Kündigung wegen fehlerhafter/langsamer arbeit = sperrzeit?

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Hiihr

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Hi wie der titel schon sagt kann man saktioniert werden bzw von der afa ne sperrzeit bekommen wenn man bei der arbeit fehler macht und deshalb eine kündigung kassiert?
und noch eine frage hat das schon mal jemand so gehabt?
wenn man zb arbeitslos ist und eine arbeit beginnt und die einen direkt am ersten tag kündigen muss man dann wieder einen neuen antrag für arbeitslosengeld stellen usw?
 

arbeitsloskr

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Hallo Hiihr,

ob du eine Sperrzeit seitens der AfA erhälst, hängt davon ab, was genau in der Kündigung als Grund seitens des AG angegeben wird.

Es wäre daher empfehlenswert, wenn du die Kündigung anonymisiert dem Forum zur Verfügung stellen könntest.

Hast du bereits über eine Kündigungsschutzklage nachgedacht?
 

Hiihr

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wenn man zb arbeitslos ist und eine arbeit beginnt und die einen direkt am ersten tag kündigen muss man dann wieder einen neuen antrag für arbeitslosengeld stellen usw?

es ist mir nicht passiert ich will nur wissen wie so ein fall ablaufen würde da man ja nicht bweisen kann das jemand mit absicht langsam arbeitet oder fehler macht dafür kann man doch nicht sanktioniert werden oder? das wäre doch lächerlich
 

arbeitsloskr

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Hallo Hiihr,

wenn du nur "theoretische" Hilfe willst, dann lies dich bitte hier im Forum ein, welche der Erfahrungsberichte deinem "Wunsch" näher kommen.

Wenn du dagegen "praktische" Hilfe für eine dich tatsächlich betreffende Kündigung willst, dann nenne die dabei notwendigen Fakten.

Ganz allgemein gesprochen gilt, sofern nichts anderes im Arbeitsvertrag vereinbart wurde, dass der AN eine durchschnittliche Arbeitsleistung und Güte schuldet.

Und ja, wenn man nach einem Arbeitsverhältnis gekündigt wurde, dann muss man einen neuen Antrag auf ALG 1 stellen, sofern man noch entsprechend Anspruch auf ALG 1 hat, sonst fällt man direkt in ALG 2.
 
G

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Wenn jemand nicht die Fähigkeit für eine Arbeit besitzt kann keine Sperrzeit verhängt werden.
Ebenso wenig bei der Arbeitsgeschwindigkeit.
 

krohne444

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hi
du könntest Theoretisch nur belangt werden (Zivilrechtlich) wenn du etwas mutwillig beschädigst/zerstörst. Also du Absichtlich etwas auf Firmen Rechner Installierst oder Maschinen beschädigst/zerstörst zB du die Laserwasserwaage als Brechstange benutzt oder den Firmen Wagen unter Alk in an die Wand setzt. Und da das dann grob Fahrlässig usw wäre dann könnte auch vom Amt was kommen .

Aber nur weil man zu langsam ist oder was nicht kann können die nix machen . Denn was ist zu langsam oder nicht können . Das müsste ja Theoretisch ein Gutachter klären und das ist wohl nicht möglich .
 
E

ExitUser

Gast
Ob sich jemand, der wegen Schlechtleistung gekündigt wurde, eine Sperrzeit einfangen kann, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Schließlich kann man auch wegen Krankheit fristlos fliegen, wenn man so unklug war, die vorher anzukündigen.
 

qwertz123

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Wenn du es offensichtlich verbockst dann bekommst du sicher ne Sperrzeit, wenn du es einfach nicht kannst weil du es nicht kannst dann nicht. Wird bei zweiteren im Normalfall der Arbeitgeber keine Probleme machen. Bei ersteren Fall jedoch schon weil es ein Vorsatz deinerseits wäre.

Neu anmelden musst du dich nicht dauernd, soweit ich weiß bis zu einem halben Jahr nicht, also so ist es im Alg 2 im Alg 1 weiß ich es nicht genau aber vermutlich genauso. Wenn du unter einem halben Jahr arbeitest und gekündigt wirst, gehst du einfach aufs Amt und gibst deine Kündigung ab, das wars.
 

Hiihr

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hi
du könntest Theoretisch nur belangt werden (Zivilrechtlich) wenn du etwas mutwillig beschädigst/zerstörst. Also du Absichtlich etwas auf Firmen Rechner Installierst oder Maschinen beschädigst/zerstörst zB du die Laserwasserwaage als Brechstange benutzt oder den Firmen Wagen unter Alk in an die Wand setzt. Und da das dann grob Fahrlässig usw wäre dann könnte auch vom Amt was kommen .

