Kündigung, kein Geld vom AG, JC interessiert das nicht

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NinaS

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Hallo,

brauche mal wieder eure Hilfe. Nicht für mich, sondern für meinen Sohn. Ich hoffe, Ihr wisst Rat.
Problem: mein Sohn hat seit ca. 1,5 J. bei einer Firma gearbeitet; auf Teilzeit.
Das Jobc. hat dann mit der Firma verhandelt und dann Fördergelder bezahlt, damit die Firma meinen Sohn in Vollzeit einstellt. Dies ist dann auch so erfolgt, ab Oktober 2012 und seit Nov. (seit dem ersten Vollzeitlohn) bekam mein Sohn auch kein ALG II mehr.
Nun gab es gravierende Probleme mit dem AG. Was da alles vorgefallen ist, kann ich hier gar nicht alles schreiben, aber der Chef ist ein sehr cholerischer und aggressiver Typ, der seine Mitarbeiter regelrecht schikaniert, unmenschlich behandelt, beleidigt und regelmäßig ausrastet; keinen Urlaub gewährt, keinen freien Tag gibt und seine Mitarbeiter von Montag bis Sonntags von 7 - 22 Uhr arbeiten lässt.
Überstunden sind nicht ausgezahlt worden; angeblich ist das Überstundengeld auf ein Zeitkonto.

Mein Sohn wollte sich das nun nicht mehr länger so gefallen lassen; hat Tacheles mit dem Chef geredet und wurde fristlos gekündigt.
Nun die Probleme :
- Das JC sagt, diese Arbeitsprobleme interessiert das JC nicht !
- mein Sohn wollte sofort (einen Tag nach der Kündigung) das neue ALG II beantragen, aber die SB sagen, er soll dann wiederkommen, wegen dem Antrag, wenn die SB Zeit dafür haben...so ggf. in ein o zwei Wochen
- mein Sohn befürchtet eine Sanktion vom JC, wegen der Kündigung
- Der AG behauptet plötzlich das Zeitkonto gäbe es nicht und will die Überstunden (ca. 200 Std) nicht auszahlen an meinen Sohn.
Gegenüber dem JC hat der AG gesagt, dass die Überstunden auf dem Zeitkonto sind; mein Sohn war bei diesem Gespräch dabei im JC.
- mein Sohn hat nun ab dem 15.01. kein Geld mehr und kann dann ab dem 01.März keine Miete und sonstige Rechnungen mehr bezahlen.
(mein Sohn U25 hat eine eigene Wohnung; wohnt also nicht bei uns)
- Thema Mietschulden, Strom nicht zahlen können usw., ab März
- der Chef droht nun meinem Sohn, dass er (der Chef) dafür sorgen wird, dass mein Sohn die Fördergelder, die der AG vom JC erhalten hat, an das JC zurück zahlen muss

Frage an euch : was soll/kann mein Sohn nun alles tun...gegen das JobC und gegen seinen AG ?

lieben Gruß von NinaS
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Nina,

wurde fristlos gekündigt

ich weiß ja nicht wann die Kündigung deinem Sohn schriftlich zuging, aber er sollte
zum Arbeitsgericht gehen und die Klage einreichen, der Rechtspfleger nimmt alles
auf.

Dieser Schritt ist auch wichtig wegen dem JC bzw. seine Überstunden.

Seinen Antrag auf ALG II muß entgegengenommen werden.

Bitte mit Beistand zum JC § 13 SGB X.

Wenn er beim Gericht war bekommt er auch noch ein Aktenzeichen mit.

- der Chef droht nun meinem Sohn, dass er (der Chef) dafür sorgen wird, dass mein Sohn die Fördergelder, die der AG vom JC erhalten hat, an das JC zurück zahlen muss

Das ist blödsinn!

Es ist schwer hier Hinweise zu geben wenn man nicht weiß was ist da eigentlich gelaufen.:icon_pause:
 
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Würde dazu nen Anwalt aufsuchen und Kündigungsschutzklage einreichen und mal den Laden aufräumen übers Gericht, wenn alles nachweisbar ist, dann ist die Kündigung hinfällig, das Gehalt muss der AG weiterzahlen (auch die Zeit die er jetzt zuhause ist) plus natürlich Überstunden. usw......
Aber Achtung, geht nur unter der 3 Wochenfrist nach der Kündigung!! Also nicht lange rummachen, sofort zu einem Anwalt.


