Lange und andauernde Krankheit , Arbeitgeber bietet Abfindung an

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Jonny70

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Hallo

Ich habe über 25 Jahre beim Land Rheinland-Pfalz gearbeitet. Bin seit über 7 Jahren Krank geschrieben. Bin unkündbar. Bekomme Hartz 4. Jetzt auf einmal wo ich alles Verloren , Auto, Haus ....... bietet mein Arbeitgeber mir eine Abfindung an wenn ich im Gegenzug die Kündigung akzeptiere. Das warum auch immer ich nicht tue, so ein Gefühl.

Was hat der Arbeitgeber davon ?

Laufen meine Zeiten weiter ?

Bekomme ich später mehr Rente oder was soll das sonst ?

Bitte um eure Hilfe , würde mich freuen wenn viele mir helfen können.

Gruss
 
E

ExitUser

Gast
Offensichtlich verspricht er sich gravierende Vorteile von einer Kündigung. Schon deswegen würde ich es nicht tun.

Wieviel bietet er denn für einen Aufhebungsvertrag?

Ich meine, alles hat seinen Preis. Ab bestimmten Summen läßt sich über alles reden.

:icon_mrgreen:
 
G

Gast1

Gast
Johnny70, die Unterschrift unter einen Aufhebungsvertrag o.ä. geht immer einher mit der Gefahr, eine Sperre oder eine Sanktion von der Agentur für Arbeit oder vom Jobcenter zu erhalten.

Wenn Du ALG II bekommst, dann würdest Du also wahrscheinlich eine Sanktion in Höhe von 30% auf Deinen Regelsatz für die Dauer von 3 Monaten erhalten.

Wenn die Abfindung einen Betrag überschreitet, der sechs Mal höher ist als die Leistungen, die Du monatlich vom Jobcenter erhältst, dann scheidest Du aus dem ALG-II-Leistungsbezug aus, und dann musst Du Dich selber krankenversichern. Der Mindestbetrag für eine freiwillige Krankenversicherung beträgt ca. 170 € pro Monat, wenn keine Einnahmen aus Erwerbstätigkeit bei Dir vorliegen. Du müsstest aber mal bei Deiner Krankenkasse nachfragen, ob eine Abfindung als Erwerbseinkommen zählt oder nicht.

Abfindungen müssen übrigens versteuert werden. Nähere Details kenne ich aber nicht.
 

Jonny70

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Ich werde es nicht machen hatte es auch nicht vor.

Wie du schon gesagt hast verspricht sich der Arbeitgeber was davon.

Würde mich interessieren was ?

und

Was es mir später bringt oder auch nicht bringt ?

Gruss
 
E

ExitUser

Gast
Du dürftest als beurlaubter Mitarbeiter gelten, der kein Urlaubsgeld bezieht, also unbezahlt beurlaubt.
Du wirst weiterhin in den Gehaltsabrechnungen mitgefahren und besetzt eine Stelle im Unternehmen, ohne dafür Arbeitsleistung zu erbringen.
Inwiefern das stört, kann nur der Arbeitgeber sagen.
 

Doppeloma

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Hallo Johnny70,

Ich habe über 25 Jahre beim Land Rheinland-Pfalz gearbeitet. Bin seit über 7
Jahren Krank geschrieben. Bin unkündbar.

Ist doch Grund genug meinst du nicht, du bist unkündbar also muss er sich ja was einfallen lassen wenn er dich irgendwie los werden will ...

Bist du vielleicht (zusätzlich) auch noch Schwerbehindert oder gleichgestellt ???

Dann wird es ganz schwierig, denn der AG muss auch noch das Integrationsamt einschalten wenn er vor hätte dich zu kündigen, das alles entfällt natürlich wenn du "freiwillig" einen Aufhebungsvertrag unterschreibst oder selber kündigen würdest.

Bekomme Hartz 4. Jetzt auf einmal wo ich alles Verloren , Auto, Haus ....... bietet mein Arbeitgeber mir eine Abfindung an wenn ich im Gegenzug die Kündigung akzeptiere. Das warum auch immer ich nicht tue, so ein Gefühl.

