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Landrat suspendiert Jobcenter-Chef

Martin Behrsing

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#1
Merseburg/MZ. Im Eigenbetrieb für Arbeit des Saalekreises / Jobcenter war Roland Schimek am Freitag nicht zu erreichen, auch in mehreren seiner Firmen nicht. Es wurde versprochen, eine Nachricht zu übermitteln. Eine Antwort gab es nicht. Roland Schimek, der Leiter des Merseburger Jobcenters, ist in den Verdacht geraten, Vermittlungsgebühren und Zuschüsse an Firmen gezahlt zu haben, in denen er selbst Gesellschafter ist, und somit möglicherweise seine Position ausgenutzt zu haben.
Bereits am Freitagnachmittag scheinen sich die Hinweise auf ein Fehlverhalten Schimeks verdichtet zu haben. "Ich werde Herrn Schimek am Montag vom Dienst suspendieren und ihm Hausverbot erteilen", sagte Saalekreis Landrat Frank Bannert (CDU) der MZ. Das Rechnungsprüfungsamt des Landkreises habe ihn am Nachmittag davon in Kenntnis gesetzt, dass Schimek offenbar doch mehr Geschäfte mit sich selbst gemacht haben muss, als es anfänglich ausgesehen habe. "Schimek hatte bereits von sich aus für Montag um ein Gespräch gebeten", so Bannert. Worum es dabei gehen wird, dürfte nun klar sein



Landrat suspendiert Jobcenter-Chef - mz-web.de
 

gast_

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#2
Schön, daß es Leute gibt, die so etwas aufdecken...
 

Purzelina

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#5
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#6
Nach einigem Zaudern
und endlich ...


Schon öfter überlegt,
ähnliche Verhältnisse
>bei uns anzugehen.

Sei der Poker somit eröffnet.

Aus JC->internen Infos
wurden wir beraten,
darauf einzugehen.

Doch >wann
macht man das?

:biggrin: Hoffen wir mal,
hier: sitzen auch
>Zuträger.


Beschlossen ward es allemall
zu fördern: Den Knall.

:icon_twisted: Kurzzeitlich besprochen
unserer ... am Rande,
spielen wir nun über >Bande.

Schauen ma ma,
ob`s watt wird,
... und sich ein gewisser
JC-Scheff
beginnend geniert ...

:cool: Wir werden sehen.
Auch bellende Hunde:
können ... beißen.


... und dieser Text
hat seinen Sinn
zum Vorfeld hin ...


.
 
E

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#7
sowas in der art gabs mal in mülheim
staatsanwalt ist da noch dran ^^^

jaja ist immer schön zusehen wer an den elos verdiehnen will
 

doppelhexe

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#8
ach kommt, hab ihr wirklich was anderes erwartet? nun gut, hier ist es der chef persönlich... aber in jedem jobcenter "hängt irgendwer irgendwie mit drin"

man muss ich nur mal anschauen, in welchen firmen immer wieder "praktikanten mit evtl. einstellung" angefordert werden.

wenn er jeden 1000sten einstellt, dann hat er seine pflicht erfüllt. da ja hartzer eh alls faul und unmotiviert sind. und das der eine nach nem halben jahr rausfliegt hat seinen grund auch darin.

in jedem amt hat sich mindestens einer eingeschlichen. und nur deshalb gibt es diese dinger noch...:icon_dampf:
 

Justizia

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#9
würden sie auch mal so durchgreifen, wenn den Elos Gelder unterschlagen werden....
 

ekel

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#13
Der Herr war wie ein Phantom, ich wusste bis jetzt nicht, wie der Mann aussieht. Beim Landrat ist das schon anders, der ist bei jeder Feierlichkeit anwesend, aber auch nur da. Termine bekommt man bei dem nicht, ebensowenig, wie beim GF des Eigenbetriebes.
 

