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Leidensgerechter 1 Euro-Job???????????????

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30%

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#1
Hallo

Ich schreib mal in Kurzform.
-Beruf Schlosser und Heizungsmonteur
-Schwere Wirbelsäulenabnutzung,androhung der Ärzte versteifung der LWS
-30% Schwerbeschädigt-Dauernde Bewegungs und Belastungsstörung der Wibelsäule
-Auf dem AA in der Rehaabteilung
-alle Gutachten dort bekannt und in meiner Akte
-Welche Arbeiten darf der Versicherte noch machen? In der Akte steht Schlosser Heizungsbauer nein, nur leichte Arbeit ohne Heben, Zwangshaltung,usw.Kein langes Stehen-immer wecksel zw. Stehen laufen Sitzen

Ich weis auch das es diese Arbeit fast nicht gibt.

Ende November einladung zur Arge.Alle in einem Raum,alle die da sind machen ab 1.12. einen 1 Euro-Job, alle sind geprüft ob sie Gesund sind,wiederspruch fast zwecklos.
Ich hab auch nichts gesagt,ich sprech nicht vor vielen Leuten über mein Gesundheit.
Job am 1.12. als Landschaftsbauer angetreden.
Den ganzen Dezember Gehweg gepflastert.
Ab Januar bis jetzt Bäume ausgeschnitten und Gefällt aber es gibt keine Kettensäge sondern eine 50 cm lange Bügelsäge.
Immer ich und eine 53 Jährige Frau zusammen.
Im Wald wo wir sind gibt es keinen Bauwagen kein Klo nichts, Pausenplatz ist mein Angelhocker.
Bekommen 1 Paar arbeitsschuhe,1 Hose,keine Jacke nichts.

Als nächste Arbeit soll ich eine Schweiskonstruktion aus rohr herstellen.
Fachlich kein Problem aber die Zwangshaltung beim Schweisen ist das Ende für meine Wirbelsäule.

Was sagt Ihr zu dem was ich geschrieben habt?
Was würdet Ihr an meiner Stelle machen?
 

Arania

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#2
Ich hab auch nichts gesagt,ich sprech nicht vor vielen Leuten über mein Gesundheit.
Mit Begründung Deines Gesundheitszustandes ablehnen, es hilft nichts da musst Du schon drüber sprechen, Du musst diese Arbeit sicher nicht machen
 

RobertKS

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#3
Hallo "30%",

"Willkommen im Club, Bruder" Mir gehts nicht viel besser: wie Du auch 30% behindert, Grund: Wirbelsäule.Darf noch leichte bis mittelschwere Arbeit machen, und das - wie Du - in wechselnder Körperhaltung, nämlich sitzend, gehend und stehend.Der Arge liegen zwei Atteste darüber vor.

Ich kenn das Problem also bestens, und weiß das es diese Art von Job nicht gibt, deshalb kann ich eigentlich nur noch als Schreibtischtäter, sprich Bürofachkraft arbeiten, was eher aussichtslos ist.Daher würde ich auch zur Ablehnung dieses Jobs, mit Berufung auf dein Wirbelsäulenleiden, raten, denn deine Gesundheit muss vorrang haben, da das Risiko einen medizinisch, gesundheitlichen Schaden, bei der Ausübung dieses Jobs, was auch mit finanziellen Folgen verbunden sein kann - als Arbeitsloser - nicht tragen kannst.Das ist meine bescheidene Meinung.

Gruß Robert ;)
 
E

ExitUser

Gast
#4
Job am 1.12. als Landschaftsbauer angetreden.
Den ganzen Dezember Gehweg gepflastert.
Ab Januar bis jetzt Bäume ausgeschnitten und Gefällt aber es gibt keine Kettensäge sondern eine 50 cm lange Bügelsäge.
Wenn er das gemacht hat, dann wird der Widerspruch nichts bringen, denn durch diese Arbeit hat er selbst gezeigt, das er "voll einsetzbar ist".

