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Kürzung wg. EGV, abgesagte Termine; und was will die Reha-Tante?

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Gast
Hallo,

längere Zeit habe ich dieses Forum still verfolgt und mich inspirieren lassen. So auch im Falle der EGV. Bis nun, tja, nun eine Kürzung ansteht gegen die ich mich mittels Widerspruch wehren sollte. Aber gehen wir systematisch vor:
---
Die Protagonisten sind meine Wenigkeit, seit 2002 arbeitsloser Ingenieur.
Ein Herr S., dessen Aufgabe es ist Leute zu Adecco zu nötigen oder andernfalls die EGV vorzuschlagen.
Eine Frau W., ihres Zeichens nach PAP und selbsternannte Stellenvermittlerin. Sie ersetzt ihres Bekundens nach meinen bisherigen PAP Hr. D. (der dennoch irgendwie noch für mich zuständig sein soll, aber ohne daß mir genau gesagt wurde was er noch macht).
Eine Frau S., die Chefin von Frau W., Hr. D., und Hr. S.
Eine Frau B., angeblich Psychologin aus der Reha-Abteilung; von der ich nicht weiß was die eigentlich mitmischen soll.

Anfang des Jahres gab es die Einladung zu Hr. B. Gratulation: ich solle mich bei Adecco melden und sonst weitermachen wie bisher. Sinn des Ganzen ist es, daß Adecco belohnt wird, wenn ich eine Stelle finde. Man muß wohl Aktionär von Adecco sein um das zu verstehen. Jedenfalls konnte Hr. B. mir den Sinn nicht verständlich machen. Stattdessen ereiferte er sich und hat sich irgendwann mit dem PC kurzgeschlossen. Drohungen (EGV) ausgesprochen. Die Erläuterung verweigert. Und mich (leider ohne Zeuge) hinausgeekelt und jedes weitere Gespräch verweigert. Damit war er in persona draussen. Zwei Monate später, als ich erfuhr, daß die Notiz/Drohung mit der EGV wirklich im System war habe ich es mit Beschwerden versucht. Aber eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus. Beim ersten Mal mit larifari-Sprüchen abgewimmelt. Bei Bekräftigung im Detail mit Larifari-Sprüchen im Detail abgewimmelt.

Zwei Monate nach Hr. B. lud mich Fr. W. ein. Erst mal die unveränderten Unterlagen zum 5ten Mal in die Akte schieben. Fertig und weg.
Kurz danach kam eine schriftliche Einladung sich doch bei Adecco zu melden. Ohne Name einer Person, ohne Zimmernummer. Tja, das hab ich der Fr. S dann auch mitgeteilt: Geschäftstermine mit Niemanden vor dem Haus sind nicht nachvollziehbar.

Tja, und dann kam natürlich eine neue Einladung. Diesmal habe ich einen Zeugen mitgenommen (der allerdings nicht bis zum Ende durchhielt). EGV wurde vorgenommen. Mit Notizen auf dem Schmierzettel der später im Papierkorb landete. Natürlich soll ich Adecco vertraglich zusichern, daß meine Leistung die deren sei. Dazu noch ein EEJ-Vorschlag bei dem der letzte Depp merkt, daß die Instituion mich nicht nehmen wird. Dazu noch Bewerbungskosten (obwohl ich die sowieso bekäme, obwohl die mangels Etat dann doch nie ausgezahlt werden). Und Stellenvermittlungen - die kurz danach in der Einzahl folgten und leider so bescheuert ausgewählt, daß der letzte Depp merkt, daß die Firma mich nicht übernehmen würde (wg. müßte geschult werden). Bei der Rechtsfolgenbelehrung ging ich speziell darauf ein, daß ja weder Adecco noch die ARGE zu irgendwas verpflichtet sei... wie denn der Schadensersatz wäre, wenn Adecco oder die ARGE Mist baut? Ohne Antwort von der Fr. W. Sei's drum. EGV eingepackt und mitgenommen.
Danach habe ich der Chefin S. die üblichen Fragen gestellt:
- Berechtigung der Fr. W eine EGV vorzunehmen?
- Rechtsbelehrung, Schadensersatz bei Drittverschulden, Gerichtsstand, usw.? (Die finden sich ja hier im Forum)

Erst Mal ohne Antwort (unter Mißachtung der 2 Wochen-Frist). Statt dessen kam Fr. W. nochmals zwecks "Abschluß der EGV". Tja, wie empfohlen habe ich mich wegen der schriftlichen Absage entschuldigt.

Dann hat Chefin S. reagiert. Aber nur mit allgemeinen Hinweisen wie man sie aus den Broschüren kennt. Das habe ich Fr. S. dann auch mitgeteilt. Die Beantwortung meiner Fragen fehlt! Zudem hat mir Fr. S. mitgeteilt, daß demnächst eine neue Einladung erfolgt und Fr. B. von der Reha-Abteilung anwesend sei um die EGV abzuschließen.

Tja, die Einladung kam (Ende Juni). "möchte mit Ihnen über Bewerberangebot bzw. Ihre berufliche Situation sprechen [...] Frau B. von unserer Reha-Abteilung teilnehmen. [...]" Auch hier habe ich die Sache mit Verweis auf die schriftliche Anforderung abgewimmelt.
Als nächstes kam die schriftliche Anhörung weswegen ich dem Termin ferngeblieben sei. Darauf entgegnete ich der PAP Fr. W., daß die ARGE zur schriftlichen Beantwortung verpflichtet sei. Und habe nochmals alle Fragen (zwei zur Berechtigung, 7 zu den allgemeinen Rechten) gestellt. Und betont, daß ich mündliche Erklärungen ablehnen kann und muß. Und daß 'spontan aufgeworfene Termine' nicht dem Verfahrensablauf entsprechen.

Parallel dazu war ein neuer Termin anberaumt. Nochmals "Bewerberangebot", nochmals "Reha-Abteilung [wird] teilnehmen". Und auch hier habe ich wieder die Anwesenheit vorher abgesagt. Unter Auflistung aller Schreiben in denen meine Anfragen formuliert sind.

Und heute hatte ich vier (4) Briefe von der ARGE im Kasten.
Chefin S. läßt verlauten: "Die persönlichen Ansprechpartner des JobCenter M. wurden in 2005 und 2006 für die fachlichen, methodischen und rechtlichen Anforderungen für eine Steuerung aller beruflichen Handlungsabläufe geschult. Es wurden Rechtskenntnisse, Fach- und Methodenkompetenzen, Fallmanagement, Profiling, Eingliederungsvereinbarung, aktive Arbeitsmarktdienstleistungen, flankierende soziale Diensleistungen, Grundlagen der Beratung, Gesprächsführung und der Kommunikation sowie Konfliktmanagement vermittelt.
Sie können versichert sein, dass Sie mit Frau W. von einer kompetenten Mitarbeiterin betreut werden." Danach folgen wieder Zitate aus den Bröschüren. Auf die Rechtsbelehrung ist sie wieder nicht eingegangen.

Weiterhin eine Auforderung eine Entschuldigung für den jüngsten Termin zu geben.

Dann eine Änderungsmitteilung über 10%.

Und natürlich eine Erklärung zur Absenkung. [... erst kommen Broschüren-Zitate...]
Begründung:
§ 31 Abs. 2 - Nichterscheinenen zu einem Meldertermin
Sie sind trotz schriftlicher Belehrung über die Rechtsfolgen zu dem Meldertermin am [... Ende Juni...] nicht erschienen.
Zur Begründung bzw. Erklärung des Verhaltens wurde dargelegt, dass Sie den Termin für Ihre persönliche Meldung nicht wahrgenommen haben, da Sie auf eien schriftliche Stellungnahme zu einer Anfrage warten. Ihre Anfrage bezöge sich auf rechtliche Fragen bzgl. einer vorgeschlagenen Eingliederungsvereinbarung. [...] Es handelt sich bei dieser Einaldung weder um einen "spontan aufgeworfenen" Meldetermin noch um einen Termin für den Abschuss einer Eingliederungsvereinbarung oder einen Termin für eine mündliche Erläuterung Ihrer Anfrage. Die Einladung bezieht sich hier explizit auf Ihr Bewerberangebot bzw. Ihre berufliche Situation. Die ggf. noch ausstehende Beantwortung von Anfragen befreit Sie nicht von der Wahrnehmung Ihrer Meldepflicht gem. § 59 SGB II i.v. m. 309 SGB III. Ihre Einwände bzgl. einer Eingliederungsvereinbarung sind hier bekannt, schließen jedoch Ihre Meldepflicht nicht aus. Dies geht aus den oben genannten Gründen aus Ihrer Einladung hervor.
Im Rahmen Ihrer Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt sind regelmäßige Vorsprachen notwendig, um bei diesen Meldeterminen eine Vermittlung in Arbeit zu fördern. Sollte dies nicht unmittelbar möglich sein, können ggf. Leistungen der aktiven Arbeitsförderung vorbereitet werden, soweit dies notwendig sind. Aus diesem Grund wurde Fr. B aus der Reha-Abteilung zum Gespräch dazugebeten. [...]
Danach kommen wieder Standardsprüche. Und der Hinweis binnen eines Monats einen Widerspruch zu formulieren.
---

Puh, also das ist mal der Fall. Damit stehen mir zwei Aufgaben ins Haus.
Erst einmal muß ich einen Widerspruch formulieren der mir zumindest rückwirkend die 10% zurück gibt. Als Vorlage habe ich dabei
1. die Chefin sagt die Reha-Tante sei wegen dem Abschluß der EGV dabei
2. die PAP sagt die Reha-Tante sei wegen einer Vorbereitung zur Arbeitsaufnahme dabei; während die EGV nicht zur Diskussion stände.
3. ich habe nie eine Reha beantragt (was das auch immer sei). Mir wurden keine Gründe für die Hinzuziehung einer weiteren Abteilung mitgeteilt.

Und dann muß ich eine Rechtfertigung für die Abwesenheit bei der jüngsten Einladung anbieten. Wobei die Berufung auf eine schriftliche Antwort (wie hier im Forum vorgeschlagen) als nicht relevant abgewiesen und sanktioniert wird.

Tja, habt ihr irgendwelche Vorschläge?

Danke Thomas
 

Sönke H.

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Sorry

...ÄH hat mal jemand nen Wörterbuch ?

so manche Begriffe kenn ich nicht...sorry !
 
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oder frag den Verfasser...

...ÄH hat mal jemand nen Wörterbuch ?

so manche Begriffe kenn ich nicht...sorry !

... öhm, so viele Rechtschreibfehler sind mir nicht unterlaufen. Was sind denn die problematischen Wörter?
Protagonist? Im altgriechischen Theater der erste Schauspieler. Modern verwendet als Vorkämpfer.
PAP? Persönlicher Ansprechpartner. Auch Fallmanager genannt.
EGV? Eingliederungsvereinbarung. Diese Abkürzung wird in diesem Forum oft verwendet.

tschüs
ThomasF
 
E

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Lieber Thomas, deine Anfrage ist lang, sehr lang, und ich habe sie schon 2 x durchgelesen und verstehe immer nur Bahnhof. Vielleicht bin ich etwas alt geworden und eine andere Person versteht dich besser.

Unter "Reha" verstehe ich immer "Rehabilitation". Kannst du den Bericht evtl. ein wenig konkreter und kürzer zusammenfassen. Ich kann dir sonst nicht helfen.
 

Blackdragon

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Tja, habt ihr irgendwelche Vorschläge?
Danke Thomas
Ja, habe ich. Die (in meinen Augen berechtigte) 10%-Kürzung hinnehmen und in Zukunft Meldeterminen Folge leisten.
Tja, ist nunmal so. Was Du an Nebenkriegsschauplätzen mit der ARGE hast tangiert ertsmal nicht.
Mache es Dir doch nicht unnötig schwer; Du bietest nur zusätzliche Angriffsfläche.
 
E

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gute Frage: was habe ich mit Reha zu tun? Weiß ich selbst nicht!

Lieber Thomas, deine Anfrage ist lang, sehr lang, und ich habe sie schon 2 x durchgelesen und verstehe immer nur Bahnhof. Vielleicht bin ich etwas alt geworden und eine andere Person versteht dich besser.

Unter "Reha" verstehe ich immer "Rehabilitation". Kannst du den Bericht evtl. ein wenig konkreter und kürzer zusammenfassen. Ich kann dir sonst nicht helfen.

Gut, eine Kurzfassung: ich habe mich an das hier im Forum empfohlene Verfahren gegen die Eingliederungsvereinbarung gehalten. Nun behauptet die Fallmanagerin ihre Einladungen hätten gar nichts mehr mit der (nicht eingegangenen) EGV zu tun. Meine Entschuldigungen für nicht besuchte Termine wären hinfällig. Und ich mit 10% sanktioniert. Zwischenzeitlich habe ich einen weiteren Termin mit Verweis auf eine schriftliche Stellungnahme abgesagt und muß nun eine weitere Rechtfertigung für mein Nichterscheinen nachreichen.
Hier könnte ich Anregungen gebrauchen, wie es weitergehen soll nachdem poldibaers "Erfolgreich wehren gegen die EGV" vom 12.06.2006 (in diesem Forum) doch noch zu Problemen führt.

Und die Sache mit der Reha-Abteilung verstehe ich selbst nicht. Diese Abteilung kenne ich nicht. Diese Abteilung kam erst ins Spiel, nachdem ich (gemäß poldibaers Vorschlag) nach der Kompetenz meiner FM gefragt habe. Plötzlich hieß es bei den Einladungen daß eine Dame von der Reha-Abteilung dabei sitzen würde. Aber ich selbst hatte nie mit dieser Abteilung zu tun. Und die Termine habe ich abgesagt.
Hier sehe ich noch eine kleine Möglichkeit um weitere Absagen und einen förmlichen Widerspruch gegen die Kürzung zu begründen. Aber eine kleine Einschätzung durch eine dritte Seite wäre ganz passend.

tschüs
exi
 
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danke für die Einschätzung

Ja, habe ich. Die (in meinen Augen berechtigte) 10%-Kürzung hinnehmen und in Zukunft Meldeterminen Folge leisten.
Tja, ist nunmal so. Was Du an Nebenkriegsschauplätzen mit der ARGE hast tangiert ertsmal nicht.
Mache es Dir doch nicht unnötig schwer; Du bietest nur zusätzliche Angriffsfläche.

Zumindest werde ich vorläufig mit der Kürzung leben müssen. Aber so einfach hinnehmen wäre wohl doch etwas zu kurzgeschossen. Widerspruch einlagen kostet mich nur 5€. Erfordern allerdings gute Argumente. Und steuen etwas Sand ins Getriebe und verursachen Mehrarbeit und sind mein gutes Recht.

Kommenden Einladungen Folge zu leisten scheint nun wirklich empfehlenswert zu sein.
Aber ich benötige noch Argumente weil ich die letzte abgesagt habe und meinen Bedenken erst nach der Einladung widersprochen wurde.

Außerdem wissen wir doch alle, daß man den Leuten von der ARGE nicht glauben darf. Sie versprechen nicht von der EGV zu reden wenn man kommt - um dann von der EGV zu reden wenn man kommt.

Trotzdem danke für deine Einschätzung
ThomasF
 

Sönke H.

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Gut, eine Kurzfassung: ich habe mich an das hier im Forum empfohlene Verfahren gegen die Eingliederungsvereinbarung gehalten. Nun behauptet die Fallmanagerin ihre Einladungen hätten gar nichts mehr mit der (nicht eingegangenen) EGV zu tun. Meine Entschuldigungen für nicht besuchte Termine wären hinfällig. Und ich mit 10% sanktioniert. Zwischenzeitlich habe ich einen weiteren Termin mit Verweis auf eine schriftliche Stellungnahme abgesagt und muß nun eine weitere Rechtfertigung für mein Nichterscheinen nachreichen.
Hier könnte ich Anregungen gebrauchen, wie es weitergehen soll nachdem poldibaers "Erfolgreich wehren gegen die EGV" vom 12.06.2006 (in diesem Forum) doch noch zu Problemen führt.

Und die Sache mit der Reha-Abteilung verstehe ich selbst nicht. Diese Abteilung kenne ich nicht. Diese Abteilung kam erst ins Spiel, nachdem ich (gemäß poldibaers Vorschlag) nach der Kompetenz meiner FM gefragt habe. Plötzlich hieß es bei den Einladungen daß eine Dame von der Reha-Abteilung dabei sitzen würde. Aber ich selbst hatte nie mit dieser Abteilung zu tun. Und die Termine habe ich abgesagt.
Hier sehe ich noch eine kleine Möglichkeit um weitere Absagen und einen förmlichen Widerspruch gegen die Kürzung zu begründen. Aber eine kleine Einschätzung durch eine dritte Seite wäre ganz passend.

tschüs
exi
Also ich lese immer nur Termin nicht hingegangen und Termin abgesagt...

also ich hab auch meinen Ärger mit denen - aber ich gehe IMMERzu den Terminen...
schon damit sie mir nicht mangelnde Mitarbeit vorwerfen können.

warum gehst Du nicht hin ? hast Du gesundheitliche Probleme ?
ist die Vorladung am 30.ten eines Monats und Du wohnst 50 KM vom Leistungszentrum weg ?

Ich habe übrigens nur 2 wochen nach Eintritt der AL den erstbesten miesbezahlten Teilzeitjob angenommen...
aber mit nem Sozijob hab ich da immerhin schonmal nen anderen Status und kann die unsinnigen Forderungen mit Verweis auf meinen Job ablehnen.
Ich bin nicht für die Gehaltsentwicklung in diesem Land verantwortlich...

Es ist erschreckend WAS hier teilweise den fleissigen Hartzlern so passiert....
aber natürllich dürfen wir alle nicht vergessen, das es auch berechtigte Fälle von Sanktionen geben kann.
 
E

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Gast
Also ich lese immer nur Termin nicht hingegangen und Termin abgesagt...

also ich hab auch meinen Ärger mit denen - aber ich gehe IMMERzu den Terminen...
schon damit sie mir nicht mangelnde Mitarbeit vorwerfen können.

warum gehst Du nicht hin ? hast Du gesundheitliche Probleme ?
ist die Vorladung am 30.ten eines Monats und Du wohnst 50 KM vom Leistungszentrum weg ?

Ich habe abgesagt, weil ich im Zuge einer Eingliederungsvereinbarung zur schriftlichen Auskunft über die Berechtigung meiner Sachbearbeiterin gefragt habe. Also Aufrund mangelnder Mitarbeit der ARGE.
Und mittlerweile auch weil zwei verschiedene Abteilungen, speziell die Reha mit der ich nichts zu tun habe, im gleichen Gespräch auftreten wollen.

tschüs
ThomasF
 
E

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Gast
"Gut, eine Kurzfassung: ich habe mich an das hier im Forum empfohlene Verfahren gegen die Eingliederungsvereinbarung gehalten. "


D.h., du hast einen Gegenvorschlag abgegeben.


"Nun behauptet die Fallmanagerin ihre Einladungen hätten gar nichts mehr mit der (nicht eingegangenen) EGV zu tun. "


Welche EGV ist bei denen nicht eingegangen. Dein Gegenvorschlag?


