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„Langfristig wird die Arbeit verschwinden“ Artikel zur Diskussion

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alpha

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#1
Habe hier mal ein Interview ausgegraben, dass ich vor Jahren schonmal las.

Nun - auch im Zuge der Krise, sowie Hartz4 + 1€ Jobs en masse - scheint sich das ja doch immer mehr zu bewahrheiten...

Interview: ?Langfristig wird die Arbeit verschwinden?

"Stuttgart - Es gibt kein größeres Problem in Deutschland und Europa als die Massenarbeitslosigkeit. Politiker aller Parteien versprechen Abhilfe, doch die Zahl der Menschen ohne Beschäftigung nimmt seit Jahren immer nur zu. Wo soll das enden? Der US-Professor Jeremy Rifkin befasst sich seit Jahrzehnten mit dieser Frage und ist gesuchter Ratgeber von Regierungen und Konzernen. Sönke Iwersen fragte ihn nach der Zukunft der Arbeit.

Herr Rifkin, eines Ihrer Bücher heißt: „Das Ende der Arbeit“. Das meinen Sie doch nicht wörtlich, oder?

Allerdings meinte ich das wörtlich. Als ich dieses Buch
1995 schrieb, waren weltweit 800 Millionen Menschen arbeitslos oder unterbeschäftigt. 2001 waren es schon mehr als eine Milliarde. Die Entwicklung ist eindeutig."

Bitte KOMPLETT lesen in obigem Link...... :icon_smile:

Da die Entwicklung ja anscheinend NICHT dahin geht die Arbeitszeit zu VERKÜRZEN, Überstunden abzubauen und die Lebensarbeitszeit zu verkürzen, sondern im Gegenteil - ist die Frage nach den Konsequenzen offen.

Anscheinend soll es doch wieder zu den Zuständen wie während der ind. Revolution bzw. den Leibeigenschaften im Mittelalter kommen......obwohl das mit richtiger Politik und vernünftigen Maßnahmen zum Wohle aller (und nicht der "oberen 10%") durchaus zu verhindern wäre. Wenn es so weiter geht allerdings, werden größere Bevölkerungsschichten verelenden und die Reichen immer reicher. Sicher haben die Armen keine Lobby, die hatten sie noch nie. Ausser der Masse :icon_kinn:

Ideen was man tun könnte ? Persönlich bzw. gesamtgesellschaftlich. Offensichtlich ist das massenweise verschicken von Bewerbungen NICHT die Lösung, da einfach nicht genug Arbeit da ist, grade jetzt. Da können Bild, Politiker und co. noch so hetzen gegen H4er, das ändert aber an den Fakten nichts. Auch Bildung sehe ich nicht als DAS Allheilmittel für alles, denn auch wenn 50% der ALOs Ings, Doktoren oder Techniker wären, ändert das nichts da dran, dass auch für die nie und nimmer genug Arbeit da ist. Ausserdem muss es ja auch noch ein paar Leute geben die Drecksarbeit machen. Und was nutzt einem der Dipl. Ing, wenn es keine Stellen gibt und man dann für 10€ als Hilfsarbeiter arbeitet ?
 

wolliohne

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#2
Zitat:
Wir brauchen ja gerade Utopien. Generationen von Ökonomen haben sich damit beschäftigt, die Marktwirtschaft zu analysieren und Vorschläge zu machen, wie sie besser funktionieren könnte. Dabei ist der Mensch aus dem Blickpunkt geraten. Es ist doch so: Die Globalisierung hat versagt.

Warum hat sie versagt?

Weil sie zu viel Geld von unten nach oben verteilt hat. Die 356 reichsten Familien besitzen heute 40 Prozent des Reichtums der Menschheit. Diese Entwicklung führt uns in den Abgrund. Wenn die Unternehmen die Löhne immer weiter drücken, wird irgendwann niemand mehr ihre Produkte kaufen. Das ist so logisch, dass es eigentlich jeder verstehen müsste. Was wir brauchen, ist eine Reglobalisierung, bei der die Bedürfnisse der Mehrheit im Vordergrund stehen, nicht die Gewinnspannen einer kleinen Minderheit. Der technische Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Ich sehe zwei Alternativen für unsere Zukunft. Die eine ist eine Welt mit Massenarmut und Chaos. Die andere ist eine Gesellschaft, in der sich die von der Arbeit befreiten Menschen individuell entfalten können.

Das Ende der Arbeit kann für die Menschheit einen großen Sprung nach vorn bedeuten. Wir müssen ihn aber auch wagen.


Ps.ganz meine Worte,nur die spezialdemokraten reden noch kurz vor ihrer Selbstvernichtung von Vollbeschäftigung.
 

Feind=Bild

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#3
Ich fürchte, die Politiker-Generation, die nicht mehr Wachstum, Wachstum, Wachstum predigt, ist noch nicht geboren!
 

spin

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#5
Ich kenne den Spiegel noch als linksradikales Kampfblatt. Ja, ja, Leute. Das war tatsächlich mal so. Jetzt sind sie nur noch dazu da, neoliberales Gewäsch zu posten und den Menschen ins Gehirn zu sch......

Ich stimme mit Arania voll überein. Wer arbeiten will, findet auch welche. :icon_lol: oder :icon_cry:
 

hartz5

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#6
Ich kenne den Spiegel noch als linksradikales Kampfblatt. Ja, ja, Leute. Das war tatsächlich mal so. Jetzt sind sie nur noch dazu da, neoliberales Gewäsch zu posten und den Menschen ins Gehirn zu sch......

Ich stimme mit Arania voll überein. Wer arbeiten will, findet auch welche. :icon_lol: oder :icon_cry:
Naja, Arbeit findet jeder ---

Das Problem, bezahlte Arbeit, von der man eigenständig leben kann,zu finden ist schon schwieriger..:icon_dampf:
 

pinguin

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#7
Das Ende der Arbeit
Das Ende der Arbeit? Wer bestellt dann die Felder, wer erntet Getreide, Kartoffeln und Rüben? Wer backt Brot, melkt die Kühe und stellt Käse her? Aber ich vergaß, ist ja alles keine Arbeit, daß tun die wenigen Leute ja nur, weil sie sonst Langeweile hätten.
 

spin

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#8
Das Ende der Arbeit? Wer bestellt dann die Felder, wer erntet Getreide, Kartoffeln und Rüben? Wer backt Brot, melkt die Kühe und stellt Käse her? Aber ich vergaß, ist ja alles keine Arbeit, daß tun die wenigen Leute ja nur, weil sie sonst Langeweile hätten.
Man munkelt, man bräuche nur noch einen Landwirt für 100 Einwohner. Das ist dann noch steigerungsfähig.
 