Wie will er denn die Kündigung begründen können, wenn du (lt. Arbeitsvertrag) gar nicht mehr gekündigt werden KANNST, übrigens hättest du dann (bei Ende des Arbeitsvertrages) auch Anspruch auf eine Urlaubsabgeltung, denn regulär Urlaub nehmen (bezahlten Urlaub) kannst du ja auch nicht (mehr) wenn du AU geschrieben bist und zudem inzwischen Hartz 4 beziehst ...

Eine reguläre Kündigung geht ja eigentlich überhaupt NICHT, denn in der Kündigungsfrist müsstest du zur Arbeit gehen oder der AG stellt dich (für die Kündigungsfrist) frei gegen Arbeits-Entgelt, ein "einvernehmlicher Aufhebungsvertrag" ist natürlich ohne diese ganzen "Hürden" möglich, den kann man ja zu "Sofort" vereinbaren ...

Was hat der Arbeitgeber davon ?

Keine Ahnung, diese Frage kann dir nur der AG beantworten, aber ich stelle mir mal vor, dass er über diese "Abfindung" seinen wirklichen finanziellen Verpflichtungen "günstig" aus dem Wege gehen will ...

Nach dieser langen Zeit hast du vermutlich eine recht hohe Abfindung eventuell zu erwarten (Faustregel wären pro Jahr mindestens 50 % des Monatseinkommens) allerdings gibt es keinen Rechtsanspruch auf Abfindungen, schon gar nicht wenn du sonst nicht entlassen wirst ... aus rein betrieblichen Gründen ...

Zusätzlich wäre dann noch die Urlaubsabgeltung zu zahlen, was der AG (vermutlich) dann in der "Abfindung" mit untergehen lassen möchte und du unterschreibst natürlich (im Aufhebungsvertrag), dass es keine offenen finanziellen Ansprüche mehr gibt ...

Das JC wird dir ALLES anrechnen, was du da gezahlt bekommst und dich (vermutlich) noch wegen Aufgabe des Arbeitsplatzes sanktionieren, denn es besteht ja für dich aktuell überhaupt KEINE Notwendigkeit zu beenden, was nun 7 Jahre nicht (wegen Krankheit) von dir beendet wurde ...

Laufen meine Zeiten weiter ?

Was meinst du für Zeiten, die da weiter laufen sollen ???
Bei deinem AG läuft NIX mehr weiter, wenn das Arbeitsverhältnis "auf deinen Wunsch" beendet wird, auf Wunsch des AG würde ja nur unter strengen Grenzen (aus negativen persönlichen Gründen?) noch gehen, wenn du bereits unkündbar bist aus deiner Betriebszugehörigkeit.

Bekomme ich später mehr Rente oder was soll das sonst ?

Wo soll deswegen "mehr Rente" herkommen können, ob es dazu besondere Regelungen gibt kannst du nur selber wissen oder heraus zu finden versuchen, Tarif-Verträge (zum Zeitpunkt deiner Einstellung) usw. kennt doch hier Niemand ...

In der Regel enden ALLE besonderen Ansprüche aus einem Arbeitsverhältnis wenn es dieses Arbeitsverhältnis nicht mehr gibt, bei öffentlichen AG ist da Manches vielleicht etwas anders ... aber darin kranke Mitarbeiter los werden zu wollen, sind die auch nicht "humaner" als AG in der freien Wirtschaft ...

Manchmal sind die sogar noch schlimmer ... mein AG hat nie versucht mich "billig" (oder überhaupt) los zu werden als ich krank wurde ... hat mich selber sehr überrascht ...

Eine Bekannte von mir wurde (wegen sehr langer Krankheit) von ihrem ÖD-AG auch sehr "unter Druck" gesetzt und sollte mit einer "mickrigen" Abfindung "freiwillig selber gehen", denn wenige Monate später war auch bei ihr die "Unkündbarkeit" erreicht, das wollte man gerne noch verhindern können ...

Sie ist nicht darauf hereingefallen und als der magische Tag verstrichen war, hat ihr AG wieder Ruhe gegeben ... inzwischen bekommt sie EM-Rente befristet und der Arbeitsvertrag besteht "ruhend" immer noch ... :icon_hihi:

MfG Doppeloma
 

saurbier

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Na ja, "Doppeloma" hat ja schon fast alles geschrieben.

Ich würde an deiner Stelle mal mit dem Betriebsrat (sofern vorhanden) reden, vielleicht weiß der ja welche Gründe es für die Sache gibt.