"Nun behauptet die Fallmanagerin ihre Einladungen hätten gar nichts mehr mit der (nicht eingegangenen) EGV zu tun.Meine Entschuldigungen für nicht besuchte Termine wären hinfällig. Und ich mit 10% sanktioniert."


D.h., sie hat dich eingeladen und du bist einfach nicht hingegangen. Warum? Und dann hast du eine Sanktion von 10% bekommen.


"Zwischenzeitlich habe ich einen weiteren Termin mit Verweis auf eine schriftliche Stellungnahme abgesagt und muß nun eine weitere Rechtfertigung für mein Nichterscheinen nachreichen."

Sie gab dir einen weiteren Termin, den du abgesagt hast. Sie hat dich aber gebeten, das schriftlich zu machen und eine Begründung zu anzugeben.

Frage: Warum bist du denn nicht hingegangen?

"Hier könnte ich Anregungen gebrauchen, wie es weitergehen soll nachdem poldibaers "Erfolgreich wehren gegen die EGV" vom 12.06.2006 (in diesem Forum) doch noch zu Problemen führt."

Du willst von uns einen Tip, wie man sich am besten vor einem Termin ausredet. Warum willst du dich denn ausreden? Zu welchen Problemen führte den Poldibärs Bericht?


"Und die Sache mit der Reha-Abteilung verstehe ich selbst nicht. Diese Abteilung kenne ich nicht. Diese Abteilung kam erst ins Spiel, nachdem ich (gemäß poldibaers Vorschlag) nach der Kompetenz meiner FM gefragt habe. Plötzlich hieß es bei den Einladungen daß eine Dame von der Reha-Abteilung dabei sitzen würde. Aber ich selbst hatte nie mit dieser Abteilung zu tun. Und die Termine habe ich abgesagt."


Kann diese Reha-Dame eine Rechtsanwältin sein, die die Kompetenz hat, eine EGV abzuschließen, weil es die SB nicht kann?


"Hier sehe ich noch eine kleine Möglichkeit um weitere Absagen und einen förmlichen Widerspruch gegen die Kürzung zu begründen. Aber eine kleine Einschätzung durch eine dritte Seite wäre ganz passend."

Warum willst du das denn absagen?

tschüs
exi
Wenn ich das richtig sehe, hast du eine EGV erhalten, hast einen Gegenvorschlag abgegeben und drückst dich jetzt vor der Verhandlung. Sagst einen Termin nach dem anderen ab. Ist das richtig so?
 

katzenfreund

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Gut, eine Kurzfassung: ich habe mich an das hier im Forum empfohlene Verfahren gegen die Eingliederungsvereinbarung gehalten. Nun behauptet die Fallmanagerin ihre Einladungen hätten gar nichts mehr mit der (nicht eingegangenen) EGV zu tun. Meine Entschuldigungen für nicht besuchte Termine wären hinfällig. Und ich mit 10% sanktioniert. Zwischenzeitlich habe ich einen weiteren Termin mit Verweis auf eine schriftliche Stellungnahme abgesagt und muß nun eine weitere Rechtfertigung für mein Nichterscheinen nachreichen.
Hier könnte ich Anregungen gebrauchen, wie es weitergehen soll nachdem poldibaers "Erfolgreich wehren gegen die EGV" vom 12.06.2006 (in diesem Forum) doch noch zu Problemen führt.

Und die Sache mit der Reha-Abteilung verstehe ich selbst nicht. Diese Abteilung kenne ich nicht. Diese Abteilung kam erst ins Spiel, nachdem ich (gemäß poldibaers Vorschlag) nach der Kompetenz meiner FM gefragt habe. Plötzlich hieß es bei den Einladungen daß eine Dame von der Reha-Abteilung dabei sitzen würde. Aber ich selbst hatte nie mit dieser Abteilung zu tun. Und die Termine habe ich abgesagt.
Hier sehe ich noch eine kleine Möglichkeit um weitere Absagen und einen förmlichen Widerspruch gegen die Kürzung zu begründen. Aber eine kleine Einschätzung durch eine dritte Seite wäre ganz passend.

tschüs
exi
Hallo Thomas,

was mir in Deinen Posts auffällt, daß die ARGE mind. 2 Angriffsflächen "gegen" Dich hat. Ich empfehle Dir dringend, die künftigen Termine bei der ARGE einzuhalten, weil Du sonst immer weniger ALG II bekommst!!

Ich nehme an, daß Du nicht gesund bist und deshalb in der Reha-Abteilung der ARGE bist. Mir erscheint bei den geschilderten Vorkommnissen, daß Du möglichst immer mit einem Zeugen zur ARGE gehst. Gehe ich in meiner Annahme richtig, daß Du nicht gesund bist, solltest Du besonders darauf achten, ob Du den Arbeiten, die Dir angeboten werden, auch wirklich gewachsen bist...
 

theota

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also, ich will ja hier keine Gerüchte streuen....

aber wenn die mich wegen eines EEJ dazu verdonnert haben, mich vom Gesundheitsamt durchchecken zu lassen (hatte massive gesundheitliche Probleme/Schäden durch den EEJ)...

...

...ich lese wieder und wieder und kann mich des Gedankens nicht erwehren, daß "Reha" in diesem Zusammenhang eine Art "psychologische" Begutachtung darstellen KÖNNTE, so nach dem Motto: der will ja gar nicht...der wehrt sich ja - da müssen wir wohl stärkere Geschütze auffahren...

???

anders kann ich mir das nicht erklären oder vorstellen...

ist nur ein Gedanke, ich hoffe ich liege falsch...

mir ist nicht persönlich bekannt, ob "die" auch solche Möglichkeiten HABEN...

jedenfalls kann ich deine bisherige Vorgehensweise MENSCHLICH nachvollziehen, wenn auch leider Blackdragon recht hat und behält, daß es nicht sonderlich klug war...naja, hinterher ist man immer schlauer, stimmt's?

so funktioniert das aber leider nicht mit dem Widerstand...

diese "Einladungen" sollte man nicht unterschätzen, bzw. die Konsequenzen bei Absage oder Nichterscheinen, so ärgerlich das in den Fällen auch ist, wenn man in anderen Punkten noch so schikaniert wird

...hat zwar nicht direkt was mit deiner Fragestellung zu tun, aber: sollte in Zukunft was nicht passen vom Termin her: bei uns sind sie wenigstens SO kulant (und das soll bei unserer ARGE schon was heißen!), daß man nach Erhalt der Einladung telefonisch darum bitten kann, den Termin zu verlegen...nur mal so als Anregung...

desweiteren hoffe ich, daß dir hier Jemand zu deinen Fragen konkrete Hinweise geben kann - ich bin leider überfragt, ich hatte ein derartiges Problem denn doch noch nicht
 

theota

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Ich nehme an, daß Du nicht gesund bist und deshalb in der Reha-Abteilung der ARGE bist.
das habe ich bei meiner Antwort natürlich auch berücksichtigt, ich überlege das seit dem Eingangsthread hin und her, ob ich hier meinen Senf überhaupt zu abgeben sollte - aber: Thomas schreibt, er selber habe keine Reha beantragt (im Sinne, wie wir es kennen und verstehen)

dann käme meines Wissen erst, wie bei mir, der Termin beim Gesundheitsamt???, bevor da von Reha die Rede sein kann

und ich hab das so herausgelesen, daß die Reha-Tante in Thomas' Fall aus dem gleichen Haus ist (wie seine ARGE)

ich kann mir da keinen Reim drauf machen...

Gesundheitsamt ist bei uns räumlich von der ARGE getrennt, die haben ja eigentlich auch ganz andere Aufgaben, wenn ich auch nachvollziehen kann, daß die in Fällen wie diesem mit den ARGEN eng zusammenarbeiten (müssen)
 
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Wenn ich das richtig sehe, hast du eine EGV erhalten, hast einen Gegenvorschlag abgegeben und drückst dich jetzt vor der Verhandlung. Sagst einen Termin nach dem anderen ab. Ist das richtig so?

Abgegeben habe ich noch gar nichts. Eignereicht habe ich die Aufforderung die SB solle ihre Berechtigung zur Vornahme einer EGV vorzeigen. Seither beschränkt sich die Konversation auf formale Antworten ohne Bezug auf meine Fragen, Einladungen und meinen Verweis endlich die Berechtigung vorzuweisen.
Bis dann heute ein Schreiben kam das behauptet die Einladung hätte gar nichts mit der EGV zu tun gehabt. Kombiniert mit einer sanktionierenden Kürzung.

tschüs
ThomasF
 
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ich bin kein Fall für die Reha!

Hallo Thomas,

was mir in Deinen Posts auffällt, daß die ARGE mind. 2 Angriffsflächen "gegen" Dich hat. Ich empfehle Dir dringend, die künftigen Termine bei der ARGE einzuhalten, weil Du sonst immer weniger ALG II bekommst!!

Ich nehme an, daß Du nicht gesund bist und deshalb in der Reha-Abteilung der ARGE bist. Mir erscheint bei den geschilderten Vorkommnissen, daß Du möglichst immer mit einem Zeugen zur ARGE gehst. Gehe ich in meiner Annahme richtig, daß Du nicht gesund bist, solltest Du besonders darauf achten, ob Du den Arbeiten, die Dir angeboten werden, auch wirklich gewachsen bist...