Von AU usw. hat er ja nichts geschrieben. (und jetzt haben wir März)
 

Arania

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#5
aber von 30 % Schwerbehindert, das müsste für ein neues Gutachten reichen
 

RobertKS

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#6
Hallo Urviech,

das würd ich so nicht sagen wollen, das das nichts brächte, denn bedenke bitte auch folgendes: Hätte das Angebot gleich abgelehnt, eben mit Begründung auf sein Wirbelsäulenleiden, dann hätte das mitnichten - da er ja beim med.Dienst war - eine Kürzung bedeutet.Gesetzt den Fall er hat Familie, könnte er eine Kürzung nicht hinnehmen, und wäre als gezwungen den Job erstmal anzutreten.Und ich denke mal, wen er so bei einem Anwalt argumentiert, könnte der Widerspruch erfolgreich sein.Es könnte sogar sein, das noch ein angemessenes Schmerzensgeld rausspringt.Aber so genau kann ich das nicht beurteilen, da ich kein Jurist bin.

@arania: Das könnte er anstrengen, nur bedenke das med. Gutachten auch Geld kosten können, und das je nach Umfang nicht wenig.

Gruß Robert ;)
 

mostes

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#7
Hallo 30 %,

berufe dich auf § 6 Arbeitsstättenverordnung.

Danach sind dir z. B. ausreichende Sanitärräume zur Verfügung zu stellen; auch wenn du im "Aussendienst" bist; laßt euch nen`DIXI - Klo aufstellen.

Wie meistens in der EEJ - Szene, werden die Mindeststandards der Arbeitsplatzgestaltung nicht eingehalten - der Profit muss ja stimmen.

Wenn nicht: Gewerbeaufsichtsamt und Gesundheitsamt informieren !

Wenn das nicht hilft, beim Schichtleiter ( EEJ - Träger ) oder nach ergebnisloser Intervention beim Sb auf deren Terrasse diesen Umstand physisch dokumentieren !

Was sich alles mit Betroffenen erlaubt wird, ist ja wirklich unglaublich !

Überlege dir auch mal, diese " Maßnahme " grundsätzlich auf ihre Rechtmäßigkeit überprüfen zu lassen.
 

Anjouli

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#8
Oh je... Also ich denke auch, daß jetzt dein größtes Problem sein wird, daß du den Job bis jetzt durchgehalten hast....

An deiner Stelle würde ich morgen anrufen, daß du dich vor Rückenschmerzen kaum noch bewegen kannst und dann zur Genesung mindestens ein halbes Jahr brauchen.

Ansonsten mußt du wohl leider befürchten, daß man dich nach dieser Nummer zukünftig für voll einsatzfähig erklärt.
 
E

ExitUser

Gast
#9
Hallo Urviech,

das würd ich so nicht sagen wollen, das das nichts brächte, denn bedenke bitte auch folgendes: Hätte das Angebot gleich abgelehnt, eben mit Begründung auf sein Wirbelsäulenleiden, dann hätte das mitnichten - da er ja beim med.Dienst war - eine Kürzung bedeutet.Gesetzt den Fall er hat Familie, könnte er eine Kürzung nicht hinnehmen, und wäre als gezwungen den Job erstmal anzutreten.Und ich denke mal, wen er so bei einem Anwalt argumentiert, könnte der Widerspruch erfolgreich sein.Es könnte sogar sein, das noch ein angemessenes Schmerzensgeld rausspringt.Aber so genau kann ich das nicht beurteilen, da ich kein Jurist bin.

Gruß Robert ;)
Ich weis ja nicht was Du so gelesen hast, aber Widerspruch legt man innerhalb der ersten vier Wochen ein, also mit Antritt der Maßnahme, was nicht geschrieben wurde.

Wenn man "mit dem Rücken" zu tun hat, kann man auch nicht

Den ganzen Dezember Gehweg gepflastert.
Ab Januar bis jetzt Bäume ausgeschnitten und Gefällt aber es gibt keine Kettensäge sondern eine 50 cm lange Bügelsäge.
denn DAS gibt erhebliche Rückenschmerzen (das kenne ich), oder pflastert man den Weg jetzt im liegen, fällt Bäume "auf Brusthöhe, abwechselnd im sitzen, gehen, stehen? AU? nichts geschrieben.

Wenn die ARGE jetzt eine amtsärztliche Untersuchung anordnet und der Arzt liest was er bisher gemacht hat, was wird ihm das bringen? ...Nichts, denn er hat selbst bewiesen, das er alles wieder kann.

