Ladung Sozialgericht München

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SixpackRanger

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Am 03.04. stellte ich einen Antrag auf Akteneinsicht. Hierfür soll die Akte an die für mich zuständige Polizeidirektion geschickt werden. Besser, da ich hier nicht gezwungen wäre vormittags meine Firma zu schließen nur um mein Recht auf Akteneinsicht wahrnehmen zu können und es relativ nah an meinem Wohnort ist.

Daraufhin erhielt ich am 05.04. per förmlicher Zustellung eine Ladung zur mündlichen Verhandlung aller meiner 10 im Moment anhängigen Klagen beim Sozialgericht. U.a. ist dort auch eine Klage anbei die sich über einen Zeitraum von 2006 bis 2008 erstreckt. Eine Mitteilung über die Akteneinsicht folgte nicht. So verging den einige Zeit und ich rief am 12.04. bei der zuständigen Kammer an. Hier teilte man mir mit, daß der Richter im Urlaub wäre, die zuständige Vertretung nur eR Verfahren macht und auf Nachfragen sicherte man mir die Entscheidung hierüber zum 16.04. zu. Sicherheitshalber hab ich dann noch versucht beim Gerichtspräsidenten anzurufen, kam aber übers Vorzimmer nicht hinaus.

Vor den Tatsachen der Akteneinsicht steh ich seit heute. 9 Tage bevor am 27.04. die mündlichen Verhandlungen in München sind. Ich soll 50 km weit nach München fahren, wenn ich beim zuständigen Sozialgericht eine Akteneinsicht haben möchte. Begründung hierfür ist, daß ich bereits im Sommer letzten Jahres eine Akteneinsicht im gleichen Verfahren hatte.

Wer hat am 27.04.2012 vormittag gegen 11 Uhr bis in den Nachmittag noch Nichts vor ? :biggrin:

Eure Meinung zum vorliegenden Sachverhalt ?
 
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Am 03.04. stellte ich einen Antrag auf Akteneinsicht. Hierfür soll die Akte an die für mich zuständige Polizeidirektion geschickt werden.
Besser, da ich hier nicht gezwungen wäre vormittags meine Firma zu schließen nur um mein Recht auf Akteneinsicht wahrnehmen zu können und es relativ nah an meinem Wohnort ist.

Daraufhin erhielt ich am 05.04. per förmlicher Zustellung eine Ladung zur mündlichen Verhandlung aller meiner 10 im Moment anhängigen Klagen beim Sozialgericht. U.a. ist dort auch eine Klage anbei die sich über einen Zeitraum von 2006 bis 2008 erstreckt. Eine Mitteilung über die Akteneinsicht folgte nicht. So verging den einige Zeit und ich rief am 12.04. bei der zuständigen Kammer an. Hier teilte man mir mit, daß der Richter im Urlaub wäre, die zuständige Vertretung nur eR Verfahren macht und auf Nachfragen sicherte man mir die Entscheidung hierüber zum 16.04. zu. Sicherheitshalber hab ich dann noch versucht beim Gerichtspräsidenten anzurufen, kam aber übers Vorzimmer nicht hinaus.

Vor den Tatsachen der Akteneinsicht steh ich seit heute. 9 Tage bevor am 27.04. die mündlichen Verhandlungen in München sind. Ich soll 50 km weit nach München fahren, wenn ich beim zuständigen Sozialgericht eine Akteneinsicht haben möchte. Begründung hierfür ist, daß ich bereits im Sommer letzten Jahres eine Akteneinsicht im gleichen Verfahren hatte.

Akteneinsicht kann immer wieder beantrag werden - auch in gleicher Sache - das sind meine persönlichen Erfahrungen!

Wer hat am 27.04.2012 vormittag gegen 11 Uhr bis in den Nachmittag noch Nichts vor ? :biggrin:
an die zuständige Poliedirektion - das ist an sich nicht falsch aber es hätte :icon_kinn: mehr Rechtskraft, wenn die Polizeidirektion selbst etwas verfasst hätte wie z.Bsp., wir erklären uns einverstanden, die Gerichtsakte von Herrn/Frau ... in empfang zu nehmen und ihm/ihr diese in unseren Diensträumen zur Einsicht vorzulegen und unverzüglich an das Gericht zurück zu schicken.

