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Lebenslauf Geburtsdatum angeben?

n2ame22

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#1
Nach dem Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist es doch unnötig Geburtsdatum/ort, Familienstand zu nennen oder?

1) Müsste ich mit Problemen rechnen, wenn ich in meinen Arbeitszeugnissen das Geburtsdatum schwärze?

2) Das Foto könnte ich doch auch weglassen oder?

3) Kann man das als negativ Bewerbung auslegen, wenn ich bei einigen Stellen alle Daten angebe, bei anderen aber nicht?
 

elo237

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#2
keine Email, kein Telefon

kein Bild, kein Geburtsdatum


man kann sich das Leben auch richtig schwer machen
 
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#3
Das ist immer so ne Sache, weil man nie weiß wie der Empfänger gestrickt ist.

Mir wollten sie mal einen reinwürgen, obwohl ich mich auf einen VV total korrekt beworben habe.

Der Empfänger hatte dem SB gemeldet, dass meine schriftliche Bewerbung sehr schlecht war.

Ich bin dann der Sache auf den Grund gegangen und fand heraus, dass die Bewerbung an den Chef persönlich ging.

Der war so um die 70 Jahre alt und hatte von irgendwelchen Bewerbungsregeln überhaupt keine Ahnung.:icon_kratz:
 
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#5
Okay, das erhöht dann vielleicht die Chance zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

Doch wenn der Chefe dann sagt, dass er eigentlich was jüngeres sucht, hat man sich völlig umsonst Hoffnungen gemacht.:icon_cry:
 

Fritz Fleißig

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#6
Nun mal realistisch betrachtet: das Geburtsdatum steht meist schon in Schul- und Arbeitszeugnissen explizit drin. Da etwas zu schwärzen, wirkt etwas seltsam. Selbst wenn man nur eine Kurzbewerbung ohne Zeugnisse schickt, kann ein Arbeitgeber aus dem beigefügten Lebenslauf das Alter recht exakt schätzen. Wann jemand einen Schulabschluß macht, ist schließlich relativ einheitlich.

Ich mache es bei Bewerbungen deshalb so, daß ich zwar das Alter nenne, aber nicht das genaue Datum. Letzteres einfach nur, um unnötige Details, die nichts zur Sache tun, rauszulassen, und auch unter Aspekten des Datenschutzes. Wenn man Name, Adresse und Geburtsdatum von jemandem kennt, kann man allerlei Unfug damit treiben.

Ich denke aber, daß man das Alter schon nennen sollte, damit sich der Arbeitgeber von Anfang an keine falschen Vorstellungen macht. Wenn es ihm nicht zusagt (zu alt, zu jung), hätte man die Stelle doch so oder so nicht bekommen.

Ein Lichtbild gehört heutzutage generell nicht in eine Bewerbung, wenn man sich nicht gerade für eine Stelle als Schauspieler, Fotomodell oder dergleichen bewirbt. Außerdem möchte ich ja auch nicht andere Mitbewerber, die es an Schönheit nicht mit mir aufnehmen können, um ihre Chancen bringen... :biggrin:
 

Roter Bock

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#7
Wenn man älter ist kann es nützlich sein das Geburtsdatum zu nennen!

Damit meine ich Jahrgänge aus den 50er Jahren :icon_pfeiff:

Roter Bock
 

Homer450

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#8
Also wer kein Bock hat zu arbeiten der kann alles schwärzten.
Man oh Man, bei manchen kann man nur den Kopf schütteln.
Bild kannst weg lassen. Das andere kannste ja alles schwarz an malen. Weil Anschrift u.s.w. könnte ja auch unter Datenschutz fallen.
Ironie aus:frown:
 
E

ExitUser

Gast
#9
Ein Lichtbild gehört heutzutage generell nicht in eine Bewerbung
Wer sagt das?

Foto weglassen, kann man machen, aber bei Stellen, die man wirklich gern will, sollte man sich das überlegen. Noch kommt das meines Wissens nämlich leider immer noch komisch an, wenn man kein Foto schickt. (Obwohl ich persönlich unbedingt dafür bin, ich finde mich auf allen Fotos immer potthässlich, real seh ich dann doch etwas sympathischer aus*g*)

Auf Zeugnissen allerdings Daten zu schwärzen....; also, ich denke schon, dass einem sowas als "Negativ-Bewerbung" ausgelegt wird. So ein Zeugnis nimmt doch dann kein AG mehr ernst, wenn da was geschwärzt ist.