Lies den ganzen ersten Beitrag noch LANGSAM durch und dann erkläre mir nochmal, das ein "ganz normaler Arzt" sagt, das ER mit seiner Wirbelsäule diese Arbeit nicht machen kann.
 

Zwiebel

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#10
hallo,
also ich würde erst mal zum arzt gehen,au an die arge und gleichzeitig erklärung an die arge,das sich die arbeit nicht mehr mit dem krankheitsbild vereinbaren lässt!kommt dann ja auch noch drauf an was im gutachten steht.auf keinen fall können die kürzen,denn der wille war ja da,es geht eben nicht mehr.also hat die arge auch kein argument!
klar,er hätte vor job aufnahme ablehnen können,aber das spielt keine rolle mehr,höchstens für das nächste mal!
 
E

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Gast
#11
hallo,
also ich würde erst mal zum arzt gehen,au an die arge und gleichzeitig erklärung an die arge,das sich die arbeit nicht mehr mit dem krankheitsbild vereinbaren lässt!kommt dann ja auch noch drauf an was im gutachten steht.auf keinen fall können die kürzen,denn der wille war ja da,es geht eben nicht mehr.also hat die arge auch kein argument!
klar,er hätte vor job aufnahme ablehnen können,aber das spielt keine rolle mehr,höchstens für das nächste mal!
Stimmt, allerdings ging das am 1.12. los und jetzt haben wir den 5.3. Da wird es auch nichts mehr bringen, wenn man jetzt AU wird. Der Zug ist abgefahren, denke ich.
 

Zwiebel

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#12
@urvieh

das stimmt so aber auch nicht ganz!es gibt leute,die sich nicht durchbeissen können,auf welche art auch immer.und dann gibt es welche,die -egal was-arbeiten möchten.es kann auch passieren,das man sich selbst nicht richtig einschätzen kann aber dann wenigstens den versuch macht!!
 

RobertKS

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#13
Hallo Urviech,

dann versuch ich das mal der Reihe nach darzustellen: Also Er schrieb:

In der Akte steht Schlosser Heizungsbauer nein, nur leichte Arbeit ohne Heben, Zwangshaltung,usw.Kein langes Stehen-immer wecksel zw. Stehen laufen Sitzen...
Damit hätte der Arge eigentlich klar sein müssen, so sie die Anforderungen für diesen 1.- € Job, ordentlich abgeprüft hätten, das ER für diesen Job nicht geeignet ist.Soweit so gut.

Was aber macht die Arge:

Ende November einladung zur Arge.Alle in einem Raum,alle die da sind machen ab 1.12. einen 1 Euro-Job...Job am 1.12. als Landschaftsbauer
Ein Fehler der Arge, denn Er war dazu überhaupt nicht geeignet.Hier hätte der Widerspruch erfolgen müssen, statt zu schweigen.Darüber sind wir uns einig.

Sein Fehler:
Job am 1.12. als Landschaftsbauer angetreden.
Den ganzen Dezember Gehweg gepflastert.Ab Januar bis jetzt Bäume ausgeschnitten und Gefällt aber es gibt keine Kettensäge sondern eine 50 cm lange Bügelsäge.Immer ich und eine 53 Jährige Frau zusammen.
Im Wald wo wir sind gibt es keinen Bauwagen kein Klo nichts, Pausenplatz ist mein Angelhocker.Bekommen 1 Paar arbeitsschuhe,1 Hose,keine Jacke nichts.
Das hat er - als Zeichen des guten Willens - in Kauf genommen.Halten wir ihm das mal zu Gute, doch nun setzt die Arge einen drauf:

Als nächste Arbeit soll ich eine Schweiskonstruktion aus rohr herstellen.
Und das ist - unter Berücksichtigung seines Wirbelsäulenleidens - nicht mehr machbar für ihn, deshalb ist hier erneut ein Widerspruch möglich, und denn soll er jetzt auch zügig machen, um keinen weiteren Fehler zu seinen Lasten zu begehen.Und der müsste erfolgreich sein, wenn er seinen Widerspruch auf die vorhandenen Gutachten stützt.So sollte man das - meines Erachtens - sehen.Oder?

