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Lebenslaufs nach heutigen Gepflogenheiten

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Egal

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#1
Hallo noch mal,

ich hab da noch ´ne Frage.

Ich versuche mich gerade im Aktualisieren meines Lebenslaufs und will in auf den stand der heutigen Gepflogenheiten steilen.

Kann / muss ich eigentlich bei den Beruflichen Tätigkeiten Umschulungen und Praktiken mit einbringen, damit die Chronologie gewahrt bleibt ?

Oder reicht es wenn ich diese Zeiten bei den Weiterbildungen angebe ?

Hat von Euch jemand Ahnung /Erfahrung?

Wäre dankbar für eine schnelle Antwort (Will heute noch eine Bewerbung raus bringen / meine erste und WICHTIGSTE )

Gruß
[FONT=&quot]JeBe[/FONT]
 

Bruno1st

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#2
Hallo noch mal,

ich hab da noch ´ne Frage.

Ich versuche mich gerade im Aktualisieren meines Lebenslaufs und will in auf den stand der heutigen Gepflogenheiten steilen.

Kann / muss ich eigentlich bei den Beruflichen Tätigkeiten Umschulungen und Praktiken mit einbringen, damit die Chronologie gewahrt bleibt ?

Oder reicht es wenn ich diese Zeiten bei den Weiterbildungen angebe ?

Hat von Euch jemand Ahnung /Erfahrung?

Wäre dankbar für eine schnelle Antwort (Will heute noch eine Bewerbung raus bringen / meine erste und WICHTIGSTE )

Gruß
[FONT=&quot]JeBe[/FONT]
es gibt kein Standardanschreiben, usw. - es sei denn du bist in einem Bewerbungstraining - dort gibt es das absolute Wissen (gültig bis Kursende) und im nächsten Kurs genau das Gegenteil :)))

Da hilft nur üben, üben, üben, bis es dir zusagt und deinem Stil entspricht. Außerdem, jede Bewerbung ist die WICHTIGSTE.
viel erfolg
 

Egal

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#3
es gibt kein Standardanschreiben, usw. - es sei denn du bist in einem Bewerbungstraining - dort gibt es das absolute Wissen (gültig bis Kursende) und im nächsten Kurs genau das Gegenteil :)))

Da hilft nur üben, üben, üben, bis es dir zusagt und deinem Stil entspricht. Außerdem, jede Bewerbung ist die WICHTIGSTE.
viel erfolg

Es geht nicht um eine Anschreiben, sondern um einen Lebenslauf. Und ich bin NOCH NICHT Arbeitslos ergo auch noch nicht zu irgendeinem Training von Arbeitsamt geschickt worden (Punkt)

Also bitte entweder Ihr habt Ahnung (oder glaubt es) Aber auf allgemeines Geschwafel kann ich Verzichtet

Danke
JeBe

Nicht böse seine für diejenigen die sich mühe geben hier im Forum auf Fragen einzugehen und die Probleme einzelner nicht als Plattform nutzen um über ihren Unmut über das System zu diskutieren.
[FONT=&quot]Dafür gibt es bestimmt andre Gelegenheiten. (MIR ist damit nicht geholfen.)[/FONT]
 

druide65

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#4
Falls du Anregungen brauchst, schaue mal in Jobbörsen wie Monster oder Jobware vorbei.
Die haben da ganz gute Beispiele und Erklärungen.
 

Egal

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#5
Leider habe ich in den einschlägigen Seiten keine Beispiel gefunden, die mir einen Hinweis drauf geben, ob ich die zwei Jahre Lücke in meine Beruflichen Tätigkeit, (die durch eine Umschulung in der Zeit entstanden sind) mit in den allgemeinen Beruflichen Tätigkeiten anzugeben sind (wenn nicht entsteht da ja eine Lücke)

In den Beispielen gibt es solche Lücken leider nicht (alles perfekte Bewerber)

Gruß
JeBe
 

Bautzel

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#6
Kann / muss ich eigentlich bei den Beruflichen Tätigkeiten Umschulungen und Praktiken mit einbringen, damit die Chronologie gewahrt bleibt ?

Oder reicht es wenn ich diese Zeiten bei den Weiterbildungen angebe ?
-----------------
http://www.jova-nova.com

versuche es mal mit der Seite.

Umschulung zählt zu der Rubrik: Berufsausbildung
Praktika: eigene Rubrik
Weiterbildung: eigene Rubrik (Seminare etc.)

Die Chronologie lässt sich bei einem Lebenslauf mit Brüchen relativ schlecht aufrechterhalten. Ist aber auch kein Problem, denn das ist inzwischen die Normalität, auch wenn es Bewerbungsprofis nicht wahrhaben wollen.
Aber, egal was dir gesagt wird, du musst deinen eigenen Stil entwickeln.

