Leihbude der öffentlichen Hand - Erfahrungen? VV gekriegt...

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feldhase

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Hallo,

habe einen VV für eine Leihbude bekommen die in öffentlicher Hand ist, eine gemeinnützige GmbH.
Ich weiß daß es auf dem Komplex ein großes Spektrum von Maßnahmen gibt, Bewerbungstraining, Sofortangebot für die die in den letzten 2 Jahren keine ALV gezahlt haben und wahrscheinlich noch viel mehr, ist ein umfangreiches Gelände halt.
Bevor einige jetzt aufschreien daß das womöglich nicht legal ist, ich hatte auch im Vorfeld mal gesehen, daß die so etwas betreiben, also mich würde nicht wundern wenn die das doch dürfen, weiß es aber nicht.
Die Stellenbeschreibung unterscheidet sich keinen Deut von der einer privaten Leihbude, ist Produktionshelfer, Verdienst nicht angegeben, richtet sich nach Vorkenntnissen usw.
Erste Wahl sind diese Stellen natürlich nicht, wirklich scharf ist da wohl niemand drauf – aber man bewirbt sich halt, ist klar.
Bleibt aber die Frage: WIE?
Wenn man es hier darauf anzulegen versucht irgendwie abschreckend zu sein, muß es womöglich schon etwas sein, wofür man wirklich nichts kann.
Ich vermute mal daß von dort ganz sicher eine Einladung zum Vorstellungsgespräch kommt, egal wie die Bewerbung aussieht.
Trotzdem, oder grade deshalb, kann mir wer Tipps geben worauf ich hier achten sollte?
Ich rechne nämlich damit, daß es von dort Rückmeldung geben wird ans JC.
Auch habe ich überlegt dort mit Beistand hinzugehen, allerdings wäre das vllt. zweischneidig.
Und vor allem:
Hat jemand Erfahrung mit solchen „Firmen“?
Bin dankbar für Tipps, wie ich das Ganze von Anfang bis Ende durchführen sollte, denn ich halte das für eine Falle, um irgendwelche Fehler meinerseits zu entdecken.

Der feldhase
 

Jenna S

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Gleiche Arbeit-gleicher Lohn

Völlig egal, WAS für ne Leihklitsche das ist.Produktionshelfer..soso..die meisten werden in Call-Center gesteckt...

Man bekommt weder Überstundenzuschlag noch Schichtzulage.Diese Leihbuden ordnen einem IMMER in Tarifgruppe M (niedrigste) ein, obwohl der Bewerber nachweislich wesentlich höher qualifiziert ist und höher gestuft werden muss.

Die werden zuerst an deine persönlichen Daten wollen..also vorsicht!Diese Daten werden oftmals weitergegeben an andere Leihklitschen.

Frag beim Vorstellungsgespräch nach dem Tarifvertrag (IGZ,DGB, etc) die sind auch im Internet zu finden.

https://www.ig-zeitarbeit.de/system/files/pdf/Elkat/Tarifvertrag2010-2013/elkat.swf

Das "WIE" bewerbe ich mich bei ner Leihklitsche?

Kannste machen, wie du willst..telefonisch,per Mail, per Fax,schriftlich...völlig egal. Sie WERDEN dich kontaktieren^^

..und dir keine Ruhe mehr lassen...überlegs dir

..und viel Glück^^
 

Herbert Schnee

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Hier ein paar Tipps:

1. Nie mehr Daten als nötig angeben
Die Angabe der Telefonnummer ist genauso wie die Angabe der Emailadresse laut der Erreichbarkeitsanordnung der Afa/Arge freiwillig. Zeitarbeitsfirmen wollen genau diese Daten aber gerne haben, um jemanden schnell und kostengünstig erreichen zu können. In diesem Sinne ist es oftmals effektiv, den Zeitraum (3 Tage ab Erhalt des VV) voll auszunutzen und sich postalisch zu bewerben. Fehlt in der postalischen Bewerbung die Angabe der Telefonnummer und Emailadresse, muss der potentielle Arbeitgeber ebenfalls postalisch antworten, was wiederum Zeit und auch Geld kostet.
Darüber hinaus werden im Vorstellungsgespräch selbst oder in Fragebögen gerne Informationen abgefragt, die entweder unerleblich, irrelevant oder rechtlich bedenklich sind. Mehr dazu hier oder hier. Im Zweifelsfall kann man fragen, welchen Zweck die Frage verfolgt und auf welcher rechtlichen Grundlage man eine Antwort geben muss.
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz bietet übrigens ebenfalls Möglichkeiten. So kann man z.B. das Bewerbungsfoto weglassen.

2. sich selbst gut informieren
Die eigenen Rechte sind die Pflichten des potentiellen Arbeitgebers. Kennt man seine Rechte nicht, braucht der potentielle Arbeitgeber seinen Pflichten ggf. garnicht nachkommen. Hier ist besonders das AEntG (Arbeitnehmerentsendegesetz) relevant.

3. die Konditionen kennen lernen
Gewisse Informationen abzufragen ist nicht sanktionsrelevant (man sabotiert die Bewerbung nicht), aber durchaus hilfreich, um sich unliebsam zu machen. Aus solchen Abfragen sollte hervorstechen, dass man sich auskennt und unrechte Dinge nicht mit sich machen lassen wird. Wichtig sind: Betriebsratszugehörigkeit, Zeitkonto, Überstundenvergütung, tarifliche Zugehörigkeit (IGZ, BZA..) u.a.
Beispielsweise ist es bei den schwarzen Schafen der Zeitarbeitsfirmen beliebt, den Zeitarbeitern Minusstunden aufs Zeitkonto einzutragen, wenn keine Arbeit da ist - dafür ist das Zeitkonto aber nicht da, und dieses Wissen sollte man durchblicken lassen. Wichtig ist hierbei auch, dass man bereit ist, sein Recht aufrecht einzufordern und notfalls auch gerichtlich vorzugehen.

4. Lebenslauf anpassen
Qualifizierende Inhalte des Lebenslaufes weglassen ist afaik unbedenklich. Notfalls kann man sich auf ein Versehen berufen (veralteter Lebenslauf z.B.)

5. diverses
Wer auch immer die Bewerbung lesen wird, der wird sich wohl eher nicht freuen, wenn die Anrede (Herr bzw. Frau) vertauscht oder der Name selbst falsch geschrieben wird, aber Fehler passieren nunmal.
Sollte man sich per Email bewerben, bieten manche Email-Anbieter den Button "vertraulich". Dies bedeutet, dass die Email nicht weiterzuleiten ist, was an sich ein Hindernis darstellt.
Weiterhin kann man (aus Gründen der Dateigröße) die Bewerbung "packen" (z.B. mit WinRar). Es wäre auch eine Verschlüsselung möglich beim packen der Bewerbung, und das Passwort erwähnt man in der Email (oder einer weiteren Email) - aus Datenschutzgründen selbstverständlich. In diesem Bezug wäre es auch denkbar, vorerst nur das nötigste zu übermitteln (Bewerbung+Lebenslauf), und weitere Unterlagen (Qualifizierungsnachweise, Zeugnisse u.ä.) bei Interesse und Nachfrage nachzureichen).

6. Vertragsklauseln
Der Arbeitsvertrag ist wie jeder andere Vertrag auch genau zu prüfen, und daher nicht vor Ort zu unterschreiben - dieses Recht räumt einem die Vertragsfreiheit ein.
Sollte man Teile des Vertrages finden, mit denen man sich keinesfalls einverstanden erklären möchte, und die sich bestenfalls sogar (theoretisch) für einen Rechtsstreit eignen könnten (also nicht einfach nur eine Frage der persönlichen Meinung, sondern eine deutliche Benachteiligung), so kann man nicht zur Unterschrift gezwungen werden (also keine Sanktion). Denn sonst könnte ein Arbeitgeber als Vertragsklausel eine unangemessen Benachteiligung anführen, und die Unterschrift mit Fingerzeig auf drohende Sanktionen erpressen.

