LEG-Börsengang: Mieterbund fürchtet Nachteile für Mieter

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wolliohne

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Unter Finanzminister P.Steinbrück damals verkauft!

Das Immobilienunternehmen LEG, das Anfang Februar an die Börse gehen will, will in den kommenden Jahren kräftig zukaufen. 10.000 Wohnungen in den kommenden zwei Jahren seien eine realistische Größe, sagte LEG-Vorstandschef Hegel am Montag (21.01.2013) in Frankfurt. Dabei will sich die LEG auf NRW fokussieren. Für die Zukäufe soll es keine Kapitalerhöhung geben.

Der Deutsche Mieterbund steht dem Börsengang skeptisch gegenüber. Das Unternehmen stehe wegen des Börsengangs unter finanziellem Druck, sagte die Geschäftsführerin des Mieterbundes NRW, Elisabeth Gendziorra, zu WDR.de. Um das Ergebnis zu verbessern, müsse der Immobilienkonzern Kosten sparen. Dies könnten nach Einschätzung des Mieterbundes auch die Mieter zu spüren bekommen.

Der Börsen-Anwärter wurde 2008 vom Land NRW privatisiert. Die LEG-Aktien können seit Montag gezeichnet werden.
LEG-Börsengang: Mieterbund fürchtet Nachteile für Mieter - Info kompakt - WDR.de
 

wolliohne

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Zum Höchstgebot-Steigende Mieten

als FM verkaufte er noch komplette Wohnsiedlungen an Investoren.
Für den Fall eines Wahlsieges kündigte er im vergangenen Dez. an
neue Förderprogramme zu entwickeln:

Zitat Steinbrück,"wir werden uns Gedanken machen müssen wie wir Mieter besser schützen können"
"St.weiter, Als Bundeskanzler möchte ich den Nationalen Aktionsplan Wohnen und Stadtentwicklung in Gang bringen"

Ps. Herr Steinbrück,
gedenken Sie mit H4 ähnlich zu verfahren?
 

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ladydi12

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Hallo wolliohne,

ich habe mich heute mit der LEG telefonisch unterhalten und erfuhr dabei, daß die LEG von einer GmbH in eine AG umgewandelt werdenund sich für die Mieter nichts ändern soll.

Danach bin ich auch auf deren Homepage gewesen und habe das hier gefunden und zitiere:

LEG treibt geplanten Börsengang weiter voran

Düsseldorf, den 21. Januar 2013 – Die LEG treibt ihre Vorbereitungen im Zuge des geplanten Börsengangs des Unternehmens weiter voran. Am heutigen Montag hat die Unternehmensleitung im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt den Journalisten nähere Informationen zu den weiteren Meilensteinen auf dem Weg an die Börse vorgestellt. Die Pressekonferenz bildet den Startschuss für die Vermarktung der Aktien, welche nach derzeitiger Planung am 1. Februar 2013 erstmals an der Börse gehandelt werden sollen.

Mit dem geplanten Börsengang der LEG werden sich für die Mieter der LEG keine Änderungen ergeben. Alle Mietverträge sowie alle sich daraus ergebenden Bestimmungen bleiben unverändert gültig.

Weiter geht es hier

Homepage für weitere Informationen: Wohnung in NRW finden bei der LEG!

meint ladydi12
 
J

JohnDoe

Gast
@lady...:
Haha.... ROFL.... seit wann ändert sich nichts, wenn eine GmbH in eine AG umgewandelt wird? :icon_twisted:
Mensch, die jüngste Geschichte hat doch das Gegenteil tausendfach bewiesen. :icon_dampf:

---- Nix für ungut. Nix gegen dich. ROFL----------
 
E

ExUser 39942

Gast
was soll sich denn da ändern? Die Änderung der Rechtsform hat auf die Veträge keinen Einfluss. Der Vertrag wurde mit der GmbH geschlossen, und die AG ist nun der Rechtsnachfolger. Punkt. Sparmassnahmen, etc. kann die GmbH genauso durchziehen... ist ja auch zum Gewinn verpflichtet. Also.. der Börsengang selbst ist wurscht..... ausser dass die Aktionäre ne Rendite will... aber das will die Geschäftsführung einer GmbH wohl auch ....
 

wolliohne

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Goldman Sachs macht Kasse
Altaktionären winkt mit Börsengang von LEG ein Milliardengewinn. Der Immobilienboom zahlt sich aus …
In Immobilienfonds der Bank befinden sich seit Ende 2008 rund 89 Prozent des nordrhein-westfälischen Wohnungskonzerns LEG, der Rest liegt bei dem Finanzinvestor Perry. Für den 1. Februar ist der LEG-Börsengang geplant. Bis zu 1,4 Milliarden Euro soll der Verkauf von bis zu 57,5 Prozent an dem Unternehmen den Eignern in die Kasse spülen. Wenn der Börsengang wie geplant am 1. Februar über die Bühne geht, wäre dies für Goldman Sachs, für Perry und für deren Geldgeber ein fantastisches Geschäft. Einige Damen und Herren beim Land Nordrhein-Westfalen dürften sich dagegen ärgern …
Vor fünf Jahren, die Finanzkrise nahm gerade richtig Fahrt auf, für Immobilien wollte kaum jemand Geld ausgeben, mussten die Finanzprofis von Goldman Sachs und Perry gerade einmal knapp 800 Millionen Euro an das bevölkerungsreichste Bundesland überweisen, um Eigentümer der LEG und der 90.000 Wohnungen zu werden.
Dem Einsatz von 800 Millionen Euro stehen nun nicht nur mögliche Erlöse von bis zu 1,4 Milliarden Euro gegenüber. Zwischenzeitlich konnten sich die Eigner bereits über Dividendenausschüttungen in Höhe von rund 350 Millionen Euro freuen, heißt es in Finanzkreisen. Damit bekämen die Investoren nach vier Jahren bereits mehr als das Doppelte ihres Einsatzes zurück, ein Plus von knapp einer Milliarde Euro. Und es kann noch sehr viel mehr werden …
Das Emissionsvolumen geht komplett, bis auf die Kosten des Börsengangs, in die Taschen der bisherigen Eigner.
Quelle: Die Welt
 
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