Lafontaine: Merkel soll Appell an Bush und sich selbst richten

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ExitUser

Gast
Forderung nach Gewaltverzicht beim G8-Protest
Samstag, 26. Mai 2007
Lafontaine: Merkel soll Appell an Bush und sich selbst richten

lafo02
Oskar Lafontaine (DieLinke):
Kanzlerin Merkel
misst mit zweierlei Maß.
Foto: LiZ-Archiv

Berlin (LiZ). Die Aufforderung der Bundeskanzlerin zum Gewaltverzicht bei den G8-Protesten kommentierte der Fraktionschef der Linken im Bundestag, Oskar Lafontaine, indem er den Ball an Merkel zurückspielte: "Wenn die Bundeskanzlerin an die G8-Gegner gerichtet sagt, Gewalt sei kein Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele, hat sie zwar grundsätzlich Recht, misst aber mit zweierlei Maß. Denn die Spitze der G8 tritt mit dem völkerrechtswidrigen Irak-Krieg und den NATO-Bombardierungen im Süden Afghanistans, bei denen viele Zivilisten ermordet worden sind, diesen richtigen Grundsatz seit langem mit Füßen", sagte Lafontaine. Die Bundeskanzlerin müsse diesen Appell also zuallererst an Präsident Bush und Premier Blair und schließlich auch an sich selbst richten.

*
"Wir fordern die Bundesregierung auf, zu einer friedlichen Außenpolitik zurückzukehren, die Bundeswehrsoldaten aus Afghanistan abzuziehen und ihre Unterstützung des völkerrechtswidrigen Irak-Krieges unverzüglich einzustellen", so Lafontaine.

https://linkszeitung.de/content/view/115304/1/
ich hör sie schon jetzt, wie sie emsig wieder reihenweise in "moralische ohnmacht" fallen werden ...
 

Kaleika

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Auch ich bin eine Gegnerin von Gewalt.
Doch in ihrer gigantischen Einzäunung des Tagungsgipfels zeigt Frau Merkel uns deutlich, das sie uns eben gar nicht traut und von daher ihr "Appell" an die friedlichen Kritiker nur eine Farce sein wird.
Mir kann doch keiner errzählen, das Frau Merkel Kritik gerne kommen sieht, zumal, wenn sie auf diese nicht konkret antworten können wird, bzw. WILL.
Kaleika
 

eAlex79

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Das Gelaber von "Friedlicher Protest wird gehört" ist ja wohl sowas von durchschaubar da fällt ja wohl im wahrsten Sinne des Wortes nichtmal der einfältigste Bundesbürger drauf rein. Vonwegen...

WAS sie mit dem Zaun beweisen wollte entgeht meinem Verständnis. Dass man alles Deutschgründlich macht wahrscheinlich :icon_lol:

Oder idt dass sie sich ernsthaft vor ihrem Volk zu fürchten beginnt wissend um ihre Schandtaten!

x
x Alex.
x
 

isabel

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Hallo,
es wird gegen den Zaum und die Auflage: 200 m Abstand zum Zaun gerichtlich gegangen. Ob das was hilft – ist andere Sache.
Ich meine: die Angst von Regierung ist sehr groß und es gibt kein Vertrauen – zu Recht.
Man kann von niemanden erwarten, unmenschlichen Imperialismus ohne weiteres hinzunehmen.
Die Auflagen und der Zaun zusammen mit Merkels Rede sprechen die Bände: - gegen Demokratie!!!

«Wir wollen nicht im
Käfig demonstrieren»

https://linkszeitung.de/content/view/115274/1/

Zitat:
„Dass ein Abstand zum Zaun von 200 Metern eingehalten werden soll, wollen die G8-Gegner nicht hinnehmen: "Die Notwendigkeit einer 'Pufferzone von 200 m' ist nicht hinreichend begründet", erklären die Anwälte Carsten Gericke, Ulrike Donat und Cornelia Ganten-Lange. Bei Castor-Transporten betrug das Demonstrationsverbot maximal 50 Meter beiderseits der Bahngleise. "Diese Einschränkung des Demonstrationsrechts wollen wir nicht noch weiter untertunneln", kritisiert Susanne Spemberg vom Sternmarsch-Bündnis.“

Das war nur ein Zitat, wenn weiter lesen möchte, ist die Adresse angegeben ( nur eine Seite weiter, wie von Cementwut ).
Übrigens, möchte ich meine Achtung für Cementwut ausdrücken: super recherchiert und geeignete Artikel ausgesucht . Das kostet viel Arbeit.

