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kurzfristige Einsätze.....

E

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  Th.Starter/in  
#1
Hallo, ich habe ein Problem mit meiner aktuellen Leihbude, was ich von selber einfach nicht in den Griff bekomme.
Es geht um das Thema kurzfristige Einsätze...ich arbeite dort als Springer in der Altenpflege....ich habe zwar immer einen Dienstplan für den aktuellen Monat jedoch sind nur wenige Tage mit den Diensten gefüllt, die restliche Zeit bin ich schlicht verfügbar, d. h. oft bekomme ich nachmittags eine E-Mail, das ich am nächsten Tag da und dahin soll.
Mir ist das jedoch viel zu kurzfristig, ich kann garnicht richtig planen, komme mir vor als wäre ich ständig im 24 h stand by Modus für die.
Ich weiss, auch das es eine 4 Tage ankündigungsfrist gibt, ich zeigte das einer meiner Dispo sogar mal mit dem entsprechenden Gerichtsurteil, die zeigte mir nur den Vogel und meinte das Urteil könnte ich mir sonst wohin stecken....
Ich möchte diese 4 Tagesfrist jedoch unbedingt bei denen durchsetzen, mir würde auch eine 2 Tagesfrist reichen, Hauptsache ich kann etwas mein Privatleben planen, was momentan überhaupt nicht möglich ist.
Wie gehe ich das nur an?
Ich habe mittlerweile auch die Probezeit geschafft und die können mich nicht mehr so leicht rausschmeissen.
Ich weiss einfach nicht wie ich die dazu bringen kann, das die sich daran halten.
Rufbereitschaft ist natürlich auch nicht vereinbart.
 
E

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  Th.Starter/in  
#2
Nach Deiner Schilderung hier: Ich wollte nicht bei denen bleiben!
 

bLum

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#3
Was steht denn darüber genau in deinem Vertrag?
..mhmhm, ruf mal bei den Gewerkschaften an?
 
E

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  Th.Starter/in  
#4
Steht denn in Deinem Vertrag was von Springer oder hast Du Dich überhaupt damit einverstanden erklärt?
Oder wurdest Du ohne Absprache als Springer "eingesetzt"?
 
E

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  Th.Starter/in  
#5
Was steht denn darüber genau in deinem Vertrag?
..mhmhm, ruf mal bei den Gewerkschaften an?
In meinen Vertrag steht nur, das ich bei Nichteinsatz telefonisch JEDERZEIT erreichbar sein muss.
 
E

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  Th.Starter/in  
#6
Steht denn in Deinem Vertrag was von Springer oder hast Du Dich überhaupt damit einverstanden erklärt?
Oder wurdest Du ohne Absprache als Springer "eingesetzt"?
Im Vorstellungsgespräch wurde ich gefragt ob ich lieber kurzzeitige Einsätze will oder langfristige...ich sagte das ich kurzzeitige besser finde, weil ich möglichst viele Heime kennenlernen will. Von Springer steht in meinen Vertrag aber nichts.
Ich habe halt angst, wenn ich mich auf mein Recht berufe, das ich Abmahnungen bekomme wegen Arbeitsverweigerung oder unentschuldigte Fehlzeiten
 

bLum

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#8
JEDERZEIT? Wer unterschreibt denn sowas? :icon_question:

Soweit ich weiß, muss man während der Geschäftszeiten erreichbar sein *kopfkratz* ...ist natürlich quasi permanent in der ambulanten Pflege.

Würde mich echt mal bei der Gewerkschaft schlau machen!
 
E

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  Th.Starter/in  
#9
JEDERZEIT? Wer unterschreibt denn sowas? :icon_question:

Soweit ich weiß, muss man während der Geschäftszeiten erreichbar sein *kopfkratz* ...ist natürlich quasi permanent in der ambulanten Pflege.

Würde mich echt mal bei der Gewerkschaft schlau machen!
Ich weiss...hinterher ist man immer schlauer
 

Dark Vampire

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#10
Da wirste nix ändern können, und wenn dann bist du schnell weg vom Fenster.....da sind ZAF Meister drin.
 
E

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  Th.Starter/in  
#11
Geld für Rufbereitschaft gibt es wahrscheinlich nicht? Bedenklich.
Nein gibt es nicht...habe monatlich grade mal ca. 1000 Euro netto übrig.
Und ich weiss einfach nicht mehr, wie ich aus der Nummer rauskommen soll...am liebsten würde ich einfach kündigen, damit ich wieder ruhe habe
 

Charlot

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#12
In meinen Vertrag steht nur, das ich bei Nichteinsatz telefonisch JEDERZEIT erreichbar sein muss.
Dann darfst Du ja nicht mal ins Schwimmbad gehen.
Denn da bleibt das Handy ja im Spind.
 

Firefox2

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#13
Im Vorstellungsgespräch wurde ich gefragt ob ich lieber kurzzeitige Einsätze will oder langfristige...ich sagte das ich kurzzeitige besser finde, weil ich möglichst viele Heime kennenlernen will. Von Springer steht in meinen Vertrag aber nichts.
Ich habe halt angst, wenn ich mich auf mein Recht berufe, das ich Abmahnungen bekomme wegen Arbeitsverweigerung oder unentschuldigte Fehlzeiten
Hmm, du bist auf der einen Seite mit kurzfristigen Einsätzen einverstanden !! Sorry, damit gibst du deiner Bude den Persilschein als Springer tätig zu werden. Kurzfristig/-zeitig heißt für mich als Urlaubsvertretung, Krankheitsfälle e.t.c. tätig zu werden. Das sind für mich Springertätigkeiten ! Oder versuchen die dich in anderen Branchen / Tätigkeiten einzusetzen ?
 

wolfmuc

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#14
Und ich weiss einfach nicht mehr, wie ich aus der Nummer rauskommen soll
was hindert dich denen zu sagen daß du nun langfristig eingesetzt werden möchtest ... , kündigen kannst immer noch ...

besser wenn Plan B - vohanden ist .. :)

lg
Wolfmuc
 
E

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  Th.Starter/in  
#15
Hmm, du bist auf der einen Seite mit kurzfristigen Einsätzen einverstanden !! Sorry, damit gibst du deiner Bude den Persilschein als Springer tätig zu werden. Kurzfristig/-zeitig heißt für mich als Urlaubsvertretung, Krankheitsfälle e.t.c. tätig zu werden. Das sind für mich Springertätigkeiten ! Oder versuchen die dich in anderen Branchen / Tätigkeiten einzusetzen ?
Nein, nur im Bereich Altenpflege.
Ich wusste doch damals nicht, das ich ständig von heute auf morgen für die bereitstehen muss...das war bei den Leihbuden wo ich vorher war nicht so...als das anfing, mit den kurzfristigen Einsätzen...also ich bekam nachmittags ne mail, ich soll morgen früh da und dahin zum Frühdienst, fing ich ja an zu recherchieren und kam dann auf dieses 4 Tagefrist Urteil...und zeigte das meiner Disponnentin, da meinte die nur das ich mir das sonst wohin stecken könnte....mittlerweile macht mich das seit 8 Monaten so mit, und mich belastet das psychisch immer mehr...wie gesagt am liebsten würde ich infach kündigen...damit ich endlich meine Ruhe habe
 

Lilastern

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#16
Nein gibt es nicht...habe monatlich grade mal ca. 1000 Euro netto übrig.
Und ich weiss einfach nicht mehr, wie ich aus der Nummer rauskommen soll...am liebsten würde ich einfach kündigen, damit ich wieder ruhe habe
Mit AU kommst du da am ehesten raus.

Kannst du dir nicht ein Attest besorgen, dass du diesen Job nicht mehr machen kannst?

In der Altenpflege müsstest du doch eigentlich auch bei normalen Arbeitgebern etwas finden.

Die suchen doch Händeringend Personal.
 
E

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  Th.Starter/in  
#17
Mit AU kommst du da am ehesten raus.

Kannst du dir nicht ein Attest besorgen, dass du diesen Job nicht mehr machen kannst?

In der Altenpflege müsstest du doch eigentlich auch bei normalen Arbeitgebern etwas finden.

Die suchen doch Händeringend Personal.
Ja, aber nur Pflegefachkräfte...ich bin nur Helfer...will aber in 2- 3 Jahren die Ausbildung noch machen...doch momentan kann ich mir die Ausbildung leider nicht leisten.
Es ist einfach ein Teufelskreis.
 