jockel

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#14
Der Herr war wie ein Phantom, ich wusste bis jetzt nicht, wie der Mann aussieht. Beim Landrat ist das schon anders, der ist bei jeder Feierlichkeit anwesend, aber auch nur da. Termine bekommt man bei dem nicht, ebensowenig, wie beim GF des Eigenbetriebes.
Das der Bürgerpöbel keine Termine bei der schwarzgelben, geschlossenen Amigo- und Klüngelgesellschaft bekommt, ist doch normal. Die Bürger sind der Menschenwürde nicht würdig, sondern das fängt erst ab dieser Ebene aufwärts an.
 

jockel

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#15
Jetzt hat man auch noch die örtliche Staatsanwaltschaft zum Abschuß freigegeben, weil die die Schweinereien wie der Landrat seit Jahren kannte. Die bundesdeutsche Mafia im Amt läßt grüßen. Auch wir sind eine Berlusconi-Republik mit schwarz-gelb-rot-grünem Anstrich, wo es angeblich allen besser und keinem schlechter geht.

Exakt: Skandal im Amt - Behördenleiter suspendiert | MDR.DE
 

Erolena

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#16
Wiederholung:

Do, 27.10.2011, 10:48 Uhr



in jedem amt hat sich mindestens einer eingeschlichen. und nur deshalb gibt es diese dinger noch...:icon_dampf:
Du denkst hoffentlich nicht wirklich, dass sich die Jobcenter ohne diese 'schlimmen Finger' längst erledigt hätten.
 

doppelhexe

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#17
Jobcenter-Chef erhält weiter Geld

Der nach Selbstbegünstigungsvorwürfen suspendierte Chef des Jobcenters Merseburg, Roland Schimek, bekommt weiter Gehalt. Der Kreistag hatte seine Kündigung zwar angenommen. Sie wird aber erst im Juli kommenden Jahres wirksam.


Jobcenter-Chef erhält weiter Geld | MDR.DE


nichmal ne sanktion... :icon_neutral::icon_dampf:
 

jockel

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#20
Jobcenter-Chef erhält weiter Geld

Der nach Selbstbegünstigungsvorwürfen suspendierte Chef des Jobcenters Merseburg, Roland Schimek, bekommt weiter Gehalt. Der Kreistag hatte seine Kündigung zwar angenommen. Sie wird aber erst im Juli kommenden Jahres wirksam.


Jobcenter-Chef erhält weiter Geld | MDR.DE


nichmal ne sanktion... :icon_neutral::icon_dampf:
Na ja, fristlos entlassen kann man seine kriminellen CDU- und FDP-Ganoven doch nicht, sondern bestenfalls vom Dienst suspendieren, die nach Prinzipien organisierter Wirtschaftskriminalität Kapitalverbrechen begehen und öffentliche Haushalte wie Sozialsysteme in Größenordnungen ausplündern. Immerhin gilt für solche elitären Edelmenschen die einzuhaltende Menschenwürde nach dem Grundgesetz.

Wie sieht denn das aus, wenn ein ehemaliger Jobcenterchef sich in die Reihe der Arbeitslosen einreihen und auf prekär bezahlte Jobsuche gehen muß?

Da kann man doch die Zumutbarkeitsparagraphen 121 SGB III oder 10 SGB II nicht auf ihn anwenden.

Ich wette, da läuft innerhalb der CDU/FDP und der Wirtschaftsverbände schon eine standesgemäße Jobvermittlung nach dem Prinzip, daß eine Krähe der andern kein Auge aushacke. Die Jobsuche braucht in etwa seine Zeit bis Juli 2012. Bis dahin muß man seine Existenz in Wohlstand absichern. In diesen Netzwerken und Amigobeziehungen kennt einer des anderen Drecksgeschäfte bestens und man deckt sich gegenseitig.

Ich kann mir nicht des Eindrucks erwehren, aber schwarz, gelb, spd-rot, bündnisgrün und kackbraun ist alles die gleiche Drecksoße.

25.10.2011: Lukrativer Nebenjob (Tageszeitung junge Welt)

Anders verhält es sich bei AN, denen man mit fristlosen Kündigungen wegen Bagatellen kommt. Bei denen muß Strafe sein, sonst wirkt die Abschreckung vor dem sozialen Abstieg nicht.

Roland Schimek hat jetzt Urlaub - mz-web.de

Ich sehe gerade, man hat einen passenden Anschlußjob für diesen Wirtschaftskriminellen gefunden. Damit ist eine schadfreie fristlose Entlassung doch machbar.