Feind=Bild

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#9
Man munkelt, man bräuche nur noch einen Landwirt für 100 Einwohner. Das ist dann noch steigerungsfähig.
Wie is die Quote derzeit?
Wenns aber 100 Leute im nahen Umfeld wären, wäre das aber evtl. ein vernünftiger Weg. Statt Rinder zum Schlachten nach Italien und das Fleisch dann zurück zu fahren, gibts halt wieder den Dorf-Metzger, wie früher.
Und das lohnt sich dann vielfach: für die Umwelt, die Gesundheit, den Arbeitsmarkt,...
Wenns nur gewollt wäre...
 

spin

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#10
Wie is die Quote derzeit?
Wenns aber 100 Leute im nahen Umfeld wären, wäre das aber evtl. ein vernünftiger Weg. Statt Rinder zum Schlachten nach Italien und das Fleisch dann zurück zu fahren, gibts halt wieder den Dorf-Metzger, wie früher.
Und das lohnt sich dann vielfach: für die Umwelt, die Gesundheit, den Arbeitsmarkt,...
Wenns nur gewollt wäre...
Ich bin für Kleinstrukturen. Fabriken dürften gewisse Größen nicht überschreiten dürfen. Transportwege könnten für viele Produkte limitiert werden o. Ä..

Man sollte sich des Problems der Schaffung kleinräumiger (und vielfältiger kreativer) Wirtschaftsstrukturen tatsächlich einmal annehmen. Auch in dieser Hinsicht ist Deutschland und der Rest der Welt furchtbar verarmt.
 

Merkur

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#11
Das Ende der Arbeit? Wer bestellt dann die Felder, wer erntet Getreide, Kartoffeln und Rüben? Wer backt Brot, melkt die Kühe und stellt Käse her? Aber ich vergaß, ist ja alles keine Arbeit, daß tun die wenigen Leute ja nur, weil sie sonst Langeweile hätten.
Das ist doch heute schon zu 70 % Chemie und das machen die Maschinen :icon_neutral:
 

Hungrig

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#12
Man muss doch auch mal sehen, dass die, die ganz oben sind, nicht wirklich arbeiten, sondern ihr Kapital arbeiten lassen. Wenn irgendwann die Produktion vollständig automatisiert ist und körperliche Arbeit sinnlos ist, was ja eigentlich ein Traum der Menschheit ist, dann hätten wir entweder totale Missstände mit 1% übelstem Reichtum und 99% hungernden... oder aber, wir würden uns mal langsam von der Geldwirtschaft verabschieden um zum Wohle aller unseren eigentlichen Überfluss für jeden zugänglich machen - klingt nach Utopie aber sollte angesichts der anderen Option eher in Betracht gezogen werden.

Dass dabei die "Herrenmenschen" nicht mitspielen wollen, die durch Verknappung von Gütern immer prunkvoller leben können, sehen wir heute schon leibhaftig in den Hetztiraden ggü. Leistungsbeziehern. Wenn keine Arbeit da ist, dann ist keine Arbeit da! Das will aber keiner einsehen und das anerkennen, weil das unsere Gesellschaft total umwerfen würde und wo kommen wir denn hin, wenn die Schulden bei den weltumspannden Banken ebenso nix wert sind, wie die Milliardenreichtümer der Reichen???
Wofür hat man sich denn durchgesetzt und die Ellenbogen eisern, sowie sein Gewissen abgelegt?

Ich bin für eine StarTrek-Welt!:biggrin: - Falls Kritiker überhaupt wissen, was ich damit meine, nicht das Peng Peng, Baller Baller, sondern mal für eine wirkliche Entwicklung der Rasse Mensch. Oder sollen die, die nie Arbeit finden werden einfach kein Recht auf Leben haben obwohl unsere Wirtschaft immer mehr produzieren kann und eine volle Abdeckung aller Bedürfnisse eigentlich für jeden auf diesem Planeten möglich wäre?
 

hartz5

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#13
Solange man mit Arbeitslosigkeit und Armut gute Geschäfte machen kann..........wird sich nichts ändern. Der Mensch ist , glaub ich, ziemlich einsichtsresistent. LEIDER :icon_sad:
 

Heliane

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#14
Es meint nicht das "Ende der Arbeit", sondern das Ende der "Produktions-Erwerbs-Arbeit" und vielleicht der "Verwaltungs-Erwerbs-Arbeit".

Arbeit in Form von Dienstleistungen, wie in medizinischen Bereichen oder auch der Anbau und die Verteilung von Nahrungsmittel (Verkauf in unserer Gesellschaft) oder Hausarbeit und Kinder auf ziehen, oder um die Leute zu unterhalten, wird es immer geben.

Die Frage ist nur, wie sie zukünftig entlohnt wird.

Wo ich wieder beim bedingungslosem Grundeinkommen wäre....
 

Erolena

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#15
Das Ende der landwirtschaftlichen Produktionsarbeit, Fischerei usw. ist doch nur möglich durch völlige Pervertierung der Verhältnisse.

Und in der Industrie, Eisenbahn, Verwaltung, Krankenhäusern, Pflege. Überall Hetze und Arbeitsverdichtung. Schulsystem, soziale Arbeit - völliger Mangel an Personal gemessen an den zu lösenden Aufgaben.

Und wenn es tatsächlich Einsparung von Arbeitszeit gibt durch neue Technologien, warum gibt es dann keine Arbeitszeitverkürzung zum Wohle der Mitarbeiter und ihrer Familien.

Für mich ist das bedingungslose Grundeinkommen für alle (auch für die Beschäftigten) die Totalkapitulation vor dem Kapital.
"Kombi-Lohn" für alle. Davon träumen die Unternehmer heute noch. Mit dem BGE wird es wahr.
 

Paolo_Pinkel

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#16
Das Ende der Arbeit? Wer bestellt dann die Felder, wer erntet Getreide, Kartoffeln und Rüben? Wer backt Brot, melkt die Kühe und stellt Käse her? Aber ich vergaß, ist ja alles keine Arbeit, daß tun die wenigen Leute ja nur, weil sie sonst Langeweile hätten.
Richtig, aber. Der technische Fortschritt mach vor der Landwirtschaft nicht halt. In den USA wird das Korn z.B. vollautomatisch mit GPS gesteuerten Landwirtschaftsmaschienen eingefahren. Vollautomatische Melkstraßen ein weiteres. Aus dem Interview
Bis 2010 werden nur noch zwölf Prozent der arbeitenden Bevölkerung in Fabriken gebraucht. Bis 2020 werden es weltweit nur noch zwei Prozent sein."
 
E

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#17
Habe hier mal ein Interview ausgegraben, dass ich vor Jahren schonmal las.
Das ist sehr schön, bringt uns aber nicht weiter. Denn wie Du ja bereits in der Überschrift geschrieben hast:

"Langfristig..."

Und das kann halt noch dauern. Wir werden das sicherlich nicht erleben, und auch die Ernte durch GPS-gesteuerte Mähdrescher bringt uns da nicht sehr weiter, denn Laptops werden nun einmal nicht durch Mähdrescher hergestellt.

Es ist noch ein weiter Weg bis zur absoluten Automatisierung unseres Lebens, uns bis dahin hoffe ich inständig, längst tot und verrottet zu sein.

An Deiner Stelle würde ich mir keine Hoffnungen machen - die Arbeit geht uns nicht aus.
 

pinguin

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#19
Richtig, aber. Der technische Fortschritt mach vor der Landwirtschaft nicht halt. In den USA wird das Korn z.B. vollautomatisch mit GPS gesteuerten Landwirtschaftsmaschienen eingefahren. Vollautomatische Melkstraßen ein weiteres. Aus dem Interview
Die Frage ist letztlich doch aber, (da bin ich auch gern etwas naiv), ob man jedem technischen Fortschritt überall nachgeben muß. Mit steigender Technisierung steigt zudem auch die Anfälligkeit des Systems. Es birgt ein zusätzliches Risiko, wenn Technik von heute auf morgen ausfällt und der Mensch im Laufe der Technisierung seine ganzen handwerklichen Fähigkeiten verlernt hat, die er über Jahrhunderte angesammelt hatte.