Charlot

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#19
Einfach Telefon abschalten.
Was sollen die denn machen ?

Teile ihnen mit, dasdu Dein Handy verloren hast.
 

Lilastern

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#20
Ja, aber nur Pflegefachkräfte...ich bin nur Helfer...will aber in 2- 3 Jahren die Ausbildung noch machen...doch momentan kann ich mir die Ausbildung leider nicht leisten.
Es ist einfach ein Teufelskreis.
In Pflegeheimen werde doch auch Helferinnen ausgebildet.
 
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  Th.Starter/in  
#21
In Pflegeheimen werde doch auch Helferinnen ausgebildet.
Ja, da verdient man aber nix, sondern muss noch draufzahlen....außerdem will ich später Altenpflegerin werden...die Zeitarbeit sollte das alles bis dahin nur finanziell überbrücken...doch was mich erwartet hat ist purer Psychoterror...
 
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#22
Einfach Telefon abschalten.
Was sollen die denn machen ?

Teile ihnen mit, dasdu Dein Handy verloren hast.
Ja, und was mache ich wenn ich E-MAILS von denen bekomme mit neuen Einsätzen? Ach es ist einfach alles sinnlos...am besten den Strick nehmen...jetzt mal ehrlich...ich komme mir momentan vor, wie so eine Marionette von denen
 

Texter50

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#24
Also für mich schaut das nach ner ernsthaften Anfrage beim Anwalt für Arbeitsrechte / bei der Gewerkschaft aus. Niemand muss Tag und Nacht auf sein Phone starren oder Mails abrufen - wie soll das gehen?

Bei dem kleinen Verdienst kann ich mir nicht vorstellen, dass so was in Ordnung ist. :icon_cry:
Also mach bitte keine Dummheiten, den Strick bindest Du bitte der Tante vonner Leihbude um und gut is. Da gehört das Teil hin... :icon_hug:

Ich schubs dann den Stuhl um... :popcorn:
 
E

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  Th.Starter/in  
#25
Also für mich schaut das nach ner ernsthaften Anfrage beim Anwalt für Arbeitsrechte / bei der Gewerkschaft aus. Niemand muss Tag und Nacht auf sein Phone starren oder Mails abrufen - wie soll das gehen?

Bei dem kleinen Verdienst kann ich mir nicht vorstellen, dass so was in Ordnung ist. :icon_cry:
Also mach bitte keine Dummheiten, den Strick bindest Du bitte der Tante vonner Leihbude um und gut is. Da gehört das Teil hin... :icon_hug:

Ich schubs dann den Stuhl um... :popcorn:
Ich bin zwar Mitglied bei Verdi, aber weiss garnicht wie ich in der Sache mit ihnen in Kontakt treten soll.

Heute habe ich zum Beispiel Spätschicht. Morgen wäre ich verfügbar....bin ich verpflichtet morgens und abends vor und nach den Dienst noch meine E-mails zu checken um zu schauen, ob ich morgen einen Einsatz hätte?
Sowas machen die nämlich gerne.
 

n2ame22

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#27
Die Sache mit den kurzfristigen Einsätzen sieht wohl auch mittlerweile die Gewerkschaft Verdi anders (*hust* das soll ne Gewerkschaft sein?). Ich weiß jedoch nicht, ob sich der folgende Abschnitt auf dich bezieht "Nicht-Einsatz":

http://www.hundertprozentich.de/ima...ifvertraege/verdi_Leiharbeit_final_Lowres.pdf

3.2.39

Meldepflicht/Bereithalten bei Nicht-Einsatz:
Der Leiharbeitnehmer kann nicht dazu gezwungen
werden, sich bei seinem Verleihunternehmen zu melden.
Ausreichend ist es laut Auskunft der Kontrollbehörde
(Bundesagentur für Arbeit), wenn der Leiharbeitnehmer
sich am Vormittag für 1,5 Stunden und am nachmittag
für 1,5 Stunden (nicht etwa rund um die uhr) für einen
Anruf des Arbeitgebers bereithält.
in der Praxis ist es für den Arbeitnehmer häufig einfacher, wenn er sich selbst bei dem Arbeitgeber meldet.
es steht ihm natürlich frei, eine solche melderegelung
mit dem Arbeitgeber zu treffen.
Der Arbeitnehmer sollte in jedem Fall darauf achten,
dass er nicht rund um die uhr verfügbar bleibt und von
einer Stunde auf die nächste zur Arbeit kommandiert
wird.rechtlich einwandfrei und praktikabel ist es, wenn
der Arbeitnehmer am nachmittag über einen einsatz am
folgenden morgen und am morgen über einen einsatz
ab der mittagszeit desselbentages informiert wird. ist am
morgen kein einsatz absehbar, so erfolgt die nächste
Kontaktaufnahme erst wieder am nachmittag; dazwischen muss ruhe sein.

Bitte merken: Befindet sich der Arbeitnehmer in
Zeiten des Nicht-Einsatzes, so sind zwei Bereitschaftszeiten pro Tag zu verabreden (je 1,5 Stunden am Morgen und am Nachmittag)


3.2.42 Rufbereitschaft
Die rufbereitschaft ist in § 5 mtV-BAP geregelt. Danach
sind Zeiten der rufbereitschaft, der Arbeitsbereitschaft
oder des Bereitschaftsdienstes so zu handhaben wie im
entleihbetrieb.
rufbereitschaft, Bereitschaftszeit oder Bereitschaftsdienste sind nicht zu verwechseln mit einsatzfreien
Zeiten bzw. nichteinsatzzeiten. Für Letztere erhält der
Leiharbeitnehmer seine normale Vergütung und muss
sich für informationen des Arbeitgebers im bestimmten
umfang zur Verfügung halten ( Nichteinsatzzeiten).

Ist auch die Frage, was in deinem Vertrag genau drin steht. Da steht wohl nur drin, dass du nur ans Telefon gehen musst, wenn die Disponentin Lust auf Smalltalk hat, mehr auch nicht. Aber wenn dir die Disponentin schon so unverschämt antwortet, wäre ein wechsel des Arbeitgebers sinnvolll.



Ich bin zwar Mitglied bei Verdi, aber weiss garnicht wie ich in der Sache mit ihnen in Kontakt treten soll.
Wenn du schon Mitglied bist, dann kannst du trotzdem mal mit ihnen telefonieren, du zahlst schließlich die Beiträge und hast anspruch auf ne Beratung (nach 3 Monaten Mitgliedschaft?):
ver.di ? Kontakt
 
E

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  Th.Starter/in  
#28
Die Sache mit den kurzfristigen Einsätzen sieht wohl auch mittlerweile die Gewerkschaft Verdi anders (*hust* das soll ne Gewerkschaft sein?):

Ich sag ja am besten Strick nehmen...

http://www.hundertprozentich.de/ima...ifvertraege/verdi_Leiharbeit_final_Lowres.pdf




Ist auch die Frage, was in deinem Vertrag genau drin steht. Da steht wohl nur drin, dass du nur ans Telefon gehen musst, wenn die Disponentin Lust auf Smalltalk hat, mehr auch nicht. Aber wenn dir die Disponentin schon so unverschämt antwortet, wäre ein wechsel des Arbeitgebers sinnvolll.

In meinen Vertrag steht halt nur, bei Nichteinsatz muss ich telefonisch jederzeit verfügbar sein.
Von Einsatzmeldungen per SMS und per E-Mail steht da nix drin.





Wenn du schon Mitglied bist, dann kannst du trotzdem mal mit ihnen telefonieren, du zahlst schließlich die Beiträge und hast anspruch auf ne Beratung (nach 3 Monaten Mitgliedschaft?):
ver.di ? Kontakt
Ja bin seit fast einen Jahr Mitglied, morgen werde ich ne Mail mal dahinschreiben...habe ja noch mehr....Thema: Minusstunden bei Nichteinsätze sowie meine Abmahnung, außerdem habe ich das Gefühl das meine Lohnabrechnungen nicht stimmen...gleich muss ich erstmal zum Spätdienst, der mir gestern nachmittag um 16.37 Uhr mitgeteilt wurde....
 