Viel Erfolg
 

druide65

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#7
Umschulungen und Weiterbildungen solltest du auf jeden Fall angeben.

Lücken sollten im Lebenslauf grundsätzlich nicht sein.

Schnell kommt der AG auf den Gedanken du wärst in der Zeit z.B im Knast gewesen.
 
E

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#9
Eigentlich verstehe ich deine Frage nicht ganz. Du hattest nach Abschluss einer Tätigkeit keine Anschlusstätigkeit, sondern seine Weiterbildung und Praktikas. Danach kam wieder eine Tätigkeit. Nun möchtest du wissen, ob die Weiterbildungen und Praktikas in den Beruflichen Werdegang oder in die Bildungsrubrik gehören, weil du ansonsten eine Lücke im Werdegang hast. Ist es so?

Das würde ich nicht als Lücke betrachten. Ich würde die Weiterbildungen unter "Bildung" auflisten und beschreiben. Im Werdegang würde ich die Lücke mit "s. Punkt Bildung" füllen und evtl. noch ergänzen, warum diese Weiterbildung nötig war, falls es eine Erklärung dafür gibt.

Eigentlich müsste ich deinen Lebenslauf sehen, um mir hier ein Bild zu machen. Wenn du damit nicht klar kommst, dann scanne mir das mal alles ein und schick mir das per PN. Ich mach das.

Dein Fall erinnert mich an jemanden. Wohnst du im Taunus?
 

Debra

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#11
http://inhalt.monster.de/11368_de-de_p1.asp

Hier steht etwas über "unschöne Lücken" im Lebenslauf


Gruß, Arwen
Was da geschrieben steht, kann ich gleich widerlegen. Ich bin über 40, war jahrelang selbständig und hab trotzdem einen Job im ÖD bekommen. :icon_lol: Aber die werden mich sicherlich noch quälen dort mit ihrer Chemie.

Heiko's Vorschlag ist ähnlich wie meiner. Meiner hat nur einen vertikalen Strich auf dem Deckblatt, statt horizontal. Eine Weiterbildung/Umschulung hab ich unter Berufserfahrung chronologisch eingeordnet. Auch ein Praktikum.
Dann die eigentliche Ausbildung etc.
Ich glaub, es ist besser chronologisch vorzugehen, damit die nicht erst unten suchen müssen, womit die Lücke gefüllt wurde. Letzte Tätigkeit zuerst. Übrigens hatte mir eine Beraterin gesagt, dass ich das Wort "Praktikum" ruhig weglassen könnte. ;-)
 

Martin Behrsing

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#13
Du solltest individuell entscheiden, was du im Lebenslauf als wichtig herausstellst und wo es reicht einfach nur die Zeiten anzugeben. Baue bitte Deinen Lebenslauf so auf, dass er zur Stelle passt und etwas über deine Fähigkeiten zur konkreten Stelle aussagt.

Denk mal ein wenig an Werbung nach, dann bekommst Du schon Ideen.
 

Bruno1st

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#14
Es geht nicht um eine Anschreiben, sondern um einen Lebenslauf. Und ich bin NOCH NICHT Arbeitslos ergo auch noch nicht zu irgendeinem Training von Arbeitsamt geschickt worden (Punkt)

Also bitte entweder Ihr habt Ahnung (oder glaubt es) Aber auf allgemeines Geschwafel kann ich Verzichtet
auch beim Lebenslauf wirst du immer wieder umstellen müssen - denn hier kannst du zu den üblichen Daten (Arbeitgeber und Jahre) auch in wenigen Stichworten deine Tätigkeit beschreiben. Und da kann man ja flexibel sein, bzw. sich auf die Bedürfnisse des neuen Arbeitsgebers einstellen.
 

nemesiz

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#15
Wichtig!

Beim Lebenslauf das letzte zuerst und nicht andersherum. Der AG will zuerst sehen was du gerade machst/gemacht hast.

Nicht mehr als 2 Seiten und diese auch bitte getrennt. Nicht Vorder- und Rückseite.

Schulbildung gehört eigentlich nicht mehr drauf aber ich denke bis 30J kann man es (solange Platz vorhanden) noch eintragen.

Höhere Dienstgrade beim Bund gehören eigentlich auch mit rein. Normaler Wehrdienstgrade allerdings nicht. Da reicht wann du da warst.

Name, alter, Familienstand gehört dort nicht rein sondern auf das Deckblatt (wobei es auch Personalchefs gibt die Deckblätter hassen).
 

Heiko1961

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#16
Wichtig!

Beim Lebenslauf das letzte zuerst und nicht andersherum. Der AG will zuerst sehen was du gerade machst/gemacht hast.