Schimek ist fristlos gekndigt - mz-web.de
 
E

ExitUser

Gast
#21
Fristlose Kündigung, weil man das Handy auf Arbeit an die Steckdose haut, damit einen der Chef zu Hause anrufen kann. Schaden: 0,008 Cent.

Und hier kriegt der noch ordentlich Geld trotz Straftat und Suspendierung.

:icon_neutral:
 

ekel

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#22
Es gibt einen neuen Chef für das Jobcenter:

Dr. Gerd Kuhnert - vormals Chef des Arbeitsamtes des Saalekreises.

Ein Schelm, der dabei Böses denkt!!!:cool:
 

physicus

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#24
geld ist schon immer eine bewegliche sache, auch wenn das dem lecarior nicht passt, darum gibt es auch die möglichlkeite seine fehlenden gehälter via anzeige der lohngeldunterschlagung einzutreiben....habe ich selber schon gemacht.

mfg physicus
 

Holger01

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#25
"Lohngeldunterschlagung" gibt es nicht als Rechtsbegriff.

Lediglich in einem Kriminalfilm kommt dieser Begriff vor, und dort handelt es sich um Bargeld, das unterschlagen wurde.

Zitat: "Hauptkommissar Ketterle hat es zunächst mit einem Fall von Lohngeldunterschlagung zu tun" ... "Seit Jahren holte er für seine Firma die Lohngelder beim Bankhaus Fries & Co."
Quelle: Die Krimihomepage | Fernsehkrimiklassiker | Der dritte Handschuh (1967)


Wenn JC Leistungen vorenthalten, kommt tatsächlich allenfalls Betrug in Betracht. Aber wie will man da die Absicht des SB beweisen, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen???
Der hat sich doch dann einfach nur "geirrt".....




 

Lecarior

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#26
Betrug setzt aber nur einen Täuschungstatbestand voraus und das machen die Sachbearbeiter im JobCenter jeden Tag.
Betrug setzt eine Täuschung über Tatsachen voraus. Rechtsauffassungen sind Meinungen und keine Tatsachen.

Gruß,
L.
 

arbeitslos in holland

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#27
@holger

die ausführung von gesetzen und/oder da, sind nie betrugshandlungen. manchmal sogar, hat der sb ermessensspielraum

wenn man also eine anzeige gg. den sb macht, dann kann man sich auf die gegenanzeige schon mal einstellen

und die fruchtet dann :icon_sad:
 
E

ExitUser

Gast
#28
sowas in der art gabs mal in mülheim
staatsanwalt ist da noch dran ^^^

jaja ist immer schön zusehen wer an den elos verdiehnen will
:icon_mued:Ist vielleicht zu gefährlich,-
hier die Aussage für mich,-
aber ich würde glatt behaupten,:icon_kinn:
das die Dortmunder und Bochumer Jobcenter,-
sowie die STAT ZIauch bestechlich sind!
:icon_mued::icon_mued::icon_mued:
 

Lecarior

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#29
geld ist schon immer eine bewegliche sache, auch wenn das dem lecarior nicht passt, darum gibt es auch die möglichlkeite seine fehlenden gehälter via anzeige der lohngeldunterschlagung einzutreiben....habe ich selber schon gemacht.
Auch wenn es physicus nicht passt, so ist Buchgeld kein körperlicher Gegenstand und damit keine Sache.
 

olivera

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#31
...Rechtsauffassungen sind Meinungen und keine Tatsachen....
Als Rechtsauffassung getarnte und wider besseres Wissen unwahre Tatsachenbehauptungen sind allerdings nicht vom Recht der Meinungsfreiheit gedeckt, oder?
Es mangelt leider in der BRD zum einen an genügend scharfer Beamtenhaftung, zum anderen an einem seinen Namen verdienenden Staatshaftungsrecht. Dahinter steckt natürlich Methode: faz/...staatshaftungsrecht-ohne-haftung
 

jockel

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#32
Betrug setzt eine Täuschung über Tatsachen voraus. Rechtsauffassungen sind Meinungen und keine Tatsachen.