Beim Land kann es schon diverse Gründe geben wie z.B. Planstellen oder Behindertenqoute.

Vielleicht sitzt du ja (bzw. hast) auf einer Planstelle, die jetzt nicht neu besetzt werden kann, weil man sie für dich ja freihalten muß.

Wie gesagt, wenn ihr einen Betriebsrat habt, frag bei dem einmal nach, vielleicht kann er dir ja weiter helfen.

Und ja, daß man alles verliert wenn man ins ALG-II rutscht, das ist uns hier zumindest allen klar. Wenn da jetzt plötzlich eine dicke Abfindung (ist schon verlockend) winkt, treffen so manche eine unüberlegte Entscheidung - leider -. Denn von der Abfindung bleibt einem in deinem Fall auf Dauer eben nicht viel, weil 1. du bei ausreichender Höhe (Doppeloma führte ja schon aus 25 Jahre x halbes Monatsgehalt plus Urlaubsgeldanspruch in der Summe wohl mehr als ein ganze Jahresgehalt) sofern der Arbeitgeber für sowas überhaupt bereits wäre, aus dem ALG-II Bezug raus kommen würdest, 2. damit aber zuerst mal dich privat Krankenversichern müßtest. Nichts desto trotz darfst du das Geld dann auch nicht so einfach verprassen, denn wenn alles weg ist dürfte dir ja wieder ALG-II drohen und die Herrschaften werden dir dann schon vorrechnen wie lange du hättest mit dem Geld auskommen müßen. Es gibt ja dieses unsägliche Gesetzeslage das man sparsam mit ALG-II umzugehen hat.

Halte deinen Anrecht auf deinen Arbeitsplatz (Unkündbarkeit) aufrecht, wer weiß denn schon wie lange deine AU anhält.

Verwunderlich ist allerdings in deinem Fall, warum du nach immerhin 7 Jahren AU noch keine Rente in Betracht kommt, zumindest eine auf Zeit (sofern du kein Beamter bist), denn du dürftest doch inzwischen ein Alter erreicht haben wo eine Umschulung eh nicht mehr aus Altergründen in Betracht kommt, oder?


Grüße saurbier
 

Jonny70

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Hallo
Erst mal vielen Dank für Eure Antworten.

@Doppeloma
"Bist du vielleicht (zusätzlich) auch noch Schwerbehindert oder gleichgestellt ???"

Ja , GDB 70.


@saurbier
"Verwunderlich ist allerdings in deinem Fall, warum du nach immerhin 7 Jahren AU noch keine Rente in Betracht kommt, zumindest eine auf Zeit (sofern du kein Beamter bist), denn du dürftest doch inzwischen ein Alter erreicht haben wo eine Umschulung eh nicht mehr aus Altergründen in Betracht kommt, oder?"

Bin kein Beamter. Angestellter im ö.D. Bin 46 J. alt.
Hatte Rente gestellt , von einem Gutachter zum anderen. Beim einem Gutachter , unter 3 std. beim anderen über 6 std. Arbeiten. Habe es irgendwann aufgegeben.
Hatte im April beim JC angeregt, die Erwerbsfähigkeit untersuchen zulassen auf dem z.b. Gesundheitsamt. Das JC sagt in 2 -3 Wochen habe ich Post vom Amt und in der Regel 2 Wochen später die Untersuchung. Anfang Juni habe ich das Amt angerufen. Die wussten von nix. Da habe ich das JC versucht x-mal anzurufen, sind nie zu erreichen , ist schon komisch. Da werde ich am Ball bleiben.

Gruss
 

Doppeloma

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Hallo Jonny70,


Hatte ich mir doch fast gedacht, dass es noch weitere Gründe gibt, auf KEINEN FALL selbst den Arbeitsplatz aufgeben, das wird man dir bei allen Behörden dann sehr übel nehmen ...

Dein AG scheut die Auseinandersetzung mit dem Integrationsamt, denn man muss dort (der AG) zunächst mal nachweisen, dass es wirklich keine Möglichkeiten gibt dich "leidensgerecht" weiter zu beschäftigen und die Tarifliche Unkündbarkeit ist natürlich gar nicht zu umgehen ...