Natürlich wird es auch künftig immer Arbeit geben, gerade im Dienstleistungsbereich kann sich noch eine Menge tun. Es gibt genug Bereiche, wo der Mensch für uns unentbehrlich ist und bleibt. Eine Frage ist aber auch, ob die Mehrheit der Menschen mit den durch die Wirtschaft bedingten steigenden Anforderungen mithalten kann.

Übrigens wird es langfristig auf eine generelle Reduzierung der Arbeitszeit für alle hinauslaufen; Überstunden sind dann im Regelfall verboten. Die Anwendung der Kurzarbeit hat nämlich durchaus gezeigt, daß Jobs bei kürzerer Arbeitszeit erhalten werden können. Soll keiner aus der Wirtschaft kommen und meinen, daß längere Arbeitszeiten nötig seien.
 

Paolo_Pinkel

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#20
Die Frage ist letztlich doch aber, (da bin ich auch gern etwas naiv), ob man jedem technischen Fortschritt überall nachgeben muß.
Das hat mit Naivität nichts zu tun sondern mit Betriebswirtschaftlichkeit. Solange der technische Fortschritt die Gier nach mehr Profit befriedigt, solange wird dieses Rad weiter gedreht. Beispiele dazu hatten wir zu Hauf in der jüngsten Vergangenheit.
Es birgt ein zusätzliches Risiko, wenn Technik von heute auf morgen ausfällt und der Mensch im Laufe der Technisierung seine ganzen handwerklichen Fähigkeiten verlernt hat, die er über Jahrhunderte angesammelt hatte.
Natürlich wird es weiterhin eine gewisse Zahl von Arbeitskräften geben müssen. Diese werden allerdings nicht aktiv in der Produktion eingesetzt, sondern sich lediglich um die Watung der Maschienen kümmern, die den Produktionsprozess betreiben. Das Zauberwort heißt Kaizen. Vorreiter ist Japan. Dort gibt es Fabriken wo nur noch ein paar Mitarbeiter mit der Ölkanne rumlaufen. Und das war Ende der 90er.
Natürlich wird es auch künftig immer Arbeit geben, gerade im Dienstleistungsbereich kann sich noch eine Menge tun
Korrekt! Aber auch dieser wird irgendwann ausgereizt sein. Und die Arbeitsplätze die man benötigt um die, durch Rationalisierung entlassenen, Mitarbeiter zu beschäftigen wird man auch nicht durch einen Dienstleistungssektor schaffen können.
 

hartz5

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#21
Es ist noch ein weiter Weg bis zur absoluten Automatisierung unseres Lebens, uns bis dahin hoffe ich inständig, längst tot und verrottet zu sein.

An Deiner Stelle würde ich mir keine Hoffnungen machen - die Arbeit geht uns nicht aus.
Hoffentlich.....
 

alpha

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#22
AW: „Langfristig wird die Arbeit verschwinden“ Artikel zur Diskussion

Das Problem ist halt - wie oben schon erwähnt - das die vernünftig BEZAHLTE Arbeit ausgeht, mit bezahlt meine ich, dass wenn man 40h / Woche arbeitet auch so entlohnt wird um damit "halbwegs" vernünftig leben zu können. Das ist eher das Problem... unbd Arbeit gäbe es ja eigentlich im Bereich Alten - und Krankenpflege, sowie im Bereich Umweltschutz bzw. erneuerbare Energien genug...dagegen wird Industriearbeit noch weiter abnehmen, ebenso wie Logistik etc. - in Lägern gibt es schon Roboter und automatische Bahnen die die Lieferungen zusammenstellen und auch automatisch einlagern können - sah ich heute noch im TV.... d.h. nicht nur die Geister Fabrik ist schon fast Tatsache (bes. Schwer - und Autoindustrie) an den Geister Lägern, Geister - Büros und Geister - Banken wird ja auch fleissig gearbeitet....:biggrin:
 

spin

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#23
Etwas von meinem lieben Genossen Herbert (so kennt man ihn)
04.02.2010: Bei Max Weber nachgeschaut (Tageszeitung junge Welt)

Zitat:
Die Sache – das ist für Die Linke: »Hartz IV abwählen, Mindestlohn gerade jetzt, Gegen die Rente ab 67«. Diese Parolen, zur Bundestagswahl schlagwortartig zusammengefaßt, sind nicht einfach Protest: Sie fordern das Anrecht auf einen leistungsfähigen Sozialstaat ein; sie verlangen, daß der Absurdität zunehmender Armut der Arbeitenden bei steigender Produktivität der Arbeit ein Ende gesetzt wird – wobei es kein Tabu und keine Konvention geben darf, die für dieses Ziel nicht in Frage zu stellen wären. Das ist die Sache der Linken. Die Zeit hat das nicht begriffen, wenn sie in ihrer vorigen Ausgabe schreibt, Die Linke müsse jetzt neu definieren, warum und wofür sie gebraucht werde.
Auf genau diesen Punkt weise ich auch immer wieder hin. Darüber haben wir schon 1971 in der Berufsschule diskutiert. Das weiß ich heute noch sehr genau und habe es nie vergessen. Es bestimmt im wesentlichen auch mein Handeln im Gegensatz zu den Vollidioten aus den neoliberalen Parteien.
 

hartz5

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#24
Ich bin auch mal gespannt, wenn in 20 bis 30 Jahren (oder schon früher, weil der Kollaps kann ja nicht mehr so weit weg sein)das Rentenrecht neu geregelt werden muss, weil man ja heute die Niedriglöhne so forciert.....
 

Heliane

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#25
Für mich ist das bedingungslose Grundeinkommen für alle (auch für die Beschäftigten) die Totalkapitulation vor dem Kapital.
"Kombi-Lohn" für alle. Davon träumen die Unternehmer heute noch. Mit dem BGE wird es wahr.
Unternehmer, in dem Sinne, wie der Sozialismus und der Kapitalismus sie sehen, sollte es dann nicht mehr geben.

Das bedingungslose Grundeinkommen würde genau diesen Hierachien hoffentlich (jedenfalls nach meinem Zukunftstraum ) endlich ein Ende machen.

Ein Arzt, Rechtsanwalt, Manager hat genauso viel Geld zur Verfügung, wie eine Putz- oder Hausfrau.

Keine Tätigkeit wird mehr, mehr geldlich bewertet als eine andere..

Wir werden das nicht mehr erleben, bei den Widerständen dagegen, sogar von Leuten, die jetzt unter diesem System leiden..

aber vielleicht unsere Kinder oder deren Kinder..
 
