Kundenreaktionsmanagement Nürnberg nicht auf der Seite der Kunden? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

renevatia

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Hallo!

Vor einiger Zeit bin ich von meinem SB, nach einem Termin (den ich mit Beistand wahrgenommen hatte), abgemeldet worden. Keine Anhörung vorher nix.

Ihr habt mir geraten eine Beschwerde nach Nürnberg zu schicken. Nun bekam ich die Antwort: Es sei alles ok. Der SB habe mir gesagt er würde mich abmelden und ich wäre einverstanden gewesen.

Die glauben doch tatsächlich den Lügen des SB. Nun meine Frage an euch: Ich dachte Nürnberg ist auf unserer Seite und nicht auf Seite des SB. Wie kann man sich denn da jetzt wehren?


Vielen Dank im Voraus!
 

Lilastern

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@renevatia

Stelle doch das Antwortschreiben von Nürnberg hier einmal ein.

Ich denke du brauchst diese Anwartschaftszeit wegen der Rente?

Kann es sein, du hast das Gespräch auch schon mit Teamleiter oder höheren Chef der SB gesucht, der steht aber zum SB.
 

renevatia

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Ja es ist wegen Rente. Und ja ich hatte Teamleitung und sogar Vorgesetzten von Teamleitung. Geholfen hat alles nix. Die verweigerten mir ja (darum ging es ursprünglich) die Bestätigung das ich Termin eingehalten habe.

Kurz zum wahren Tathergang. Was man bei dem Termin von mir wollte: Namen des Beistands und Unterschrift "Weitergabe meiner Daten an Dritte". Sonst nix. Keine EGV vorgelegt bekommen, nix von Maßnahme...
Termin erweckte von vorn herein den Eindruck mich, aus welchem Grund auch immer, "zwangsabzumelden". Dachte ja eher es kommt der Grund "Elo ist nicht erschienen".
Wie gesagt ich habe nur einen Brief bekommen das ich zum ... abgemeldet bin. Keine Begründung gar nix. Beendet wurde das Gespräch vom Bereichsleiter und nicht von mir.
Einfach krank wie da Tatsachen verdreht werden.

Anbei das Schreiben aus Nürnberg. Kein Wort zu meiner Beschwerde, dass die mir die Anwesenheit nicht bestätigen wollten.

Kann man sich irgendwo über diese Kundenreaktionsmangement beschweren?
 

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Texter50

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Kann man sich irgendwo über diese Kundenreaktionsmangement beschweren?
Latürnich kannste das, dann schreibste an das BMAS. Dazu solltest das gut schriftlich belegen (lass die Emotionen raus) und wenn Du Zeugen hast, sollten die da nen Schreiben für Dich fertigen. :icon_mrgreen:
Fordere das KRM schriftlich und nachweisbar vorher auf, diese Dinge aus dem Schreiben doch einmal zu belegen - nicht zu behaupten.

Das KRM hat Deine Stellungnahme und die verdrehte Auskunft des JCs.
Es wird Dir nur dann helfen, wenn es nicht anders kann, weil Du das Fehlverhalten schriftlich belegen kannst. :biggrin:
 

Lilastern

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@renevatia

Eine Vollmacht Ihres Beistands liegt der AFA nicht vor.
Seit wann braucht der Beistand eine Vollmacht hä?

Mir fehlen dazu echt die Worte. Die drehen die Tatsachen hin, sowie Sie es gerade brauchen, damit der SB aus dem Schneider ist.

Zur Weitergabe deiner Daten an Dritte, dazu kann dich niemand zwingen.

Warte mal ab, da kommen sicherlich noch Antworten von anderen Usern, wie du weiterverfahren kannst.
 

KristinaMN

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Eidesstattliche Versicherung vom Beistand über das Gespräch anfertigen lassen und ab an das KRM in Nürnberg zur nochmaligen Prüfung.

Fordere das Schreiben des JC an, ggf. Akteneinsicht machen.
 

Doppeloma

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Hallo renevatia,

Einfach krank wie da Tatsachen verdreht werden.
Das ist nicht wirklich neu, natürlich "hauen" die ihre Mitarbeiter nicht gegenüber dem Kunden "in die Pfanne" ...

Anbei das Schreiben aus Nürnberg. Kein Wort zu meiner Beschwerde, dass die mir die Anwesenheit nicht bestätigen wollten.

Kann man sich irgendwo über diese Kundenreaktionsmangement beschweren?
Klar, einfach erneut eine Mail an die Adresse des Antworters schicken und nachfragen wie man dazu kommt alles zu verdrehen und die Einsicht in das Termin-Protokoll vom XX verlangen (Akteneinsicht nach § 25 SGB X), zudem sei es ja durchaus bekannt, dass es einen Beistand gegeben hat der den tatsächlichen Ablauf nun auch bezeugen kann.

Welche "Vollmacht" soll der benötigen und nach § 13 SGB X braucht der sich auch nicht legitimieren (Ausweis vorzeigen), man möge dir doch bitte die Rechtsgrundlagen dafür zukommen lassen, dass dein Beistand dazu verpflichtet ist.

Zu deinen angeblichen "Verweigerungen" im Termin am XX kann man die Klärung dann gerne nach Übersendung des Terminvermerkes /Terminprotokolles deiner SB weiter führen, es könnten allerdings dann auch rechtliche Schritte angezeigt sein, wenn sie weiterhin falsche Angaben dazu machen möchte ...

Im Übrigen erwartest du eine klare Stellungnahme dazu warum ein Mitarbeiter der AfA deine Anwesenheit zum Termin nicht bestätigen braucht, denn DAS war deine Frage die Antwort darauf ist man dir bisher schuldig geblieben.