Was das JC betrifft, die interessieren sich nicht besonders dafür, zumal die Kündigung fristlos ist gibts gleich ne Sanktion dazu....deswegen müsst ihr klagen gegen dieKündigung und dem JC nachweisen dann gibts evtl Geld wo man später verrechnen kann wenns Geld vom AG gibt.
 

NinaS

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mein Sohn will da auch nicht mehr arbeiten, in dieser Firma.
Der Chef ist ein Ausbeuter. Hält sich weder an das Arbeitsschutzgesetz noch an das Bundesurlaubsgesetz. Seine AN werden massiv beschimpft und beleidigt, wenn die nicht so springen, wie der Chef will und es kam in der Vergangenheit sogar schon mal vor, dass der Chef zuschlägt...das ist ein Choleriker und total aggressiv und hat schon mehrere Arbeiter rausgeschmissen aus der Firma. Wer nicht bereit ist mind. 12 Std am Tag zu arbeiten und das von Montag - Sonntag und wer Urlaub haben will, wird gemobbt, vom Chef.
Der Typ (Chef) ist irre !!!
Ich habe meinem Sohn schon zu oft geraden sich eine andere Arbeit zu suchen und da zu kündigen, aber mein Sohn will ja arbeiten und ohne Geld geht nun einmal nichts...und mein Sohn will auch weg vom ALG II, deswegen hat er diesen Chef immer "ausgehalten"...aber der Chef geht nun u weit. Schlagen, drohen, mobben und seine Arbeiter Woche für Woche 75 Std arbeiten zu lassen, geht gar nicht. Mein Sohn hat seinem Chef die Meinung gesagt dazu und wurde fristlos gekündigt.
 

ela1953

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Sofort morgen früh zum Arbeitsgericht und Klage einreichen. Das ist jetzt noch wichtiger wie der Antrag beim Jobcenter. Nicht gewähren von Urlaub usw. ist auch ein Klagegrund.
Die Klage muss aber spätestens drei Wochen nach der Kündigung erfolgen!
 

Anna B.

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Hallo,

was ist das denn für ein Laden?

Restaurant? Montag bis Sonntag --12 Stunden jeden Tag...

dem würde ich auf die Aufsichtsbehörde auf den Hals schicken...
z.B. Gewerbeaufsichtsamt...wegen der Arbeitszeiten..

Berufsgenossenschaft wegen Arbeits- und Unfallschutz..

Osha: Dienststellen der ASV der Länder

evtl. IHK vor Ort usw. usw..

ich würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, wenn das wirklich so ein Schei...Kerl ist...

da würde mich nichts abhalten, mein Recht zu fordern und dem mal eben zeigen, dass wir Gesetze in Deutschland haben, die auch von einem Arbeitgeber einzuhalten sind...der ist doch nciht auf einem Sklavenmarkt..

zu so einem AG würde sicherlich auch die "Verlosungsaktion von Langzeitarbeitslosen" passen..der würd die mit Kußhand nehmen..wenn sie kostenlos arbeiten...

manoman..sachen gibts..
 

NinaS

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Hallo Anna B.

nein, dass ist eine Baufirma. Die Arbeiter fahren fast jede Woche auf Montage und arbeiten dort dann täglich mind. 12 Std. .
Meistens arbeiten die AN auch am Wochenende und an Feiertagen und auch oft bis in die Nacht hinein. Weder mit Nachtzuschlag noch mit Sonn-u. Feiertagszuschlag. Der Chef ist ein Ausbeuter !
 

Speedport

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Hallo Anna B.

nein, dass ist eine Baufirma. Die Arbeiter fahren fast jede Woche auf Montage und arbeiten dort dann täglich mind. 12 Std. .
Meistens arbeiten die AN auch am Wochenende und an Feiertagen und auch oft bis in die Nacht hinein. Weder mit Nachtzuschlag noch mit Sonn-u. Feiertagszuschlag. Der Chef ist ein Ausbeuter !