Eure Meinung zum vorliegenden Sachverhalt ?

meine Meinung :icon_pause:
 

DeluxeAssi

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ohne Akteneinsicht kann man sich auf den Prozess nicht vorbereiten.
Man hat hierzu das Recht. Wie ist es denn mit Hinzuziehen eines Rechtsanwaltes ? Also nach PKH Antrag.

Bei 10 Verfahren im SG Bereich ist man als juristischer Laie nicht in der Lage sein Recht richtig einzuklagen, zumal durch Formfehler hier einiges durch gehen kann.

Ich würde also 1. PKH beantragen und 2. Den Termin zu verschieben, damit der Anwalt sich dann auch darauf vorbereiten kann.

Im übrigen kann man auch zuvor Fahrkosten beantragen, sofern man keine eignen Mittel hat.
 

SixpackRanger

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Bei mir hat sich inzwischen Einiges getan.

Am 27.03.2012 eröffnete mir der, der namentlich als Einziger im Mietvertrag steht, daß er zum 31.03.2012 auszieht. Es erfolgte mir gegenüber keine schriftliche Kündigung mit entsprechender Vorlaufzeit. Einfach so, von heute auf morgen. Anschließend wurde ich mehrfachst auf den Auszug hingewiesen und ich möge doch mit dem Verpacken meiner Sachen beginnen. Dies lehnte ich ab.

Seit dem 29.03.2012 läuft Terror gegen meine Person, um mich quasi aus meinen bewohnten Räumlichkeiten und der gesamten Wohnung an sich zu ekeln, als ich unmißverständlich äußerte an der Adresse wohnhaft zu verbleiben und vorerst nicht weg zu ziehen, da ich erst ein geeignetes Objekt finden müsste. Ich wurde hierauf tätlich angegriffen und beleidigt.

Einige Zeit danach bis über Ostern hinaus, wurde ich nicht weiter genötigt, da mein Gegenüber damit beschäftigt war sein gesamtes Eigentum in seine neue Wohnung zu verbringen.

Am 11.04.2012 kam es dann zu einer erneuten Auseinandersetzung, bei der ich bedroht und aufgefordert wurde den Haustürschlüssel heraus zu geben. Dies lehnte ich ab und wollte das Haus verlassen. Es wurde versucht mich durch Festhalten daran zu hindern. Beim ersten Zugriff passierte nicht viel. Beim zweiten Zugriff trug ich Gesichtsverletzungen in Form eines Kratzers unterm dem Auge davon. Bei der Polizei erfolgte noch am Abend eine Strafanzeige.

Am 18.04.2012 wurde erneut versucht sich meinen Haustürschlüssel anzueignen. Bei diesem Versuch war ich etwas schneller zu Fuß unterwegs, so daß ich Handgreiflichkeiten gegen meine Person verhindern konnte. Als mein Gegenüber seine Mißerfolg hierbei realisierte, ist er tags darauf dazu übergegangen mein Eigentum aus meiner Wohnung in die Garage zu verbringen indem er die Tür zum Wohnbereich aushängte.

Diverse Anzeigen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und Hausfriedensbruch wurden gestellt. Diverse Vorgänge mein Eigentum und meine Wohnung betreffend wurden auf Video bzw Foto festgehalten. Die Polizei musste mehrfachst schon bei mir anrücken, um meinem Gegenüber ein paar Dinge klar zu machen. Meinen Arbeitsrechner, ein paar Lebensmittel, etwas Kleidung und ein paar wenige Dokumente musste ich nachts vom 18.04. auf den 19.04. um 2 Uhr früh schlußendlich zu einem Bekannten verbringen, um wenigstens irgendwas in Sicherheit zu bringen und mich dem nicht weiter auszusetzen. Hier bin ich im Moment nur zu Besuch.

Zwei Telefonate mit dem SG brachten nicht wirklich viel, außer daß man stur an dem Termin zum 27.04.2012 festhält. Ich soll, wenn ich was will, eine Verschiebung beantragen, es wäre aber schon recht kurzfristig. Fazit am Ende des Telefonats war, daß ich darauf verwiesen wurde was mir an Strafe droht, wenn ich nicht zur Ladung kommenden Freitag erscheine.

Als persönliches Fazit bleibt festzuhalten, daß all dies nie passiert wäre, hätte das Amt mal die beantragte KdU bezahlt. Wahrscheinlich würde ich vor Ort inzwischen schon gar nicht mehr wohnen, hätte das Amt nicht unablässig meine Selbstständigkeit mit Geldentzug bombardiert.
 