Gruß Robert ;)
 

Atlantis

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#14
Ich sollte auch einen 1 Euro Job machen und das obwohl dieser SB bekannt war was ich für Gesundheitliche Einschränkungen habe.
Ich habe Widerspruch Eingelegt.
50 % Schwerbehinderung bei
Bandscheiben, Rückenmarkerkrankung, und Lungenerkrankung
Danach musste ich zu ihren Amtsarzt der Berichte bei meinem Hausarzt Anforderte, nun
der SB ein Ärztliche Stellungnahme zukommen ließ das ich nur noch
als Bote oder Telefonist in frage kämme, und das nur noch Stundenweise.

Hier das Ergebnis.







Wiederspruchbescheid






Entscheidung




Begründung

Der Widerspruchsführer ist in der Arbeitsvermittlung der ARGE ******** arbeitslos gemeldet.


Mit Vermittlungsvorschlag vom *******.2005 wurde er unter Hinweis auf die Rechtsfolgenbelehrung aufgefordert, umgehend einen Vorstellungstermin mit dem ******** des Deutschen Roten Kreuz zu vereinbaren, da ihm eine Arbeitsstelle im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit im haustechnischen Dienst im Pflegeheim *********** angeboten werden könne.


Gegen diesen Vorschlag wendet sich der Widerspruchsführer mit seinem Rechtsbehelf.

Er macht im Wesentlichen geltend. sein körperliches Leistungsprofil ließe die angebotenen Arbeiten aus gesundheitlichen Gründen nicht zu; so sei es ihm insbesondere nicht möglich, schwere körperliche Arbeiten wie das Stapeln und Heben von ********** bzw. das Umlagern von ******* zu leisten.


Der Widerspruch ist unzulässig.


Nach § 62 Sozialgesetzbuch Zehntes Buch (SGB X) in Verbindung mit § 78 Sozialgerichtsgesetz

(SGG) ist der Widerspruch nur gegen Verwaltungsakte im Sinne des § 31 SGB X zulässig. Das

Widerspruchsverfahren wird danach nur eröffnet, wenn ein Verwaltungsakt rechtswirksam ergangen ist.

Als Verwaltungsakt ist jede Verfügung, Entscheidung oder andere hoheitliche Maßnahme anzusehen,die eine Behörde zur Regelung eines Einzelfalles auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts trifft und die auf unmittelbare Rechtswirkung nach außen gerichtet ist.


Mit dem angefochtenen Schreiben werden Rechte des Widerspruchsführers weder begründet noch geändert, entzogen oder festgestellt. Es wurde keine Entscheidung über einen Rechtsanspruch getroffen. Der Vermittlungsvorschlag diente vielmehr zur Information in einer Leistungsangelegenheit hier: Angebot einer Arbeitsgelegenheit.

Somit konnte im Rahmen des Widerspruchsverfahrens keine Entscheidung in der Sache getroffen werden.

Die Kostenentscheidung beruht auf § 63 Abs. 1 des Zehnten Buchs Sozialgesetzbuch.

Wichtige Hinweise:

Dem Bewerberangebot ist zu entnehmen, dass die Ablehnung dieser Arbeitsgelegenheit auch keine leistungsrechtlichen Konsequenzen nach sich gezogen hat, durch die der Widerspruchsführer ggf. beschwert würde; statt dessen wurde erneut eine amtsärztliche Begutachtung aufgrund der angegebenen Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingeleitet.


Und der Amtsarzt hat mir nach Vorlage der Ärztlichen Berichte durch meinem Hausarzt Recht gegeben.



Seid dem ist Ruhe.
 

mostes

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#15
Atlantis,
du hast nicht klein beigegeben und die - noch verbliebenen - Rechte genutzt.

Damit bist du ein - weiterer - Leuchtturm für mich !

Mein Respekt und meine guten Wünsche für deine Gegenwehr !

Ich halte es auch so - auch wenn einem hier zuweilen angepaßtes Verhalten anempfohlen wird.

Diesen Totengräbern einer menschlichen Gesellschaft sind immer wieder die Grenzen aufzuzeigen - auch wenn dies bei Opportunisten nicht einfach ist !!!
 
