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Kündigung von Schwerbehinderten

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Deko

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#1
Hallo Freunde,

ich hab ein riesen Problem..vielleicht kann der oder die mir wichtige Informationen geben. Ich bin schwerbehindert habe ein gdb von 50%.
Mir wurde gekündigt durch Zustimmung des Integrationsamtes.
Jetzt läuft ein Widerspruchsverfahren. In den nächsten Tagen habe ich ein Treffen mit dem Widerspruchsausschuss des Integrationsamtes.

Ich war lange krank fast 2 Jahre konnte ich dem Betrieb nicht dienen, da ich 2 mal operiert und 2 kuren besucht habe. Nun war ich soweit wollte wieder anfangen zu arbeiten habe ein wiedereingliederungsplan vorgelegt.. habe ganz normal 2 tage im november 06 gearbeitet..am ende der schicht wurde ich nach hause geschickt ohne begründung und hinterher bekam ich die kündigung mit zustimmung des integrationsamtes.

der arbeitgeber hat dem integrationsamt vorgelegt das ich selber nach hause aufgrund von gesundheitlichen problemen gegangen bin..das war die größte unverschämtheit seitens des arbeitgebers..wo die mich selber nach hause geschickt haben... das schlimme ist ja noch das die schwerbehindertenvertretung das gleiche sagt wie der arbeitgeber..sie unterstützt mich in keinster weise, war immer interessiert mich loszuwerden, was ich überhaupt nicht verstehe, obwohl sie meine interessen vertreten sollte. die vorsitzende der schwerbehindertenvertretung schrieb ferner einen brief an das integrationsamt, das ich überhaupt nicht mehr arbeiten kann und sie nach reiflicher überlegung keinen arbeitsplatz für mich gefunden haben.

aufgrund dieser tatsachen hatte das integrationsamt der kündigung zugestimmt, obwohl es alles nur gelogen war, glaubt das integrationsamt dem arbeitgeber und der schwerbehindertenvertretung. Der betriebsrat nahm die kündigung nur zur kenntnis.

jetzt stehe ich in den nächsten tagen beim widerspruchsausschuss, die jetzt entscheiden werden.

Zuvor fand bereits ein Arbeitsgerichtlicher Prozess bzgl. Kündigungsschutzklage. statt. Dieser schlug eine Gütliche Einigung vor. Ich bin seit 17 Jahren in der Firma beschäftigt und habe ein GDB von 50%.
Der Richter hat die Abfindung auf 50% gekürzt aufgrund des schwerbehindertengrades von 50 GdB. Ist das Normal?

Kann jemand mir wichtige Tipps geben wie ich mich beim widerspruch des Integrationsmates verhalten soll und wie sollte ich am besten vorgehen.

Ich wäre für alle wichtigen Informationen sehr sehr dankbar.
 

kalle

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#2
In Deinem Fall solltest Du dringend einen Rechtsanwalt einschalten. Hier scheint die Situation schon ziemlich verfahren zu sein. Wenn das Integrationsamt der Kündigungg schon zugestimmt hat und auch schon ein Arbeitsgerichtsprozeß stattgefunden hat, dann können wir hier nicht mehr viel helfen. Wir dürfen und wollen hier keine Rechtsberatung durchführen.
Seltsam ist es allerdings schon, das das Integrationsamt zugestimmt hat.

Und das eine Abfindung aufgrund der Schwerbehinderung um 50 % gekürzt wird ist mir auch neu. Bei 80 % hättest Du dann 80 % gekriegt? Nicht ganz logisch.
Aber wie gesagt, da solltest Du dann dringend einen Anwalt haben.
 

Deko

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#3
danke für die info kalle,

der richter hat die 7.000 € festgelegt , da er meinte ich hätte sehr geringe aussichten das verfahren zu gewinnen.

und hat dann wegen einem GdB von 50% meinen eigentlichen anspruch bei einer gütlichen einigung einfach um 50 % gekürzt.

damit wollte er beiden seiten entgegenkommen, was ich im nachhinein erfahren habe. also ein ziemlicher fairer richter :kinn:

aber wenn das integrationsamt jetzt die kündigung zurücknimmt, dann war das verfahren vor dem arbeitsgericht gegenstandslos.

deshalb wollte ich um eventuelle informationen bitten.
 

kalle

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#4
Trotzdem, in dem Fall wie Deinem würde ich dringend um anwaltliche Hilfe nachsuchen. Da ist so einiges schief gelaufen. Da wir hier keine Rechtsberatung machen dürfen und wollen, kann ich Dir hier auch nix sagen.

Aber auf alle Fälle sollte das Integrationsamt davon überzeugt werden, die Zustimmung zurückzu nehmen.
 

Deko

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#5
danke für die infos kalle,

wenn unsere schwerbehindertenvertretung nur nichts gegen mich hätte und mich vertreten würde, hätte das integrationsamt auch der kündigung nicht zugestimmt.

unsere schwerbehindertenvertretung ist eher arbeitgeber orientiert leider..

ich werde alles versuchen die leute vom integrationsamt zu überzeugen kalle..

ich hab zwar einen anwalt aber dieser hat bisher nichts bewegt! oder ich bin beim falschen gelandet
 
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