Purzelina

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Am 27.03.2012 eröffnete mir der, der namentlich als Einziger im Mietvertrag steht, daß er zum 31.03.2012 auszieht. Es erfolgte mir gegenüber keine schriftliche Kündigung mit entsprechender Vorlaufzeit. Einfach so, von heute auf morgen. Anschließend wurde ich mehrfachst auf den Auszug hingewiesen und ich möge doch mit dem Verpacken meiner Sachen beginnen. Dies lehnte ich ab.

Dieser Jemand ist nicht irgendein Vermieter, sondern dein Vater?
 

SixpackRanger

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Haustürschloss wurde gestern ausgetauscht. Komme somit nicht mehr in meine Wohnung.

War nett beim Sozialgericht heute. Der Richter war der Meinung mich durch alle zehn Klagen hetzen zu müssen, obwohl ich null vorbereiten konnte. Es kam sowas wie "jetzt haben wir es schon 12 Uhr" oder "jetzt ist schon halb zwei". Dann wollte er mir ein unnötige Klageerhebung attestieren, weil ich im letzten Termin eine Klage zurückgezogen habe und das ja so wahnsinnig viele Gerichtskosten verursachen würde, wenn ich hier jetzt so quasi mit dem gleichen Käse nochmal angetanzt komme.

Richtig freundlich war er mal wieder zum Beklagten. Zu mir eher weniger. Diesmal war es Niemand aus der Widerspruchsstelle. Der stellvertretende Geschäftsführer höchstpersönlich war anwesend. Im Hintergrund saß eine junge Frau mit Notizblock und Stift rum. Keine Ahnung wer das war.

Irgendwann wollte der Richter mir dann einen Sozialbetrug andichten wegen der KdU. Hat mir die Worte im Mund verdreht und rechtswidrig erlangte, wenn nicht sogar erfundene, Informationen aus meiner Leistungsakte gegen mich verwendet. Das war dann der Zeitpunkt, an dem ich den Dreistigkeiten ein Ende setzen und die Reißleine mit einem Befangenheitsantrag ziehen musste.
 

SixpackRanger

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Eins hab ich ganz vergessen.

Der Richter meinte, bezüglich KdU und dem Versuch hierbei mir einen Sozialbetrug anzudichten, was mein Vater wohl dazu sagen würde wer die Miete zahlt. Dieser hatte sich nämlich mal angeblich vor Jahren gegenüber Demjenigen, der damals unerlaubt die Fotos vom Grundstück gemacht hat, so geäußert laut Akte, daß ja er allein die Miete bezahle. Der Richter und das Jokecenter möchten mir sozusagen einen Strick aus meinen aktuell laufenden Mietstreitigkeiten mit meinem Vater drehen.
 

Couchhartzer

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Der Richter meinte, bezüglich KdU und dem Versuch hierbei mir einen Sozialbetrug anzudichten, was mein Vater wohl dazu sagen würde wer die Miete zahlt. Dieser hatte sich nämlich mal angeblich vor Jahren gegenüber Demjenigen, der damals unerlaubt die Fotos vom Grundstück gemacht hat, so geäußert laut Akte, daß ja er allein die Miete bezahle.
Diesen Richter hätte ich allen Ernstes gefragt, ob ihm mittlerweile auch schon aufgefallen ist, dass es in Deutschland keinen Kaiser mehr gibt, und ob er sich eventuell vorstellen könne, dass es möglicherweise daran liegt, weil einfach nicht die Zeit nicht genau an dem Punkt stehen bleibt, wo andere es es gerne in ihrem Wunschdenken hätten.

Kurz gesagt, auch ein vormals anders gestaltetes Mietzahlungsverhältnis kann sich von heute auf morgen durch neue Umstände und Abmachungen schlagartig ändern und solange niemand den handfesten gegenteiligen Bewris deiner angegeben Mietzahlung erbringt hat er sich im eigenen Interesse derartiger Unterstellungen zu enthalten.
 

Piedro

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befangenheit war genau richtig.

dem richter war doch wohl bekannt, dass keine akteneinsicht stattfinden konnte. bei dieser feststellung hätte der termin gar nicht anberaumt werden dürfen, oder hätte vertagt werden müssen.

warum ist denn da kein anwalt im spiel? das ist leichtsinnig!
 