Bin kein Beamter. Angestellter im ö.D. Bin 46 J. alt.
Hatte Rente gestellt , von einem Gutachter zum anderen. Beim einem Gutachter , unter 3 std. beim
anderen über 6 std. Arbeiten. Habe es irgendwann aufgegeben.

Das solltest du aber erneut angehen und NICHT wieder aufgeben, damit hast du der DRV genau den "Gefallen" getan auf den sie gewartet hat ...

Wann war denn dieser EM-Renten-Antrag, du solltest ALLE medizinischen Unterlagen (für die Zeit danach) zusammenpacken (Kopien natürlich) und einen neuen Antrag stellen, was "anderes" hat dir die DRV ja offenbar auch nicht "angeboten" ... :icon_evil:

Die "Zeit" kann da jetzt auch zu deinem Vorteil werden und die Nachweise, dass du eben immer noch nicht wieder arbeiten kannst.

Ich weiß wie schwer das ist, aber aufgeben darfst du auf keinen Fall erneut, deine EM-Rente wird immer geringer, je später du damit Erfolg haben wirst ...

Hatte im April beim JC angeregt, die Erwerbsfähigkeit untersuchen zulassen auf dem z.b. Gesundheitsamt. Das JC sagt in 2 -3 Wochen habe ich Post vom Amt und in der Regel 2 Wochen später die Untersuchung. Anfang Juni habe ich das Amt angerufen. Die wussten von nix. Da habe ich das JC versucht x-mal anzurufen, sind nie zu erreichen , ist schon komisch. Da werde ich am Ball bleiben.

Das kannst du vergessen, es liegen bereits Stellungnahmen (Gutachten) der DRV dazu vor und die sind zu beachten, da kann kein JC-ÄD oder Gesundheitsamt gegen an, die haben bisher festgestellt dass du NICHT Erwerbsgemindert bist, das schreibst du ja selber.

Daran haben sich ALLE anderen Leistungsträger zu halten ...gemäß § 44a SGB II ...

§ 44a SGB II Feststellung von Erwerbsfähigkeit und Hilfebedürftigkeit

Das ist also überhaupt nicht "komisch", die (bisherigen) Ansichten der DRV dazu sind bindend (auch für das Gesundheits-AMT), man wird dir also höchstens eine erneute Begutachtung bei der DRV "vorschlagen" können ...

Wenn du "dran bleiben" willst und was ändern willst an deiner Situation, dann musst du erneut bei der DRV angreifen und die EM-Rente durchsetzen, EGAL wie lange das dauern könnte ... , die anderen "Amtsärzte" haben keine Macht das "in Frage zu stellen" was dort begutachtet wird ... darum tun sie es auch nicht ... :icon_evil:

Zur Not gehst du bis an das Sozialgericht, irgendwann bist DU der Sieger in dieser Sache und das mit deinem Arbeitsplatz wird sich dann (vermutlich) auch (fast) von alleine erledigen ... je nachdem für welchen Zeitraum es dann eine EM-Rente geben wird ...

Bei Befristung "ruht" das (vermutlich) weiter und bei "unbefristet" wird üblicher weise ohne weitere Maßnahmen das Arbeitsverhältnis beendet ... Anspruch auf deine Urlaubsabgeltung hast du dann immer noch ... bitte nicht mit "Urlaubs-GELD" verwechseln, damit hat das NICHTS zu tun.

Wenn du jemals irgendwie "zur Ruhe" kommen willst, dann geht das NUR über die DRV und einen neuen Antrag auf EM-Rente ... zum Sozial-AMT KANN man dich nicht schicken unter den aktuellen Bedingungen.

Auch die werden dann verlangen, dass du EM-Rente beantragen musst, weil die DRV dich ja nicht für EM hält bisher ... die sogenannten "Amtsärzte" sind nicht so unabhängig von den Entscheidungen der DRV-Gutachter wie sie gerne tun ... darum "stellen" die sich auch "tot" auf deine Anträge dort wieder untersucht zu werden ... :icon_dampf:

Zudem will auch das Sozial-AMT kein Geld für dich ausgeben was du (als EM-Rente) von der Rentenkasse bekommen könntest, womit wir wieder am Ausgangspunkt sind ... die DRV wird letztlich prüfen (müssen) ob du aktuell EM bist und NICHT das Gesundheitsamt ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Anna B.

