommst Du so an einen Beistand

LG Sprotte
 
E

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Ich denke auch die müssen die Mietkosten die höher sind als gestattet erstmal übernehmen, dir aber dann eine Aufforderung zur Senkung der Miete schicken und dir dann auch den ggf nötigen Umzug zahlen.

Nimm dir einen Anwalt!
Davon ist auszugehen, wenn man die Suche nach einer geeigneten Wohnung belegen kann. Die Nichtszahlung der Differenz zur tatsächlichen Miethöhe dürfte hier eindeutig gesetzwidrig sein.
 

blinky

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Hier ist schnelles Handeln erforderlich, nicht das Du noch obdachlos wirst, weil deine Miete nicht mehr bezahlt werden kann. Und was zu kauen braucht Du ja auch.

Dann währe Eilantrag beim Sozialgericht fällig, damit Dir vorläufig Leistungen bewilligt werden.

Zuständig ist nicht das Verwaltungsgericht, sondern das Sozialgericht.

Am besten Du besorgst Dir einen Beratungsschein und gehst zum Anwalt.
Denn es ist schon zuviel angefallen. Laß ihn das machen.

Und viel erfolg.

Blinky
 

Martin Behrsing

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Da im Rhein-Neckar-Kreis alles äußerst schwierig ist und bei den Sozialgerichten ebenso habe dir per PN mal eine Adresse von einer sehr engagierten Frau aus dem Rhein-Neckar-Kreis geschickt, die sich schon seit Jahren wegen ähnlicher Sachen rumschlägt.
 

ketscher1978

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Ich habe keine Rechtsschutz.
Was mache ich jetzt und kein Geld für einen teuren Anwalt.
 

ketscher1978

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Da im Rhein-Neckar-Kreis alles äußerst schwierig ist und bei den Sozialgerichten ebenso habe dir per PN mal eine Adresse von einer sehr engagierten Frau aus dem Rhein-Neckar-Kreis geschickt, die sich schon seit Jahren wegen ähnlicher Sachen rumschlägt.

Herzlichen Dank,

wohin wurde mein Beitrag verschoben?

gruss
 

ketscher1978

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Da ausser Verschieben aber kein Tipp kam, empfehle ich Dir einen Anwalt aufzusuchen, da kommen soviele Sachen zusammen das man das wohl kaum ohne rechtlichen Beistand bewältigen kann

Ich habe keine Rechtsschutz.
Was mache ich jetzt und kein Geld für einen teuren Anwalt.
 

ketscher1978

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So ähnlich ging es mir auch.
Meines Wissens bist Du noch 4 Wochen nach Einstellung der Leistung versichert.
Anwalt einschalten und eventuell Beschwerde nach Nürnberg.
Ich hab mal das " schwetzingen arbeitsloseninitiative" gegoogelt,anscheinend gibt es eine INI bei Dir...schau doch mal nach,Du weißt besser als ich welche Adresse die richtige ist.Eventuell kommst Du so an einen Beistand

LG Sprotte

Hi Sprotte,

ich haben keine Rechtsschutzversicherung, was mache ich da nur...?:confused:

Was ist INI?

lg

Ketscher 1978
 

ketscher1978

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hierhin, wo die Leute antworten können. Hast Du denn die Privatnachricht nicht gelesen?
Hallo Martin,

ja das habe ich und werde direkt der Dame eine Email zukommen lassen mit Deiner Empfehlung, Dankeschön.

Ich bin so verzweifelt. Heute war ich beim Arzt, wegen meinen Medikamenten.

Was meinst Du soll ich mich mit meiner Krankenkasse mal in Verbindung setzen, wegen Krankenversicherungskosten?

Ich bin bis 02.01.2009 krankgeschrieben.

p.s.

Kannst Du mir bitte verraten, wohin der Beitrag verschoben wurde?

Stell mich bisschen doof an, sorry.

Ich finde meinen Beitrag nicht.


mfg

ketscher1978
 

ketscher1978

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Hier ist schnelles Handeln erforderlich, nicht das Du noch obdachlos wirst, weil deine Miete nicht mehr bezahlt werden kann. Und was zu kauen braucht Du ja auch.

Dann währe Eilantrag beim Sozialgericht fällig, damit Dir vorläufig Leistungen bewilligt werden.

Zuständig ist nicht das Verwaltungsgericht, sondern das Sozialgericht.

Am besten Du besorgst Dir einen Beratungsschein und gehst zum Anwalt.
Denn es ist schon zuviel angefallen. Laß ihn das machen.

Und viel erfolg.

Blinky
Hi Blinky,

wo erhalte ich diesen Beratungsschein?

Ich habe keine Rechtsschutzversicherung und habe kein Geld mehr bzw. Ersparnisse.

Ich bin total verzweifelt.

mfg

Ketscher1978
 

ela1953

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Dein Beitrag steht ganz am Anfang von diesen ganzen Antworten. Ich vermute, dass du dein Anliegen irgendwo bei jemand anderen mit reingeschrieben hattest, bzw. in der falschen Rubrik.

Er wurde dann nach "hier" verschoben und dann sind ja auch schon Antworten eingegangen.

Dein Beitrag steht jetzt ganz am Anfang und hat die Nummer 1. Ich antworte jetzt nach Antwort 16 und werde dann wohl Antwort Nr. 17 sein, wenn nicht noch jemand schneller ist mit Antworten.
 

ketscher1978

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Dein Beitrag steht ganz am Anfang von diesen ganzen Antworten. Ich vermute, dass du dein Anliegen irgendwo bei jemand anderen mit reingeschrieben hattest, bzw. in der falschen Rubrik.

Er wurde dann nach "hier" verschoben und dann sind ja auch schon Antworten eingegangen.

Dein Beitrag steht jetzt ganz am Anfang und hat die Nummer 1. Ich antworte jetzt nach Antwort 16 und werde dann wohl Antwort Nr. 17 sein, wenn nicht noch jemand schneller ist mit Antworten.
Super meinen Beitrag habe ich gesehen, danke.

Wo ist "hier"?

lg

ketscher1978
 

avalon

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Oh Mann, das alles wird nicht einfach! Ich sehe das Hauptproblem darin, dass Du in Deinem Schreiben von Zuwendungen Deines Vaters und (geldwerter!) Unterstützung von Freunden und Bekannten gesprochen hast. Das wird wirklich schwierig!

Die ARGE hat da zweifelsohne Klärungsbedarf, allerdings ist nicht ersichtlich, wieso ein Hausbesuch dabei helfen würde!

Mir ist auch nicht klar, was die wollen! Wollen die die Wohnung besichtigen oder wollen die mit Dir reden und deswegen zu Dir kommen, weil Du gegenwärtig keine Termine wahrnehmen kannst?

Was Deine Begründung für die Verweigerung des Hausbesuches angeht: die sticht nicht! Sicherlich kann man einen Beistand hinzuziehen, aber ich kenne keine Rechtsgrundlage dafür, einen Termin zu verschieben, weil man auf die Schnelle keinen Beistand finden konnte! Wenn überhaupt, dann kannst Du den Hausbesuch verweigern mit dem Argument, dass die Notwendigkeit nicht ersichtlich ist! Also: Verweigern geht, aber mit anderer Begründung.

Du musst Dir überlegen, was Du tun willst: Du kannst diesen Kampf führen, aber dummerweise hat die ARGE mit den offensichtlich nicht gemeldeten Zuwendungen Deines Vaters sowie der Freunde/Bekannten einige Munition in der Hand, um einen für Dich ganz üblen Nebenkriegsschauplatzt zu eröffnen. Um es brutal in der Terminologie der ARGE zu Formulieren: Du hast einen Sozialbetrug zugegeben indem Du nicht gemeldete Zuwendungen eingestanden hast!