Purzelina

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Kurz gesagt, auch ein vormals anders gestaltetes Mietzahlungsverhältnis kann sich von heute auf morgen durch neue Umstände und Abmachungen schlagartig ändern und solange niemand den handfesten gegenteiligen Bewris deiner angegeben Mietzahlung erbringt hat er sich im eigenen Interesse derartiger Unterstellungen zu enthalten.
Die einfache Angabe, dass Miete gezahlt wird, reicht im Streitfall nicht aus. Der LE wird dann gegenüber dem JC und Gericht die Mietzahlungen anhand von Überweisungen oder Quittungen belegen müssen.

Hat man das verlangt und wurde dem nachgekommen?
 

DeluxeAssi

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befangenheit war genau richtig.

dem richter war doch wohl bekannt, dass keine akteneinsicht stattfinden konnte. bei dieser feststellung hätte der termin gar nicht anberaumt werden dürfen, oder hätte vertagt werden müssen.

warum ist denn da kein anwalt im spiel? das ist leichtsinnig!

Naja, was Gerichte eigentlich müssen und wirklich tun ist ja immer zweierlei. Oft genug, dass sie den Kläger persönlich vorladen ohne ihm wirklich anwaltliche Hilfe oder gar Akteneinsicht gewährt zu haben.

Sie überrumpeln den Kläger, der der Rechtsmaterie gar nicht im Ganzen richtig folgen kann. In meinen Augen ist das ein Vorführen mehr nicht.

@ Six, ich hoffe Du hast Dir das Fahrgeld und auch den Zeitaufwand bezahlen lassen, steht Dir nämlich zu. Du bist einem Zeugen gleichgestellt. Solltest Du nur Fahrgeld erhalten haben oder gar nichts, dann stelle den formlosen Antrag

innerhalb von drei Monaten
 

Piedro

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Naja, was Gerichte eigentlich müssen und wirklich tun ist ja immer zweierlei. Oft genug, dass sie den Kläger persönlich vorladen ohne ihm wirklich anwaltliche Hilfe oder gar Akteneinsicht gewährt zu haben.

Sie überrumpeln den Kläger, der der Rechtsmaterie gar nicht im Ganzen richtig folgen kann. In meinen Augen ist das ein Vorführen mehr nicht.

@ Six, ich hoffe Du hast Dir das Fahrgeld und auch den Zeitaufwand bezahlen lassen, steht Dir nämlich zu. Du bist einem Zeugen gleichgestellt. Solltest Du nur Fahrgeld erhalten haben oder gar nichts, dann stelle den formlosen Antrag

innerhalb von drei Monaten

ich bin ja leider kein jurist. aber die akteneinsicht wurde zur vorbereitung beantragt und hat nicht stattgefunden. das hat der richter meiner meinung nach zu berücksichtigen. wäre ein anwalt im spiel, hätte der den termin aus diesem grund verlegen lassen. kann ja nicht angehen, dass aus der aktenlage heraus beweise gewürdigt werden, die dem "beschuldigten" nicht mal bekannt sind. ausserdem: wenn ich das richtig verstanden habe, war der elo kein beschuldigter, er ist als kläger erschienen. oder nicht? wieso muss sich der kläger für etwas rechtfertigen, was der beklagte in seinen akten hat, obwohl ihm nicht mal akteneinsicht gewährt wurde?

abgesehen davon, dass hier befangenheit erkennbar ist, könnte durchaus noch ein verfahrensfehler vorliegen.

wenn der elo (auch) beklagter einzelner verfahren ist, ändert das im grunde nichts daran, dass ihm die vorbereitung auf diesen termin unmöglich gemacht wurde und er sich entsprechend auch nicht zu aktenkundigen behauptungen äussern kann, die ihm nicht zur kenntnis gebracht wurden. eine äusserung dazu erwirken zu wollen, obwohl die richtigkeit der aktenvermerke noch gar nicht geprüft werden konnten, ist nicht koscher.

wie auch immer, da gehört ein anwalt mit ins boot.
 

