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Kurzarbeiter - Nebenjob von BA ist PFLICHT !!!

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silver

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#1
Jetzt erwischt es die Kurzarbeiter.
Sicherlich auf dem linken Fuß,denn damit rechnet keiner:

Die Arbeitsagenturen können Kurzarbeitern (Neben-)Beschäftigungen anbieten
und die Betroffenen sind zur Annahme dieser Jobs verpflichtet.

Dies regelt § 172 des dritten Sozialgesetzbuchs.

Danach müssen Kurzarbeiter sogar mit einer Sperrzeit rechnen,
wenn sie während der Kurzarbeit eine von der Agentur angebotene zumutbare Beschäftigung ablehnen.

Nebeneinkommen wird auf das Kurzarbeitergeld angerechnet.

Nebenjob bei Kurzarbeit | RP ONLINE
 

Paolo_Pinkel

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#2
Hi,

wilkommen im Leben eines erwerbslosen oder wie die Medien gerne immer so titeln in der sog. "sozialen Hängematte". Das wird dem ein oder anderen sicherlich die Augen öffnen.

Gruss

Paolo
 
E

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#3
Jetzt erwischt es die Kurzarbeiter.
Sicherlich auf dem linken Fuß,denn damit rechnet keiner:

Die Arbeitsagenturen können Kurzarbeitern (Neben-)Beschäftigungen anbieten
und die Betroffenen sind zur Annahme dieser Jobs verpflichtet.

Dies regelt § 172 des dritten Sozialgesetzbuchs.

Danach müssen Kurzarbeiter sogar mit einer Sperrzeit rechnen,
wenn sie während der Kurzarbeit eine von der Agentur angebotene zumutbare Beschäftigung ablehnen.

Nebeneinkommen wird auf das Kurzarbeitergeld angerechnet.

Nebenjob bei Kurzarbeit | RP ONLINE

:icon_eek:
 

silver

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#4
Ist DAS ein Hammer ?
Ich mußte es dreimal lesen.

Auf welcher rechtlichen Grundlage ist das denn möglich ?

Ein Kurzarbeiter ist ein Angestellter seiner Firma.
Und kommt sofort in Zwangsarbeit in Fremdfirmen.
Mit Sanktionen,wenn er nicht spurt.

Ich schätze,
erstens werden die Hartz 4 Leute künftig hintenanstehn
und zweitens wird das geharnischte Proteste geben.

Der Facharbeiter,
der sich auf eine "Kurzarbeiter"Phase eingerichtet hat,
wird den Teufel tun und sich als Sklave vermarkten lassen !
 
E

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#5
Ist DAS ein Hammer ?
Ich mußte es dreimal lesen.

Auf welcher rechtlichen Grundlage ist das denn möglich ?

Ein Kurzarbeiter ist ein Angestellter seiner Firma.
Und kommt sofort in Zwangsarbeit in Fremdfirmen.
Mit Sanktionen,wenn er nicht spurt.

Ich schätze,
erstens werden die Hartz 4 Leute künftig hintenanstehn
und zweitens wird das geharnischte Porteste geben.

Der Facharbeiter,
der sich auf eine "Kurzarbeiter"Phase eingerichtet hat,
wird den Teufel tun und sich als Sklave vermarkten lassen !

Hi Silver,

..... und ob das ein Hammer ist. Das ist ein Überhammer finde ich. Und auch ich hab es öfter gelesen. Unglaublich.

Der Kurzarbeiter wird sich als "Sklave" vermarkten lassen müssen, denn sonst droht ihm eine Streichung des Kurzarbeitergeldes ....

Bleibt ihm ja nichts anderes übrig.
 

silver

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#6
Ich finde das einfach nur klasse.
Einen größeren Gefallen konnten sie uns garnicht tun !

Wenn alles,was das Thema Hartz 4 betraf
immer wieder schnell aus den Medien verschwunden ist,
das ist der Kracher schlechthin !

Und der wird hochgekocht werden.

Der"unschuldige"Kurzarbeiter auf einer Schiene mit Hartz 4.

Ich habs in unserm Infoportal gleich getackert
und an alle geschickt,
die bereits betroffen sind oder es werden.
 
E

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#7
Jetzt erwischt es die Kurzarbeiter.
Sicherlich auf dem linken Fuß, denn damit rechnet keiner:

Die Arbeitsagenturen können Kurzarbeitern (Neben-)Beschäftigungen anbieten und die Betroffenen sind zur Annahme dieser Jobs verpflichtet.

Dies regelt § 172 des dritten Sozialgesetzbuchs.

Danach müssen Kurzarbeiter sogar mit einer Sperrzeit rechnen,
wenn sie während der Kurzarbeit eine von der Agentur angebotene zumutbare Beschäftigung ablehnen.


Nebeneinkommen wird auf das Kurzarbeitergeld angerechnet.

Nebenjob bei Kurzarbeit | RP ONLINE



Also ich glaub, das schlägt ein wie eine Bombe :cool:
 

silver

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#8
Da hab ich noch einen Netten in dem Zusammenhang:

Betrifft Hessen.
Fünfzigmal mehr Kurzarbeit-Anträge als vor einem Jahr.

Dabei liegt Hessen noch deutlich hinter Bayern mit zuletzt 165.145
zur Kurzarbeit angemeldeten Arbeitnehmern und Baden Württemberg,
wo es im Februar knapp 117.000 waren.