E

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#26
Ich drehe jetzt mal den Spieß um. Vor und während des Beginns der industriellen Revolution haben die Leute 16 Stunden und mehr arbeiten müssen. Das Ergenbis war ernüchternd. Sie mussten trotzdem hungern.
Heute leistet sich der Staat eine ganze Armee von Nichtbeschäftigten und es funktioniert trotzdem. Jedenfalls muss keiner hungern im Sinne der Dritten Welt.
Genau genommen müsste man die jetzige Situation als Glücksfall sehen. Wer hat schon Lust auf zu viel Arbeit.
Jetzt müssen nur noch ein paar Kleinigkeiten so umgestaltet werden, dass dieser Glücksfall von den Menschen als ein solcher wahr genommen werden kann.
Derzeit gibt es doch zwei große Bevölkerungsgruppen. Die Einen arbeiten ohne Ende (für viel oder wenig Geld), machen sich körperlich und psychisch kaputt und haben kaum Zeit ihr Leben zu leben. Die Anderen haben zu wenig Arbeit. Was das für die Psyche bedeutet, ist ja bekannt.
Also müsste es da einen Ausgleich geben. Einfach umverteilen ist aber aus meiner Sicht der falsche Weg und führt in eine Sackgasse. Das beweist die Geschichte. Es gibt nämlich von Natur aus gierige Menschen, die körperliche und finanzielle Risiken bis zur Extase eingehen um Geld zu machen. Diese Menschen, nennen wir sie liebevoll Geldsäcke, müssen, denke ich, gepflegt und gehätschelt werden. Diese Geldsäcke, da sind sich die Ökonomen einig, braucht eine Wirtschaft. Sie können nämlich ihre Gier nur befriedigen, wenn sie motivierte Leute haben, die ihnen zuarbeiten. Seriöser gesagt, sie schaffen Arbeitsplätze. Durch Umverteilung von oben nach unten nimmt man ihnen den Antrieb. Was das für die von ihnen geschaffenen Arbeitsplätze bedeutet, ist selbsterklärend.
Im Übrigen sollten wir aufhören, auf diese Geldsäcke hochzugucken. Klar haben sie jeden Luxus und wissen, dass am Monatsende noch genug Geld da ist. Glücklicher sind sie trotzdem nicht. Lieber sollten wir den Spieß umdrehen, diese Leute ein wenig bemitleiden und uns überlegen, wie wir diesen Menschen helfen können ihre wenige Freizeit sinnvoll zu nutzen und ihr Leben so lebenswert wie möglich zu machen.
Das Stichwort könnte Dienstleistung heißen.
Ich jedenfalls mag diese Geldsäcke. Das hat weniger menschliche Gründe, sondern eher ökonomische. Lassen wir sie Geld ohne Ende verdienen und ziehen es ihnen dann aus der Tasche.
Wenn jetzt die Politik noch vernünftige Rahmenbedingungen schaffen würde, was den Schritt in die Selbstständigkeit angeht (Entbürokratisierung usw.), wären wohl einige Probleme schon gelöst.
 

Tinka

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#27
AW: „Langfristig wird die Arbeit verschwinden“ Artikel zur Diskussion

Hier sind gute Denk-Ansätze:

THESEN

1. Arbeitsleistung zur Grundlage der Teilhabe am Wohlstand zu machen, ist gerecht, solange Wohlstand überwiegend durch menschliche Arbeitskraft erzeugt wird. Heute aber wird menschliche Arbeitskraft mehr und mehr durch "Maschinen" (Automaten, Computersoftware) ersetzt.

Halten wir dennoch an der ausschließlichen Verteilung von Einkommen über Arbeitsleistung fest, führt das entweder zu steigender Arbeitslosigkeit oder zu sinkenden Einkommen.

2. Der Wohlstand unseres Landes ist der Wohlstand aller Bürger. Er geht auf die Leistungen aller Bürger zurück, auch auf die Leistungen vorangehender Generationen.
Deshalb gebietet es die Gerechtigkeit, alle Bürger an diesem Wohlstand zu beteiligen.

3. Unser Wohlstand ist das Ergebnis erfolgreicher Innovationen. Innovationen steigern die Produktivität und befördern die Wertschöpfung: Sie ermöglichen es, Arbeitsabläufe zu automatisieren und menschliche Arbeitskraft einzusparen.
Arbeitslosigkeit ist kein Zeichen von Armut, sondern ein Ausdruck der Produktivität und des Vermögens unseres Landes.

4. Verzicht auf Innovationen ist Verzicht auf Wohlstand und damit auf Freiheit von unnötiger Arbeit.
Freiheit der Bürger ist auch Freiheit von unnötiger Arbeit, die durch programmierbare Automaten verrichtet werden kann.

5. Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger zur Arbeit zu zwingen, mißtraut ihrer Gemeinwohlbindung und schränkt die bürgerlichen Freiheiten ein.

6. Das Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung hat zur Folge, daß Arbeitslose und Arbeitnehmer für die wirtschaftliche Produktivität unseres Landes bestraft werden.
Sie werden gezwungen, ihre Arbeitskraft zu sinkenden Löhnen und Gehältern bei reduzierter sozialer Absicherung zu verkaufen, obwohl ihre Arbeitskraft nicht mehr benötigt wird.

7. Das Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung hat zur Folge, daß Bürger - ohne Not - dauerhaft zu Tätigkeiten gezwungen werden, die automatisierbar sind. Automatisierbare Arbeit ist ersetzbare Arbeit; ersetzbare Arbeit kann nicht sinnstiftend sein.
Das Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung geht somit für eine steigende Anzahl von Bürgern mit dem Verlust beruflicher Sinnstiftung einher.

8. Das Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung zieht eine Verschwendung von Lebenszeit der Bürger nach sich, weil sie an geisttötende, unwürdige Arbeiten gebunden werden. Die Zeit wird sinnlos "abgesessen" und kann nicht für sinnvolle Tätigkeiten genutzt werden; die Würde des Menschen wird mißachtet.

9. Wenn Würde und Integrität von Menschen nicht mehr die oberste Richtschnur politischer Entscheidung sind, wird das politische Gemeinwesen in seinen Grundfesten erschüttert.


Wir schlagen vor: Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger ...


... stärkt die Familie. Sie kann sich der Erziehung und der Fürsorge für ihre Kinder widmen, ohne sich um ihre Einkommenssicherung zu sorgen.

... fördert Innovation in allen gesellschaftlichen Bereichen und ermöglicht die dazu erforderliche Muße. Innovative Ideen können frei entwickelt werden, ohne daß sie vom Absatz an einem Markt abhängig sind.

... stärkt die Unternehmen. Sie können automatisieren, ohne sich Sorgen um entlassene Mitarbeiter zu machen. Sie können auf leistungsbereite Mitarbeiter setzen, denn Erwerbsarbeit wird freiwillig geleistet.

... stärkt die Volkswirtschaft. Unproduktive Industrien und Wirtschaftszweige müssen nicht mehr subventioniert werden.