Lilastern

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#29
Ja, da verdient man aber nix, sondern muss noch draufzahlen....außerdem will ich später Altenpflegerin werden...die Zeitarbeit sollte das alles bis dahin nur finanziell überbrücken...doch was mich erwartet hat ist purer Psychoterror...
Verdienst du bei der Zeitarbeit in der Altenpflege als Helferin mehr als beispielsweise in einem Pflegeheim?

Normalerweise ist es gerade anders herum.
 

franky0815

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#30
vermutlich kennst du das

§ 12 absatz 2 TzBfG

(2) Der Arbeitnehmer ist nur zur Arbeitsleistung verpflichtet, wenn der Arbeitgeber ihm die Lage seiner Arbeitszeit jeweils mindestens vier Tage im Voraus mitteilt.

§ 12 TzBfG Arbeit auf Abruf - dejure.org

ich würde das nochmal zur sprache bringen und wenn man dir nich entgegenkommt, frag sie ob du es gerichtlich durchsetzen sollst, dann wird sich da schon was tun.
 

Hafenkasper

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#31
Hallo, ich habe ein Problem mit meiner aktuellen Leihbude, was ich von selber einfach nicht in den Griff bekomme.
Es geht um das Thema kurzfristige Einsätze...ich arbeite dort als Springer in der Altenpflege....ich habe zwar immer einen Dienstplan für den aktuellen Monat jedoch sind nur wenige Tage mit den Diensten gefüllt, die restliche Zeit bin ich schlicht verfügbar, d. h. oft bekomme ich nachmittags eine E-Mail, das ich am nächsten Tag da und dahin soll.
Mir ist das jedoch viel zu kurzfristig, ich kann garnicht richtig planen, komme mir vor als wäre ich ständig im 24 h stand by Modus für die.
Ich weiss, auch das es eine 4 Tage ankündigungsfrist gibt, ich zeigte das einer meiner Dispo sogar mal mit dem entsprechenden Gerichtsurteil, die zeigte mir nur den Vogel und meinte das Urteil könnte ich mir sonst wohin stecken....
Ich möchte diese 4 Tagesfrist jedoch unbedingt bei denen durchsetzen, mir würde auch eine 2 Tagesfrist reichen, Hauptsache ich kann etwas mein Privatleben planen, was momentan überhaupt nicht möglich ist.
Wie gehe ich das nur an?
Ich habe mittlerweile auch die Probezeit geschafft und die können mich nicht mehr so leicht rausschmeissen.
Ich weiss einfach nicht wie ich die dazu bringen kann, das die sich daran halten.
Rufbereitschaft ist natürlich auch nicht vereinbart.
Wenn dein Disponent meint du könntest dir das Urteil sonswo hinstecken und du wirklich bereit bist deinem Disopnenten die Rote Karte zu zeigen dann musst du eine Feststellungsklage beim zuständigen Arbeitsgericht einreichen. Mit dieser Klage soll das Gericht Feststellen, das die Ankündigungsfrist für einen neuen Einsatz von deinem Arbeitgeber nicht "Billigen Ermessen " ( §315 BGB in verbindung mit §12 Abs.2 TzBfG ) entspricht.
Du kannst nicht von dir alleine aus einfach den Einsatz ablehnen , sondern musst diese kurze Frist von deinem Arbeitgeber so lange akzeptieren bis eben das Arbeitsgericht es Rechtskräftig Festgestellt hat das die Frist eben nicht Billigen Ermessen entspricht.
Erst dann wenn du ein Urteil in Händen hälst darfst du die Kurzfristigen Einsätze verweigern ohne Arbeitsrechtliche konsequenzen.
Ein Urteil dazu gibt es auch vom BAG . Siehe Begründung BAG Urteil vom 17.01.1995 (3 AZR 399/94)


Gruß
Hafenkasper
 

Hafenkasper

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#32
vermutlich kennst du das

§ 12 absatz 2 TzBfG

(2) Der Arbeitnehmer ist nur zur Arbeitsleistung verpflichtet, wenn der Arbeitgeber ihm die Lage seiner Arbeitszeit jeweils mindestens vier Tage im Voraus mitteilt.
Und von diesem Absatz 2 kann NUR per tarifvertrag abgwichen werden und NICHT aber per Arbeitsvertrag oder Betriebsvereinbarung.

Da weder im BZA Tarif noch IGZ Tarif Fristen vereinbart wurden , so bleibt es bei der 4 Tage Ankündigungsfrist.
 

Texter50

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#33
Ist mir gerade wieder eingefallen: Und über den tariflichen Reglen steht der Arbeitsschutz.
Ich weiß jetzt keine Details zu Deinen Zeiten, aber kommt es auch vor, dass durch diese körmelige Schichtzuweisung die 10 oder 11 Stunden Frist unterschritten wird? Das geht dann gar nicht.

(1) Die Arbeitnehmer müssen nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden haben.
§ 5 ArbZG Ruhezeit - dejure.org
 
E

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#34
Ist mir gerade wieder eingefallen: Und über den tariflichen Reglen steht der Arbeitsschutz.
Ich weiß jetzt keine Details zu Deinen Zeiten, aber kommt es auch vor, dass durch diese körmelige Schichtzuweisung die 10 oder 11 Stunden Frist unterschritten wird? Das geht dann gar nicht.

§ 5 ArbZG Ruhezeit - dejure.org
Mal ein Praktisches Beispiel...gestern bekam ich um 16.37 ne mail vom Dispo, das ich heute da und und da Spätdienst habe...nur für einen tag...dann war ich heute da, traf die Leitung des hauses, die meinte ich würde vielleicht bis freitag noch da gebraucht......dann bekam ich um 16.48 heute, während meines spätdienstes eine E-Mail, vom Dispo das ich bis freitag evtl da noch gebraucht würde, auf jeden fall mittwoch und donnerstag....wegen freitag würde sie sich nochmal melden...und natürlich sollte ich den dienst wieder bestätigen...ich finde das alles einfach nur kacke...ich kann überhaupt nicht planen....irgendwann werde ich auf die mails und sms´s garnicht mehr reagieren...
 
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  Th.Starter/in  
#35
Wenn dein Disponent meint du könntest dir das Urteil sonswo hinstecken und du wirklich bereit bist deinem Disopnenten die Rote Karte zu zeigen dann musst du eine Feststellungsklage beim zuständigen Arbeitsgericht einreichen. Mit dieser Klage soll das Gericht Feststellen, das die Ankündigungsfrist für einen neuen Einsatz von deinem Arbeitgeber nicht "Billigen Ermessen " ( §315 BGB in verbindung mit §12 Abs.2 TzBfG ) entspricht.
Du kannst nicht von dir alleine aus einfach den Einsatz ablehnen , sondern musst diese kurze Frist von deinem Arbeitgeber so lange akzeptieren bis eben das Arbeitsgericht es Rechtskräftig Festgestellt hat das die Frist eben nicht Billigen Ermessen entspricht.
Erst dann wenn du ein Urteil in Händen hälst darfst du die Kurzfristigen Einsätze verweigern ohne Arbeitsrechtliche konsequenzen.
Ein Urteil dazu gibt es auch vom BAG . Siehe Begründung BAG Urteil vom 17.01.1995 (3 AZR 399/94)


Gruß
Hafenkasper
Feststellungsklage...interessant darüber werde ich mich mal erkundigen...;)
 
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  Th.Starter/in  
#36
vermutlich kennst du das

§ 12 absatz 2 TzBfG

(2) Der Arbeitnehmer ist nur zur Arbeitsleistung verpflichtet, wenn der Arbeitgeber ihm die Lage seiner Arbeitszeit jeweils mindestens vier Tage im Voraus mitteilt.

§ 12 TzBfG Arbeit auf Abruf - dejure.org

ich würde das nochmal zur sprache bringen und wenn man dir nich entgegenkommt, frag sie ob du es gerichtlich durchsetzen sollst, dann wird sich da schon was tun.
Klar, kenne ich das....das anzusprechen bringt eh nix...kann ich genauso mit dem Kühlschrank sprechen....ich provozier einfach die fristlose Kündigung...egal ob ich selber kündige oder die mich kündigen, ne sperre kriege ich eh
 

franky0815

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#37
Klar, kenne ich das....das anzusprechen bringt eh nix...kann ich genauso mit dem Kühlschrank sprechen....ich provozier einfach die fristlose Kündigung...egal ob ich selber kündige oder die mich kündigen, ne sperre kriege ich eh

würde ich vermeiden, wenn du denen mit dem arbeitsgericht drohst fliegst du sowieso relativ zeitnah, dann aber ohne sperre.
 