Bei diesen Zahlen ist allerdings zu beachten,
dass es sich jeweils nur um die
in dem genannten Monat zur Kurzarbeit angemeldeten Mitarbeiter handelt.
Damit ist noch nicht gesagt,
dass sie auch tatsächlich schon in Kurzarbeit sind
oder überhaupt je kurzarbeiten werden.

(Davon ist aber auszugehen ....)

An den sprunghaft steigenden Zahlen
lässt sich aber sehr deutlich ablesen,
dass sich die Unternehmen auf breiter Front
auf einen dramatischen Einbruch der Auslastung einrichten
oder ihn schon im eigenen Auftragsbuch sehen.

Hessen: Fünfzigmal mehr Kurzarbeit-Anträge als vor einem Jahr - Hintergründe - Wirtschaft - FAZ.NET
 

FrankyBoy

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#9
Weis jemand, ob die Bankmanager, die Mist gebaut haben jetzt auch in Kurzarbeit sind? Müssen die jetzt auch, entsprechend ihren Fähigkeiten eingesetzt werden und dürfen jetzt Pfalsterarbeiten machen? O. K. schlechtes Beispiel - mit solchen Banker-Ärmchen kann man einfach solch schwerte Tätigkeiten nicht ausüben aber zum Stiefmutter-pflanzen dürfte es doch ausreichen oder?

Komisch, Arbeitsdruck, Zwangsarbeit, schlechte Entlohnung und all die negativen Konsequenzen die wir seit nunmehr über 20 Jahren zu beklagen haben scheinen immer nur für Normalbürger entwickelt worden zu sein - Eigenverantwortung nennen die das dann auch noch.

Ich fordere von diesen Raketenköpfen nun endlich mal eine Eigenverantwortung für sich selber und damit meine ich keine Abfindungen etc. sondern den Griff ins eigene Portomonaie.

Ich finde das einfach nur klasse.
Einen größeren Gefallen konnten sie uns garnicht tun !

Wenn alles,was das Thema Hartz 4 betraf
immer wieder schnell aus den Medien verschwunden ist,
das ist der Kracher schlechthin !

Und der wird hochgekocht werden.

Der"unschuldige"Kurzarbeiter auf einer Schiene mit Hartz 4.

Ich habs in unserm Infoportal gleich getackert
und an alle geschickt,
die bereits betroffen sind oder es werden.
Das bei deren Politik des Lobbyismus solche Fakten entstehen, ist nichts ungewöhnliches nur ich mache jede Wette, dass der Hosenanzug tragende Sprechblasenautomat wieder "Werbung" in eigener Sache damit macht und dann geschickt "verheimlicht", was eigentlich in Gänze hinter den Gesetzen steht.

Ich werde nie vergessen, wie die Murksel gemeint hatte, dass gute abschneiden der Deutschen bei der WM 2006, hätte was mit ihrer Politik zu tun.
 
E

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#10
Hat ja alles "nur scheinbar" damit zu tun, falls "man" einen Nebenjob machen würde, könnte, wenn .... Der Artikel ist so geschrieben, daß Gelder die beim Nebenjob anfallen, angerechnet werden.

Das ist das eigentliche Hauptthema des Artikels.

Wenn man aber mal genauer liest, dann gehts um ganz was anderes:

HartzIV-Methodik dann auch bei Kurzarbeitern.

Da baut dieser Artikel gleich mal vor gelle ...
(nur haben die Kurzarbeiter das noch nicht geschnallt, weil, DIE können noch nicht soooo rauslesen wie HartzIVler viele Texte lesen können)
:biggrin:


.
 

silver

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#11
Hab grad schon eine Antwort bekommen von einem Bekannten,
der derzeit in Kurzarbeit ist und er schreibt:
"Haben wir schon erfahren,das mit der Zwangsarbeit."

Ich hatte das böse Z ..... Wort garnicht erwähnt !

Die haben das sehr wohl geschnallt,wo der Hase hinläuft.

Und stundenweise Jobs werden die ARGEN doch wohl auftreiben.

Unsere caritativen Einrichtungen werden sich freuen !

Und da gibts dann sicher mehr als einen Euro pro Stunde.
Vielleicht fünf ... oder so.
 

silver

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#13
Die "Weiterbildungs-Maßnahmen" für Kurzarbeiter sind schon avisiert.

Die fahren exakt die gleiche Schiene wie mit Hartz 4.
Hundert pro.
Warum auch nicht.
Die sind damit hocherfolgreich
und die Vorgehensweisen sind gewaltig effizient.
Alle halten die Klappe.
Und wenn doch einer vor Gericht mault,
wird halt das entsprechende Gesetz optimiert.
So ein Konstrukt ändert man doch nicht.

Na .... das wird noch richtig lustig.
 
E

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#14
Die "Weiterbildungs-Maßnahmen" für Kurzarbeiter sind schon avisiert.

Die fahren exakt die gleiche Schiene wie mit Hartz 4.
Hundert pro.
Warum auch nicht.
Die sind damit hocherfolgreich
und die Vorgehensweisen sind gewaltig effizient.
Alle halten die Klappe.
Und wenn doch einer vor Gericht mault,
wird halt das entsprechende Gesetz optimiert.
So ein Konstrukt ändert man doch nicht.