Nein, ich bin kerngesund. Die Dame von der Reha soll eine Psycholgin sein. Sie wurde hinzugezogen als ich die Berechtigung meiner PAP bezweifelt habe.
Einerseits sagte nun die Chefin die Psychoolgin sei dabei, damit die EGV abgeschlossen wird. Andererseits sagte nun die PAP die Psychologin habe nichts mit der EGV zu tun - soll aber dennoch anwesend sein.
Und ich selbst hatte nie mit der Abteilung zu tun.

tschüs
Thomas
 
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ein Reim auf die Reha...

das habe ich bei meiner Antwort natürlich auch berücksichtigt, ich überlege das seit dem Eingangsthread hin und her, ob ich hier meinen Senf überhaupt zu abgeben sollte - aber: Thomas schreibt, er selber habe keine Reha beantragt (im Sinne, wie wir es kennen und verstehen)

dann käme meines Wissen erst, wie bei mir, der Termin beim Gesundheitsamt???, bevor da von Reha die Rede sein kann

und ich hab das so herausgelesen, daß die Reha-Tante in Thomas' Fall aus dem gleichen Haus ist (wie seine ARGE)

ich kann mir da keinen Reim drauf machen...

Gesundheitsamt ist bei uns räumlich von der ARGE getrennt, die haben ja eigentlich auch ganz andere Aufgaben, wenn ich auch nachvollziehen kann, daß die in Fällen wie diesem mit den ARGEN eng zusammenarbeiten (müssen)

Mir einen Reim auf die Dame von der Reha-Abteilung zu machen fällt mir auch schwer. (Außer man unterstellt, die ARGE würde Arbeitslosigkeit für eine Krankheit halten...)
In meiner Aufforderung (die Berechtigung zur EGV vorzunehmen) nachzuweisen, habe ich meine Zweifel derart formuliert, daß eine junge Dipl.-Verwaltungswirtin (<30) doch niemals die psychologischen Kenntnisse, das Fachwissen (EDV) und einen Überblick über die freie Wirtschaft haben kann. Darauf wurde mir mitgeteilt, daß bei kommenden Gesprächen eine Psychologin anwesend sein werde. Warum, wofür, mit welchem Recht, aus welchem Grund wurde mir bis dato vorenthalten.

tschüs
ThomasF
 

theota

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Nein, ich bin kerngesund. Die Dame von der Reha soll eine Psycholgin sein. Sie wurde hinzugezogen als ich die Berechtigung meiner PAP bezweifelt habe.
Einerseits sagte nun die Chefin die Psychoolgin sei dabei, damit die EGV abgeschlossen wird. Andererseits sagte nun die PAP die Psychologin habe nichts mit der EGV zu tun - soll aber dennoch anwesend sein.
Und ich selbst hatte nie mit der Abteilung zu tun.

tschüs
Thomas
dann lag ich tatsächlich gar nicht so falsch - ich staune selbst - naja, nach über 2 Jahren Erfahrungen mit den "Herrschaften"...:cool:

da kann ich nur sagen: Obacht! - wäre schön, du hältst uns auf dem Laufenden - so oder so...

vielleicht kann wenigstens Einer von uns noch von deinem Bericht profitieren...:icon_kinn:
 

Sönke H.

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Mir einen Reim auf die Dame von der Reha-Abteilung zu machen fällt mir auch schwer. (Außer man unterstellt, die ARGE würde Arbeitslosigkeit für eine Krankheit halten...)
In meiner Aufforderung (die Berechtigung zur EGV vorzunehmen) nachzuweisen, habe ich meine Zweifel derart formuliert, daß eine junge Dipl.-Verwaltungswirtin (<30) doch niemals die psychologischen Kenntnisse, das Fachwissen (EDV) und einen Überblick über die freie Wirtschaft haben kann. Darauf wurde mir mitgeteilt, daß bei kommenden Gesprächen eine Psychologin anwesend sein werde. Warum, wofür, mit welchem Recht, aus welchem Grund wurde mir bis dato vorenthalten.

tschüs
ThomasF
Ich kann mich des Eindrucks nicht verwehren, das Du die ArGe und deren SBler mit einem Konzern voller Harvard-Absolventen verwechselst...
Bzw das Du von jedem eben solche Qualifikationen verlangst.

Du stehst nicht an der Spitze des Staates - sondern zappelst wie wir alle an dessen unterstem Ende...kurz vor dem Absturz und dem freien Fall...

Mir war schon klar warum ich Dich zunächst nicht verstanden hatte...
...doch ich versteh Dich von mal zumal weniger - auch wenn ich nun mittlerweile verstehe WAS Dein Problem zu sein scheint.

Klar - gewisses Auftreten intulektueller Personen kann durchaus dafür sorgen, das die ArGe sich mit einer anwesenden Psychologin beim Gespräch absichern will.

Doch auf Dauer ist es eher unklug jedem Inkompetenz nicht nur zu unterstellen sondern ins Gesicht zu schreien !
 

theota

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Ich kann mich des Eindrucks nicht verwehren, das Du die ArGe und deren SBler mit einem Konzern voller Harvard-Absolventen verwechselst...
Bzw das Du von jedem eben solche Qualifikationen verlangst.

Du stehst nicht an der Spitze des Staates - sondern zappelst wie wir alle an dessen unterstem Ende...kurz vor dem Absturz und dem freien Fall...

Mir war schon klar warum ich Dich zunächst nicht verstanden hatte...
...doch ich versteh Dich von mal zumal weniger - auch wenn ich nun mittlerweile verstehe WAS Dein Problem zu sein scheint.

Klar - gewisses Auftreten intulektueller Personen kann durchaus dafür sorgen, das die ArGe sich mit einer anwesenden Psychologin beim Gespräch absichern will.

Doch auf Dauer ist es eher unklug jedem Inkompetenz nicht nur zu unterstellen sondern ins Gesicht zu schreien !
sorry, da muß ich mal für Thomas Partei ergreifen, wenn ich persönlich auch nie zugelassen hätte, daß ich meinen Karren so tief in den Dreck fahre wie er selbst es geschafft hat...

er ist in einer ziemlich ausweglosen Situation, da ist es nur recht und billig - wenn eine so junge Dame die Entscheidung herbeiführen soll - wenn er sich wehrt!

was soll er denn sonst machen?

wir müssen über jeden Pups einen Nachweis erbringen und die Bürohengste entscheiden nach Aktenlage?

nee, das vergiss man!

eins möchte ich betonen: ich habe es bisher noch nie gewagt, annähernd so aufzumucken wie Thomas, ich mache alles brav, was man von mir verlangt, ob ich als gelernte Fremdsprachenkorrespondentin nun für 1,30 Euro putzen gegangen bin oder mir in den letzten 7 Monaten Deutsch- und Englisch-Unterricht angetan habe - von dem unterrichteten Level möchte ich hier gar nicht erst anfangen. Gut, hat vielleicht nicht zuletzt damit zu tun, daß im Falle von Sanktionen mein Sohn der Hauptleidtragende wäre - aber es reicht langsam!

es geht schon lange nicht mehr darum, ob wir arbeiten wollen oder können - wenn die versuchen, uns systematisch fertigzumachen - und das ist Fakt, da gehe ich keinen mm von ab! - wird es Zeit, daß die lernen, daß man mit uns nicht ALLES machen kann!

im Grunde kann man sich an Thomas' Courage nur ein Beispiel nehmen!
 

druide65

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Ich kann mich des Eindrucks nicht verwehren, das Du die ArGe und deren SBler mit einem Konzern voller Harvard-Absolventen verwechselst...
Bzw das Du von jedem eben solche Qualifikationen verlangst.

Du stehst nicht an der Spitze des Staates - sondern zappelst wie wir alle an dessen unterstem Ende...kurz vor dem Absturz und dem freien Fall...

Mir war schon klar warum ich Dich zunächst nicht verstanden hatte...
...doch ich versteh Dich von mal zumal weniger - auch wenn ich nun mittlerweile verstehe WAS Dein Problem zu sein scheint.

Klar - gewisses Auftreten intulektueller Personen kann durchaus dafür sorgen, das die ArGe sich mit einer anwesenden Psychologin beim Gespräch absichern will.

Doch auf Dauer ist es eher unklug jedem Inkompetenz nicht nur zu unterstellen sondern ins Gesicht zu schreien !

Von einem ARGE Mitarbeiter erwartet man KOMPETENZ....schließlich entscheidet er über Existenzen .

Das kann man von einem Verwaltungsfachangestellten(Ich will den Beruf nicht madig machen...ganz im Gegenteil) aber nicht unbedingt erwarten.

Vielen fehlt einfach die soziale Kompetenz....

Und von Quereinsteigern kann man das erst recht nicht erwarten.

Und wenn jemand inkompetent ist...sollte man ihm das sagen...das gebietet die Höflichkeit.
 

Heiko1961

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ThomasF schrieb:
In meiner Aufforderung (die Berechtigung zur EGV vorzunehmen) nachzuweisen, habe ich meine Zweifel derart formuliert, daß eine junge Dipl.-Verwaltungswirtin (<30) doch niemals die psychologischen Kenntnisse, das Fachwissen (EDV) und einen Überblick über die freie Wirtschaft haben kann. Darauf wurde mir mitgeteilt, daß bei kommenden Gesprächen eine Psychologin anwesend sein werde.
Also ich steige hier auch nicht ganz durch. Es gibt doch andere Möglichkeiten, sich gegen eine EGV zu wehren, als von der SB einen Berechtigungsnachweis einzufordern. Ich denke mal, du bist der Erste, der mit so einen Kinken kommt. Deshalb auch die Psychologin.:icon_hihi:
Was soll dir der SB für Berechtigungsnachweise vorlegen, einen EGVausstellungsberechtigungsschein?
 

Sönke H.