Nicht mehr als 2 Seiten und diese auch bitte getrennt. Nicht Vorder- und Rückseite.

Schulbildung gehört eigentlich nicht mehr drauf aber ich denke bis 30J kann man es (solange Platz vorhanden) noch eintragen.

Höhere Dienstgrade beim Bund gehören eigentlich auch mit rein. Normaler Wehrdienstgrade allerdings nicht. Da reicht wann du da warst.

Name, alter, Familienstand gehört dort nicht rein sondern auf das Deckblatt (wobei es auch Personalchefs gibt die Deckblätter hassen).
Sorry, ich zwar nicht vorher du das hast, aber davon habe ich noch nichts gehört. Lebenslauf = Lauf des Lebens, und der fängt wohl nicht von hinten an. Auch mit dem Rest, den du geschrieben hast, bin ich überhaupt nicht einverstanden, aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren.:rolleyes:
Wo hast du das her, z.B. mit dem Deckblatt?:icon_hmm:
 

ofra

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#17
also bei der letzten weiterbildung wurde uns gesagt: man kann den lebenslauf chronologisch machen, oder auch das letzte zuerst und dann rückwirkend aufdröseln. das empfiehlt sich aber nur für akademiker, die größere projekte machen, z. b. architekten u. ä.
das weglassen der schulbildung gilt auch nur für leute mit abgeschlossenem studium. da kann man alles, was vorm abi war, weglassen.
aber für normalsterbliche leute denke ich dass es schon von interesse ist, welche schule und welche noten man hatte. schließlich ist es nicht egal, ob man lauter fünfen oder lauter einsen hatte!
 

ofra

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#18
dass ein deckblatt vorhanden sein soll, ist aktueller standard. und da hat man relativ viel freie hand, was die gestaltung angeht. schließlich ist es das "aushängeschild" für die eigene persönlichkeit.
 

Kerstin_K

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#19
Das mit das neueste zuerst kenne ich auch so.

Die Altersangabe ist übrigens wegen AGG entbehrlich (obwohl es quatsch ist, denn auf den meisten Zeugnissen steht ja auch das Geburtsdatum).
 

Gaestin

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#20
Lebenslauf

Lebenslauf chronologisch:

entweder ab Geburt (altmodisch)

heute immer mehr (kommt aus USA aber praktisch)
ab heute rückwärts, weil der Personalchef sehen will,
was Du heute machst. Vieles von früher kommt NICHT
mehr rein. Nach neuestem Gesetz kann man (wie in anderen
Ländern schon lange) kein Bild verlangen, Diskriminierung,
in angelsächsischen Ländern darf Geburtsdatum auch nicht rein.
Ich könnte noch ellenlang weiterschreiben. Ein Blatt Brief
(Spiegel des Kandidaten) und ein Blatt Lebenslauf sind normal.
Man hat 30 Sekunden Zeit, um das Interesse des Personalchefs zu
bekommen, damit er/sie weiterliest.
 

Debra

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#21
Lebenslauf = Lauf des Lebens, und der fängt wohl nicht von hinten an. Wo hast du das her, z.B. mit dem Deckblatt?:icon_hmm:
Ist aber so, Heiko. Das lernt man u.a. in Bewerbungstrainings (ich hab z.B. einen Lebenslauf mit und einen ohne Deckblatt, habe aber letzterem den Vorzug gegeben). Das kannst Du auch überall sonst nachlesen. Einen Arbeitgeber interessiert zuerst, was Du die letzten Jahre gemacht hast, und nicht, was vor 15 Jahren war. Daher umgekehrte Reihenfolge. Auch die Zeugnisse können in umgekehrten Reihenfolge angehängt werden.
Banale Hobbies braucht man auch nicht angeben, eher alle Fähigkeiten rausstreichen, die für die entsprechende Tätigkeit von Relevanz sind.
 

Gaestin

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#22
noch was

und bei Sprachkenntnissen bei der WAHRHEIT bleiben,
daran scheitert es oft. Einer von meinen Schützlingen gab
wahrheitsgemäß an, daß er an einem zweiwöchigen
Uni-Kurs Chinesisch für Anfänger teilgenommen hatte.
Er bekam die Stelle: a. weil er genau gesagt hatte,
was Sache war nicht mehr und nicht weniger
b. weil sie gerade jemanden suchten, der bereit sein
KÖNNTE, chinesisch zu lernen und er der einzige war,
der so was von sich aus gemacht hatte.
 

ofra

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#23
ja lügen haben kurze beine, das gilt aber nicht nur für sprachkenntnisse.
hinterher kommt sowieso alles ans licht, wenn man kenntnisse braucht, die man gar nicht hat!
 