Na .... das wird noch richtig lustig.
Ich muss es nochmal hochholen, weil ich das einfach soooo dermaßen den Hammer finde. Da können wir in den nächsten Wochen schön beobachten. (Ich werd mir schon mal ein Käppi und einen Frack zulegen. Ich halt dann die Türe der Hartzler auf und schüttel jedem Neuling die Hand).

Wenn die also nun hergehen und das so durchziehen wie "wir" wohl annehmen, na dann "Servus". Dann würd ich mal sagen, Deutschland gehts ned soooo gut :icon_pfeiff:

Zitat von silver

Jetzt erwischt es die Kurzarbeiter.
Sicherlich auf dem linken Fuß, denn damit rechnet keiner:

Die Arbeitsagenturen können Kurzarbeitern (Neben-)Beschäftigungen anbieten und die Betroffenen sind zur Annahme dieser Jobs verpflichtet.

Dies regelt § 172 des dritten Sozialgesetzbuchs.

Danach müssen Kurzarbeiter sogar mit einer Sperrzeit rechnen,
wenn sie während der Kurzarbeit eine von der Agentur angebotene zumutbare Beschäftigung ablehnen.


Nebeneinkommen wird auf das Kurzarbeitergeld angerechnet.

Nebenjob bei Kurzarbeit | RP ONLINE
SGB III § 172 Persönliche Voraussetzungen

(1) Die persönlichen Voraussetzungen sind erfüllt, wenn 1.der Arbeitnehmer nach Beginn des Arbeitsausfalls eine versicherungspflichtige Beschäftigunga)fortsetzt,
b)aus zwingenden Gründen aufnimmt oder
c)im Anschluß an die Beendigung eines Berufsausbildungsverhältnisses aufnimmt,

2.das Arbeitsverhältnis nicht gekündigt oder durch Aufhebungsvertrag aufgelöst ist und
3.der Arbeitnehmer nicht vom Kurzarbeitergeldbezug ausgeschlossen ist.

(1a) Die persönlichen Voraussetzungen sind auch erfüllt, wenn der Arbeitnehmer während des Bezuges von Kurzarbeitergeld arbeitsunfähig wird, solange Anspruch auf Fortzahlung des Arbeitsentgelts im Krankheitsfalle besteht oder ohne den Arbeitsausfall bestehen würde.


(2) Ausgeschlossen sind Arbeitnehmer während der Teilnahme an einer beruflichen Weiterbildungsmaßnahme mit Bezug von Arbeitslosengeld bei beruflicher Weiterbildung oder Übergangsgeld, wenn diese Leistung nicht für eine neben der Beschäftigung durchgeführte Teilzeitmaßnahme gezahlt wird, sowie während des Bezuges von Krankengeld.


(3) Ausgeschlossen sind Arbeitnehmer, wenn und solange sie bei einer Vermittlung nicht in der von der Agentur für Arbeit verlangten und gebotenen Weise mitwirken. Arbeitnehmer, die von einem erheblichen Arbeitsausfall mit Entgeltausfall betroffen sind, sind in die Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit einzubeziehen. Hat der Arbeitnehmer trotz Belehrung über die Rechtsfolgen eine von der Agentur für Arbeit unter Benennung des Arbeitgebers und der Art der Tätigkeit angebotene zumutbare Beschäftigung nicht angenommen oder nicht angetreten, ohne für sein Verhalten einen wichtigen Grund zu haben, sind die Vorschriften über die Sperrzeit beim Arbeitslosengeld entsprechend anzuwenden.

SGB III § 172 Persönliche Voraussetzungen
 

silver

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#15
Das ist doch ein ideales Testfeld.

Wo soll denn für die Kurzarbeiter Unterstützung herkommen ?

Von den Gewerkschaften ?
Vom jeweiligen Nocharbeitgeber ?

Und wer noch ein reguläres Arbeitsverhältnis hat,schaut weg.

Einer der nie arbeitslos war,hat doch absolut null Wissen.
Der sieht sich als Kunde der Behörde,
der einen Anspruch hat,weil er jahrelang dafür einbezahlt hat.
Und den Sachbarbeiter als Partner auf Augenhöhe.

Wir haben schließlich alle mal "ohne Biss" angefangen.

Wenn das funktionert,ist das ausbaufähig !
Und der Fantasie sind absolut null Grenzen gesetzt.

Wehret den Anfängen.
Aber wer sagt ihnen das ???
 
E

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#16
Deinen Ausführungen schliesse ich mich zu 100 % an.

(Ich beruhige bzw. tröste mich immer wieder damit, daß ich mir sage: Es wird gerade "Geschichte" geschrieben und ich bin dabei - also mitten drin im Gewurle. Alles super spannend und - auch sehr - furchterregend. Vordenken und Vorsorgen ist das Motto. Dann wird man nicht so sehr überrascht.)
 

silver

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#17
@ muci (Ich beruhige bzw. tröste mich immer wieder damit, daß ich mir sage: Es wird gerade "Geschichte" geschrieben und ich bin dabei - also mitten drin im Gewurle. Alles super spannend und - auch sehr - furchterregend. Vordenken und Vorsorgen ist das Motto. Dann wird man nicht so sehr überrascht.)

Das seh ich aufn Punkt genauso.
Vieles geht jetzt erst los.
Das war der Grund,
warum ich "Medien-zur-Krise" ins Leben gerufen hab
und mir täglich - unentgeltlich - die Arbeit damit mache.
Es ist ein Zeitdokument.
Eine Chronologie.
Ich bin nur der Sammler.
Aber im zweiten Monat hatten wir 24.000 Aufrufe.
Das zeigt,daß sich viele für das Horrorszenario interessieren ...
(Ich hol mir übrigens auch oft die guten Artikel hier im Forum
und viele von Dir,Muci.Danke.)