Herzliche Grüße
Isabell
 

Hartzer Knaller

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Und Lafontaine ebenfalls einen an sich selbst.
Es werden immer mehr. lol
Nur ändern, wird sich so oder so nichts.

Gut recherchiert, kostet viel Arbeit. gröhl
Für solche Funstoff- Zeitungsartikelsammlungen gibt es Parteibarbeiter, egal von welcher Seite, die die lancieren und unters Volk bringen.
Dazu kann man fast jede Zeitungsnachricht nutzen.
Ohne sich wirklich selbst drüber Gedanken zu machen, ist alles in jede Richtung auslegbar s. Klimaschmutzdopingdebatte.
Auch AntiG8- Festivals werden immer mehr zur Brot- u- Spieleveranstaltung, Doping fürs Volk.
Das hat sogar Schäuble 2.0 erkannt und darf das öffentlich zugeben.
Meint ihr er macht das, weil er so ein Vorzeigedemokrat ist!?
Nö, die machen den Gipfel extra nicht auf einer abgelegenen Südseeinsel.
Das hat Methode.
Und der deutsche Michel nimmts ab und spielt seinen vorgesehenen Part.
 

isabel

VIP Nutzer*in
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Und Lafontaine ebenfalls einen an sich selbst.
Es werden immer mehr. lol
Nur ändern, wird sich so oder so nichts.

Gut recherchiert, kostet viel Arbeit. gröhl
Für solche Funstoff- Zeitungsartikelsammlungen gibt es Parteibarbeiter, egal von welcher Seite, die die lancieren und unters Volk bringen.
Dazu kann man fast jede Zeitungsnachricht nutzen.
Ohne sich wirklich selbst drüber Gedanken zu machen, ist alles in jede Richtung auslegbar s. Klimaschmutzdopingdebatte.
Auch AntiG8- Festivals werden immer mehr zur Brot- u- Spieleveranstaltung, Doping fürs Volk.
Das hat sogar Schäuble 2.0 erkannt und darf das öffentlich zugeben.
Meint ihr er macht das, weil er so ein Vorzeigedemokrat ist!?
Nö, die machen den Gipfel extra nicht auf einer abgelegenen Südseeinsel.
Das hat Methode.
Und der deutsche Michel nimmts ab und spielt seinen vorgesehenen Part.


Hallo, Harzer Knaller,
ganz mit Dir bin ich nicht einverstandern. Oskar bemüht sich, ,bessere Lebensumstände zu schaffen.
Natürlich, ist er ein Politiker, kein Misantrop..
Sag mal, hast Du besseren Vorschlag? Vielleicht einen andern Politiker, der Deinen Geschmack vollkommm entspricht?
Zitate von Zeitungen sind vollkomm in Ordnung – die Unterstellung, dass , die schon vorbereitet sind von irgendwelche Parteileute – ist einfach Unsinn. Bis jetzt habe ich die Artikel selber ausgesucht. Ich versuche auch keine irrelevante Artikel hinzustellen.
Es ist ganz einfach, alles abzuwerten – aber Vorschläge zu unterbreiten – ist auch nicht einfach.
Mit freundlichen Grüßen
Isabell
 

Hartzer Knaller

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Landwirtschaft fehlen Zehntausende Erntehelfer,
Specialdemokraten wollen sich jetzt gnadenlose mit Lafontaine auseinandersetzen und Peter Scholl-Latour: »Der Krieg ist verloren« .

Da steht viel dazu, auch zu besseren Vorschlägen. Aber noch nicht alles.
Ich werte nicht nur ab wie es sonst so oft geschieht.
Oskar L. ist für mich ein Heuchler. Er schafft vor allem für sich bessere Lebensumstände.
 
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