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Lange AU und unklar beim Antrag: ALG II oder Grundsicherung?

Petrichor

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#1
Hallo,

ich bin seit Anfang Februar aufgrund einer psychischen Erkrankung AU geschrieben vom Arzt und derzeit auf der Suche nach einem Platz in einer Tagesklinik oder eventuell kommt sogar eine Reha in Frage.
Davor war ich auch oft und über längere Zeiträume AU, sodass bei meinen Ärzten alles aktenkundig längerfristig bekannt ist.

Bin auf unbestimmte Zeit nicht arbeitsfähig (schwere Depressionen, psychische Störungen, Angststörungen).

Mein Ausbildungsplatz wurde mir bis zum Ende des Monats im Rahmen der Probezeit gekündigt und ich erhalte von meiner Krankenkasse Krankengeld bis einschließlich Ende des Monats.
Danach sieht es leider schwarz aus und ich befürchte, dass ich mich wohl an das Jobcenter wenden muss um mein Lebensunterhalt zu bekommen.

Ich bin mir jedoch unsicher ob nun ALG II oder Grundsicherung beantrage? Ich bin nämlich nicht vermittelbar im Moment und im Moment sieht es aus, als ob das auch eine ganze Weile so bleibt, was Hausarzt und Psychiater bestätigen können.
In dem ALG II Antrag stand ja etwas von "mindestens 3 Stunden arbeiten".

Vor der Ausbildung habe ich mehrere Anläufe gestartet eine Ausbildung zu machen, aber bin leider immer wieder nach wenigen Wochen oder Monaten an mir selbst gescheitert, sodass ich beschämenderweise leider auch wohl kaum auf 3 Jahre Erwerbstätigkeit komme.

Hinzu kommt, dass die Scheidung von meinem noch Ehemann läuft (seit Frühjahr 2016 getrennt) und ich nicht weiß ob von mir verlangt werden kann ihn um Geld zu bitten.
Er ignoriert ohnehin jedes Mitwirken.

Ich bewohne ein großes Zimmer bei Freunden im Haus und zahle monatlich 200 Euro pauschal (für Warmwasser, Strom, Internet, Heizung usw.) Habe aber kein Mietvertrag, überweise jedoch meine Kosten monatlich auf das Konto von ihnen. Ich weiß nicht ob ich ein Mietvertrag vorlegen muss oder ob das reicht?

Ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand ein Ratschlag übrig hätte und ein bisschen Licht ins Dunkel werfen kann.
Es verlangt momentan ungemein viel Kraft von mir ab, die ich nicht habe :(
Ich wäre unheimlich dankbar.

viele Grüße
 

Flodder

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#2
Auch längere AU bedeutet nicht Erwerbsunfähigkeit. Daher ALG II beantragen.
 
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