E

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  Th.Starter/in  
#38
würde ich vermeiden, wenn du denen mit dem arbeitsgericht drohst fliegst du sowieso relativ zeitnah, dann aber ohne sperre.
ich bin schon aus der Probezeit raus....ohne grund können die mir nicht kündigen...somit Sanktion vom amt....die ich gerne im kauf nehme, wenn der Psychoterror endlich aufhört...ich gehe sonst psychisch kaputt...außerdem bewerbe ich mich ja weiter
 

franky0815

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#39
ich bin schon aus der Probezeit raus....ohne grund können die mir nicht kündigen...somit Sanktion vom amt....die ich gerne im kauf nehme, wenn der Psychoterror endlich aufhört...ich gehe sonst psychisch kaputt...außerdem bewerbe ich mich ja weiter
die können dich selbstverständlich kündigen, betriebsbedingte kündigung is doch kein problem, die müssen nur die fristen einhalten.
 

Snickers

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#40
die können dich selbstverständlich kündigen, betriebsbedingte kündigung is doch kein problem, die müssen nur die fristen einhalten.
Das ist richtig, aber will man da eigentlich arbeiten? Ich kenne es so das einseitige Verträge keinen Bestand haben.

Wenn man z. B. in einer bestimmten Branche nach der Kündigung nicht mehr arbeiten darf, muss diese Zeit auch entlohnt werden.

@ella28

Klar, kenne ich das....das anzusprechen bringt eh nix...kann ich genauso mit dem Kühlschrank sprechen....ich provozier einfach die fristlose Kündigung...egal ob ich selber kündige oder die mich kündigen, ne sperre kriege ich eh
Wenn Du damit rechnest, weshalb sicherst du dich dann nicht ab? Dann kannst du dich auch anwaltlich beraten lassen und im Vorfeld einen Brief an das JC schreiben lassen, das diese Regelung mit der Leihbude nicht rechten ist.

Oder gehe in die Sprechstunde einer Parteizentrale die haben auch Rechtsanwälte. Wichtig ist der Briefkopf und das Du schneller als die anderen bist.
 

Lilastern

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#41
ich bin schon aus der Probezeit raus....ohne grund können die mir nicht kündigen...somit Sanktion vom amt....die ich gerne im kauf nehme, wenn der Psychoterror endlich aufhört...ich gehe sonst psychisch kaputt...außerdem bewerbe ich mich ja weiter
Ist Mobbing bei dir auch im Spiel?

Wenn du psychische Probleme hast und du es nicht mehr schaffst, dann würde ich zu deinem Hausarzt gehen und der soll dir ein Attest ausstellen, dass du aus gesundheitlichen Gründen dort nicht mehr arbeiten kannst.

Viel mehr würde ich mich an deiner Stelle zu einem Pychologen überweisen lassen, der kann dir noch besser ein Attest ausstellen und unter bestimmten Umständen bestätigen, dass Zeitarbeit für dich nicht geeignet ist.

Wenn dir das ein Arzt attestieren könnte, dass er dir zur Kündigung rät, könntest du eine Sperrzeit umgehen.
 
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#42
Leute, das wird alles immer skuriller....bin heute schon wieder mit mails während meiner Spätschicht bombadiert worden...
Ich soll jetzt in einen fremden Heim in die Hauswirtschaft gehen...fänden sie ideal um Werbung für deren Leihbude zu machen....
Wenn ich das nicht mache, würde leider deren Auftrag platzen, da sie keine Hauswirtschaftskräfte hätten....soll den Dispo morgen früh anrufen, und ihm sagen ob ich das mache oder nicht....( hallo? Ruhezeiten?)
Irre, alles einfach nur irre.....ich bin einfach nur sprachlos
 

franky0815

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#43
warum reagierst du auf die mails noch wenn du da weg willst, leg die mailaddy still und geh zu den schichten für die du eingeteilt bist, wenn die was wollen tauchen die dort auf, du musst da etwas energischer auftreten dann klappt das auch.
 
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#44
warum reagierst du auf die mails noch wenn du da weg willst, leg die mailaddy still und geh zu den schichten für die du eingeteilt bist, wenn die was wollen tauchen die dort auf, du musst da etwas energischer auftreten dann klappt das auch.

Natürlich reagiere ich da nicht drauf...wollte euch nur damit zeigen, wie der Dispo immer mehr abgeht...gestern habe ich vor meinen dienst eine mail bekommen und während meines Spätdienstes sogar nachmittags noch 2......das ist nicht normal
 
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#45
Ist Mobbing bei dir auch im Spiel?

Wenn du psychische Probleme hast und du es nicht mehr schaffst, dann würde ich zu deinem Hausarzt gehen und der soll dir ein Attest ausstellen, dass du aus gesundheitlichen Gründen dort nicht mehr arbeiten kannst.

Viel mehr würde ich mich an deiner Stelle zu einem Pychologen überweisen lassen, der kann dir noch besser ein Attest ausstellen und unter bestimmten Umständen bestätigen, dass Zeitarbeit für dich nicht geeignet ist.

Wenn dir das ein Arzt attestieren könnte, dass er dir zur Kündigung rät, könntest du eine Sperrzeit umgehen.
Naja, was heißt Mobbing..ich würde das eher Psychoterror nennen....oder ist das normal das man jeden tag, von seinem Arbeitgeber mails und sms bekommt ? noch dazu wird sich überhaupt nicht an die Ruhezeiten gehalten.....zum Beispiel soll ich den Dispo ja heute morgen anrufen, ob ich auch in die Hauswirtschaft gehe oder nicht....das ich gestern bis 21 Uhr Spätdienst hatte und heute wieder habe....interessiert die doch nicht
 
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#46
Diese Mail von meiner Leihbude ist an dreistigkeit nicht zu überbieten...
"Leider haben Sie sich bis jetzt nicht bei mir zurück gemeldet und sind somit auf mein Angebot, mitzubestimmen nicht eingegangen. Daher habe ich die Entscheidung für Sie getroffen und Sie nun für die Hauswirtschaftsdienste eingeteilt.

Alle weiteren Infos finden Sie auf Ihrem Dienstplan im Anhang.

Bitte kurz mit OKAY bestätigen und bei Fragen melden!"
 

Bananenbieger

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#47
Viel mehr würde ich mich an deiner Stelle zu einem Pychologen überweisen lassen, der kann dir noch besser ein Attest ausstellen und unter bestimmten Umständen bestätigen, dass Zeitarbeit für dich nicht geeignet ist.
Zu einem Psychologen würde ich deshalb nicht gehen.
Wenn Sie einmal eine BU-Versicherung möchte, wäre das ein Hinderniss.
Nur als Bsp.

Muß man abwägen

Ich würde mich bei der Gewerkschaft kundig machen; dann klagen und schwupps bist Du aus dieser ZAF betriebsbedingt heraus.
Die ZAF findet schon einen Grund, Dich betriebsbedingt zu kündigen.
 

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#48
Hallo

Grundsätzlich reagiert man auf mails oder sms oder Anrufe nach feierabend nicht

zu dem neuem einsatz hingehen und wenn die fragen Antworten das du nicht weisst was du da machen sollst.
mal sehen wie lange du dann da bist

Gruß Uwe
 

hass4

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#49
also ich würde denen ein schönes ei ins nest legen!

wenn es doch auf rufbereitschaft basiert, dann muss das auch besonders vergütet werden. die lohnabrechnung kopieren und ein schreiben beifügen dass die zulagen für rufbereitschaft nicht berechnet wurden.

einfach mal googlen, da gibt es genaue angaben, wie das vergütet werden muss!!

einfach erst einmal just for fun, aus neugierde wie die darauf reagieren. wenn es sich lohn sogar einklagen.
 

Aras

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#50
E-Mail Postfach:

Ändere dein E-Mail-Postfach und richte für das denen bekannte einen Autoresponder ein, dass du in der Zeit von ... bis ... in diesem E-Mail Account erreichbar bist und die E-Mail nicht weitergeleitet wird.

