LangzeitPraktikum - Gibts da Probleme?

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mithrawnundo

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Hallo zusammen,

ich bin seit knapp 6 Monaten ALG II empfänger, bekomme den normalen Regelsatz + 120€ Mietkosten bezahlt.
Ich habe jetzt die Chance bekommen bei einem Entwicklerstudio für PC-Spiele ein "Praktikum" zu machen.
Das freut mich natürlich weil Gamedesigner mein absoluter Traumberuf ist, allerdings habe ich jetzt die Sorge, dass mir vom AA Steine in den Weg gelegt werden.
Das Praktikum wird mit 400€ vergütet - trotzdem werde ich kaum Zeit haben noch andere Jobs zu machen, was bedeuten würde ich müsste weiter ALG II beantragen, meiner Berechnung nach blieben mir dann theorethisch noch 119€ vom ALG II übrig, was nicht umbedingt ein Problem wäre.
Allerdings befürchte ich, dass das AA mich dazu zwingen wird eine "richtige" Stelle anzunehmen - wäre natürlich Mist für mich,da ich ja das Praktikum (es geht mindestens 6 Monate, vllt auch 12) umbedingt machen will.
Auch deshalb weil die Chance sehr groß ist, das ich nach dem Praktikum eine Festanstellung in der Firma bekommen könnte.

Ist meine Befürchtung berechtigt? Wenn ja, gibts irgendwelche Möglichkeiten um das AA davon abzuhalten mir Stellen zu vermitteln ?
 

physicus

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da brauchst du dir keine gedanken machen, die ARGE hat mit sicherheit keinen vollzeitjob für dich.
das praktikum kannst du also ganz gelassen antreten, schliesslich minderst du somit auch die kosten was das algII geld angeht.

mfg physicus
 

mithrawnundo

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Okay, vielen Dank für die Auskunft.

Allerdings hätte ich da noch eine weitere Frage :

Das besagte Praktikum ist in einer anderen Stadt (200km entfernt), das heißt ich muss mir in jedem Fall eine andere wohnung (bzw Zimmer) dort suchen.
Ist es möglich die dortige Wohnung als Zweitwohnsitz anzugeben ? (weil ich ja weiß, das maximal 12 Monate Arbeit dort *sicher* sind)
Oder muss ich mich komplett ummelden ? (und damit auch ALG II am neuen Wohnort beantragen...)
Ich frage deshalb, weil ich gegenüber dem Landratsamt angeben musste, dass ich aufgrund meiner Depression ein intaktes familiäres Umfeld brauche und deswegen nicht bei meiner alleinstehenden Mutter wohnen kann. (Ich bin 24 und wohne bei der Familie meiner Freundin)
In meinem neuen Wohnort wäre das Umfeld natürlich nicht mehr gegeben...
 

Mischa

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Sorry,

aber ich bin der Meinung bzw. ich habe in verschiedesten Foren sehr oft gelesen, dass das ganz erhebliche Probleme mit der ArGe geben kann. Wenn Du ein Praktikum machst, stehst Du dem "Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung" und das heißt unter Umständen vollständige Einstellung von HarzIV.

Wer als Alg II-Empfänger ein Praktikum machen will tut daher gut daran VOHER mit der ArGe zu sprechen. Und ich will Dir gleich sagen, Praktika werden offenbar nur für wenige Wochen genehmigt.

Daher: Unterschreib keinen Mietvertrag oder sonstiges was Dich finanziell verpflichtet BEVOR Du eine SCHTIFTLICHE Einverständniserklärung von der ArGe hat, die dafür zahlen soll. (Also in Deinem Fall von der ArGe am Praktikumsort.)
 

mithrawnundo

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Hm, das wäre natürlich schlecht.

Spielt es in dem Fall auch keine Rolle, dass ja nach dem Praktikum eine Festanstellung sehr wahrscheinlich ist?

Sollte aber ALG II vollständig eingestellt werden, könnte ich dann nicht *andere* Sozialleistungen beantragen ?
Bzw gibts da überhaupt welche ?

Weil schon die grobe Rechnung ergibt ein Finanzloch bei mir :
400€ Job - 250€ Miete - 140€ KV ... da blieben ja nur noch 10€ zum Essen -.-

EDIT:
Habe eben herausgefunden, dass ich dann eventuell Anspruch auf Wohngeld hätte, fällt sonst noch jemanden etwas ein ?
 

physicus

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Wenn Du ein Praktikum machst, stehst Du dem "Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung" und das heißt unter Umständen vollständige Einstellung von HarzIV.

das stimmt so nicht, er wäre aufstocker wie so viele in deutschland auch.
das ding muss ja nicht zwangsläufig praktikum heisen, es ist schliesslich eine entgeldangelegenheit auf 400 eurobasis.