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es geht schon lange nicht mehr darum, ob wir arbeiten wollen oder können - wenn die versuchen, uns systematisch fertigzumachen - und das ist Fakt, da gehe ich keinen mm von ab! - wird es Zeit, daß die lernen, daß man mit uns nicht ALLES machen kann!
Sicher in diesem Punkt gebe ich Dir völlig recht...
und es wäre wünschenswert, wenn wir es schaffen könnten...
allerdings sieht man ja bereits an den zahlreichen Beiträgen hier im Forum, das es zwar ALLEN reicht, das aber die Vorschläge was und wie man etwas ändern kann schon weit voneinander abweichen - undwir selbst dabei keinerlei Toleranz walten lassen...
Wenn es darum ginge mal zu einer Demo zu fahren - einer richtig GROßEN Demo in Berlin z.B. - dann wäre ich gern dabei...
doch allein kann ich mir so eine Fahrt nicht mal im Traum leisten...
habe aber ein Auto vor der Tür... ( weil ich in einem Ort arbeite wo keine Busse fahren)... und 4 freie Plätze :)
doch ich habe nur am Wochenende Zeit...
Ihr seht immer nur die 4 Mio Arbeitslose... von denen 1 Mio ALGI sind...

doch sind bei vielen ALGII-lern andere Personen in einer Bedarfsgemeinschaft mit leidend...
andere fallen aus der Statistik komplett raus, weil sie keine Leistungsempfänger sind - wie ein Freund von mir dessen Freundin (nicht viel) Geld verdient..
hat - ganz nebenbei zur Folge das er keinerlei Krankenversicherung hat.

die Rentner denen es nicht besser geht - und die die hart arbeiten für 700 bis 1.200 € netto... glaubt Ihr die haben es viel besser ?

Wir alle zusammen - WIR sind die 50% denen 4 % vom Volksvermögen gehört
und wir sollten endlich an EINEM Strang ziehen.

im Grunde kann man sich an Thomas' Courage nur ein Beispiel nehmen!
Das sehe ich anders...
Das Nichterscheinen zu Terminen ist nunmal schlecht...
Die Absagen weitere Termine macht es kaum besser...
und findest DU es schön (unabhängig davon ob und wie du Qualifiziert bist) wenn DICH jemand so attackiert wie Thomas das nach eigener Aussage mit der SB gemacht hat ?
Lies mal die Zahlreichen Beiträge hier - und Du erkennst WER hier Courage zeigt... und Kämpft.. für Sich - seine Kinder und manchmal für Freunde und sogar Fremde...
Doch werden diesen Menschen ihre Rechte verwehrt !
Thomas hingegen hat seine Pflichten nicht erfüllt und wehrt sich gegen eine für meine Begriffe gerechtfertigte Sanktion.
Ich kann und will nicht sagen das die EGV für Ihn Sinnvoll ist oder eben nicht - es hätte ihm frei gestanden mit Zeugen zu den terminen zu erscheinen und die ArGe mit Widersprüchen zu überhäufen...
...doch zu Terminen NICHT hinzugehen - teilweise Unentschuldigt und ohne Absage...hat nichts mit Courage zu tun.
 
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Ich kann mich des Eindrucks nicht verwehren, das Du die ArGe und deren SBler mit einem Konzern voller Harvard-Absolventen verwechselst...
Bzw das Du von jedem eben solche Qualifikationen verlangst.

Du stehst nicht an der Spitze des Staates - sondern zappelst wie wir alle an dessen unterstem Ende...kurz vor dem Absturz und dem freien Fall...

Mir war schon klar warum ich Dich zunächst nicht verstanden hatte...
...doch ich versteh Dich von mal zumal weniger - auch wenn ich nun mittlerweile verstehe WAS Dein Problem zu sein scheint.

Klar - gewisses Auftreten intulektueller Personen kann durchaus dafür sorgen, das die ArGe sich mit einer anwesenden Psychologin beim Gespräch absichern will.

Doch auf Dauer ist es eher unklug jedem Inkompetenz nicht nur zu unterstellen sondern ins Gesicht zu schreien !

Hallo,

also eine Harvard-Qualifizierung erwarte ich *nicht*.
Aber wer im Büro sitzt und wie ein Bürokrat behandelt werden will, der hat sich auch selbst wie ein Bürokrat zu verhalten. Dazu gehört ein Berbeiten in angemessener Zeit (und *nicht* was die ARGE für angemessen hält), das Eingehen auf Schreiben (besonders wenn sie § enthalten und diese nennen), das vorlegen von Berechtigungen (oder dürfen heutzutage auch Fahrscheinkontrolleure eine Passkontrolle machen? Warum also ein abgeschobener Verwaltungswirt die Arbeit eines Psychologen und EDV-Spezialisten erlauben?).

Die Anwesenheit einer Psychologin mag beeindrucken. Aber zwei Leute die beide eigentlich nichts machen dürfen, dürfen zusammen immer noch nichts.
Ich frage mich dabei, ob nicht die Ankündigung eines Treffens beider Abteilungen ein berechtigter Grund ist Kontakte zu verwehren. Nur Reha-Abteilung oder nur PAP ist legitim. Aber abgemachte Kompetenzvermengung müßte verboten sein.
 

Sönke H.

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Von einem ARGE Mitarbeiter erwartet man KOMPETENZ....schließlich entscheidet er über Existenzen .

Das kann man von einem Verwaltungsfachangestellten(Ich will den Beruf nicht madig machen...ganz im Gegenteil) aber nicht unbedingt erwarten.

Vielen fehlt einfach die soziale Kompetenz....

Und von Quereinsteigern kann man das erst recht nicht erwarten.

Und wenn jemand inkompetent ist...sollte man ihm das sagen...das gebietet die Höflichkeit.
LOL ich gebe Dir da ja durchaus recht,
wir alle wissen doch das die meisten SBler selbst nicht wissen was sie tun ..
Aber Thomas unterstellt ( oder weiß) das es sich um eine diplomierete Verwaltungsfachwirtin handelt...
UND ich perönlich halte es NICHT für einen Akt der Höflichkeit wenn man so jemandem in direkten Worten Inkompetenz unterstellt.
Es sei denn, das derjenige sich bereits seit Wochen durch Inkompetenz auszeichnet - was hier aber nicht der Fall zu sein scheint.
 
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he: ich mucke nicht auf!

sorry, da muß ich mal für Thomas Partei ergreifen, wenn ich persönlich auch nie zugelassen hätte, daß ich meinen Karren so tief in den Dreck fahre wie er selbst es geschafft hat...

er ist in einer ziemlich ausweglosen Situation, da ist es nur recht und billig - wenn eine so junge Dame die Entscheidung herbeiführen soll - wenn er sich wehrt!

was soll er denn sonst machen?

wir müssen über jeden Pups einen Nachweis erbringen und die Bürohengste entscheiden nach Aktenlage?

nee, das vergiss man!

eins möchte ich betonen: ich habe es bisher noch nie gewagt, annähernd so aufzumucken wie Thomas, ich mache alles brav, was man von mir verlangt, ob ich als gelernte Fremdsprachenkorrespondentin nun für 1,30 Euro putzen gegangen bin oder mir in den letzten 7 Monaten Deutsch- und Englisch-Unterricht angetan habe - von dem unterrichteten Level möchte ich hier gar nicht erst anfangen. Gut, hat vielleicht nicht zuletzt damit zu tun, daß im Falle von Sanktionen mein Sohn der Hauptleidtragende wäre - aber es reicht langsam!

es geht schon lange nicht mehr darum, ob wir arbeiten wollen oder können - wenn die versuchen, uns systematisch fertigzumachen - und das ist Fakt, da gehe ich keinen mm von ab! - wird es Zeit, daß die lernen, daß man mit uns nicht ALLES machen kann!

im Grunde kann man sich an Thomas' Courage nur ein Beispiel nehmen!

Ja, wie die Meldungen zeigen stecke ich gerade wirklich in einem Sumpf.
Aber nicht weil ich aufmucke! Tatsächlich wollte ich (und will es immer noch), daß alles seinen geordneten Gang geht. Die ARGE hat gefälligst ihre Auskunftspflicht zu erfüllen. Und Prozesse müssen aktenkundig abgeschlossen werden, bevor man neue eröffnet.
 
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Was soll dir der SB für Berechtigungsnachweise vorlegen, einen EGVausstellungsberechtigungsschein?

Ja. Wobei wir über den Namen noch streiten könnten. Aber ein Zeugnis, ein Leistungsnachweis, eine nachweisliche Qualifizierung sollte es geben. Sonst kommt demnächst jeder Hausmeister der ARGE und verhängt alles was ihm gerade in den Sinn kommt.
 

theota

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Wenn es darum ginge mal zu einer Demo zu fahren - einer richtig GROßEN Demo in Berlin z.B. - dann wäre ich gern dabei...
doch allein kann ich mir so eine Fahrt nicht mal im Traum leisten...
naja, gut - hast recht, ich habe es auch erst zu einer (großen) geschafft - ist mit Kind, bzw. ohne fehlende Betreuung und angesichts unserer finanziellen Lage auch nicht ganz einfach...

doch sind bei vielen ALGII-lern andere Personen in einer Bedarfsgemeinschaft mit leidend...
andere fallen aus der Statistik komplett raus, weil sie keine Leistungsempfänger sind - wie ein Freund von mir dessen Freundin (nicht viel) Geld verdient..
hat - ganz nebenbei zur Folge das er keinerlei Krankenversicherung hat.
wem sagst du das? meinem Sohn und mir wurden im letzten Quartal 2005 ALG II-Leistungen vorenthalten - ich musste KV selber löhnen - neben Mietanteil, Lebensmittel, etc. pp.

die Rentner denen es nicht besser geht - und die die hart arbeiten für 700 bis 1.200 € netto... glaubt Ihr die haben es viel besser ?
NEIN! mit Sicherheit nicht! ich werde nie vergessen, daß meine Stiefmutter mir erzählte, mein Vater habe Tränen in die Augen bekommen, als er seinen Rentenbescheid bekam - wer meinen Vater kennt, weiß, was das heißt! :frown:


Das sehe ich anders...
Das Nichterscheinen zu Terminen ist nunmal schlecht...
Die Absagen weitere Termine macht es kaum besser...
und findest DU es schön (unabhängig davon ob und wie du Qualifiziert bist) wenn DICH jemand so attackiert wie Thomas das nach eigener Aussage mit der SB gemacht hat ?
Lies mal die Zahlreichen Beiträge hier - und Du erkennst WER hier Courage zeigt... und Kämpft.. für Sich - seine Kinder und manchmal für Freunde und sogar Fremde...
Doch werden diesen Menschen ihre Rechte verwehrt !
Thomas hingegen hat seine Pflichten nicht erfüllt und wehrt sich gegen eine für meine Begriffe gerechtfertigte Sanktion.
Ich kann und will nicht sagen das die EGV für Ihn Sinnvoll ist oder eben nicht - es hätte ihm frei gestanden mit Zeugen zu den terminen zu erscheinen und die ArGe mit Widersprüchen zu überhäufen...
...doch zu Terminen NICHT hinzugehen - teilweise Unentschuldigt und ohne Absage...hat nichts mit Courage zu tun.
gebe ich dir vollkommen Recht! Habe ich nie befürwortet und tue ich auch nicht!

wie gesagt: ich habe heute erst lange überlegt, bevor ich mich in diesem Thread zu Wort gemeldet habe und mehrfach den Eingangsthread von Thomas gelesen - tut mir leid, ich habe nicht das Gefühl, daß er arbeitsunwillig ist oder arrogant auf die SB's, etc. zugegangen ist - meiner Meinung nach wurde er unangemessen behandelt und tut, in seiner - bisherigen - Unwissenheit einfach nur alles, um sich dagegen zu wehren.

Mag daran liegen, daß ich in meinem Fall (Vorlage Konto-Auszüge) zukünftig ähnlich vorgehen muß, WEIL ICH KEINE ANDERE WAHL MEHR HABE, dem geht ein Prozeß von knapp 2 Jahren voraus!, nämlich die SB's darauf festzunageln, wo denn bitte schön geschrieben steht, was sie da von mir verlangen - im Grunde ist das hier nichts Anderes, ich hatte mich auf die Sache mit der "Reha-Tante" konzentriert, das mit den Terminen ausgeklammert!

Ich bin sicher, die setzen die "Reha-Tante" auch ein, wenn Jemand sich nichts hat zu schulden kommen lassen - meine Meinung...
 

Sönke H.

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Ja. Wobei wir über den Namen noch streiten könnten. Aber ein Zeugnis, ein Leistungsnachweis, eine nachweisliche Qualifizierung sollte es geben. Sonst kommt demnächst jeder Hausmeister der ARGE und verhängt alles was ihm gerade in den Sinn kommt.
Verzeih wenn ich dasmal so einwerfe - aber die Welt aus den Angeln heben ist leichter.. ;-)

aber nehmen wir mal an jeder braucht einen solchen Kompetenzschein - gilt das dann auch für Politiker...
Insbesondere für Minister und Kanzler(innen) ? :icon_lol:

Ich glaub dann müssten die ALLE sofort gehen :icon_dampf:
 

theota

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Ja, wie die Meldungen zeigen stecke ich gerade wirklich in einem Sumpf.
Aber nicht weil ich aufmucke! Tatsächlich wollte ich (und will es immer noch), daß alles seinen geordneten Gang geht. Die ARGE hat gefälligst ihre Auskunftspflicht zu erfüllen. Und Prozesse müssen aktenkundig abgeschlossen werden, bevor man neue eröffnet.

war nicht negativ gemeint! - ich denke, ich verstehe dich und deine Vorgehensweise ganz gut... :)
 

druide65

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LOL ich gebe Dir da ja durchaus recht,
wir alle wissen doch das die meisten SBler selbst nicht wissen was sie tun ..
Aber Thomas unterstellt ( oder weiß) das es sich um eine diplomierete Verwaltungsfachwirtin handelt...
UND ich perönlich halte es NICHT für einen Akt der Höflichkeit wenn man so jemandem in direkten Worten Inkompetenz unterstellt.
Es sei denn, das derjenige sich bereits seit Wochen durch Inkompetenz auszeichnet - was hier aber nicht der Fall zu sein scheint.
Ich war selber 2 Jahre im öffentlichen Dienst.
Ich kenne den Weg eines Dippl Verwaltungsfachwirt/in

Ich kann dir eins sagen.....INKOMPETENT....Typische Radfahrer....nach oben kuschen....nach unten treten.

Selbstständiges Denken:Fehlanzeige
Soziale Kompetenz:Fehlanzeige
EDV:NULL

Verwaltungsrecht:Sehr gut
 

Heiko1961

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Ja. Wobei wir über den Namen noch streiten könnten. Aber ein Zeugnis, ein Leistungsnachweis, eine nachweisliche Qualifizierung sollte es geben. Sonst kommt demnächst jeder Hausmeister der ARGE und verhängt alles was ihm gerade in den Sinn kommt.
Da kannst du lange drauf warten, so was gibt es nicht.:icon_frown:
 

theota

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Ja. Wobei wir über den Namen noch streiten könnten. Aber ein Zeugnis, ein Leistungsnachweis, eine nachweisliche Qualifizierung sollte es geben. Sonst kommt demnächst jeder Hausmeister der ARGE und verhängt alles was ihm gerade in den Sinn kommt.
richtig, genauso sehe ich das auch! ich finde einfach, die lehnen sich hier ganz schön weit aus dem Fenster...fragt sich doch, WELCHE Reaktion hier überzogen ist...deine oder die, eine PSYCHOLOGIN (!!!) hinzuzuziehen - hallo???...
 

Sönke H.

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Ich bin sicher, die setzen die "Reha-Tante" auch ein, wenn Jemand sich nichts hat zu schulden kommen lassen - meine Meinung...
Besagte Reha-Tante dient offensichtlich zur Einschüchterung aufsässiger ( renitenter) ALGIIer.
Was wiedereinmal zeigt das die echt kein Plan haben - ist die Tatsache das sie versuchen Thomas damit einzuschüchtern - das das völlig Sinnlos ist war mir schon klar als er Hallo gesagt hat :)

natürlich sind das keine Methoden eines Rechtsstaates...
...aber wenn man bedenkt wievielen Menschen hier ihre Rechte verwehrt werden - wird immer deutlicher - was die Art. 1 und 3 des GG eig. noch bedeuten.
Schäuble ist bestimmt schon dabei sie ersatzlos zu streichen.

Ich persönlch jedoch wäre neugierig geween deren Psychodame mal zu begutachten und hätte zu dem Termin einen Freund ( und Psychologn) mitgeschleift - statt mich wehement dagegen zu wehren :)

Aber der Wurm steckt ja in den Vorgängen VOR dem Termin mit Reha-Tante und ist nur ein Ergebnis des bisherigen Verhaltens.
 
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Thomas, ich möchte dir jetzt einmal weiterhelfen: Vergiss das mal mit der Komeptenz der SB. Nimm es hin.

Gegen die Kürzung von 10% müsstest du einen Widerspruch einreichen, fallst die Frist noch nicht abgelaufen ist und du es noch nicht gemacht hast. Vielleicht lässt sich da etwas machen. Kannst du mir das mal einscannen und per PN zuschicken? Ich schau das mal an und mache dir einen Textvorschlag, wenn notwendig.

Die EGV, die dir die SB gegeben hat, hast du wahrscheinlich auch. Kannst du die ebenfalls einscannen? Ich schau mal drauf, was man da alles bemängeln könnte und sage dir Bescheid.

Gruß
Das Rotkäppchen
 

Grobi

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Aber wer im Büro sitzt und wie ein Bürokrat behandelt werden will, der hat sich auch selbst wie ein Bürokrat zu verhalten. Dazu gehört ein Berbeiten in angemessener Zeit (und *nicht* was die ARGE für angemessen hält), das Eingehen auf Schreiben (besonders wenn sie § enthalten und diese nennen), das vorlegen von Berechtigungen (oder dürfen heutzutage auch Fahrscheinkontrolleure eine Passkontrolle machen? Warum also ein abgeschobener Verwaltungswirt die Arbeit eines Psychologen und EDV-Spezialisten erlauben?).
Dieser Denkansatz gefällt mir ehrlich gesagt sehr gut. Ich habe meine erste Fallmanagerin auch schriftlich als nicht ausreichend kompetent dargestellt, mich zu verwalten, und mich auf Ihre Stelle beworben. Die Bewerbung wurde abgelehnt, aber ich bekam eine andere FM. Von daher scheint dieser Ansatz also durchaus zu funktionieren.

Die Anwesenheit einer Psychologin mag beeindrucken.
Nicht wirklich. Nicht mal ansatzweise. Höchstens Kinder, aber keine Erwachsenen, die im Leben stehen.

Nachdem ich mir das alles von Dir mal durchgelesen habe komme ich zu folgendem Ergebnis:
1.) Termine "einfach absagen" ist keine gute Sache. Begründe die Absage doch mal mit "Fehlender Begründung für die "Anwesenheit" eines Mitarbeiters der Reha-Abteilung." Da die Reha-Abteilung bisher nichts mit Dir zu tun hatte ist dieser, durch schriftliche Angabe scheinbar substantiell wichtige Punkt nicht nachvollziehbar. Ich würde daher die Anwesenheit der Reha-Dame als Verwaltungsakt ansehen (Schliesslich MUSS Sie ja scheinbar Amtsseitig dabei sein, also eine Dir aufgezwungene und Dich direkt betreffende Entscheidung) und DIESEN wiederum schriftlich begründen lassen - DARAUF kannst Du bestehen, SGB X §33, §35.
2.) Einladungen dann nur noch mit dem Verweis auf die ausstehende schriftliche Begründung für die Personelle Geschichte ablehnen. Klarstellen, das NACH ERHALT der SCHRIFTLICHEN BEGRÜNDUNG umgehend ein Termin stattfinden kann. Nach Erhalt der Begründung, sofern diese nachvollziehbar ist selber einen Termin zur gütlichen Klärung anbieten, gute Miene zeigen und so.
3.) Die Frage nach der Kompetenz des SB ist gut, vor allem wenn er Deine Fragen nachweislich ignoriert. Frage doch einfach den Amtsleiter. Schriftlich. Mit Fristsetzung.
4.) Kürzungen ganz klar Widersprechen.
5.) Alternativ: Beistand und Zeugen schnappen, hinfahren, gucken was passiert.