... ermöglicht einen umfassenden Abbau von Bürokratie, auch in den Sozialsystemen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt weitestgehend bestehende Sozialleistungen.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger stärkt die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, und gibt ihnen die Freiheit dazu.

http://www.freiheitstattvollbeschäftigung.de/

:icon_daumen:
 

hartz5

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#28
Wenn jetzt die Politik noch vernünftige Rahmenbedingungen schaffen würde, was den Schritt in die Selbstständigkeit angeht (Entbürokratisierung usw.), wären wohl einige Probleme schon gelöst.
Hierfür wäre ein Grundeinkommen eine tolle Sache. Wieviele würden sich gerne selbstständig machen und haben auch tolle Ideen, die aber nicht unbedingt zum Reichtum führen. Wenn es möglich wäre, sich etwas freier selbstständig auf die Beine zu stellen, weil man eine gewisse Sicherheit im Rücken hat, dann wäre das eine tolle Sache.

Nochwas: Ich hab mal in einer Studie gelesen (ich weiß nur leider nicht mehr wo), dass die Anzahl der Überstunden proportional mit der Arbeitslosenzahl steigt.....
Ergo: es ist genügend Arbeit da, aber es will keiner für sie bezahlen...
 

Falke

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#29
Diese Geldsäcke, da sind sich die Ökonomen einig, braucht eine Wirtschaft.
Ich jedenfalls mag diese Geldsäcke. Das hat weniger menschliche Gründe, sondern eher ökonomische. Lassen wir sie Geld ohne Ende verdienen und ziehen es ihnen dann aus der Tasche.
Sehr guter Denkansatz!! :icon_daumen:
So in der Richtung muss es laufen.

Gruss
Falke
 

spin

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#30
Ich jedenfalls mag diese Geldsäcke. Das hat weniger menschliche Gründe, sondern eher ökonomische. Lassen wir sie Geld ohne Ende verdienen und ziehen es ihnen dann aus der Tasche.
Wenn jetzt die Politik noch vernünftige Rahmenbedingungen schaffen würde, was den Schritt in die Selbstständigkeit angeht (Entbürokratisierung usw.), wären wohl einige Probleme schon gelöst.
Dein Wort in der Neoliberalen Ohr. :icon_neutral:

Selten so einen Blödsinn gehört. Alle Bestrebungen gehen dahin, immer mehr von unten nach oben zu pumpen (bis das System zusammenbricht).

Im übrigen führt das Verdrängen von Realität zu Demenz. Dabei fällt mit doch glatt W. ein. Was kann der dämlich grinsen. Ich tippe auf 85.
 
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#31
Das Ende der Arbeit? Wer bestellt dann die Felder, wer erntet Getreide, Kartoffeln und Rüben? Wer backt Brot, melkt die Kühe und stellt Käse her? Aber ich vergaß, ist ja alles keine Arbeit, daß tun die wenigen Leute ja nur, weil sie sonst Langeweile hätten.
Roboter!
Und das ist keine Utopie. Das muss jeder begreifen. Die "Drecksarbeit" stirbt (hoffentlich) komplett aus.
Das trifft auch den Fliesenleger, Schreinermeister, Bäcker usw..
Die Felder bestellen? Schon heute könnten die Landmaschinen die GPS haben völlig autonom das Feld bestellen, wärend der Bauer daheim im Sessel sitzt. Ernten? Ist nichts anderes: Ein paar Bauern haben sogar Spargelernter. Noch müssen die zwar mit einer Art "Fadenkreuz" per Joystick die Stangen markieren, aber "sogar" der Bauer im Bericht erkannte dass dies eigentlich auch eine Computersoftware mit Bilderkennung machen könnte. Brot backen? "Geisterfabriken". kühe Melken? Es gibt heute schon Betriebe da machen das die Kühe alleine. Sie laufen in ein sich drehdes Krusell, die Euter werden gereinigt und automatisch gemolken. Die Maschinen müssen per Chip an der Kuh aufpassen dass sie nicht zu oft kommt (denen gefällt das).
Das ist tatsächlich keine Arbeit die immer Menschen erfordert.

Hier drei Timelines zur entwicklung der Roboter:
Future of robotics - Wikipedia, the free encyclopedia


Roboter die fähig sind Handwerkliche Arbeiten auszuführen:
* 2009 - robots that perform searching and fetching tasks in unmodified library environment, Professor Angel del Pobil (University Jaume I, Spain), 2004
* 2015-2020 - every South Korean household will have a robot and many European, The Ministry of Information and Communication (South Korea), 2007
* 2018 - robots will routinely carry out surgery, South Korea government 2007
* 2022 - intelligent robots that sense their environment, make decisions, and learn are used in 30% of households and organizations - TechCast
* 2030 - robots capable of performing at human level at most manual jobs Marshall Brain
* 2034 - robots (home automation systems) performing most household tasks, Helen Greiner, Chairman of iRobot


Militär Roboter:
* 2015 - one third of US fighting strength will be composed of robots - US Department of Defense, 2006
* 2035 - first completely autonomous robot soldiers in operation - US Department of Defense, 2006
* 2038 - first completely autonomous robot flying car in operation - US Department of Technology, 2007


Entwicklungen im Zusammenhang mit der Robotik von der Japan NISTEP 2030 Bericht:
* 2013-2014 — agricultural robots (AgRobots[9],[10]).
* 2013-2017 — robots that care for the elderly
* 2017 — medical robots performing low-invasive surgery
* 2017-2019 — household robots with full use.
* 2019-2021 — Nanorobots
* 2021-2022 — Transhumanism

"Transhumanismus" ist z.B. die Aufwertung des Menschen durch maschinelle Implantante.
Hier ist es in der Robotik aufgeführt, eigentich ist es aber umfassender. Auch die gentische Aufwertung zählt dazu.
Im aktuellsten und einfachsten Fall eine PID. Wenn es mal möglich wird, natürlich auch "Designerkinder".
Aber auch die Manipulation am schon lebenden Menschen. Gentherapie bei Gesunden. ALs Ziel die Mutation zum besseren Menschen.
Nein, ich finde das gut. Nein, da fehlt kein Wort.


Und Google zu selbstfahrenden Autos:

Roboter-Autos: "Knight Rider" für alle - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
Google testet fhrerlose Fahrzeuge: Die Roboterautos sind los - Digital | STERN.DE
Autonome Autos: Google testet Roboterautos - Sicherheit - FOCUS Online
Testfahrt im Video: Neues Google-Auto braucht keinen Fahrer - Auto - Bild.de
(Google)

In frühestens 8 Jahren Serienreif.
Ich glaube General Motors hat sie für 2018 angekündigt (einer auf jeden Fall).

Taxifahrer, LKW-Fahrer, Busfahrer usw. werden ganz real "von jetzt auf gleich" arbeitslos.
Wenn die technik da ist, und für die Unternehmem zugänglich (die Gesetze werden schnell angepasst), dann werden die die auch kaufen.
Wenn man rechnet was die Unternehmen Taxifahrer, LKW-Fahrer usw. an zigtausend Euro im Jahr kosten, lohnt sich das sofort.
Soviel kostet diese Elektronik mit Sensoren sicher nicht pro Auto. Und? ICh treuere diesen Jobs keine Träne nach. Arbeit der Arbeit willen?
Das wären Almosen für Berufskraftfahrer.


Professor Dueck erwähnt in seinem Interview zur Notwendigkeit des Studiums als Normalabschluss auch das Beispiel der Landwirtschaft mit Zahlen:
YouTube - Professor Gunter Dueck über die Notwendigkeit des Studiums für Jeden
Der Kanal enthält auch noch andere Videos! Ich habe sie noch sehr beschränkt (BGE, Bildung...).