Erwarte dir trotzdem nicht zu viel, du kannst dich natürlich parallel auch noch schriftlich /nachweislich an den Chef der AfA wenden unter Beifügung des bisherigen Schriftverkehrs und einem Termin-Protokoll, das du mit deinem Beistand (hoffentlich) angefertigt und unterschrieben hast.

Es kommt ganz darauf an wie viel "Welle" dir das wert ist ... irgendwelche Garantien gibt es natürlich nicht ... letztlich handeln die SB doch auch nach den Vorschriften die "von da oben kommen" und die lauten Reduzierung der Arbeitslosen - Zahlen "egal wie" ...

Wäre allerdings auch neugierig, ob man das Protokoll /Gesprächsnotiz der SB herausrücken wird, denn die müssen ja auch was zu jedem Termin schreiben ... wir haben das auch schon mal angefordert (nach Einstellung der Zahlungen, weil der Betroffene /Ausgesteuerte angeblich im Gespräch mit der SB seine "Verfügbarkeit" aus gesundheitlichen Gründen aufgehoben hatte), der Einstellungsbescheid wurde sehr schnell wieder aufgehoben ... das Protokoll steht immer noch aus und die Anforderung im Zuge der Akteneinsicht wird ganz einfach komplett ignoriert ... :icon_dampf:

MfG Doppeloma
 

renevatia

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Ich will verdammt grosse Wellen machen. Mein Motto: Wenn du was machst mach es richtig oder gar nicht.

Denn aufgrund dieses verlogenen Termins wurde ich abgemeldet. Ohne Anhörung, ohne Begründung.
Wenn das Schule macht können die ja jeden nach Lust und Laune abmelden. Einfach was "nettes" ins Protokoll schreiben und weg ist der Elo.

Das wärs doch mal: Da sinken die Arbeitslosenzahlen drastisch wenn wir alle morgen eine unbegründete Abmeldung im Briefkasten haben :biggrin:
 

KristinaMN

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Zufällig habe ich mich mit einem Insider über dieses Problem unterhalten.

Der Schlüssel liegt darin, wo der Mitarbeiter angestellt ist: Bundesagentur für Arbeit oder der Kommune. Dementsprechend bei welchem Kundenreaktionsmanagement man sich beschwert wird der Beschwerde nachgegangen.

Gutes Beispiel ist München mit den verschiedenen Sozialbürgerhäusern. Je nach dem von welcher Einrichtung der Leiter (gemeinsam für JC und SBH) kommt, dementsprechend fallen auch die Bescheide und Bewilligungen aus ! Am schlechtesten funktionieren die Häuser mit Bundesagentur-Leiterin (mehr Widersprüche, längere Bearbeitszeiten, längerer Leistungsbezug, etc.).

Am besten beim Erstgespräch gleich Fragen, wo der Mitarbeiter angestellt ist und welche Ausbildung er hat. :wink:
 
H

hierheute

Gast
renevita meinte:
Wenn das Schule macht können die ja jeden nach Lust und Laune abmelden. Einfach was "nettes" ins Protokoll schreiben und weg ist der Elo.

Das wärs doch mal: Da sinken die Arbeitslosenzahlen drastisch
Welcome in the world. So ist das halt. Dies ist EINE Variante davon.#
 

KristinaMN

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Eine weitere sehr häufige Variante Neuantragsteller abzuwimmeln und den (formlosen) Antrag überhaupt nicht erst anzunehmen.
 

libertad

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Das Kundenreaktionsmanagement ist kaum geeignet um die Interessen der Elo`s durchzusetzen.
Ich empfehle den Gang zum Sozialgericht, möglichst schnell, Fristen wahren!
Evtl ist es auch die Strategie des JC/Agentur Zeit zu vergeuden, damit du Fristen für Widerspruch/Klage versäumst
Klage vorm Sozialgericht ist in der 1. Instanz kostenlos.
Jedes Sozialgericht hat eine Rechtsantragsstelle. Da musst Du hin. Die Mitarbeiter dort müssen dir beim Aufsetzen einer Klage helfen.
 

KristinaMN

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Auch die 2. Instanz vor dem Landessozialgericht ist (noch) kostenlos.

Parallel arbeiten: SG/LSG + KRM etc.
 
E

ExitUser

Gast
So ist es mir auch in Erinnerung:

Beschwert man sich beim KRM, holen die eine Stellungnahme des betreffenden SB ein u. dessen Aussage ist für Nürnberg die Wahrheit!

Kann ein Problem auf diese Art u. Weise nicht befriedigend geklärt werden, soll man sich erneut an den Ansprechpartner vor Ort (also eventuell eben diesen SB) wenden.

Den einzigen Nutzen in solchen Meldungen nach Nürnberg sehe ich darin, daß sich ggf. Beschwerden über besonders "hartleibige" SB häufen u. man sich deshalb doch mal zu einem Rüffel von oben genötigt sieht.

Eine spontane, konkrete Hilfe braucht man sich durch so eine Aktion eher nicht erhoffen.
 

renevatia

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Ich empfehle den Gang zum Sozialgericht, möglichst schnell, Fristen wahren!
Evtl ist es auch die Strategie des JC/Agentur Zeit zu vergeuden, damit du Fristen für Widerspruch/Klage versäumst
Ich denke kaum, dass ich da eine Frist versäume. Ich habe ja gar keinen Bescheid bekommen nur ein Schreiben wo draufsteht "Abmeldung". Keine RFB gar nix. Widerspruch kann ich dann wohl gar nicht einlegen.

Aber du hast natürlich recht. Ich denke auch, dass ich ums Gericht nicht herumkomme. Dachte eben dieses Mal gehts ohne. Die Hoffnung stirbt zuletzt...
 
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