Falls das ganze in der Nähe von Düsseldorf stattfindet komme ich auch gerne mit.
 

Kerstin_K

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Also ich muß Thomas auch mal in Schutz nehmen.

Ich kann nicht verstehen, was an seinem Eingangsposting so unverständlich gewesen sein soll, ichj habe es nach einmaligem lesen verstanden.

Ich sehe das so: Thomas verweigert die Termine zum persönlichen Erscheinen, damit die ARGE gezwungen ist, sich schriftlich zu äußern. OB das nun besonders geschickt ist, darüber kann man diskutieren, zumindest is es nachvollziehbar. Im Übrigen wäre es sicher sowieso nicht schlecht, wenn in den "Vorladungen" mal etwas genauer stehen würde, worum es gehen soll. Dann könnte sich auch der HE entsprechend vorbereiten und man würde vielleicht sogar noch Zeit sparen bei den Gesprächen.

Mit der Psychologin das sehe ich so, dass es hier eigentlich nicht um REHA geht, die Frau kommt nur zufällig aus der Abteilung. Ich habe eher den Eindruck, dass die ARGE heir entweder suf eine psychologische Beeinflusung oder auf eine versteckte Begutachtung hinauswill. das hätte ich auch nicht mitgemacht, sondern zumindest mal eine Auskunft darüber verlangt, was das soll.
 
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Dieser Denkansatz gefällt mir ehrlich gesagt sehr gut. Ich habe meine erste Fallmanagerin auch schriftlich als nicht ausreichend kompetent dargestellt, mich zu verwalten, und mich auf Ihre Stelle beworben. Die Bewerbung wurde abgelehnt, aber ich bekam eine andere FM. Von daher scheint dieser Ansatz also durchaus zu funktionieren.


Nicht wirklich. Nicht mal ansatzweise. Höchstens Kinder, aber keine Erwachsenen, die im Leben stehen.

Nachdem ich mir das alles von Dir mal durchgelesen habe komme ich zu folgendem Ergebnis:
1.) Termine "einfach absagen" ist keine gute Sache. Begründe die Absage doch mal mit "Fehlender Begründung für die "Anwesenheit" eines Mitarbeiters der Reha-Abteilung." Da die Reha-Abteilung bisher nichts mit Dir zu tun hatte ist dieser, durch schriftliche Angabe scheinbar substantiell wichtige Punkt nicht nachvollziehbar. Ich würde daher die Anwesenheit der Reha-Dame als Verwaltungsakt ansehen (Schliesslich MUSS Sie ja scheinbar Amtsseitig dabei sein, also eine Dir aufgezwungene und Dich direkt betreffende Entscheidung) und DIESEN wiederum schriftlich begründen lassen - DARAUF kannst Du bestehen, SGB X §33, §35.
2.) Einladungen dann nur noch mit dem Verweis auf die ausstehende schriftliche Begründung für die Personelle Geschichte ablehnen. Klarstellen, das NACH ERHALT der SCHRIFTLICHEN BEGRÜNDUNG umgehend ein Termin stattfinden kann. Nach Erhalt der Begründung, sofern diese nachvollziehbar ist selber einen Termin zur gütlichen Klärung anbieten, gute Miene zeigen und so.
3.) Die Frage nach der Kompetenz des SB ist gut, vor allem wenn er Deine Fragen nachweislich ignoriert. Frage doch einfach den Amtsleiter. Schriftlich. Mit Fristsetzung.
4.) Kürzungen ganz klar Widersprechen.
5.) Alternativ: Beistand und Zeugen schnappen, hinfahren, gucken was passiert.

Falls das ganze in der Nähe von Düsseldorf stattfindet komme ich auch gerne mit.
Grobi, das war super. Endlich mal ein klares Wort. Komme evtl. noch auf dich zu.
 

Heiko1961

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Nochmal auf Kompetenz und Berechtigung zurückzukommen.
Habt ihr schon mal nachgedacht, euch bei der Arge zu bewerben? Ich meine jetzt die von euch, die eine angemessene Ausbildung haben, wo auch eine Bewerbung ernst genommen werden kann.
Solche Stellen werden doch öffentlich von der Stadt ausgeschrieben.
Ich habe es schon gemacht. Okay, als Handwerksmeister hat man da wohl keine großen Chancen, aber den Spaß musste ich mir einfach mal gönnen. :icon_hihi:Die Bewerbungen konnte ich ja abrechnen.

Mit meiner Einstellung zu Hartz IV, hätte ich es bestimmt weit gebracht.?!:icon_hihi:
 
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Nochmal auf Kompetenz und Berechtigung zurückzukommen.
Habt ihr schon mal nachgedacht, euch bei der Arge zu bewerben? Ich meine jetzt die von euch, die eine angemessene Ausbildung haben, wo auch eine Bewerbung ernst genommen werden kann.
Solche Stellen werden doch öffentlich von der Stadt ausgeschrieben.
Ich habe es schon gemacht. Okay, als Handwerksmeister hat man da wohl keine großen Chancen, aber den Spaß musste ich mir einfach mal gönnen. :icon_hihi:Die Bewerbungen konnte ich ja abrechnen.

Mit meiner Einstellung zu Hartz IV, hätte ich es bestimmt weit gebracht.?!:icon_hihi:
Ja Heiko, jedes Mal, wenn ein SB stöhnte, dass er soooo viel Arbeit hat, habe ich ihm gesagt, dass ich ihm helfen komme, denn ich hätte ja soooo viel Zeit! Und dann meinte er, ich hätte ja gar nicht die Qualifikation. Und ich sagte ihm dann: Aber Akten bearbeiten kann ich auf jeden Fall, und Vermittlungen von Personal auch, sehr gut sogar. Ich hätte in meinem Leben übrigens schon ganz andere Dinge als nur das gemacht. Der hat mir das sogar geglaubt. Geht aus meinen Unterlagen ja auch hervor. Dann meinte er aber, er könne mir das alles nicht so schnell erklären. "Och, das macht nichts", sagte ich, "ich kann auch einfache Tätigkeiten machen. Wo ist denn Ihre Ablage, ich mache mal ihre Ablage", und begann schon Richtung Schränke zu schauen.

Und dann meinte er: Das ginge nicht, denn ich sei ja dort nicht angestellt. "Aber ich mache das doch für nur 1 Euro", sagte ich íhm, "und Sie haben doch soooo viel zu tun. Dann geht das alles etwas schneller". Dann argumentierte er mit "versicherungstechnisch nicht möglich". "Doooch", sagte ich, "Sie sind ja hier alle bei der Berufsgenossenschaft versichert und das Amt zahlt dafür ein Betrag X für alle. Sie müssen mich dort nur anmelden". Der wusste nicht mehr, wie er mich abschütteln sollte. Dem kamen richtig die Schweißperlen. Er hatte Angst, dass ich jetzt einfach anfange, bei ihm die Schränke aufzuräumen. Dann argumentierte er mit der Schweigepflicht. "Kein Problem", sagte ich, "Ich unterschreibe ein secrecy agreement, wie alle anderen auch". Und dann bot ich ihm noch kostenlose Arbeit an, und zuletzt wollte ich sogar noch dafür draufzahlen.

Da hatte der SB aber eine glänzende Idee: "Bewerben Sie sich bei uns in der Personalabteilung!". Und da musste ich zugeben, dass ich das bereits schon getan hatte und eine Absage erhalten habe. Das hatten die wohl dort gemerkt, dass ich nicht die richtige für den Verein war.

Und ich habe noch eine schöne Story auf Lager: Ich habe mich bei dem Berufsbildungswerk, das auch verschiedene Trainings für das ARbeitsamt macht, als Trainer beworben. Die waren sehr interessiert, waren der Meinung, dass ich das auch sehr gut kann, aber.... und jetzt kommt das aber: Ich besitze kein Psychologiestudium, und das sei Vorschrift. Dass ich einen verwandten Beruf hatte, der noch weit mehr beinhaltete, haben sie nicht berücksichtigen dürfen.
 

Heiko1961

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Und ich habe noch eine schöne Story auf Lager: Ich habe mich bei dem Berufsbildungswerk, das auch verschiedene Trainings für das ARbeitsamt macht, als Trainer beworben. Die waren sehr interessiert, waren der Meinung, dass ich das auch sehr gut kann, aber.... und jetzt kommt das aber: Ich besitze kein Psychologiestudium, und das sei Vorschrift. Dass ich einen verwandten Beruf hatte, der noch weit mehr beinhaltete, haben sie nicht berücksichtigen dürfen

Das ist es ja, die Messlatte wird extra hoch gelegt. Als Vermittler musst du eben ein Verwaltungsfachangestellter sein. Zwar wissen die noch lange nicht, wie Firmen ticken, aber das ist egal. :icon_frown:
 

katzenfreund

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Nein, ich bin kerngesund. Die Dame von der Reha soll eine Psycholgin sein. Sie wurde hinzugezogen als ich die Berechtigung meiner PAP bezweifelt habe.
Einerseits sagte nun die Chefin die Psychoolgin sei dabei, damit die EGV abgeschlossen wird. Andererseits sagte nun die PAP die Psychologin habe nichts mit der EGV zu tun - soll aber dennoch anwesend sein.
Und ich selbst hatte nie mit der Abteilung zu tun.

tschüs
Thomas
Hallo Thomas,

ich frage mich, was eine Psychologin bewirken soll. Sie hat doch eigentlich gar nicht die Aufgabe, mit Dir eine EGV abzuschließen. Will man Dich auf diese Art einschüchtern? Mein Rat: Nimm bitte einen Zeugen bei Deinen Besuchen in der ARGE mit.
 