Handy:

Dann, wenn die deine richtige Handynummer haben:

Mailbox abschalten, dann such dir eine App im Playstore (üblicherweise call blocker oder Automatisierungs-Apps), die deren Nummer, alternativ unbekannte Nummern, automatisch in der Zeit von ... Uhr bis ... Uhr abweisen. Das kriegt der Anrufer auch nicht als "abgelehnt" mit (je nach App). Das Gleiche kann man für sms einrichten. ggf. WhatsApp oder andere Messenger: Arbeitgeber blockieren, dann sehen die den onlinestatus nicht mehr.

Festnetz:

Freunde informieren, wie es mit deiner Erreichbarkeit ist, neue E.Mail-Adresse verteilen, vorher sms schicken etc. AB abschalten, evtl. Telefon so einstellen, dass nach drei mal klingeln o.ä. schon Schluss ist für den Anrufer.

---

Die Technik kann nicht nur der Sklavenhalter, Jobcenter etc. für sich einsetzen, das können auch wir für uns einsetzen. :icon_twisted:

Wenn du nicht so versiert bis, helf ich gerne per PN, Skype, Teamviewer etc.
 

franky0815

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#51
Im Vorstellungsgespräch wurde ich gefragt ob ich lieber kurzzeitige Einsätze will oder langfristige...ich sagte das ich kurzzeitige besser finde, weil ich möglichst viele Heime kennenlernen will.
mit der antwort hast du ja praktisch dich selbst in die lage gebracht, dass heisst aber nich das du jederzeit auf abruf parat stehn musst, die zaf sieht das aber so an, die machen mit dir aber sowieso was sie wollen, wenn du das zulässt.
 
E

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#52
mit der antwort hast du ja praktisch dich selbst in die lage gebracht, dass heisst aber nich das du jederzeit auf abruf parat stehn musst, die zaf sieht das aber so an, die machen mit dir aber sowieso was sie wollen, wenn du das zulässt.
Ich wusste doch nicht das es so schlimm wird und ich garnicht mehr planen kann.
 
E

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#53
E-Mail Postfach:

Ändere dein E-Mail-Postfach und richte für das denen bekannte einen Autoresponder ein, dass du in der Zeit von ... bis ... in diesem E-Mail Account erreichbar bist und die E-Mail nicht weitergeleitet wird.

Handy:

Dann, wenn die deine richtige Handynummer haben:

Mailbox abschalten, dann such dir eine App im Playstore (üblicherweise call blocker oder Automatisierungs-Apps), die deren Nummer, alternativ unbekannte Nummern, automatisch in der Zeit von ... Uhr bis ... Uhr abweisen. Das kriegt der Anrufer auch nicht als "abgelehnt" mit (je nach App). Das Gleiche kann man für sms einrichten. ggf. WhatsApp oder andere Messenger: Arbeitgeber blockieren, dann sehen die den onlinestatus nicht mehr.

Festnetz:

Freunde informieren, wie es mit deiner Erreichbarkeit ist, neue E.Mail-Adresse verteilen, vorher sms schicken etc. AB abschalten, evtl. Telefon so einstellen, dass nach drei mal klingeln o.ä. schon Schluss ist für den Anrufer.

---

Die Technik kann nicht nur der Sklavenhalter, Jobcenter etc. für sich einsetzen, das können auch wir für uns einsetzen. :icon_twisted:

Wenn du nicht so versiert bis, helf ich gerne per PN, Skype, Teamviewer etc.
gute Idee von dir..;)
 
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#54
also ich würde denen ein schönes ei ins nest legen!

wenn es doch auf rufbereitschaft basiert, dann muss das auch besonders vergütet werden. die lohnabrechnung kopieren und ein schreiben beifügen dass die zulagen für rufbereitschaft nicht berechnet wurden.

einfach mal googlen, da gibt es genaue angaben, wie das vergütet werden muss!!

einfach erst einmal just for fun, aus neugierde wie die darauf reagieren. wenn es sich lohn sogar einklagen.[/QUOTE

ja ich mache auf jeden fall einen Termin bei meiner Gewerkschaft aus, wegen rechtberatung....

mittlerweile ist auch einiges wider passiert, gerne würde ich das hier niederschreiben, aber ich weiss nicht ob die dispos hier mitlesen und halte mich dementsprechend zurück. wie die ganze Sache ausgegangen ist, werde ich euch aber auf jeden fall mitteilen..;)
 

franky0815

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#55
Ich wusste doch nicht das es so schlimm wird und ich garnicht mehr planen kann.
bei zaf`s musst du immer mit allem rechnen, besonders wenn man meint "schlimmer kann es nich kommen" wird man oft eines besseren belehrt, den bei zaf`s musst du dir immer sagen " schlimmer geht immer "
 
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#56
Ich kann jetzt wieder offener schreiben..hatte heute morgen die Kündigung im Briefkasten...ohne Angabe von Gründen bin ich bis zum 15.06. unter Bezahlung freigestellt....
 

franky0815

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#57
Ich kann jetzt wieder offener schreiben..hatte heute morgen die Kündigung im Briefkasten...ohne Angabe von Gründen bin ich bis zum 15.06. unter Bezahlung freigestellt....
herzlichen glückwunsch besser geht ja fast nich mehr, nich vergessen dich arbeitssuchend zu melden.
achja eh ich es vergesse, unbedingt die schlussabrechnung genau prüfen sonst bescheissen die dich am ende noch.
 
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#58
ja mir fällt ein riesen stein von herzen....zum glück habe ich freitag schon ein Vorstellungsgespräch...;)
 

Aras

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#60
Ich kann jetzt wieder offener schreiben..hatte heute morgen die Kündigung im Briefkasten...ohne Angabe von Gründen bin ich bis zum 15.06. unter Bezahlung freigestellt....
Guck dir aber bitte ganz genau deine Lohnabrechnungen an, die dürfen dann nicht die Überstunden mit der "Freistellung" verrechen, das muss dir ausgezahlt werden.

Es ist schon erstaunlich, was die für Gewinnmargen haben, wenn sie jemanden vier Wochen bezahlt freistellen können. Und abgesehen davon: Die lesen doch hier mit?! Bei SO einer prompten Reaktion. :icon_kratz:
 

franky0815

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#63
Guck dir aber bitte ganz genau deine Lohnabrechnungen an, die dürfen dann nicht die Überstunden mit der "Freistellung" verrechen, das muss dir ausgezahlt werden.

Es ist schon erstaunlich, was die für Gewinnmargen haben, wenn sie jemanden vier Wochen bezahlt freistellen können. Und abgesehen davon: Die lesen doch hier mit?! Bei SO einer prompten Reaktion. :icon_kratz:
Naja, die Kündigung erfolgte nachdem ich mich Freitag morgen krank gemeldet hatte...8.07 bekam ich noch ne SMS vom Dispo mit neuen Einsätzen...9.14 meldete ich mich dann per E-Mail krank und am nächsten Tag lag die Kündigung im Kasten.
Naja, ich habe jetzt Kündigungsschutzklage eingereicht, sowie Lohnklage, weil die Abrechnung vom März viele Fehler hatte, außerdem stimmten die Urlaubstage nicht die auf meiner Kündigung angegeben war nicht...laut meiner Kündigung hätte ich noch 12 Tage, laut meiner aktuellen Abrechnung aber 17 Tage...;) Ja außerdem klagte ich noch gegen die ungerechtfertigte Abmahnung da sie auch viele Formfehler hat und darauf das ich ein qualifiziertes Zeugnis habe....ich halte euch auf dem laufenden was dabei rausgekommen ist...
 
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#64
Naja, war halt wieder Leihbude....das Büro war sehr unaufgeräumt und schmutzig....der Dispo sehr wenig motiviert...beim Anblick von meinem Bewerberbogen gähnte er leicht...entschuldigte sich aber sogleich...

Erst bot er mir einen Mini Job an, für 10 Euro die Stunde....da ich noch bei meiner alten Leihbude unter Vertrag bin, meinte er das wäre Steuerrechtlich besser und ab Mitte Juni dann ein Teilzeitvertrag zu 9,50 die Stunde...

