Kurt Biedenkopf "Westerwelles Vorgehen ist schwer erträglich" (1 Betrachter)

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yellowgirl

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Kurt Biedenkopf: Westerwelles Vorgehen ist ebenso schwer erträglich wie unproduktiv. In seiner Argumentation passt nichts zusammen: Er lehnt gesetzliche Mindestlöhne ab. Der Abstand zwischen Hartz IV und niedrigen Löhnen soll sich vergrößern. Aber die Regelsätze will er nicht senken. Wie soll das gehen?

DIE WELT: Wäre eine Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger sinnvoll?
Biedenkopf: Man kann niemanden zur Arbeit zwingen. Das verbietet bereits unsere Verfassung.
"Westerwelles Vorgehen ist schwer erträglich" - Nachrichten welt_print - Politik - WELT ONLINE
 
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Gast
hallole ihr lieben,

dann noch ausgerechnet diesen :icon_kotz:brocken Buschkowsky von neukoelln als erfolgsmodell anzupreisen, also ich weiß nicht....
alles in allem läuft der bericht mit biedenkopf nur auf eines hinaus: optionskommune gaaanz toll. "der bürger solle seinen arbeitslosen nachbarn an der hand nehmen..."aha, raus aus der staatlichen verantwortung, jedem seinen eigenen sklaven....

mann oh mann, da tutet einer (biedenkopf) ins selbe hörnchen wie unser G. Westerwelle, nur eine andere melodai!

liebe grüße von barbara
 

athene

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Zitat: aus der Linkquelle:

"Biedenkopf: Wenn nichts geschieht, wird sich der Sozialstaat heutiger Prägung selbst zerstören. Seit Jahrzehnten wachsen die Sozialausgaben stärker als die Wirtschaft. Schon jetzt machen sie mehr als 30 Prozent der gesamten Wertschöpfung unseres Landes aus. Gut zwei Drittel des Bundeshaushaltes sind Sozialausgaben. Wir geben weit mehr aus für den Sozialstaat, also für Gegenwart und Vergangenheit, als für unsere Zukunft: für Schulen, Bildung, Forschung und die Entwicklung neuer Technologien. Das ist ohne Sinn. .......

Über die Jahrzehnte hat sich so eine Leistungsempfängermentalität entwickelt, die wir im Westen ebenso antreffen wie in den ostdeutschen Ländern. In der sozialen Ordnung sind mit den Sozialversicherungen und Sozialverbänden machtvolle Besitzstände entstanden, die ihre Macht verteidigen: .............:icon_kotz:


also mir wird übel, wenn ich das lese
 

spin

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Noch ein Zitat:
Biedenkopf: Ohne Westerwelle hätten wir - schon dank Bundesverfassungsgericht - eine Ziel führende Debatte. Im Übrigen: Langzeitarbeitslosigkeit gibt es in allen hoch industrialisierten Ländern. Mit der notwendigen Steigerung der Produktivität wachsen der Bedarf an gut ausgebildeten Arbeitnehmern und die Ansprüche an ihre Qualifikation.
Wie ich schon mehrfach sagte, mit Intelligenz hat ein hoher akademischer Titel nicht unbedingt etwa zu tun.

Die merkeln auch gar nichts mehr!
 

athene

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man könnte auch sagen, baut in jeder größeren Gemeinde ein Gulag (dafür sind bestimmt noch etliche Euro aus dem Konjunkturprogramm über) , und die Nachbarn kontrolieren, dass die Arbeitslosen auch schaffen. :icon_kotz2:
 
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