Heutzutage ist wirtschaftlich vornehmlich derjenige Arbeitgeber konkurrenzfähig, der genauso skrupellos ist wie der skrupelloseste auf dem Markt. Daher sind die schwarzen Schafe recht zahlreich, denn wer nicht mitspielt, landet womöglich bald auf der anderen Seite des Tisches und wird selbst Zeitarbeitnehmer bzw. Kunde der Afa/Arge.
Genau aus diesem Grund muss man sich schnellstmöglich als jemand zu erkennen geben, der aufrichtig ist, seine Rechte kennt und einfordern wird.. kurzum: jemand, mit dem ein schwarzes Schaf mehr Ärger haben wird als Nutzen. Vielleicht lässt es sich beim 'schwafeln' nebenbei ins Gespräch einflechten, dass man gut mit jemandem befreundet ist, der umfangreiche juristische Kenntnisse hat und einem stets gern mit Rat und Tat zur Seite steht.

Beim Vorstellungsgespräch (sollte es dazu kommen) ist es hilfreich, die Fronten auf gar keinen Fall verhärten zu lassen. Dazu kann man simple Tricks anwenden. Beispielsweise ist es förderlich für die Sympathie, wenn man die Sitzhaltung des Gegenüber erwidert - allerdings nicht zu schnell und nicht zu offensichtlich. Den Augenkontakt sollte man möglichst lange halten - allerdings nicht zu lange. Beim Ausführen von Gedanken und Argumenten ist ein Blick aus dem Fenster o.ä. immer mal wieder ratsam, um die Spannung zu entladen und dem Gegenüber dieselbe Gelegenheit zu geben. Dabei sollte man einen "hä?" oder "das gefällt mir nicht" Blick möglichst vermeiden und den Gegenüber stets aussprechen lassen.
Bei Ausführungen des Gegenüber immer mal wieder 'abnicken', um zu zeigen, dass man versteht. Sollte etwas unklar sein und man lässt das Abnicken weg, hat ein aufmerksamer Gegenüber automatisch die Gelegenheit, zu pausieren und Fragen zu ermöglichen.
Sollte man mit etwas nicht einverstanden sein, ist es enorm hilfreich, vor dem Anführen eines Gegenargumentes mit "Ich verstehe, was Sie meinen. Allerdings denke ich, dass.." oder etwa "Das ist durchaus verständlich. Jedoch.." zu beginnen, um sachlich zu bleiben und den Gegenüber nicht in Rechtfertigungsnot zu bringen (es geht um's Thema, also sollte es nichts persönliches werden).
Das eigene Auftreten sollte freundlich, aber bestimmt sein. So wird deutlich, dass man jemand ist, mit dem man nicht alles machen kann - ohne, dass dadurch vorschnelle Nachteile entstehen.
Man sollte so schnell wie möglich einschätzen, mit wem man es zu tun hat. Ist die Person ausgeglichen, überschwinglich oder eher genervt? Die Frage, welches Ziel man konkret verfolgt und wie man es am besten unter Berücksichtigung der momentanen emotionalen Lage des Gegenüber erreicht, sollte einen stets begleiten. Also keine unüberlegten Äußerungen machen.
Wichtig ist auch die Frage, ob der Gegenüber einen Plan innerlich abarbeitet (z.B. im Sinne von "erst Liste ausfüllen lassen, dann Job vorstellen, dann Arbeitsvertrag unterschreiben lassen") und es dem Gegenüber entsprechend wichtig ist, im Konzept zu bleiben, oder ob es eher ein spontan gestalteter Dialog ist, der einem diverse Freiheiten lässt (um z.B. das Gespräch in eine bestimmte Richtung zu lenken, oder von einer Richtung weg).
Man sollte aufrecht sitzen und die Arme nicht verschränken (da dies eine defensive Haltung bedeutet). Verschränkt der Gegenüber die Arme, kann dies ein Hinweis sein, dass man etwas angesprochen hat, womit der Gegenüber nicht einverstanden ist. Das Aufeinanderpressen der Lippen wäre ein weiterer Hinweis.