Doch bei der Terminabsprechnung wegen Vertragsunterzeichnung bekam er auf einmal das große Schrecken und meinte er wüßte garnicht ob das geht....also das man bei zwei Zeitarbeitsfirmen gleichzeitig unter Vertrag sein kann....er telefonierte wie wild, mit anderen Dispos von anderen Niederlassungen .....ich fand das sehr komisch...als erfahrener Dispo weiss man doch sowas...;)
Jedenfalls will er das nochmal mit einem Anwalt besprechen, die anderen Dispos sagten zwar alle..wäre doch egal...aber er will das nochmal mit einen Anwalt besprechen...wenn er sich am Freitag nicht mehr meldet, würde der Termin zur Vertragsunterzeichnun stehen...Mittags kam dann doch ein Anruf den ich erst später sah von ihm...hinterließ mir aber keine Nachricht oder E-Mail....
Jedenfalls habe ich für Mittwoch noch bei einer anderen Leihbude ein Vorstellungsgespräch bekommen...die andere Leihbude fand ich dann doch etwas unseriös...
Wenn die sich aber nicht mehr negativ melden wegen dem Mini Job gehe ich mal doch zur Vertragsunterzeichnung und gucke mir den Knebelvertrag mal...aber einen Festvertrag will ich nach dem Vorstellungsgespräch da sicher nicht..;)
 

hass4

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#65
also nach meinem wissensstand werden doch ständig pflegekräfte zur direkten einstellung gesucht. warum diese leihbuden? der job ist so schon der horror und dann noch diese teufelsbuden an der backe, das geht nie gut.
 

franky0815

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#66
also nach meinem wissensstand werden doch ständig pflegekräfte zur direkten einstellung gesucht. warum diese leihbuden? der job ist so schon der horror und dann noch diese teufelsbuden an der backe, das geht nie gut.
stimmt hier in der gegend werden ständig pflegekräfte gesucht, alles direkteinstellung, zwar befristet, aber das scheint ja heutzutage die regel zu sein.
 

franky0815

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#67
Naja, war halt wieder Leihbude....das Büro war sehr unaufgeräumt und schmutzig....der Dispo sehr wenig motiviert...beim Anblick von meinem Bewerberbogen gähnte er leicht...entschuldigte sich aber sogleich...
warum macht man sowas freiwillig, die zafs sind durch die bank unseriös und zum grossteil noch krimminell.

wenn du glück hast stellt dich keine zaf mehr ein wenn die rausbekommen das du gegen eine geklagt hast.

such nach einem arbeitsplatz mit perspektiven für die zukunft, bei zafs jagst du ständig deinem geld hinterher und wenn du unbequem wirst bist du weg.
 

hass4

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#68
stimmt hier in der gegend werden ständig pflegekräfte gesucht, alles direkteinstellung, zwar befristet, aber das scheint ja heutzutage die regel zu sein.
ja, die befristung ist schon damit begründet weil das tempo und die belastung schnell zu krankheit führt. viele schaffen es gerade mal mit viel glück bis zur befristung. erst hatte man sich ja auf die robusteren polen und russen gestützt, doch die haben die schweinerei irgend wann durchschaut. jetzt hat man dafür die asiaten im visier, die sollen es schön hörig am liebsten machen für eine hand voll reis!!

seit über 20 jahren werden menschen in altenheimen mißhandelt, wie viele ich erlebt hatte die total zusammengezuckt und verängstigt waren wenn man das zimmer betreten hatte, unvorstellbar.

wenn eine regierung sowas zulässt, dann muss sich niemand wundern dass es in der leiharbeit auch so zugeht.

mißhandlungen zählen in deutschland schon zur tagesordnung, kinder, alte, leiharbeiter. alles so gut wie wehr und schutzlos ausgeliefert!
 
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#69
also nach meinem wissensstand werden doch ständig pflegekräfte zur direkten einstellung gesucht. warum diese leihbuden? der job ist so schon der horror und dann noch diese teufelsbuden an der backe, das geht nie gut.

Ja Pflegefachkräfte werden dringend gesucht...ich arbeite aber nur als Pflegehelferin....Neueinstellungen finden so gut wie garnicht statt und der rest wird über Leihfirmen rekrutiert...

Ich will aber in ein paar Jahren wenn ich meine Schulden abgebaut habe, noch die Ausbildung zur Pflegefachkraft machen.
Dann habe ich eine Jobgarantie auf Lebenszeit.
 
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#70
warum macht man sowas freiwillig, die zafs sind durch die bank unseriös und zum grossteil noch krimminell.

wenn du glück hast stellt dich keine zaf mehr ein wenn die rausbekommen das du gegen eine geklagt hast.

such nach einem arbeitsplatz mit perspektiven für die zukunft, bei zafs jagst du ständig deinem geld hinterher und wenn du unbequem wirst bist du weg.
Also ganz ehrlich, ich will halt noch so 5-6 ausprobieren, halt der Erfahrung wegen...aber länger als 3 Monate bleibe ich bei keiner mehr...und danach schließe ich mit dem Thema leiharbeit ab
 

hass4

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#71
Also ganz ehrlich, ich will halt noch so 5-6 ausprobieren, halt der Erfahrung wegen...aber länger als 3 Monate bleibe ich bei keiner mehr...und danach schließe ich mit dem Thema leiharbeit ab
ich hatte damals bei der caritas mein praktikum gemacht, in der zeit hatten die mir einen arbeitsvertrag vorgelegt und mich schon im dienstplan danach eingetragen. der vertrag war super, mit zusätzlicher rentenversicherung durch die kirche etc.

dann kam ich aber in den geschützten wohnbereich und hatte da dinger erlebt, wie da mit den dementen umgegangen wurde, grauenvoll!!

hatte das praktikum sofort beendet und mich aus dem dienstplan gestrichen.
gerade bei der caritas, bei privaten ging es da echt humaner zu!

hat die ältere dame hinten im hosengürtel gepackt und im hemdskragen und mit einem ruck, bäuchlings auf das bett geworfen.
auf den rücken gedreht, zugedeckt fertig! in der doku stand mit 2 personen aus den rollstuhl ins bett legen. so, sagte sie, das waren jetzt 2 personen, merk dir das!

willst du den job wirklich weiter machen, bei der bezahlung, verantwortung und belastung?
 
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#72
ich hatte damals bei der caritas mein praktikum gemacht, in der zeit hatten die mir einen arbeitsvertrag vorgelegt und mich schon im dienstplan danach eingetragen. der vertrag war super, mit zusätzlicher rentenversicherung durch die kirche etc.

dann kam ich aber in den geschützten wohnbereich und hatte da dinger erlebt, wie da mit den dementen umgegangen wurde, grauenvoll!!

hatte das praktikum sofort beendet und mich aus dem dienstplan gestrichen.
gerade bei der caritas, bei privaten ging es da echt humaner zu!

hat die ältere dame hinten im hosengürtel gepackt und im hemdskragen und mit einem ruck, bäuchlings auf das bett geworfen.
auf den rücken gedreht, zugedeckt fertig! in der doku stand mit 2 personen aus den rollstuhl ins bett legen. so, sagte sie, das waren jetzt 2 personen, merk dir das!

willst du den job wirklich weiter machen, bei der bezahlung, verantwortung und belastung?
Ohje, von der Caritas könnte ich auch Geschichten erzählen.....
Aber ja ich will den Beruf ausüben und kann mir nichts anderes vorstellen, alles andere was ich schon ausprobiert hatte, hat mich nach kurzer Zeit immer gelangweilt.
Außer der Pflegebereich, der hat mir immer Spass gemacht...;)
 

franky0815

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#73
wenn eine regierung sowas zulässt, dann muss sich niemand wundern dass es in der leiharbeit auch so zugeht.

mißhandlungen zählen in deutschland schon zur tagesordnung, kinder, alte, leiharbeiter. alles so gut wie wehr und schutzlos ausgeliefert!
da muss sich dann auch keiner mehr wundern wenn die zahl der amokläufer, bombenleger, etc. zunimmt, ich kann das nachvollziehen.
 

franky0815

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#74
caritas und alle anderen kirchlichen einrichtungen sind die schlimmsten, immer am jammern das die kohle knapp is, und wieder eine einrichtung geschlossen werden muss weil unrentabel, gleichzeitig bekommt der obermufti der region einen neuen dienstwagen für über 100 mille, dass is alles so scheinheilig das es einem hochkommt.
 

hass4

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#75
Ohje, von der Caritas könnte ich auch Geschichten erzählen.....
Aber ja ich will den Beruf ausüben und kann mir nichts anderes vorstellen, alles andere was ich schon ausprobiert hatte, hat mich nach kurzer Zeit immer gelangweilt.
Außer der Pflegebereich, der hat mir immer Spass gemacht...;)
das stimmt, es macht wirklich sehr viel spass mit diesen menschen zu arbeiten und ihnen auf ihrem letzten weg noch ein wenig freude zu bereiten.

wenn man nur die zeit und die dafür nötigen bewegungsspielräume hätte. stundenlang sitzt man vor diese dokumente und muss all die lügen eintragen die einem vorgegeben werden, damit der MDK glücklich und zufrieden ist, bei prüfungen.

muss ja nicht bei allen heimen der caritas so zugehen! nur sichern die echt gut finanziell ab für`s alter. vielleicht sogar zum selbstzweck für später!?
von dem standpunkt aus würde ich caritas empfehlen.
 

