Kündigung zum 31.12. - Wann Antrag auf ALG2 stellen?

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Munster

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 Juli 2005
Beiträge
27
Bewertungen
0
Hallo zusammen,

wie ich ja bereits in einem anderen Thread geschrieben habe, bin ich Ende November (Beginn des Arbeitsverhälntnisses erst 01.09.05) aufgrund der Auftragslage zum 31.12. gekündigt worden :( . Mein Ex-Chef ist allerdings so nett und bezahlt mir Mitte Dezember noch ein volles Gehalt, obwohl ich ab Ende November dann umgehend freigestellt worden bin. Ich war dann natürlich unmittelbar nach meiner Kündigung beim Amt (AA und Landratsamt) und habe da meine Situation geschildert und den ALG2-Antrag mitgenommen (hatte auch auf Job-to-Job-Vermittlung oder ähnliches gehofft - bei uns im Landkreis aber natürlich Fehlanzeige). Da ich nun länger als 3 Monate beschäftigt war/bin ist ein kompletter Neuantrag fällig. Also bin ich gerade dabei, wieder sämtliche Unterlagen zusammenzustellen/-zusuchen, Kontoauszüge, Erklärungen, etc etc

Ich stelle mir nun folgende Frage: WANN soll/muß ich den Antrag stellen? Da ich Mitte Dezember ja noch ein Gehalt erhalte und dieses ja neues Einkommen bedeutet und eben auch die "magischen" 750€ übersteigt?

War jemand schon mal in einer ähnlichen Situation?

Für Infos wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße

Munster
 
E

ExitUser

Gast
Sofort :!: da du ja Leistungen ab 01.01.06 haben möchtest. Wenn die Kohle im Dezember noch kommt, dann ist es deine - ab Bedürftigkeit vom Amt.

sämtliche Unterlagen zusammenzustellen/-zusuchen, Kontoauszüge, Erklärungen, etc etc

bedenke, das du eigentlich nur den letzten Kontoauszug benötigst, weil du alles vor Antragstellung als Vermögen gilt in den Freigrenzen nach § 12 SGB II

Willkommen im Club ... ;)
 

Munster

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 Juli 2005
Beiträge
27
Bewertungen
0
Hallo Janchen,

(und wieder mal) 1000 Dank für die schnelle Antwort.

Steige allerdings bei Deiner Antwort nicht richtig durch *schäm*..

Letztes mal war es so, daß ich kompletten 3 Monate an Kontoauszügen vorlegen mußte - hatte damals ja so oder so Riesenärger mit der ArGe bzw. dem Landratsamt und somit (da ich ja auf den Kontoauszügen nichts zu verbergen hatte) habe ich dann auch die gesammten 3 Monate vorgelegt. War das ein Fehler? Ich muß zugeben, daß auch ich natürlich in punkto Datenschutz nicht dem halben Landkreis sämtliche Kontenbewegungen offen legen will. Wenn sich das also vermeiden läßt, dann ist das umso besser.

Meinen Thread habe ich deshalb eröffnet, da ich eben die Befürchtung habe, daß ich nochmals einen neuen Antrag stellen muß wenn mein letztes Gehalt eingeht - dies muß ich der ArGe ja mitteilen und da mein Gehalt eben ÜBER 750€ liegt ist hier, wenn ich richtig informiert bin, dann ja wieder eine Neue Sachlage :x
 
E

ExitUser

Gast
Ganz einfach : Siehe den Tag der Bedürftigkeit als Stichtag deiner Offenlegung. d.h. dass ab dem Tag des Bezuges du nicht über mehr verfügen darfst, als dir nach Gesetz zusteht. Diese Höhen sind im § 12 SGB II verankert.

400 x Lebensjahr + 750 Euro welches du ja anhand deiner Konten oder Spareinlagen im Antrag offen legen musstest. Dein Konto gilt bis Tag dann als Vermögen. Alles was ab dann erst kommt geht dem Amt was an und zählt (mit Einschränkungen nach § 11 SGB II) als Einkommen und wird dir gegengerechnet.

Ergo beginnt die "angebliche" Mitwirkungspflicht erst ab Tag der Bedürftigkeit. Alles was davor war, ist fürs Amt tabuuuu und sollten die es anzweifeln, dann sollten sie dies mal vortragen. EA lässt beim SG grüßen.

;)
 

Munster

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 Juli 2005
Beiträge
27
Bewertungen
0
Hallo Janchen,

1000 lieben Dank - nun habe es sogar ich kapiert :) ... war letztes mal also schön blöd.. ich mußte dann sogar noch schriftlich begründen für was ich den einen oder anderen Betrag verwendet habe...:|

400 x Lebensjahr? Bin immer von 200 x Lebensjahr ausgegangen.... aber ist auch egal.

Dann schreibe ich mal am Antrag weiter :pause:

Gruß

Munster
 
E

ExitUser

Gast
1. ein Grundfreibetrag in Höhe von 200 Euro je vollendetem Lebensjahr des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen und seines Partners, mindestens aber jeweils 4 100 Euro; der Grundfreibetrag darf für den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen und seinen Partner jeweils 13 000 Euro nicht übersteigen,

3. geldwerte Ansprüche, die der Altersvorsorge dienen, soweit der Inhaber sie vor dem Eintritt in den Ruhestand auf Grund einer vertraglichen Vereinbarung nicht verwerten kann und der Wert der geldwerten Ansprüche 200 Euro je vollendetem Lebensjahr des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen und seines Partners, höchstens jedoch jeweils 13 000 Euro nicht übersteigt,

= 400 ;)
 

narssner

Elo-User*in
Mitglied seit
1 November 2005
Beiträge
150
Bewertungen
1
vorgestern

Anträge immer sofort, das heißt vorgestern, stellen. Arbeitsämter sperren immer wieder wegen angeblich verspäteter Antragstellung. Zwar ist von Gerichten dieser Unsinn verschiedentlich schon aufgehoben worden. Aber nach Möglichkeiten sollte man nicht noch mehr Prozesse führen müssen. Kostet Zeit, Nerven und Kraft.
einen freundlichen Gruß
narssner
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten