Lebensgemeinschaft - Rente + Unterhalt

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Peter EU

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Hallo,


ich bin seit ca. 8 Jahren EU-Rentner, vor zwei Jahren wurde ich geschieden. Ich habe einen 8 jährigen Sohn, der 14-tägig am WE bei mir ist. Ich zahle von meinem Einkommen von 855 Euro 450 Euro Warmmiete, Lebensmittel, Betreungsgeld, Telefon, TV usw., aber keinen Unterhalt. Sonst keine weiteren Einkünfte vorhanden.

Gerne würden meine Lebenspartnerin, die arbeitet (1500 mtl.) und mich auch wg. meiner Krankheit betreut, zusammenziehen.

Ist es wahrscheinlich, dass ich dann Unterhalt zahlen muss?

Danke und Gruß
Peter
 
E

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Gerne würden meine Lebenspartnerin, die arbeitet (1500 mtl.) und mich auch wg. meiner Krankheit betreut, zusammenziehen.
Ganz schnell diese Gedanken streichen ! :icon_daumen:

Bei einer Lebensgemeinschaft würde ihr Einkommen voll angerechnet .

Eine Wohngemeinschaft wird hier nur berücksichtigt wenn tatsächlich getrennte Zimmer nachgewiesen werden können .

Also nicht das übliche Wohn - Schlafzimmer . Getrennte Fächer im Kühlschrank ( 2x Margarine usw. )

Wenn ihr nicht soweit auseinander wohnt belasst es so wie es ist !
 

Peter EU

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...hatte ich vermutet. Die Fahrstrecke beträgt ca. 50 Km. Die sind auf Grund meiner Krankheit und auch wegen meines "Einkommens" nicht mehr ohne Weiteres zu bewältigen. Tja, wo die Liebe so hinfällt. Seit 1,5 Jahren wohne ich in einem Hochhaus in einem sozialen Brennpunkt, in den letzten 20 Jahren im Eigenheim.

Krankheiten verändern eben das Leben und oft von jetzt auf gleich. Leider kam meine Ex, die 2500 Euro netto verdient, damit nicht zurecht und nahm sich nach über 20 J. Ehe einen "Gesunden". Das es mir damit nicht gut geht dürfte nachvollziehbar sein - oder?

Sollte es zu einem Zusammenziehen kommen, müssen wir wohl in den saueren Apfel beißen...



Danke und Gruß Peter
 

Hartzeola

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Ganz schnell diese Gedanken streichen ! :icon_daumen:

Bei einer Lebensgemeinschaft würde ihr Einkommen voll angerechnet .

Eine Wohngemeinschaft wird hier nur berücksichtigt wenn tatsächlich getrennte Zimmer nachgewiesen werden können .

Also nicht das übliche Wohn - Schlafzimmer . Getrennte Fächer im Kühlschrank ( 2x Margarine usw. )

Wenn ihr nicht soweit auseinander wohnt belasst es so wie es ist !

Schon wieder deine unendliche Weisheit.

Hast Du die Eingangsfrage überhaupt gelesen? Was und wem wird an was angerechnet?

Ich zahle von meinem Einkommen von 855 Euro...
Gerne würden meine Lebenspartnerin, die arbeitet (1500 mtl.)...
Ist es wahrscheinlich, dass ich dann Unterhalt zahlen muss?

:icon_evil:

Zählt das Einkommen des neuen (Ehe-)Partners des Unterhaltspflichtigen bei der Ermittlung des unterhaltsrelevanten Einkommens mit?

[SIZE=-1]Nein! Für die Unterhaltspflicht kommt es nur darauf an, wieviel der Unterhaltspflichtige verdient. Sein neuer Partner kann soviel verdienen wie er/sie will, der Verdienst wird nicht mitgerechnet. Der unterhaltspflichtige Vater kann daher z.B. eine reiche Frau heiraten, ohne dass sich dadurch der Kindesunterhalt erhöht.[/SIZE]
Zhlt das Einkommen des neuen (Ehe-)Partners des Unterhaltspflichtigen bei der Ermittlung des unterhaltsrelevanten Einkommens mit?
 
