Kürzung wegen unangemessenden HK in 11/17 macht da jetzt schon ein Widerspruch Sinn

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Heidschnucke

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Moin
Ich möchte euch mal um eure Meinung bitten. Als Anhang findet Ihr eine pdf Datei das ist ein Teil meines aktuellen ALG II Bescheid.
Wie zuersehen ist, werden alle KDU Kosten bis 11.2017 voll übernommen, so weit sogut, aber ab 11.2017 sollen die Heizkosten gekürzt werden, eine Erläuterung dazu gibt es auf Seite 8 des Bescheides.

Meine Frage nun macht es Sinn gegen den Bescheid Einspruch einzulegen, ich bin der Auffassung das die Berechnungsgrundlage des JC sehrblau Äugig ist.
Wenn ich meine Räumlichkeiten so aufheize das wie ich es laut Bundesweiten Heizkostenspiegel möglich wäre, wären die Kosten noch höher,ich kann meine Zimmertemperaturen rund um die Uhr belegen (Datenlogger). Die Höhe der Heizkosten sind vor allen auf schlechte Isolierung; schlechten Wirkungsgrad der Heizung und teure Dienstleistungen rund um die Heizung zurück zu führen.(vor allen der Istra). Das Argument der Unangemessenheit funktioniert nicht,weil ich a.) die Temperaturen per Datenlogger nachweisen kann und ich b.) meine Heizköper über ein SmartHome System bzw. über eine elektronische Reglung Steuere.

Noch mal die Frage macht das Sinn jetzt Einspruch einzulegen,den im Sommer wird es eine neue Heizkostenabrechnung geben und die Leistungen werden dann wohl neu berechnet, also macht das Sinn jetzt Einspruch einzulegen oder auf der neuen aktuellen Bescheid zu warten?

Munter bleiben
 

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  • kdu.pdf
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Helga40

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Ja, macht es. Jetzt ist die Absenkung verfügt worden. Lass aus dummen Zufall in der nächsten Abrechnung den Abschlag mal gleich bleiben, dann gibt es dazu nämlich gar keinen neuen Bescheid. Und den jetzigen hättest du bestandskräftig werden lassen. Dann müsstest du umständlich über ein Überprüfungsantrag wieder einsteigen.
 

gizmo

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Noch mal die Frage macht das Sinn jetzt Einspruch einzulegen,den im Sommer wird es eine neue Heizkostenabrechnung geben und die Leistungen werden dann wohl neu berechnet, also macht das Sinn jetzt Einspruch einzulegen oder auf der neuen aktuellen Bescheid zu warten?

Hy, du bist ja nun auch schon länger dabei, aufgefallen ist mir das der Mob hier die Tabelle 2016 zum Maßstab macht. Bis 11. 2017 ist die Tabelle 2017 sicher schon verfügbar.

Stimmen den die Angaben zu dem Wohngebäude 501 bis 1000 m²?

Da du mit Öl heizt gehe ich mal davon aus das das Gebäude vor 1977 erbaut würde. Hier wären es dann schon 67€ nach Tabelle 2016?

https://www.heizspiegel.de/fileadmi...spiegel-Deutschland-2016-Baujahr-bis-1977.pdf
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Trotz allem ist das aber nur die Nichtüberprüfungsgrenze der HK, das Jobcenter muss jetzt prüfen warum die HK so hoch sind.
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Wieviel m² Wohnraum hast du denn?
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lege das hier mal hinein:

https://www.elo-forum.org/attachmen...ensburg-urteile-angemessenheit-heizkosten.pdf

Wenns den Hart auf Hart kommt:

https://www.elo-forum.org/attachmen...eigenstaendiger-gemeinde-umzug-verlangbar.pdf

https://www.elo-forum.org/attachmen...eigenstaendiger-gemeinde-umzug-verlangbar.pdf

und siehe Anlage.
 

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  • Keine Richtlinie der B. Heizspiegels .pdf
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  • Überprüfungsgrenze HK.pdf
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Heidschnucke

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@ Helga40 Danke für deine Überlegungen daran hatte ich so nicht gedacht, allein mit der Begründung ist ein Widerspruch Notwendig!