E

ExitUser

Gast
#24
dass ein deckblatt vorhanden sein soll, ist aktueller standard.
Egal was Standard ist oder nicht. Ein Deckblatt mit Foto kostet mir zuviel Tinte. Es gibt das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Es darf kein Foto mehr verlangt werden.

Ich muss schauen wie ich meine Kosten im Griff bekomme, denn es werden mehr und mehr mtl. Bewerbungen mit der Zeit in der EGV werden...
 

Heiko1961

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#25
Egal was Standard ist oder nicht. Ein Deckblatt mit Foto kostet mir zuviel Tinte. Es gibt das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Es darf kein Foto mehr verlangt werden.

Ich muss schauen wie ich meine Kosten im Griff bekomme, denn es werden mehr und mehr mtl. Bewerbungen mit der Zeit in der EGV werden...
Nur das dem Arbeitgeber deine Kosten nicht interessieren.:icon_mad:

Debra sagte :
Ist aber so, Heiko. Das lernt man u.a. in Bewerbungstrainings (ich hab z.B. einen Lebenslauf mit und einen ohne Deckblatt, habe aber letzterem den Vorzug gegeben). Das kannst Du auch überall sonst nachlesen. Einen Arbeitgeber interessiert zuerst, was Du die letzten Jahre gemacht hast, und nicht, was vor 15 Jahren war. Daher umgekehrte Reihenfolge. Auch die Zeugnisse können in umgekehrten Reihenfolge angehängt werden.
Banale Hobbies braucht man auch nicht angeben, eher alle Fähigkeiten rausstreichen, die für die entsprechende Tätigkeit von Relevanz sind.
Also meine Mappe ist bis jetzt bei den Möchtegernfachleuten als gut befunden worden. "Möchtegernfachleute deshalb, weil jeder etwas anderes sagt. Ein Deckblatt mit Foto gehört definitiv dazu. Ein Lebenslauf nicht chronologisch zu verfassen, ist ein Schuss ins Knie. Warum? Weil die meisten Arbeitgeber es so kennen und es so gewohnt sind. Was bringt mir das, wenn der zukünftige Arbeitgeber bei meiner Bewerbung das Grübeln kriegt, nur weil er nicht weiß, dass irgendwelche "Fachleute" es so bestimmt haben. Man kann auch so ein Lebenslauf und das Anschreiben mit Schmuckkante versehen. Aber was bringt das, wenn der Inhalt und der Ausdruck nicht stimmen.
Wenn irgendjemand sagt, Bewerbungen werden auf Schiefertafeln geschrieben, macht ihr es doch auch nicht.
Die Logik, auch bei einer Bewerbung, sollte beibehalten werden.
Okay, wie es jeder handhabt ist mir egal, aber versetzt euch in der Lage des Arbeitgebers. Er bekommt nicht nur eure Bewerbung auf den Tisch. :icon_question:
 

Gaestin

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#26
chronologisch

und viele, die eine chronologische Bewerbung
RÜCKWÄRTS schicken, bekommen die Stelle. Ehrlich!
 

ofra

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#27
ich kann mir auch nicht vorstellen, dass einen bewerbung ohne foto die aufmerksamkeit des arbeitgebers weckt. man will schließlich wissen, mit wem man es zu tun hat. und es gibt eine menge jobs, wo auch das aussehen wichtig ist, z. b. wenn man im verkauf arbeitet.
natürlich ist das diskriminierend, aber kein chef wird sich jemand einstellen, der ihm entweder nicht sympathisch ist oder der so hässlich ist, dass dadurch kunden verscheucht werden könnten.
bei vielen stellenangeboten steht nach wie vor dabei: "bitte lebenslauf mit lichtbild"
ich kenne firmen, wo es ein offenes geheimnis ist, dass der chef einen gewissen personentyp bevorzugt, z. b. nur blonde damen einstellt etc.
eine personalauswahl ist letztlich eine ziemlich subjektive entscheidung.
ich denke auch, dass viele arbeitgeber die herkömmliche form gewohnt sind und neue varianten der bewerbung sogar befremdlich wirken könnten oder als zu extravagant eingestuft werden könnten, was dann wieder auf die person des bewerbers übertragen werden könnte ...
 

Heiko1961

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#28
und viele, die eine chronologische Bewerbung
RÜCKWÄRTS schicken, bekommen die Stelle. Ehrlich!
Auf Nachfrage, warum habe ausgerechnet ich den Job bekommen, kam die Antwort, andere Bewerber waren zwar besser geeignet, aber sie waren die Einzige, die den Lebenslauf nicht chronologisch geschrieben haben. Das war der Grund.:icon_twisted:
Also jetzt bitte die Kirche im Dorf lassen.