E

ExitUser

Gast
@ Hartzeola , sicherlich ist auch dir bekannt das ein Job keine Unendlichkeit mehr bedeutet .

Und wie schnell man in der H4 Zwangsjacke steckt . Auch das man dann als Lebensgemeinschaft finanziell schlechter gestellt wird gegenüber solo lebenden Partnern .

Es gibt nichts was die beiden liebenden daran hindert zusammen zu leben . Jedoch würde ich hier von einer gemeinsamen Wohnung weiterhin abraten !
 

Peter EU

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Wie wäre es denn mit "in die Nachbarschaft ziehen" statt in der gleichen Wohnung leben?


Diese Nachbarschaft müßte erst mal gefunden werden. Ich habe für meine bestehende (Sozial-) Wohnung ein über Jahr lang bei den Behörden kämpfen müssen, war in dieser Zeit obdachlos. Bin zum Glück bei einem Freund untergekommen. Das kann und will ich nicht nochmal durchmachen müssen.

Vielen Dank für die Informationen und Ratschläge,

Gruß Peter
 

Reha1

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Eigentlich musste ja deine Frau den Unterhalt für dich bezahlen /umgekehrt ist ja auch so,das der Mann bezahlen muss, wenn die Frau wenig hat/. Ich kann mir nicht vorstellen das eine Frau obdachlos ist und der Mann verdient 2.500 Netto Monatlich! Die Frau hätte schon die Hand aufgehalten! Und das kannst du irgendwie vielleicht mit Exfrau besprechen und verrechnen, wegen Kindesunterhalt! Du bist alleine, mit kleine Rente und die Ex verdient super gut und hat noch neuen Partner, das heisst zwei Verdienste, wozu braucht sie noch was von dir. Ich weiss schon, das ist Kindsunterhalt, aber sie kann auch nein sagen und nichts verlangen und dich damit unterstützen.Alles Gute mit neue Partnerin!
 

Doppeloma

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Hallo Peter EU,

Hast du schon mal einen Wohngeld-Antrag gestellt, je nach örtlichen Vorgaben könnte es da durchaus ein paar € geben, zumindest solange deine neue Lebenspartnerin nicht mit bei dir wohnt, dann zählt ihr Einkommen mit.

Das Zusammenziehen hat auf deine Lebenspartnerin ansonsten im Moment überhaupt keinen Einfluß, solange keiner von euch beiden auf irgendwelche Sozial-Leistungen angewiesen ist.

Deine Rente hat damit nichts zu tun (die DRV interessiert es nicht mit wem du zusammenlebst und was der verdient) und für DEIN Kind braucht sie auch keinen Unterhalt leisten.

Sofern der Arbeitsplatz deiner Partnerin einigermaßen sicher erscheint, braucht man auch nicht gleich überall "den Teufel an die Wand malen"...:icon_evil:

Zunächst hätte sie ja (vermutlich) auch Anspruch auf ALGI wenn es mal Probleme mit dem Arbeitsplatz gäbe, dann kann man immer noch überlegen, was man anders regeln sollte, bevor sie eventuell ALGII beantragen müßte.
Bei der AfA wird noch kein Partner-Einkommen (deine EM-Rente) mit einbezogen.

Eine Unterhalts-Pflicht für die (schon vorhandenen) Kinder des (neuen) Partners gibt es üblicherweise auch nicht, da gilt weiterhin nur das Einkommen (die Rente), was du selber zur Verfügung hast.

Krankheiten verändern eben das Leben und oft von jetzt auf gleich. Leider kam meine Ex, die 2500 Euro netto verdient, damit nicht zurecht und nahm sich nach über 20 J. Ehe einen "Gesunden". Das es mir damit nicht gut geht dürfte nachvollziehbar sein - oder?

