Leistungen am Teilhabe am Arbeitsleben eine Farce (2 Betrachter)

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smash2012

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Guten tag,

ich möchte hier einmal meine Erfahrung im Bereich der ach so tollen Leistungen am Teilhabe am Arbeitsleben weiter geben.
Während der Reha im August 2014 legte man mir nahe, einen Antrag auf LTA bei der DRV zu stellen, da ich meinem erlernten Beruf nicht mehr arbeiten konnte. Danach erfolgte die LTA dem Grunde nach. Danach erfolgten zahlreiche Berufsfindungen immer mit dem Ergebnis eine ach so tolle kaufmännische Umschulung zu machen. Ich besuchte außerdem eine 2 wöchige Maßnahme im BFW Bookholzberg, eines nach meiner Meinung schlimmste Berufsförderungswerk was ich je gesehen habe. Alt und heruntergekommen und das essen naja auch keine Köstlichkeit. Es war mir zu dem nicht möglich aufgrund von nicht vorhandenen Kursen in andere Bereiche zu schauen.

nebenbei versuchte ich auch einen betrieblichen Umschulungsplatz zu bekommen den ich dann auch irgendwann fand im Jahr 2016. Nämlich eine Umschulung zum Industriekaufmann. Unterstützt wurde ich von einem naja wie soll ich sagen einer Akademie. Es folgte ein 3 monatiger RVL der aber nun im nachhinein mir überhaupt nichts gebracht hatte. Im August startete dann die betriebliche Umschulung. Mir wurde außerdem von der begleitenden Akademie empfohlen die Berufsschule zwei mal täglich zu besuchen und zwar einen tag im ersten Lehrjahr und im anderen im 2 Lehrjahr.Dort wurde ich mit Sachen und Themen konfrontiert wovon ich vorher nichts gewusst hatte. Naja gut lernen war angesagt. Von der betrieblichen Aufgabe her erfüllte ich nur Tätigkeiten die mit dem Ausbildungsberuf nichts zu tun hatte. Es herrschte für mich auch keine schöne Atmosphäre. Einarbeitung gleich null. Nach 9 Monaten betrieblicher Umschulung teilte man mir seitens des Betriebs mit das es für mich nicht das richtige sei. Ich selbst, und das gebe ich offen zu, war mit der ganzen Situation vollkommen überfordert. zwar bekam ich auch Stütz unterricht von einem Dozenten der Akademie aber da dieser selbständig war hatte er immer nur sehr wenig zeit. Den Stützunterricht konnte ich knicken und er half mir auch nicht weiter. Im April 2017 entschloss man sich dann die Umschulung aus gesundheitlichen Gründen abzubrechen, ein neuer Betrieb wurde nicht gefunden.

Nun nahm ich mir die Zeit und schaute mir die zahlreichen Ergebnisse der Berufsfindung an und dort stand, das ich eine betriebliche Umschulung zum Industriekaufmann aufgrund fehlender kognitiver Fähigkeiten gar nicht hätte schaffen könne.
Aufgrund dieses Ergebnisses bat ich durch den VdK den Reha Berater um eine Stellungnahme. Er wiegelte es natürlich ab mit der Begründung man hätte mir ja ne Chance einräumen wollen.
Nun, dazu möchte ich noch sagen: Im Jahr 2015 bat ich im Rahmen der LTA um eine Bewilligung einer Umschulung zum Techniker, komischerweise wurde diese mir abgelehnt aufgrund fehlender Kenntnisse.

Nun wollte ich eine Umschulung machen zum Industrieelektriker an einem BFW bei mir in der Nähe, daraufhin sollte ich eine zweiwöchige Berufsfindung in Bremerhaven machen, hab ich auch gemacht und plötzlich als es losgehen sollte, fand der Kurs beim BFW in meinem Umkreis nicht statt aufgrund mangelnder Teilnehmer, obwohl mir 4 Wochen vorher zu gesagt worden ist, der Kurs finde statt. Kurioserweise suchte das BFW in der Tagespresse extrem dringend einen Dozenten, den werden sie wohl nicht gefunden haben. dann teilte mir das BFW mit ich müsste nun bis April 2018 warten. Aufgrund der Tatsache das die Umschulung in Leer nicht stattfand, sagte mein rehaberater ich hätte dies ja auch in Bremerhaven machen können. In Bremerhaven hatte ich während der Berufsfindung eine Ferienwohnung, diese hatte ich mir selber gesucht und der Vermieter verlangt eine Anzahlung, diese überwies die DRV. Nur wollte der Vermieter aber auch den erst und ich hatte dann nur wieder ärger mit der DRV bezüglich der restlichen Summe. Diese wurde ihm erst sehr spät überwiesen. mir war es sehr unangenehm.

Aufgrund der Tatsache, das ich keinerlei richtige professionelle Unterstützung der Rehaberater bekomme und ich quasi auf mich allein gestellt bin, bin ich seit längerem gesundheitlich erkrankt und mein Hausarzt hat nun einen Antrag gestellt auf eine erneuerte Reha. Desweiteren habe ich mir nun einen Fachanwalt gesucht der nun ein Überprüfungverfahren eingeleitet hat.

Mittlerweile stelle ich mir die Frage ob bei mir noch alle Tassen im Schrank sind oder ob dies alles seitens der Rehaberatung absichtlich gemacht worden ist, dass das Verfahren so extrem lange dauert. ich sehe während der ganzen zeit nur Fehltritte seitens der Rentenversicherung. Als ich den Antrag gestellt habe bin ich davon ausgegangen, das mir schnell geholfen wird aber das war nicht der Fall, den die ganzen BNW`s und BFW`s haben mir nicht geholfen und auf Nachfrage bekam man nur antworten wie derjenige ist nicht mehr da, krank oder was weiss ich. Die Internatsmässige Unterkunft in den BFW`s ist einfach nur grottenschlecht und dazu kommt auch der regelmäßige Ausfall von geplanten Umschulungsmöglichkeiten aufgrund mangelnder Teilnehmer.
 
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