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#16
Erstens frage ich mich wie Pflastern und Schweissen die Kriterien für einen 1Euro job erfüllt.
Nämlich "gemeinnützig und zusätzlich".

Das heisst daß Du keine Arbeiten machen darfst die vorher von normalen Angestellten verrichtet wurden. Pflastern, Bäume pflegen und Schweissen macht normalerweise qualifiziertes, angestelltes Fachpersonal.

Dann wäre ich sofort zu dem Orthopäden des Vertrauens gegangen und hätte um ein Attest gebeten daß diese Arbeit nicht zuzumuten ist und mit diesem Attest abgelehnt.

Im schlimmsten Fall hätte ich den Job angetreten aber mich bei der ersten Regung von Beschwerden von dem oben genannten Orthopäden meines Vertrauens krankschreiben lassen, und das so lange bis Du aus der Massnahme raus bist und dann wieder das Attest, daß Du Pflastern und Baumpflegearbeiten aus gesundheitlichen Gründen nicht machen kannst.

Liebe grüsse,

Petra
 
E

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Gast
#17
Hallo Urviech,

dann versuch ich das mal der Reihe nach darzustellen: Also Er schrieb:

Damit hätte der Arge eigentlich klar sein müssen, so sie die Anforderungen für diesen 1.- € Job, ordentlich abgeprüft hätten, das ER für diesen Job nicht geeignet ist.Soweit so gut.

Was aber macht die Arge:

Ein Fehler der Arge, denn Er war dazu überhaupt nicht geeignet.Hier hätte der Widerspruch erfolgen müssen, statt zu schweigen.Darüber sind wir uns einig.

Sein Fehler:Das hat er - als Zeichen des guten Willens - in Kauf genommen.Halten wir ihm das mal zu Gute, doch nun setzt die Arge einen drauf:

Und das ist - unter Berücksichtigung seines Wirbelsäulenleidens - nicht mehr machbar für ihn, deshalb ist hier erneut ein Widerspruch möglich, und denn soll er jetzt auch zügig machen, um keinen weiteren Fehler zu seinen Lasten zu begehen.Und der müsste erfolgreich sein, wenn er seinen Widerspruch auf die vorhandenen Gutachten stützt.So sollte man das - meines Erachtens - sehen.Oder?

Gruß Robert ;)
Tja, vielleicht kannst Du es nicht verstehen, das ein "Zeichen guten Willens" bei echten Rückenproblemen keine 3 Monate dauern kann.

In meinem "amtsärztlichen Attest" steht das Gleiche drin und aufgrund einer "Verbesserung der Eingliederungschancen in den ersten Arbeitsmarkt" sollte ich auch "Garten- und Landschaftarbeiten" machen und da muss man sich häufig bücken, Erde und Holz tragen oder heben gehörten auch dazu und ich habe es auch mit Spritzen und Schmerztabletten nicht länger als 3 Wochen ausgehalten. Vor Rückenschmerzen konnte ich nur noch 3 Stunden einigermassen schlafen, trotzdem sollte ich das weiter machen, was ich auch mit bester Absicht nicht konnte. (Dümmstes Zitat war "dann tragen sie halt nur einen Sack Erde". Toll weil es auch viel leichter ist, nur einen Sack mit 40l zu tragen).

Meinen Widerspruch hatte ich schon 2 Tage vor Begiinn der Maßnahme abgegeben (mit Empfangsbestätigung) und der Widerspruch hat auch ca. 12 Wochen gedauert.

Wenn jemand 3 Monate lang diese Arbeiten macht und JETZT erst fragt, ob er/sie das machen soll, weil in einem Attest steht, das man das nicht machen soll, dann KANN man diese arbeiten machen. Ein Widerspruch wird nichts bringen, denn wenn drin steht das "laut Gutachten diese Tätigkeiten nicht gemacht werden sollen" und die ARGE zeigt, DAS er/sie das seit 3 Monaten macht, ist es unglaubwürdig.
 