All diese Informationen kann man für sich nutzen.
Das ist ein sehr umfangreiches Thema, über das man viel schreiben könnte. Lektüre zur Psychologie gibt es allerdings im Internet bestimmt genug, weshalb ich hier erstmal aufhöre.


p.s.:
Ich habe diesen Fragebogen gefunden. Persönlich würde ich den nicht mitnehmen und ausfüllen lassen - das erscheint mir zu grob. Aber einige Fragen daraus sind durchaus wertvoll.
Fragenliste an ZA Firmen und private Arbeitsvermittler

Da ich keiner Gewerkschaft angehöre gilt ein Individuell abgeschlossener Arbeitsvertrag

haben Sie einen Betriebsrat? ...........................................................................
Befristet / unbefristet? .................................................................................... Art der Tätigkeit ?..............................................................................................
Welchen Tarifvertrag, Manteltarifvertrag haben Sie? .....(bei BZA ohne § 8.6)............
welche Betriebsvereinbarungen bestehen? .................................................................
Welchem Arbeitsgeberverband gehören Sie an? ..........................................................


Vergütung? Nur tatsächliche ohne jegliche Zuschläge.... .............. Tarif...........................................
Welche Entgelteingruppierung? Welche Steigerung?....................................................
Schichtzuschläge? …………………………………………………… Überstundenzuschläge? .................………………………… Samstag, Sonntag, Feiertag………………………………………
andere Zuschläge…………………………………………………….. Prämien, Erschwernis, Schmutz, Lärm usw. und wer bestimmt diese? ..........................

Merkblatt für Leiharbeitsnehmer Absatz B Punkt 2, 2 Kapitel wird nicht akzeptiert
Dieser besagt Bezahlung auf ALG Höhe in den ersten 6 Wochen

Arbeitszeit? Wie viele Std. Monat / Woche / Tag? ………………………………………………………..
Eine Jahresstundenzahl wird nicht akzeptiert!
Überstunden Wie ist die Regelung? ..........................................
Bei Teilzeitvertrag wird jede Stunde über vereinbarte Stundenzahl als Überstunde bezahlt.
Zeitkonten sind völlig überflüssig, da Nichteinsatzzeiten bezahlt werden müssen
Zum Arbeitsvertrag gehören die zur Anwendung kommenden Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen in Schriftform, die alle vor Arbeitsantritt von der ZA zur Prüfung übergeben werden müssen.


Überstunden: Auf jeden Fall ab der 1. Stunde nur mit Insolvenzschutz einschließlich der Sozialbeiträge mit Nachweis - Name Adresse der Versicherung / Versicherungsnummer
Bei Zeitkonto nur ohne Minusstunden, diese können nicht entstehen.

Nichteinsatzzeiten Nur die gesetzliche Reglung: gültig ist § 11 Abs. 4 AÜG in Verbindung mit BGB § 615 und Merkblatt für Leiharbeitsnehmer Absatz A Punkt 6
Das heißt keinen Urlaub und keine Stunden vom Zeitkonto für Nichteinsatzzeiten.