Fazit, hätten die Vielen den Lebenslauf chronologisch geschrieben, wären sie heute noch arbeitslos?.:icon_frown:

Ich kann ofra nur Recht geben! :icon_wink:
 

ofra

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#29
das ist doch so ähnlich wie beim flirten im internet. kandidaten mit foto im profil bekommen wesentlich mehr zuschriften als kandidaten ohne foto.
 

ofra

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#30
meiner meinung nach ist es auch nicht verkehrt, wenn man mal etwas mutiger vorgeht: nicht die null-acht-fuffzehn-bewerbung rausschickt.
wenn individualität und persönlichkeit unterstrichen werden.
aus hundert schlaftabletten-bewerbungen sticht man da gleich hervor.
man muss es natürlich nicht extrem übertreiben. immer alles mit maß und ziel.
ich halte mich bei der äußeren gestaltung nicht streng nach dem, was in ratgebern vorgedruckt ist. das gleiche gilt doch für die textbausteine im anschreiben. wenn jeder die gleichen sätze verwendet, wirds langweilig für den leser.
 

Kerstin_K

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#31
meiner meinung nach ist es auch nicht verkehrt, wenn man mal etwas mutiger vorgeht: nicht die null-acht-fuffzehn-bewerbung rausschickt.
wenn individualität und persönlichkeit unterstrichen werden.
aus hundert schlaftabletten-bewerbungen sticht man da gleich hervor.
man muss es natürlich nicht extrem übertreiben. immer alles mit maß und ziel.
ich halte mich bei der äußeren gestaltung nicht streng nach dem, was in ratgebern vorgedruckt ist. das gleiche gilt doch für die textbausteine im anschreiben. wenn jeder die gleichen sätze verwendet, wirds langweilig für den leser.
Genau so sehe ich das auch. Meinen heutigen Job habe ich seit 1995. Ich habe mir damals überlegt, bei Ausschreibungen, woe Englischkenntnisse gefordert sind, einen Lebenslauf in englischer Sprache beizulegen. Meine erste Chefin war Amerikanerin, konnte zu dem Zeitpunkt nur schlecht Deutsch (das wußte ich zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht) und sie war begeistert von der Idee.

Mein Ansatz war: Da liegt ein Stapel Bewerbungen vor dem Personalmenschen. Der schläft schon fast ein, weil es so langweilig ist, immer den selben Standardquark zu lesen. Wie kriege ich ihn wieder wach, so dass er auch nach den ersten Sätzen weiterliest, wie schafe ich es, positiv aufzufallen?
 

Heiko1961

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#32
Ich habe mir damals überlegt, bei Ausschreibungen, woe Englischkenntnisse gefordert sind, einen Lebenslauf in englischer Sprache beizulegen. Meine erste Chefin war Amerikanerin, konnte zu dem Zeitpunkt nur schlecht Deutsch (das wußte ich zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht) und sie war begeistert von der Idee.
Das war wirklich ne Klasse Idee. Warum nicht?:icon_daumen:
Das widerspricht auch nicht dem, was ich geschrieben habe. Nur mal vorbeugend erwähnt.
 

Egal

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#33
:))

Wenn ich mir das alles hier so durchlese, glaube ich, dass es bei einer Bewerbung hauptsächlich darauf ankommt, ob der entsprechende Entscheider über die zu vergebende Stelle auch eine glücklichen Morgenschiss hatte. Sprich: es kommt wohl auf die Stimmung, Meinung etc des Personaleres an.
Wäre ja schön, wenn er sich in einer Stellenanzeige vorstellen würde, dann könne man seine Bewerbung entsprechend gestalten.


Gruß
[FONT=&quot]JeBe Und vielen dank für die vielen Anregungen. [/FONT]
 

Bruno1st

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#35
Nur das dem Arbeitgeber deine Kosten nicht interessieren.:icon_mad:


Also meine Mappe ist bis jetzt bei den Möchtegernfachleuten als gut befunden worden. "Möchtegernfachleute deshalb, weil jeder etwas anderes sagt. Ein Deckblatt mit Foto gehört definitiv dazu. Ein Lebenslauf nicht chronologisch zu verfassen, ist ein Schuss ins Knie. Warum? Weil die meisten Arbeitgeber es so kennen und es so gewohnt sind. Was bringt mir das, wenn der zukünftige Arbeitgeber bei meiner Bewerbung das Grübeln kriegt, nur weil er nicht weiß, dass irgendwelche "Fachleute" es so bestimmt haben. Man kann auch so ein Lebenslauf und das Anschreiben mit Schmuckkante versehen. Aber was bringt das, wenn der Inhalt und der Ausdruck nicht stimmen.
Wenn irgendjemand sagt, Bewerbungen werden auf Schiefertafeln geschrieben, macht ihr es doch auch nicht.
Die Logik, auch bei einer Bewerbung, sollte beibehalten werden.
Okay, wie es jeder handhabt ist mir egal, aber versetzt euch in der Lage des Arbeitgebers. Er bekommt nicht nur eure Bewerbung auf den Tisch. :icon_question:
schließe ich mich an - was sucht, wie arbeitet die Firma ?
Ich habe 2 abgeschlossene Ausbildungen (Handwerk und Kaufmann) und mehrere Lebensläufe - wird z.B. Vertrieb/Beratung verlangt, dann sind diese Stichworte drin, usw. Mir ist auf jeden Fall wichtig, daß ich hinter jedem Wort stehen kann und im Gespräch auch weiß, was ich da verzapft habe - um auch überleiten zu können.

Die Gesetze dürften da wenig interessieren - es darf zwar nicht gefragt werden, ob ich z.B. rauche, doch wenn ich selbst den Nichtraucher raushänge, könnte ich einen kleinen Vorsprung haben. Pech natürlich, wenn der Chef schlotet :)))


Diese Möchtegernfachleute sagen zwar allen, was sie zu machen haben, aber ich habe noch keinen von denen einmal arbeiten gesehen - sehr rasch wurde ihnen die Arbeit aus der Hand genommen, um weiteren Schaden zu vermeiden :)))


Nachtrag (kam erst spät zum abschicken und hier war schon Seite 2) :
beim Foto darauf achten, daß es auch schwarz/weiß gut aussieht. Ich habe heute einige Bewerbungen bei einem Bekannten gesehen, kamen per Mail rein - er hat dann auf dem sw Laser ausgedruckt und ein paar Bilder kamen irgendwie nicht gut rüber - zwei hatten plötzlich einen Trauerrand, der auf dem Monitor "dezent" in Farbe war.
 

Kerstin_K

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#36
Heiko,

das war damals auch echt ein Glücksfall, da kam einiges zusammen. Ich hatte auf eigen Kosten Einzelunterricht zu bestimmten Fachgebieten bei Berlitz genommen, brauchte ich für meinen vorherigen Job, aber mein Chef konnte das beim besten Willen nicht zahlen. Am Ende waren noch drei Einzelstunden übrig, die mußte ich innerhalb eines Jahres nehmen, sonst wären sie verfallen. Die Firma wo ich war ging dann in Konkurs, 2 Wochen später saß ich in ner ABM. Da wir da viel Zeit hatten in einem sogenannten Lernbüro, haben wir oft auch unsere Bewerbungen da geschrieben, durften wir ganz offiziell, wenn nichts zu tun war. Wer wollte, bekam Tipps, wer es alleine machen wollte, auch gut. Bewerbungstraining, 10-Finger-Schreiben, Office-Programme, Schriftverkehr...., wurde alles angeboten, war aber keine Pflicht. Oft haben wir uns auch gegenseitig geholfen. Aktuelle Tageszeitungen gab es da auch, wir mußten sowieso Statistiken über die Stellenanzeigen anfertigen, wieviel Angebote in welcher Branche und sowas, damit hat der "Arbeitgeber" dann die Anträge für neue Maßnahmen begründet. Bei der Gelegenheit konnte man gleich für sich selber schauen.

Ich hatte also nun meine drei Einzelstunden und da kam mir die Idee. Ich habe den Lebenslauf zu Hause vorbereitet und mit der Sprachlehrerin (bei Berlitz gibt es nur Muttersprachler) dem ganzen dann den letzten Schliff verpasst. Teilweise haben wir echt diskutiert. Schulabschlüsse und sowas kann man ja nicht einfach übersetzen, da es im angloamerikanischen Sprachraum ein ganz anderes Schulsystem gibt, das versteht ja dann kein Mensch.

Tja, nach men dreiviertel Jahr war ich da raus. Und das trotz GdB 100. Das war die beste Idee meines Lebens und die ABM eine sinnvolle Überbrückung, auch wenn ich da eigentlich unterfordert war, hatte ja schon 5 Jahre Büroerfahrung, Aber da habe ich halt den anderen was gezeigt, Tabellen waren mein Spezielgebiet. Und wenn was dringendes an Arbeit anstand, wußten wir im Team genau, wer für diese Aufgabe am besten geeignet war. Da gab es superschnelle fehlerfreie Schreiber, Formatierungsspezialisten, Mathecracks für komplizierte Excelsachen usw. So waren wir immer schnell fertig und hatten viel Zeit, um dran zu arbeiten, aus der Maßnahme rauszukommen. Fast alle haben das da vorzeitig geschafft. So stelle ich mir sinnvolle Qualifizierung vor!
 

burki

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#37
Hi,
komme noch aus der Generation, der häufig ein handgeschriebener Lebenslauf abverlangt wurde.
Zu diesen Zeiten beschäftigte ich mich (als Hochschulabsolvent) natürlich auch mit all den angeblichen Vorschriften(bis hin zur passenden Unterschrift), die zu beachten wären, um überhaupt irgendwie zu einem Vorstellungsgespräch zu kommen.