Gruß,
L.
Also ist Recht nicht unbedingt Recht zum Nutzen des Volkes, weil es immer davon abhängig ist, welcher oder welche Gauner an der Macht sind oder an der Macht geduldet werden, die ein Verbrechen oder eine Straftat für legal erklären.

Und mit Geld und Macht läßt sich Recht verbiegen.

Eben wie Karl Marx es zum Thema Wahrheit ausdrückt: Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewußtsein.

Wer Geld und Macht besitzt, kauft sich mit oder ohne Gewalt das Bewußtsein seiner Mitmenschen und macht sie für sich gefügig. Wenn ihm das Geld ausgeht, war's das mit der zurechtgebogenen Rechtsauffassung. Also müssen diese Machthaber dafür sorgen, daß man durch Lug und Betrug ständig für finanziellen Nachschub sorgt, sonst sind sie die Macht los.

Deshalb auch die symbiotische Nähe dieser Bundesregierung zu den Banken und Versicherungen.

So relativ ist das mit Recht haben, Recht bekommen, Recht sich leisten können, Recht durchsetzen.
 

Holger01

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#33
#26
Betrug setzt eine Täuschung über Tatsachen voraus. Rechtsauffassungen sind Meinungen und keine Tatsachen.
#27
die ausführung von gesetzen und/oder da, sind nie betrugshandlungen. manchmal sogar, hat der sb ermessensspielraum
und #30
Als Rechtsauffassung getarnte und wider besseres Wissen unwahre Tatsachenbehauptungen sind allerdings nicht vom Recht der Meinungsfreiheit gedeckt, oder?
Ich verweise mal auf diesen Beitrag, denn was hier abgelaufen ist, würde ich als Strafrechtler zumindest wegen versuchten Betruges zu verfolgen versuchen. Einen Strafantrag wäre es allemal wert:

Zitat von Bob123

Männe war beim AA und trug dieses vor, sollte kündigen und nach Genesung wiederkommen, wegen Antragsstellung.
Quelle in diesem Forum: #1 in http://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/89649-kein-krankengeld-au-luecke.html#post1092690

So wenig geschult kann ein Afa-Mitarbeiter gar nicht sein, dass er "irrtümlich" eine derart falsche Auskunft gibt oder gar die "Meinung" hätte, dies sei so richtig.

Mit diesem Verhalten unterdrückt oder entstellt er wahre Tatsachen (tatsächlicher Anspruch, fehlender Hinweis auf Sperre bei Eigenkündigung), er erregt bei TE eine Irrtum, der zum Verzicht auf Antragstellung führt, er schädigt dadurch das Vermögen des TE (= Anspruch auf Alg1, SB läßt TE einkommenslos zurück), und das ganze in der zu beweisenden Absicht, ... einem Dritten (AfA) einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen.

Letzteres könnte sich aus internen DA ergeben, Druck vom GL dahingehend, möglichst viele potentielle Anspruchsteller abzuwimmeln und dadurch den "sowieso knappen Etat der Afa zu schonen".....

Eine Gegenklage würde ich nicht fürchten, wenn ich das ganze wie hier dargestellt begründen kann.

@arbeitslos in holland: Mein Strafantrag würde diese Formulierung
bekommen:
... Ich beantrage die strafrechtliche Beurteilung folgenden Sachverhaltes: ...

Damit würde ich den Staatsanwalt sachgerecht informieren, ohne mich angreifbar zu machen.
Der Staatsanwalt hätte dann alle notwendigen Informationen, um von Amts wegen die Ermittlungen aufzunehmen.

Stimmts?
 

jockel

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#37
Auch wenn es physicus nicht passt, so ist Buchgeld kein körperlicher Gegenstand und damit keine Sache.
Lecarior,

wo lebst Du eigentlich?

In der Sklaverei oder Mittelalter?

In der Hinsicht des Buchgeldes gebe ich Dir recht. Es hat an sich keinen eigenen Wert, aber es stellt den Nachweis dar wie leistungsfähig, rentabel und wirtschaftlich ein Unternehmen im Abrechnungszeitraum geführt wurde und mit welchen Mitteln und Methoden. Die über diese Buchführung nachgewiesenen Mittel und Methoden sind dann der Betrug.