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Hallo,

ich persönlich würde niemals eine STelle im öffentlichen Dienst aufgeben...

was ist mit deiner Zusatzversicherung? z.b. VBL?..die jahre werden doch weiter als Beschäftigungszeiten gezählt..d.h. es wird deine VBL dadurch erhöht...
unbedingt Kontakt mit Personalrat aufnehmen und Kontakt zur VBL -Stelle...die müssen dir Auskunft geben über deine jetzigen Anspruchszeiten und wie sich das weiter verhält...

wenn du weiter au bist...ab wann kannst du mit welcher VBL Höhe rechnen--
und inwieweit werden die Zeiten nicht mehr oder doch noch anrechenbar, wenn das Beschäftigtungsverhältnis endet...

niemals auf so einen scheinheiligen VERTRAG eingehen...zumindest ich würde das nicht tun..
 

saurbier

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Na also, meine Gedankengänge waren also zutreffend.

Wie hier schon von Doppeloma / Anna B. geschrieben, nur keinen Aufhebungsvertrag annehmen.

Soll dich der Arbeitgeber zur Not kündigen, wenn er meint das er das schafft!

Halte dich an Doppelomas aussage und geh den Kampf mit der Rente an.

Du bist jetzt schon so lange AU, da wird sich deine Gesundheit wohl kaum so weit positiv verändern das du wieder in Arbeit kommst.


Grüße saurbier
 

Jonny70

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Guten Morgen

@ Doppeloma:
Zudem will auch das Sozial-AMT kein Geld für dich ausgeben was du (als EM-Rente) von der Rentenkasse bekommen könntest, womit wir wieder am Ausgangspunkt sind ... die DRV wird letztlich prüfen (müssen) ob du aktuell EM bist und NICHT das Gesundheitsamt ...

War zum Gutachter des Gesundheitsamt auf Prüfung der Erwerbsfähigkeit.
Ergebnis: Arbeitsfähig unter 3 Stunden auf Dauer.
Rentenantrag gestellt.

Gruss
 

ZynHH

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War zum Gutachter des Gesundheitsamt auf Prüfung der Erwerbsfähigkeit.
Ergebnis: Arbeitsfähig unter 3 Stunden auf Dauer.
Rentenantrag gestellt.

Super, nun ist wieder die DRV dran, dich zu begutachten, da das Gutachten vom Gesundheitsamt für die DRV nicht bindend ist.
 

Anna B.

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Sie können...wenn sie wollen...

aber sie können auch nicht...

die DRV hat eigene Gutachter und die sehen die Dinge in den meisten Fällen ganz anders..
 

bla47

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Bekomme ich später mehr Rente oder was soll das sonst ?

Eine reine Abfindung ist NICHT sozialversicherungspflichtig. Also nicht rentenerhöhend. Du zahlst darauf nur Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und bei Mitgliedschaft noch Kirchensteuer.
Von den Steuern kannst du mit der Fünftelregelung ca. ein Drittel vom Finanzamt wiederholen.
Mit dem ganzen Geld kannst du freiwillige Nachzahlungsmöglichkeiten in der Rentenversicherung nutzen, z.B. Paragraph 207 SGB VI.
D.h. auch, daß der Arbeitgeber keine Arbeitgeber Beiträge zur Rente, Arbeitsamt, Krankenkasse und Berufsgenossenschaft von der Abfindung zahlen muss. Dieses Wissen ist auch deine Trumpfkarte im Poker um eine höhere Abfindung !
Mit einer Erwerbsminderungsrente bekommst du durch die Zurechnungszeit mehr Rente.
 

Jonny70

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Hallo

Hatte mich mit mehreren Freunde darüber unterhalten und alle wussten sich auch keinen Rat.

Ich muss noch mal Fragen.

Was hat der Arbeitgeber davon und warum bietet er eine Abfindung an ?

Ich bin nicht mehr in der Statistik. Sie haben keine Arbeit mit mir. Ich koste Sie nicht usw.

Die Rentenpunkte und Zusatzkassen Punkte steigen nicht.

Das Personalratsmitglied der auch Jahrelang Vorsitzender war, wusste es nicht oder wollte es mir nicht sagen.

Ich versteh es einfach nicht und würde es so gerne wissen, warum die Abfindung.

Gruss
 
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