Heute sehe ich das deutlichst lockerer. Nicht der "formgerechte" Lebenslauf (natürlich ist da auf Rechtschreibung, Sauber- und Klarheit,... zu achten) ist die Hürde (gerade in heutiger Zeit wird da viel zu viel Gedöhns drum gemacht), sondern der nicht passende Job.
Wenn man z.B. als Grafiker auf Stellensuche ist, sieht es mit dem Layout sicher etwas anders aus, als wenn man sich Hilfsarbeiter bewerben mag.

Achso: Ich habe in dem letzten halben Jahr auf nahezu alle meine (nicht die Zwangsbewerbungen seitens der ARGE) Bewerbungen eine postive Resonanz erhalten, obwohl der Lebenslauf Marke uralt war/ist (aber eben individuell), es bei mir nie Deckblätter und ein SW-Photo gab/gibt, wobei eh etwa 90% aller Bewerbungen als email (die eigentliche Bewerbung als pdf)

Wenn ich allerdings Bewerbungen sehe (habe vor vielen Jahren selbst u.a. in diesem Bereich unterrichtet; meine Partnerin macht das noch heute), bei denen es auf feinstem Papier nur so von Rechtschreibe- und Ausdrucksfehlern wimmelt, dann wären es genau diese, die ich persönlich als erste aussortieren würde.
Gruss
burki
 

ofra

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#38
wir machen es wie fred feuerstein: wir holen uns granitplatten und ritzen es in keilschrift rein. dann holen wir uns einen etwas größeren umschlag. das porto ist dann zwar üppig, aber dafür haben wir eine super individuelle bewerbung: von bleibendem wert und mit durchschlagendem erfolg!
 

Bruno1st

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#39
wir machen es wie fred feuerstein: wir holen uns granitplatten und ritzen es in keilschrift rein. dann holen wir uns einen etwas größeren umschlag. das porto ist dann zwar üppig, aber dafür haben wir eine super individuelle bewerbung: von bleibendem wert und mit durchschlagendem erfolg!
genau!!! dann schreibe ich auch Stellen aus und baue mir von den Bewerbungen direkt vor der ARGE ein Häuschen :icon_lol:
und weil ich gleich noch eine Kopie verlange, kann ich sicher auch bald vermieten :icon_lol:
 

Debra

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#40
Das war wirklich ne Klasse Idee. Warum nicht?:icon_daumen:
Das widerspricht auch nicht dem, was ich geschrieben habe. Nur mal vorbeugend erwähnt.
Doch, wie Gästin schon bemerkte, in USA und UK werden die letzten Tätigkeiten zuerst genannt. Manche verlangen auch nur die letzten beiden Zeugnisse. Wenn man den Lebenslauf so gestaltet (und ich hab mein Muster nicht von den Papnasen aus dem Bewerbungstraining. Die haben nur einen gaanz einfachen mit jedem erstellt, der für anspruchvollere Tätigkeiten nicht geeignet ist. Ich hab das von einer Leidensgenossin abgekupfert, die ihre sehr schöne Mappe von Profis hat erstellen lassen, da sie selbst nicht mal in der Lage wäre, einen Brief fehlerlos zu schreiben), dann kommt das nicht nur bei Ami-Chefs, sondern allen internationalen Firmen gut an.
 

Musterfrau

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#41
Ein Bild ist in meinen Bewerbungen schon lange nicht mehr vorhanden, und trotzdem habe ich in der Vergangenheit problemlos einen Arbeitsplatz gefunden. Eine Freundin von mir steht ebenfalls auf dem Standpunkt, daß sie eher durch Leistung glänzen möchte als durch "Doppel D" und ergattert recht hoch dotierte Jobs.

Eine AG hat mir letztens gesagt, daß ich ihr mit meiner Bewerbung auf diese Weise aufgefallen sei und sie finde, daß kaum ein Bewerber live so aussehe wie auf seinem Foto. Das ist genau mein Ansatzpunkt: Ich bin viel zu vielseitig in meinem äußeren Erscheinungsbild, das ich auf meinen jeweiligen Arbeitsplatz ausrichte, um mich auf einem einzigen Foto festlegen zu lassen. In welchem Styling ich dann zum Gespräch gehe, entscheide ich anhand der dann vorliegenden Informationen (bei weibl. Gesprächsparntnern mit hochgesteckten Haaren, älteren Herren mit Zopf usw.). Vorher sind solche Überlegungen für mich, wie gesagt, eher ins Blaue hinein. Und zurück bekommt man seine Unterlagen mit dem teuren Profi-Foto manchmal leider auch nicht.