DeluxeAssi

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ich bin ja leider kein jurist. aber die akteneinsicht wurde zur vorbereitung beantragt und hat nicht stattgefunden. das hat der richter meiner meinung nach zu berücksichtigen. wäre ein anwalt im spiel, hätte der den termin aus diesem grund verlegen lassen. kann ja nicht angehen, dass aus der aktenlage heraus beweise gewürdigt werden, die dem "beschuldigten" nicht mal bekannt sind. ausserdem: wenn ich das richtig verstanden habe, war der elo kein beschuldigter, er ist als kläger erschienen. oder nicht? wieso muss sich der kläger für etwas rechtfertigen, was der beklagte in seinen akten hat, obwohl ihm nicht mal akteneinsicht gewährt wurde?

abgesehen davon, dass hier befangenheit erkennbar ist, könnte durchaus noch ein verfahrensfehler vorliegen.

wenn der elo (auch) beklagter einzelner verfahren ist, ändert das im grunde nichts daran, dass ihm die vorbereitung auf diesen termin unmöglich gemacht wurde und er sich entsprechend auch nicht zu aktenkundigen behauptungen äussern kann, die ihm nicht zur kenntnis gebracht wurden. eine äusserung dazu erwirken zu wollen, obwohl die richtigkeit der aktenvermerke noch gar nicht geprüft werden konnten, ist nicht koscher.

wie auch immer, da gehört ein anwalt mit ins boot.

Ich bin da ganz bei Dir mit der Meinung. Nun ist es aber so, dass in unserem Land ein Richte rüber alles steht und einfach macht was er will. Nicht richtig, ist aber oftmals so.

Schaue in meinen anderen Tread mal rein, da ist es ähnlich gelagert.

Ich bin ebenfalls kein Jurist, aber einiges habe ich nun schon mitbekommen und ich sehe hier eine klare Gehörsrüge begründet. Denn die Tatsachen waren dem Kläger nun mal durch die verweigerte Akteneinsicht nicht alle bekannt und ich bezweifle mal stark, dass man es damit entschuldigen kann, dass diese ja in dem Termin erörtert wurden. Die Gleichstellung war nicht gegeben.

Bei der Befangenheit sollte man nicht zu sehr auf die Befangenheit rumreiten, denn es reicht aus die Besorgnis ausreichend darzulegen. Die Besorgnis alleine reicht aus um einen Richter abzulehnen.

Es zeichnet sich nach meinen Beobachtungen einfach ab, das die Gerichte dazu neigen (wenige Ausnahmen ) hingehen und PKH erst am Verfressende gewähren, da ein HE das Kostenrisiko oft nicht auf sich nehmen will/kann also ohne rechtliche Vertretung durchs das Verfahren gehen muss, dann Erörterungstermine anberaumt werden, in denen Rechtliche Sachverhalte aufgeklärt werden sollen, die teilweise dem Kläger gar nicht bekannt sind oder einfach sein Wissen zum Verständnis überfordern und so die Klage immer wieder gerne abgewimmelt wird. Die meisten sind dann vom Richter auch noch ziemlich derbe angegangen worden und scheuen jeden weiteren Rechtsweg und so ist das Ziel erreicht.

Anträge des Klägers werden meistens abgewimmelt.

Rat eines Anwaltes : Erkennt man, dass man bei diesem Richter nie durch kommen wird, sollte man versuchen, dem Richter so viele Fehler machen zu lassen wie irgend möglich, denn dass eröffnet den weiteren Rechtsweg wegen Verfahrensmängel.

Schon krass was in diesem Land und unserem Rechtssystem abgeht.
 

SixpackRanger

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@ Six, ich hoffe Du hast Dir das Fahrgeld und auch den Zeitaufwand bezahlen lassen, steht Dir nämlich zu. Du bist einem Zeugen gleichgestellt. Solltest Du nur Fahrgeld erhalten haben oder gar nichts, dann stelle den formlosen Antrag

innerhalb von drei Monaten

Das müsstest du mir bitte etwas näher erklären. Wie läßt sich der Zeitaufwand als Zeuge konkret in Zahlen berechnen ?

Kann ich das auch noch für den Termin aus November 2011 geltend machen ?
 

SixpackRanger

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So, inzwischen bin ich jetzt in einer Obdachlosenunterkunft (1 Zimmer in einer 2 Zimmer Wohnung in erbärmlichen Zustand) gelandet.

Eine Ausübung meiner selbstständigen Tätigkeit ist inzwischen nicht mehr möglich, da ich hier vor Ort lediglich den Arbeitsrechner und ein paar Dinge des alltäglichen Gebrauchs verbracht habe. Im Moment bin ich auf Wohnungssuche. Trotz der gegebenen Umstände verweigert man mir im zuständigen Jokecenter vor Ort die vorläufige Bescheidung meiner Leistungen. Es sei angemerkt, daß gegen einen Versagungsbescheid eine Klage bei Gericht anhängig ist.