Medien zur Krise
 

Paolo_Pinkel

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#18
Das zeigt,daß sich viele für das Horrorszenario interessieren ...
Hi,

jau. So isset. Ich kann mich noch erinnern vor rund 4-5 Monaten als das so langsam alles begonnen hat und man entsprechende Artikel über die Auswirkungen hier gepostet hat wurde man als Schwarzmaler wenn nicht sogar als Verschwörungstheoretiker abgekanzelt.

Und nu? :icon_party:

Gruss

Paolo
 

silver

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#19
Ich leb in Parallelwelten.
Otto Normalverbraucher um mich rum kapiert null.
Will auch nix wissen und geht davon aus,ich hab'n Vogel.

Wenn ich aufs Laufband vom Nachrichtensender schau,
bin ich mir manchmal selber nicht mehr so ganz sicher.
Alles easy ....
Bernie sagt,das wird schon wieder,
die Banken machen auf einmal Gewinne
und überhaupt ist Köln,der Attentäter und Fritzl wichtiger.

Und bei der Vorstellung,
daß ein hoher Prozentsatz noch nicht mal
für Versorgungsengpässe vorgesorgt hat,
wird mir verdammt blümig.

Aber so gehts uns "Insidern" (blödes Wort,ich weiß ...)
wahrscheinlich momentan allen so.

Ron Paul hatte übrigens für den 17.April
in den USA zu einem bankenrun aufgerufen
um die FED in die Knie zu zwingen,
der entsprechende US blog ist mittlerweile nicht mehr aufrufbar.

In diesem Sinne ... machen wir halt mal weiter.
 
E

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#20
Ich leb in Parallelwelten.
Otto Normalverbraucher um mich rum kapiert null.
Will auch nix wissen und geht davon aus,ich hab'n Vogel.

Wenn ich aufs Laufband vom Nachrichtensender schau,
bin ich mir manchmal selber nicht mehr so ganz sicher.
Alles easy ....
Bernie sagt,das wird schon wieder,
die Banken machen auf einmal Gewinne
und überhaupt ist Köln,der Attentäter und Fritzl wichtiger.

Und bei der Vorstellung,
daß ein hoher Prozentsatz noch nicht mal
für Versorgungsengpässe vorgesorgt hat,
wird mir verdammt blümig.
'S geht zu wie auf der Titanic. Wart's ab, wenn wir (schneller) sinken und die anderen aufwachen.
 
E

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#21
Wenn ich den Menschen - mit denen ich "noch" Kontakt pflege, telefoniere (habe fast alle Kontakte abgebrochen, weil mich sowieso keiner versteht), und meine Bedenken oder News mitteile, dann wird mir gesagt: Naja, Du bist krank und hast zu viel Zeit

Und wenn ich dann auch noch auf Vorrat hinweise und auf das was da so im Gange ist und langsam kommt, dann ists ganz aus und ich werde müde belächelt. :biggrin:
 
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#22
Nette Frage.
Wenn der Kurzarbeiter einen Nebenjob annimmt und dann wird die Kurzarbeit gekürzt, schuldet er dann dem Zweitarbeitgeber weiterhin die Arbeitsleistung? Wäre der Arbeitnehmer ggf. zu Schadensersatz verpflichtet? Müsste der Erstarbeitgeber dann evtl. einspringen?

Welcher Arbeitgeber wird seinem Kurzarbeiter denn den Nebenjob genehmigen können? Kommt ein Auftrag,fehlt das personal.
Kurzarbeit soll doch den Erhalt des Arbeitsvertragsverhältnisses fördern. Da ist die Nebenjobforderung kontraproduktiv.
 

silver

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#23
Mit dem Problem kämpfen alle.
Les die Kommentare bei querschüsse,
schall und rauch,spiegelfechter etc.etc.

Jeder versucht,
die Umwelt wachzukriegen und scheitert kläglich.

Deswegen hab ich step by step
die Blogger in den mainstream gewurschtelt.
Die sprechen klar,deutlich und eindringlich.
Anfangs hatte ich die ja noch strikt getrennt.

Es sind nicht mehr die Zeiten für dererlei Spitzfindigkeiten.

Aber wie gesagt: Die Aufrufzahlen zeigen ja doch den Bedarf.

Hilft nur der alte Spruch:
"Weisheit besteht darin,
im richtigen Moment auf Vollkommenheit zu verzichten."
 

silver

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#24
Nette Frage.
Wenn der Kurzarbeiter einen Nebenjob annimmt und dann wird die Kurzarbeit gekürzt, schuldet er dann dem Zweitarbeitgeber weiterhin die Arbeitsleistung? Wäre der Arbeitnehmer ggf. zu Schadensersatz verpflichtet? Müsste der Erstarbeitgeber dann evtl. einspringen?

