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JungeFamily

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12 Jan 2007
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#1
Hallo liebe Forengemeinde,

ich habe eine kurze Frage, vielleicht kann mir jemand helfen.

Mein Mutterschutz endet am 26.01.07. Da ich aber mit meinem Arbeitgeber vereinbart habe, das ich zwei Jahre mich um mein Kind kümmere, beziehe ich nun ALG2 . Meine Leistungen sind nun für meinen arbeitslosen Mann, für mich und unser Kind also 3er BG ca. EUR 1100. Dazu kommt ja das Kindergeld was aber in o.g. Berechnung abgezogen wurde, ergo 1100 + 154 und die 300 EUR budgetform als Erziehungsgeld. Ergo kommen wir auf ca. 1500EUR zu dritt. Da wir aber sehr hoch verschuldet sind etc kommen wir kaum mit dieser Leistung die auf den ersten Blick viel ausssieht aus. Letztlich bleibt nach Abzug von Miete, Strom, Auto, Essen etc grade mal 250 EUR uns zu dritt.

Ich habe gehört, das es zum ALG2 Satz s.o. weitergehend noch Hilfen zb von kirchl. Institutionen , oder einige Bundesländer für einkommensschwache Familien gibt. Ist das richtig so? Oder müssen wir nun sehen, wo wir bleiben? Hat da jemand Erfahrungen?

Bitte helft uns.
LG
Jana, Andre und klein Nina
 

sindytomlea

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#2
Hallo,

wie soll ich anfangen, wir insgesamt 5 Personen (2 Erwachsene 3 Kinder, davon ein 10monatiges Mädel) (gut für des eine kind Umgangskosten + Unterhalt) haben nicht mal so viel - des Klageverfahren lass ich mal aussen vor.

Ich denke, mit der Schuldenanerkennung, wenn den überhaupt nur im Klageverfahren, wird ein langer Weg. Ich drücke Euch dafür die Daumen, wobei ich aber seit Nov. 05 dafür kämpfe. Überschlagen habe ich auch nicht mehr für die Ernährung und dabei is mein Freund in Arbeit und nihct in der leichtesten. Ich selber bekomm gar kein Geld und nur meine Kinder. Naja interessant wird es für mich erst ab Februar, da dann die Frage zur Krankenversicherung steht. sclappe 121 Euro sind zu löhnen zzgl. der regulären Kosten für mich als chronisch Kranke. Tja und mein Amt nimmt meinen Antrag auf Neuberechnung erst an - so als kurze telefonische Anfrage, wenn die Vorverfahren geklärt sind. Die letzte EA dauerte 3 Monate ist nun beim LSG und da ist mit Sicherheit die Bearbeitung nich kürzer - ergo ...

Ich denke, andere Wissen hier vielleicht mehr, aber ich drücke Euch für alles die Daumen. Vielleicht eine Idee wäre noch, das Du mit dem AG redest und eher anfängst und dein Mann/Freund die Erziehungszeit übernimmst. Stillst DU noch gibt es auch hierzu arbeitsrechtliche Bestimmungen.

Wie gesagt, alles Gute

sindytomlea
 

Grubenpony

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#3
JungeFamily sagte :
Da wir aber sehr hoch verschuldet sind etc kommen wir kaum mit dieser Leistung die auf den ersten Blick viel ausssieht aus. Letztlich bleibt nach Abzug von Miete, Strom, Auto, Essen etc grade mal 250 EUR uns zu dritt.

Hierzu empfehle ich unbedingt den Besuch einer Schuldnerberatungsstelle!
 

Arco

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11 Feb 2006
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#4
Grubenpony sagte :
JungeFamily sagte :
Da wir aber sehr hoch verschuldet sind etc kommen wir kaum mit dieser Leistung die auf den ersten Blick viel ausssieht aus. Letztlich bleibt nach Abzug von Miete, Strom, Auto, Essen etc grade mal 250 EUR uns zu dritt.

Hierzu empfehle ich unbedingt den Besuch einer Schuldnerberatungsstelle!

.... richtig, und nicht immer die Grundschuld an Hartz4 etc. weitergeben - denn mit einer "Grundsicherung" auch wenn diese höher seien könnte, ist keine Schuldentilgung etc. vorgesehen und machbar......

Ich weiß, hört sich nicht gut an - aber so ist es :!:
 

Andi_

Elo-User/in

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19 Apr 2006
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#5
Die Alternative wäre, einfach keine Schulden mehr zu zahlen. Die Pfändungsfreigrenze liegt oberhalb eures Gesamteinkommens und selbst die dann anstehende Konto- und Gehalts-Pfändung kann man mit entsprechenden Anträgen abwehren. Nachteil dieser Aktion ist allerdings der Verlust der Kreditwürdigkeit. Ansonsten hilft nur, irgendwie durchkommen. Armenküchen, die Tafel etc. in Anspruch nehmen, Kleidung aus Second Hand u.s.w.. Oder, was ich eigentlich empfehlen würde, du gehst nach dem Mutterschutz doch wieder arbeiten. Wenn dein Mann sowieso arbeitslos ist, kann er sich um das Kind kümmern.
 
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