Und ich will Dir gleich sagen, Praktika werden offenbar nur für wenige Wochen genehmigt.

kann nicht sein, denn selbst die ARGE vergibt praktika mit mehreren monaten laufzeit...

wie das mit der wohnung läuft kann ich dir allerdings nicht sagen, da du noch U25 bist könnte es probleme geben, aber bin mir da nicht sicher.

gruß physicus
 

mithrawnundo

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Hm, also sollte die Sache auf keinen Fall als Praktikum laufen, sehe ich das richtig ?

Praktika sind ja oft auch unbezahlt. Vielleicht deswegen die zeitliche Beschränkung?

Angenommen es wäre ein *normaler* 400€ Job, würde ich dann von der ARGE gezwungen werden mir einen -richtigen- Job (z.b. zeitarbeit :icon_dampf: ) zu suchen ?
 

physicus

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du müsstest dann keine 1 euro jobs oder andere sinnlosmaßnahmen mehr antreten, weil du mit 400 euro eigenverdienst ja maßgeblich deine bedürftigkeit verringerst.
ich würde das ding auch nicht praktikum nennen richtig ;)

da du mit 400 euro aber immer noch unter dem liegst was du zum leben brauchst, müsste die ARGE weiterhin die miete und KdU übernehmen zum bsp.
aber ich weis wie gesagt nicht wie das mit umzug ist, da erkundigst du dich bitte noch genauer.

was die ZA angeht, du musst nur einen job annehmen der mehr kohle bringen würde als du dort verdienst, weil du ja gezwungen bist deinen bedürftikeit zu minimieren.

hast du allerdings eine einstellungszusage für die zeit nach dem praktikum, würde dass die sache positiv beeinflussen.

gruß physicus
 

mithrawnundo

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Okay. Mal sehen ob ich das jetzt richtig beisammen hab :

1. Den Erstwohnsitz muss ich ummelden und dann ALG II am neuen Wohnort beantragen
2. Ob die KdU übernommen werden, ist unsicher weil ich U25 bin
3. Das Praktikum darf nicht Praktikum heißen, sondern besser "Putzstelle" o.ä. ;)
4. Ich muss keine 1-Euro Jobs o.ä. antreten
5. Es kann aber sein, dass mir besser bezahlte Jobs (z.b. Zeitarbeit) vermittelt werden, die ich dann annehmen muss . Es sei denn ich hätte eine Zusage dass ich übernommen werde.
Falls nicht müsste ich den Job annehmen oder das ALG II wird gestrichen.

EDIT : Habe mich mal versucht schlau zu machen, was die Kürzungen angeht und folgendes rausgefunden :
6. Falls ich einen besser bezahlten Job ablehne, wird mir die Regelleistung (in meinem Fall noch 119€ ) komplett gestrichen, sowie die KdU direkt an den Vermieter bezahlt.
Ist es also korrekt, dass mir ansonsten keine Konsequenzen drohen ?

Nur ums klarzustellen ich versuche mich auf den Worst Case vorzubereiten, und den ganzen Aufwand betreibe ich auch nur weil es so enorm schwierig ist an einen Job in der Gamesbranche zu kommen und das nunmal mein absoluter Traumjob ist.
 

physicus

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1. Den Erstwohnsitz muss ich ummelden und dann ALG II am neuen Wohnort beantragen
das sollte auch intern über die ARGE regelbar sein, ohne neuantrag, über die veränderungsmitteilung

2. Ob die KdU übernommen werden, ist unsicher weil ich U25 bin
nein, es ist unsicher ob du umziehen darfst, denke aber ja wegen aussicht auf vollbeschäftigung nach dem praktikum. KdU und miete müssten sie dann eh zahlen wenn sie den umzug genehmigen!

3. Das Praktikum darf nicht Praktikum heißen, sondern besser "Putzstelle" o.ä. ;)
zum beispiel, ja

4. Ich muss keine 1-Euro Jobs o.ä. antreten
richtig, nur einen job der mehr bringen würde als die 400 euro.

5. Es kann aber sein, dass mir besser bezahlte Jobs (z.b. Zeitarbeit) vermittelt werden, die ich dann annehmen muss . Es sei denn ich hätte eine Zusage dass ich übernommen werde.
Falls nicht müsste ich den Job annehmen oder das ALG II wird gestrichen.
so schauts wohl aus.

6. Falls ich einen besser bezahlten Job ablehne, wird mir die Regelleistung (in meinem Fall noch 119€ ) komplett gestrichen, sowie die KdU direkt an den Vermieter bezahlt.
Ist es also korrekt, dass mir ansonsten keine Konsequenzen drohen ?
auch hier, denke ich, verhält es sich so wie du schreibst.

gruß physicus
 

mithrawnundo

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Achso.

Demnach sollte im Vertrag der sog. Putzstelle erwähnt werden, dass ich evtl. übernommen werde, oder reicht es wenn <ich> das so sage?

Ich bin mir nämlich nicht zu 100% sicher, ob mein neuer Arbeitgeber das alles <mir zuliebe> so hindreht, dass es für die ARGE gut aussieht...

Was passiert, wenn es für mein Arbeitgeber z.b. von großem Nachteil wäre, das Praktikum als <Putzstelle> zu deklarieren ?
Stehe ich dann dem Arbeitsmarkt nicht mehr zu Verfügung und mein ALG II anspruch verfällt ?
In diesem Fall hätte ich ja dann M.E. nach Anspruch auf wohngeld müsste aber versicherung usw selber zahlen, oder ?
 

physicus

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Demnach sollte im Vertrag der sog. Putzstelle erwähnt werden, dass ich evtl. übernommen werde, oder reicht es wenn <ich> das so sage?

wenn dies im vertrag steht hat es natürlich mehr gewicht für den SB .

Was passiert, wenn es für mein Arbeitgeber z.b. von großem Nachteil wäre, das Praktikum als <Putzstelle> zu deklarieren ?

das kann ich dir nicht sagen, muss der AG schon selber wissen.

Stehe ich dann dem Arbeitsmarkt nicht mehr zu Verfügung und mein ALG II anspruch verfällt ?

du stehst für sozialversicherungspflichtige arbeitsstellen immer noch zur verfügung, darum verfällt auch dein anspruch nicht.

In diesem Fall hätte ich ja dann M.E. nach Anspruch auf wohngeld müsste aber versicherung usw selber zahlen, oder ?

wer zu wenig verdient hat dann anspruch auf wohngeld, wenn das amt nicht mehr zahlt, zumindest sollte man das dann prüfen lassen.
 

mithrawnundo

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du stehst für sozialversicherungspflichtige arbeitsstellen immer noch zur verfügung, darum verfällt auch dein anspruch nicht.

In diesem Fall, würde ich dann trotzallem ALG II bekommen (dh. die Versicherung wird bezahlt sowie KdU ) - aber die Regelleistung würde gestrichen oder?
 

mithrawnundo

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Also moment mal :
Meine Ausgangsfrage war ja :
Das Praktikum sollte nicht Praktikum heißen oder ?
deine Antwort war : Nein, sollte es nicht.

Wenn jetzt aber die Konsequenzen, falls es doch Praktikum heißt diese hier sind :




du stehst für sozialversicherungspflichtige arbeitsstellen immer noch zur verfügung, darum verfällt auch dein anspruch nicht.
In diesem Fall, würde ich dann trotzallem ALG II bekommen (dh. die Versicherung wird bezahlt sowie KdU ) - aber die Regelleistung würde gestrichen oder?

nicht gestrichen, es würde verrechnet werden mit deinem einkommen.
Dann ist das doch im Prinzip das gleich wie wenn es eine Putzstelle wäre, oder hab ich da was nicht verstanden ?

Und übrigens vielen Dank für die Antworten ! Find ich große Klasse ! :icon_klatsch:
 

physicus

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aber die Regelleistung würde gestrichen oder?

die sache ist eigentlich ganz einfach, du bekommst 400 euro für deine arbeit, dagegen wird man deine dir zustehenden bedarfe rechnen und die differenz an dich auszahlen.
was du dann damit machst ist dir überlassen, das ist es ja aber jetzt auch schon ;)

man wird dir von den 400 euros 100 euro anrechenfrei lassen und dann wirst du vom regelsatz 300 euro weniger bekommen als du jetzt hast.