Welcher Arbeitgeber wird seinem Kurzarbeiter denn den Nebenjob genehmigen können? Kommt ein Auftrag,fehlt das personal.
Kurzarbeit soll doch den Erhalt des Arbeitsvertragsverhältnisses fördern. Da ist die Nebenjobforderung kontraproduktiv.
Ich frag mich auch,wie das rechtlich gehandhabt wird.
Wahrscheinlich wie immer:
Liegt im Ermessen das Sachbearbeiters. :icon_twisted:
 
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#25
Nette Frage.
Wenn der Kurzarbeiter einen Nebenjob annimmt und dann wird die Kurzarbeit gekürzt, schuldet er dann dem Zweitarbeitgeber weiterhin die Arbeitsleistung? Wäre der Arbeitnehmer ggf. zu Schadensersatz verpflichtet? Müsste der Erstarbeitgeber dann evtl. einspringen?

Welcher Arbeitgeber wird seinem Kurzarbeiter denn den Nebenjob genehmigen können? Kommt ein Auftrag,fehlt das personal.
Kurzarbeit soll doch den Erhalt des Arbeitsvertragsverhältnisses fördern. Da ist die Nebenjobforderung kontraproduktiv.
Ich "spinne" mal im Wirrwarr:

1) Phase
- Mitarbeiter arbeitet normal, 40 Std.
- Arbeitgeber läutet Kurzarbeit ein
- Mitarbeiter ist zu Hause
- Regierung zahlt Kurzarbeitergeld
- Arbeitgeber hat mit Regierung vereinbart, daß er Personal nicht ausstellt.

2) Phase 2
- Arbeitgeber verlängert Kurzarbeit
- Regierung spielt mit und zahlt weiterhin Kurzarbeitergeld - unter der Voraussetzung, daß Arbeitgeber bis zum ...... keine Kündigungen ausspricht.
- Kurzarbeitergeld wird für Mitarbeiter für einen bestimmten 2. Zeitrahmen bezahlt
- Regierung plant voraus und bringt die Kurzarbeiter nun in Phase 2 in sogenannte 1-Euro-Jobs unter oder aber in Weiterbildungen (genauso wie in Hartz IV)

3) Phase 3
- Arbeitgeber können nun ein paar Prozent der Mitarbeiter entlassen. Kurzarbeitergeld wird nun eingestellt und Unternehmer entledigt sich nun "endlich" seiner überflüssigen Mitarbeiter.
- Das sind nun (in Abstimmung mit der BA) genau die Prozente für die man einen 1-Euro-Job oder eine Weiterbildung gefunden hat. Die also in Maßnahmen stecken.
- Mitarbeiter erhält somit kein ALG I, sondern aufstockendes HartzIV

Praktisch 2 Fliegen mit 1 Klappe geschlagen. ALG I enfällt somit für fast alle. Da kann man viel sparen und dem Ganzen sind keine Grenzen gesetzt. Ist doch alles ziemlich praktisch und eins geht ins andere über.

Kann sein, daß ich nun ein bisserl wirr geschrieben habe. Hoffe aber dennoch, daß ihr versteht worauf ich hinaus will. (Vielleicht dreh ich auch grad am Rad oder so) :biggrin:
 

silver

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#26
Muci,Du bist eine Schau !!!
That's it.
Genau so wirds laufen.
Wieder Millionen in die Tonne gepackt
und den Deckel ganz fest zugemacht.
 
E

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Gast
#27
Muci,Du bist eine Schau !!!
That's it.
Genau so wirds laufen.
Wieder Millionen in die Tonne gepackt
und den Deckel ganz fest zugemacht.

:)icon_party:Nö, ich hab nur zuviel Zeit :icon_biggrin: - ausserdem bin ich ja psychisch gstört. Aja, das hab ich vorher noch vergessen zu erwähnen. Wenn ich mit meinen Bedenken bei meinen Kontakten anfange und erzähle, dann ist man immer ganz lieb zu mir, weil ich hab ja Depressionen und deshalb bin ich nicht ganz dicht)
 
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#29
Muci sagte :
...Das sind nun (in Abstimmung mit der BA) genau die Prozente für die man einen 1-Euro-Job oder eine Weiterbildung gefunden hat. Die also in Maßnahmen stecken. Mitarbeiter erhält somit kein ALG I, sondern aufstockendes HartzIV...
So stimmen am Ende auch wieder die Zahlen der BA anlässlich der Wahlen in diesem Jahr.
 

silver

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#30
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#31
UND der Konsum wird angekurbelt.
Mit staatlicher Lockerung,damit die Bankenaufsicht nix macht.

Was ganz was Feines:
Die Kreditkarte für den gaaaaanz kleinen Mann.
Zahlste immer nur einen Teil zurück, dafür mit 20 % Zinsen.

Ja ... von nix kommt halt nix ....

Muß man gelesen haben,kommt die nächste Blase bestimmt:

Revolving-Kreditkarten - Wildwest-Methoden deutscher Banken - Finanzen - sueddeutsche.de
Doch auf die offenen Restbeträge, die bei den meisten Nutzern rasch ansteigen, fallen hohe Zinsen an: "teilweise über 20 Prozent", haben Merks Beamte ermittelt. "Revolving-Kredite sind damit häufig noch teurer als Überziehungskredite beim Girokonto", sagt die Ministerin.
Trotzdem gefällt mir das mit dem Kurzarbeiter-Hartzi besser!
 

silver

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#32
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Gast
#33
Sagt mal, geht´s noch? Wie kommt Ihr bloß drauf, dass die Kurzarbeiter tatsächlich zu einer Art Zwangsarbeit herangezogen werden. Das ist reines Wunschdenken.