DIe Japaner wollen den Universell einsetzbaren Haushaltsroboter schon in 6-8 Jahren fertig haben. Hondas Asimo kann zumindest schon laufen, rennen usw.. Evtl. tut sich da in den paar Jahren entsprechend viel.

Die anderen Timeline zeigen allerspätesten wohl um 2030 für Roboter die in jeder Weise so flexibel wie Menschen sind.
@"Fair und Gerecht": Wir werden dass also noch sehr wohl erleben. Das sind maximal um die 20 Jahre. Nach den Japanern eher schneller.

Und ob sie Häuser bauen, Menschen töten oder Kranke pflegen macht für die keinen Unterschied.
Es gibt in Japan wohl schon Hausbaustellen die sind so entwickelt worden, dass nur mit Robotern das Haus entsteht. Mit extra dafür designten Spezialrobotern.
Man könnte denken das ist einfacher und damit billiger als Androiden (bedeutet nur, dass sie Menschenähnlich sind), aber diese hätten den Vorteil dass man nur einen Typ Roboter für diverse Aufgaben einsetzen kann.
Behinderte und Kranke pflegen (ist sicher ein besseres Klima als mit frustrierten gehetzten Billiglöhnerpflegern), Fliesen legen, Malern, tapezieren, Haus dämmen, Kochen, Putzen usw.. Was die Alterspflege angeht, ist mir ein Roboter x mal lieber als ein Mensch. Ein Roboter bedeutet Unabhängigkeit. Querschnittgelähmte lassen sich aj auch nicht rumtragen, sondern bevorzugen Rollstühle. Und behindertengerechte Autos sind auch ein Stück Unabhängigkeit.

Nicht nur Betriebe kaufen sich Roboter, auch die Privatperson. So wie man sich heute ein Auto kauft. Evtl. werden Privatautosd ja seltener.
Schließlich könnte man als Kunde eines Car-Sharing-Verbundes sein Auto fahrerlos vor die Türe bestellen und fahrelos irgendwohin fahren lassen. Mit einem selbt, oder fahrerlos zum Drive-In-Supermarkt. Die Supermärkte gibt es schon, warum sollte man wenn es fahrerlose Autos gibt, mitfahren >müssen<?
Oder man bestellt das eigene Auto mit dem Smartphone (mit GPS) zu einem beliebigen Ort.

Brauche ich einen Handwerker, lade ich mir aus dem Internet die passende Befähigung (wie wäre es mit "Skill", analog zu "App").
Diese Roboter sollen ihre Fähigkeiten nicht am Computer per Codeeingabe lernen, sie werden mit der Fähigkeit zu lernen programmiert.
Also hat so ein Unternehmen z.B. einen sehr qualifizierten Handwerker angestellt, und der bildet einen Roboter in seinem Handwerk aus. So wie einen Lehrling. Hat der Roboter dass einmal durch zusehen und evtl. Hand führen sowie erklären gelernt, kann man dieses Wissen unendlich auf andere Roboter kopieren. Das Unternehmen ist evtl. der Roboterhersteller, oder freie Unternehmen erstellen diese Software.
Möglich wäre natürlich auch OpenSource bzw. Freeware.


Frei nach Pinguin:
Die Frage ist eher, sollte man Arbeit erhalten, wenn Roboter diese erledigen können!
Was ist das denn für ein Gefühl, wenn jemand für eine Arbeit bezahlt wird, wenn das mit einem Roboter billiger und besser/schneller ginge.

AUch die berühmte "Wartung" kann dann von Robotern erledigt werden. AUch die Wartung der Roboter selbst.
Und wer baut die Roboter? Die Roboter. Heute bauen schon Roboter Roboter (Industrieroboter)!



Warum? Einfache Frage, schwere Antwort...


Könnte eine Gesellschafft völlig ohne Arbeit leben, wenn eine bestimmte Anzahl an anderen Menschen für sie arbeiten?
Ich würde sagen ja. Das ist zwar Sklaverei, aber es beweist dass es mit solchen Universal-Robotern genau so wäre.
Es bleibt also nur noch die Kreative Arbeit in Wissenschaft, Geisteswissenschaft und Forschung sowie Kunst. AUch Händler.
Ob es ewig Programmierer gibt, die z.B. solche Forensoftware hier "coden" ist auch fraglich.
Ist es doch schon bei den Apps anscheinend mit Baukästen immer leichter Programme zu erstellen.
Und warum sollten nicht Softwareroboter (reine KI im Rechner) nach Text oder Sprachanweisungen ein Programm oder eine Webseite nach meinen in Laiensprache geäußerten Vorstellungen erstellen?


Das ist die Realität in naher Zukunft.
 

Bambi_69

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#32
Es bleibt also nur noch die Kreative Arbeit in Wissenschaft, Geisteswissenschaft und Forschung sowie Kunst. AUch Händler.
So sehe ich das auch. Noch können die Maschinen nicht kreativ denken oder ein Bewußtsein entwickeln. Noch... Falls dies auch noch kommen sollte (nun wird es ein wenig Sci-Fi) - dann Gnade uns Gott...
 

roterhusar

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#33
Drollige Diskussion; wie die 'Arbeit' so langsam aufsteigt und im Wolkenheim verblasst. Das wird frühestens geschehen, wenn die Arbeit den Arbeiterinnen gehört. Dann schaun wir mal, wie schnell das gehen kann.
Meine Arbeit hab ich bisher immer erfolgreich abgeschafft.
 

Feind=Bild

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#34
...

Taxifahrer, LKW-Fahrer, Busfahrer usw. werden ganz real "von jetzt auf gleich" arbeitslos.
Wenn die technik da ist, und für die Unternehmem zugänglich (die Gesetze werden schnell angepasst), dann werden die die auch kaufen.
Wenn man rechnet was die Unternehmen Taxifahrer, LKW-Fahrer usw. an zigtausend Euro im Jahr kosten, lohnt sich das sofort.
Soviel kostet diese Elektronik mit Sensoren sicher nicht pro Auto. Und? ICh treuere diesen Jobs keine Träne nach. Arbeit der Arbeit willen?
Das wären Almosen für Berufskraftfahrer.

...

Es bleibt also nur noch die Kreative Arbeit in Wissenschaft, Geisteswissenschaft und Forschung sowie Kunst. AUch Händler.

...
Na Du freust Dich ja schon wie Bolle, was?

Und was ist mit all den Menschen, die dann beschäftigungsmäßig auf der Strecke bleiben?
Werden die dann wieder mal eben weg-euthanasiert?
Oder gibts dann wieder Brot und Spiele wie im alten Rom, damit niemand auf dumme Ideen kommt?

Werden die Gesetzesänderungen, wie zum Entzug der Arbeitsplätze zugunsten von Maschinen (also eigentlich eher Gesetze zugunsten der Maschinen-Besitzer) auch im Bereich der Versorgung der übrigen Bevölkerung stattfinden? So daß der Maschinenbesitzer dann keine Löhne mehr zahlt, sondern Entschädigungen an die Nicht-mehr-Gebrauchten? Ich glaube nicht...