Was ist von den Behauptungen hier schriftlich oder Zeugenaussagen (am besten EV) wirklich belegbar?

Alles andere ist heiße Luft.

Jeder, der in einer solchen Firma arbeitet, weiß spätestens nach einer Woche, wie der Hase läuft. Ab dann muß er sofort alles dokumentieren oder er braucht sich später nicht wundern, wenn er zwar die Wahrheit sagt, aber nichts belegen kann und vor Gericht hinten runter fällt.
 

NinaS

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Es gibt hierfür schriftliche Belege....und zwei ehemalige Mitarbeiter, die genauso behandelt worden sind und das bereit sind zu bezeugen.
Außerdem zwei weitere unabhängige Zeugen, für meinen Sohn.

Und jungen arbeitswillige Menschen, die froh sind..nach jahrelanger Suche und Arbeitslosigkeit, seit dem 10.Schuljahr...endlich eine Arbeit gefunden haben und einen AG gefunden haben, der sie einstellt, obwohl keine Berufsausbildung vorliegt, geraten schon mal in eine Situation, wo sie ausgebeutet werden.
Man sollte nicht immer sagen, dass sowas unmöglich ist. Gerade in der heutigen Zeit ist viel möglich. Viele erhalten ihren Arbeitsplatz, obwohl sie gemobbt werden. Vorwürfe zu machen, wenn das "Kind schon in den Brunnen gefallen ist", ist unnütz.
Hier hilft nur zu gucken, wie man weiteren Schaden begrenzen und wie man helfen kann....einem jungen Mann, ohne viel Lebenserfahrung.
Ich versuche dies....seinem Vater (meinem EX) ist der Junge schon sowas von Sch---egal. Da muss ich halt helfen.

lg NinaS
 

Speedport

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Nochmal: für was gibt es schriftliche Belege?

Sind die Zeugen auch bereit, euch ihre Aussagen als eidesstattliche Erklärungen (schriftlich) zu geben?

Was im Einzelnen können sie bezeugen?

Bitte nicht lamentieren, verlängert nur den Text und macht ihn unübersichtlich.

Hier weiß fast jeder, was draußen so abläuft.
 

NinaS

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Bitte nicht lamentieren, verlängert nur den Text und macht ihn unübersichtlich.

Hier weiß fast jeder, was draußen so abläuft.

Ich lamentiere nicht...ich schreibe, dass junge Menschen, aus/in schwierigen Situationen, Fehler machen bei der Arbeit, bei den AG und dass man darüber nicht urteilen oder schimpfen sollte. "Nobody is Perfect ".
Und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist sollte man helfen, dass es da wieder raus kommt und nicht meckern, wie das Kind so doof sein konnte hinein zu fallen.

Ich wusste nicht, dass man nur sachliche Kurz-Statment hier abgeben darf...und keine persönlichen Umstände beschreiben darf.
Und wenn ich etwas darüber schreibe, wie die Schulausbildung usw. meines Sohnes ist, sowie die Umstände seiner beruflichen Möglichkeiten, dann mache ich das....auch wenn es meinen Text etwas länger macht !
Punkt !

Es gibt Zeugen und ob die alle aussagen wird gerade geklärt. Namen der Zeugen werde ich hier nicht nennen.
Schriftliche Belege gibt es z.B. Stundenzettel (Kopien) vom Chef abgezeichnet, der Arbeitsvertrag....und der Chef hat schließlich bei seinen Auftraggebern abgerechnet und für die geleistete Arbeit und die Arbeitszeiten sein Geld erhalten, usw. !
 

BlackForest

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@Speedport ich frage mich ob du jemals schon vor dem Arbeitsgericht warst. Ich war schon zweimal dort, der einzige schriftliche Beleg war die Kündigung. In einem Fall gabs einen Vergleich, im anderen Fall bekam ich den ausstehen Lohn.
Die Chefs werden plötzlich ganz anders...
 

