kurzarbeitergeld/arbeitslosengeld

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mucel

Gast
hallo, ist hier vielleicht jemande, der mir die folgende frage beantworten kann und dies auch macht?

also, sehe ich das richtig, dass ein arbeitnehmer der einen chef hat der gutwillig ist, erstmal für 18 monate in kurzarbeit gehen kann und dann, wenn es doch nicht funktioniert hat und der arbeitsplatz verloren geht, für den zeitraum den er als anspruch erworben hat, nach beschäftigungsende arbeitslosengeld beanspruchen kann? würde das bedeuten, dass dieser arbeitnehme dann über 30 oder mehr monate, mit kurzarbeitergeld bzw arbeitslosengeld einen teil seines einkommensverlustet erstattet bekommt und ein arbeitnehmer, der keinen gutwilligen chef und der dann bei beginn einer krise freigesetzt wird, nach 12 (oder wenn er älter ist auch mehr monaten) monaten arbeitslosengeld bezug, entweder in harz 4 abfällt oder aber, gar nichts bekommt weil der partner "zuviel" verdient?

es gibt doch auc die sogenannte kurzarbeit null, in der der kurzarbeiter gar nicht arbeiten geht. funktioniert das dann auch über einen so langen zeitraum, von 18 monaten oder gar mehr?
 

NewHartzy

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Kurzarbeitergeld wird nicht in die Berechnung von ALG1 mit einbezogen, d.h. dein ALG1 berechnet sich vor Bezug deines Kurzarbeitentgeltes

Siehe auch Bemessungsgrundlage Arbeitsentgelt:
§ 131 Abs. 3 Nr. 1 SGB III
 
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mucel

Gast
mh, ich glaube ich habe mich in meiner frage missverständlich ausgedrückt.

mir geht es hier hauptsächlich um den zeitraum, in dem man lohnersatz- bzw. lohnergängzungsleistungen bezieht bzw. beziehen kann.

also zum beispiel die kombination 18 monate kurzarbeit und 10 monate arbeitslosigkeit, würde 28 monate, je nach familienstand, gut 60% des letzten netto entgeltes ergeben?

keine kurzarbeit und sofortige freisetzung durch den arbeitgeber, würde dann maximal 12 monate arbeitslosengeld und anschließend, im fall der fälle, hartz 4 oder gar nichts mehr, ergeben?
 

NewHartzy

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also zum beispiel die kombination 18 monate kurzarbeit und 10 monate arbeitslosigkeit, würde 28 monate, je nach familienstand, gut 60% des letzten netto entgeltes ergeben?



Die Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld wird nicht auf die ALG1 Dauer angerechnet.



Positiv: Durch Kurzarbeit entsteht sogar ein Anspruch auf ALG1

Falls du z.B. erst 6 Monate im Berufsleben stehst, dann entlassen wirst, verfällt dein Anspruch auf ALG1 , da die geforderten 12 Monate noch nicht erreicht worden sind. Wenn du hingegen zusätzlich noch 6 Monate in Kurzarbeit bist und dann entlassen wirst, hast du Anspruch auf ALG1 .
 
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