Hy, du bist ja nun auch schon länger dabei, .


ja leider zwar immer mit Unterbrechung aber es ist immer ein Thema.


aufgefallen ist mir das der Mob hier die Tabelle 2016 zum Maßstab macht. Bis 11. 2017 ist die Tabelle 2017 sicher schon verfügbar..


davon ist auszugehen.

Stimmen den die Angaben zu dem Wohngebäude 501 bis 1000 m²?.


ja stimmen sind ca. 950qm. es sind zwei Gebäude die über eine Heizung betrieben wird.

Da du mit Öl heizt gehe ich mal davon aus das das Gebäude vor 1977 erbaut würde. Hier wären es dann schon 67€ nach Tabelle 2016?.


ja Öl, und weit vor 1977; 1968

https://www.heizspiegel.de/fileadmi...spiegel-Deutschland-2016-Baujahr-bis-1977.pdf
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Trotz allem ist das aber nur die Nichtüberprüfungsgrenze der HK, das Jobcenter muss jetzt prüfen warum die HK so hoch sind.
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Wieviel m² Wohnraum hast du denn?.


47,41 qm
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gizmo

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ja stimmen sind ca. 950qm. es sind zwei Gebäude die über eine Heizung betrieben wird.

Sind das jeweils zwei Gebäude von ca.950m²?

Ich glaub es nicht, ich dachte du hättest über 50m².

Was für ein Mob hast du den als SB , der verschaukelt dich.....
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Mal für den Rest der mitliest Info:

https://www.elo-forum.org/schwerbeh...te/179509-merkzeichen-bedeutet-wertmarke.html

Du hast also 80% GdB und das Merkzeichen G?
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Hier solltest du mal in das Wohnraumförderungsgesetz deines Bundeslandes schauen was die für Behinderte an m² vorgesehen haben.
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Du hast G, wenn du dir also ein Rolator bzw. Rollstuhl in die Wohnung stellst solltes dir 10m² mehr Wohnraum zustehen. Wären dann 80,40€ HK
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Wäre ein Rest von 7,60€ HK Eigenanteil HK, mal abgesehen davon das ein Umzug hier Unwirtschaftlich wäre.
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Du solltest dir ein Artest vom Arzt holen das du auf Grund deine Behinderung immer kalte Füsse hast, der weis schon was er schreiben muss.
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Dann mal diese Info(hier Hamburg)

Entgegen seiner früheren Rechtsprechung hat der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 22. Oktober 2009, Bundessteuerblatt 2010 II Seite 280 entschieden, dass nicht ersetzte Aufwendungen, die entstehen, weil der Steuerpflichtige gezwungen ist, die von ihm bisher genutzte Wohnung wegen einer Krankheit/Behinderung umzubauen (zum Beispiel Bau einer Rollstuhlrampe, Einrichtung eines behindertengerechten Bades, Verbreiterung der Türen) als außergewöhnliche Belastung abzugsfähig sind. Die Finanzverwaltung wendet dieses Urteil allgemein an. Mit Urteil vom 24. Februar 2011, Bundessteuerblatt 2011 II Seite 1012 hat der Bundesfinanzhof außerdem entschieden, dass auch nicht ersetzte Mehraufwendungen für den behindertengerechten Um- oder Neubau eines Hauses (zum Beispiel für extra breite Türen, besondere Tür- und Fenstergriffe, einen Aufzug), das der Steuerpflichtige zukünftig nutzen will, außergewöhnliche Belastungen darstellen. Auch dieses Urteil wird von der Finanzverwaltung allgemein angewandt.
aus:

https://www.hamburg.de/contentblob/...368/data/nachteilsausgleiche-barrierefrei.pdf

Wenn der wahrnsinns Mob das wirklich durchziehen will, sollten dir mehr m² an Wohnraum zustehen, bis 60m². Dazu kommen dann noch die Umbaukosten.
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Ich würde unter diesen Umständen zum Amtsgericht gehen und mir einen Beratungsschein holen, dann ab zum RA, der macht das schon und dein Kopf ist wieder frei.
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Mein Eindruck zu deinem SBchen:

Gott muss lieben verrückte Menschen, er macht so viele davon.
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Wenn du das mit dem RA richtig anfängst, sollest du Umziehen können in mehr als 50m² Wohnraum und dir die Bude behindertengerecht Umbauen lassen.:cheer2::cheer2::cheer2:
 

Heidschnucke

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Sind das jeweils zwei Gebäude von ca.950m²?