Trotz des Verweises auf die Kraft Gesetz automatische aufschiebende Wirkung des Widerpruchs und der Klage hiergegen, möchte der zuständige Sachbearbeiter nicht bescheiden. Der stellvertretende Geschäftsführer erpresst mich unter Zeitdruck 5 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten zur Annahme eines 50 EUR Lebensmittelgutscheins. Keinerlei Einsicht seitens der Behörde, trotz des bereits angerichteten Schadens. Stattdessen wird man als unkooperativ betitelt (weil man zu Recht keine Anlage VM ausfüllt) und vorab bedroht, man rufe die Polizei, sollte ich das Haus nicht nach Ende der Öffnungszeiten verlassen haben. Das Beste ist aber, daß man der Meinung ist, ich müsse einen Neuantrag stellen. Halten die mich für komplett besch*uert ?

Fantastisch was der deutsche Staat bei mir an Höchstleistung an den Tag gelegt hat meine Arbeit über Monate hinweg empfindlich zu stören.
 

DeluxeAssi

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Das müsstest du mir bitte etwas näher erklären. Wie läßt sich der Zeitaufwand als Zeuge konkret in Zahlen berechnen ?

Kann ich das auch noch für den Termin aus November 2011 geltend machen ?

Nein nur 3 Monate rückwirkend soweit ich weiß.

Was ich sonst so lese klingt nicht doll.

Hast Du Dich mal an Nürnberg gewandt, an das Kundenreaktionsmanagement?
 

SixpackRanger

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Nein nur 3 Monate rückwirkend soweit ich weiß.

Was ich sonst so lese klingt nicht doll.

Hast Du Dich mal an Nürnberg gewandt, an das Kundenreaktionsmanagement?

Nein. Wozu denn ?

Inzwischen muß ich feststellen, daß wohl Jemand meine Post aus dem Briefkasten entwendet. Wiederholt, bloß diesmal anscheinend nicht offiziell mit einem Nachsendeauftrag in den ich ohne mein Einverständnis eingetragen wurde. Hab das rausgefunden und gleich die Post verständigt damals. Mein Vater, der zuvor an der gleichen Adresse wohnte, war der Meinung ohne meine Wissen meine Post zu unterschlagen. Seit 09.05. von der Post rückgängig gemacht.

Trotzdem kommen Briefe von der Versicherung nicht an, obwohl ich mir der Versand zum 16.05. telefonisch bestätigen hab lassen. Finanzamt hab ich noch nicht angerufen. Da steht seit dem 15.05. noch Post von einem Widerspruchsverfahren aus. Zudem warte ich nach wie vor auf Post von Fonic wegen diverser Rechnungen mit ausgewiesener Umsatzsteuer zwecks Buchung und Angabe in einer abschließenden EKS.

Besonders interessant finde ich, daß eine förmliche Zustellung vom Sozialgericht am 21.05.2012 in der Garage bei meinen Sachen lag und nicht im Briefkasten. Als Zustellungsdatum ist der 19.05.2012 vermerkt. Das kann aber nicht sein, da ich am vergangenen Samstag spät nachmittags den Briefkasten auf Post geprüft und Nichts gefunden habe. Also muß Jemand den Brief aus dem Briefkasten am Samstag entfernt und bis Montag in die Garage verbracht haben. Ich hab aufgrund der jüngsten Vorkommnisse den Nachbarn in Verdacht. Auffällig ist, daß Eines der Aktenzeichen handschriftlich direkt über der Empfängeradresse angebracht wurde und im Sichtfenster für Jeden lesbar ist. Die Schriftstücke im Inneren wurden auch so gefaltet, daß man es auf keinen Fall überlesen kann.
 

kelebek

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Schließe mich an: Anzeige gegen Unbekannt. --- Dies in der Hoffnung, das mögliche zukünftige Nachteile durch Dir nicht zugegangene Post mit Hilfe dieser Anzeige zumindest teilweise vermieden werden können.
 

SixpackRanger

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Anzeige gegen Unbekannt erstatten.

Schließe mich an: Anzeige gegen Unbekannt. --- Dies in der Hoffnung, das mögliche zukünftige Nachteile durch Dir nicht zugegangene Post mit Hilfe dieser Anzeige zumindest teilweise vermieden werden können.