Wenn jetzt einer glaubt, daß der Begriff doppelte Buchführung schon Ausdruck eines Betrugs sei, der irrt. Es werden keine 2 Buchführungen durchgeführt - eine echte und eine gefälschte, geschönte für die Kontrollbehörden.

Die doppelte Buchführung sagt nicht anderes aus, daß zu betriebsinternen Kontrollzwecken jeder buchhalterische Geschäftsvorgang auf mindestens 2 Konten nachweisbar sein muß - einem Konto und einem Gegenkonto.

Die eigentlich interessanten Konten einer Firma sind nicht die Bestandskonten, sondern die Ergebniskonten, die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen werden.
Das Münz- oder Papiergeld wird Geschichte im Zeitalter der Computertechnik. Da genügt eine Enter-Taste zu betätigen, um einen Betrug auszulösen.

Und ist eine Betrugshandlung mit Münz- oder Papiergeld immer zwingend an einem Wert oder Wertabsicherung des Geldes gebunden? Was machst Du, wenn Dein körperlicher Gegenstand (Währung, Münz- oder Papiergeld) die Wertsicherheit verliert. So geschehen am Beispiel des Dollars, wo der Dollar keine Goldabsicherung (05.04.1933 Goldverbotserlass von Fraklin Roosevelts nach der Weltwirtschaftskrise) mehr hatte oder wenn der Wertverlust einer Währung durch eine Finanz-, Wirtschafts- und Gesellschaftskrise bestimmt wird, weil an den Börsen und Kapitalsmärkten zu Viele in unbegrenzten Höhen spekulierten.

Wenn Du Betrügereien mit diesem Münz- oder Papiergeld begehst, was seinen Wert verloren hat, ist es dann immer noch Betrug nach dem eingetretenen Werteverfall. Der Betrug hat sich durch den eingetretenen Werteverfall des Geldes nicht gelohnt. Die realisierte Bereicherung ist nicht eingetreten. Sie gab es vor dem Werteverfall, aber hinterher nicht mehr.

Gibt es einen graduellen Rechtsunterschied im Betrug, ob man nun mit Münz- oder Papiergeld im D-Mark, Euro oder Mark der DDR betrogen hatte?

Mit der D-Mark oder der Euro läßt es sich lukrativ betrügen. Dafür interessieren sich die Ganoven im feinen Zwirn genauso wie die Straßenkriminellen. In der DDR war der Währungsbetrug so gut wie nicht an der Tagesordnung.

Handelt es sich bei den aktuellen Rettungsschirmen eigentlich nicht um staatlich organisierten Betrug, wenn man die Spekulanten in den Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister vor ihren Verlusten dadurch schützt, daß man gleichzeitig Milliarden Steuergelder an sie als Absicherung verpfändet. So wälzt man doch das Betriebsrisiko der Geldinstitute auf die Steuerzahler ab, ohne die Steuerzahler im umgekehrten Fall an den Gewinnen zu beteiligen.

Eigentlich sind Rettungsschirme eine verkappte Staatsbankrotterklärung: Staatsbankrott

Jeder kleine Unternehmer geht in Konkurs oder Insolvenz oder Gesamtvollstreckung, wenn er pleite ist.

Gibt es Rechtsunterschiede in den Begriffen Falliment, Bankrott, Konkurs, Insolvenz und Gesamtvollstreckung oder sind die anderen Begriffe nur Synonyme (sprachlich und bedeutungsmäßig gleichwertige Begriffe).

Insolvenz

Eine Insolvenz (lateinisch insolvens‚ von solvere, zahlen), bezeichnet die Situation eines Schuldners, seine Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Gläubiger nicht erfüllen zu können. Die Insolvenz ist gekennzeichnet durch akute Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit (mangelnde Liquidität) oder Überschuldung.

In Österreich und der Schweiz spricht man auch von Konkurs, von lat. concursus ‚Zusammenlauf‘, nämlich der Gläubiger zur gerichtlichen Teilung des Vermögens eines Schuldners. Auch in Deutschland wird in der Umgangssprache häufig Konkurs verwendet.