Einsatzgebiet? ………………………………….. nur Stadtgebiet (Tagespendelbereich) muss mit Bus / Bahn in angemessener Zeit nach ( § 121 Absatz 4 SGB 3 ) erreicht werden.
Kein bundesweiter Einsatz. Alles was über die Zeit hinausgeht, die gebraucht wird, um zum Büro der ZA zu kommen ist Arbeitszeit.... (diese sind ca 45 Minuten )


Fahrzeitenregelung wie geregelt ? ...............................................................................
Bei Einsatz außerhalb des Stadtgebietes volle Kostenerstattung Fahrt, Unterkunft im Einzelzimmer und Mehrausgaben im Voraus!

wie viel Urlaubstage ? ...................... wie viel Urlaubsgeld ? ......................... Jahressonderzahlungen? ………………... Heiligabend, Silvester + Rosenmontag wie ist die Regelung? ....................................
Lohnfortzahlung wie geregelt? Krankmeldung der AU vom 1.Tag ..........................
Stundennachweis + dienstl. Besuche im Büro der ZA, für neue Aufträge, Zeit und Kosten (z.B. Fahrgelder, Telefon), wer trägt sie? ..........................................
Vermögenswirksame Leistungen / Altersversorgung? ................................................
Arbeitssicherheit, Sicherheitsregeln - Aufklärung .................................................
Persönliche Sicherheitskleidung /Schuhe , Helm , Werkzeug usw. ............................
 

Piggylein

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ich habe vier Jahre in einem Modellprojekt des Landes Nrw und des Bundes in der Geschäftsleitung gearbeitet. Wir haben Langzeitarbeitslose und schwer vermittelbare Arbeitslose beschäftigt und dann nach dem AÜG vermittelt.
Bei uns galt damals schon (1999) equal pay für equal work, dazu wurden die Leute auch bezahlt, wenn sie nicht beschäftigt werden konnten, wir hatten ein deutlich höheres Krankenaufkommen und trotzdem wurde niemand gekündigt.
Es geht also auch so. Wir waren übrigens auch eine gGmbH.
Ich würde erstmal Erkundigungen über die Firma einziehen, vielleicht arbeitet die ähnlich.
Es muss ja nicht alles schlecht sein.
Bei uns waren im übrigen die extrem vorsichtigen und zu Anfang negativ eingestellten Mitarbeiter später diejenigen die am zuverlässigsten waren und am längsten bei uns blieben.
 

feldhase

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ich habe vier Jahre in einem Modellprojekt des Landes Nrw und des Bundes in der Geschäftsleitung gearbeitet. Wir haben Langzeitarbeitslose und schwer vermittelbare Arbeitslose beschäftigt und dann nach dem AÜG vermittelt.
Bei uns galt damals schon (1999) equal pay für equal work, dazu wurden die Leute auch bezahlt, wenn sie nicht beschäftigt werden konnten, wir hatten ein deutlich höheres Krankenaufkommen und trotzdem wurde niemand gekündigt.
Es geht also auch so. Wir waren übrigens auch eine gGmbH.
Ich würde erstmal Erkundigungen über die Firma einziehen, vielleicht arbeitet die ähnlich.
Es muss ja nicht alles schlecht sein.
Bei uns waren im übrigen die extrem vorsichtigen und zu Anfang negativ eingestellten Mitarbeiter später diejenigen die am zuverlässigsten waren und am längsten bei uns blieben.

In der Tat ist das Ganze zweischneidig, ich weiß auch von einigen, daß die dort lieber beschäftigt sind als anderswo in der richtigen Privatwirtschaft. Eine größere Gewerkschaft hat mit denen auch einen Tarifvertrag der besser sein soll als die anderer und die Referenzen der Firmen an die die verleihen liest sich nicht mal schlecht, aber den Schrott können sie ja natürlich auch weglassen.
Trotzdem behagt mir das da nicht, da ich eine Reihe anderer Stellen die ich geschickt gekriegt habe im Internet wiederfinden kann und diese hier nicht. Das deutet mir eher darauf hin, daß das da der Laufsteg für das Bewerberverhalten ist.
Mal sehen wie ich das anfasse.
 

The_Vulcan

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1. Nie mehr Daten als nötig angeben
Die Angabe der Telefonnummer ist genauso wie die Angabe der Emailadresse laut der Erreichbarkeitsanordnung der Afa/Arge freiwillig. Zeitarbeitsfirmen wollen genau diese Daten aber gerne haben, um jemanden schnell und kostengünstig erreichen zu können.

