Leiharbeiter: "Wir sind der letzte Dreck"

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druide65

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Die von VW angekündigten Alternativen für die Leiharbeiter betreffen das Chemnitzer Motorenwerk, wo es im Gegensatz zu Mosel bislang keine Produktionseinschränkungen gibt, und das vor einem Jahr eröffnete VW-Werk im russischen Kaluga. Es existieren offenbar Listen, in die man sich einschreiben und damit sein Interesse für Kaluga bekunden kann. "Aber es ist nicht bekannt, zu welchen Bedingungen der Einsatz erfolgten soll", sagte am Samstag ein 50-jähriger Schlosser, der seit 10 Jahren immer wieder als Leiharbeiter bei VW tätig war - im Motorenwerk, in der Rohmontage, im Presswerk. Immer wieder sei ihm eine Festanstellung in Aussicht gestellt worden. Immer war die Hoffnung letztlich vergeblich. Vorige Woche hat er die Kündigung von Adecco erhalten. Der weltweit größte Personal-Verleiher bilanzierte nach einem Bericht des "Spiegel" im dritten Quartal einen um 23 Prozent auf 168 Millionen Euro geschrumpften Gewinn.

Quelle
 

Eierbecher

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Upps, ein auf 168 Millionen geschrumpfter Gewinn:cool:

Reichen denn die nicht mehr?

Kein weiterer Kommentar mehr möglich, dafür fehlt mir der Verstand:icon_neutral:
 

Mario Nette

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Und man bedenke: Gewinn ist das, was aus dem Umsatz noch Positives übrig bleibt.

Mario Nette
 

Peter H.

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"Wir sind der letzte Dreck"

Schönen guten morgen liebe Leiharbeiter, habt ihr wenigstens gut geträumt?:icon_wink:
 

a f a

Redaktion
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"Jobwunder" schon vorbei ?:icon_twisted:

Der Boom der Zeitarbeit ist vorerst beendet. Fast täglich schicken Unternehmen aus krisengebeutelten Industrien wie dem Autosektor, dem Maschinenbau oder der Metall- und Elektroindustrie Hunderte von Arbeitern zu ihren Verleihern zurück. 400 Bandarbeiter sind es beispielsweise bei Ford in Köln, 250 bei Porsche, 500 beim Werkzeugmaschinenbauer Trumpf, 500 beim Motorenhersteller Deutz und 500 beim Zulieferer- und Rüstungskonzern Rheinmetall.
Das Problem dabei: Die Beschäftigten werden meist von einem auf den anderen Tag freigestellt, und für die meisten gibt es keine neuen Jobs. "Anfangs haben wir noch Ersatzstellen für die Mitarbeiter gefunden. Seit sechs Wochen ist das aber nicht mehr möglich. Der Markt ist praktisch komplett zusammengebrochen", sagt Ingrid Hofmann, Chefin von Hofmann Personal Leasing. Eine ganze Branche kämpft ums Überleben.

Arbeitsmarkt: Firmen schicken täglich Leiharbeiter nach Hause - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE

Gruß
Norbert

Gleicher Lohn, für gleiche Arbeit
 
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