Da liegt dann fast schon der Verdacht nahe, dass man sich mit einem falschen Zeugnis bewirbt. Als Mensch ist man vielleicht einmalig. Aber googelt mal euren Namen. Ich finde mich tausendfach. Und wenn ich dann in einem Zeugnis das Geburtsdatum streiche, dann könnte das auch das Zeugnis meiner Namensvetterin aus Buxdehude sein.
 

Fritz Fleißig

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#10
@pillepalle

Wer das sagt? Ich. :biggrin:

Jetzt mal Spaß beiseite. Woher stammt dein Wissen, daß es "komisch ankommt"? Bloß weil das früher mal üblich war und vielleicht in irgendwelchen Bewerbungsratgebern von anno dunnemals steht, entspricht es nicht unbedingt den aktuellen Verhältnissen. Früher wurde nicht selten auch eine handgeschriebene Bewerbung verlangt, weil der Chef einen Graphologen daraufschauen lassen wollte, um etwas über das vermutete "Charakterbild" des Kandidaten zu erfahren.

Woher willst du weiterhin wissen, wie dein Bewerberbild auf den Chef wirkt, sympathisch oder nicht? Was, wenn der Chef grundsätzlich etwas gegen Dicke, Rothaarige oder Bartträger hat - was du ja im voraus nicht wissen kannst? Oder wenn sonst irgendwelche Vorurteile im Chef durch das Bild angesprochen werden?

Da bleibe ich doch lieber bei der neutralen Bewerbung ohne Bild. Es steht dem Chef auch jederzeit frei, den Bewerber einzuladen, um sich einen Eindruck nicht nur vom Aussehen, sondern vom allgemeinen Auftreten zu machen.

Wieso wohl veröffentlichen Firmen in ihren Stellenanzeigen nicht auch gleich ein Bild des Chefs oder späteren Vorgesetzten, damit sich der Bewerber vorab einen Eindruck machen kann?

Aber das soll jeder so halten, wie er will. Müssen muß man das nicht, das ist inzwischen gerichtlich anerkannt. Für mich ist reine Sympathiewerbung (die also nicht auf sachlich/fachliche Qualität abzielt) eine unseriöse Form der Werbung, und Entsprechendes gilt auch für die Bewerbung im Berufsleben.
 
E

ExitUser

Gast
#11
ich stimme dir ja völlig zu, Fritz. Leider ist es nach wie vor immer noch so, dass die Bewerbungen von Leuten mit sympathischem Foto bevorzugt werden.

Natürlich MUSS man kein Foto mitschicken. Aber wenn der Personaler da 100 Bewerbungen liegen hat und 90 mit Fotos, auf denen die Leute auch noch sympathisch aussehen, dann lädt er von denen wen ein und nicht einen von denen, die auf dem Foto kacke aussehen oder erst gar kein Bild mitgeschickt haben.

Es kann einem keiner einen Strick draus drehen, wenn man kein Foto schickt. Aber noch ist es leider immer noch so, dass die Leute mit Foto die besseren Chancen haben. Und irgendwie ist das fast einleuchtend. Wenn ich 100 Bewerbungen vor mir liegen habe, davon 10 ohne Bild. Und alle haben etwa die gleiche Qualifikation. Ich denke, ich würde dann auch einen von denen mit Bild einladen, der auf dem Bild schon so nett und kompetent wirkt.
 

guinan

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#12
Geburtsdatum gehört zu ner Bewerbung dazu.....mir selbst stößt nur immer wieder sauer auf, dass man nur mit Angabe des Namens und des Geburtsdatums bei Telefonanbietern, Krankenkassen, Behörden usw telefonisch Auskunft erhält. Denn diese Daten hat ja praktisch jeder von mir und kann so an Daten gelangen....aber das ist wohl eher n Problem der Telefonanbieter, Krankenkassen, Behörden usw, denen niemand nen Riegel vorschiebt.

Ebenso wie mit dem Personalausweis, der nicht mehr kopiert werden darf weil er eine Berechtigungsnummer enthält.....aber dauernd schreibt sich irgendwer ne Nummer ab. Schon alleine, wenn ich den PC des Berufsinformationszentrums nutzen will, wollen die eine Nummer notieren, die auf meinem Personalausweis steht. Woher soll ich wissen, ob das nicht die Berechtigungsnummer ist?
 

elo237

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#13
Nach dem Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist es doch unnötig Geburtsdatum/ort, Familienstand zu nennen oder?