Erolena

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War dein Sohn nun schon beim Anwalt? (möglichst Fachanwalt für Arbeitsrecht).
Falls er Gewerkschaftsmitglied ist, dann ist die Rechtsschutzstelle seiner Gewerkschaft zuständig.

Das sollt er unbedingt machen, er bekommt dann seinen Lohn nachgezahlt und keine Sperre beim ALG I bzw. keine Sanktion beim ALG II.

Ich hab einmal eine Kündigungschutzklage erhoben gegen eine 'ordentliche Kündigung' eines Arbeitgebers, bei dem ich auch gar nicht weiter arbeiten wollte. Das Ergebnis war ein Vergleich mit einer Abfindung.
 

Speedport

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@Speedport ich frage mich ob du jemals schon vor dem Arbeitsgericht warst. Ich war schon zweimal dort, der einzige schriftliche Beleg war die Kündigung. In einem Fall gabs einen Vergleich, im anderen Fall bekam ich den ausstehen Lohn.
Die Chefs werden plötzlich ganz anders...
War ich schon und zwar auf beiden Seiten.

Wenn wir hier aber Auskunft geben sollen, müssen wir erst mal wissen, was von den Behauptungen schriftlich belegbar ist.

Ich werde jedenfalls einen Ratsuchenden nicht ins offene Messer laufen lassen nach dem Motto: Klage erst mal, der Richter wird Dir schon glauben.
 

Speedport

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I..................................................

Es gibt Zeugen und ob die alle aussagen wird gerade geklärt. Namen der Zeugen werde ich hier nicht nennen.
Namen verlangt hier keiner.
Wenn Zeugen bereit sind auszusagen, klärt am besten gleich, ob sie auch bereit sind eine eidesstattliche Erklärung abzugeben.

Da wird dann so mancher nachdenklich.
Schriftliche Belege gibt es z.B. Stundenzettel (Kopien) vom Chef abgezeichnet, der Arbeitsvertrag....und der Chef hat schließlich bei seinen Auftraggebern abgerechnet und für die geleistete Arbeit und die Arbeitszeiten sein Geld erhalten, usw. !
Das ist ja wenigstens etwas.

Aber glaubst Du wirklich, daß der Chef seine Unterlagen rausrückt?

Oder habt Ihr Kontakt mit Kunden? Das wäre natürlich optimal.
 

Purzelina

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Problem: mein Sohn hat seit ca. 1,5 J. bei einer Firma gearbeitet; auf Teilzeit.

dass ist eine Baufirma. Die Arbeiter fahren fast jede Woche auf Montage und arbeiten dort dann täglich mind. 12 Std. .
Meistens arbeiten die AN auch am Wochenende und an Feiertagen und auch oft bis in die Nacht hinein.

Wie hat dein Sohn Teilzeit auf Montage gearbeitet?
 

NinaS

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Wie hat dein Sohn Teilzeit auf Montage gearbeitet?
Sein Vertrag ist nur Teilzeitarbeit...in Wirklichkeit hat er Vollzeit gearbeitet und ist oft auf Montage gefahren.

Mein Sohn hat aber nur die Teilzeit-Stunden bezahlt bekommen.
Die anderen Stunden (somit Überstunden) sind angeblich auf ein Zeitkonto gekommen...angeblich!

Das JobCenter (seine SB) weiß, dass er den Teilzeit-Vertrag hat, aber in Vollzeit arbeitet und seine SB findet das ok, weil es ja angeblich dieses Zeitkonto gibt.
Das hat der SB dieser Firmenchef so erklärt und die SB glaubt diesem Firmen-Chef einfach alles.

Er sagte auch, er hätte kein Geld um meinen Sohn in Vollzeit einzustellen; deshalb nur diese Teilzeitstelle.
Der Chef kassiert aber von seinen Auftraggebern die Vollzeitstunden für meinen Sohn...da er in Vollzeit gearbeitet hat.
 