Hartz IV Opfer

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#18
Den ganzen Dezember Gehweg gepflastert.
Ab Januar bis jetzt Bäume ausgeschnitten und Gefällt aber es gibt keine Kettensäge sondern eine 50 cm lange Bügelsäge.
Wo soll das denn gemeinnützig sein???

[/QUOTE]keinen Bauwagen kein Klo nichts, Pausenplatz ist mein Angelhocker.
Bekommen 1 Paar arbeitsschuhe,1 Hose,keine Jacke nichts.[/QUOTE]

Verweiger die Arbeit wegen Verstoß gegen das Arbeitsschutzgesetz und informiere die Berufsgenossenschaft!
Zum Bäume fällen brauchst Du eine Schutzausrüstung und eine Kettensägenprüfung!
 

Arania

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#19
Gemeinnützig waren die 1-Euro-Jobs in den seltensten Fällen:wink:
 
E

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Gast
#20
Ich muss erst einmal meinen kompletten Ärger verdauen.

Da setzt man wirklich einen kranken Menschen UND eine 53jährige Frau zum Bäumefällen mit einer Handsäge und Wege pflastern auf EEJ-Basis ein?

Und dies alles, ohne den gringsten Standart der berufsgenossenschaftlichen Vorschriften einzuhalten?

30%, ich kann nur sagen, Du hast alle vorhandenen Chancen, Dich aus dieser Sklavenhaltung zu befreien. Es wird gegen fast alles verstossen, was uns noch an Recht und Gesetz verblieben ist.

Auch der Zoll dürfte sich für diese Schwarzarbeit interessieren. Denn es ist Schwarzarbeit und keine Voraussetzung für einen EEJ.

@RobertKS
Du, Urviech hat mit seiner Aussage nicht so ganz Unrecht. Immerhin hat 30% 3 Monate die Zähne zusammengebissen, das wird man ihm vorhalten.

Nichtsdestotrozt wird - wenn er schon einen Schwb.-Ausweis besitzt- jeder Arzt bestätigen, dass diese Arbeit für ihn (und auch für diese Frau) nicht zumutbar ist und auch eventuell zusätzlich aufgetretene Schädigungen an der WS werden nachweisbar sein.
 

Atlantis

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#21
Ich muss erst einmal meinen kompletten Ärger verdauen.

Da setzt man wirklich einen kranken Menschen UND eine 53jährige Frau zum Bäumefällen mit einer Handsäge und Wege pflastern auf EEJ-Basis ein?

Und dies alles, ohne den gringsten Standart der berufsgenossenschaftlichen Vorschriften einzuhalten?

30%, ich kann nur sagen, Du hast alle vorhandenen Chancen, Dich aus dieser Sklavenhaltung zu befreien. Es wird gegen fast alles verstossen, was uns noch an Recht und Gesetz verblieben ist.

Auch der Zoll dürfte sich für diese Schwarzarbeit interessieren. Denn es ist Schwarzarbeit und keine Voraussetzung für einen EEJ.

@RobertKS
Du, Urviech hat mit seiner Aussage nicht so ganz Unrecht. Immerhin hat 30% 3 Monate die Zähne zusammengebissen, das wird man ihm vorhalten.

Nichtsdestotrozt wird - wenn er schon einen Schwb.-Ausweis besitzt- jeder Arzt bestätigen, dass diese Arbeit für ihn (und auch für diese Frau) nicht zumutbar ist und auch eventuell zusätzlich aufgetretene Schädigungen an der WS werden nachweisbar sein.
So langsam kommen mir zweifel an 30%
ob das mal so stimmt was der Schreibt.
 

30%

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#22
Danke erst mal für eure Antworten.
Alles was ich hier schrieb ist war.
Sicher ihr habt recht,mann hätte gleich von vorn herrein wiedersprechen sollen.Hat meine Frau auch gesagt. Aber die andere Seite,der Job ist im Ort, ich brauch nicht das Auto,wir sind leider zZ beide Arbeitslos und haben ein Haus. Und nun hab ich 140 euro mehr im Monat.
Ich Arbeite nur mit starken Schmerzen und Schmerzmitteln. Wenn ich heimkomme bin ich zu nichts mehr zu gebrauchen.
Als ich auf der Arge zum Gespräch und der Unterzeichnung war hies es ja auch wir unterstützen nur die Festangestellten vom bauhof.
Aber die stellen uns in den Wald und selbst fahren sie durch die gegend und lehren zB die Papierkörbe in der bushaltestelle und das zu zweit.
Hab alles Fotografiert,kann euch die Bider gern per mail schicken.
 

