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Leistung Februar 2008

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gitta2

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#1
Ich beziehe mich auf euren Beitrag vom 20.07.2007. Ich habe natürlich auch so einen Bescheid erhalten, in dem der Februar 2008 mit 28 Tagen berechnet wurde, obwohl er nachweislich - da Schaltjahr - 29 Tage hat. Mein Bescheid datiert vom 25.07.2007. Da steht wahrhaftig: "monatlich zustehende Leistung zur Sicherung des Lebensunterhaltes 323,87 EUR." Ich wollte es nicht glauben!:icon_motz:
Aber wir hatten doch schon 2 Jahre Hartz4, wo der Februar wirklich 28 Tage hatte. Da ist nie irgend etwas gekürzt worden, wieso jetzt auf einmal?Ich dachte, das "Almosen" wäre ein gleich bleibender Regelsatz pro Monat.
Ich werde somit am Montag Widerspruch einlegen, ich glaube kaum, dass da was von alleine geht.
 

Silvia V

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#2
Ich beziehe mich auf euren Beitrag vom 20.07.2007. Ich habe natürlich auch so einen Bescheid erhalten, in dem der Februar 2008 mit 28 Tagen berechnet wurde, obwohl er nachweislich - da Schaltjahr - 29 Tage hat. Mein Bescheid datiert vom 25.07.2007. Da steht wahrhaftig: "monatlich zustehende Leistung zur Sicherung des Lebensunterhaltes 323,87 EUR." Ich wollte es nicht glauben!:icon_motz:
Aber wir hatten doch schon 2 Jahre Hartz4, wo der Februar wirklich 28 Tage hatte. Da ist nie irgend etwas gekürzt worden, wieso jetzt auf einmal?Ich dachte, das "Almosen" wäre ein gleich bleibender Regelsatz pro Monat.
Ich werde somit am Montag Widerspruch einlegen, ich glaube kaum, dass da was von alleine geht.
Trotz dieser Erkenntnis......http://www.erwerbslosenforum.de/nachrichten/bedienfehler_von_sachbearbeitern_202007200720_195_1.htm

scheint wirklich nichts von allein zu gehen,jedenfalls ist mir nicht bekannt,das bisher ein derartiger Bescheid ohne Widerspruch korrigiert wurde.
 
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#3
SB

Vielleicht sollte mann/frau die Angelegenheit mit der SB-Brille betrachten. Also als erst einmal Absicht unterstellen. Hier die Absicht die Hilfebedürftigen um 2/30 eines Monatssatzes zu betrügen. Schon der Versuch ist übrigens eine Straftat.
Mir ist es egal wer dafür zum Schluss haftbar gemacht wird.
Ich denke ein SB darf nie seiner EDV vorbehaltlos vertrauen. Eine Plausibilitätsprüfung ist wohl das Mindeste, was auch ein SB allein leisten können sollte. Wenn nicht dann sollte er/sie schnellstens aus der PseudoBehörde entfernt werden. Und der Hersteller der Software hat auch versagt; evtl. hat er die EDVler vor Ort auch nur vor eine viel zu grosse Aufgabe gestellt. Egal, auch keine Ausrede.
 

gelibeh

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#4
scheint wirklich nichts von allein zu gehen,jedenfalls ist mir nicht bekannt,das bisher ein derartiger Bescheid ohne Widerspruch korrigiert wurde
Und das gerade macht mich so sauer, denn viele werden glauben, dass das so ihn Ordnung ist und keinen Widerspruch einlegen. Und schon wieder hat man Geld bei den Ärmsten eingespart.
 

Arania

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#5
Ich beziehe mich auf euren Beitrag vom 20.07.2007. Ich habe natürlich auch so einen Bescheid erhalten, in dem der Februar 2008 mit 28 Tagen berechnet wurde, obwohl er nachweislich - da Schaltjahr - 29 Tage hat. Mein Bescheid datiert vom 25.07.2007. Da steht wahrhaftig: "monatlich zustehende Leistung zur Sicherung des Lebensunterhaltes 323,87 EUR." Ich wollte es nicht glauben!:icon_motz:
Aber wir hatten doch schon 2 Jahre Hartz4, wo der Februar wirklich 28 Tage hatte. Da ist nie irgend etwas gekürzt worden, wieso jetzt auf einmal?Ich dachte, das "Almosen" wäre ein gleich bleibender Regelsatz pro Monat.
Ich werde somit am Montag Widerspruch einlegen, ich glaube kaum, dass da was von alleine geht.
Eine Verständnisfrage, da ich so einen Bescheid noch nicht gesehen habe, wird da jetzt jeder Monat einzeln berechnet, da man ja immer mal 30 mal 31 Tage hat?
 
E

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#6
Ich beziehe mich auf euren Beitrag vom 20.07.2007. Ich habe natürlich auch so einen Bescheid erhalten, in dem der Februar 2008 mit 28 Tagen berechnet wurde, obwohl er nachweislich - da Schaltjahr - 29 Tage hat. Mein Bescheid datiert vom 25.07.2007. Da steht wahrhaftig: "monatlich zustehende Leistung zur Sicherung des Lebensunterhaltes 323,87 EUR." Ich wollte es nicht glauben!:icon_motz:

Da wär ich hin und hätt auf Auszahlung des fehlenden Betrages gedrängt.... und wär ohne Geld nicht gegangen!


Aber wir hatten doch schon 2 Jahre Hartz4, wo der Februar wirklich 28 Tage hatte. Da ist nie irgend etwas gekürzt worden, wieso jetzt auf einmal?

Gute Frage, nächste Frage ;-)

Ich dachte, das "Almosen" wäre ein gleich bleibender Regelsatz pro Monat.