Aber nur weil man zu langsam ist oder was nicht kann können die nix machen . Denn was ist zu langsam oder nicht können . Das müsste ja Theoretisch ein Gutachter klären und das ist wohl nicht möglich .

ja das wollte ich hören das denke ich auch wie soll man so etwas beweisen
 

karuso

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Ob man gut,weniger gut oder schlecht arbeitet ist eine Betrachtungsweise meines gegenübers.Das ist relativ.Wenn das der ZAF zu wenig ist muß sie halt kündigen aber fristgerecht.Fristlos geht in diesem Falle nicht außer man macht garnicht also man verweigert die Arbeit oder man beschädigt was vorsätzlich.Oder man droht dem Vorgesetzten mit schläge das muß dann auch wieder bewiesen werdenSchläge androhen macht man nur unter einem 4 Augen Gespräch.:wink::wink:
 

karuso

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ja aber in der probezeit können sie doch fristlos kündigen oder?

Man kann nur fristlos gekündigt werden wenn man sich etwas zu schulden kommen lässt und da spielt es keine Rolle ob du in der Probezeit bist oder nicht.Wenn man in Augen des Unternehmens nicht schnell genug arbeitet dann kannst du nur fristgerecht gekündigt werden.Eine fristlose Kündigung hält vor dem Arbeitsgericht 100 prozentig nicht stand. W:wink:enn du aber stehlen oder absichtlich was kaputt machst dann ist eine fristlose Kündigung gerechtfertigt.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

bei einer ordentlichen Kündigung wird nichts passieren. Nicht mal Fragen von der Agentur.
Bei einer außerordentlichen dagegen kann wohl was passieren. Aber um eine außerordentliche Kündigung zu bekommen ist äußerst unwahrscheinlich.

Weil:

1) eine außerodentliche Kündigung kann nur in extremen Fällen von AG bekommen. Wenn man beim Klauen erwischt wurde oder betrunken in die Arbeit gegangen ist.

2) wenn man vorsätzlich einen finanziellen Schaden an den AG verursacht hat. Die Beweislast liegt bei dem AG. Er muss belegen, dass du vorsätzlich den Schaden verursacht hast (alleine das ist schon extrem schwierig für AG) und er muss belegen, dass ihm tatsächlich ein finazieller Schaden entstanden ist. Er muss alle seine Ordner, Finanzdings usw. öffnen und offenlegen.
Für AG ist eine außerordentliche Kündigung mit sehr viel Stress und Zeit verbunden. Ein AG würde nur dann zu so einem Mittel greifen, wenn ihm tatsächlich großer Schaden entstanden ist und ihm es aus finanzieller Sicht lohnen würde soviel Zeit ins Gericht zu investieren.

Eine Leihbude würde niemals eine außerordentliche Kündigung ausstellen. Wozu auch? Sie muss ins Gericht ziehen, beweisen, alle ihre Geschäftsgeheimnisse offenlegen und es ist auch dann nicht sicher ob sie den Fall gewinnen würden und das alles wozu? um einem Leiher eine auszuwischen? Nee, ganz sicher nicht.

Auch dann wenn man tatsächlich und vorsätzlich der Leihbude einen Schaden verursacht hat, würde die Leihbude für 500,-EUR an Schaden nicht vor Gericht ziehen. Weil es sich nicht lohnen würde. Soviel Zeit in den Gericht für diese 500,-EUR zu investieren.

ja aber in der probezeit können sie doch fristlos kündigen oder?

du verwechselst was. eine Firstlose Kündigung (auch als außerordnetliche) bekannt, ist eine ganz besondere Art einer Kündigung (siehe oben).

Eine Kündigung in einer Probezeit ist eine ganz normale Kündigung. Eine ordentliche Kündigung. Das heißt einfach die Probezeit nicht bestanden. Warum auch immer. Kann 1000 Gründe geben. Vielleicht hat dem AG deine Frisur nicht gefallen. Der AG kann in der Probezeit einfach so aus Lust kündigen.
Von seitens der Agentur wird es kein Ärger geben. Wenn sie doch mal fragen würde warum. Kannst du einfach sagen: "keine Ahnung."
Der einziger Unterschied zwischen einer Kündigung in der Probezeit und nicht in Probezeit ist der, dass in der Probezeit der AG ohne Gründe kündigen darf. Wenn die Probezeit dagegen um ist, kann er das nicht mehr machen.

Aber klar, wenn du in der Probezeit jemandem ins Gesicht spuckst, den PC mit einer Brechstange kaputtmachst oder besoffen mit einem Gabelstapler in ein Auto reinfährst, kannst du auch eine außerordentliche Kündigung bekommen.
Aber auch hier wird sich der AG es sich mehrmals überlegen. Weil er in der Probezeit einfach so kündigen kann. Bei einer außerordentlichen Kündigung muss er ins Gericht ziehen um dich zu kündigen und eventuell den Schaden von dir bezahlt zu bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:

AnonNemo

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arbeitsloskr meinte:
Ganz allgemein gesprochen gilt, sofern nichts anderes im Arbeitsvertrag vereinbart wurde, dass der AN eine durchschnittliche Arbeitsleistung und Güte schuldet.
Aha, dann muss auch ein Hr. Winterkorn die durchschnittliche Arbeitsleistung und Güte erbringen ... auch für 10EUR/h?

