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Langzeitarbeitslosigkeit

Lilastern

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#1
Wie soll man nach 5 Jahren Langzeitarbeitslosigkeit wieder den Einstieg in das Arbeitsleben schaffen, wenn keine einzige Firma bereit ist dem elo eine Chance zu geben?

Massenweise Bewerbungen schreiben und immer kommen nur Absagen, oder sehr oft gar keine Reaktion.
 

elo237

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#2
immer nur an Arbeit denken ist nicht das Leben

mach dir Freuden in deinem Leben
beschäftige dich mit angenehmen Dingen

Arbeit ist das allerletzte was man als Lebensinhalt ansehen sollte
davon bekommt man Burn out
 

nik72

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#3
Langzeitarbeitslosigkeit ist schon blöd, gerade weil ja kein Geld reinkommt und man kaum unter Menschen ist.

Es ist auch die Frage: Lebt man um zu arbeiten oder arbeitet man, um zu leben?
Also ich würde arbeiten, um zu leben.

Wäre ein Ehrenamt was für Dich (DRK, Tafel)? Dann kämst Du unter Menschen.
 

Lilastern

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#4
immer nur an Arbeit denken ist nicht das Leben

mach dir Freuden in deinem Leben
beschäftige dich mit angenehmen Dingen

Arbeit ist das allerletzte was man als Lebensinhalt ansehen sollte
davon bekommt man Burn out
Ja, aber keine Arbeit zu haben ist auch kein Leben.

Schließlich braucht man ja auch Geld zum Leben. Und leider nicht alle bekommen dieses ALG 2.
 
E

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Gast
#5
Wie soll man nach 5 Jahren Langzeitarbeitslosigkeit wieder den Einstieg in das Arbeitsleben schaffen, wenn keine einzige Firma bereit ist dem elo eine Chance zu geben?

Massenweise Bewerbungen schreiben und immer kommen nur Absagen, oder sehr oft gar keine Reaktion.
Eine Weiterbildung in einem gefragten Beruf machen. Alles andere macht wohl keinen Sinn. Deinen Bundestagsabgeordneten darauf hinweisen, dass die vorhandene Arbeit gerecht verteilt werden muss. Da fehlt aber leider der Wille und die Einsicht.

Jobs für Unqualifizierte sind doch total überlaufen.
 

Lilastern

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#8
Eine Weiterbildung in einem gefragten Beruf machen. Alles andere macht wohl keinen Sinn. Deinen Bundestagsabgeordneten darauf hinweisen, dass die vorhandene Arbeit gerecht verteilt werden muss. Da fehlt aber leider der Wille und die Einsicht.

Jobs für Unqualifizierte sind doch total überlaufen.
Ja, aber Tatsache ist, Firmen stellen lieber Leute ein, die nicht arbeitslos sind.

Die von einer Tätigkeit in die andere wechseln.

Bei gesundheitlichen Einschränkungen wird es dann halt auch schwierig, was man als Jobalternative macht.
 
E

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Gast
#10
Ja, aber Tatsache ist, Firmen stellen lieber Leute ein, die nicht arbeitslos sind.

Die von einer Tätigkeit in die andere wechseln.

Bei gesundheitlichen Einschränkungen wird es dann halt auch schwierig, was man als Jobalternative macht.
geht es dir hier um materielles verlangen, oder wie?
 
E

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Gast
#12
Ja, aber Tatsache ist, Firmen stellen lieber Leute ein, die nicht arbeitslos sind.

Die von einer Tätigkeit in die andere wechseln.
Nicht unbedingt. Viele AG profitieren auch von den schulischen Ausbildungen. Sie müssen dann nicht selbst ausbilden und können die Leute zu geringen Einstiegsgehältern einstellen.

Wichtig ist halt ein gutes aktuelles Zeugnis und Belastbarkeit. Wer danach wieder länger draußen ist, hat es auch schwer.
 
E

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Gast
#13
Bei gesundheitlichen Einschränkungen wird es dann halt auch schwierig, was man als Jobalternative macht.
Allerdings. Das kann ich unterschreiben. Hier kann nur eine Schwerbehinderung oder Gleichstellung mit dauerhaften Fördermöglichkeiten helfen.
 

Lilastern

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#15
Nicht unbedingt. Viele AG profitieren auch von den schulischen Ausbildungen. Sie müssen dann nicht selbst ausbilden und können die Leute zu geringen Einstiegsgehältern einstellen.

Wichtig ist halt ein gutes aktuelles Zeugnis und Belastbarkeit. Wer danach wieder länger draußen ist, hat es auch schwer.
Ja, wenn man aber mit den Computerkursen auf dem aktuellen Level ist und mehrere Weiterbildungen schon gemacht hat, trotzdem aber keinen Job findet.


Stimmt es das man als Langzeitarbeitsloser nur noch über Zeitarbeit die Möglichkeit hat, aktuell Fuß im Arbeitsmarkt zu fassen?

Oder ist das wieder hauptsächlich dieses Gerede von den Arbeitsvermittlern?
 
E

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Gast
#16
Wie meinst du das jetzt konkret?
du schreibst hier durch die Blumen, das du nicht am materiellen Leben teilhaben kannst...

ich bin auch Langzeitarbeitslos, trotz erlerntem Beruf, mich kümmerts nicht, ich brauch den schei$ nicht, um meine Person mit materiellen dingen zu bestätigen...
 

Lilastern

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#17
Nicht unbedingt. Viele AG profitieren auch von den schulischen Ausbildungen. Sie müssen dann nicht selbst ausbilden und können die Leute zu geringen Einstiegsgehältern einstellen.

Wichtig ist halt ein gutes aktuelles Zeugnis und Belastbarkeit. Wer danach wieder länger draußen ist, hat es auch schwer.
Das traurige an der Sache ist aber auch, man soll kommen und schon alles können-.

Einarbeitung wird oft nicht gemacht.
 
E

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Gast
#18
du schreibst hier durch die Blumen, das du nicht am materiellen Leben teilhaben kannst...

ich bin auch Langzeitarbeitslos, trotz erlerntem Beruf, mich kümmerts nicht, ich brauch den schei$ nicht, um meine Person mit materiellen dingen zu bestätigen...
Da geht es ja auch um Grundbedürfnisse. Glücklich kann sich derjenige schätzen, der von der Grundsicherung noch eine annehmbare Wohnung bezahlen kann. Ist das bei dir so? In welcher Gegend wohnst du?

Ich überlege auch, hier weg zu gehen und die Arbeit ganz links liegen zu lassen. Dafür wäre mir aber ein annehmbares Wohnumfeld ganz wichtig, vor allem auch, um gesund zu werden.
 
E

ExitUser

Gast
#19
Das traurige an der Sache ist aber auch, man soll kommen und schon alles können-.

Einarbeitung wird oft nicht gemacht.
Stimmt. Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen: Ohne Umverteilung wird die Erwerbslosigkeit immer auf hohem Niveau bleiben. Solange kann jeder einzelne nur nach einer für sich geeigneten Nische suchen.
 

Lilastern

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#20
Stimmt. Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen: Ohne Umverteilung wird die Erwerbslosigkeit immer auf hohem Niveau bleiben. Solange kann jeder einzelne nur nach einer für sich geeigneten Nische suchen.
Da gehen eben die Meinungen auseinander. Der eine braucht einen Job auch wegen dem sozialen Kontakt unter Menschen zu kommen. Dem anderen macht es nichts aus.

Deswegen hat jeder seine eigene Einstellung dazu.
 
E

ExitUser

Gast
#21
Da gehen eben die Meinungen auseinander. Der eine braucht einen Job auch wegen dem sozialen Kontakt unter Menschen zu kommen. Dem anderen macht es nichts aus.

Deswegen hat jeder seine eigene Einstellung dazu.
Dafür muss dann aber auch ein entsprechender Job verfügbar sein. Wenn nicht, ist es vernünftiger, Alternativen zu suchen.

Ich stehe da im Moment auch auf dem Schlauch ...
 

Lilastern

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#22
Dafür muss dann aber auch ein entsprechender Job verfügbar sein. Wenn nicht, ist es vernünftiger, Alternativen zu suchen.

Ich stehe da im Moment auch auf dem Schlauch ...
Ja, aber oft ist es leider auch ein Problem wenn es diese passenden Alternativen auf dem Arbeitsmarkt nicht gibt.

Ich glaube es gibt viel mehr Jobs, wo körperliche Belastbarkeit Voraussetzung ist, als im Vergleich zu leichten Tätigkeiten. Die gesundheitlich angeschlagene elos ausüben können.

Es ist generell schwierig überhaupt einen vernünftigen Job zu finden, wovon man auch leben kann.
 

Rounddancer

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#23
Wie soll man nach 5 Jahren Langzeitarbeitslosigkeit wieder den Einstieg in das Arbeitsleben schaffen, wenn keine einzige Firma bereit ist dem elo eine Chance zu geben?
Tja: Entweder


  • aufgeben. Innerlicher Selbstmord, Flucht in Depression, realen Selbstmord. Oder

Henry Ford sagte einmal:


"Ob du denkst, du kannst es oder du kannst es nicht – in beiden Fällen hast du Recht. "
 
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#24
Massenweise Bewerbungen schreiben und immer kommen nur Absagen, oder sehr oft gar keine Reaktion.
Das macht jeder,schon mal versucht einfach beim AG mit deinen Unterlagen so aufzuschlagen um dich zu Bewerben.

So bin ich z.B. an meinen 450 € Job gekommen,vieleicht klappt es noch mit Vollzeit,in der Firma ist zur Zeit einiges in Bewegung.:icon_pfeiff:
 

Roter Bock

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#25
Wenn ich mir über dieses Problem noch einen Kopf machen würde, müsste ich beschrappt sein....

Die wollen mich nicht...ich will diese Arbeitgeber aber auch nicht mehr. Für mich ist die Sache geklärt - also selbstständig versuchen Geld zu verdienen.

Roter Bock
 

pinguin

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#26
Wie soll man nach 5 Jahren Langzeitarbeitslosigkeit wieder den Einstieg in das Arbeitsleben schaffen, wenn keine einzige Firma bereit ist dem elo eine Chance zu geben?
Such' Dir einen Job in einem Bereich, wo keiner so gerne hinwill, und schraube Deine Erwartungen nicht gleich so hoch.

Und ansonsten, siehe Rounddancer's Beitrag.
 

hartaber4

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#28
Oft hilft: Carpe diem.

Nutze den Tag!
Stimmt... aber nur wenn man es auch kann...das scheint vielen Langzeitarbeitslosen schwer zufallen (aus welchen Gründen auch immer, da will ich jetzt nicht drüber schwadronieren ...auch weil es mir eigentlich egal ist).

Meist reicht es auch ein oder zwei Chancen zu nutzen.... um die Situation abzumildern.
 

Katzenfreak

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#29
du schreibst hier durch die Blumen, das du nicht am materiellen Leben teilhaben kannst...

ich bin auch Langzeitarbeitslos, trotz erlerntem Beruf, mich kümmerts nicht, ich brauch den schei$ nicht, um meine Person mit materiellen dingen zu bestätigen...
schön wenn du das kannst,

ich könnte das auf Dauer nicht, für mich ist zum Beispiel ein Auto wichtig und meine rechner und Läppi und meine Heimkinoanlage die ich mir teuer zu meinen Arbeitszeiten kaufte, da klebt genug Schweiss dran weil es mein Hobby ist.


Was die Behinderung antrifft wird es wohl auch schwer sein was zu finden, gerade als chronischer Schmerzpatient, da sind Ausfälle vorprogrammiert, wenn ich meine Umschulung nicht packe suche ich mir eben nen passenden 450 Eurojob, damit muss ich dann eben leben.Ich mache mich nicht mehr kaputt wegen einem Vollzeitjob.
 

Trixi2011

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#30
Finde dich einfach damit ab, dass du arbeitslos bis und deine Chancen auf Beschäftigung gegen 0 stehen.

Du hast das getan, was man von dir erwartet, sich um Arbeit bemüht und das wird man auch weiterhin von dir erwarten. Schick also weiterhin ne 08/15 Bewerbung raus und erfülle deine Pflicht, ohne was davon zu erwarten!

Das Leben ist nicht nur Arbeit und an der Tatsache Arbeit zu haben oder nicht, sollte man nicht die Wertigkeit seines Lebens bewerten.
 

hartaber4

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#31
Finde dich einfach damit ab, dass du arbeitslos bis und deine Chancen auf Beschäftigung gegen 0 stehen.

Du hast das getan, was man von dir erwartet, sich um Arbeit bemüht und das wird man auch weiterhin von dir erwarten. Schick also weiterhin ne 08/15 Bewerbung raus und erfülle deine Pflicht, ohne was davon zu erwarten!

Das Leben ist nicht nur Arbeit und an der Tatsache Arbeit zu haben oder nicht, sollte man nicht die Wertigkeit seines Lebens bewerten.
Njein... man muss seine Chancen ja nicht auf eine "Beschäftigung" beschränken (ich vermute mal du meinst damit ein reguläres Arbeitsverhältnis).

Nachfrage zu eigenen Kenntissen und Fähigkeiten gibt es auch ausserhalb des "Arbeitsmarktes in Deutschland".

Komischerweise sind diese Fähigkeiten in letzter Zeit relativ viel gefragt... und ich muss einräumen, dass "Mund-zu-Mund"-Propaganda hier einen gewichtigen Anteil hat...

Für mich ist das aber nur eine Interims-Lösung, da ich nicht mein Rest-Leben an den Anforderungen des SGB ausrichten will... (wenn man ohne Schaden davon kommen will, muss man das leider).

Wenn ich an das Alter denke...kommt leichte Panik auf...wer will schon mit dem Regelsatz alt werden? Zumal man im Alter einiges nicht mehr kompensieren kann!!

Also ich vermisse "normale" Arbeit schon, weiß aber auch, dass diese mittlerweile Mangelware ist und z.B. ein Job zu tariflichen Bedingungen einem Lottogewinn gleicht....
 

Lilastern

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#32
Finde dich einfach damit ab, dass du arbeitslos bis und deine Chancen auf Beschäftigung gegen 0 stehen.

Du hast das getan, was man von dir erwartet, sich um Arbeit bemüht und das wird man auch weiterhin von dir erwarten. Schick also weiterhin ne 08/15 Bewerbung raus und erfülle deine Pflicht, ohne was davon zu erwarten!

Das Leben ist nicht nur Arbeit und an der Tatsache Arbeit zu haben oder nicht, sollte man nicht die Wertigkeit seines Lebens bewerten.
Es ist eben ein Unterschied ob man Anspruch auf ALG 2 hat oder nicht.

Und zuhause sitzen bis ins Rentenalter ist nichts für mich.

Wenn man nicht kämpft hat man schon verloren.
 

Fritz Fleißig

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#33
Allgemeine Sprüche mögen zwar psychologisch aufmunternd sein, helfen konkret aber nicht weiter. Man muß sich einfach mal in Ruhe hinsetzen und ganz nüchtern seine Situation analysieren.

Wenn ein Geschäftsmann seine Ware oder Dienstleistung nicht verkaufen kann, mag es daran liegen, daß sie einen schlechten Ruf hat, sie in der Gegend nicht bekannt genug ist oder er sie zu teuer anbietet. Im ersteren Falle muß er seine Ware qualitativ verbessern. Im zweiteren Falle muß er intensiv Werbung betreiben. Im dritten Fall muß er sie günstiger anbieten.

Wenn sie sich trotz allem nicht kostendeckend absetzen läßt, liegt es in der Regel daran, daß gegenwärtig kein Bedarf nach ihr besteht. Das betrifft genauso Dienstleistungen und ganze Berufe. Es gibt genügend früher hochqualifizierte Berufe, für die jetzt kein Bedarf mehr besteht. Beispiel wäre der Setzer im Druck- und Zeitungsgewerbe - ist nicht mehr gefragt, weil heute die Redakteure ihre meist schlechten Texte direkt in das IT-System eintippen können (oder gleich aus Agenturmeldungen zusammenkopieren) und dann alles weitgehend automatisch geht.

Also bleibt nur, sich etwas anderes zu überlegen. Anderer Beruf oder andere Art des Gelderwerbs. Beispielsweise Selbständigkeit auf einem Gebiet, von dem man fachlich Ahnung hat und wo Erfahrung und Spezialkenntnisse gefragt sind, so daß auch die Konkurrenz nicht so stark ausgeprägt ist. Hier sind ja schon einige Beispiele, auch von Älteren, geschildert worden.

Der Mensch lebt im übrigen nicht, um zu arbeiten, wie es von den Deutschen (und insbesondere ja den Schwaben, die ohne zu "schaffe" todunglücklich sein sollen) immer behauptet wird. Es gibt genügend Möglichkeiten, sich ehrenamtlich nützlich zu machen oder sonstwie seine freie Zeit sinnvoll zu nutzen. Erforderlichenfalls auch der Rückzug in den Kreis der Familie.

Wer aber die Stellensuche erfolglos jahrelang versucht hat, sollte nicht einfach auf gut Glück weitermachen wie bisher. Das würde nur Sinn ergeben, wenn der Mißerfolg nur an einer momentanen Konjunkturkrise läge, die auch wieder vorübergeht. Das wird man von der derzeitigen Lage wohl kaum behaupten wollen. Man muß sich also etwas anderes überlegen, sonst verschwendet man einfach nur Kraft und Lebenszeit. Wie, muß jeder für sich selbst entscheiden. Das ist individuell verschieden.
 

Fraggle

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#34
Fritz Fleißig:
Allgemeine Sprüche mögen zwar psychologisch aufmunternd sein, helfen konkret aber nicht weiter. Man muß sich einfach mal in Ruhe hinsetzen und ganz nüchtern seine Situation analysieren.

Und nachdem man analysiert hat und zu einem ungünstigen Ergebnis kommt, sollte man nicht seine Zeit mit hadern am Schicksal verschwenden. Besser ist sich psychologisch aufzubauen.

Siehe auch BEitrag von hartaber4 bezüglich der Sozialhilfe für Rest des Lebens (REnte). Da sollte man doch versuchen eben aus den begrenzten Möglichkeinen noch das Beste zu machen. Herauszufinden was möglich ist und auch persönlich Freude bringt ist gut investierter Energieaufwand.
 

Indeclinabilis

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#35
Wie soll man nach 5 Jahren Langzeitarbeitslosigkeit wieder den Einstieg in das Arbeitsleben schaffen, wenn keine einzige Firma bereit ist dem elo eine Chance zu geben?

[...]
Ja, aber Tatsache ist, Firmen stellen lieber Leute ein, die nicht arbeitslos sind.

[...]

Bei gesundheitlichen Einschränkungen wird es dann halt auch schwierig, was man als Jobalternative macht.
Personaler stellen Leute mit längerer Arbeitslosigkeit nicht gerne ein, da diese als "erkaltet" angesehen werden.
Gemeint ist damit, dass ein ELO der länger als 1 Jahr Leistungen bezieht, nicht für willens gehalten wird, arbeiten zu "können oder zu wollen", da er sich höchstwahrscheinlich mit seinem Zustand abgefunden hat oder diesen gar mag (Weiterbildung; basierend auf der Aussage eines Personaler). :icon_party:

Ja, wenn man aber mit den Computerkursen auf dem aktuellen Level ist und mehrere Weiterbildungen schon gemacht hat, trotzdem aber keinen Job findet.

Stimmt es das man als Langzeitarbeitsloser nur noch über Zeitarbeit die Möglichkeit hat, aktuell Fuß im Arbeitsmarkt zu fassen?

Oder ist das wieder hauptsächlich dieses Gerede von den Arbeitsvermittlern?
Weiterbildungen an sich, sind ehr unerwünscht, zumindest wenn die Bewerbung auf eine Stelle erfolgt, die Hilfstätigkeiten oder eine ähnliche geringwertige Aufgabe beinhaltet, da der AN bei der ersten Gelegenheit die Flucht ergreifen könnte, wenn sich ihm eine andere Stelle anbietet für die er die Nötigen Qualifikationen inne hat.

Bei diesen geringwertigen Jobs ist jedoch der ungelernte AN gerne gesehen; sofern er nicht länger als 1 Jahr ELO ist, da dieser nicht bei der ersten Gelegenheit weg ist, da ihm die Qualifikation und somit die Auswahlmöglichkeit an anderen bzw. "besseren" Jobs fehlt (Weiterbildung; basierend auf der Aussage eines Personaler).

Im Ergebnis also:

Ohne die nötigen "Modifikationen":)icon_party:) im Lebenslauf, wird es mit dem Fuß fassen auf dem 1 oder 2. Arbeitsmarkt sehr schwer.
Dann bleiben tatsächlich nur noch ZAF's - und wehe du bringst Qualifikationen mit.

m.M

:icon_pause:
 

wolfmuc

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#36
die nötigen "Modifikationen"() im Lebenslauf,
seh ich genauso - 5 Jahre arbeitslos haben im LL nichts zu suchen , ..

Such' Dir einen Job in einem Bereich, wo keiner so gerne hinwill,
.. aufs Klo ?? :confused:

lg
wolfmuc
 

Smoky Joe

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#37
Und ist man schon 50 jahre alt,über zwei Jahre arbeitslos,ist es meisten vorbei
mit dem Berufsleben.

Ich kann mich bewerben wo ich will,antworten bekomme ich keine,und wenn
ich mich auf grund von Vermittlungsvorschlägen bei ZAF bewerben muß,
bekomme ich zwar eine Antwort,aber auch nicht immer,und dann war es auch schon.
 

Lilastern

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#38
seh ich genauso - 5 Jahre arbeitslos haben im LL nichts zu suchen , ..


.. aufs Klo ?? :confused:

lg
wolfmuc
Erspare dir solche dummen Antworten.

Und steht irgendwo dass man dies im Lebenslauf erwähnen sollte?

Geht es noch dümmer oder?

Deine dummen Ratschläge kannst du dir zuhause in deinem Klo an die Wand kleben.
 

n2ame22

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#39
Da gebe es 5 Möglichkeiten:
1) Ehrenamtliche Tätigkeiten
2) Umschulungen / Weiterbildungen
3) Jobs die keiner mag: Altenpflege, Gastronomie evtl. Handwerk (was ich nicht beurteilen kann) etc. (notwendig: körperliche Fitness / Gesundheit)
4) prekäre Jobs / ZAFs stellen die niedrigsten Anforderungen an den Bewerber (wenn man nur ein Butterbrot zahlt auch nicht anders möglich / zum Teil wie Punkt 3)
5) froh sein, dass man die plage Arbeit los ist. Evtl. tuts auch ein Minijob?
 
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#40
Das kann ich nur bestätigen, mit Ü50 ist der Käse gegessen.
Und wenn Mann/Frau noch gesundheitliche Beeinträchtigungen hat, ist der Ofen ganz aus.
Mir geht es seit 2 Jahren so und langsam habe ich mich damit abgefunden.
Die Stellen, die sich mir ab und zu anbieten, sind nur Callcenter und Co und darauf kann ich verzichten.
 

Lilastern

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#41
Das kann ich nur bestätigen, mit Ü50 ist der Käse gegessen.
Und wenn man/frau noch gesundheitliche Beeinträchtigungen hat, ist der Ofen ganz aus.
Mir geht es seit 2 Jahren so und langsam habe ich mich damit abgefunden.
Die Stellen, die sich mir ab und zu anbieten, sind nur Callcenter und Co und darauf kann ich verzichten.
Es sind halt auch Leute dabei da sind es noch einige Jahre bis zum 50. Lebensjahr.
 

Indeclinabilis

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#42
Und ist man schon 50 jahre alt,über zwei Jahre arbeitslos,ist es meisten vorbei
mit dem Berufsleben.

[...]
"Modifikation" ist alles. :wink:

zu Arbeitslosigkeit: entfernen und ersetzen. Plausible und einfache Geschichte dazu ausdenken.

zum Thema 50+: in den nächsten 17 (je nach dem) Jahren, die dir noch bis zur Rente bleiben, würdest du gerne deine Fachexpertise einbringen ... bla bla.., die du in XX Arbeitsjahren erworben hast. ... bla bla...
 

Smoky Joe

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#43
Darf man im Lebenslauf eigentlich lügen ?

Ich meine,darf man die zeiten im Lebenslauf so frisieren,das ich anstatt
zwei oder fünf jahren arbeitslos,nur ein jahr arbeitslos bin bzw.war ?

Ich werde immer,wenn ich ein Vorstellungsgespräch bei einer ZAF habe gefragt,
warum ich so lange arbeitslos bin und ob ich nichts gefunden habe.
 

Lilastern

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#44
Darf man im Lebenslauf eigentlich lügen ?

Ich meine,darf man die zeiten im Lebenslauf so frisieren,das ich anstatt
zwei oder fünf jahren arbeitslos,nur ein jahr arbeitslos bin bzw.war ?

Ich werde immer,wenn ich ein Vorstellungsgespräch bei einer ZAF habe gefragt,
warum ich so lange arbeitslos bin und ob ich nichts gefunden habe.
Mache zu deinem Problem einen extra Tread auf.
 
E

ExitUser

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#45
Darf man im Lebenslauf eigentlich lügen ?

Ich meine,darf man die zeiten im Lebenslauf so frisieren,das ich anstatt
zwei oder fünf jahren arbeitslos,nur ein jahr arbeitslos bin bzw.war ?

Ich werde immer,wenn ich ein Vorstellungsgespräch bei einer ZAF habe gefragt,
warum ich so lange arbeitslos bin und ob ich nichts gefunden habe.
Na ja, frisieren würde ich nur, wenn Du den Lebenslauf mit anonymen Betriebsangaben formulierst, wie ich es z.B bei ZAF machen würde.
Stellst Du im Lebenslauf allerdings die Namen der vorherigen Arbeitgeber ein, dann würde ich auch bei der Wahrheit bleiben, da sich die Firma, bei der Du Dich bewirbst, ja mal bei den alten Arbeitgebern Infos einholen könnte.
 

Indeclinabilis

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#46
Darf man im Lebenslauf eigentlich lügen ?

Ich meine,darf man die zeiten im Lebenslauf so frisieren,das ich anstatt
zwei oder fünf jahren arbeitslos,nur ein jahr arbeitslos bin bzw.war ?

Ich werde immer,wenn ich ein Vorstellungsgespräch bei einer ZAF habe gefragt,
warum ich so lange arbeitslos bin und ob ich nichts gefunden habe.
Einer meiner Lieblingsdozenten hat mal gesagt: "lügen dürft ihr nicht, aber inszenieren könnt ihr viel. Aber vor allem, dankt an das 11 Gebot." :biggrin:
 

Texter50

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#47
Als ich nach über 10 Jahren des Studierens (mich und zwei Fachgebiete) mit der Uni fertich war (keine Lust mehr auf hungern), da sagten mir alle: Du krichst keenen Job mehr, so was will kein Arbeitgeber. Da hab ich drauf gepfiffen und siehe da: ich bekam nen Job, der nicht mal ausgeschrieben war und habe meine Ex-Komilitonen in Sachen Knete und Arbeitsbedingungen nach zwei Jahren weit überholt.
Was hat mich das gelehrt: Hör nicht drauf, wenn andere tolle Sprüche bringen, um Dich klein, unten und häßlich zu halten. :icon_twisted:

Seitdem suche (mach) ich mir meine Jobs selber - das ist eher selten ein ein normal angebotener Arbeitsplatz. In vielen Fällen habe ich es geschafft, mir meinen Job selber zu basteln. Ist anstrengend und manchmal fürchterlich frustrierend, aber es geht. :biggrin:

Aus meinen ersten Erfahrungen nach dem Studium habe ich gelernt, die Leute in meinem Umfeld nicht zu beachten, die so tolle Ratschläge haben wie: Das wird doch nie was. Den Spruch hörte ich besonders mit 50 - ich habe darüber gelacht. Damit war ich gut beraten, habe ich auf meine körmelige Art nach Jobs zu suchen, seither 3 neue Jobs (kein ZAF-Gesindel) bekommen. Pausen zwischendurch habe ich mit ALG I ganz gut überlebt. :icon_daumen: :biggrin:

Nö, ich will jetzt nicht sagen, wer will der kricht auch. Aber: lasst Euch nicht unterkriegen. Wer unten ist, hat auch die passende Opferausstrahlung, das merkt man auch beim Amt recht schnell. Unten ist es schwer, sich eine andere Sicht zu erarbeiten, weil unten sein das schwächt bis hin zur Lähmung.
Für mich gilt: hab ich ne Arbeit is gut, wenn nicht habe ich so viele Interessen, dass ich auch ohne Arbeit gut ausgefüllt bin. :icon_klatsch:

So, und jetzt durchforste ich mal wieder das Netz nach was außer Haus. Dabei gucke ich mir auch ZAF-Gesindel-Angebote an, bewerbe mich aber direkt bei den Firmen (nicht beim ZAF-Gesindel). Das kann man über die richtigen Stichworte gut umsetzen.
Mal sehen wer gewinnt! :icon_twisted:
 

hartaber4

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#48
Allgemeine Sprüche mögen zwar psychologisch aufmunternd sein, helfen konkret aber nicht weiter. Man muß sich einfach mal in Ruhe hinsetzen und ganz nüchtern seine Situation analysieren.
Auf Dauer nur bis zum Regelstztellerrand zu gucken, dürfte indes wenig Nutzen haben....also wie o.a. mal in Ruhe analysieren was geht und was nicht geht...stimmt!
 

hartaber4

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#50
Da gebe es 5 Möglichkeiten:
1) Ehrenamtliche Tätigkeiten
2) Umschulungen / Weiterbildungen
3) Jobs die keiner mag: Altenpflege, Gastronomie evtl. Handwerk (was ich nicht beurteilen kann) etc. (notwendig: körperliche Fitness / Gesundheit)
4) prekäre Jobs / ZAFs stellen die niedrigsten Anforderungen an den Bewerber (wenn man nur ein Butterbrot zahlt auch nicht anders möglich / zum Teil wie Punkt 3)
5) froh sein, dass man die plage Arbeit los ist. Evtl. tuts auch ein Minijob?

Das gute alte Praktikum würde ich nicht unerwähnt lassen wollen, denn hier kann man sehr schnell abklären, ob die Eigenwahrnehmung zur Fremdwahrnehmung hinsichtlich des Leistungspotentials stimmt.
 

Rounddancer

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#51
Darf man im Lebenslauf eigentlich lügen ?
nein. Jedenfalls nicht, um Abschlüsse, etc. vorzutäuschen.

Ich meine,darf man die zeiten im Lebenslauf so frisieren,das ich anstatt
zwei oder fünf jahren arbeitslos,nur ein jahr arbeitslos bin bzw.war ?
Hm, man kann z.B. in der Zeit ein Sabbatjahr gemacht haben,
oder eine Weltreise, oder man hat eine enge Verwandte Vollzeit gepflegt, Enkel betreut, weil Tochter studierte, so halt.
Oder man kann selbst studiert haben oder pflegebedürftig krank gewesen sein.

Ich werde immer,wenn ich ein Vorstellungsgespräch bei einer ZAF habe gefragt,
warum ich so lange arbeitslos bin und ob ich nichts gefunden habe.
@Lilastern: Der Tipp mit dem Job als 00-Betreuerin ist gar nicht so daneben.
Jedenfalls dann nicht, wenn man das eingenommene Kleingeld selbst behalten darf, und ganz bewußt damit arbeitet, den Teller dafür nie ganz leer, und nie zu voll zu haben.

Dann gewöhnt man sich dran,- und zieht halt, wenn Spargelzeit ist, eine Gasmaske auf.

Anders natürlich, wenn man da nur angestellt ist, und zwei, dreimal täglich der Chef kommt, und den Eimer mit dem gesammelten Kleingeld gegen einen leeren Eimer tauscht, und man selbst bloß ein Nasenwasser als Lohn kriegt.
 

Lilastern

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#52
nein. Jedenfalls nicht, um Abschlüsse, etc. vorzutäuschen.



Hm, man kann z.B. in der Zeit ein Sabbatjahr gemacht haben,
oder eine Weltreise, oder man hat eine enge Verwandte Vollzeit gepflegt, Enkel betreut, weil Tochter studierte, so halt.
Oder man kann selbst studiert haben oder pflegebedürftig krank gewesen sein.



@Lilastern: Der Tipp mit dem Job als 00-Betreuerin ist gar nicht so daneben.
Jedenfalls dann nicht, wenn man das eingenommene Kleingeld selbst behalten darf, und ganz bewußt damit arbeitet, den Teller dafür nie ganz leer, und nie zu voll zu haben.

Dann gewöhnt man sich dran,- und zieht halt, wenn Spargelzeit ist, eine Gasmaske auf.

Anders natürlich, wenn man da nur angestellt ist, und zwei, dreimal täglich der Chef kommt, und den Eimer mit dem gesammelten Kleingeld gegen einen leeren Eimer tauscht, und man selbst bloß ein Nasenwasser als Lohn kriegt.


Ich habe da kein Problem diese Lücken nachzuweisen. Besser gesagt habe ich keine Lücken. Also wenn man immer wieder Weiterbildungen gemacht hat und die Pflege der Mutter zählt auch, also sollen sie nur fragen, ich kann es begründen und nachweisen.

Ich habe es mir nicht 5 Jahre auf dem Sofa bequem gemacht.
 
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