Kurzarbeiter sollen sich auf Steuernachforderungen einstellen.

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ExitUser

Gast
Das Kurzarbeitergeld steht unter Progressionsvorbehalt - das kann zu Steuernachforderungen führen. Betroffene sollten Geld zurücklegen.

Die entscheidende Regelung steht in Paragraf 32 b des Einkommensteuergesetzes. Darüber prangt die Überschrift "Progressionsvorbehalt". Dieser betrifft nicht nur das Kurzarbeitergeld, sondern auch eine ganze Reihe von Sozialleistungen - wie Arbeitslosengeld 1, Krankengeld und das 2007 neu eingeführte Elterngeld. Auch Altersteilzeiter müssen aufpassen. Denn für den Aufstockungsbetrag des Arbeitgebers zu ihrem Teilzeitlohn gilt diese Regelung ebenfalls:
Die genannten Leistungen selbst sind zwar nicht steuerpflichtig. Wer in einem Kalenderjahr nur Kurzarbeitergeld oder nur Elterngeld oder Arbeitslosengeld 1 bezog, muss davon also keine Steuern abführen. Wer aber weitere Einnahmen hatte, muss mit einer Steuernachzahlung rechnen. Denn nach dem Einkommenssteuergesetz ist dann auf das steuerpflichtige Einkommen ein "besonderer Steuersatz anzuwenden".
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