Kurs Demenzkranke abgelehnt trotz schriftl. Arbeitsplatzzusage Sozialbetreuer (1 Betrachter)

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Erolena

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Jemand ohne Ausbildung und wg. widriger familiärer Bedingungen auch ohne Schulabschluss möchte unbedingt einen Einstieg in den Sozialbereich oder Gesundheitsbereich finden. Er stellt den Antrag auf Teilnahme an einer örtlichen Bildungsmaßnahme zur Betreuung Demenzkranker.
Antwort der ARGE/Jobcenter: Er bekomme diese Zusage nur, wenn er eine schriftliche Einstellungszusage vorlegen kann. Er erhält eine Einstellungszusage von einem Pflegeheim für die Zeit nach dem Kurs, allerdings als Sozialbetreuer (Alltagsbetreuer).

ARGE lehnt nun die Bewilligung der Kurzausbildung ab, da der Antragsteller eine Arbeitsplatzzusage für den "falschen" Arbeitsplatz beigebracht habe, für den diese Bildungsmaßnahme nicht notwendig sei.
Was könnte man tun?
 

physicus

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widerspruch einlegen mit der begründung das es nicht der "falsche" arbeitsplatz sei sondern nur die arbeitsplatzbezeichnung anders lautet.

Bildungsmaßnahme zur Betreuung Demenzkranker -> Pflegeheim Sozialbetreuer
du betreust de facto demenzkranke als sozialarbeiter in diesem pflegeheim.

ARGE lehnt nun die Bewilligung der Kurzausbildung ab, da der Antragsteller eine Arbeitsplatzzusage für den "falschen" Arbeitsplatz beigebracht habe, für den diese Bildungsmaßnahme nicht notwendig sei.
woher wollen die wissen das diese dort nicht notwendig sei?
diese absage ist NICHT richtig begründet sondern nur eine meinung einer SB die wohl keine ahnung hat, mal wieder....

widerspruch würde ich sowieso einlegen und notfalls auch klagen, du hast eine zusage zur einstellung schriftlich, die sollen gefälligst den finger aus dem allerwertesten nehmen und sich nicht sperren, schlisslich hast du die pflicht wieder in arbeit zu kommen und sie haben die pflicht dir das zu ermöglichen und zwar mit allen mitteln und nicht dagegen zu steuern!

gruß physicus
 

Kalkulator

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Völlig unverständlich, diese Kurse werden ALG2-Empfängern teilweise aufgezwungen, auch wenn man gar nicht in diesem Bereich arbeiten möchte.

Dann kommt jemand freiwillig, ich möchte gern, ich seh darin für mich ein Zukunft und dann wird es abgelehnt.

War sicher grad kein laufender Kurs zu besetzen.:icon_neutral:
 

Erolena

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Doch, der Kurs beginnt im September 2009. Er könnte noch einen Platz bekommen, nur die Zusage der ARGE fehlt.
Noch dazu wäre es der erste richtige Arbeitsplatz. Sicher ist die Auflage und auch die Absage nur mündlich erfolgt.
Sollte er also Antragstellung schriftlich und Widerspruch gleich in einem stellen? (Das wäre meine Idee)
 

Arania

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Widerspruch geht nur gegen einen schriftlichen Bescheid, also Antrag stellen und das Ganze vom zukünftigen Arbeitgeber korrekt benennen lassen
 
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