lebensversicherung

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olga6665

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Hallo, ich habe meine lebensversicherung gekündigt und mir den rückkaufswert auszahlen lassen. Darf ich frei über das geld verfügen als hartz iv empfängerin oder wird es von amt eingezogen? Kann das ausgezahlte geld als freibetrag pro lebensjahre angesehen werden? Ich bin 63 Jahre alt. Kann ich mit ausgezahlter geld meine private schulden begleichen?
 

HajoDF

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Hallo Olga,
Du darfst ein Schonvermögen(Geldmittel) von 63 x 150 = 9.450 € haben.
Sollte der ausgezahlte Versicherungsbetrag darunter liegen und diese Freigrenze insgesamt nicht überschritten werden, handelt es sich um eine Vermögensumwandlung, die nicht angerechnet werden darf. Das heißt, Du kannst frei darüber verfügen.
Allerdings gilt dies nur, wenn Du bei Antragstellung diese Lebensversicherung als Vermögen angegeben hast.
 
E

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Gast
Hi Olga und herzlich willkommen im Forum,

schau mal hier:

Grundfreibetrag

Es gilt ein Vermögensfreibetrag von 150 Euro pro vollendetem Lebensjahr. Mindestens sind 3.100 Euro und maximal 9.750 Euro pro Person plus 750 Euro Rücklagen für notwendige Anschaffungen anrechnungsfreies Vermögen.

ALG II Empfänger, die vor dem 1. Januar 1948 geboren sind, haben einen einen erhöhten Freibetrag in Höhe von € 520 pro vollendetes Lebensjahr, maximal jedoch 33.800 Euro.



>>>>> ALG II - Vermoegen


LG



 

olga6665

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Die Versicherung wurde vor ca. 8 Jahren abgeschlossen, da war ich noch berufstätig, bei Antragstellung auf Hartz IV habe ich es angegeben. Gekündigt habe ich die letzten Monat und habe ca. 5600,- Euro bekommen. Ich habe jetzt die Weiterbewilligung beantragt und muss meine kontoauszüge vorlegen, dort wird der amt auch sehen, dass ich die LV ausgezahlt bekommen habe. meine Sorge ist, dass die Weiterbewilligung aus diesem Grund abgelehnt wird. Ich wollte aber das Geld für die kleine Urlaubsreise, Wohnungsrenovierung und Schuldenbegleichung verwenden.
 

HajoDF

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Noch einmal: umgewandeltes Vermögen ist kein Zufluss und darf nicht angerechnet werden, sofern die Grenze des Schonvermögens insgesamt nicht überschritten wird.
Du solltest dem Folgeantrag den Beleg der Auszahlung der LV beilegen.
 

Hartzi09

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Die Versicherung wurde vor ca. 8 Jahren abgeschlossen, da war ich noch berufstätig, bei Antragstellung auf Hartz IV habe ich es angegeben. Gekündigt habe ich die letzten Monat und habe ca. 5600,- Euro bekommen. Ich habe jetzt die Weiterbewilligung beantragt und muss meine kontoauszüge vorlegen, dort wird der amt auch sehen, dass ich die LV ausgezahlt bekommen habe. meine Sorge ist, dass die Weiterbewilligung aus diesem Grund abgelehnt wird. Ich wollte aber das Geld für die kleine Urlaubsreise, Wohnungsrenovierung und Schuldenbegleichung verwenden.


Das mit der Urlaubsreise solltest du bei der ARGE auf keinen Fall sagen.
Ansonnsten düfte das Geld anrechenfrei bleiben da der Betrag selbst noch im Rahmen der Freibeträge für Vermögen liegen.:icon_smile:
 
E

ExitUser

Gast
Ist zwar OT, passt aber trotzdem:

Angenommen Auto: 7.500 (ist ja okay)
Alter 50 (nicht das Auto)
50 x 150.-- Schon = 7.500.

was wenn sich 50 nun ein Auto für z.B. 15.000 leistet???​
 

Wurstpilot

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Noch einmal: umgewandeltes Vermögen ist kein Zufluss und darf nicht angerechnet werden, sofern die Grenze des Schonvermögens insgesamt nicht überschritten wird.
Du solltest dem Folgeantrag den Beleg der Auszahlung der LV beilegen.

gilt das auch, wenn man wg. eines prozesses mal pkh bewilligt bekam und die lv innerhalb der 4-jahres-frist kündigt? darf ich dann den rückkaufswert - innerhalb der freibetragsgrenzen - auch für meine zwecke verwenden, oder muss ich zuerst meine pkh "auslösen"?

vielen dank für die hilfe im voraus!
 

HajoDF

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Hi WP,
das weiß ich nicht genau. Aber die PKH wird m.W. immer nur zurückgefordert, wenn wieder Einkommen entsteht.
 

Wurstpilot

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Hi WP,
das weiß ich nicht genau. Aber die PKH wird m.W. immer nur zurückgefordert, wenn wieder Einkommen entsteht.

aber auch nur innerhalb von vier jahren? oder kann es passieren, dass die nach 10 jahren bei klopfen und das geld wiederhaben wollen?
 

Hartzi09

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aber auch nur innerhalb von vier jahren? oder kann es passieren, dass die nach 10 jahren bei klopfen und das geld wiederhaben wollen?


Prozesskostenhilfe wird nicht erst nach 10 Jahren zurückgefordert.

Es kommt auch immer darauf an ob sie dir bewilligt wurde bzw. in welcher weise.

Also hat das Gericht dir PKH mit Ratenzahlung gewährt oder ohne eine Rückerstattung.?

Wenn die PKH ohne Erstattung bewilligt wurde so ist es eher unwahrscheinlich das diese zurückgefordert wird es seiden du hast bei der Antragsstellung wesentliche Angaben nicht gemacht.
 
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