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Hallo,

die Dame soll mich wohl einschüchtern.
Während ich die Legitimation der SB hinterfragte habe ich auch aufgelistet wo ich prinzipielle Mängel sehe: Menschenkenntnis, Psychologie, Berufskenntnis (EDV), Überblick über die freie Wirtschaft. Daraufhin bekam ich den Hinweis das in der nächsten Einladung die Psychotante anwesend sei - einen Programmierer und einen Volkswirt bekam ich aber nicht angeboten.

Natürlich werde ich Zeugen brauchen. Denn wenn zwei Einzelne nicht berechtigt sind eine EV abzuschließen, dann sind sie es auch gemeinsam nicht. Aber vielleicht hofft das Amt ja auf Dummheit und Unwissen.

Was mich dann noch interessiert, weil ich es irgendwo im voübergehen gelesen habe (oder glaube gelesen zu haben): darf überhaupt eine Abteilung ohne Bezug zu mir zu einem Gespräch eingeladen werden? Oder gibt es einen Paragraphen mit dem ich die Reha-Abteilung, den Hausmeister, oder den SB vom Nebenzimmer aus dem Raum scheuchen kann?
 
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Hallo,

die Dame soll mich wohl einschüchtern.
Während ich die Legitimation der SB hinterfragte habe ich auch aufgelistet wo ich prinzipielle Mängel sehe: Menschenkenntnis, Psychologie, Berufskenntnis (EDV), Überblick über die freie Wirtschaft. Daraufhin bekam ich den Hinweis das in der nächsten Einladung die Psychotante anwesend sei - einen Programmierer und einen Volkswirt bekam ich aber nicht angeboten.

Natürlich werde ich Zeugen brauchen. Denn wenn zwei Einzelne nicht berechtigt sind eine EV abzuschließen, dann sind sie es auch gemeinsam nicht. Aber vielleicht hofft das Amt ja auf Dummheit und Unwissen.

Was mich dann noch interessiert, weil ich es irgendwo im voübergehen gelesen habe (oder glaube gelesen zu haben): darf überhaupt eine Abteilung ohne Bezug zu mir zu einem Gespräch eingeladen werden? Oder gibt es einen Paragraphen mit dem ich die Reha-Abteilung, den Hausmeister, oder den SB vom Nebenzimmer aus dem Raum scheuchen kann?
Das weiss ich nicht. Was ich aber mit Sicherheit sagen kann: Um eine Personalvermittlung und einen Vertrag abzuschließen sollte man weder Verwaltungsfachfrau noch Psychologin sein. Man sollte Anwalt und Personalkaufmann sein. Irgendwie haben die Leute eine falsche Vorstellung.
 
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Hallo Grobi,

Nachdem ich mir das alles von Dir mal durchgelesen habe komme ich zu folgendem Ergebnis:
1.) Termine "einfach absagen" ist keine gute Sache. Begründe die Absage doch mal mit "Fehlender Begründung für die "Anwesenheit" eines Mitarbeiters der Reha-Abteilung." Da die Reha-Abteilung bisher nichts mit Dir zu tun hatte ist dieser, durch schriftliche Angabe scheinbar substantiell wichtige Punkt nicht nachvollziehbar. Ich würde daher die Anwesenheit der Reha-Dame als Verwaltungsakt ansehen (Schliesslich MUSS Sie ja scheinbar Amtsseitig dabei sein, also eine Dir aufgezwungene und Dich direkt betreffende Entscheidung) und DIESEN wiederum schriftlich begründen lassen - DARAUF kannst Du bestehen, SGB X §33, §35.

... hier folgte ich der Empfehlung von 'poldibaer' hier aus dem Forum. Wobei es eben nicht bei der einzelnen Vorladung (um endlich die EV abzugeben) geblieben ist. Statt dessen kamen weitere die mir seitens der Vorgesetzten als bezogen auf die EV und mit Anesenheit der Reha-Psychologin angekündigt wurden. Hier bin ich davon ausgegangen, daß ich wiederum aufgrund einer fehlenden schriftlichen Stellungsnahme entbunden bin.
Bis dann vorgestern die SB in der Begründung der Sanktion erklärte, daß diese Treffen gaaaar nichts mit der EV zu tun gehabt hätten. (Eine Einladung im üblichen Textlaut und ohne Hinweis auf die Reha-Tante kam aber nicht.)

2.) Einladungen dann nur noch mit dem Verweis auf die ausstehende schriftliche Begründung für die Personelle Geschichte ablehnen. Klarstellen, das NACH ERHALT der SCHRIFTLICHEN BEGRÜNDUNG umgehend ein Termin stattfinden kann. Nach Erhalt der Begründung, sofern diese nachvollziehbar ist selber einen Termin zur gütlichen Klärung anbieten, gute Miene zeigen und so.

... die Reha-Tante muß nicht dabei sein, sondern sie soll.
Da frage ich mich eher, ob deren Anwesenheit nicht ein Grund ist um
a.) Einladungen abzusagen (obwohl ich vor der EV eigentlich immer hin bin und wenig dagegen hatte)
b.) einen Widerspruch gegen die Sanktion zu begründen. Im Sinne dessen, daß die Reha nicht für mich zuständig sei, die SB also zwei unvereinbare Termine (Gespräch mit mir, ihre Beistandsuche durch die Reha) auf denselben Zeitpunkt gelegt hat.



3.) Die Frage nach der Kompetenz des SB ist gut, vor allem wenn er Deine Fragen nachweislich ignoriert. Frage doch einfach den Amtsleiter. Schriftlich. Mit Fristsetzung.
... statt Amtsleiter hatte ich die Abteilungsleiterin gefragt. Die Fristsetzung (siehe poldibaers "erfolgreich wehren gegen die Ev") hat sie ignoriert und mit Verspätung geantwortet. Belegt, bewiesen, begründet oder terminiert hat sie nichts. Behauptet hat sie viel: Fachkompetenz, Konfliktmanagement, Verwaltungsrecht, usw. soll alles gegeben sein. Aber wann und wo erworben, das wurde nicht gesagt.


4.) Kürzungen ganz klar Widersprechen.
5.) Alternativ: Beistand und Zeugen schnappen, hinfahren, gucken was passiert.
... ja, das hat mich auch vom stillen Teilnehmer zum aktiven Foristen gemacht.
Die Erfolgsaussichten scheinen gering zu sein. Aber aus fast jedem Beitrag kann ich Anregungen ziehen. Und ich habe gut einen Monat Zeit um mir die Argumente zu überlegen. Wobei ich allerdings immer bei zweien hängenbliebe.
1. mir wurde das Treffen das nachträglich von der SB als nicht-EV-bezogen hingestellt wurde, vorab von der Abteilungsleiterin als EV-bezogen angekündigt.
2. die Reha-Abteilung hat nichts mit mir zu tun. Sollte deren Gegenwart nicht mit der EV zu tun haben, dann liegt eine unzulässige Teilnahme der Reha, bzw. eine nicht abgestimmte Terminüberschneidung zwischen SB und mir sowie SB und Reha vor.

Falls das ganze in der Nähe von Düsseldorf stattfindet komme ich auch gerne mit.
... tja, nein, die Sache geht in Mannheim ab. Immerhin gibt es hier (bzw. in meinem Stadtteil) eine (kirchliche) Erwerbslosen-Organisation. Allerdings bilden die Leute dort, abgesehen von der Pfarrerin und einem Anwalt, einen eher trägen Haufen. Aber zum zuhören und Notizen machen reicht es dann doch noch (nur aktive Geetzeskenntnis liegt -auch bei mir- etwas im argen.)
 
E

ExitUser

Gast
mal ganz knallhart und zynisch


Das ist es ja, die Messlatte wird extra hoch gelegt. Als Vermittler musst du eben ein Verwaltungsfachangestellter sein. Zwar wissen die noch lange nicht, wie Firmen ticken, aber das ist egal. :icon_frown:



... die Tageszeitungen und Foren im Netz der letzen paar Jahre deuten eher an, daß man für ARGE-Mitarbeiter ein überflüssiger Beamter sein muß. Abgeschoben weil unbrauchbar, unkündbar weil beamtet. Also kriegen die ganzen überflüssigen Beamten eine Ausbildung zum Vewaltungswirt (falls nicht schon gegeben) und eine dreiwächige Schulung im SGB II und dann geht es vom Finanzamt, von der Post, von der Polizei, von der Stadtverwaltung, von der Telekom und der Deutschen Bahn ab in die ARGE.
Wobei wir uns daran erinnern sollten, daß auch hier das Ende der Kapazität erreicht und überschritten ist. Erst vor zwei Monaten haben die Aufsichtsräte in Nürnberg eine 'Rationalisierung' angekündigt. Im Lauf dieses Jahres sollen 7500 (eher wohl 10'000) der Zweijahresverträge auslaufen und nicht verlängert werden. Die Leute werden nicht entlassen, ihnen wird nicht gekündigt, dennoch werden sie 'freigestellt'. Das ganze Konzept nennt sich 'Verschlankung' und wird auch im nächsten Jahr fortgesetzt.
 
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