Deine Euphorie kann ich derzeit nicht teilen, sorry. Aber die Besitzer der Maschinen werden immer noch Menschen sein, und nicht Maschinen. Die kann man nicht mal eben auf Wohltäterschaft umprogrammieren. Die muss man zwingen. Fragt sich ob die sich zwingen lassen werden?
 

golddollar

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#35
Das kann nie passieren das die das System ändern.

Wenn jeder von uns ein geregeltes auskommen welcher Art auch immer hätte, wäre die Knete der Reichen sofort nichts mehr wert.

Weil die keiner mehr bedient oder sonstiges, weil es keiner nötig hatt. Außerdem können sie sich garnicht mehr überlegen fühlen wenn es keine armen gäbe.

Das allein wäre Grund genug für die alles zu tun damit es nicht dazu kommt. Egal ob mit Tricks, Gewalt, notfalls sogar mit Krieg gegen das Volk.

Diese Welt ist einfach schlecht! Und an wem liegt es? An uns! Weil die Menschen sich untereinander nicht einigen können und jeder sich selbst doch am nächsten ist. Selbst wenn einer jetzt offen sagen würde ich habe einfach keine Lust jetzt was zu tun, dann würden alle anderen sofort auf ihm rumhacken.

Es gibt ebend Leute die verwirklichen sich z. B. wenn sie Flugzeuge bauen und andere die gern in der Hängematte liegen. Warum lassen wir die nicht in ruhe?

Als ich noch regelmäßige Arbeit hatte, hab ich nicht drann gedacht das von meinen Steuern andere Sozialhilfe bekommen, das hat mich garnicht Interessiert. Weil ich gern auf meiner Arbeit war, sie hat mir spaß gemacht.

Dieser ewige Neid untereinander macht jetzt und für immer alles kaputt. Denn es sind leider soviel Menschen geboren worden die einfach nicht das nötige denkvermögen haben das zu verstehen.

Selbst mein eigener Bruder war so ein Verschissener BVG-Bus fahrer später im Büro weil Krank und mit unter 60 in Frührente hält mich für einen **** obwohl ich 35 Jahre Malocht habe.

Wo führt sowas hin? An eine solche Gesellschaft glaube ich nicht mehr. Meine Frau und ich und Tiere wir wollen bloß noch allein sein weil wir keine Menschen mehr finden denen wir noch vertrauen.
 
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#36
Gott hat nichts mit ScFi zu tun, denn SciFi kann realistisch sein/werden ;) .


@Feind=Bild
Also doch Almosenarbeit? Nichts anderes ist es, wenn man einen Menschen anstellt der dann die gleiche Arbeit teurer und schlechter (wenn es um Fachleute geht, bedeutet schlechter=langsamer) als ein Roboter macht.

Selbstverständlich freue ich mich da "wie Bolle".
Das wird die Wirtsachaft einfach machen. Da braucht es keiner Zustimmung des Gesetzgebers. Höchstens im Bereich des Straßenverkehrs.
Aber die werden sich hüten etwas nicht einzuführen, dass die Unfall und Todeszahlen im Straßenverkehr verringern kann. Dazu noch den CO2-Ausstoß und die Menge des Verkehrs. Letztere z.B. durch Car-Sharing-Angebote dessen Autos ohne Fahrer auf Bestellung vor die Haustüre oder zu jedem Ort fahren.

Auch die Privathaushalte werden sich irgendwann die Roboter kaufen. Die Leute die bis dahin evtl. noch ein paar Stunden Hausarbeit anboten, werden auch das nicht mehr machen.


Wer so verkrampft an primitiver Lebensunterhalterwerbsarbeit hängt, sollte ja auch dem 14h täglichen Kriechen durch Minen nachtreuern. Natürlich ab der Kindheit an.
Oder an Seilen Frachter den Rhein raufziehen. Mit der Dampfschifffahrt waren die auf einmal Arbeitslos. Die Gaslaternen-Angestellten wurden mit Edisons Glühbirne arbeitslos. Ja und?


Ich habe doch im SKlavenbeispiel aufgezeigt, dass die Güter einfach so verteilt werden müssen. Zumindest so viel, wie zum Leben nötig ist.
Dann muss man sehen ob der Staat dafür sorgt dass jeder z.B. studieren kann (ich setze da ja keinerlei Schulabschluss voraus), UND genug Arbeit in diesen eher akademischen Bereich geschaffen wird. Oh, den MediaMarkt-Idioten wird es wohl immer noch geben. Denn auch mit BGE müssen die Waren ja noch verteilt werden. Wobei das mit einer guten Infrastruktur die nach Hause liefert (z.B. durch CargoCap und eben die Roboter) auch verschwinden kann. Videotheken sind auch gerade am aussterben.
Ja, ich setze da ein BGE voraus.

Uch da der Gesetzgeber die AUtomatisierung nicht verbieten oder aufhalten kann, wird das BGE nicht unbedingt zugleich bzw. vorbeugend eingeführt.
Aber ich finde es gut, wenn diese Automatisierung eine "Krise" (die letzte "Krise" war ja auch keine Kriese, denn es ging nur um Geld, auch wenn es hart klingt) verursacht.

Um so früher möglichst viele Arbeitslose entstehen, um so eher sieht man es auch in der Politik ein dass "Vollbeschäftigung" nicht möglich, sondern der Versuch sie herbeizuzwingen schädlich ist. Schädlich für den Fortschritt, Schädlich für das Wirtschaftswachstum und schädlich für den Wohlstand.
Ja, auch schädlich für die Kampfwörter die paradoxerweise Pro-Vollbeschäftigung eingesetzt werden.

Einfach mal ganz logisch dneken.

Um so eher wir diese ganze Arbeit von Robotern ausgeführt bekommen, um so eher kann immer mehr und immer schneller produziert werden.
Roboter bauen Roboter. Theoretisch können also Waren in "unendlicher" Menge und immer weiter zunehmend produziert werden.
Uberzogen dargestellt. Und wenn der Mensch akzeptiert dass dafür "nichts" gezahlt wird, gibt es auch keine Bremse mehr. Aktuell ist die Bremse, dass es nötig ist dafür Geld zu haben, was nicht da ist, weil die zu entlonende Arbeit wengier wird.
Einfachste Logik.
"Nichts" in Anführungszeichen, da es mal abgesehen von der Grenze eines persönliches Bedarfs, auch je nach Entwicklungsstand noch eine Grenze dessen gibt, was die Roboter für die Menschen produzieren.



@Golddollar
Und? Wen interessieren "die Reichen"?
Es wird zwangsläufig eine Verteilung geben. Natürlich kann man hinzuverdienen. Wenn man die entsprechenden akademischen oder küntlicherischen Voraussetzungen erfüllt (nochmal, ich meine jeder sollte es ohne Abschluss mit dem Studium versuchen können).
Und Besitzer dieser Anlagen werden immer noch reicher als der BGE-ler sein.
Und ob jemand 15Mia oder 150Mio hat, ändert wohl nichts am Lebensstil dieser Person.

"Außerdem können sie sich garnicht mehr überlegen fühlen wenn es keine armen gäbe."
Ist das ein Problem? Aufhalten werden sie es nicht können.