1) Müsste ich mit Problemen rechnen, wenn ich in meinen Arbeitszeugnissen das Geburtsdatum schwärze?

2) Das Foto könnte ich doch auch weglassen oder?

3) Kann man das als negativ Bewerbung auslegen, wenn ich bei einigen Stellen alle Daten angebe, bei anderen aber nicht?
Warum nicht auch den Namen weglassen, und nur einen Nicknamen verwenden
den Klarnamen gibt es dann beim unterzeichnen des genehmen Vertrages :biggrin:
 

n2ame22

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#14
Ich würde ja gerne nur einen Nickname verwenden, dann kann die Bude meine Bewerbung nur leider nicht mehr zuordnen :icon_evil:

Bewirbt sich den hier jemand mit geschwärztem Geburtsdatum im Arbeitszeugnis? Was sagt das JC bzw petzen die Buden?

Die Originale kann man auf verlangen bei Unterschrift vorlegen.....
 
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#15
Das mag zwar alles nach AGG rechtens sein, aber solche Bewerbungen landen im Papierkorb, es sei denn es handelt sich um ein anonymes Bewerbungsverfahren, was aber wohl bisher nur in einigen Modellprojekten bei Behörden vorkam. Da stehen dann nicht einmal die Namen dabei.

Wenn man die Stellen nicht möchte, ist es natürlich eine mögliche Strategie.
 

Homer450

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#16
Ich würde ja gerne nur einen Nickname verwenden, dann kann die Bude meine Bewerbung nur leider nicht mehr zuordnen :icon_evil:

Bewirbt sich den hier jemand mit geschwärztem Geburtsdatum im Arbeitszeugnis? Was sagt das JC bzw petzen die Buden?

Die Originale kann man auf verlangen bei Unterschrift vorlegen.....
Ich weiß jetzt nicht ob das noch ernst gemeint ist oder ob der 1 April nachgeholt werden soll.
Schreiben sie denen doch einfach sie haben keinen Bock.
Alles andere kann man darauf gar nicht antworten.
Und wenn ich AG wäre und würde einen geschickt bekommen der, Lebenslauf, Arbeitszeugnis u.s.w. geschwärzt hätte, hätte ich das JC gefragt, ob die einen verkohlen wollen.
Und das denke ich mal wird ihr potenzieller AG wenn er gut ist auch machen. Und ja, so was kann dann durchaus als Negativ betrachtet werden, wenn das JC keinen Sinn für Humor haben, und das haben die selten.
 

n2ame22

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#17
Wenn sie gerne für Armutslöhne arbeiten, dann halte ich sie nicht davon ab. Aber verschonen sie mich bitte mit solchen Bemerkungen!
 

Homer450

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#18
Wenn sie gerne für Armutslöhne arbeiten, dann halte ich sie nicht davon ab. Aber verschonen sie mich bitte mit solchen Bemerkungen!
Sehen sie, und da kommt man die ganze Sache schon näher, dann schreiben sie auch bitte das sie keine Lust haben für wenig Geld zu arbeiten und was man machen kann das dies man nicht muss, aber setzen sie nicht so einen lächerlichen Erst Post auf, weil sich dann die User die Helfen möchten verschaukelt vorkommen.
Ich denke die meisten User haben Verständnis dafür, nicht für einen
Hungerlohn zu arbeiten, wo vor die aber kein Verständnis haben ist wenn man so hinter das Licht geführt wird, und dann auch noch schlecht.
 

franzi

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#19
Kürzlich wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.
Der Arbeitgeber sagte zu mir, er fand meine Unterlagen interessant. Da ich kein Bild beigelegt hatte, sei er neugierig gewesen, wie ich aussehe und habe mich deshalb eingeladen, um sich einen persönlichen Eindruck von mir verschaffen zu können.

Wenn ich gleich ein Foto beigelegt hätte, wer weiß, ob es dann überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch gekommen wäre?
 
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#20
Kürzlich wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.
Der Arbeitgeber sagte zu mir, er fand meine Unterlagen interessant. Da ich kein Bild beigelegt hatte, sei er neugierig gewesen, wie ich aussehe und habe mich deshalb eingeladen, um sich einen persönlichen Eindruck von mir verschaffen zu können.

Wenn ich gleich ein Foto beigelegt hätte, wer weiß, ob es dann überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch gekommen wäre?
Welche Branche war das denn? Das ist ja eher ein Einzelfall, denke ich. Soweit, wie in den USA oder Brasilien, wo Fotos verpönt sind, sind wir noch lange nicht.
 
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