LAG Hessen: § 1 Abs. 1 Satz 2 AÜG regelt Synchronisationsverbot

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LAG Hessen: § 1 Abs. 1 Satz 2 AÜG regelt Synchronisationsverbot

Berlin/Frankfurt am Main, 13.08.2013 - Seit der Neuregelung der Arbeitnehmerüberlassung im Dezember 2011 mühen sich die Arbeitsgerichte mit § 1 Abs. 1 Satz 2 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) ab: „Die Überlassung von Arbeitnehmern an Entleiher erfolgt vorübergehend“. Das Landesarbeitsgericht (LAG) Hessen hat nun die Auffassung geäußert, dass § 1 Abs. 1 Satz 2 AÜG ein sogenanntes „Synchronisationsverbot“ regele (4 TaBV 298/12).

Nach Ansicht des LAG Hessen verbiete die Vorschrift den Gleichlauf von Überlassung und Arbeitsvertrag. Das Gericht hat eine nicht mehr vorübergehende Überlassung angenommen, weil sowohl die Überlassung als auch der Arbeitsvertrag auf genau ein Jahr befristet waren.
LAG Hessen: § 1 Abs. 1 Satz 2 AÜG regelt Synchronisationsverbot
 
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