Danke für den Hinweis :D

Ich habe Stellenangebote erhalten von dem Jobcenter und soll mich natürlich da bewerben.
Auf den ersten Blick sahen sie recht gut aus.
Auf den zweiten Blick sehe ich dann... Internationale Reisebereitschaft... ich verreise ja nichtmal in ein anderes Bundesland...

Und auf den dritten Blick entpuppen sich die Unternehmen als Zeitarbeitsfirmen die auch zugleich als Privater Vermittler agieren..
(Permacon GmbH und Workstation AG)

Fast darauf reingefallen.. schon gewundert wieso meine Suche diese Stellen nicht ausgespuckt hatte... werde dort also mich ohne Tel. und Schriftlich anstatt per eMail bewerben...

ZAF mag ich nicht mehr aufgrund ihres schlechten Rufes, das Problem mit den Zeitkonten und weil die sich oft genau dann melden wenn man schon wo auf Arbeit ist...


PS: Ich frage mich ob meine Sachbearbeiterin völlig Inkompetent ist oder sich denkt sie gibt mir einfach mal Zeitarbeitsfirmen und Privatvermittler mit weil sie eh nichts hat...
 

Herbert Schnee

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man könnte den eindruck gewinnen, dass manche sb absichtlich vv für zaf rausgeben. nicht selten steht in den egv auch sowas drin wie "sie bewerben ich x mal im monat, insbesondere bei zeitarbeitsfirmen".

vielleicht kriegen die da einen bonus, oder es ist eine dienstanweisung weil die zaf schon jammern, dass sie nicht genug sklaven ranbekommen.

ohne telefon, emailadresse und führerschein/auto ist man jedenfalls für die meisten zaf nicht mehr so interessant.
lässt man dann bei einem eventuellen vorstellungsgespräch durchblicken, dass man seine rechte kennt (bezüglich zeitkonto, tarifeinstufung etc), dann landet man für gewöhnlich höchstens im bewerberpool und hört nichts mehr von denen.
 

The_Vulcan

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ok rechte zu Zeitkonten und Tarifen kenne ich leider nicht.
Bewerberpool würde ich aber auch lassen. entweder job oder tschüss
Wobei die sicher Argumentieren mit "Sie müssen das unterschreiben sonst können wir Sie ja nicht in den Job vermitteln"
 

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Hallo

ok rechte zu Zeitkonten und Tarifen kenne ich leider nicht.
Bewerberpool würde ich aber auch lassen. entweder job oder tschüss
Wobei die sicher Argumentieren mit "Sie müssen das unterschreiben sonst können wir Sie ja nicht in den Job vermitteln"


Also auf dem Zeitkonto werden alle anfallenden Überstunden gesammelt.
Zulangen der Überstunden werden in dem Monat ausgezahlt in dem diese anfallen.
Oft wird seitens der ZAF gesagt das damit Zeiten überbrückt werden wenn diee mal keine ARbeit für einen hat, klingt ersteinmal logisch.
Ist es aber nicht.
Die Stunden die auf dem Konto sind gehören einzig alleine dem Arbeitnehmer niemandem sonst.
Und nur der AN bestimmt wa sdamit passiert.
Diese stunden können abgefeiert wreden.
Niemals aber sind diese dazu Zeiten ohne arbeit zu bezahlen.
Wenn die ZAF keine Arbeit hat muss diese dich trotzdem Vertragsgemäss bezahlen

Gruss Uwe
 

Mogo

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Hier ein paar Tipps:

1. Nie mehr Daten als nötig angeben
Die Angabe der Telefonnummer ist genauso wie die Angabe der Emailadresse laut der Erreichbarkeitsanordnung der Afa/Arge freiwillig. Zeitarbeitsfirmen wollen genau diese Daten aber gerne haben, um jemanden schnell und kostengünstig erreichen zu können...

Vielen Dank für die wertvollen Tips! Schön, dass es euch gibt :icon_daumen:
 
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