Bankrott

Der Ausdruck Bankrott, von ital. banca rotta, „zerbrochene oder leere Bank [des Geldwechslers]“ stammt von den Geldwechslern im mittelalterlichen Oberitalien. Diese hatten zur Markt- oder Messezeit Tische (vergl. die Bank „Kreditinstitut“) aufgebaut, auf denen sie unterschiedliche Währungen zum Tausch anboten. War der Tisch leer, so hatte der Wechsler, ähnlich wie der Bankrotteur, kein Geld mehr. Ein ähnlicher, älterer Begriff ist Falliment.

Geschichte des Konkurs- und Insolvenzrechts in Deutschland

Die schiere Größe und Machtausübung des Finanzkapitals schützt es vorm Untergang, weil dann die vielen Politsessel und diese Gesellschaftsordnung und damit ihr Rechtssystem ein Ende haben würde.

Gysi kommt deshalb folgerichtig zu der Erkenntnis, daß man die Geldinstitute in kleine, beherrsch- und kontrollierbare Einheiten zerschlagen muß. Damit verringert man gleichzeit die Kriminalität die diese Geldinstitute verursachen.

"Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? Was ist die Ermordung eines Mannes gegen die Anstellung eines Mannes?" -

Die Dreigroschenoper (Druckfassung 1931), III, 9 (Mac). In: Ausgewählte Werke in sechs Bänden. Erster Band: Stücke 1. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag, 1997. S. 267

"Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß, und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!"

Leben des Galilei, Bertolt Brecht Werke. Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe, Band 5 (Stücke 5), 1988, S. 248 f.
 

physicus

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#38
lecarior meint mal wieder seine frei erfundenen gesetzlichen regelungen unters volk schmeissen zu müssen, ich habe es allerdings vom gericht schwarz auf weiß, das es eben doch eine bewegliche sache ist und somit unter das strafrecht der unterschlagung fällt.

die unteren chargen der bediensteten, zu denen lecarior wohl gehört, schnallen natürlich nicht alles, wenn sie auch immer wieder meinen kund tun zu müssen, das es anders ist.

gruß physicus
 

physicus

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#39
"Lohngeldunterschlagung" gibt es nicht als Rechtsbegriff.
als rechtsbegriff gibt es sehr wohl die unterschlagung, die sache wäre dann lohngeld, wenn man das als barauszahlung deklariert wird aus buchgeld eine bewegliche sache, wer also nicht ganz hirnlos ist und etwas denken kann, wird drauf kommen wie man es anstellen kann, so zu seinem recht zu gelangen.

gesetze sind auslegungssache und lassen sich dehnen wie gummi, glücklicherweise dehnt sich aber gummi nicht nur in eine richtung....

mfg physicus
 

Lecarior

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#40
Also ist Recht nicht unbedingt Recht zum Nutzen des Volkes, weil es immer davon abhängig ist, welcher oder welche Gauner an der Macht sind oder an der Macht geduldet werden, die ein Verbrechen oder eine Straftat für legal erklären.
Wer entscheidet, was "Recht zum Nutzen des Volkes" ist?

Außerdem liegt in deinen Ausführungen ein Widerspruch: Was legal ist, kann bereits per definitionem keine Straftat im Allgemeinen und kein Verbrechen im Besonderen sein.
 

Lecarior

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#41
Lecarior,

wo lebst Du eigentlich?

In der Sklaverei oder Mittelalter?
Im hier und jetzt. Und da gilt nunmal nulla poena sine lege. Das bedeutet, Unterschlagung kann nur bei Sachen vorliegen und Sachen sind nunmal nur körperliche Gegenstände, womit der bargeldlose Zahlungsverkehr nunmal nicht darunter fällt.
 

Lecarior

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#42
lecarior meint mal wieder seine frei erfundenen gesetzlichen regelungen unters volk schmeissen zu müssen, [...]
Die Quellen sind angegeben, lesen musst du schon selbst.