Mal sehen was Bolivien in x Jahren als "Ölscheich 2.0" macht, wenn die Elektroautos kommen, und die auf ihren riesigen Lithiumvorkommen sitzen. Angebote aus China hat der Präsident schon abgelehnt, die wollen das für sich ganz alleine ausbeuten.
Und da die sich wohl als "Sozialistisch" bezeichnen, könnte es dort relativ schnell zu solchen Zuständen kommen.

Sich "überlegen fühlen" können immer noch die, die akademisch etwas aufbauen, neues erfinden, Wissen schaffen.


"Es gibt ebend Leute die verwirklichen sich z. B. wenn sie Flugzeuge bauen und andere die gern in der Hängematte liegen. Warum lassen wir die nicht in ruhe?"

Den Satz versatehe ich nicht.
Der Flugzeugbauer ist der Arbeiter, und der in der Hängematte der Reiche?
Was bedeutet dann "in Ruhe lassen"? Dafür sorgen das sie weiter Superreich bleiben können? Es geht nicht um Zwangsenteignung. So wie es noch Adel gibt, der Geld aus der Zeit davor hat, werden die Superreichen auch weiter mehr Besitz haben, und Fabriken besitzen. Sie werden sicher keinen schlechteren Lebenswandel haben. Sie erhalten aus ihren Betrieben immer noch mehr Geld als das staatlichde BGE.
Und der der gerne Flugzeuge baut, kann es sich nicht aussuchen, das werden zum Glück die Roboter übernehmen. Es steht Menschen ja immer noch frei selbst eine kleine Flugzeugmanufaktur zu gründen wo sie dann "werkeln" können. Ob da jemand sein Flugzeug teuer kaufen will ist eine andere Sache. Leute die sich privat ihr 1l/100Km-Miniflugzeug bauen gibt es auch heute. Und in den USA darf man die auch bis (ich glaube 108Kg) ohne jeden Flugschein fliegen.


@"Dieser ewige Neid untereinander macht jetzt und für immer alles kaputt. Denn es sind leider soviel Menschen geboren worden die einfach nicht das nötige denkvermögen haben das zu verstehen."

Gerade der Neid wird in einer Roboter/BGE-Gesellschaft größtenteils gemindert. Es gibt zumindest keine armen und obdachlosen mehr.
Der Superreiche wird schon noch Möglichkeiten finden sich zu profilieren. Die können sich immer noch mehr leisten als der Durchschnitt.


Was ist denn an einem Busfahrer so besonders. Das ist eine klassische MINDERWERTIGE Arbeit. Die Büroarbeit genau so.
Einfach mal dem Bruder meine Worte zeigen.
Aber der vorletzte Absatz zeigt schon, dass es nur darum geht sich über körperliche Arbeit vor "den Anderen" zu profilieren.
Sich durch für andere sichtbare Arbeit seine Existenzberechtigung zu verdienen.

Dann kommt noch dazu, dass jemand der "35 Jahre Malocht hat", es den nachfolgenden Generationen evtl. nicht gönnt dies nicht zu müssen.
Dann müsste man aber das Leben eines jeden H4lers gegenüber den Menschen im Mittelalter als Feudal und Luxuriös einstufen.

Daher ist mir so ein Dübel auch lieber als die Kreatur die jede Minderwertige Arbeit zum Hungerlohn annimmt, um sich vor "den Anderen" zu rechtfertigen.
 

mercator

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#37
Das Ende der Arbeit? Wer bestellt dann die Felder, wer erntet Getreide, Kartoffeln und Rüben? Wer backt Brot, melkt die Kühe und stellt Käse her? Aber ich vergaß, ist ja alles keine Arbeit, daß tun die wenigen Leute ja nur, weil sie sonst Langeweile hätten.
Maschinen. Was Roboter heute noch nicht können, das können sie morgen.
 

mercator

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#39
Bei einem großen Autokonzern, ich glaube, es ist BMW, übernehmen Maschinen nicht nur die Produktion, sondern auch die Produktionsplanung. Die Roboter kommunizieren untereinander, "sprechen" sich mit der - ebenfalls voll automatisierten - Lagerlogistik ab, schaffen neue Teile heran, transportieren fertige Komponenten in die nächsten Produktionslinien, planen automatisch um bei Ausfällen, etc. Flurförderfahrzeuge fahren und finden ihre Wege automatisch und so weiter. Und wir sind noch längst nicht am Ende der Entwicklung.
 

Feind=Bild

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#41
@Tobias Claren:
Du träumst von der Voll-Automatiserung UND vom BGE? Wow...
Aber bevor das Beides zusammen real wird, schafft sich eher die Menschheit ab!
 
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#42
Das ist doch unterste Polemik.
Die Automatisierung wird hoffentlich für die schlimmen sozialen Zustände sorgen, die ein BGE unausweichlich machen.
Experten sehen es als Möglich an, dass 2030 Bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen wenn sich nichts ändert.

Die Menschheit soll sich in den nächsten 8 bis 20 Jahren abschaffen?
Man macht sich eher Gedanken wegen Überbevolkerung.
Und wenn nur Hunderte Millionen nach einer Pandemie übrigblieben, wären das immer noch "genug" Menschen.

Wie hieß das Programm wo der Pispers sich über die Aussterbensängste der Deutschen lustig macht? Gerade zuletzt wieder im Fernsehen.
Als Beispiel wurden die Skandinavischen Läder genannt, die mit den wenigsten Einwohnern weltweit mit den höchsten Lebensstandard haben.
Und hier hat man Ängste "nur" noch 40 Millionen zu sein ;).

Dänemark: ~7 Mio
Finnland: ~5 Mio
Norwegen: ~4Mio
Schweden: ~8 Mio
 

alpha

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#43
AW: „Langfristig wird die Arbeit verschwinden“ Artikel zur Diskussion

Also von mir aus, können die Deutschen ruhig weniger werden, mir pers. macht das gar nichts.

Und auch die Automatisierung (das "Aussterben" eher sog. "minderer" Tätigkeiten) sehe ich nicht negativ. Nur so wie es jetzt läuft, dass die ganzen Leute die dadurch überflüssig werden, durch das H4 System drangsaliert werden, das ist negativ. Im Grunde ist Automatisierung gut, man muss nur einen Weg finden die verbliebene Arbeit besser zu verteilen (also Verminderung der Arbeitszeit - 4 Tage Woche? 30 Std.Woche?) und/oder das schon angesprochene Grundeinkommen in angemessener Höhe einführen. Wer über das Grundeinkommen mehr will, soll es tun....... Wer nicht, der muss halt mit weniger leben, wird aber auch nicht zum Sklaven (wie bei H4)....das sind natürlich iM. eher Wunschträume....

Ich brauche keine stupide Tätigkeit für ein Almosen um mein Leben zu füllen, das geht auch ohne. Am besten wäre natürlich eine gute Tätigkeit mit entsprechender Entlohnung, aber auch das iM. ein Wunschtraum.
 
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#46
Die Erbschaftssteuer für Superreiche muss drastisch erhöht werden. Nur so kann verhindert werden, dass diese Demokratieschädlinge das ganze Vermögen auf sich alleine vereinen.

Da geht dann eben mal eine grosse Firma in den Konkurs, das stört nicht weiter, denn andere werden den Markt übernehmen oder neu entstehen.
 
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