Was mich auch noch vom Versand eines Fotos abhält: Jede Pappnase, die meine Bewerbung sieht, kann mich damit immer und überall identifizieren (zumal ich ohnehin einen eher hohen Wiedererkennungswert habe), z. B. wenn eine Absage aus meinem Briefkasten "abhanden" kommt o. ä.

Ist mir übrigens ´mal passiert, daß ich mich in einer Buchhandlung plötzlich total beobachtet fühlte. Da stand dann ein Anwalt, den ich bei Gericht ´mal zufällig gesehen und der mich nicht zum Gespräch eingeladen hatte, mich also gar nicht persönlich kannte. Aber aufgrund meiner Bewerbung wunderbar zuordnen konnte.
Auf so etwas habe ich nun wirklich keine Lust mehr.
 

ofra

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#42
es gibt ja zwei problemfälle:
leute, die bisher kaum etwas beruflich gemacht haben, große lücken im lebenslauf haben, kaum zeugnisse. die mühe haben, überhaupt eine seite lebenslauf zustande zu bringen und deren bewerbungsmappe höchstens 10 seiten hat.
dann gibt es jene, zu der gruppe zähle auch ich, die schon über die 30-seiten-marke kommen und bereits eine stabilere bewerbungsmappe kaufen müssen. das ganze ist mittlerweile pro bewerbung eine ziemlich teure angelegenheit. und viele mappen bekomme ich nicht mehr zurück. nun könnte man das problem lösen, dass man teile davon weglässt, es frägt sich nur: was?
 

ofra

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#43
@ bruno: quaderförmige bewerbungen werden da natürlich eindeutig bevorzugt!
 

Kerstin_K

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#44
es gibt ja zwei problemfälle:
leute, die bisher kaum etwas beruflich gemacht haben, große lücken im lebenslauf haben, kaum zeugnisse. die mühe haben, überhaupt eine seite lebenslauf zustande zu bringen und deren bewerbungsmappe höchstens 10 seiten hat.
dann gibt es jene, zu der gruppe zähle auch ich, die schon über die 30-seiten-marke kommen und bereits eine stabilere bewerbungsmappe kaufen müssen. das ganze ist mittlerweile pro bewerbung eine ziemlich teure angelegenheit. und viele mappen bekomme ich nicht mehr zurück. nun könnte man das problem lösen, dass man teile davon weglässt, es frägt sich nur: was?
ZUm Beispiel Zeugnisse zu Tätigkeiten, die mit der Stelle, auf die man sich bewirbt, fachlich nichts zu tun haben.
 

Zap

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#45
Ich mach NUR

Vi DEO Bewerbungen, deshalb krieg ich auch NIE en Job.....:icon_lol::icon_tonne:
 

RobertKS

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#50
Hallo Heiko,

das ist schon richtig was Du sagst, denn ich sehs genauso.Hab bei meiner Mappe auch ein Deckblatt, denn es schaut nicht nur sauberer aus, sondern macht auch einen ordentlichen Eindruck.

Aber ich möchte mal anderes zu bedenken geben: Wir wissen, das fast jeder Arbeitslose mal eine Trainingsmaßnahme durchlaufen hat, wo er mehr oder weniger Bewerbungstechniken gelernt oder sich angeeignet hat.Das wissen aber inzwischen auch Unternehmen und Personalchefs, wenn man weiß, das es solche Maßnahmen gibt.Man kann sich also leicht vorstellen, das eine gut gestylte Bewerbungsmappe vielleicht längst nicht mehr die Aussagekraft hat, als viel eher ein Vorstellungsgespräch, denn ich denke mir, der Bewerber sollte im Gespräch auch den Charakter verkörpern können, den er mit seiner Mappe vorgibt (Die Bewerbungsmappe hat ja einen gewissen Charakter).Das können aber längst nicht alle, daher übertreibe ich g laube ich auch nicht, wenn ich meine, das die Mappe heute einen anderen Stellenwert hat, als vielleicht vor 10, 20 Jahren, oder? Vielleicht gibts auch schon den ein oder anderen Betrieb, wo man weniger Wert auf eine gut gestylte Bewerbung legt, als viel mehr auf das Können und die fachliche Eignung der Bewerber, die man eher in einer z.B. Probearbeitswoche als aus der schriftlichen feststellen kann.Was denkst Du?

Gruß Robert ;)
 
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