Atlantis

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#23
Danke erst mal für eure Antworten.
Alles was ich hier schrieb ist war.
Sicher ihr habt recht,mann hätte gleich von vorn herrein wiedersprechen sollen.Hat meine Frau auch gesagt. Aber die andere Seite,der Job ist im Ort, ich brauch nicht das Auto,wir sind leider zZ beide Arbeitslos und haben ein Haus. Und nun hab ich 140 euro mehr im Monat.
Ich Arbeite nur mit starken Schmerzen und Schmerzmitteln. Wenn ich heimkomme bin ich zu nichts mehr zu gebrauchen.
Als ich auf der Arge zum Gespräch und der Unterzeichnung war hies es ja auch wir unterstützen nur die Festangestellten vom bauhof.
Aber die stellen uns in den Wald und selbst fahren sie durch die gegend und lehren zB die Papierkörbe in der bushaltestelle und das zu zweit.
Hab alles Fotografiert,kann euch die Bider gern per mail schicken.

Was mich irritiert ist das in der Arge wenn sie wissen das Gesundheitsprobleme bestehen Sie meist nur ca. eine 16- 20 Stunden Woche Verlangen sollten.
Mit 140 Euro ist das schon die Höchstgrenze an Stunden, ich nehme mal 1 Euro die Stunde zu Grundlage.
Somit Entspricht das für ein gemeinnützige Arbeit zeitlich einem Vollarbeitsplatz
im ersten Arbeitsmarkt .

Bei mir sollten es 20 Stunden sein die Woche.
 

30%

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#24
Also ich Arbeite 30 St. die Woche bei 1.10 Stundenlohn. Bei 22 Arbeitstagen sind das dann soviel.
Meine Akte mit meinen ganzen Krankenbild ist ja beim AA in der Rehaabteilung. Der 1 eurojob wurde mir ja von der Arge zugewiesen,da weis einer nicht was der andere macht.

Ihr habt irgent wie recht wenn ihr sagt das ich mich unglaubwürdig gemacht hab. Ich hab auch vorher noch die gewerkschaft gesprochen auch´die haben gesagt.lieber erst mal antreten und wenn es nicht geht zum Arzt und abbrechen. Gesundheitlich hätte ich schon lange beim Arzt gewesen sein sollen.Das ich es bis jetzt durchgehalten habe hängt nur mit meiner großen Willenskraft zusammen.

Was ich schrieb ist wirklich wahr, kein Klo im Wald,kein Bauwagen, keine Kettensäge, nichts. Für das Pflastern muste ich sogar mein eigenes Werkzeug mitbringen.(Gummihammer, Meisel, Schubkarre)
 

30%

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#25
Ich mus mal noch was klarstellen.
Die Arbeiten die wir machen weist uns nicht die Arge zu.
Wir sind bei einem Verrein für Natur und Umweltschutz eingestellt.
Aber anstellen und bestimmen tuen die festangestellten vom bauhof der Gemeinde. Ist ja auch gut für die das es uns gibt, denn das Pflastern und Bäumefällen und Ausputzen wäre dehnen Ihre Aufgabe.Andere die den 1 Euro-job mit mir begonnen haben sind auf eine Baustelle gesteckt wurden zum Gibskartonschleifen.
Die Arge weis bestimmt gar nicht was wir machen,wer wies was an die abgerechnet wird?
 
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5 Nov 2006
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#26
Das ich es bis jetzt durchgehalten habe hängt nur mit meiner großen Willenskraft zusammen.

Was ich schrieb ist wirklich wahr, kein Klo im Wald,kein Bauwagen, keine Kettensäge, nichts. Für das Pflastern muste ich sogar mein eigenes Werkzeug mitbringen.(Gummihammer, Meisel, Schubkarre)
Nein, nicht an der Willenskraft sondern an der Dummheit. Und sehr wahrscheinlich an der "Feigheit vor der Kapitulation"....