Ich kann mir zwar denken, wie du das gemeint hast ... aber ... es ist sehr unglücklich formuliert.

Im AV wird eine zu erbringende Tätigkeit(!) und die dazugehörende Vergütung geregelt.
Ich werde sicherlich keine durchschnittliche Leistung in der Firmenführung für 10EUR/h erbringen ... da können die froh sein, wenn ich überhaupt anwesend bin.
Anders sieht es aus, wenn ich für den Hof kehren 200EUR/h bekomme ... da würde ich mir sogar, am Anfang eine Kehrmaschine leihen und, nach kurzer Zeit eine kaufen :wink:

krohne444 meinte:
du die Laserwasserwaage als Brechstange benutzt
So eine, die man für u50EUR kaufen kann?
Wenn man genau hinschaut, ist es eine von Ostfalia für 19,99!

krohne444 meinte:
den Firmen Wagen unter Alk in an die Wand setzt.
Wenn der Vorgesetzte, bzw. Verantwortliche vom Fuhrpark, den Schlüssel an einen Betrunkenen herausgibt ... trifft die Firma eine Mitschuld.

saschaa meinte:
Eine Leihbude würde niemals eine außerordentliche Kündigung ausstellen. Wozu auch? Sie muss ins Gericht ziehen,
Vor Gericht muss sie nur, wenn sie vom LAN verklagt wird. Wie viele LANs klagen wohl ... selbst bei einer unbegründeten außerordentlichen Kündigung?
 

noillusions

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Es kann schon passieren dass eine ZAF das per Abmahnung versucht dem AN in die Schuhe zu schieben. Habe das hier schon gelesen. Dann muß gegen die Abmahnung vorgegangen werden.
 
E

ExitUser12345

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du könntest Theoretisch nur belangt werden (Zivilrechtlich) wenn du etwas mutwillig beschädigst/zerstörst. Also du Absichtlich etwas auf Firmen Rechner Installierst oder Maschinen beschädigst/zerstörst zB du die Laserwasserwaage als Brechstange benutzt oder den Firmen Wagen unter Alk in an die Wand setzt. Und da das dann grob Fahrlässig usw wäre dann könnte auch vom Amt was kommen . [...]

Öhm - das spielt dann im Rahmen der Haftung eine Rolle (§§ 280 ff.; 823 BGB).

[...]
Aber nur weil man zu langsam ist oder was nicht kann können die nix machen . Denn was ist zu langsam oder nicht können . Das müsste ja Theoretisch ein Gutachter klären und das ist wohl nicht möglich .

Naja, eine Abmahnung geht immer und diese kann wiederum zur "verhaltensbedingten Kündigung" führen, was den Sachverhalt dann wieder für den Sanktions-SB interessant macht. ;)

m.M

:icon_pause:
 

karuso

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Naja, eine Abmahnung geht immer und diese kann wiederum zur "verhaltensbedingten Kündigung" führen, was den Sachverhalt dann wieder für den Sanktions-SB interessant macht.

Ein Abmahnung muß der Arbeitgeber begründen und wenn man sich damit einverstanden erklärt ist man selber schuld.Ich würde so etwas gleich mit einen Anwalt prüfen lassen und notfalls Arbeitsgericht.:icon_mrgreen::icon_mrgreen:
 
E

ExitUser12345

Gast
Ein Abmahnung muß der Arbeitgeber begründen und wenn man sich damit einverstanden erklärt ist man selber schuld.Ich würde so etwas gleich mit einen Anwalt prüfen lassen und notfalls Arbeitsgericht.:icon_mrgreen::icon_mrgreen:

Och, weißt du - wer Gründe sucht, der findet auch welche. ^^

Und sei es auch nur, dass zwischenzeitlich mal eine unerlaubte Kaffeepause eingelegt wird - damit möchte ich noch mal unterstreichen, dass ein Abmahnungsgrund gleich gefunden ist.

Auf die Art lassen sich am Tag bestimmt 20 + X Abmahnungsgründe finden, die 20 + X Abmahnungen ergeben können - wohlgemerkt, an einem Tag. :first:

Von diesen 20 + X lassen sich dann auch bestimmt 1 oder 2 halten und schwupps, schon ist die "verhaltensbedingte Kündigung " gerechtfertigt.

Doch "wer" macht sich schon so eine Arbeit? :biggrin:

m.M

:icon_pause:
 
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