Das ist völliger Quatsch, auch wenn es dafür einen Paragraphen gibt. Wenn es nämlich so wäre, würden die Zwangsjobs ja nicht mehr zur Verfügung stehen, um die Arbeitslosenstatistik zu schönen.

Und das hat ja wohl im Wahljahr 2009 absolute Priorität. Die Kurzarbeiter sind ´versorgt´. Was für die am Machterhalt interessierte Regierung momentan obere Priorität hat, ist, die Arbeitslosenzahlen, vor allem die der Langzeitarbeitslosen, gering zu halten.
 
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#34
Sagt mal, geht´s noch? Wie kommt Ihr bloß drauf, dass die Kurzarbeiter tatsächlich zu einer Art Zwangsarbeit herangezogen werden. Das ist reines Wunschdenken.

Das ist völliger Quatsch, auch wenn es dafür einen Paragraphen gibt. Wenn es nämlich so wäre, würden die Zwangsjobs ja nicht mehr zur Verfügung stehen, um die Arbeitslosenstatistik zu schönen.

Und das hat ja wohl im Wahljahr 2009 absolute Priorität. Die Kurzarbeiter sind ´versorgt´. Was für die am Machterhalt interessierte Regierung momentan obere Priorität hat, ist, die Arbeitslosenzahlen, vor allem die der Langzeitarbeitslosen, gering zu halten.
Hmmm - wir bzw. ich versuche/n zu "spinnen" ...

Würde fürs Wahljahr bedeuten:

- "Fast-Vollbeschäftigung" (gekündigte Kurzarbeiter fallen aus der Arbeitslosenstatistik)
- "Aufschwung" (Firmen haben Mitarbeiter "entsorgen" können)
- Firmen stellen dann die Kurzarbeiter-Zeitarbeiter-Hartzis zu einem "vernünftigen Lohn" (1-Euro-Job) ein
- Staat spart Geld (ALG I fällt damit flach)
- Abfindungen werden doch angerechnet bei "Kurzarbeiter-Hartzi" oder?
- Kurzarbeiter verbrauchen das Angesparte (gibt sowieso zu viel Angespartes)
usw.
uws.

(vielleicht hab ich ja einen an der Klatsche gelle ... aber könnte es nicht vielleicht darauf hinauslaufen wollen?)


Zitat von silver http://www.elo-forum.org/images/buttons/viewpost.gif
Jetzt erwischt es die Kurzarbeiter.
Sicherlich auf dem linken Fuß, denn damit rechnet keiner:

Die Arbeitsagenturen können Kurzarbeitern (Neben-)Beschäftigungen anbieten und die Betroffenen sind zur Annahme dieser Jobs verpflichtet.

Dies regelt § 172 des dritten Sozialgesetzbuchs.

Danach müssen Kurzarbeiter sogar mit einer Sperrzeit rechnen,
wenn sie während der Kurzarbeit eine von der Agentur angebotene zumutbare Beschäftigung ablehnen.


Nebeneinkommen wird auf das Kurzarbeitergeld angerechnet.

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1) Phase
- Mitarbeiter arbeitet normal, 40 Std.
- Arbeitgeber läutet Kurzarbeit ein
- Mitarbeiter ist zu Hause
- Regierung zahlt Kurzarbeitergeld
- Arbeitgeber hat mit Regierung vereinbart, daß er Personal nicht ausstellt.

2) Phase 2
- Arbeitgeber verlängert Kurzarbeit
- Regierung spielt mit und zahlt weiterhin Kurzarbeitergeld - unter der Voraussetzung, daß Arbeitgeber bis zum ...... keine Kündigungen ausspricht.
- Kurzarbeitergeld wird für Mitarbeiter für einen bestimmten 2. Zeitrahmen bezahlt
- Regierung plant voraus und bringt die Kurzarbeiter nun in Phase 2 in sogenannte 1-Euro-Jobs unter oder aber in Weiterbildungen (genauso wie in Hartz IV)

3) Phase 3
- Arbeitgeber können nun ein paar Prozent der Mitarbeiter entlassen. Kurzarbeitergeld wird nun eingestellt und Unternehmer entledigt sich nun "endlich" seiner überflüssigen Mitarbeiter.
- Das sind nun (in Abstimmung mit der BA) genau die Prozente für die man einen 1-Euro-Job oder eine Weiterbildung gefunden hat. Die also in Maßnahmen stecken.
- Mitarbeiter erhält somit kein ALG I, sondern aufstockendes HartzIV

Praktisch 2 Fliegen mit 1 Klappe geschlagen. ALG I enfällt somit für fast alle. Da kann man viel sparen und dem Ganzen sind keine Grenzen gesetzt. Ist doch alles ziemlich praktisch und eins geht ins andere über.

Kann sein, daß ich nun ein bisserl wirr geschrieben habe. Hoffe aber dennoch, daß ihr versteht worauf ich hinaus will. (Vielleicht dreh ich auch grad am Rad oder so) :biggrin:
 

silver

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#35
@ Heinzi1

Würde fürs Wahljahr bedeuten:

- "Fast-Vollbeschäftigung" (gekündigte Kurzarbeiter fallen aus der Arbeitslosenstatistik)
- "Aufschwung" (Firmen haben Mitarbeiter "entsorgen" können)
- Firmen stellen dann die Kurzarbeiter-Zeitarbeiter-Hartzis zu einem "vernünftigen Lohn" (1-Euro-Job) ein
- Staat spart Geld (ALG I fällt damit flach)
- Abfindungen werden doch angerechnet bei "Kurzarbeiter-Hartzi" oder?
- Kurzarbeiter verbrauchen das Angesparte (gibt sowieso zu viel Angespartes)
usw.

