Leak: Hartz IV-Sanktionsstatitik-Erfüllung (1 Betrachter)

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DoppelPleite

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"Leak aus dem Inneren der Jobcenter: So werden die Teamleiter in den Jobcentern zur Statistikerfüllung gedrillt"

Leak: Hartz IV-Sanktionsstatitik-Erfüllung

Liest sich als kommt nun nach Anhörung direkt die Sanktion.
Was die Quelle betrifft, könnt Ihr sagen ob sie seriös ist "**********************.de"?
 

Vidya

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"Leak aus dem Inneren der Jobcenter: So werden die Teamleiter in den Jobcentern zur Statistikerfüllung gedrillt" Liest sich als kommt nun nach Anhörung direkt die Sanktion.
Dieser Idealfall wird schon seit Jahren angestrebt und intern forciert. Siehe ein Artikel aus 2012:

Sanktionen bei Hartz IV um Ausgaben zu sparen

Nicht umsonst werden so viele aberwitzige Maßnahmen aus dem Boden gestampft. Sie sind und sollen auch ein Nährboden sein, aus denen den Jobcentern mehr Sanktionsmöglichkeiten erwachsen .

Im Moment dazu im Trend:

Aktivierung und Coaching von Bedarfsgemeinschaften , meint
Beispiel:

11 Bedarfsgemeinschaften mit einer Personenzahl
von mindestens 5 Personen
• 11 Bedarfsgemeinschaften mit einer Personenzahl
von bis zu 4 Personen

Also gleich -ganze Familien auf einmal sind in den Fokus geraten, wobei alle Mitglieder gleichzeitig gecoacht werden sollen.

Dieses krasse Beispiel hat sogar ein Jobcenter selbst ausgeschrieben und das wird ab 11.07.2017 für die jeweiligen BG mindestens 2 Monate am Stück durchgeführt. Dauer der möglichen Verlängerung -bis zu einem Jahr .

In Hessen gibt es sowas ähnliches schon seit einem Jahr .Sowas eröffnet dann diesen Jobcentern auch potenzierte Möglichkeiten.

Ab Oktober 2017 -Oktober 2018 ist für eine ndere Stadt auch eine neue Dimension von Maßnahme geplant, die sogar für nachhaltige Ausgliederungen sorgen könnte.

Erstmals sollen hier Fachärzte für Psychiatrie
und Psychotherapie zum Einsatz kommen

Zielgruppe der vorgesehenenen Teilnehmer:
Teilnehmer sind in der Regel erwerbsfähige Leistungsberechtigte über 25 Jahre mit ausgeprägtem Unterstützungsbedarf, die
vermutete und/oder diagnostizierte psychische Problemlagen aufweisen,
• eine Suchtproblematik aufweisen,
auf andere Weise nicht erreicht werden können, um sie für eine berufliche Qualifizierung oder eine Beschäftigungsaufnahme zu motivieren und schrittweise heranzuführen und
• wegen der in ihrer Person liegenden Gründe ohne diese Förderung beruflich nicht bzw. noch nicht
eingegliedert werden können.

Die Teilnehmer sind keine behinderten Menschen im Sinne des § 19 SGB III.

Na wenigstens etwas. Vermutete Störungen. Viel Potential um daraus Sanktionen zu basteln und /oder unliebsamen Elo dann abzuschieben .
Mglicherweise gleich nach SGB XII oder woanders hin...

Es ist nichts Neues , dass übereifrige Gutachter oder Ärzte auch Fehldiagnosen treffen könnten oder überhaupt Irgendwelche.. die werden ja schließlich bezahlt -um ein Ergebnis abzuliefern.