Ja es ist ein Grundstück mit einen Vermieter und es stehen zwei eigenständige Gebäude (Baugleich) darauf mit je 12 Wohneinheiten. Beide Gebäude werden zusammen abgerechnet und haben zusammen ca. 950 qm beheizbare Fläche.

Ich glaub es nicht, ich dachte du hättest über 50m².


nein es sind 47,41 qm!

Was für ein Mob hast du den als SB , der verschaukelt dich.....


das ist nichts neues alles was von da kommt muss man auf Herz und Nieren prüfen ich habe noch nie was bekommen was beim ersten mal richtig war!
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Das ist richtig! Aber der GdB ist im SGB II nicht von Interesse!

Hier solltest du mal in das Wohnraumförderungsgesetz deines Bundeslandes schauen was die für Behinderte an m² vorgesehen haben.
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Du hast G, wenn du dir also ein Rolator bzw. Rollstuhl in die Wohnung stellst solltes dir 10m² mehr Wohnraum zustehen. Wären dann 80,40€ HK
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Ein Rollator oder Rollstuhl brauch ich nicht (noch) aber da hast du recht aber dann nicht SGB II sondern XII

Wäre ein Rest von 7,60€ HK Eigenanteil HK, mal abgesehen davon das ein Umzug hier Unwirtschaftlich wäre.
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das greift nach Auskunft im SGB XII

Du solltest dir ein Artest vom Arzt holen das du auf Grund deine Behinderung immer kalte Füsse hast, der weis schon was er schreiben muss.
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Dann mal diese Info(hier Hamburg)

aus:

https://www.hamburg.de/contentblob/...368/data/nachteilsausgleiche-barrierefrei.pdf

Wenn der wahrnsinns Mob das wirklich durchziehen will, sollten dir mehr m² an Wohnraum zustehen, bis 60m². Dazu kommen dann noch die Umbaukosten.
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Ich würde unter diesen Umständen zum Amtsgericht gehen und mir einen Beratungsschein holen, dann ab zum RA, der macht das schon und dein Kopf ist wieder frei.
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Ich vermute darauf wird es mal wider raus laufen!

Mein Eindruck zu deinem SBchen:

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Wenn du das mit dem RA richtig anfängst, sollest du Umziehen können in mehr als 50m² Wohnraum und dir die Bude behindertengerecht Umbauen lassen.:cheer2::cheer2::cheer2:
 

gizmo

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Ja es ist ein Grundstück mit einen Vermieter und es stehen zwei eigenständige Gebäude (Baugleich) darauf mit je 12 Wohneinheiten. Beide Gebäude werden zusammen abgerechnet und haben zusammen ca. 950 qm beheizbare Fläche.

Hier bitte mal schlau machen, nach meinem Wissen bezieht sich die Tabelle auf ein Wohngebäude, bei zwei Wohngebäuden gibt es viel mehr Aussenwände.
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Das ist richtig! Aber der GdB ist im SGB II nicht von Interesse!
Nicht so direkt, für die KDU ist deine Behinderung jedoch schon maßgebend. Hier braucht es kein SGBXII.
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Ein Rollator oder Rollstuhl brauch ich nicht (noch) aber da hast du recht aber dann nicht SGB II sondern XII.
Auch nicht ganz Richtig, das SGBXII sagt nur aus das man nicht über 3Std Arbeiten kann. Hier sind das SGB II und das SGBXI gefragt.

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das greift nach Auskunft im SGB XII.

Wirtschaftlichkeit greift immer, woher hast du die Auskunft?
 
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