Heinzi,sage mir EINEN Grund,
warum sie sich diese Vorgehensweise nicht konstruieren sollten !
 

silver

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#36
@ Heinzi1

Und von wegen "die Kurzarbeiter sind versorgt."

Artikel im manager-magazin vom 3.2.2009

"Bundesagentur f.Arbeit: Kurzarbeitergeld teurer als Arbeitslosengeld."

Jetzt aber hat die Bundesregierung
die Kurzarbeiterstütze auch noch so reformiert,
dass sie die Agentur teurer kommen kann,
als gleich Arbeitslosengeld zu zahlen, fürchten Experten.

Seit Verabschiedung des Konjunkturpaketes II vor wenigen Tagen
übernimmt die Bundesagentur in diesen Fällen
auch noch die Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge der Betroffenen,
für die bisher die Unternehmen aufkommen mussten.
In Ausnahmefällen zahlt sie deren Sozialbeiträge sogar voll,
wenn kurz gearbeitet wird.
Dann nämlich, wenn die Firmen ihre betroffenen Angestellten
in dieser Phase weiterbilden.

Und spätestens dann wird die Rechnung für den Steuerbürger brisant.
Die Agentur selbst rechnet bereits damit,
nicht zuletzt aufgrund der Kurzarbeiterwelle
das Budget aufstocken zu müssen.
"Es wird einen Nachtragshaushalt geben.
Wie viel Geld zusätzlich benötigt wird, muss man aber abwarten",
sagt BA-Sprecherin Mirtschin.
Dass die Bundesregierung
manchen Unternehmen überhaupt Mitnahmeeffekte erlaubt,
wollen Arbeitsmarktexperten den Politikern
in der aktuellen Krise dennoch nicht vorhalten.
Weiterlesen ...

Kurzarbeit: "Restmöglichkeit, Arbeitsplätze zu retten" - manager-magazin.de
 

sogehtsnich

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#37
Weis jemand, ob die Bankmanager, die Mist gebaut haben jetzt auch in Kurzarbeit sind?
Ganz bestimmt nicht, die verjubeln die Milliarden an Steuergeldern, die sich hinten reingesteckt bekommen!
 
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#38
vielleicht wachen jetzt viele mal endlich auf.

Aber ich denke die meisten werden das mit sich machen lassen:icon_neutral:
 

sogehtsnich

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#39
Es wird keiner aufmucken!
Ganz einfach, weil sie ihren Job, den sie, wenn auch nun noch auf Papier haben, nicht verlieren wollen!
 

sogehtsnich

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#41
Nur irgendwann gehen die Steuerzahler aus!
Scheinbar wissen die da oben das und deshalb schieben sie schnell noch Milliarden in Firmen und Banken, weil am Ende nichts mehr da ist!
 
E

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#42
sogehtsnich sagte :
...und deshalb schieben sie schnell noch Milliarden in Firmen und Banken, weil am Ende nichts mehr da ist!
Den Eindruck habe ich schon eine ganze Weile.
 
E

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#43
Metallindustrie im Südwesten will Kurzarbeitergeld kürzen

... Unter Berufung auf den Arbeitgeberverband Südwestmetall berichtet die "FAS", zehntausende Beschäftigte von Daimler, Bosch und diversen anderen Autozulieferern arbeiteten derzeit weniger, ohne dass sie wesentliche Einbußen am Nettoverdienst erleiden. Das garantiere ein Tarifvertrag ...

AFP - Metallindustrie im Südwesten will Kurzarbeitergeld kürzen
 

destina

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#44
Nein Muci, tust Du nicht. Es war und ist ja wohl klar und abzusehen, wo diese Kurzarbeit nach der Wahl landet. So blauäugig konnte ja wohl niemand sein. Ich hatte ja vor kurzem erst einen Link zur AA gesetzt. Dort stand, dass Kurzarbeiter für 165 Mio € Weiterbildungsmaßnahmen bekommen. Und das ist nun wieder für die Statistik bis zur Wahl gut. Denn da erscheinen die Guten weder bei Kurzarbeit noch bei Arbeitslosigkeit, falls mal ein Unternehmen-Wackelkandidat vorzeitig Insolvenz anmelden muß. Ich bin mir da ziemlich im Klaren, welche Kurzarbeiter die Maßnahmen bekommen.
 
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#45
Hmmm - wir bzw. ich versuche/n zu "spinnen" ...

Würde fürs Wahljahr bedeuten:

- "Fast-Vollbeschäftigung" (gekündigte Kurzarbeiter fallen aus der Arbeitslosenstatistik)
- "Aufschwung" (Firmen haben Mitarbeiter "entsorgen" können)
- Firmen stellen dann die Kurzarbeiter-Zeitarbeiter-Hartzis zu einem "vernünftigen Lohn" (1-Euro-Job) ein
- Staat spart Geld (ALG I fällt damit flach)
- Abfindungen werden doch angerechnet bei "Kurzarbeiter-Hartzi" oder?
- Kurzarbeiter verbrauchen das Angesparte (gibt sowieso zu viel Angespartes)
usw.
uws.