Aras

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#76
Ich will aber in ein paar Jahren wenn ich meine Schulden abgebaut habe, noch die Ausbildung zur Pflegefachkraft machen.
Dann habe ich eine Jobgarantie auf Lebenszeit.
Hi,

wie willst du denn mit H4 bzw. im Geringverdienerbereich Schulden abbauen? Ist das realistisch? Wie viel ist es?

Ggf. wäre vielleicht ein sauberer Schnitt möglich, Ausbildung jetzt forcieren, Gläubiger ins Leere tappen lassen, ggf. Inso, und dann aber eine beruflich vernünftige Zukunft...
 

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#77
Schulden abbauen schön und gut.
Wieviele sind es denn?
was zahlst du denn schon Monatlich vom H4 ab?
Ich würde vom ALG2 keinen Cent abzahlen.
Warum keine Inso
 

Aras

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#78
Nachtrag:

Ich hab noch knapp 13 Monate, dann bin ich mit meiner Inso durch. Und es war damals eine betriebswirtschaftliche Entscheidung, Emotionen dazu hab ich keine. In der Zeit ist kaum was für die Gläubiger rumgekommen, ich hatte im außergerichtlichen Einigungsversuch auch nur 100 EUR angeboten - was ich in den ganzen Jahren nicht durchgehend geschafft hätte. Das einzig tragische: Dieses Jahr werden sie mein Weihnachtsgeld kriegen. Mein AG weiß von der Inso nix. Da das so bleiben soll, lässt sich das Geld auch nicht retten. Meine Gläubiger sind nur zwei Banken und eine beleidigte Psychotherapeutin (mit 40 EURO :icon_kratz:) - und zumindest für die Banken zahlen wir alle genug...
 

Indeclinabilis

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#79
[...]
Du kannst nicht von dir alleine aus einfach den Einsatz ablehnen , sondern musst diese kurze Frist von deinem Arbeitgeber so lange akzeptieren bis eben das Arbeitsgericht es Rechtskräftig Festgestellt hat das die Frist eben nicht Billigen Ermessen entspricht. [...]
Seit wann muss man etwas akzeptieren, zu dem man nicht verpflichtet ist?

§ 12 II - TzBfG:

(...)

(2) Der Arbeitnehmer ist nur zur Arbeitsleistung verpflichtet, wenn der Arbeitgeber ihm die Lage seiner Arbeitszeit jeweils mindestens vier Tage im Voraus mitteilt.

(...)


[...]
Ein Urteil dazu gibt es auch vom BAG . Siehe Begründung BAG Urteil vom 17.01.1995 (3 AZR 399/94)


Gruß
Hafenkasper
Hm. Geht es in diesem Urteil nicht um Freizeitausgleich? :wink:

"(...) Der Arbeitgeber legt den Zeitpunkt des Freizeitausgleichs fest. (...)" - BAG Urteil vom 17.01.1995 (3 AZR 399/94).


m.A

:icon_pause:
 

Hafenkasper

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#80
Seit wann muss man etwas akzeptieren, zu dem man nicht verpflichtet ist?
Muss man ja auch nicht . Wenn man mit etwas nicht einverstanden ist hat man die möglichkeit es Gerichtlich durchzusetzten . Alles andere wird wird ein Eigentor sollte man es einfach verweigern.

Hm. Geht es in diesem Urteil nicht um Freizeitausgleich? :wink:

"(...) Der Arbeitgeber legt den Zeitpunkt des Freizeitausgleichs fest. (...)" - BAG Urteil vom 17.01.1995 (3 AZR 399/94).


m.A

:icon_pause:
Hast du das Urteil den auch mal richtig gelesen ?
Es geht unter anderem um Freizeitausgleich aber auch darum das die einteilung zur Arbeit "Nicht Billigen Ermessen " entsprach.

Der Arbeitgeber legt nicht nur einseitig den "Freizeitausgleich" fest sondern legt auch fest wie der Arbeitnehmer zu Arbeiten hat. Sprich Arbeitsbegin sowie Arbeitsende und sogar die verteilung auf die einzelenen Wochentage sowie die genaue Tätigkiet die der Arbeitnehmer ausführen soll soweit diese Arbeitsbedingungen nicht durch den Arbeitsvertrag, Bestimmungen einer Betriebsvereinbarung, eines anwendbaren Tarifvertrages oder gesetzliche Vorschriften festgelegt sind.

Er nimmt also sein Direktionsrecht nach §106 GewO wahr. Dazu hat er aber §315 BGB zu beachten. Tut er das nicht so muss der Arbeitbnehmer so lange den Weisung des Arbeitgebers nachkommen egal ob zu diesem Zeitpunkt der Arbeitgeber Rechtswidrig handelt , bis der Arbeitnehmer durch Feststellungsklage beim Arbeitsgericht feststellen lassen hat das eben die Weisung des Arbeitgebers " Nicht Billigen Ermessen " entspricht bzw. entsprach . Dies sagt nämlich §315 Abs. 3 BGB . Erst dann wenn es also per Urteil festgestellt wurde braucht der Arbeitnehmer ohne Rechtsfolgen der Anweisungen des Arbeitgebers nicht nachkommen.

Gruß

Hafenkasper
 

Hafenkasper

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#81
Naja, die Kündigung erfolgte nachdem ich mich Freitag morgen krank gemeldet hatte...8.07 bekam ich noch ne SMS vom Dispo mit neuen Einsätzen...9.14 meldete ich mich dann per E-Mail krank und am nächsten Tag lag die Kündigung im Kasten.
Warum meldet man sich den per Mail Krank ?
Habt Ihr alle Angst mit eurer Firma zu telefonieren ?
Hab ja hier schon des öfteren gelesen das sich die Leute per SMS oder E-Mail arbeitsunfähig melden.....

Naja, ich habe jetzt Kündigungsschutzklage eingereicht, sowie Lohnklage, weil die Abrechnung vom März viele Fehler hatte, außerdem stimmten die Urlaubstage nicht die auf meiner Kündigung angegeben war nicht...laut meiner Kündigung hätte ich noch 12 Tage, laut meiner aktuellen Abrechnung aber 17 Tage...;) Ja außerdem klagte ich noch gegen die ungerechtfertigte Abmahnung da sie auch viele Formfehler hat und darauf das ich ein qualifiziertes Zeugnis habe....ich halte euch auf dem laufenden was dabei rausgekommen ist...
Bis auf die Kündigungsschutzklage hast du sicherlich vorab alle ansprüche schriftlich mit Frist bei deinem Arbeitgeber geltend gemacht oder ? Falls nicht bekommst du vom Anwalt der gegenseite nämlich die nicht eingehaltene Ausschlussfrist um die Ohren gehauen.

Gruß
Hafenkasper
 

Indeclinabilis

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#82
Muss man ja auch nicht . Wenn man mit etwas nicht einverstanden ist hat man die möglichkeit es Gerichtlich durchzusetzten . Alles andere wird wird ein Eigentor sollte man es einfach verweigern. [...]
Ok. Und anhand welcher "Anspruchsgrundlage", willst du "was" durchsetzen?

[...]
Hast du das Urteil den auch mal richtig gelesen ?
Es geht unter anderem um Freizeitausgleich aber auch darum das die Einteilung zur Arbeit "Nicht Billigen Ermessen " entsprach.[...]
Ja -war aber nicht die Vollversion, sondern ein Auszug.
Evtl. könntest du die entsprechende Passage ja noch nachreichen?