[...] ich habe es allerdings vom gericht schwarz auf weiß, das es eben doch eine bewegliche sache ist und somit unter das strafrecht der unterschlagung fällt.
Na da freue ich mich schon auf den Scan.
 

ekel

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#44
Ich hab hier was Neues vom Neuen:

Auf Seite 4 gibt er was von sich, der LETZTE Satz ist zum.......
:icon_kotz2:
16.05.12

Quelle:wochenspiegel-web
 

Liane

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#49
Ich hab hier was Neues vom Neuen:

Auf Seite 4 gibt er was von sich, der LETZTE Satz ist zum.......
:icon_kotz2:
16.05.12

Quelle:wochenspiegel-web
Den vorletzten finde ich auch ganz entzückend 'wichtige Arbeitskräfte-Reserve'.:icon_kotz:
 

kelebek

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#50
Um den 'Artikel' ist ein Kasten drum, an dem steht 'Anzeige'.

Mithin ist dies erkennbar eine PR-Maßnahme jenes JC und kein Produkt der Redaktion der Zeitung - auch wenn der Anschein eines journalistischen, mehr oder weniger unabhängig recherchierten Artikels, von welcher Qualität im vorliegenden Ergebnis auch immer, erweckt werden mag.
 

Bobby001

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#51
Landrat suspendiert Jobcenter-Chef

Hach! Was für ein Erfolg!!! :icon_klatsch: :icon_twisted: :biggrin:


*ganzneidischbin* Hätte ich zur Zeit nicht so viel mit mir selbst zu tun..... würde ich auch gern für eine Veränderung in unserem Landkreis .... äh.... plädieren :eek:

Nun ja, alles zusammen kann man eben nicht haben, auch wenn ich zwischenzeitlich tatkräftige Helfer zur Seite habe. Gell? Tex, Regelsatzkämpfer, Paolo_Pinkel, Rechtsverdreher ... .... .... (sorry, hab kein gutes Namensgedächtnis).... :biggrin:

Gruß vom Kampfzwerg Bobby, der auszog, den argen Kakerlaken das Fürchten zu lehren
 

ekel

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#52
Hier mal ein paar Neuigkeiten aus dem Saalekreis...

Ich könnt mich :icon_kotz2:bei sooo viel D..heit?, Naivität?, Unwissen??

(Ich weiss ja, dass man die Leute belügen will, darum geht´s mir auch nicht. Mich bringt dieser Artikel aber zur Weißglut, WEIL ich ja weiss, was vor Ort abgeht und die Lokalredaktion druckt das auch noch, ohne zu hinterfragen. Wenn ich nur könnte, wie ich wollte.)

Merseburg: Kuhnert krempelt das Jobcenter um - mz-web.de

Wie ging der alte Spruch: Neue Besen.........

Quelle: mz-web..de
 
E

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Merseburg/MZ. Im Eigenbetrieb für Arbeit des Saalekreises / Jobcenter war Roland Schimek am Freitag nicht zu erreichen, auch in mehreren seiner Firmen nicht. Es wurde versprochen, eine Nachricht zu übermitteln. Eine Antwort gab es nicht. Roland Schimek, der Leiter des Merseburger Jobcenters, ist in den Verdacht geraten, Vermittlungsgebühren und Zuschüsse an Firmen gezahlt zu haben, in denen er selbst Gesellschafter ist, und somit möglicherweise seine Position ausgenutzt zu haben.
Bereits am Freitagnachmittag scheinen sich die Hinweise auf ein Fehlverhalten Schimeks verdichtet zu haben. "Ich werde Herrn Schimek am Montag vom Dienst suspendieren und ihm Hausverbot erteilen", sagte Saalekreis Landrat Frank Bannert (CDU) der MZ. Das Rechnungsprüfungsamt des Landkreises habe ihn am Nachmittag davon in Kenntnis gesetzt, dass Schimek offenbar doch mehr Geschäfte mit sich selbst gemacht haben muss, als es anfänglich ausgesehen habe. "Schimek hatte bereits von sich aus für Montag um ein Gespräch gebeten", so Bannert. Worum es dabei gehen wird, dürfte nun klar sein



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Nicht nur suspendieren sondern sofort am nächsten Laternenmast aufhängen. :icon_klatsch:
 
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