Die meisten Männer gehen nciht zum Arzt und lassen sich nicht krankschreiben solange sie nur IRGENDWIE noch krauchen können.. Mit dem Ergebniss daß durch Verschleppung und mangelnder Schonung ein noch grösserer Schaden entsteht....
 
E

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Gast
#28
Die meisten Männer gehen nciht zum Arzt und lassen sich nicht krankschreiben solange sie nur IRGENDWIE noch krauchen können.. Mit dem Ergebniss daß durch Verschleppung und mangelnder Schonung ein noch grösserer Schaden entsteht....
Das stimmt leider. Kenne ich aus eigener Erfahrung. Für mich ist dieses Verhalten eine Konsequenz aus der Erziehung zu "Gelobt sei, was hart macht." und "Ein Indianerherz kennt kein´ Schmerz." Leider werden teilweise bis heute Männer mit solchen abartigen Sprüchen ("Heul nicht, oder bist Du ´ne Memme?") erzogen. :mad:

Noch mal zum Ein-Euro-Job: Kann man nicht diesen Bauhof, der ja offenbar die Ein-Euro-Jobber ausbeutet, wg. Dumpinglöhnen oder Schwarzarbeit beim Zoll anzeigen (anonym, wenn es sein muss)?
 
E

ExitUser

Gast
#29
Ich mus mal noch was klarstellen.
Die Arbeiten die wir machen weist uns nicht die Arge zu.
Die Arge weis bestimmt gar nicht was wir machen,wer wies was an die abgerechnet wird?
moin 30%,

Du, die ARGE hat hier aber Überprüfungen anzustellen. Es obliegt ihr, die Träger unter Kontrolle zu halten.
 

Arania

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#30
Und falls nicht muss man sie darauf hinweisen, was da schief läuft:wink:
 
E

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#31
Jooo, Arania, könnte man.:icon_kinn: Ich würde aber lieber den härteren Weg über BG und Zoll gehen wollen. Das ist vielleicht effektiver, vor allem bei verbotenen Zwangsarbeitsjobs und den Zuständen, die 30% oben schildert.;)
 

Arania

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#32
Das kann man auch, aber dann wirklich nur mit Beweisen und Belegen, wenn man das nicht hat und auch dann nur Zeugen die plötzlich umfallen, sieht es übel aus.:smile:

Als allerstes ist mal der Massnahmenträger sprich Arbeitgeber Ansprechpartner, gleichzeitig der Vermittler , also die ARGE, das hat bei uns in der Stadt schon einiges an Staub aufgewirbelt
 

hansklein

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#33
Hallo lieber 30%

ich kann dir nur einen Ratschlag geben, nicht mehr und nicht weniger.

Geh zum Sozialgericht und reiche Klage gegen den EEJ ein. Als Gründe erstmal dein Gesundheitszustand, dann die Feststellung treffen, dass die Arbeitsgegebenheiten sittenwiedrig sind ((Wo geht Frau/Mann da gemeinsam auf dem Klo... (Wie in Neandertalerzeiten...) HALLO!!!, kann ja wohl so net sein).

Zur Begründung weil du erst so spät damit ankommst, ist wirklich spät aber ich weiss wie manche aus Angst Schmerz ertragen tun, könntest du z.B. Anführen dass du Angst vor Sanktionen wie Kürzungen deines ALGII gehabt hättest, weil du wirtschaftlich darauf angewiessen bist und lieber unter Schmerzen arbeiten gegangen bist, wie eine Sanktion zu bekommen.

Wenn du wirklich Schmerzmittel und anderes benötigst um die Schmerzen auszuhalten wirst du ja Belege dazu haben, die du für das Gericht beilegen kannst. Dazu müsste dein Arzt das bestätigen können.

Die ARGE hat schon danach zu guggen, wo man eingesetzt wird. Wenn sie es nicht tut und man Arbeite verrichten darf, die nicht den BEstimmungen eines EEJ entsprechen oder schlimmer noch Schwarzarbeit vermuten lassen, darf sie sich dafür rechtfertigen, wenn du etwas dagegen unternimmst.

Aber wie immer: Zum 1. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und zum anderen Alle Angaben ohne Gewär.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
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