(vielleicht hab ich ja einen an der Klatsche gelle ... aber könnte es nicht vielleicht darauf hinauslaufen wollen?)
Ich "spinne" mal im Wirrwarr:

1) Phase
- Mitarbeiter arbeitet normal, 40 Std.
- Arbeitgeber läutet Kurzarbeit ein
- Mitarbeiter ist zu Hause
- Regierung zahlt Kurzarbeitergeld
- Arbeitgeber hat mit Regierung vereinbart, daß er Personal nicht ausstellt.

2) Phase 2
- Arbeitgeber verlängert Kurzarbeit
- Arbeitgeber versucht das Kurzarbeitergeld unter allen Umständen zu drücken, also weniger zu bezahlen
- Regierung spielt mit und zahlt weiterhin Kurzarbeitergeld - unter der Voraussetzung, daß Arbeitgeber bis zum ...... keine Kündigungen ausspricht.
- Kurzarbeitergeld wird für Mitarbeiter für einen bestimmten 2. Zeitrahmen bezahlt (allerdings nun mit Kürzung!)
- Regierung plant voraus und bringt die Kurzarbeiter nun in Phase 2 in sogenannte 1-Euro-Jobs unter oder aber in Weiterbildungen (genauso wie in Hartz IV)

3) Phase 3
- Arbeitgeber können nun ein paar Prozent der Mitarbeiter entlassen. Kurzarbeitergeld wird nun eingestellt und Unternehmer entledigt sich nun "endlich" seiner überflüssigen Mitarbeiter.
- Das sind nun (in Abstimmung mit der BA) genau die Prozente für die man einen 1-Euro-Job oder eine Weiterbildung gefunden hat. Die also in Maßnahmen stecken.
- Mitarbeiter erhält somit kein ALG I, sondern aufstockendes HartzIV

Praktisch 2 Fliegen mit 1 Klappe geschlagen. ALG I enfällt somit für fast alle. Da kann man viel sparen und dem Ganzen sind keine Grenzen gesetzt. Ist doch alles ziemlich praktisch und eins geht ins andere über.

Kann sein, daß ich nun ein bisserl wirr geschrieben habe. Hoffe aber dennoch, daß ihr versteht worauf ich hinaus will. (Vielleicht dreh ich auch grad am Rad oder so) :biggrin:


@ Destina

Hab noch was eingefügt was ich vergessen habe (siehe "rot")
Geht ja schon los. Das erste Mal gelesen.

LG
 

Susann

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#46
Hi Muci,

hehe, ich sehe es ähnlich wie Du und werde nicht belächelt, sondern mir wird untergeschoben, ich wäre in Panik. :icon_party:Auch eine Variante.

Na, seht es doch einmal so: viele insb. soziale Dienstleistungen sind deshalb nicht mehr zu finanzieren, weil so viel Personal abgebaut wird oder wurde. Nur die Arbeit muss ja trotzdem wer machen.

Ich finde die Idee, dass Kurzarbeiter auch zu EEJ herangezogen werden können, gar nicht mal so abwegig. Und: es handelt sich eventuell um sehr qualifizierte und "im Leben stehende" Arbeitnehmer. Prima, die sind ja nahtlos zur Arbeit zu bewegen, im Gegensatz zu Dauerarbeitslosen, die schon wissen, dass sie (emotional wie körperlich) ausgeplündert werden und ihnen nicht geholfen.

Und wer arbeiten muss, merke ich selbst auch, hat nach Feierabend eh kaum Energie sich zu informieren, geschweige denn auf die Straße zu gehen. Mit dem Abbau von Arbeitsplätzen, der überall stattfindet, geht automatisch eine Verdichtung der Arbeitsleistung der verbliebenen Arbeitsplätze einher.

Das alles und das Gesamtbild, welches ich aus den Medien habe, passen sehr gut zusammen. Menschen, die Freizeit haben und Geld bekommen um zu überleben, sind Schmarotzer. Eine verhängnisvolle Wertverschiebung innerhalb der Gesellschaft, weil gleichzeitig suggeriert wird, wer keinen Job hat ist zu schwach, faul, wie auch immer. Und Kurzarbeiter sind dann halt auch Schmarotzer, wenn sie keinen Nebenjob annehmen und so ihr KuG verringern wollen. So sie das vorher überhaupt kapieren.

LG
Susann
 
E

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Gast
#47
So sie das vorher überhaupt kapieren.
Dann werden sie es kapieren.

Und grade habe ich zum Thema auch noch einen interessanten Artikel gefunden:




Auch dem Kurzarbeiter kann gekündigt werden

Was Angestellte und Azubis beachten sollten ...
... Kann mir gekündigt werden in der Kurzarbeit-Phase?

Durchaus, Kündigungen sind währenddessen grundsätzlich möglich. Für die Dauer der Kündigungsfrist steht Ihnen allerdings volles Entgelt zu. Denn Kurzarbeitergeld wird nur gezahlt, solange das Arbeitsverhältnis ungekündigt ist.

Mein Chef hat mir ein Papier vorgelegt, nachdem er - wann immer er will - Kurzarbeit anmelden kann. Soll ich unterschreiben?

Akzeptieren Sie nur befristet und nur für den konkreten Fall. Vorher sollte bestätigt sein, dass die Voraussetzungen für die Gewährung von Kurzarbeitergeld erfüllt sind. ...

Weiterlesen - Fragen und Antworten einer Telefonaktion zu Kurzarbeit
 
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