[...], bis der Arbeitnehmer durch Feststellungsklage beim Arbeitsgericht feststellen lassen hat das eben die Weisung des Arbeitgebers " Nicht Billigen Ermessen " entspricht bzw. entsprach.
[...]
Reden wir eigentlich von der Feststellungsklage nach § 256 ZPO?

Wenn ja, welches Rechtsverhältnis oder welche Urkunde (§ 256 I ZPO) soll denn in so einem Fall gerichtlich überprüft werden?

m.A

:icon_pause:
 

Hafenkasper

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#83
Ok. Und anhand welcher "Anspruchsgrundlage", willst du "was" durchsetzen?
durch setzen das man in dem falle halt nicht verpflichtet ist den weisungen des arbeitgebers nachzukommen wenn die einteilung zur arbeit ( hier das nicht einhalten der 4 tages frist ) nicht billigen ermessen entspricht.

Ja -war aber nicht die Vollversion, sondern ein Auszug.
Evtl. könntest du die entsprechende Passage ja noch nachreichen?
Ich zittere auszugsweise aus dem Urteil von 1999 ....

Aus § 315 BGB ergibt sich insbesondere, daß der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer rechtzeitig mitteilen muß, wann er den Freizeitausgleich erhält. Dem Arbeitnehmer muß es ermöglicht werden, sich ausreichend darauf einstellen und die zusätzliche Freizeit sinnvoll nutzen zu können.

(1) Das Erfordernis einer rechtzeitigen Ankündigung findet sich auch in Art. 1 § 4 BeschFG 1985. Diese gesetzliche Vorschrift regelt Besonderheiten der variablen Arbeitszeit, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart haben, daß die Arbeitsleistung entsprechend dem Arbeitsanfall zu erbringen ist. Nach Art. 1 § 4 Abs. 2 BeschFG 1985 ist der Arbeitnehmer zur Arbeitsleistung nur verpflichtet, wenn der Arbeitgeber ihm die Lage seiner Arbeitszeit jeweils mindestens vier Tage im voraus mitteilt. Die in Art. 1 § 4 BeschFG 1985 geregelte Vertragsgestaltung belastet zwar den Arbeitnehmer stärker als der in § 3 Nr. 2 Abs. 2 MTV vorgesehene Freizeitausgleich für Mehrarbeitsstunden. Dies rechtfertigt aber nur eine kürzere Ankündigungsfrist und nicht ihren völligen oder nahezu völligen Wegfall.

(2) Keinesfalls ist es zulässig, den Arbeitnehmer erst zwischen 15.00 und 17.00 Uhr davon in Kenntnis zu setzen, ob er am folgen den Tag zur Arbeitsleistung verpflichtet ist oder Freizeitausgleich erhält. Dem Arbeitnehmer bleibt dann nicht mehr genügend Zeit, seine persönliche Terminplanung darauf einzurichten und die ihm eingeräumte Freizeit entsprechend seinen Vorstellungen und Interessen sinnvoll nutzen zu können. Die verspätete Ankündigung der Beklagten entwertete weitgehend den eingeräumten Freizeitausgleich.

e) Da der von der Beklagten festgelegte Freizeitausgleich nicht billigem Ermessen entsprach, ist ihre Leistungsbestimmung nach § 315 Abs. 3 Satz 1 BGB unverbindlich. Damit hat die Beklagte nicht innerhalb der in § 3 Nr. 2 Abs. 2 MTV vorgeschriebenen Frist von drei bzw. sechs Monaten Freizeitausgleich gewährt. Verlangt der Arbeitgeber Freizeitausgleich, so muß er ihn innerhalb der tarifvertraglich festgelegten Frist durchführen. Wenn er dies pflichtwidrig unterläßt, verbleibt es bei der grundsätzlichen Regelung des § 3 Nr. 3 Abs. 1 MTV, wonach Mehrarbeit, die nicht durch bezahlte Freizeit abgegolten wird, zu vergüten ist. Damit steht die Veränderung der geschuldeten Leistung, die der Arbeitgeber mit der Ausübung seiner Ersetzungsbefugnis herbeiführen möchte, unter einer auflösenden Bedingung, die im vorliegenden Fall eingetreten ist.

III. Bei einer Vorverlegung der Arbeitszeit durch Freizeitausgleich liegt kein Fall des § 615 BGB vor (vgl. BAG Urteil vom 28. November 1973 BAGE 25, 426, 430 = AP Nr. 2 zu § 19 MTB II), so daß die Tatbestandsvoraussetzungen des Art. 1 § 11 Abs. 4 Satz 2 AÜG nicht erfüllt sind. Unter welchen Voraussetzungen eine Umgehung des Art. 1 § 11 Abs. 4 Satz 2 AÜG in Betracht kommt, kann offenbleiben, weil ein fristgerechter Freizeitausgleich fehlt und die Klageforderung deshalb ohnehin begründet ist.



Es gibt sogar eine etwas neuere Rechtssprechung dazu . BAG, Urteil vom 26. 1. 2011 - 5 AZR 819/09
In diesem heist es ......

Durch Betriebsvereinbarung oder eine sie in betriebsratslosen Betrieben "ersetzende" Regelung des Arbeitgebers (§ 1 Nr. 4 TV-Arbeitszeit) kann eine erfolgte Verteilung der Jahresarbeitszeit zwar geändert werden, auch die Änderung der Verteilung muss aber den Anforderungen des § 2 Nr. 1 TV-Arbeitszeit entsprechend im Voraus erfolgen und dem Arbeitnehmer zumindest in Textform mitgeteilt werden. Dabei sehen weder der TV-Arbeitszeit noch der Arbeitsvertrag eine Ankündigungsfrist vor, so dass eine Änderung der Verteilung der Jahresarbeitszeit auf die Monate, Wochen und Wochentage grundsätzlich auch kurzfristig möglich ist. Das Erfordernis der Verteilung der Jahresarbeitszeit im Voraus und die bei der Regelung einer vereinbarten Arbeit auf Abruf in § 12 Abs. 2 und 3 TzBfG zum Ausdruck kommende gesetzliche Wertentscheidung legen aber die Annahme nahe, dass der Arbeitnehmer vorbehaltlich einer abweichenden tariflichen Regelung zur Arbeitsleistung nur verpflichtet ist, wenn ihm der Arbeitgeber eine Änderung der Verteilung der Jahresarbeitszeit jeweils mindestens vier Tage im Voraus mitgeteilt hat.

Wie wir alle wissen enthällt der Tarifvertrag BAP und IGZ keine Ankündigungsfrist für eine Arbeitseinteilung bzw. Kundeneinsatz
Da diese 4 Tage nur per Tarifvertrag herrab gesetzt werden können und es diese in den Tarifverträgen nicht vorhanden sind, so bleibt es bei der gesetzlichen Ankündigungsfrist von 4 tagen.



Reden wir eigentlich von der Feststellungsklage nach § 256 ZPO?
ja. reden wir.....

Wenn ja, welches Rechtsverhältnis oder welche Urkunde (§ 256 I ZPO) soll denn in so einem Fall gerichtlich überprüft werden?

m.A

:icon_pause:
Das Rechtsverhältnis ( hier das Direktionsrecht ) welches sich aus der Urkunde ( hier Arbeitsvertrag ) ergibt.

Du kannst nicht einfach die Arbeit verweigern auch wenn dein Arbeitgeber rechtswidrig handeln sollte . Dies ergibt sich zwingend aus §315 Abs. 3 BGB

Ich zittiere .....

Soll die Bestimmung nach billigem Ermessen erfolgen, so ist die getroffene Bestimmung für den anderen Teil nur verbindlich, wenn sie der Billigkeit entspricht. Entspricht sie nicht der Billigkeit, so wird die Bestimmung durch Urteil getroffen; das Gleiche gilt, wenn die Bestimmung verzögert wird.

Mit dem Fettgedruckten ist nicht das Urteil des BAG gemeint sondern das Urteil welches du selbst über das Arbeitsgericht erzwingst.
Du kanst dich bei der Feststellungsklage bei deiner Begründung nämlich aber dann auf diese beiden Urteile beziehn

Gruß
Hafenkasper
 
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