Anzeige gegen Unbekannt wird wahrscheinlich keinen Effekt erzielen. Im Moment bin ich relativ nah an der Post im Ort. Sind nur ein paar Meter von dort entfernt wo ich mich im Moment vorübergehend aufhalte. Heute hab ich den Zusteller schon abgefangen und mir die Post aushändigen lassen. Wird mir wohl nichts Anderes übrig bleiben.

Im Jokecenter war es heute lustig. Der Sachbearbeiter wollte wieder mal keinen vorläufigen Bescheid machen wegen der noch anhängigen Klage gegen die Versagung. Als Nächstes meinte er, daß ich den Lebensmittelgutschein in Bargeld umgewandelt hab. :biggrin: Dann gings auch gleich zum stellvertretenden Geschäftsführer dessen Uneinsichtigkeit mal wieder unübertroffen war. Hab dem alles Relevante vorgetragen zum Versagungsbescheid. Fängt der an mich vollzutexten von wegen Neuantrag den ich angeblich abgeben wollte, weil der ja seiner Meinung nach an den Lebensmittelgutschein gekoppelt war. Hab gleich gegengesteuert und auf den Weiterbewilligungsantrag und den mir zustehenden vorläufigen Bescheid verwiesen. Finale war dann, daß er mich aus seinem Büro komplimentiert hat und mir mit der Polizei drohte sofern ich das Gebäude nicht verlassen sollte. Naja, an so einem Verhalten merkt man dann wieder mal wer tatsächlich nix kann und wer es Anderen gerne andichten möchte.

Es sieht wohl danach aus, als müsste ich die aufschiebende Wirkung vom Sozialgericht anordnen lassen. Wer kriegt den eR Antrag, wenn gegen den bisher zuständigen Richter ein Befangenheitsantrag läuft ? Der gleiche Richter oder ein anderer Richter ?
 
A

Akos

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:eek: wo habt ihr alle bloß die nerven her solche kriege zu führen?
ich bin nach ein paar jahren andauernder psychischer vergewaltigung vom arbeitsamt so fertig, daß ich mir ein leben im gefängnis leichter vorstelle. dort hab ich zu essen und muß nicht ne egv unterschreiben oder gar alle meine rechte aufgeben. das rausgehen unter menschen brauch ich schon nichtmehr und von daher würden mich die gitter nicht stören. noch hab ich verantwortung für einen hund der 10 jahre alt ist, aber danach weiß ich nicht wie lange diese andauernde vergewaltigung vom amt noch auszuhalten möglich ist.
ihr kämpft und kämpft, wo habt ihr die kraft her. ich bin durch das schreiben schon am flennen.
das was ich hier schreibe ist keine drohung oder ankündigung von krimineller handlungen sondern nur ein gedanke, daß das jb einen menschen so kaputt machen kann, daß man keine nerven mehr hat und manchmal nichtmehr weiter weiss.
 

Purzelina

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Die Antwort ist relativ einfach, die Lebensumstände der Menschen sind sehr verschieden.

Beispiele, zugespitzt:

Alter kranker alleinstehender ALG2-Empfänger, ohne besondere Fähigkeiten, ohne familiäres Umfeld, ohne Zuverdienstmöglichkeit, ohne jedes Vermögen. Da haut jede Streitigkeit mit dem JC voll rein, der wird ganz schnell mürbe.

Junger gesunder rechthaberischer Mann mit der gewissen Clevernis, bisschen nebenbei verdienen im Netz, bisschen so noch Knete machen, bisschen was im Sparstrumpf von Omma und Oppa, noch umsonst bei den Eltern wohnend und essend (muss das JC ja nichts von wissen). Den fordern die Probleme mit dem JC eher heraus, der hat vielleicht sogar Spass an den Streitigkeiten.

Junge Frau, gut ausgebildet, gute familiäre Anbindung, gut verdienender Freund mit eigener Wohnung, auch da sind Schwierigkeiten mit dem JC relativ leicht zu verdauen.
 
A

Akos

Gast
danke für die antwort. du hast recht und ich gehöre leider zu der ersten sorte. 50,krank,kein vertrauen mehr und mindestens 1 woche im monat am hungern. euer forum ist mein sozialer kontakt. tafel wäre nur ne weitere harte belastung. ich möchte den treat nicht länger stören und geh jetzt auch raus damit ihr euren kampf hoffentlich erfolgreich zu ende führen könnt.
:icon_daumen::icon_daumen::icon_daumen: daumen drück. haut rein jungs und mädels :icon_daumen::icon_daumen::icon_daumen:
 
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