Die EinV sind auch mehrheitlich auf Sanktionen ausgelegt und konzipiert. Oder macht es iirgendeinen anderen Sinn, wenn die Nichtvorlage von AU-Bescheinigungen so eingebracht wird, dass gleich 30 Prozent Sanktion möglich sind. Oder -wie mal temporär bei mir -sogar die RFB für U25 plätzlich wieder Einzug fand. Obwohl ich damals schon 48 jahre alt war..Die hatten nur Pech , weil ich kurz danach einen Prozess gewann und der SB getauscht wurde. Der versuchte die Schiene zwar nochmal -die lief jedoch ins Leere, weil der VA mit rückwärtiger Laufzeit versehen war... Also Skrupellosigkeit, Willkür und Dummheit in Reinkultur. Alles schon selbst erlebt.

Und genau das ist Alltag in den Jobcentern . Ich halte darum die in dem Artikel geschilderte Sachlage für durchaus zusätzlich denkbar .

Und solange die Jobcenter hier frei walten und schlaten können -ohne unabhängige Aufsicht und Kontrolle werden die damit nicht aufhören, sondern sich noch mehr Möglichkeiten ausdenken und umsetzen wollen, befürchte ich . .
 
Zuletzt bearbeitet:

Albertt

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Problem ist und bleibt die Passivität der Betroffenen. Erinnere gerne mal an die Unterschriften-Aktion zur Abschaffung der Sanktionen. Viele Unterschriften, wenig Interesse am Ausgang.

Oder die Sachbearbeiterin, die gegen etwas klagte (erinnere mich nicht, ob egv oder etwas anderes) und dann aufhören musste, weil Ihr das Geld ausgegangen ist.
 

Kerstin_K

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Was hat das denn mit Passivität zu tun, wenn man aufhören muss, weil einem das Geld ausgeht?

Massen zu mobilisieren, af die Strasse zu gehen ist unheimlich schwer.

Aber wenn sich virl mehr einzelne gegen das wehren würen, was ihnen persönlich an Unrechtmäßigkeiten zugemutet wird, sattt alles hinzunehmen, weil das "Amt" ja doch am länderren Hebel sitzt, wäre schon viel gewonnen.

Aus kleine Kieselsteinen können große Gerölllawinen werden.
 
E

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Gast
Problem ist und bleibt die Passivität der Betroffenen.
Ich denke fast, die ist fest einkalkuliert. Manchmal habe ich den Eindruck, Anhörungen werden gar nicht beachtet, auch wenn man sie fristgerecht einreicht.

Sanktionen lassen sich durchaus vermeiden, wenn man etwas aufpasst. Je mehr Betroffene das tun, desto weniger geht die Rechnung auf.
 

Vidya

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Passivität der Betroffenen..Oder die Sachbearbeiterin, die gegen etwas klagte (erinnere mich nicht, ob egv oder etwas anderes) und dann aufhören musste, weil Ihr das Geld ausgegangen ist.
Das war der Fall: "Per Dienstanweisung die Menschenwürde missachten müssen". Und es ging nicht allein nur um Geld.. Weil das Gericht hier auch vorher die Tatsachen nur als "Modellversuch" des Jobcenters dargestellt hat.

Quelle: Per Dienstanweisung Menschenwürde missachten müssen

Wunderbar, die Elos als Versuchskannichen. Das ist und wird sicherlich nicht die ganze Wahrheit gewesen sein.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Es liegt doch nunmal nichts konkretes vor.
Ein Schreiben vom BMAS oder so, also was schriftliches, das wär was.
Das hier ist nur Kokolores. Das geht als Statistikspielerei durch.
 

Vidya

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Es liegt doch nunmal nichts konkretes vor.
Ein Schreiben vom BMAS oder so, also was schriftliches, das wär was.
Das hier ist nur Kokolores. Das geht als Statistikspielerei durch.
Dein Anspruch ist Wunschdenken. Denn es kollidiert mit dem Anspruch der BA auf Statistische Geheimhaltung. Dazu gibt es rechtliche Grundlagen, die man im Internet nachlesen kann. Auszüge daraus wären schon genehmigungspflichtig.

Was hierbei KOKLORES sein kann und was nicht , dies mag jeder selber ergründen.
 

DoppelPleite

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Vidya meinte:
Ab Oktober 2017 -Oktober 2018 ist für eine ndere Stadt auch eine neue Dimension von Maßnahme geplant, die sogar für nachhaltige Ausgliederungen sorgen könnte.

Erstmals sollen hier Fachärzte für Psychiatrie
und Psychotherapie zum Einsatz kommen
Leider halte ich diese Aussage für sehr wahrscheinlich, aber könntest Du bitte eine Quelle angeben?
 

Vidya

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Maßnahme geplant, die sogar für nachhaltige Ausgliederungen sorgen könnte.Erstmals sollen hier Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie zum Einsatz kommen.
Bei anderen Jobcentern ist wohl jetzt schon mancher Mitarbeiter selbst der Experte dafür und brauchte dafür auch keine Maßnahme vorher. Zitat:

„Aufgrund Ihrer Persönlichkeitsstruktur, die wir in den vergangenen Jahren sowohl in persönlichen Gesprächen, als auch in Ihren Schreiben kennengelernt haben, gehen wir davon aus, dass Sie nicht erwerbsfähig im Sinne der oben genannten Vorschriften sind.“

Meinte ein Mitarbeiter des Jobcenters Biberach und stellte die Leistung für einen völlig gesunden Elo gleich ganz ein.

Quelle:

https://hartz4widerspruch.de/leistungen-gestrichen-geisteskrank/

Und

Angeblich "geisteskrank": Hartz IV gestrichen!

Warum erst vorher umständlich sanktionieren, wenn es auch so geht...

Hierbei soll auch nicht verschwiegen werden, dass Vermutungen solcher Art oder solche Folgen bzw. Sanktionen deswegen auch mit einem fragwürdigen Schulungsangebot wie diesem folgenden weiter nicht ausgeschlossen sind, denn die Mitarbeiter sind eben keine Ärzte oder studierte Spezialisten, könnten sich aber dadurch weiter als solche begreifen wollen. Beispiel:

"Was ist eigentlich normal?"

Solche Schulungen für die Mitarbeiter der Jobcenter halte ich für höchst fragwürdig und unseriös. Zitat:

..Sie erweitern und erproben ihre Gesprächsführungskompetenzen im Umgang mit Kunden/Kundinnen, bei denen sie psychische Störungen vermuten.

Quelle:

"Was ist eigentlich normal?" Psychische Erkrankungen im Kontext der Vermittlungsarbeit ? Jobcenterakademie
 

Albertt

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Ich denke fast, die ist fest einkalkuliert.
Davon kannst du ausgehen. Aktuell sollen es 5% sein, die Widerstand leisten. Bei weiteren 5% wären die Jobcenter (Laut Sanktionsfrei.de) bewegungsunfähig.

Sanktionen lassen sich durchaus vermeiden, wenn man etwas aufpasst. Je mehr Betroffene das tun, desto weniger geht die Rechnung auf.
Da ist was dran. Ich versuche mir häufig vorzustellen, was wohl passieren würde, wenn die ca. 400 Kunden, die ein SB haben soll, alle Widerstand leisten und mind. 400 Widersprüche, Rückmeldung per Post, in das JC einschicken würden. Dann hätte kein SB die Zeit, um "Kunden" vorzuladen.
 
E

ExitUser

Gast
Vor Jahren musste ich wegen gekürzter KdU klagen und die SB sagte mir damals, sie könne nicht auch noch Widersprüche bearbeiten, dann komme sie mit der Arbeit gar nicht mehr hin. Ich wurde dann noch einmal persönlich vorgeladen, um bearbeitet zu werden und ging nicht hin. Aus Rache ließ sie dann einen Widerspruch verschwinden. Leider zwecklos, da ich dann später den Zeitraum mit einem Überprüfungsantrag abdecken konnte.

Sie sagte auch, damit komme ich ja niemals durch. Nach einigen Jahren kroch das JC vor Gericht zu Kreuze und es gab einen kleinen Geldregen.

Damals war das alles noch aufregend. Heute klage ich reflexartig.

Sanktionsandrohungen waren aber bis jetzt noch immer mit Widersprüchen oder Beschwerden aus der Welt zu schaffen.
 

Gehatzter

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Und solange die Jobcenter hier frei walten und schlaten können -ohne unabhängige Aufsicht und Kontrolle werden die damit nicht aufhören, sondern sich noch mehr Möglichkeiten ausdenken und umsetzen wollen, befürchte ich . .
Der Staat braucht Lohndumping, um im internationalen Vergleich attraktiv zu sein, das Geld der Reichen anzulocken.
Hartz ist das Mittel zum Zweck, die Jobcenter die Instrumente, die man absichtlich marktwirtschaftlichen Prinzipien unterwirft, Kontrolle sein lässt und die Eigendynamik fördert, ohne dass sich Muddi und Maddin die Finger direkt schmutzig machen müssen.
Gerade für bevölkerungsreiche Länder ohne Lebensraum für Landwirtschaft und ohne Rohstoffe - Deutschland hat es da extrem beschissen getroffen. Dann noch die ganzen Samariterstreiche für die halbe Welt mit deutschen Steuergeldern. Das erfordert ne hochleistungsfähige Galeere mit Lohnsklaven, die man mit der Peitsche antreiben muss, ansonsten kollabiert die BRD. Die Welt muss das "Problem Reiche" angehen, ansonsten geht eh alles den Bach runter.
 
E

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Gast
die man absichtlich marktwirtschaftlichen Prinzipien unterwirft, Kontrolle sein lässt und die Eigendynamik fördert, ohne dass sich Muddi und Maddin die Finger direkt schmutzig machen müssen.
Das soll ein Witz sein? JC sind die reinste Planwirtschaft in Sinne von Protektionismus der AG. So kann man auch bei stärkerer Nachfrage durch strukturelle Gewalt die Löhne unten halten und Zugang zu Bildung gezielt steuern bzw. verhindern. Kontrolle üben die Sozialgerichte aus, man muss die Möglichkeit nur wahrnehmen.

Das Chaos ist eher dem Sparzwang geschuldet und der Überfrachtung mit unsinnigen Tätigkeiten, denke ich ...
 

saurbier

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Die Welt muss das "Problem Reiche" angehen, ansonsten geht eh alles den Bach runter.
Tja, wenn man dazu dann mal bedenkt das auf diesem Planeten ganze 68 Menschen soviel Vermögen besitzen wie die halbe Menschheit, tja da kann man sich doch ausmalen wer das wirkliche Sagen hat.

In Deutschland debattierten die Herrschaften im Bundestag seit mehr als 30 jahren über unsere Bildungsplotik und sind keinen Schritt weiter gekommen. Als Fakt steht doch fest das unsere Kinder (Ausnahmen bestätigen die Regel im besonderen die Privilegierten Schichten) politisch gewollt immer nur so weit gebildet werden, dass sie die ganzen Zusammenhänge erst gar nicht verstehen.

Und unser oberster Finanzverwalter versteht es genauso wie seine Vorgänger die privilegierten mit ihren unzähligen Steuertricks stets am Rande (dank seiner unfähigen Gesetze) der legalität alles weiter durchgehen zu lassen. Dennoch erdreistet sich diese Person seine eigene Verantwortung für das Wohl unseres Staates auf die mangelnde globale Mitwirkung abzuschieben. Würde Schäuble stattdessen mal die Steuerschlupflöcher radikal schließen und eine Standortsteuer für Internationale Konzerne einführen, würden wir hierzulande im Geld baden können. Es ist doch erstaunlich das jeder amerikanische Bürger - egal wo er lebt oder sein Geld verdient - ausschließlich in Amerika seine Einkünfte zu versteuern hat. Nur bei den Konzernen gilt eine Ausnahme - die Flucht in Steueroasen -.


Grüße saurbier
 

Gehatzter

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Das soll ein Witz sein? JC sind die reinste Planwirtschaft in Sinne von Protektionismus der AG. So kann man auch bei stärkerer Nachfrage durch strukturelle Gewalt die Löhne unten halten und Zugang zu Bildung gezielt steuern bzw. verhindern. Kontrolle üben die Sozialgerichte aus, man muss die Möglichkeit nur wahrnehmen.

Das Chaos ist eher dem Sparzwang geschuldet und der Überfrachtung mit unsinnigen Tätigkeiten, denke ich ...
Ich meinte damit, dass man den Führungskräften Boni zahlt, wenn ihre Teams genug ELOs einheizen durch Maßnahmen und Zwangsbewerbungen und auch ordentlich Sanktionen verhängen. Und die Sachbearbeiter durch Befristung und Meetings mit Kennzahlen und Zunder dann sehr oft den geringsten Weg des Widerstands gehen und das ist dann meist der ELO. Das ist dann ne Art Wettbewerb und man macht sich die dadurch enstehende Eigendynamik, wer macht die meisten Repressalien, an der Basis zunutze.
Und es funktioniert, Hartz ist bis heute Stigma, zelebrierte Demütigung und absoluter Abstieg, kann man mit HIV vergleichen, danach kommt nur noch der Tod. Und der HIVler ist ja ebenfalls an seinem Schicksal schuld.
Die Leute sind in Angst und Schrecken und akzeptieren fast jegliche Arbeitsbedingungen und Löhne. Vor allem weil ja in der BRD noch akute Wohnungsnot herrscht, der Mietspiegel für die Füße ist und Vermieter doch meist keine Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger haben wollen. Weil die sind ja faul, dumm, zahlen manchmal nicht und machen die Wohnung kaputt.
 

Vidya

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Gibt es dafür Belege?
Im Internet zu Hauf. Warum gehst du nicht mal suchen?
Berichte gibt es dazu schon lange.Siehe auch

4000 Euro Prämie für harte Jobcenter-Chefs ? B.Z. Berlin

Und hier aktuell -gleich mit Unterverlinkung zu den Sanktionsquoten

https://correctiv.org/recherchen/ar...den-hartz-iv-empfaengern-das-existenzminimum/

In dem Kommentar zu der letzen Verlinkung wird das nachfolgende Werk erwähnt - lohnt sich zu lesen, um mehr von den Hintergründen von Sanktionen zu erfahren

Wenig gebildet, viel sanktioniert? Zur
Selektivität von Sanktionen in der
Grundsicherung des SGB II

https://www.degruyter.com/downloadpdf/j/zsr.2016.62.issue-2/zsr-2016-0009/zsr-2016-0009.pdf
 
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E

ExitUser

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Im Internet zu Hauf. Warum gehst du nicht mal suchen?
Ich denke, da übertreibt ihr mal wieder und argumentiert bzw. vereinfacht ähnlich wie die Lückenpresse. Damit tut ihr niemandem einen Gefallen.

In dem Artikel der BZ (von 2013) geht es um Zielvereinbarungen, wobei auch die Sanktionsquote berücksichtigt werde.

Der direkte Zusammenhang Boni - Sanktionen erschließt sich mir nicht. Mir sind auch Berichte bekannt, dass die JC angehalten wurden, die Sanktionsspielräume konsequenter auszunutzen.

Das glaube ich gerne, da die Behörden immer Wege suchen müssen, um zu sparen und vornehmlich dort, wo der geringste Widerstand zu erwarten ist (vergl. Strenge bei KdU-Überschreitung, Wegfall der Werbungskosten für Aufstocker).

Dass es eine Sanktionsquote oder Boni für besonders viele Sanktionen gibt, konnte ich weder aus persönlichen Erfahrungen noch aus sonstigen Quellen schließen. Die Mitarbeiter sind lediglich aufgefordert, die rechtlichen Spielräume zu nutzen und dazu brauchen die meisten keine Boni, da sie hinreichend indoktriniert und in ihrem Menschenbild geprägt sind.
 
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