Ladung vor dem Sozialgericht (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Rächerchen

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 März 2011
Beiträge
464
Bewertungen
50
Wir haben eine Ladung vom Sozialgericht bekommen und ich weiss nicht worum es geht. LOL ! Wir hatten damals über einen Anwalt beim Sozialgericht zwar Verfahren angestrebt aber dessen Kanzlei ist abgebrannt und so wissen wir nicht worum es geht.

Wir haben diesen Anwalt auch nicht mehr bzw ist er nicht mehr für uns tätig, weil es ist jetzt mehr als ein Jahr oder so her und wir wissen nicht was auf uns zu kommt und worum es geht.

Das muss eine Sache aus 2011 sein allerdings erinnere ich mich nicht mehr was das gewesen sein soll bei einer Bearbeitungszeit von über einem Jahr.

Kann man das zuvor heraus bekommen?

Ausserdem ist der Vorname falsch. Meine Frau heisst nicht wie auf der Ladung. Also der Name ist nicht mal falsch geschreiben - es steht ein völlig anderer Name drauf.

Kann ich also das erstmal zurück schicken weil mir eine Person mit dem Namen NICHT bekannt ist.

Und dann kläre ich das mit dem Anwalt, weil da ist NIX mehr passiert seit 2011 und wir haben nix mehr gehört.
 

Anna B.

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 Juli 2011
Beiträge
7.799
Bewertungen
5.420
Hallo,

ich würde beim Sozialgericht anrufen und das mit dem Vornamen erst einmal klären..vielleicht ist das ja gar nicht für Euch..

und wenn es doch für Euch ist, würde ich fragen, um welche Sache es denn geht...

ich meine, das wäre der einfachste Weg...

viel Erfolg
 
E

ExitUser

Gast
Wenn es eh nicht mehr interessiert, zieht einfach die Klage zurück und die Sache hat sich hoffentlich erledigt.

In Zukunft zumindest eine Kopie der Unterlagen aufbewahren. So ein Verfahren dauert oft zwei bis drei Jahre, bis es zu einem ersten Termin kommt.

Das Gericht sieht es aber sicher auch nicht gerne, wenn es sich mit eigentlich erledigten Fällen rumschlagen muss. Die haben genug zu tun.
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.613
Bewertungen
2.631
§ 106 SGG

(1) Der Vorsitzende hat darauf hinzuwirken, daß Formfehler beseitigt, unklare Anträge erläutert, sachdienliche Anträge gestellt, ungenügende Angaben tatsächlicher Art ergänzt sowie alle für die Feststellung und Beurteilung des Sachverhalts wesentlichen Erklärungen abgegeben werden.

(2) Der Vorsitzende hat bereits vor der mündlichen Verhandlung alle Maßnahmen zu treffen, die notwendig sind, um den Rechtsstreit möglichst in einer mündlichen Verhandlung zu erledigen.

(3) Zu diesem Zweck kann er insbesondere 1.um Mitteilung von Urkunden sowie um Übermittlung elektronischer Dokumente ersuchen,
2.Krankenpapiere, Aufzeichnungen, Krankengeschichten, Sektions- und Untersuchungsbefunde sowie Röntgenbilder beiziehen,
3.Auskünfte jeder Art einholen,
4.Zeugen und Sachverständige in geeigneten Fällen vernehmen oder, auch eidlich, durch den ersuchten Richter vernehmen lassen,
5.die Einnahme des Augenscheins sowie die Begutachtung durch Sachverständige anordnen und ausführen,
6.andere beiladen,
7.einen Termin anberaumen, das persönliche Erscheinen der Beteiligten hierzu anordnen und den Sachverhalt mit diesen erörtern.

(4) Für die Beweisaufnahme gelten die §§ 116, 118 und 119 entsprechend.
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.613
Bewertungen
2.631
Und dann kläre ich das mit dem Anwalt, weil da ist NIX mehr passiert seit 2011 und wir haben nix mehr gehört.
Ggf. neuen PKH-Antrag unter Beiordnung stellen?

Aber erstmal die Sachlage erfragen beim SG.

siehe auch:

§ 73a SGG

(1) Die Vorschriften der Zivilprozeßordnung über die Prozeßkostenhilfe gelten entsprechend. Macht der Beteiligte, dem Prozeßkostenhilfe bewilligt ist, von seinem Recht, einen Rechtsanwalt zu wählen, nicht Gebrauch, wird auf Antrag des Beteiligten der beizuordnende Rechtsanwalt vom Gericht ausgewählt.

(2) Prozeßkostenhilfe wird nicht bewilligt, wenn der Beteiligte durch einen Bevollmächtigten im Sinne des § 73 Abs. 2 Satz 2 Nr. 5 bis 9 vertreten ist.

(3) § 109 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
 

Rächerchen

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 März 2011
Beiträge
464
Bewertungen
50
Okay, habe gerade Fragezeichen über meinem Kopf. Was soll ich genau machen? Anrufen wegen dem Namen klären oder schriftlich darauf hinweisen, dass es diese Person hier nicht gibt????

Die Sache als Erledigt anmelden oder anfragen schriftlich und Fragen um was es geht (muss echt mal meine Unterlagen durch kramen worum es ging - hoffe habe das noch)????

Also irgendwie muss ich da jetzt weiter kommen weil ich sonst vor Ort dumm da stehe und nur die Schultern zucken muss.
 

Anna B.

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 Juli 2011
Beiträge
7.799
Bewertungen
5.420
Hallo,

ich persönlich würde am Montag dort anrufen und klären, was überhaupt los ist...

und gleichzeitig die Namenverwechslung? auch abklären...

und nach der Reaktion vom Sozialgericht, weißt du, was du anschließend zu tun hast...
 

biddy

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Mai 2007
Beiträge
13.404
Bewertungen
4.585
Wir haben diesen Anwalt auch nicht mehr bzw ist er nicht mehr für uns tätig, weil es ist jetzt mehr als ein Jahr oder so her ...

...

Und dann kläre ich das mit dem Anwalt, weil da ist NIX mehr passiert seit 2011 und wir haben nix mehr gehört.
Das ist normal, dass man nichts mehr vom Anwalt hört - was auch, wenn die Klage von ihm eingereicht wurde und der Anwalt genau wie ihr auf den Verhandlungs- oder Erörterungstermin wartet. Der Anwalt ist genau wie ihr vom SG über den Termin informiert worden und deshalb wäre mein erster bzw. einziger Weg der zum Anwalt und nicht zum SG ... zum Anwalt, der immer noch "eurer" ist, trotz der langen (aber nicht unnormal langen ... ich musste einmal ein Jahr und in der nächsten Instanz dann weit mehr als 1 Jahr warten und hatte zu meiner Anwältin natürlich währenddessen auch keinen Kontakt, weil nichts Neues anstand und wir halt beide warteten ...) Wartezeit bis zum Verhandlungstermin
 

Rächerchen

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 März 2011
Beiträge
464
Bewertungen
50
Muss ich mal sehen weil laut seinen Aussagen auch damals die Unterlagen verbrannt sind. Ich werde das Montag schnellstens erleidigen und dann sehen.
 

Rächerchen

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 März 2011
Beiträge
464
Bewertungen
50
War da, Klage zurück gezogen weil Forderungen laut Richterin auch rechtens und völlig okay berechnet. Hoffe ich kann das in Raten abbezahlen.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.695
Bewertungen
2.016
Wenn man Fragen hat beim SG, kann man einfach in der Geschäftsstelle anrufen. Die sind nicht so streng wird beim VG.
 
Oben Unten