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leistungen für Bildung und Teilhabe

Der Ratlose

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hallo,

wir habe heute so einen schrieb wegen der Leistungen für Bildung und Teilhabe bekommen.

So wie ich das jetzt gelesen habe gibt es das Geld nur wenn das Kind eine Aktivität bei dritten macht.

Klagt da schon jemand gegen?

Ich persönlich kann das nämlich garnicht nachvollziehen.

Ich nehme nur mal meinen ältesten Sohn (8 Jahre) als Beispiel.
Es ist wohl selbstverständlich das er auf ein Schule geht und gleich mehrsprachig aufwächst.
Es sollte wohl auch selbstverständlich sein das Kinder ab der 1 Klasse Ski laufen,Snowboardfahren,Schlittschuhlaufen und Schwimmen lernen sollten und auch der Bereich der Leichtathletik nicht zu kurz kommt.
Kurz um man sollte die richtigen Schulen wählen.
Die meisten der dafür benötigten Mittel stellen die Eltern.

Als Eltern gehen wir zusätzlich mit ihm paddeln , klettern und radfahren.
Auch da wird immer kinderspezifische Ausrüstung benötigt.

Da kann es ja nicht sein das diese Aktivitäten nur unterstützt werden wenn Dritte diese veranstalten.

Ich halte dies für einen schwerwiegenen Eingriff in die Erziehung der Kinder.
 

purepoison

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Ik beantrage den Rotz überhaupt nicht!

Ik bin am vorbereiten einer Klage mit meinem Anwalt.

Wer will denn mit so einem Bull - Shitt sein Kind stigmatisieren?
Kann nich einen Menschen verstehen der dieses "Paket" in Anspruch nimmt???!!!
 

Der Ratlose

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Hallo,

deshalb bin ich ja auch der Meinung das dieses Geld direkt an die Eltern ausgezahlt werden muß.
 

purepoison

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Aber das war doch von Anfang an klar!

Es ist doch nur eine Umlegung von Geldern und eine Entlastung der Kommunen.

Die Kommunen haben vorher auch schon zum größten Teil in Kitas etc. für " Einkommensschwache" das Essensgeld übernommen. Wenn diese darüber informiert waren das es diese Möglichkeit gibt. Oft auch ohne Zuzahlung!

Nun sieht es so aus- das die Kommunen das Geld vom Bund bekommen und die " Einkommensschwachen" sogar noch 1 Euro dazubezahlen dürfen.

Etwas ähnliches gab es für sportliche Aktivitäten , nämlich Vergünstigungen.

Oder das Fahrgeld für weiterführende Schulen:)
Gab es schon immer vom Landkreis in meinem Wohnort, allerdings nur wenn es sich um die nächsgelegene Schule handelt.
Ist die Schule in der Nähe schlecht und Du schickst Dein Kind weiter weg zahlst Du es selber.

Hier soll die gleiche Regelung nun für Transferleistungsbezieher gelten. Das bedeutet hast du vorher nichts bekommen bekommst du nun auch nichts!

Das ist ein Verwaltungsmonster und kostet auch Unmengen an Geld nur für die Verwaltung des Bildungspakets:)

Vorher wurde auch Nachhilfeunterricht von den Jugendämtern übernommen- allerdings nur wenn man nachweisen konnte durch Lehrer und Psychologen das die Versetzungsgefährdung das psychische Wohl des Kindes beeinträchtigen würde.

Auch hier keine Besserung - den Nachhilfe wird nur erhalten wer schon versetzungsgefährdet ist.

Ich habe Antrag auf Auszahlung des Zuschuss der 2 € für das Mittagessen gestellt. Begründung " Ungleichbehandlung " von Transferleistungsempfängern da Nutzung nicht jedem Kind gewährleistet werden kann. Wegen zeitlicher Begrenzung der Kantinen oder nicht vorhandener Kantine. Dardurch finanzieller Vorteil der Transferleistungsempfänger die dies nutzen können- sowie bessere Ernährung der Kinder durch die Beszuschussung.
Wurde abgelehnt- Widerspruch eingereicht.


Da ist mein Anwalt bei, das dies nun vor Gericht geht.

Ich habe auch die Teilhabe an Kultur beantragt für eine Lesung zu der mein Sohn hin möchte, und die dafür entstehenden Kosten für die Fahrten beantragt sowie die 2 € Beitrag für die Lesung.
Wurde abgelehnt, Widerspruch eingereicht.

Auch hier wird mein Anwalt Klage einreichen.


So werde ich jeden Antrag stellen auf Auszahlung und dann klagen.
Das ist alles.

Im Leben würde ich dieses stigmatisierende Bildungspaket nicht in Anspruch nehmen und ich habe kein Verständnis für irgend jemanden der dies tut!

Kommunenentlastung ist gut! Auf jeden Fall! Aber nicht zu Lasten! der Einkommensschwachen!
 

gast_

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So werde ich jeden Antrag stellen auf Auszahlung und dann klagen.
das sollte jede machen, der sich das zutraut oder einen guten Anwalt hat.

Allerdings habe ich auch Verständnis für die, die mangels gutem Anwalt drauf verzichten - denn verlorene Klagen nutzen letztlich sicher niemandem.
 

purepoison

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das sollte jede machen, der sich das zutraut oder einen guten Anwalt hat.

Allerdings habe ich auch Verständnis für die, die mangels gutem Anwalt drauf verzichten - denn verlorene Klagen nutzen letztlich sicher niemandem.
Dat stimmt auch - Menschen die sich das nicht zutrauen und keinen guten Anwalt haben, sollten drauf verzichten.
Aber man kann Menschen auch motivieren sich Unterstützung zu holen.

Ik hoffe das es was bringen wird- und wenn es Jahre dauert!
 
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