NinaS

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Aber glaubst Du wirklich, daß der Chef seine Unterlagen rausrückt?
Freiwillig bestimmt nicht, aber wenn das Finanzamt, das Zollamt und sonstige Ämter inkl. unser Anwalt anfangen nachzuforschen, kommt sicherlich einiges raus.
Wenn er seine Akten dem Finanzamt nicht freiwillig vorzeigt, werden die andere Mittel einsetzen. Finanzbeamte können sehr penetrant sein und ich glaube, die werden kaum ein Auge zudrücken.
Dieser Chef kann nicht alle Unterlagen manipulieren....da hätte er auch sehr viel zu manipulieren z.B. :
-sämtliche Lohnabrechnungen und Stundenzettel aller Mitarbeiter (sind ja immer zu mehreren auf Montage gefahren.
-sämtliche Abrechnungen von/für alle Auftragsgeber, in ganz Deutschland.
-sämtliche Motel, Pension, Hotel-Abrechnungen, für die Übernachtungen...die Arbeiter haben ja nicht im Firmenbulli geschlafen.

Und wenn der Chef bei seinen Auftragsgebern Nachtschichtarbeit und Montagearbeit usw. in Rechnung gestellt hat inkl. die Rechnungen über die Motel usw. und dann diese ganzen Belege/Rechnungen mit seinen Unterlagen verglichen werden, dann werden Finanzamt/Zollamt schon Unterschiede feststellen.
Wie will dann der Chef erklären, dass er bei den Auftraggebern 4 Mitarbeiter abgerechnet hat á 14 Arbeitstsunden täglich inkl. Nacht-u. Feiertagszuschlag und inkl. Übernachtungskosten im Hotel und in seinen Büchern dann nur 2 Arbeiter stehen mit nur 9 Std. (oder so) !?

und wo mein Sohn gearbeitet hat (Stadt/Ort, Arbeitsort/Straße) das weiß er ja. Die Auftraggeber sind keine Privatpersonen gewesen, sondern das waren Großaufträge z.B Renovierung von Geschäftsketten wie Modehäuser, Drogerie-Märkte, Kaufhäuser wie Real, Möbelhäuser usw. !
Diese Auftraggeber kann der Chef nicht alle (und schon gar nicht von jetzt auf gleich) manipulieren.

P.S. einige Behörden sind schon eingeschaltet worden !

Gruß NinaS
 

Erolena

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Hat dein Sohn nachweislich einen ALG 2 Antrag gestellt?
Schon im Jan oder erst im Februar?

Was hat das Jobcenter gesagt zur fristlosen Entlassung? Soll er eine Sanktion erhalten?
Oder glauben sie ihm, wie es dazu kam?

Steht deinem Sohn Arbeitslosengeld 1 zu? Beim ALG 1 droht eine Sperrzeit.
 

NinaS

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mein Sohn ist am 07.02 fristlos gekündigt worden und bekam dann am 12.02. erst einen Termin beim Jobcenter und am 14.02. bei Arbeitsamt.
Er bekommt ALG I und ALG II, weil das ALG I noch so wenig ist, damit er davon leben könnte.
Die Anträge werden gerade bearbeitet. Eine Sperre droht ihm (noch) nicht, da die Umstände der Kündigung so dubios sind.
Der Chef hat die Papiere vom JobC und Arbeitsamt noch nicht zurück gesandt.
Er hat am Telefon bei der SB, im JobC, nur gesagt, dass mein Sohn nur lügt.
Aber jetzt wird trotzdem überprüft wie mein Sohn tatsächlich arbeiten musste und ob die Kündigung wirklich gerechtfertigt ist usw. !
Dauert halt.

Sein Chef hätte ihm schon längst sein Lohn von Januar zahlen müssen und es steht noch Lohn aus von Februar. Der Chef hat ihm gesagt, er bekommt jetzt gar nichts mehr an Geld...auch nicht das ganze Geld von den von den vielen Überstunden, dass angeblich auf dem Zeitkonto ist.
Der Chef sagte, weil mein Sohn "der Tussi" vom JobC alles erzählt hat und bei Arbeitsamt auch angegeben hat, wie die tatsächlichen Arbeitsumstände waren, gibts auch kein Geld mehr von der Firma.
Das heißt, mein Sohn muss klagen....Geld einklagen.
das Arbeitsamt und das Jobc prüfen und bearbeiten den Fall noch.
Das ist der aktuellste Stand.

Gruß NinaS
 
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