Landesweit gute Sozialrechts Anwälte/innen- und Kanzleien gesucht... (1 Betrachter)

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apfelkuchen

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Er rechnet nur auf Beratungsschein ab und verlangt nicht mehr als die 15 €, ich schätze, er macht seinen Schnitt durch die Masse der Fälle. Im Fall des Gewinns darf dann ja auch die Gegenseite zahlen.
 

humble

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Rechtsanwalt Jens Hake
22. Mai um 21:18
Was bekommt der Anwalt bei Beratungshilfe?

Nun, er erhält 35 EUR für eine Beratung, 85 EUR für eine Vertretung im Widerspruchsverfahren, jeweils Nettobeträge.

Hinzu kommen noch Auslagen. Doch für ein Widerspruchsverfahren erhalte ich üblicherweise 121,38 Euro brutto.

Andererseits: Im Erfolgsfall rechnen wir statt mit dem Amtsgericht mit der Behörde ab. Die regulären Gebühren. Dann in der Regel 380,80 brutto
Deshalb will ich ja viele Widerspruchsverfahren. Denn über die große Anzahl bleibt für uns was übrig.
Deswegen bin ich regelrecht sauer, wenn Leute selber Widerspruchsverfahren durchführen. Sie entlasten bloß das Jobcenter. Doch mir fehlt die Einnahme. Denn ich lebe von solchen Honoraren.
Das gilt übrigens für jedes sozialrechtliche Widerspruchsverfahren, also auch beim Versorgungsamt oder Rentenversicherung oder Berufsgenossenschaften.
Mit Berechtigungsschein oder nach Beiordnung durch das Sozialgericht (Prozesskostenhilfe) gelten die gesetzlichen Gebühren
 

Stauer

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Das Forummitglied @Zeitkind hat sich die Mühe gemacht viele Punkte mal aufzuschlüsseln, damit die Teilnehmer hier zu vielen Fragen zu Themen aller Art antworten erhalten können.
Hallo,
unter Vorlagen habe ich gelernt, wie ein Widerspruchsverfahren läuft auch was da genau vor sich geht. Ich habe gewonnen, als ich gegen einen Bewilligungsbescheid vorgehen mußte. Da habe ich schon mehrmals abgekupfert. Sogar eine Sanktion habe ich aus dem Weg geräumt. Die hatten sich so schnell verzogen, dass es noch nicht einmal beim SG gelandet war. Das hat mir enorm geholfen. Es hat auch viel von dem Druck des JC beseitigt.
Danke @ Zeitkind, Dich schickt der Himmel. Wenn alle RA's so für Hartz IV-rer kämpfen würden wie Du, hätte ich viel mehr Vertrauen zu RA's. Aber es ist, wie es ist, ich kämpfe mit allem, was ich habe, dank Dir ist das viel mehr geworden. Ich fühle mich auch nicht mehr so wehrlos, wie ein Kind schlechter Eltern.
Für Widersprüche muß man Fristen einhalten. Wenn ich da wochenlang noch suchen muß, welcher RA mich vertreten will, wird mir das zu stressig. Die Finanzierung muß man auch noch klären, das dauert noch mal.
Auch wenn der RA traurig ist, ich werde immer wieder unter Vorlagen nachsehen, was ich tun soll, wenn das JC mich angreift. Ich wende alles an, was ich ins Köpfchen kriege und wenn ich dann mal verlieren sollte, weiß ich: da muß ich irgendwas übersehen oder nicht oder falsch verstanden haben. Das kann ich eher wegstecken als zu verlieren, weil es sich sowieso nicht lohnt für Hartzer etwas zu gewinnen. Der legt mein Anliegen unten hin und macht zuerst, dass er mit anderen Mandanten Geld verdient, um seinen Kostenapparat zu bedienen.
Bei Hartz IV-ren geht es um die nackte Existenz. Mir ist da mein Hemd näher, als der Rock.
 
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