Dann ist das doch im Prinzip das gleich wie wenn es eine Putzstelle wäre, oder hab ich da was nicht verstanden ?

richtig, es geht ja auch nur um den "ausdruck" praktikum, weil das ja meist unentgeldlich geleistet wird, das führt zu verwirrung bei der ARGE , darum meinte ich sei die bezeichnung "putzfrau" möglicherweise besser.

gruß physicus
 

mithrawnundo

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Ahja, und wir wollen ja nicht die ARGE unnötig verwirren ;) . Deshalb nennen wirs Putzfrau ... okay, gut. :icon_twisted:

300€ weniger ?
Ist es nicht so, dass mir sogar noch 20% des Einkommens (aka 80€) nicht angerechnet werden ?
Damit wären wir dann bei 220 € weniger, wobei das letztendlich relativ unerheblich ist, falls sie mir tatsächlich einen vollzeit job vermitteln und ich den leider ablehnen muss und sie mir deswegen die regelleistung sowieso streichen.
 

physicus

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ich kenne es so, das 100 euro anrechnungsfrei sind und der restliche betrag als einkommen zu bereinigen ist.
 

nightangel

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Bei 400€ hat man einen Freibetrag von pauschal 100€ und vom Rest (also den restl. 300€) nochmal 20%, macht also 160€ Freibetrag, der Rest wird abgezogen von dem was du von der Arge kriegst.

Und längerfristige Praktika müssen soweit ich weiß mittlerweile bezahlt werden, ausser es handelt sich um ein kurzfristiges Praktikum das an eine Maßnahme, Weiterbildung etc. geknüpft ist, diese sind dann auch zeitlich begrenzt und dürfen meines Wissens nach nur bis zu 4 Wochen gehen.
Dürfte somit also kein Problem sein der Arge das auch als Praktikum anzugeben du wirst ja in der Zeit auch dafür bezahlt.
 

bellox

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Probleme hätte ich schon alleine von wegen "Praktikum" und der dauer von 12 Monaten...ich nenne sowas Leute ausbeuten..aber jeder wie er möchte...:icon_dampf:
 

nightangel

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Vermutlich liegen wir beide falsch :

laut
BMAS Einkommensrechner

Sind es nämlich 240€ die angerechnet werden, also 100€ + 15% von 400€

Irgendwie rechnest du falsch.

400€ - 100€ Freibetr. = 300€
20% von 300€ = 60€ Freibetr.
macht also 100€ + 60€ = 160€ Freibetrag
Jetzt die 400€ - 160€ Freibetrag = 240€ anrechenbares Einkommen.

Genau das gleiche sagt auch der BMAS Rechner. Wie kommst du auf 15%?
 

mithrawnundo

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Nuja 15% von 400 sind auch 60 :icon_kinn:

Wobei ich anfangs auch 20% noch im Kopf hatte, aber das ergab dann keinen Sinn weil ich dachte das würde von den 400€ gerechnet - so wie dus sagst wirds aber vermutlich stimmen.

ich nenne sowas Leute ausbeuten..aber jeder wie er möchte...

Nuja, wär es irgendeine X-beliebige Stelle würd ich das sicher nicht machen.

Aber:

1. es gibt keine Ausbildung zum Game Designer, daher für die Unternehmen auch keine Standards die sie von einem erwarten könnten
2. GameDesign- Jobs sind *sehr* rar, es gibt in ganz Deutschland maximal 5000 Leute die überhaupt in der Spiele-Entwicklung arbeiten, und davon sind vielleicht 10% im GameDesign
3. die Übernahmequote bei GameDesign "Praktikanten" liegt bei ca. 80%
4. Spiele Entwickler sind meist recht kleine Firmen, die ein recht hohes Risiko eingehen, wenn sie Leute einstellen
5. ich versuch schon seit knapp 5 Jahren in der Richtung eine Stelle zu bekommen

Insofern hab ich mir das alles schon gut überlegt ;)
Mag sein dass es Ausbeutung ist, aber lieber lass ich mich in meinem Traumjob ausbeuten, als mich in einem Bürojob bei normaler Bezahlung quälen zu lassen :)
 

nightangel

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Naja, genauso wird es auch gerechnet bei z.B. 500€ verdienst und dann passt das mit den 15% eben nicht mehr.
Freibetrag ist immer Pauschal 100€
Zw. 100€ u. 800€ werden nochmal 20% Freibetrag gerechnet
und von dem was über 800€ liegt nochmal 10% Freibetrag.

Ist eine komplizierte Rechnung, aber warum auch einfach wenns es kompliziert geht.

Genaueres dazu hier: Zuverdienst bei Hartz IV : Was man behalten darf. Hartz IV 4, ALG II , Arbeitslosengeld 2 Hilfe und Ratgeber
 
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