Alles in allem ist Deine Position zu schwach, um in den Krieg gegen die ARGE zu ziehen. Wer das tun will, sollte sie nicht vorher mit SOLCHER Munition versorgen! Deswegen ist mein Rat ein ganz pragmatischer: Geh hin, oder wenn das nicht geht, lad sie zum Hausbesuch ein! Ansonsten verlierst Du, obwohl Du im Punkt Hausbesuch Recht haben dürftest!

Ich wünsche Dir jedenfalls, dass Du aus dieser vertrackten Lage schnell wieder rauskommst! Das ist wirklich eine der schlimmsten Geschichten, die uns hier begegnet ist!
 

ketscher1978

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Hi Ketscher, du scheinst mir wirklich ziemlich hilflos zu sein - hast du niemanden, der mit dir zum Amtsgericht gehen könnte, um dich dort zu unterstützen ?

Grüße - Emma
Hi Emma,

Leider momentan nicht und mein 'Gesundheitszustand lässt das zur Zeit nicht zu.

mfg

Ketscher1978
 

ketscher1978

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Oh Mann, das alles wird nicht einfach! Ich sehe das Hauptproblem darin, dass Du in Deinem Schreiben von Zuwendungen Deines Vaters und (geldwerter!) Unterstützung von Freunden und Bekannten gesprochen hast. Das wird wirklich schwierig!

Die ARGE hat da zweifelsohne Klärungsbedarf, allerdings ist nicht ersichtlich, wieso ein Hausbesuch dabei helfen würde!

Mir ist auch nicht klar, was die wollen! Wollen die die Wohnung besichtigen oder wollen die mit Dir reden und deswegen zu Dir kommen, weil Du gegenwärtig keine Termine wahrnehmen kannst?

Was Deine Begründung für die Verweigerung des Hausbesuches angeht: die sticht nicht! Sicherlich kann man einen Beistand hinzuziehen, aber ich kenne keine Rechtsgrundlage dafür, einen Termin zu verschieben, weil man auf die Schnelle keinen Beistand finden konnte! Wenn überhaupt, dann kannst Du den Hausbesuch verweigern mit dem Argument, dass die Notwendigkeit nicht ersichtlich ist! Also: Verweigern geht, aber mit anderer Begründung.

Du musst Dir überlegen, was Du tun willst: Du kannst diesen Kampf führen, aber dummerweise hat die ARGE mit den offensichtlich nicht gemeldeten Zuwendungen Deines Vaters sowie der Freunde/Bekannten einige Munition in der Hand, um einen für Dich ganz üblen Nebenkriegsschauplatzt zu eröffnen. Um es brutal in der Terminologie der ARGE zu Formulieren: Du hast einen Sozialbetrug zugegeben indem Du nicht gemeldete Zuwendungen eingestanden hast!

Alles in allem ist Deine Position zu schwach, um in den Krieg gegen die ARGE zu ziehen. Wer das tun will, sollte sie nicht vorher mit SOLCHER Munition versorgen! Deswegen ist mein Rat ein ganz pragmatischer: Geh hin, oder wenn das nicht geht, lad sie zum Hausbesuch ein! Ansonsten verlierst Du, obwohl Du im Punkt Hausbesuch Recht haben dürftest!

Ich wünsche Dir jedenfalls, dass Du aus dieser vertrackten Lage schnell wieder rauskommst! Das ist wirklich eine der schlimmsten Geschichten, die uns hier begegnet ist!

Hi,

ich habe den Termin verschoben, weil ich Arbeitsunfähig bin sprich krank und mein Gesundheitszustand dies nicht erlaubt.

Heisst das, wenn ich nichts zum Essen habe soll ich laut Dir und der ARge verhungern?

Dies ist kein Sozialbetrug, sonst hätten die mit dem schon gedroht.

mfg

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