So ist es auch


Ich werde somit am Montag Widerspruch einlegen,

und 3 Monate auf dein Geld warten?

ich glaube kaum, dass da was von alleine geht.
nicht unmöglich, aber wohl selten
 

Borgi

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#7
Martin hat doch deshalb schon die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg angeschrieben. damals ging es um einen Dortmunder der dieses Problem hatte.
Die Bundesagentur sagte/schrieb eindeutig, dass diese Berechnung nicht erlaubt bzw. rechtswidrig ist!
 

Silvia V

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#8

gitta2

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#11
Ich war heute morgen auf dem Arbeitsamt und habe meinen Widerspruch abgegeben. Die am Tresen hat mich angesehen, als käme ich vom Mond. Die Geschichte scheint bis nach Suhl/Thüringen nicht durchgedrungen zu sein!
 

gitta2

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#12
Vor allem, da der Bescheid doch irgendwie anders aussieht, als das, was normalerweise aus dem Drucker kommt. Wenn man schon nicht denkt bei der Arbeit, sollte man vielleicht die Augen aufmachen?!
 

Silvia V

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#13
Vor allem, da der Bescheid doch irgendwie anders aussieht, als das, was normalerweise aus dem Drucker kommt. Wenn man schon nicht denkt bei der Arbeit, sollte man vielleicht die Augen aufmachen?!
Verlangst Du da nicht ein bisschen viel:icon_hmm:

Das ganze ist einfach nur absurd..ich habe bisher noch keinen Vermieter gesehen,der gesagt hat..naja...der Februar ist so kurz...dann verzichte ich auch gern auf einen Teil der Miete.:icon_neutral:
 

Kerstin_K

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#14
Das die SBs nicht an das Schaltjahr denken, kann ich ja noch nachvollziehen, dass allerdings die Software diesen Problem nicht abfängt, dafür habe ich kein Verständnis.
 

gitta2

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#15
Bisher hatte ich ja keine Probleme mit der ARGE- dachte ich- war immer der Meinung, die anderen übertreiben. Aber ich hatte geballte Ladung - beziehe seit Beginn an Leistungen, ARGE hatte mich aber bei meiner Krankenkasse abgemeldet. Ich war 2,5 Jahre nicht krankenversichert- obwohl der Bescheid das aussagt. Bin kein Arztgänger - deswegen war das nicht aufgefallen, die Karte war abgelaufen - habe ich zufällig entdeckt.
Mein Sohn wurde ähnlich gedückt, war aber andere ARGE.
Ich habe nun zum "Rundumschlag" ausgeholt.
Ich habe nur Sorge um die, die nicht in der Lage sind, sich zu wehren.
 

catwoman666666

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#16
Von wegen unbeabsichtigtes Software-Proplem, ich bin überzeugt, das hat Methode. Wenn nur 10 % der übervorteilten Hilfsempfänger nicht reagiert, hat man einen Haufen Geld gespart.
 

gelibeh

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#17
Das die SBs nicht an das Schaltjahr denken, kann ich ja noch nachvollziehen, dass allerdings die Software diesen Problem nicht abfängt, dafür habe ich kein Verständnis.
Ich denke mal, es ist möglich einzelne Tage anzugeben, da man ja z.B. erst am 14.2. einen Antrag stellen kann. Also die Software ist da meiner Meinung nach nicht schuldig. Ich glaube auch nicht dass das auf Unfähigkeit von Sachbearbeitern beruht. Für mich riecht das nach "Mal sehen, wo wir noch Geld sparen können". Und die Meisten werden glauben, dass ist in Ordnung mit der Kürzung und sich nicht wehren.

Grins. Hab gerade mal meinen neuen bescheid angeschaut. Zumindestens bei mir stimmt der.
 

gitta2

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#19
Jetzt weiss ich endlich, warum es so viel Überschuß gibt bei der BA, scheint wirklich Methode zu sein!
 

gitta2

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#21
nochmal Leistung Februar 2008

Ich hatte ja Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt. Reaktion erfolgte prompt mit einem Abhilfebescheid, der lautet wie folgt:

"nach nochmaliger Überprüfung der Sach-und Rechtslage aufgrund Ihres Widerspruchs vom 29.07.2007 ergeht folgender Abhilfebescheid:

I. Der Bescheid des Job-Centers der Arbeitsgemeinschaft S. vom 25.07.2007 wird durch den Bescheid vom 01.08.2007 abgeändert.
II. Der Abhilfebescheid ergeht gebührenfrei.

Die Berechnung für den Monat Februar 2008 wurde überprüft und berichtigt. Dem Widerspruch wird damit auf dem Verwaltungsweg in vollem Umfang abgeholfen. Die weiteren Einzelheiten sind aus dem beiliegenden Bescheid ....

Entscheidung über die Kosten:
Die im Widerspruchsverfahren entstandenen Kosten ..."

Wollen die jetzt auch noch Gebühren erheben für die Widersprüche - oder wie habe ich das zu verstehen?
 

Kerstin_K

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#22
Nein, aber Du kannst Deine Kosten einreichen, z. B. das Porto.
 

Heiko1961

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#23
Aber wir hatten doch schon 2 Jahre Hartz4, wo der Februar wirklich 28 Tage hatte. Da ist nie irgend etwas gekürzt worden, wieso jetzt auf einmal?
Eben, das wundert mich auch.
Ich habe noch keinen Bescheid bekommen.
Aber Fakt ist doch, ob Februar mit 28 oder 29 Tage, der Regelsatz darf im Februar nicht gekürzt werden. Die 347 € bleiben bestehen. Da hat sich doch nichts geändert. Das sollten die von der Arge aber auch mitbekommen haben, dass da etwas schief läuft mit der Berechnung.:icon_mrgreen:
 
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