Das ist durchaus nachvollziehbar, aber wenn du bereits zu der Zeit schwer krank gewesen bist wo die Scheidung lief, kann ich mich der Frage meiner Vorschreiberin nur anschließen.
Warum wurde keine Unterhaltsregelung (als Zuschuß zu deinem Lebensunterhalt) für die Zukunft getroffen im Scheidungs-Verfahren, wenn deine EX so gut verdient ... :confused:

Dass du aus deiner (aktuellen) EM-Rente keinen Kindesunterhalt leisten kannst, wurde ja sicher auch gerichtlich festgestellt, bist du dauerhaft Erwerbsgemindert oder auf Zeit ???

Mit den familienrechtlichen Regelungen kenne ich mich da nicht so intensiv aus, aber ich weiß, dass mein Partner auch für sein Kind aus erster Ehe nicht zahlungsfähig war, das bekam er dann vom zuständigen Jugendamt bescheinigt.

An mich ist man da niemals herangetreten, wüßte auch nicht warum man mich für ein Kind zahlungspflichtig machen sollte, das ich bisher nicht mal kennengelernt habe, weil die Mutter alle Kontakte (zum leiblichen Vater) "erfolgreich" unterbunden hat.

Meine Einkünfte brauchte ich aber auch in diesem Zusammenhang noch nie offenlegen, schon gar nicht als wir noch nicht verheiratet waren.

Ich weiss schon, das ist Kindsunterhalt, aber sie kann auch nein sagen und nichts verlangen und dich damit unterstützen.

Dieser Aussage von @Reha1 kann ich mich allerdings nicht anschließen, den (geschiedenen/getrennten) Eltern steht generell kein Recht zu, auf den Kindes-Unterhalt zu verzichten, es ist ein einklagbarer Rechts-Anspruch des Kindes. :icon_daumen:

Möglicherweise wurde das bei der Scheidung irgendwie geregelt, den Unterhalt (vorerst zumindest) gegeneinander aufzuheben, das kann ich nicht beurteilen, ich war ja nicht dabei.

Es wäre ja irgendwie widersinnig, wenn die EX dem früheren Ehemann (wegen Krankheit und relativ geringer EM-Rente) Unterhalt leisten muss und der zahlt das dann als Kindes-Unterhalt zurück an die EX ...

Denn mit zusätzlichem Einkommen (aus der nachehelichen Unterhalts-Leistung z.B.) wäre er ja auch wieder Unterhalts-rechtlich "leistungsfähig" gegenüber seinem Kind ...:icon_kinn:

Die Lebenspartnerin bleibt jedenfalls generell "außen vor" solange (von beiden Partnern) keine Leistungen aus dem SGB II /SGB XII beantragt werden müssen.

Ein Anspruch auf Wohngeld dürfte eher nicht mehr vorhanden sein, wenn beide Einkommen (bei 2 Personen in der Wohnung) dafür als Berechnungs-Grundlage dienen.

MfG Doppeloma
 

Reha1

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Hallo Doppeloma,

ich habe zwei Jahren verzichtet aufs Kinder-Unterhalt, wollte nicht klagen, da kein Geld zu erwarten war, der Ex war nicht flüßig. Danach bessere finanziele Möglichkeit von Ex, und danach habe ich Kinder -Unterhalt bekommen.
Die Kinder waren immer in Kontakt mit d.Vater, sollte ich dann gegen den Vater klagen, ich wollte mir diesen Stress nicht antun, und dann nicht zu bekommen /wie gesagt,er konnte nicht bezahlen/ und noch mehr Probleme und Streit zu bekommen und Vater meine Kinder noch mehr runter zu ziehen. Der hat schon genug gelitten, das wir weggegangen sind und er alleine geblieben ist.
MfG Reha
 
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